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Flughafen-Feuerwehr

Die Feuerwehr am Dortmund Airport

Die Flughafen-Feuerwehr am Dortmunder Flughafen setzt sich aus einer nebenamtlichen und aus einer hauptamtlichen Feuerwehr zusammen und bildet so die Feuerwache 7 der Feuerwehr Dortmund. Sie ist eine eigenständige Brandinspektion.

Geleitet wird die Inspektion von einem Brandinspektionsleiter. Dieser ist im Tagesdienst tätig und hat die Aufgaben der Verwaltung, Organisation und Leitung der Flughafen-Feuerwehr. 

Der nebenamtliche Löschzug hat den Status einer Freiwilligen Feuerwehr. Er besteht aus derzeit 40 Mitarbeitern des Bodenverkehrsdienstes mit einer Grundausbildung der Freiwilligen Feuerwehr (FI-Ausbildung) und einem Lehrgang in Flugzeugbrandbekämpfung. Sechs Mitarbeiter besetzen innerhalb der Betriebszeiten neben ihrer normalen Tätigkeit als Flugzeugabfertiger auch Funktionen in der Feuerwehr. Im Alarmfall besetzen Sie ihre Fahrzeuge und werden vom Einsatzleiter neben den hauptamtlichen Kräften eingesetzt. Mehrmals im Jahr finden Seminartage zwecks Aus- und Fortbildung statt.

Der hauptamtliche Teil der Flughafen-Feuerwehr besteht aus 21 Mitarbeitern und setzt sich aus Mitarbeitern des Flughafens und aus Beamten der Feuerwehr Dortmund zusammen. Immer fünf versehen einen 24-stündigen Wechseldienst. Somit sind zu Betriebszeiten ständig 11 Feuerwehrleute einsatzbereit. Aufgrund dieser Konstellation werden am Dortmund Airport keine externen Feuerwehrleute ausgebildet.

Weitere Details zur Flughafen-Feuerwehr

Das Einsatzgebiet umfasst das gesamte Flughafengelände mit allen Gebäuden und Freiflächen. Im Schadenfall mit einem Luftfahrzeug rückt die Flughafenfeuerwehr innerhalb eines Dreimeilenradius (ca. 5 Kilometer) mit aus.

Die Flughafen-Feuerwehr ist für die Sicherstellung des Brandschutzes, der Notfallplanung und den Vorbeugenden Brandschutz zuständig. Im Großschadensfall wird sie durch die Feuerwehren Dortmund und Unna sowie von Hilfsorganisationen unterstützt. 

Auf der Flugfeldseite arbeitet die Feuerwehr nach den Richtlinien der INTERNATIONAL CIVIL AVIATION ORGANIZATION (ICAO). Die ICAO legt weltweit auf allen zivilen Flughäfen die Anforderungen an die Feuerwehren fest. 

Im Einsatzfall übernimmt die Feuerwehr Erkundungsaufgaben, z. B. bei Auslösen der Brandmeldeanlage, trifft Maßnahmen bei Bränden oder leistet technische Hilfe. 

Ein weiterer wichtiger Aufgabenschwerpunkt ist der Rettungsdienst. Die Feuerwehr wird hier als „First Responder“ tätig. Das heißt, sie übernimmt die Erstversorgung aller Arten von Verletzungen oder Erkrankungen bei Passagieren, Besuchern oder Mitarbeitern. Im Bedarfsfall werden die Patienten an den städtischen Rettungsdienst übergeben und von diesem zur ambulanten oder stationären Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Ambulanzflugdienste erfahren bei Bedarf technische und personelle Unterstützung.

Im Vorbeugenden Brandschutz zeigt sich ein interessantes und umfangreiches Tätigkeitsfeld. Umbaumaßnahmen werden durch die Feuerwehr von der Planung bis zur Fertigstellung begleitet. Sie erteilt Fremdfirmen Schweißgenehmigungen und stellt ggf. Brandwachen auf. Modernste technische Anlagen wie Sprinklersysteme und Entrauchungsventilatoren stehen zum Teil auch nachts zur Überprüfung an, da diese während der Betriebszeit nicht durchgeführt werden können. Einmal im Jahr erhalten alle Mitarbeiter des Flughafens eine Brandschutzunterweisung. Dabei werden die Mitarbeiter im Umgang mit Feuerlöschern oder anderen wichtigen Brandschutzangelegenheiten geschult.

Ein wichtiger, aber für Feuerwehren untypischer Aufgabenbereich ist die Vogelvergrämung. Auf Anforderung der Piloten, des Towers oder der Vorfeldkontrolle müssen einzelne Vögel oder ganze Schwärme im Bereich der Start- und Landebahn vertrieben werden, damit es nicht zu Beeinträchtigungen im Flugbetrieb kommt.

Nicht alle Ausbildungen können am Dortmunder Flughafen selbst durchgeführt werden. Sonderausbildungen erfolgen z. B. durch die Rettungsassistentenschule Dortmund, fachspezifischen Abteilungen der Berufsfeuerwehr Dortmund, anderen Flughafen-Feuerwehren, praktische Atemschutzübungen, Brandbekämpfung bei der Deutschen Montantechnologie (DMT) und freien Dozenten zusammen.

Weitere flughafenspezifische Ausbildungen finden bei der Flughafen-Feuerwehr Stuttgart (Flugzeugbergung) und  in Teesside (GB) in speziellen Trainingscentern statt.

Alle hauptamtlichen Feuerwehr-Mitarbeiter haben ein Flugsprechfunkzeugnis in deutscher Sprache (BZF II).

Fahrzeuge der Flughafen-Feuerwehr