Grand Hotel Sofi
City-Info Sofia
City-Info Sofia
Unterhaltung
Konzerte und mehr
Einen Überblick über die wichtigsten Adressen und kulturelle Veranstaltungen gibt der wöchentlich erscheinende Guide Programata (auch auf Englisch | www.programata.bg). Er liegt in Restaurants, Kneipen und Kinos aus. Karten für die größeren Veranstaltungen gibt es an der Vorverkaufskasse im Kulturpalast NDK, dem größten Kultur- und Kongresszentrum in Südosteuropa. Tel. 02/9166369 | 9-19 Uhr | www.ndk.bg
Auskunft
Balkantourist
Bulevard Zar Osvoboditel 4 | Tel. 02/9875192 | Fax 9884177 | www.balkantourist.bg
Reisebüro Lufthansa City Center
Bulevard Gen. Mihail D. Skobelev 59 | Tel. 02/9515262 | Fax 9515907 | office@lufthansacitycenter.bg | www.lufthansacitycenter.bg
Einkaufen
Shopping in Sofia
Nach wie vor besitzt Sofia für bulgarische Verhältnisse besonders gute Einkaufsmöglichkeiten. Auf den Straßenzügen Bulevard Vitoša, Ulica Pirotska, Ulica Rakovski und Ulica Graf Ignatiev (hier vor allem um den Ploštad Slavejkov) und in ihrer unmittelbaren Umgebung befinden sich die wichtigsten Geschäfte und kompaktesten Einkaufszonen. Das größte Warenhaus ist das CUM (Bulevard Knjaginja Marija Luiza 2 | www.tzum.bg). In zahlreichen Boutiquen wird anspruchsvolle Mode angeboten. Antiquitäten und Trödelkram gibt es auf dem großen Flohmarkt vor der Alexandăr-Nevski-Kathedrale. Ganz in der Nähe, in der Ulica Pariž, werden Ikonenimitationen und Gemälde verkauft.
Essen und Trinken
Bălgari
Traditionelle bulgarische Küche in der Atmosphäre eines bürgerlichen Haus aus dem Anfang des 20. Jh. Über 100 Weinsorten im Angebot. Bulevard Knjaz Dondukov 71 | www.restaurant-bulgary.com | €€
Čevermeto
Ein Lamm wird jeden Abend vor den Augen der Gäste über offenem Feuer gegrillt. Staatsoberhäupter und königliche Hoheiten haben hier gespeist. Große Auswahl an Weinen und Schnäpsen, bulgarische Livemusik und Tanz. Bulevard Černi vrâh 31 | www.chevermeto-bg.com | €€-€€€
Hadžidraganovite kăšti
Traditionelle Küche, Grillspezialitäten, bulgarische Volksmusik. Der Restaurantkomplex besteht aus vier restaurierten Häusern aus der Zeit der Wiedergeburt. Ulica Kozloduj 75 | www.kashtite.com | €€
Magnito
Neues modernes Restaurant mit mediterraner Küche und Sushi. In der Unterführung am NDK. Bulevard Vitoša 162 | €-€€
Manastirska magerniza
In der „Klosterküche“ gibt es Speisen nach Klosterrezepten aus ganz Bulgarien. Der Gast wird traditionell mit Brot und Salz begrüßt. Ulica Han Asparuh 67 | www.magernitsa.com | €€€
Sehenswertes
Stadtrundgang
Der geeignetste Ausgangspunkt für die Erschließung des Stadtkerns ist der gleichnamige Platz an der Kirche Sveta Nedelja schräg gegenüber vom Hotel Sheraton. In dem Bereich östlich davon, den die Universität und die direkt daneben befindliche Nationalbibliothek Kiril und Metodij mit den imposanten Denkmälern der beiden abschließen, befinden sich die meisten wichtigen öffentlichen Bauten. Zwischen Sheraton und dem Kaufhaus CUM führt der Weg über den Bulevard Car Osvoboditel mitten in diesen Abschnitt hinein. Südlich der Sveta Nedelja erstreckt sich die Haupteinkaufsstraße Bulevard Vitoša. Der belebteste Teil davon endet am Kulturpalast (abgekürzt NDK). Unbedingt zu empfehlen ist ein Bummel in dem Gebiet zwischen den Bulevard Vitoša und Car Osvoboditel. Biegen Sie einfach in östlicher Richtung in eine der Seitenstraßen des Bulevard Vitoša ein, und schlängeln Sie sich bis etwa zum Platz der Nationalversammlung (Ploštad Narodno Sâbranie) durch. Hier begegnen Ihnen Architektur und Atmosphäre der Wohnviertel in der Stadtmitte in authentischer Form.
Borisova gradina/Borisgarten
Der größte Park in Sofia. Sonntags ist er Hauptanziehungspunkt für Spaziergänger. Hier geben Künstler aller Art ihre Vorstellungen. Vom Bulevard Car Osvoboditel abgehend
Centralna evrejska sinagoga/Synagoge
Die größte Synagoge auf der Balkanhalbinsel wurde 1910 vollendet. Vor einigen Jahren wurde sie restauriert. Anwesende Gemeindemitglieder führen Besucher gern durch das Gebäude. Ulica Ekzarh Josif 16. Im Gemeindehaus (Bulevard Aleksandâr Stambolijski 50 | 5. Stock | Mo-Fr 9-12 und 14-17 Uhr) ist die ständige Ausstellung „Die Rettung der bulgarischen Juden 1941-1944“ zu sehen.
Džamija Banja baši/Bädermoschee
Diese Moschee ist die einzige, die den gläubigen Muslimen in der Hauptstadt geblieben ist. Während der antitürkischen Kampagnen in der sozialistischen Ära lag sie still. Seit Anfang der 1990er-Jahre wird die Bädermoschee wieder benutzt. Der Bau des namhaften türkischen Architekten Hadži Mimar Sinan wurde 1576 vollendet. Unmittelbar in der Nachbarschaft befindet sich das Mineralbad, das nicht mehr benutzt wird. Man kann sich dort aber mit Wasser aus Heilquellen versorgen. Unbedingt sehenswert ist auch die restaurierte Markthalle (Centralni Hali bzw. Halite) auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Bulevard Knjaginja Marija Luiza
Gradska gradina/Stadtgarten
Eine grüne Oase, die zu jeder Zeit für eine Atempause bestens geeignet ist. Ein beliebter Treffpunkt für Schachspieler. Mitten im Zentrum Sofias, an der Ulica Vasil Levski
Nacionalen arheologičeski muzej/Nationales Archäologisches Museum
Gegenüber dem Amtssitz des Präsidenten, bei dem jede Stunde eine Art „Change of the Guards“ zu beobachten ist, wurde in der Großen Moschee das Archäologische Museum untergebracht. Auch wenn es einige seiner bedeutendsten Schätze an andere Museen abgeben musste, ein Blick auf die ausgestellten Gebrauchsgegenstände, Waffen und Schmuck von Thrakern, Römern und Griechen lohnt auf jeden Fall. Ulica Sâborna 2 (beim Ploštad Aleksandâr Batenberg) | Di-So 10-12 und 14-17 Uhr
Nacionalen istoričeski muzej/Nationales Historisches Museum
Nicht leicht zu erreichen ist das größte und bedeutendste historische Museum des Landes, das in der stattlichen Residenz Bojana in direkter Nachbarschaft zum Präsidentensitz untergebracht ist. Auf drei Etagen wird hier die Geschichte des heutigem bulgarischem Territoriums dargestellt, wie sie sich in den vergangenen 2000 Jahre ereignet hat. Dazu gibt es in den beeindruckenden Räumlichkeiten der ehemaligen Schivkov-Residenz rund 22000 Ausstellungsstücke zu besichtigen. Weltweite Bedeutung erhielt das Museum durch die Ausstellung „Gold der Thraker“. Das Meisterwerk thrakischer Goldschmiedekunst (vermutlich um die Wende vom 13. zum 12. Jh. v. Chr. entstanden) befindet sich allerdings häufig auf Wanderausstellungen. Die Website des Museums ist empfehlenswert. Ulica Vitoško Lale 16 | tgl. 9.30-17 Uhr | Tel. 02/9554280 (Exkursionen/Gruppenführungen) | www.historymuseum.org | Bus Nr. 63 und 111
Nacionalna hudožestvena galerija/Nationale Kunstgalerie
Das wunderschöne, im 16. Jh. errichtete Gebäude diente zunächst als konak, also als Amtssitz der osmanischen Verwaltung. Hier wurde der Prozess gegen den bulgarischen Nationalhelden Vasil Levski geführt. Nach der Befreiung aus der osmanischen Herrschaft wurde es zweimal um- und ausgebaut und fungierte während der Monarchie als Zarenschloss. Seit 1954 ist hier die Nationalgalerie beheimatet. Die Sammlung bulgarischer Kunst von der Mitte des 19. Jhs. bis zur Gegenwart ist aber nicht so attraktiv wie das Gebäude selbst. Ploštad Aleksandâr Battenberg | Di-So 10.30-18 Uhr
Rotonda Sveti Georgi/Rotunde des heiligen Georg
Das besterhaltene Denkmal aus der römischen Zeit im Hof des Hotels Sheraton steht an einer Stelle, an der zunächst (wahrscheinlich im 1. Jh. v. Chr.) ein Bad errichtet wurde. Die Rotunde aus dem 4. oder 5. Jh. diente ursprünglich den Römern als Kultstätte, dann den Slawen als christliche Kirche, später den Türken als Moschee, schließlich seit Bulgariens Eigenstaatlichkeit wieder als christliche Kirche. Die Fresken aus dem 14. Jh. gehören zu den bedeutendsten Malereien mit barocken Elementen in Bulgarien. Eingang auf dem Bulevard Aleksandâr Stambolijski
Sveta Nedelja/Kirche der heiligen Nedelja
Die 1856-1863 erbaute Kirche hat weniger durch Kulturschätze als durch ihre weltlichen Einrichtungen und politischen Ereignisse auf sich aufmerksam gemacht. Ein Besuch lohnt sich allein wegen des hellen, ganz und gar nicht pompösen Glanzes, den sie ausstrahlt.
Sveta Sofija/Sophienkirche
Der Namensgeberin der Stadt ist der zweitälteste der erhaltenen Kirchenbauten geweiht. Er wurde an der höchsten Stelle des Siedlungszentrums im 6. Jh. errichtet. Auch in der osmanischen Zeit, als die Kirche als Moschee diente, wurde ihr Äußeres nicht angetastet. Die dreischiffige Kreuzkuppelbasilika mit den drei Altären ist ein für Bulgarien einzigartiges Exempel für die strenge Monumentalität der klassischen byzantinischen Architektur. An der Ostseite befindet sich das Grab des bulgarischen Nationaldichters Ivan Vazov, dessen Statue im nahen Park - er hält ein Buch in der Hand - nicht zu übersehen ist. Ploštad Aleksandâr Nevski
Sveti Aleksandâr Nevski/Aleksandâr-Nevski-Kathedrale
Auch viele Nichtbulgaren, die den Balkan bereist haben, halten die Kathedrale für den prächtigsten Bau des 20. Jhs. auf der Balkanhalbinsel. Sie wurde zu Ehren der im Russisch-Türkischen Krieg von 1877/1878 gefallenen Soldaten und zum Zeichen des Dankes für die dem Krieg folgende Ausgliederung Bulgariens aus dem Osmanischen Reich errichtet. Der russische Zar jener Zeit, Alexander II., wurde seitdem in Bulgarien als „Car Osvoboditel“ (Befreierkönig) verehrt, wovon auch das unweit von der Kathedrale, unmittelbar gegenüber dem Gebäude der Nationalversammlung (Narodno Sâbranie) aufgestellte, 14 m hohe Reiterbild zeugt, das der italienische Bildhauer Arnoldo Zocchi schuf. Die Kirche wurde nach dem Schutzheiligen des Zaren, Alexander Nevski, einem Moskauer Großfürsten aus dem 13. Jh., benannt. Nach den Entwürfen des Petersburger Architekten A. N. Pomerancev wurde 1904 mit dem Bau begonnen, der mit kleineren Unterbrechungen bis 1913 währte. Erst elf Jahre danach, 1924, wurde die Kirche geweiht.
Sveti Nikolaj Čudotvorec/Kirche des heiligen Nikolaj
Unübersehbar demonstriert der 1914 vollendete Bau, warum er „die russische Kirche“ genannt wird: Er präsentiert sich als ein lichtes, farbenfrohes, von Gold und fünf Zwiebeltürmen geprägtes Abbild der Moskauer Architektur des 17. Jhs., mit Wandmalereien im Stil der Novgoroder Malschule. Ihre Existenz hat die Kirche der Sorge eines russischen Diplomaten um sein Seelenheil zu verdanken. Der von 1908-1911 als Botschafter Petersburgs fungierende Semontovski-Kurilo hielt die bulgarische Kirche für nicht rechtgläubig genug, um in ihren Bauten den Gottesdienst zu feiern. Bulevard Car Osvoboditel 3
Uebernachten
Grand Hotel Sofia
Das neueste Luxushotel im Zentrum - mit Gourmetrestaurant, Fitnesszentrum und Pianobar. 109 Zi. 13 Suiten | Ulica Gurko 1 | Tel. 02/8110800 | Fax 8110801 | www.grandhotelsofia.bg | €€€
Hotel Diter
Ruhig und sehr zentral gelegen, in einem denkmalgeschützten Haus, Restaurant mit Garten, 31 Zi. | Ulica Han Asparuh 65 | Fax 02/9898998 | www.diterhotel.com | €€€
Hotel Lozenetz
Neues, elegantes Haus in guter Lage. 31 Zi. Restaurant mit Garten | Apartments | Ulica Sveti Naum | Tel. 02/9654444 | Fax 02/9654445 | www.lozenetzhotel.com | €€-€€€
Hotel Zar Asen
Günstiges Bed & Breakfast, zentral gelegen, organisiert Ausflüge. 7 Zi. (auch Mehrbettzimmer) | Ulica Zar Asen 68 | Tel. 02/9547801 | http://hotel-tzar-asen.hit.bg | €
Kervan Hostel
Ruhig und zentral gelegen, 3 Min. Fußweg bis zur Alexandăr-Nevski-Kathedrale. Individuell eingerichtet, in der kleinen Küche kann man sein Essen selbst zubereiten oder andere Gäste treffen. Sommergarten | Internetanschluss | Ulica Rosica 3 | Tel. 02/9839428 | www.kervanhostel.com | €
Maxi Park Hotel & Spa
Am Fuße des Vitoša-Gebirges und außerhalb des Stadtzentrums. Swimmingpools, Fitness, Tennis, Restaurants. Günstigere Preise von Fr-So. 96 Zi. | Ulica Simeonovsko Šose 111 | Tel. 02/8920000 | Fax 8920050 | www.maxisofia.com | €€-€€€
Moriah Hotel Flats
Die zentral gelegenen Apartments können zwei bis sechs Personen zu moderaten Preisen mieten. Buchungen telefonisch oder online. Tel. 02/9861246 Tel. 088948001 | www.moriahflats.com | €
Sheraton Sofija Hotel Balkan
Eine Luxusinsel mitten im Stadtkern der Hauptstadt. Der Sitz des bulgarischen Staatspräsidenten ist gleich nebenan. 173 Zi., 15 Ap. | Ploštad Sveta Nedelja 5 | Tel. 02/9816541 | Fax 9806464 | sofia.reservations@luxurycollection.com | www.luxurycollection.com/sofia | €€€
Ziele in der Umgebung
Bojana
8 km südlich des Stadtzentrums ließen zahlreiche Spitzenfunktionäre der Kommunistischen Partei ihre Villen und Todor Schivkov die Residenz bauen, die nach wie vor als Sitz des Staatspräsidenten genutzt wird. Größere historische Bedeutung erlangte der Ort durch die Bojanskata Cărkva, eine Kirche aus dem 11. Jh., die den Namen des Ortes trägt und zu den Unesco-Kulturdenkmälern gehört. 1259 erhielt die Kirche einen Anbau mit wundervollen Wandmalereien, die ihren Ruhm begründeten. Biblische Szenen, Bilder von geistlichen und weltlichen Führern, aber auch realistische Spiegelungen des Alltags finden sich unter den Fresken, die als die Krone der mittelalterlichen bulgarischen Malerei und als Vorboten der europäischen Renaissance gelten. Ihr Schöpfer ist unbekannt, weswegen er stets als „Meister von Bojana“ apostrophiert wird. Ulica Bojansko ezero 1-3 | 9-17 Uhr | Bus 64, 107 | www.boyanachurch.org
Dragalevci
Vom Dragalevci-Kloster aus dem 14. Jh. ist die Kirche erhalten geblieben. Die alte Wassermühle im Ort ist renoviert worden und dient nun als Restaurant (Vodenicata | Reservierung erforderlich Tel. 02/9671058 | €€), in dem traditionelle bulgarische Gerichte bei tollem Blick auf die Hauptstadt serviert werden. Dragalevci ist vom Stadtzentrum 10 km entfernt und mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar: mit der Straßenbahn Linie 9 oder 14 bis zur Haltestelle Hladilnika, dann weiter mit dem Bus Nr. 66.
Vitoša-Gebirge
Nur 10 km vom Stadtzentrum entfernt befindet sich das Naherholungsgebiet der Sofioter mit schönen Ausflugszielen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den höchsten Gipfel, den Černi vrâh („Schwarzer Gipfel“, 2280 m), zu erreichen. Der direkte Aufstieg von Dragalevci dauert mehrere Stunden und setzt eine gute Wanderkondition voraus. Man kann auch mit dem Bus Nr. 66 bis zum Wintersportgebiet Aleko fahren und von dort in zwei Stunden den Gipfel besteigen. Angenehmer als mit dem Bus geht es mit dem Gondellift vom Ortsteil Simeonovo zum Hotel Prostor etwas unterhalb von Aleko. Von dort geht es weiter mit dem Sessellift, danach kann man entweder hoch zum Gipfel oder über das Plateau (Plato) zu den Zlatni mostove („Goldene Brücken“) wandern. Hier befindet sich der sogenannte Steinerne Fluss, riesige Geröllbrocken, die sich das Gebirge hinunterzustürzen scheinen. Ein Abstecher zum Komplex Kopitoto mit Café, Restaurant und Panoramablick auf Sofia dauert eineinhalb Stunden. Von Zlatni mostove fährt man mit dem Sammeltaxi zum Ortsteil Ovča Kupel und von dort mit der Straßenbahn Nr. 5 zurück ins Zentrum.




ab 39 €



