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Santorini: Sonnenbaden & mehr in traumhafter Kulisse

Entdecken Sie Griechenland von seiner schönsten Seite

Santorini
shutterstock/PHOTOCREO Michal Bednarek

Wer kennt es nicht, das berühmte Fotomotiv von den strahlend weißen Steinhäusern mit ihren blauen Dächern, die über der Steilküste direkt am Ägäischen Meer thronen: Santorini ist weltweit bekannt für seine traumhafte Kulisse und längst Sinnbild für die typisch griechischen, malerischen Dörfchen mit Blick auf den azurblauen Ozean. Hier dürfen Urlauber die meisten Sonnenstunden in ganz Griechenland mit romantischen Sonnenuntergängen genießen, baden und relaxen. Daneben wecken Ausgrabungsstätten, Vulkane und Co. den Entdeckergeist.

Zahlreiche Sonnenstunden und scheinbar endlose Weiten

Santorini wird nachgesagt, dass die Insel auf Besucher größer wirkt, als sie eigentlich ist. Neben den weißen Dörfern und den Steilküsten gehören Weinberge mit weitläufigen Terrassen, breite schwarze Lavastrände, lange Felsformationen sowie die sogenannte Caldera, der Kessel des Vulkans, zum Inselbild. Bäume hingegen gibt es kaum.

Genau genommen ist Santorini auch gar keine Insel, sondern eine sichelförmige, griechische Inselgruppe, die circa 120 km nördlich von Kreta entfernt liegt. Die Hauptinsel mit über 79 Quadratkilometern Fläche nennt sich Thira. Dort liegt die Inselhauptstadt Firá. Die Griechen sprechen oft nur von Thira statt von Santorini, deutsche Urlauber schlicht von Santorin.

Weiter gehört Santorini zu den sogenannten Kykladen – Inseln in der Ägäis – zu denen beispielsweise auch das bekannte Reiseziel Mykonos zählt.

Die Amtssprache ist Griechisch, in den Hotels spricht man gutes Englisch.

Urlauber übernachten zum Beispiel in Hotels und Appartements im idyllischen Küstenort Kamari, in Firostefani oder Oía in angesagten Unterkünften direkt auf der Klippe. In etwas gehobeneren Hotels gehören zum Hotelzimmer eigene Infinity Pools mit einem beeindruckenden Ausblick über das Meer, schier endlos und soweit das Auge reicht.

Vor allem von Juni bis September dürfen sich Besucher zum Baden über eine Schön-Wetter-Garantie freuen mit durchschnittlichen Tagestemperaturen von bis zu 29 Grad Celsius. 

Santorini pool
shutterstock/Olga Gavrilova

Flughafeninformation für die Anreise

Der Santorini international Airport, auch bekannt als Thira Airport (JTR) auf der gleichnamigen Hauptinsel, liegt im Südosten nahe des Örtchens Kamari und ist ein besonders kleiner Flughafen. Dementsprechend findet man hier nur wenige Restaurants und einen Duty Free Shop vor. Wer längere Wartezeiten hat, darf sich über freies WLAN für den Zeitvertreib freuen.

Um von dort aus zur gebuchten Unterkunft zu gelangen, bieten viele Hotels Flughafen-Shuttles an. Es geht zudem per Bus oder Taxi zu den Urlaubsdomizilen.

Wer möchte, kann sich am Flughafen direkt einen Wagen mieten. Auf der Ankunftsebene sind diverse Autovermietungen ansässig. 

Adresse:

Santorini Airport, Thera 847 00

Telefon: +30 (0)22860 28400
Website: www.jtr-airport.gr/en/

Günstige Flüge nach Santorini

Mobilität vor Ort

Santorini verfügt über ein gut ausgebautes Verkehrsnetzwerk. Die Orte auf der Insel sind nicht weiter als 15 bis 20 Fahrminuten voneinander entfernt und gut zu erreichen. Mit dem Bus kommt man nahezu überall hin. Tickets für die Busfahrt werden meist direkt beim Fahrer erworben. Bei Taxifahrten empfiehlt es sich, vorab den Preis zu vereinbaren.

Flexibler ist man mit einem Mietwagen inklusive Navi unterwegs, auf den die meisten Reisenden hier zurückgreifen. Der deutsche Führerschein ist dazu völlig ausreichend und auf der Insel anerkannt.

Für Touristen werden auch Esel als Transport-Mittel angeboten. Davon sollte man zum Wohl der Tiere aber besser absehen. 

Dos and Don'ts auf Santorini

Für alle Kykladen-Inseln, nicht nur Santorini, gilt, dass sie lange Zeit unter fremder Herrschaft geführt wurden. Da gab es zum Beispiel die venezianische oder osmanischen Zeit, die prägend für Land und Leute war. Heute ist man auf der Insel sehr stolz auf die Kultur und die Autarkie, die mittlerweile gilt.

Die Einwohner Santorinis sind traditionell, sehr familiär und konservativ. Dies gilt es zu berücksichtigen und zu respektieren. Nacktbaden beispielsweise ist nur an ausgewiesenen Plätzen gestattet.

Des Weiteren rät das Auswärtige Amt:

  • Beachten Sie die strengen Verkehrsregeln, ansonsten drohen hohe Bußgelder.

  • Unbekannte Personen/Anhalter sollten nicht mitgenommen werden. Sie könnten beispielsweise über keine gültigen Ausweisdokumente oder Aufenthaltsgenehmigungen verfügen.

  • Einen Mietwagen sollten sie immer an einem sicheren, möglichst bewachten Platz abstellen und stets abschließen.

  • Berücksichtigen Sie: Für die Einreise mit einem Haustier ist ein EU-Heimtierausweis notwendig.

  • Wie für alle Urlaubsreisen, empfiehlt es sich auch hier, für die Dauer des Aufenthaltes eine Auslandskranken- und Rückholversicherung vor Reiseantritt abzuschließen.

  • Bei exotischen Andenken ist Vorsicht geboten. Viele Reisesouvenirs unterliegen strengen Einfuhrregeln.

Besonderheiten & Wissenswertes

In Griechenland allgemein gilt eine etwas andere Gestik. Ein leichtes Kopfschütteln bedeutet tatsächlich "JA“, ein energisches hingegen „Nein“. Keine Sorge, man kennt die unterschiedlichen Gepflogenheiten der Touristen.

Die meisten Griechen, auch auf Santorini, gehören der Griechisch-Orthodoxen Religion an. Das wichtigste Fest ist für sie Ostern. Das „Geschäft mit den Touristen“ rückt an diesen Tagen in den Hintergrund. 

Places-to-be: Postkarten-Motive auch an Santorinis Stränden

Santorini strand
shutterstock/elen_studio

Badegäste sollten die schönsten Strände von Santorini mit den vielen Beachclubs nicht missen. Urlauber buchen oft eine Katamaran-Tagestour zum Schwimmen und Schnorcheln zu gleich mehreren verschiedenen Stränden inkl. abendlicher Fahrt in den Sonnenuntergang.

Der Red Beach an einer roten Felsenwand ist der bekannteste Strandabschnitt.

Der White Beach ist einer der wenigen Sandstrände der Insel. Er ist besonders naturbelassen und nur mit dem Boot zu erreichen.

Am Black Beach im Süden gibt es – wie der Name schon sagt – schwarzen Sand. Am Ende des Strandes kommt eine schwarze, beeindruckende Felswand zum Vorschein.

Wunderschön ist der Vlychada Beach, ebenfalls im Süden der Insel. Hier geht es etwas ruhiger und weniger touristisch zu.

Am Kamari Beach finden Besucher einen kilometerlange Kiesstrand mit vielen Restaurants und Cafés. Es herrscht meist reges Treiben.

Noch länger ist der der feine, schwarzsandige Perivoli Beach. Er erstreckt sich vom Örtchen Perissa bis nach Vlichada mit einer ebenfalls prachtvollen Felslandschaft im Hintergrund.

Last but not least sei der Ammoudi Beach in der Nähe des Hafens in Oía erwähnt, der wie der White Beach weißen, weichen Sand für seine Besucher bereithält. 

Kultur & Sehenswürdigkeiten: Alt und andächtig!

Die bedeutendste Ausgrabungsstätte auf Santorini liegt im Südwesten der Insel. Man nennt sie Akrotiri mit einer Ausgrabungsfläche von rund 10.000 Quadratmetern. Entlang des Besucherrundweges können alte Fassaden, eingestürzte Mauern und Straßen aus vergangenen Tagen begutachtet werden. Zudem konnten aus erhaltenen Abdrücken Abbildungen von Gebrauchsgegenständen damaliger Bewohner rekonstruiert werden, die wegen eines Vulkanausbruchs auf der Insel fliehen mussten.

Außerdem gibt es archäologische Museen auf Santorini, wie das Museum of Prehistoric Thira. Ein Muss für Akrotiri-Besucher, denn dort sind weitere Exponate von der Ausgrabungsstätte zu finden.

Empfehlenswert ist ebenfalls das Weinmuseum der Insel oder die Kunstmuseen bzw. Kunstgalerien wie die Art of the Loom Gallery in Firá.

Zudem ist Santorini für seine vielen kleinen Kirchen und Kapellen bekannt, wie die Panagia Theoskepasti Chapel oder die Orthodoxe Metropolis Kathedrale Ypapanti. Dort versammeln sich abends immer viele Urlauber, um gemeinsam den Sonnenuntergang zu genießen.

Der Leuchtturm bei Faros ist ebenfalls ein Besuch wert – erst recht, wenn es bereits dunkel ist und man einen unglaublichen Sternenhimmel zu sehen bekommen kann. 

Shopping: Teure Stücke und edle Kostbarkeiten

Santorini bietet für Shopping-Fans ein wunderbares und vor allem abwechslungsreiches Einkaufserlebnis. In lokalen Geschäften, Einkaufszentren und Kunstgalerien werden so ziemlich alle Wünsche erfüllt – von griechischen Kunstwerken und Designerkleidung, über Schmuck und Souvenirs bis hin zu köstlichen Weinen als Mitbringsel für die Daheimgebliebenen. Recht teuer kann es in den Boutiquen von Oía oder Firá werden. In Pyrgos gibt es eher kleine Lädchen mit vor allem verschiedenen Köstlichkeiten wie dem Santorini Raki. Auf den Klippen von Imerovigli findet man mehrere kleinere Geschäfte in sagenhafter Kulisse. 

Essen & Trinken: Landestypisch in spektakulärer Szenerie

Restaurant auf santorini
shutterstock/Feel good studio

Auf Santorini gibt es die typisch griechischen Spezialitäten und vor allem inseleigene Weine zu verköstigen. Neben dem guten Essen bieten viele Restaurants, direkt an den Steilküsten liegend, zusätzlich zum Dinner einen spektakulären Sunset-View von den Tischen auf ihren Dachterrassen aus. Romantischer geht es wohl kaum, hat aber manchmal auch seinen stolzen Preis.

Günstiger isst man in den urigen Tavernen, wie zum Beispiel im Fischerhafen von Ammoudi in Oía, gelegen an einer malerischen Felszunge. Dort bekommt man köstlichen, fangfrischen Fisch direkt aus der Ägäis.

Das Dorf Pyrgos liegt weit oben, umgeben von Weinbergen, wo die bekannteste Rebsorte Santorinis namens Assyrtiko angebaut wird. Ein Ort mit vielen alten und steilen mittelalterlichen Gässchen mit Boutiquen, Weinbars, Tavernen und Galerien. Hier lohnt sich ein Tagesausflug mit dem Mietwagen.

In den schönen Cafés – beispielsweise an den vielen Stränden – gibt es leckeres Eis, das fürs perfekte Urlaubsfeeling nicht fehlen darf. 

Nachtleben auf Santorini: Tanzen bis zum Morgengrauen

Das Nachleben von Santorini ist legendär und findet oft in den Beachclubs an den Stränden statt. Wer durchtanzt bis in die Morgenstunden wird von einem wundervollen Sonnenaufgang belohnt.

Es gibt weiter zahlreiche Bars, Tavernen und Diskotheken auf der Insel, vor allem in der Hauptstadt Firá. Dazu zählen der Koo Club oder die Partylocation Two Brothers. Der Partyspaß ist dort nicht ganz günstig. Zehn Euro oder mehr für ein Getränk ist keine Ausnahme. 

Die Stadt in 3 Tagen: Übers Wochenende nach Santorini

Wer nur 3 Tage Zeit hat, um die Insel kennen zu lernen, sollte auf eine Vulkantour mit einem Spaziergang direkt auf dem Vulkan in der Mitte der Caldera nicht verzichten. Ein schon fast surreales Natur-Erlebnis. Im Pool oder an einem der zahlreichen Strände zu baden und zu relaxen, darf auch bei einem Kurztrip nicht auf der To-do-Liste fehlen. Das gilt auch für die vielen Erinnerungsfotos von den bekannten Orten an der Klippe und ein abendliches Essen in einem Fischerhafen mit Blick auf den Sonnenuntergang.

Vulkan santorini
shutterstock/Tatiana Popova

Persönlicher Tipp des Autors

Am Strand von Kamari gibt es abends ein Outdoor-Kino unter freiem Himmel, was Besuchern ein ganz besonderes Erlebnis bietet. Außerdem zieht es jährlich nicht nur Strand- und Badegäste, sondern auch viele Wanderer auf die schöne Insel. Der Wanderweg ab Thira beispielsweise beginnt an der Orthodoxen Metropolis Kathedrale Ypapanti. Es geht über den Kraterweg vorbei an Lavaformationen und dem Calderarand bis hin nach Oía. Mit kleinen Pausen sollte man sich dazu einen halben Tag Zeit nehmen und ausreichend Getränke einpacken. Auf dieser Route kann man einige Highlights der Insel von oben und den Ausblick auf das Ägäischen Meer genießen, von dem man einfach nicht genug bekommen kann. 

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