City-Info Posen

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  • Unterhaltung
  • Auskunft
  • Einkaufen
  • Essen und Trinken
  • Freizeit und Sport
  • Sehenswertes
  • Übernachten
  • Ziele in der Umgebung


Unterhaltung


Ausgehen in Poznań
Wo steppt der Bär? Eindeutig rund um den Alten Marktplatz (Stary Rynek). Klubs mit jeder erdenklichen Art von Musik, ob live oder mit DJ, für jeden Geschmack, jedes Alter und Portemonnaie etwas. Empfehlenswert im Zentrum ist der Blue Note Jazz Club im Schloss (Zamek) mit Livemusik, nicht nur Jazz (tgl. 19-2 Uhr | ul. Kościuszki 76/78 | www.bluenote.poznan.pl). In der Nähe der Universität und als Studententreff sehr beliebt ist der Klub w Starym Kinie (Club im alten Kino), wo auf zwei Etagen Filme gezeigt werden, Musik gespielt und getanzt wird (tgl. | ul. Nowowiejskiego 8 | www.wstarymkinie.pl).


Auskunft


CIM (Centrum Informacji Miejskiej)
ul. Ratajczaka 44 | Arkadia | Tel. 0618519645 | Fax 0618560454 | www.cim.poznan.pl


Einkaufen


Stary Browar
Mit seinen zahlreichen Einkaufszentren und schicken Boutiquen macht Posen heute seiner Tradition als Handelsstadt alle Ehre: Eine prominente Adresse ist das Handels-, Kunst-, und Businesszentrum Stary Browar auf dem Gelände einer alten Brauerei (ul. Półwiejska 42). Dort finden Sie angesagte Modeadressen und moderne Kunst in stilvollem Ambiente.


Essen und Trinken


Bar Avanti
Direkt am Alten Markt gelegen, ausgezeichnet als bestes Fast-Food-Restaurant Wielkopolskas, mit äußerst preiswerten Nudelgerichten. Stary Rynek 76 | Tel. 0618523285 | www.avanti.poznan.pl | €

Bażanciarnia
Überaus üppig ausgestattetes Restaurant am Alten Markt mit hervorragender Wildkarte, von der legendären Gastronomin Magda Gessler geführt. Stary Rynek 94 | Tel. 0618553358 | www.bazanciarnia.pl | €€-€€€

Cymes
Cymes bedeutet auf Jiddisch etwa „lecker“. Lecker essen und trinken können Sie im gemütlichen Ambiente des einzigen jüdischen Restaurants in Posen mit koscherer Küche und Bier aus Israel. ul. Woźna 2/4 | Tel. 0618516638 | www.cymespoznan.pl | €

Gospoda Młyńskie Koło
Ein großes, rustikales, gemütliches Holzhaus mit Kamin, landschaftlich reizvoll an einem Weiher gelegen, mit regionaler und altpolnischer Küche. Ca. 15 km vom Zentrum Posens. ul. Browarna 37 | Tel. 0618789935 | www.mlynskiekolo.pl | €€


Freizeit und Sport


Malta
Der Jezioro Maltańskie ist ein 64 ha großer Stausee im Westen der Stadt. Hier können Sie im Freibad baden, mit einem Ausflugsdampfer schippern oder mit der Schmalspurbahn „Maltanka“ durch den Park zum Posener Zoo fahren.


Sehenswertes


Altstadt
Eines der schönsten Renaissancegebäude Europas steht auf dem mittelalterlichen Marktplatz Stary Rynek im Herzen der Stadt - das von dem italienischen Meister Giovanni Baptista di Quadro Mitte des 16. Jhs. erbaute Rathaus. Auf dem Rathaus-turm sind Schlag zwölf Uhr mittags zwei kämpfende Ziegenböcke zu sehen. Der Legende nach stürzte sie ihr Zwist ins Unglück bzw. in einen unter ihnen fließenden Bach. Das Motiv findet sich als Mahnung auch im Posener Wappen. Neben dem Rathaus stehen die Tuchhallen aus dem 14. Jh. und die Krämerhäuser mit ihren charakteristischen Laubengängen aus dem 15. und 16. Jh. Bürgerhäuser aus verschiedenen Epochen umgeben den Markt, darunter das Palais der Familie Działyński (1808) mit dem Roten Saal, in dem immer donnerstags Veranstaltungen in der Tradition der literarischen Salons stattfinden. Seit 1915 erinnert die Brunnenfigur „Bamberka“ auf der westlichen Seite des alten Rathauses an den Dreißigjährigen Krieg: Die Bevölkerung Großpolens war dezimiert, und der Posener Rat bot Menschen aus dem Raum Bamberg eine neue Lebensgrundlage an. Vom Markt führt die Seitengasse ul. Gołębia zur dreischiffigen Basilika der St.-Stanisław-Pfarrkirche, einer Perle des polnischen Barocks.

Dominsel
Östlich der Altstadt liegt die Museumsinsel Ostrów Tumski, der älteste Stadtteil Posens. Die Anfänge der erzbischöflichen St.-Peter-und-Paul-Domkirche, des ältesten Baudenkmals der Stadt, gehen auf die Gründung des Posener Bistums im Jahre 968 zurück. Heute befinden sich dort die Gräber von Polens Gründungsherrschern Mieszko I. und Bolesław dem Tapferen. Südlich des Doms, im spätgotischen Psaltergebäude, wurden früher die Sänger des Kathedralenchors untergebracht. Daneben befindet sich die kleine Kirche der hl. Jungfrau Maria. Der spätgotische Bau (1431-47) steht wahrscheinlich an der Stelle der ca. 965 von Dobrawa, der Gattin von Mieszko I., gestifteten Burgkapelle. Nördlich davon sieht man den Renaissancebau der Lubrański-Akademie, der ersten höheren Schule Posens, 1518 gegründet.

Modell Posens aus dem 17. Jh.
Im Kellergewölbe des Franziskanerklosters (Klasztor oo. Franciszkanów) befindet sich eine Nachbildung Posens vom Anfang des 17. Jhs. Die historische Rekonstruktion im Maßstab 1:150 hat eine Größe von über 50 m². Eine (auch auf Deutsch) kommentierte Licht- und Ton-Show dauert ca. 30 Minuten. Tgl. 11 Vorführungen: 9.30-17 Uhr | 9 Zł. | Góra Przemysława, Eingang ul. Ludgardy | www.makieta.poznan.pl

Zentrum
Das heutige Zentrum erstreckt sich vom plac Wolności bis zum plac Mickiewicza (Adam-Mickiewicz-Platz). Viele Gebäude aus dem 19. und vom Anfang des 20. Jhs. verleihen ihm seinen gediegenen Charakter. Neben zahlreichen Kirchen findet man hier das Nationalmuseum, die Raczyński-Bibliothek und die Oper (Teatr Wielki). Auf dem Adam-Mickiewicz-Platz erinnert seit 1981 ein monumentales Mahnmal an den ersten großen antikommunistischen Arbeiteraufstand in Polen, der 1956 in Posen ausgebrochen war. Der im 19. Jh. entworfene Platz gehört zu den renommierten Adressen der Stadt: Hier befinden sich viele öffentliche Gebäude, darunter das Collegium Minus im holländischen Renaissancestil (heute Adam-Mickiewicz-Universität), das Collegium Maius (heute Medizinische Akademie) und das neoromanische Kaiserschloss (heute Kulturzentrum Zamek). Das Schloss ist ein Paradebeispiel für Preußens Spuren im Stadtbild Posens. Das monumentale Gebäude wurde als Residenz für Kaiser Wilhelm II. in den Jahren 1904-10 erbaut.


Uebernachten


Hotels
Während der Messen sind die Hotels in der Regel um ein Drittel teurer, am Wochenende oft ein Drittel billiger.

Hotel Brovaria
Direkt am Alten Markt in einem historischen Bürgerhaus gelegenes kleines Hotel im 30er-Jahre-Stil, mit angeschlossener Brauerei, Bierkeller und originellen Gerichten. 16 Zi., 1 Apt. | Stary Rynek 73-74 | Tel. 0618586868 | Fax 0618586869 | www.brovaria.pl | €€

Hotel Ikar
Modernes Hotel, nur 15 Minuten Fußweg von der Altstadt entfernt. 141 Zi. | ul. Kościuszki 118 | Tel. 0616587105 | Fax 0616587115 | www.hotelikar.com.pl | €€

Rezydencja Solei
Inmitten eines malerischen Waldes, 400 m vom Strzeszyńskie-See, befindet sich die Residenz Solei, etwa 15 Minuten von der Posener Altstadt entfernt (Taxi: 35 Zł. ab Innenstadt). 23 Zi., 3 Apt. | ul. Wałecka 2 | Tel. 0618475838 | Fax 0618475114 | www.hotel-solei.pl | €€

Hotel Topaz
In unmittelbarer Nähe von Messe, Busbahnhof und Bahnhof, trotzdem ruhig; einfach, aber angenehm. 29 Zi. | ul. Przemysłowa 34 A | Tel. 0618333904 | Fax 0618337600 | www.hotel-topaz.pl | €

Hotel Vivaldi
Im Zentrum, aber sehr ruhig im Park unweit der Zitadelle gelegenes modernes Hotel, gute Verkehrsanbindung. 48 Zi. | ul. Winogrady 9 | Tel. 0618588100 | Fax 0618532977 | www.vivaldi.pl | €€€


Ziele in der Umgebung


Dziekanowice
Nördlich der Strecke Poznań- Gniezno, ca. 35 km von Posen, liegt am Lednicki-See der Wielkopolski Park Etnograficzny, auf dessen Gelände ein großpolnisches Dorf aus dem 19. Jh. rekonstruiert wurde. Die meisten der 73 Exponate sind Originalhäuser aus Dörfern der Region, die im Park wieder aufgebaut wurden. Sie sind liebevoll und sorgfältig mit originalem Werkzeug und Gebrauchsgegenständen ausgestattet (Mo., Nov./Dez. geschl. | Dziekanowice 23 | www.lednicamuzeum.pl). Im See liegt die Insel Ostrów Lednicki mit vorromanischen Ruinen, zu der man per Boot übersetzen kann (15. April-30. Sept.). Das Freilichtmuseum und die Insel sind Teile des Museums der Ersten Piasten (Muzeum Pierwszych Piastów) am Ufer des Sees.

Gniezno/Gnesen
Gniezno (70000 Ew., 50 km nordöstlich von Posen) ist als die erste Hauptstadt Polens in die Geschichte eingegangen. Das heutige Stadtbild im Zentrum zeichnet sich durch eine einheitliche Architektur der kleinen Bürgerhäuser aus. Viele Straßenzüge warten noch auf eine Restaurierung, einige fertige lassen den zukünftigen Charme Gnesens erahnen. Auf einem kleinen Hügel unweit des Alten Marktes liegt der gotische Dom aus dem 14./15. Jh. Er steht an der Stelle der Kirche, die Mieszko I. nach seiner Taufe 966 errichten ließ. Von dieser erhalten geblieben ist nur das Gnesener Tor. Auf dem bronzenen Portal, das zu den Meisterwerken romanischer Kunst in Polen zählt, werden in ausdrucksstarken Szenen das Leben und der Tod des hl. Adalbertus geschildert (Mo-Fr 9-17 Uhr).

Kórnik
Die neugotische Adelsresidenz, ca. 20 km südlich von Posen, gehört zu den wenigen vollständig erhaltenen ihrer Art. Sie stammt aus dem 15. Jh. und wurde mehrfach umgebaut. Ihre heutige Gestalt stammt aus der Mitte des 19. Jhs. nach Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel. Das Schloss beherbergt eine wertvolle Bibliothek mit 320000 Bänden und ist mit originalem Interieur des 19. Jhs. ausgestattet. Es fehlt auch nicht der Schlossgeist - eine der früheren Besitzerinnen spukt hier als „Weiße Dame“. Rund um die Residenz erstreckt sich der größte dendrologische Park Polens, angelegt im 18. Jh. Heute sieht man viele seltene Bäume und Sträucher aus Mitteleuropa. Zu den ältesten zählt die 300 Jahre alte Lindenallee, die vom Schloss nach Süden führt. Schloss: Mai-Sept. Di-So 10-17 Uhr, Okt.-April Di-So 10-16 Uhr | Kórnik | ul. Zamkowa 5 | www.bkpan.poznan.pl.

Toruń/Thorn
150 km nordöstlich von Posen liegt Thorn, das historische Altstadtensemble mit seiner originalen mittel-alterlichen Anlage Es zählt zum Unesco-Weltkulturerbe. Die Stadtgründung geht auf den Deutschen Ritterorden zurück. Am altstädtischen Markt steht das imposante Rathaus mit seinem 40 m hohen Aussichtsturm, in dem sich das sehenswerte Heimatmuseum befindet. Erhabene gotische Strenge vermittelt der Dom des hl. Johannes des Täufers - einer der ältesten Sakralbauten der Region. Von den zahlreichen Museen ist vor allem das Kopernikus-Museum im Geburtshaus des Astronomen zu erwähnen (Di-So 10-16 Uhr | ul. Kopernika 15/17 | www.muzeum.torun.pl). www.it.torun.pl.


Copyright: www.marcopolo.de

 

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