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Athen: Kulturzentrum und Stadt der Götter

Wo die Geschichte der alten Griechen auf mediterranes Urlaubsflair trifft

Akropolis athen min
iStock/sborisov

Athen trägt viele Namen: Zentrum der Kultur und Geschichte, Stadt der Götter, Heimat der alten Philosophen … Keine Geringeren als Platon oder Aristoteles leisteten hier Großes. Von der Akademie von Athen mit der Platon-Statue, über die Akropolis, bis hin zum Poseidontempel: Besucher spüren die geschichtsträchtige Atmosphäre alter Tage wohl an keinem anderen Ort so sehr, wie in Athen. Doch nicht nur Urlauber auf Zeitreise sind herzlich willkommen, sondern auch Badegäste, Sonnenanbeter oder feierwütige Nachtschwärmer. Athen hat ebenso eine andere, junge und moderne Seite mit vielen Überraschungen zu bieten. Abwechslung ist garantiert. 

Zwischen Urlaub, Mythologie und UNESCO Weltkulturerbe

Athen, die Hauptstadt Griechenlands, verfügt über die höchste Bevölkerung und ist auch flächenmäßig gesehen die größte Stadt des Landes. Sie befindet sich an der Ägäis am Saronischen Golf in der Region Attika und existiert bereits seit der Jungsteinzeit. Damit ist Athen die älteste Stadt Europas. 1985 wurde sie zur ersten Kulturhauptstadt Europas ernannt.

Der Sage nach ist die Metropole nach der Göttin Athene benannt, die das Duell gegen den Meeresgott Poseidon um die Gunst der Stadtbewohner gewann. Sie schenke den Athenern einen Olivenbaum für immerwährende Nahrung, Olivenöl und Holz.

Bekannt ist Athen neben der langen Stadtgeschichte vor allem für die Akropolis, die 1987 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt wurde. Die Stadtfestung des antiken Griechenlands gilt als Wahrzeichen Athens.

Neben geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten, antiken Schätzen und viel Kunst und Kultur, bietet Athen z. B. auch einladende Strände, spannende Unterwasserwelten und ein turbulentes Nachtleben in und um die Stadt herum.

Für Badeurlauber interessant: In den Sommermonaten kann es sehr heiß werden. Pro Jahr soll es ganze 348 Sonnentage geben. Auch im Herbst und Winter gibt es wenig Niederschläge und das Klima ist mild.

Wer eher einen reinen City-Trip mit ganz viel Sightseeing plant, der kann auch außerhalb der Hochsaison ohne Regenschirm auf Entdeckungstour gehen. 

Flughafeninformation für die Anreise

Der internationale Flughafen von Athen Eleftherios Venizelos ist der größte und wichtigste Flughafen Griechenlands. Er liegt etwa 25 Kilometer außerhalb des Zentrums. Mit der Metro, dem Taxi oder per Expressbus beispielsweise geht es in kurzer Zeit in die Innenstadt.

Insgesamt verfügt der Flughafen über eine Terminalfläche von 7.500 Quadratmetern und offeriert eine große Auswahl an Geschäften und Restaurants. Es gibt Free Wi-Fi, Baby-Wickelräume, Business Lounges, diverse Autovermietungen, zahlreiche Parkplätze und sogar eine kleine Kapelle.

Für Zwischenstopps befindet sich das Sofitel-Airport-Hotel in unmittelbarer Nähe zum Flughafengelände.

Adresse

Attiki Odos, Spata Artemida 190 04, Griechenland
Telefon: +30 210 3530000 
Website:
www.aia.gr/traveler/

Günstige Flüge nach Athen

Mobilität vor Ort

Athen weist ein gut ausgebautes innerstädtisches Streckennetzwerk auf. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, wie mit dem Bus, der Straßenbahn und vor allem mit der Metro, können alle touristisch interessanten Orte und Plätze, wie z. B. die Akropolis, einfach, schnell und auch recht günstig erreicht werden. Die Metro besteht aus drei Linien, wobei die Linie eins z. T. seit über 100 Jahren in Betrieb ist. Für längere Aufenthalte lohnen sich sogenannte Flat Fare Tickets, wie z. B. das 3-day Tourist Ticket. Damit kann man alle Busse, Metro-Linien und Straßenbahnen nutzen und auch die Fahrt vom oder zum Airport ist mitinbegriffen.

Übrigens: Einige Metrostationen gleichen kleinen Museen, da während des Baus viele Ausgrabungen gemacht wurden und historisches Material gefunden wurde. Zu bestaunen gibt es dies u. a. an der Station Syntagma.

Dos and Don'ts in Athen

Die Athener sind im Allgemeinen gastfreundlich, sehr gesprächig und der englischen Sprache mächtig. Über die Kommunikation oder Verständigungsprobleme müssen sich Reisende keine Gedanken machen. Wer es dennoch ein wenig in der Landessprache versuchen möchte: „Jassas“ bedeutet „hallo“. „Efcharisto“ bedeutet „danke“. Das hören die Einheimischen immer gerne.

Sollte man ein Restaurant besuchen wollen, sollte man sich immer vorab eine passende Lokalität aussuchen und die eine oder andere Bewertung im Internet lesen. Athen hat kulinarisch viel zu bieten. Man sollte sich nicht von Kellnern oder Promotern ins erstbeste Lokal ziehen lassen. Hier buhlt man gerne mit allen Überredungskünsten um jeden Touristen in den entsprechenden Gegenden. Trinkgeld für die Kellner ist angebracht. Das gilt auch für Taxifahrer.

Wer zu Fuß in Athen unterwegs ist sollte wissen, dass es in der Stadt immer ein hohes Verkehrsaufkommen gibt. Beim Gang über den Zebrastreifen gilt es sicherstellen, dass auch wirklich alle Fahrer anhalten. Aufgrund des vielen Verkehrs sollte stets genug Zeit eingeplant werden, um alle Sehenswürdigkeiten zu besichtigen und rechtzeitig am Treffpunkt für geführte Touren zu sein.

Angemessene Kleidung gilt es bei der Besichtigung von Kirchen zu tragen – die Schultern müssen bedeckt sein.

Wer auf Shopping-Tour geht: Feilschen in Geschäften ist nicht so gerne gesehen.

Ob Sightseeing oder Einkaufstour, man sollte – wie in jeder Großstadt – alle Wertgegenstände eng am Körper tragen und nicht offen im Mietwagen liegen lassen.

Außerdem sollte man beim Sonnenbaden wie bei Unternehmungen jeglicher Art ausreichend Sonnenschutz auftragen. Die Sonne in Athen ist sehr heiß und mit Vorsicht zu genießen.

Besonderheiten & Wissenswertes

Besonderheiten gibt es viele rund um die Stadt. So ist Athen beispielsweise von zahlreichen Bergen und insgesamt acht Hügeln umgeben. Der bekannteste Hügel ist natürlich die Akropolis, was so viel wie „Oberstadt“ bedeutet. Besonders in den heißen Sommermonaten bietet eine Fahrt in die luftigen Höhen viel Abkühlung im Gegensatz zum Klima im Stadtzentrum im Kessel der Berge.

Wichtig zu wissen ist, dass Athen mittlerweile aus einer Art vieler kleiner Vorstädte besteht, mit dem zugehörigen Zentrum Athen.

Für Besucher besonders interessant sind die Viertel Nea Smyrni, Piräus am Hafen oder die Stadtteile der Olympischen Küste wie Faliro oder Varkiza. Dort kann man shoppen, schwimmen, schnorcheln und vieles mehr. 

Places-to-be: Badespaß von der Küste Attikas bis zur Insel Hydra

Athen astir beach
iStock/SHansche

Bei all den beeindruckenden Sehenswürdigkeiten sollte man den einen oder anderen Strand und ein paar schöne Stunden unter blauem Himmel in Athen nicht missen.

Der Strand Paleo Falirou beispielsweise befindet sich am alten Hafen und lädt mit seinem flachen Wasser zum Baden ein. Der Strand Alimos ist unweit vom Parthenon entfernt und bei Touristen wie bei Einheimischen gleichermaßen beliebt. Es gibt einige Angebote rund um Wasserski, Windsurfen und mehr, wenn es etwas mehr Action sein darf.

Das etwa fünfzehn Kilometer entfernte Glyfada bietet ebenfalls einen schönen Strand, von wo aus man nach dem Baden direkt ins Nachtleben starten kann. Man spricht auch vom "Griechischen Beverly Hills", da es viele Berühmtheiten dorthin verschlagen soll. Der Astir Beach in Vouliagmeni ist bei Touristen wie bei VIPs ebenfalls sehr gefragt.

Nicht weit von Vouliagmeni entfernt, bietet der Strand von Varkiza viel Grün drum herum und etwa genauso viel Weitläufigkeit. Kristallklares Wasser gibt es am Sandstrand Schinias an der Ostküste.

Empfehlenswert ist auch eine Überfahrt zur wunderschönen Insel Hydra, wo man an den Stränden der Stadt entspannen oder mit einem Wassertaxi einsame Buchten für sich entdecken kann. 

Kultur & Sehenswürdigkeiten: Auf den Spuren von Athene und Co.

Neben der Akropolis und dem Akropolis Museum befindet sich der Parthenon, genauer gesagt auf dem hohen Hügel der Athener Akropolis. Dabei handelt es sich um einen ehemaligen Tempel, der der griechischen Göttin Athene gewidmet wurde.

Weiter ist Athen bekannt für das Panathenaikon Stadion, das bereits 330 v. Chr. erbaut wurde. Es handelt sich um das erste Olympiastadion, in dem auch die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit im Jahre 1896 stattfanden. Ein fast magischer Ort, den man gesehen haben sollte.

Das Kloster Daphni, das Theater des Dionysos, den Nationalgarten und den Tempel des Olympischen Zeus sollten man sich ebenfalls nicht entgehen lassen.

Noch ein weiterer Tipp: Etwas außerhalb von Athen befindet sich die historische Stätte Delphi in beeindruckender Bergkulisse. Hier lohnt ein Tagesausflug, um die Ruinen des Apollon-Tempels und des Theaters zu erkunden und im Anschluss das Delphi-Museum zu besichtigen.

Delphi griechenland
iStock/Lefteris_

Shopping: Ein Paradies für Kaufwütige

In Athen gibt es zahlreiche Shopping-Meilen und Märkte mit einer großen Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten für jeden Geldbeutel. Das Einkaufszentrum The Mall Athens ist das größte Einkaufszentrum der Stadt. Eine der Haupteinkaufsstraßen im Zentrum ist die Ermou Straße mit zahlreichen Geschäften und Boutiquen. Besonders gehoben geht es im Viertel Kolonaki zu – mit Geschäften mit teureren Labels, Juwelieren und exklusive Galerien.

Authentischer ist es sonntags auf dem Monastiraki Trödelmarkt, wo es auch allerhand Nostalgisches zu ergattern gibt. Ebenso bieten die kleinen Gassen und Geschäftchen unterhalb der Akropolis im Stadtteil Plaka neben dem Einkaufserlebnis viel Charme und Schönes. Man stößt immer wieder auf Cafés, Tavernen, Restaurants und Souvenirläden und kann hier gut und gerne einen ganzen Tag verbringen. Das Viertel ist sehr beliebt, das merkt man auch an den Preisen. Falls möglich, sollte man unter der Woche herkommen. An den Wochenenden kann es sehr voll werden, da auch die Einheimischen hier gerne ihre Zeit verbringen. 

Essen & Trinken: Schlemmen ohne Grenzen

Die Küche in Athen bzw. in ganz Griechenland ist sehr bodenständig, frisch und mediterran gehalten. Es wird mit vielen Gewürzen, Zitrone, gutem Olivenöl und Knoblauch gekocht. In Athen sollte man unbedingt Gerichte mit frischem Fisch, den Auberginen-Auflauf Moussaka, gefüllte Weinblätter oder Bifteki, also gefüllte Hackfleischröllchen, probieren. Tzatziki mit Weißbrot und nach dem Essen ein Ouzo dürfen ebenfalls nicht fehlen. Genauso wenig, wie eine süße Nachspeise wie z. B. die typischen Sesamringe Koulouri oder traditionelle Baklava, welches man auch aus der Türkei schon kennen mag.

Insgesamt ist das Essen in den Restaurants in Athen sehr reichhaltig und es besteht stets aus mehreren Gängen. Statt wird hier wirklich jeder – und das zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wer gar nicht genug bekommen kann und sich ein paar von den leckeren Köstlichkeiten mit nach Hause nehmen möchte: Auf dem Zentral Markt in Athen findet man so ziemlich alles, was das Herz begehrt. In den kleinen Gassen um den Markt herum gibt es zudem Läden und Geschäftchen mit Gewürzen und anderen Spezialitäten. 

Athen traditionelles koulouri
iStock/Exclusive Lab

Nachtleben in Athen: Wenn die Partygötter erwachen …

Athen verfügt über ein pulsierendes Nachtleben und bietet Feierfreudigen nach Sonnenuntergang viele Möglichkeiten, um sich zu amüsieren. Musik hören in Pubs und Bars, Tanzen im Club oder Beach-Club bis zu den Morgenstunden: Hier kommt man definitiv auf seine Kosten, ganz gleich, ob man nun Hip-Hop, House Music, Techno und berühmte DJs, Livemusik oder Rock bevorzugt.

Zu beachten ist, dass Bars und Tavernen etwa bis 2 Uhr nachts geöffnet haben. Erst danach geht es in den Diskotheken so richtig los. Meist ist dort eine besondere Kleiderordnung zu beachten und die Eintrittspreise sind nicht gerade günstig. Der Bezirk Ghazi bietet eine besonders dichte Ansammlung an Clubs und gilt u. a. auch als Szene für homosexuelle Partylöwen.

Neben Bars und Discos gibt es vor allem im Sommer viele Veranstaltungen in Athen, bei denen man sich ebenfalls amüsieren kann. Festivals, Feste, Konzerte an historischen Schauplätzen und andere Veranstaltungen, z. B. in der Athener Konzerthalle, finden häufig statt. Hier sollte man sich bereits vor der Anreise informieren. 

Die Stadt in 3 Tagen

Wer nur drei Tage Zeit hat, um sich Athen beispielsweise über ein verlängertes Wochenende anzusehen, der sollte unbedingt eine geführte Tour zur Akropolis und anderen Highlights der Stadt buchen. Für Tag zwei empfiehlt sich eine Tagestour nach Delphi. Am letzten Tag kann man die Stadt noch einmal auf eigene Faust erkunden, Streetart entdecken, schwimmen gehen, das leckere Essen genießen und sich einfach treiben lassen. Besonders schön ausklinken lassen kann man den Trip abends am Poseidontempel am Kap Sounion. Hier gibt es einen atemberaubenden Sonnenuntergang über der Ägäis zu beobachten, dessen Anblick auch Nicht-Romantiker in seinen Bann ziehen kann.

Persönlicher Tipp des Autors

Wer die Stadt einmal auf etwas andere Art und Weise entdecken möchte und es etwas sportlicher mag, der kann beispielsweise eine historische Kleingruppentour mit dem E-Bike buchen. So kann man mit dem Rad die eine oder anderen Sehenswürdigkeit kennenlernen und besichtigen.

Auch eine Möglichkeit, Athen zu erkunden, ist es eine Segeltour entlang der Küste wahrzunehmen. So lernt man nicht nur die schönsten Buchten und die Unterwasserwelt beim Schnorcheln kennen, sondern genießt auch gleich die landestypischen Spezialitäten an Bord unter der strahlenden Sonne.

Erinnerungsfotos der besonderen Art und ein außergewöhnliches Erlebnis bietet das Museum der Illusionen in Athen. 60 innovative und interaktive Installationen gibt es hier zu bestaunen und außergewöhnliche Bilder als Andenken an eine außergewöhnliche Reise zu fotografieren.

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