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Reisebericht Budapest

Entdecken Sie die Hauptstadt Ungarns - ein Beitrag in Wort und Film von Bloggerin Romy Mlinzk 

Bloggerin bud

Reisen Sie zu Osteuropas Perle an der Donau Budapest ist die herausstechende Metropole in den ehemaligen Ostblockstaaten. Die Mischung aus Alt und Neu hat seinen eigenen Charme. Die aufstrebende Stadt an der Donau bietet Flair. Zahlreiche Kaffeehäuser erinnern an Wien. Finden Sie hier anspruchsvolle Wanderwege durch die Budaer Berge. Tauchen Sie ab in den zahlreichen Thermal- und Heilbädern sowie ins Nachtleben in Pest, welches seinesgleichen sucht. Perfekt für einen Wochenendtripp. Architektonisch ist Budapest ein wahres Highlight. Das Parlamentsgebäude direkt am Donauufer im Stadtteil Pest ist wohl eines der bekanntesten und markantesten Gebäude der Stadt. Daneben glänzt die Stadt mit zahlreichen Jugendstil- und Gründerzeithäusern. Spazieren Sie auf der Andrássy útca und fühlen Sie sich wie auf einem der großen Boulevards in Paris.

Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Budapest versteckt die dunklen Seiten seiner Geschichte nicht. An vielen Stellen finden Sie Hinweise auf den Zweiten Weltkrieg und den blutigen ungarischen Volksaufstand 1956. Besonders beeindruckend ist das Denkmal am Donauufer unweit des Parlaments, die Schuhe an der Donau oder das Haus des Terrors, ein ehemaliges Geheimdienstgebäude in der Andrássy út.

Informationen zum Flughafen in Budapest

Der nach dem ungarischen Komponisten Franz Liszt benannte Flughafen liegt am südöstlichen Rand der Stadt im XVIII. Bezirk in Pestszentlörinc-Pestszentimre. Die Schnellbuslinie 200E bringt Sie von Terminal 2A/B direkt vom Flughafen zum nächsten Bahnhof mit Metro-Anbindung. Die 2017 neu etablierte und aufschlagspflichtige Linie 100E bringt Sie ins Zentrum Budapest zum Deák Ferenc tér. Von dem an Terminal 1 angebundenen Bahnhof bringen Sie die meist im Halbstundentakt fahrenden Züge in rund 25 Minuten zum Westbahnhof. Vertraglich darf seit 2010 nur das Fötaxi die Taxiplätze am Flughafen benutzen. Dennoch bringen Sie zahlreiche Taxiunternehmen zum Flughafen oder in die Satdt. Außerdem stehen Minibusse (Sammeltaxis) als Transportmittel zur Verfügung.

Unterwegs mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Budapest bietet über 2.000 km Streckennetz im Öffentlichen Nahverkehrs. Vier Metrolinien bringen Sie schnell vor allem in Pest zu zahlreichen Plätzen und Sehenswürdigkeiten. Des weiteren gibt es zahlreiche Straßenbahnlinien, Busse und Omnibusse. Die Tickets sind preiswert und an zahlreichen Automaten mit deutscher Menüführung erhältlich. Einfacher geht es aber mit der Budapest-Card. Die Tourismuskarte für Budapest beinhaltet zahlreiche Vergünstigungen für Sehenswürdigkeiten sowie kostenfreien Transport für die angegebene Zeit (24, 48 oder 72 Stunden).

Die wichtigsten Orte, die Sie gesehen haben sollten

Erst 1873 entstand aus den Stadtteilen Pest, Buda und Óbuda die heutige Metropole Budapest. Es ist nicht verwunderlich, dass auch heute noch oft in diese Teile unterschieden wird, obwohl die Stadt in 23 Bezirke aufgeteilt ist. Ausgehend vom ersten Bezirk (Burgviertel) sind die weiteren Bezirke im Uhrzeigersinn angeordnet. Das Burgviertel zählt zu den großen Schätzen und zum UNESCO-Welterbe der Stadt. Zweimal fast völlig zerstört und doch immer wieder aufgebaut erhebt es sich links der Donau über die Stadt. Der prachtvolle Burgpalast mit dem Matthiasbrunnen ist der perfekte Ausgangspunkt für eine Tour durch die Altstadt mit kleinen bunten Häusern. 

Neben der beeindruckenden Marienkirche erleben Sie auf der berühmten Fischerbastei den besten Ausblick auf den gegenüberliegenden Stadtteil Pest. Auf der Pestseite ist eindeutig das Parlament das ungeschlagene touristische Highlight. Es ist der Gegenpol und als „Volkspalast“ der Gegenentwurf zum königlichen Burgpalast. Das Parlament bietet deutsche Führungen an, um das beeindruckende Gebäude mit seiner 96 m hohen Kuppel zu erkunden. Im VII. und VIII. Bezirk steht das alltägliche jüdische Leben im Zentrum des Geschehens. Vom koscheren Metzger über Humusbars bis hin zur größten Synagoge Europas. Für Mitbringsel und lokale Produkte sollten Sie einen Abstecher in die große Markthalle unternehmen. Die 150 Meter lange Halle beinhaltet auf drei Ebenen zahlreiche Obst- und Gemüsestände, Metzger, Fischhändler sowie Cafés und einen Supermarkt. Hier gibt es alles, was das kulinarische Herz begehrt.

Budapest donaubruecke
Budapest Donau Brücke

Do's and Don'ts in Budapest

In vielen Stadtbezirken herrscht eine etwas höhere Kriminalitätsrate als in anderen mitteleuropäischen Metropolen. An touristischen Hotspots sollten Sie entsprechend auf Ihre Wertsachen achtgeben. Nach Einbruch der Dunkelheit empfiehlt es sich, ein Taxi zur eigenen Unterkunft zu nehmen. Diese sollten unbedingt über ein offizielles Lizenzzeichen verfügen. Achten Sie außerdem darauf, dass stets per Taxameter abgerechnet wird. Betrug gibt es auch in vielen allzu exponierten Restaurants und Bars auf der Vaci- und Andrassy-Straße. Ein Blick in die gängigen Bewertungsportale sorgt für Abhilfe.


In den Gaststätten wird üblicherweise ein großzügiges Trinkgeld gegeben, das zwischen 10% und 15% liegt. Die Höhe hängt selbstverständlich von der Qualität des Services ab. Von Männern, die in Ungarn eine Frau ausführen, wird in der Regel erwartet, die Rechnung allein zu begleichen. Beim Zuprosten liegt der Teufel im Detail: Wer bei „Egeszseg“ das letzte S nicht wie ein „Sch“ betont, läuft Gefahr, dem Gegenüber eine deftige Beleidigung an den Kopf zu werfen.

Essen & Trinken – ungarische Küche

Ungarische Küche ist mehr als Gulasch! Auch wenn der Klassiker in vielen Restaurants mittlerweile neu interpretiert wird, ist eine traditionelle Gulaschsuppe immer noch eine Köstlichkeit. Darüber hinaus bekommen Sie an vielen Ecken weitere Klassiker wie Langós und Palatschinken. Auch um die ungarische Paprika werden Sie nicht herum kommen. Dank der k.u.k.-Monarchie und der Nähe zu Wien blühte in Budapest die Kaffeehauskultur. Noch heute finden sich zahlreiche Cafés in den Altstädten von Buda und Pest, die es wert sind, entdeckt zu werden, so wie die Konditorei Ruszwurm in der Nähe der Matthiaskirche. In den hippen Ruinenbars der Stadt, die zum Teil auch hervorragende Restaurants sind, können Sie einen langen Tag bei einem guten Drink oder Cocktail ausklingen lassen oder bei angesagter Musik bis in den Morgen tanzen.

Essen & Trinken – Restauranttipps für Budapest

Gulasch zählt zu den beliebtesten Speisen in Ungarn. In einer der traditionellen Csardas-Bars können sie dieses am besten nach traditionellem Rezept probieren. Hier wird das Gericht in gusseisernen Kesseln zubereitet und das Fleisch über mehrere Stunden hinweg weich gekocht. Die würzig-scharfe Paprika gibt der Speise den letzten Schliff. Aber Achtung: der Begriff „Gulyas“ bezeichnet im Ungarischen eher eine dünne Suppe als Vorspeise, bestehend aus Fleisch, Kartoffeln und Paprika. Um ein waschechtes Gulasch zu bekommen, müssen Sie Pörkölt bestellen. Lohnenswert sind aber auch andere Delikatessen wie gefüllte Paprikaschoten oder Kohlrouladen, die Fischsuppe Halaszle und die süßen Palatschinken.

Auf der Vaci ut werden Sie vor allem preisintensive Restaurants finden, von denen viele oftmals nicht das Geld wert sind. Dagegen gibt es auch viele Lokale, bei denen man hohe Qualität für sein Geld bekommt. Diese finden Sie vor allem auf der Raday ut und im Umfeld der Pozsonyi ut. Zu den renommiertesten Gaststätten gehört das Gundel am Varosliget. Hier genießen Sie hochwertige Kost bei mitreißender Csardas-Musik. Ähnlich empfehlenswert sind das Belcanto an der Oper, das Bagolyvar mit herzhafter Hausmannskost und das Kéhli. Etwas moderner sind Cafés wie das für seine Kuchenkreationen bekannte Auguszt und das Centrál Kávéház.

Romy Mlinzk | snoopsmaus.de

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