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Dortmund Airport investiert in Flugsicherung

In seiner Sitzung am 6. Juni 2014 empfahl der Aufsichtsrat des Dortmund Airport den Gesellschaftern die Erneuerung der Instrumentenlandesysteme (ILS) ab 2015. Die Gesamtinvestitionskosten von rund 3 Millionen Euro sollen aus Eigenmitteln finanziert werden. Das ILS wurde in Dortmund in den Jahren 1997 und 1999 in Betrieb genommen. Um altersbedingter Störanfälligkeit vorzubeugen, sollen die Systeme ab dem kommenden Jahr erneuert werden. 

Gleichzeitig machte der Aufsichtsrat den Weg zur Erlangung des Status „DFS-Flughafen“ frei. Ein entsprechender Antrag soll an das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gestellt werden. „An DFS-Flughäfen werden Flugsicherungskosten und Flugsicherungsinfrastrukturkosten durch die DFS getragen. Das ILS in Dortmund ist Eigentum des Flughafens, wird allerdings wie alle weiteren Funknavigationsanlagen in Dortmund von der Deutschen Flugsicherung (DFS) betrieben. Die Flugsicherungsdienste führt eine Tochtergesellschaft der DFS, The Tower Company (TTC), im Auftrag und auf Kosten des Flughafens durch“, erklärte Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager. So entstünden dem Airport durch laufende Kosten und Investitionen wie die ILS-Erneuerung Wettbewerbsnachteile gegenüber den DFS-Flughäfen (z. B. Bremen, Dresden, Erfurt, Köln/Bonn, Leipzig, Münster/Osnabrück, Nürnberg, Saarbrücken). Diese gelte es auszugleichen.

Mager berichtete des Weiteren über die Vergabe der Fluggastkontrolle durch die Bezirksregierung Münster an einen neuen Dienstleister. Mit Bedauern nahmen die Aufsichtsratsmitglieder zur Kenntnis, dass trotz aller Bemühungen „die Sicherung der Arbeitsplätze am Airport gescheitert ist“, so Mager. Nun müsse dafür gesorgt werden, den Betriebsübergang sozialverträglich und in der Verantwortung gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu gestalten. Dies werde in enger Abstimmung mit dem Betriebsrat, ver.di, DSW21, aber auch unter Einbeziehung des neuen Auftragnehmers, vorbereitet.

Mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk wurde der bereits vorläufig bekannt gegebene Jahresabschluss bestätigt und die Geschäftsführung entlastet. Mit einem Anstieg von 1,1 Prozent auf 1.924.313 Passagiere konnte der Airport sein Defizit auf 18,1 Mio. Euro reduzieren. Das ist das niedrigste seit mehr als zehn Jahren.