Andromeda Hotel
City-Info Thessaloniki
Unterhaltung
Nachtleben
Zentrum des Nachtlebens ist das Ladádika-Viertel mit vielen Restaurants, Bars und Musiklokalen. Den besten Blick übers Wasser auf die Stadt und den Olymp hat man von der Kitchen Bar (tgl. ab 10 Uhr | €€) aus, einem Café-Bar-Restaurant im Lagerhaus B am alten Hafen. Viele Pop-, Jazz- und Rockkonzerte locken in das in einem ehemaligen Industriebezirk gelegene Kulturzentrum Mýlos (Odós Andréou Georgíou 56 | www.mylos.gr). Klassische Musik, Ballett und Oper stehen direkt am Meer südlich des Stadtzentrums im modernen Megaró Moussikís (Odós 25is Martíou | www.tch.gr) auf dem Programm.
Einkaufen
Märkte und mehr
Mit Fisch, Fleisch, Blumen, Gemüse und allerlei mehr wird im malerischen Marktviertel zwischen den Straßen Tsimiskí, Ermoú, Aristotélous und Komnínion gehandelt. Die Haupteinkaufsstraßen mit Geschäften aller Art sind die Tsimiskí, Ermoú und Egnatía. Antiquitäten und Trödel findet man in der Odós Tosítsa.
Essen und Trinken
Tavernen
Viele urige Tavernen finden Sie auf der Akrópolis in der Umgebung der Kirche Agíi Anárgiri (Stadtbus 23 ab Platía Eleftherías). Vor allem mittags sind auch die Lokale auf der Platía Aristotélous und in ihren Seitenstraßen empfehlenswert.
Aristotélous
Versteckt in einem Hausdurchgang gelegene Ouzerí mit kleinem Innenhof und großer Auswahl an zum Oúzo passenden kleinen Gerichten. Mo-Sa 12-24 Uhr, So 12-16 Uhr | Leofóros Aristotélous 8 | €€
Miróvolos Smírni
Renommierte Markttaverne mit traditioneller Küche aus dem vor 1923 überwiegend von Griechen bewohnten Smýrna, dem heutigen Izmir. Riesige Auswahl auch an diversen Vorspeisen. Tgl. ab 11 Uhr | Modianó-Markthalle | €€
O Prínkipos
Stilvolles Café und Bar im Stil der 1920er-Jahre. Tgl. ab 10 Uhr | Odós Agíou Pávlou/Ecke Odós Agío Dimitríou | €€
Pit Bazar
Vor allem für Fisch, traditionelle, aber auch kreative Vorspeisen gerühmtes Restaurant im Innenhof eines ehemaligen Bazars. Tgl. ab 12 Uhr | zwischen den Straßen Odós Totsítsa, Ólympou und S. Venizélou | €€€
Ta Spáta
Einfaches Restaurant mit Riesenauswahl, besonders für ein schnelles Mittagessen geeignet. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Tgl. 9-24 Uhr | Odós Aristotélous 28 | €
Sehenswertes
Stadtbummel
Beim Bummeln trifft man auf Moscheen, türkische Bäder und mehr als ein Dutzend byzantinische Kirchen. Manche stehen in unmittelbarer Nähe der eindrucksvollen, einst über 7 km langen Stadtmauer.
Agía Sophía
Die Kirche aus dem späten 8. Jh., während der Türkenherrschaft in eine Moschee verwandelt, hat in der Apsis ein Mosaik der Gottesmutter (12. Jh.) und in der Kuppel eins mit den zwölf Aposteln, Maria und der Himmelfahrt Christi (9. Jh.). Tgl. ca. 7-12 und 17-20 Uhr | Platía Agías Sofías
Ágios Dimítrios
Die dem Schutzheiligen der Stadt geweihte Basilika birgt in einem silbernen Sarkophag die Gebeine des hl. Demetrios, der 303 den Märtyrertod starb. Mo 12.30-19, Di-Fr 8-20, Sa u. So 10.30-19.30 Uhr | Odós Agíou Dimitríou
Ágios Nikólaos Orphanós
Die aus dem 14. Jh. stammende Kirche liegt in einem Altstadtviertel mit türkischen Häusern. Mehrere Fresken aus dem 14. Jh. sind gut erhalten. Tgl. 8-12 Uhr | Odós Irodótou | Eintritt 1,50 Euro
Akrópolis und Altstadt
Für einen Rundgang durch die Altstadt sollten Sie mindestens einen halben Tag ansetzen. Sie starten am besten am Westende der Via Egnatía und folgen dem Verlauf der Stadtmauer bis hinauf zum Kastell Heptapyrgion („Sieben Türme“), dem höchstgelegenen Punkt auf der Akrópolis.
Archäologisches Museum
Besonders sehenswert sind Grabfunde aus Síndos, zu denen 2500 Jahre alte, bronzene Miniaturmodelle der damals üblichen Tische, Stühle und Maultierkarren gehören. Ein besonders schönes römisches Mosaik zeigt Dionysos, den Gott des Weins, mit Ariadne. Tgl. 8.30-15 Uhr (im Sommer gelegentlich bis 17 Uhr) | Platía Chanth | gegenüber vom Haupteingang zum Messegelände | Eintritt 4 Euro
Galerius-Bogen
Der nur teilweise erhaltene Triumphbogen überspannte die Prachtstraße, die in römischer Zeit von der Rotonda zum Kaiserpalast des Galerius führte. Er wurde 297 zur Erinnerung an einen gewonnenen Feldzug des Kaisers gegen die Perser errichtet und zeigt auf zahlreichen steinernen Reliefplatten Szenen aus jenem Krieg. Via Egnatía
Museum der byzantinischen Kultur
Eines der schönsten und modernsten Museen Griechenlands präsentiert Architektur, Kunstobjekte und Alltägliches aus der Zeit zwischen dem 5. und dem 19. Jh. Mo 13-19.30, Di-So 8-19.30 Uhr | Leofóros Stratoú 2 | Eintritt 4 Euro
Ósios Dávid
Die kleine, idyllisch gelegene Klosterkirche aus der Zeit um 500 besitzt in der Apsis ein sehr gut erhaltenes, einzigartiges Mosaik aus der gleichen Zeit. Es zeigt einen bartlosen Christus, der dem Propheten Hesekiel in einer Vision erscheint. Die Fresken, von denen Christi Geburt und Taufe noch gut zu erkennen sind, stammen aus dem 12. Jh. Tgl. 8-12 und 17-19 Uhr | versteckt nahe der Odós Dimitríou Poliorkitoú, ab dort gut ausgeschildert
Panagía Chalkéon und Römische Agorá
An dem größten Platz der Stadt, der Platía Dikastírion, liegen das türkische Bad Hamam Bey, die Kirche Panagía Chalkéon von 1028 und die Ausgrabungen des römischen Marktplatzes, von dem Gebäudereste, unterirdische Gewölbe und die Sitzplatzreihen eines Odeons erhalten sind. Via Egnatía
Rotonda
Geschaffen wurde der Rundbau im 4. Jh. als Mausoleum für Kaiser Galerius. Schon am Ende des gleichen Jahrhunderts wurde er unter Hinzufügung einer Apsis in eine christliche Kirche, in türkischer Zeit unter Hinzufügung eines Minaretts in eine Moschee verwandelt. Besonders sehenswert sind die frühchristlichen Mosaike. Di-So 8-17 Uhr | nördlich des Galerius-Bogens | Eintritt 2 Euro
Weißer Turm
Das Wahrzeichen Thessaloníkis wurde in der ersten Hälfte des 16. Jhs. unter türkischer Herrschaft erbaut. Heute gehört er zum Museum der byzantinischen Kultur und erläutert in einer 2008 eröffneten Ausstellungen Etappen der Stadtgeschichte. Öffnungszeiten und Eintrittspreis waren bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt. Leofóros Níkis | Uferstraße
Uebernachten
Hotels
Zu Messezeiten (vor allem im September und Anfang November) sind Hotelzimmer knapp.
Electra Palace
Bestes Hotel im Stadtzentrum nahe dem Meer. 135 Zi. | Platía Aristotélous 5a | Tel. 2310232221 | Fax 2310235947 | www.electrahotels.gr | €€€
Olýmpia
Modernes Hotel, 2006 total renoviert, zentrale Lage. 97 Zi. | Odós Ólympou 65/Odós S. Venizélou | Tel. 2310235421 | Fax 2310276133 | www.hotelolympia.gr | €€
Orestías Kastoriá
Ein preiswertes Hotel im Zentrum und dennoch sehr ordentlich, nahe der Kirche Ágios Dimítrios. 28 Zi. | Odós Agnóstou Stratiótou 14/Ecke Odós Ólimpou | Tel. 2310276517 | Fax 2310276572 | www.okhotel.gr | €
Ziele in der Umgebung
Amolianí
Die kleinste bewohnte Insel Makedoniens (9 km², 550 Ew.) liegt dicht vor der Küste der Athos-Halbinsel und ist wegen ihrer preiswerten Fischtavernen und guten Strände ein beliebtes Wochenendziel der Thessaloniker. Man wohnt gut im Hotel Sunrise im einzigen Inseldorf (46 Zi. | Tel. 2377051102 | Fax 2377051180 | www.papcorp.gr | €€€). Mehrmals täglich fahren Autofähren vom Festland (Tripití) auf die Insel. 139 km südöstlich
Amphípolis
Die Ausgrabungen der antiken Stadt an der Via Egnatía, die Konstantinopel mit Thessaloníki verband, liegen auf einem Hügel südwestlich des heutigen Dorfs (210 Ew.). Gut zu erkennen sind noch die Reste der Stadtmauern sowie die Fundamente von vier frühchristlichen Basiliken. Unmittelbar an der alten Hauptstraße steht ein sehr gut erhaltenes, monumentales Löwendenkmal aus dem späten 4. Jh. v. Chr. (frei zugänglich). 101 km östlich
Arnéa
Arnéa (2250 Ew.) ist das Bilderbuchstädtchen der Chalkidikí. Hier stehen noch viele gut erhaltene Herrenhäuser aus dem 18./19. Jh., eines davon dient als Volkskundliches Museum (meist Di-So 8-14 Uhr | Eintritt 3 Euro | nahe dem Hauptplatz an der Durchgangsstraße). 77 km östlich
Athos
Der östliche der drei Finger der Chalkidikí wird größtenteils von der Mönchsrepublik Athos eingenommen, die innerhalb Griechenlands eine autonome Region bildet. In ihr leben in 20 Klöstern und zahlreichen Einsiedeleien heute noch über 2400 Mönche. 17 der Klöster sind griechisch-, je eines russisch-, serbisch- und bulgarisch-orthodox. Sie bergen reiche Schätze an Handschriften, Fresken und byzantinischer Kleinkunst. Das erste Kloster wurde bereits im 10. Jh. gegründet.
Chalkidikí-
Chalkidikí ist der Name einer Halbinsel südöstlich von Thessaloníki, deren Form einer dreifingrigen Hand gleicht. Diese drei Finger - Kassándra, Sithonía und Athos - sind hier getrennt beschrieben. Hauptstadt des Regierungsbezirks ist Polígiros im Binnenland. Ausführlich informiert Sie der Marco Polo Reiseführer „Chalkidikí“.
Díon
Díon (1350 Ew.) liegt in der Küstenebene zu Füßen des Olymp. Am Dorfrand graben Archäologen die ausgedehnten Reste einer ummauerten antiken Stadt aus, die im 5. und 4. Jh. v. Chr. eines der beiden großen kultischen Zentren Makedoniens war. Hier wurde vor allem Zeus verehrt, dem auch Alexander der Große vor seinem Aufbruch zur Welteroberung noch einmal Opfer darbrachte.
Édessa
Die 450 m hoch am Rand des Vérmiongebirges gelegene Stadt (18300 Ew.) wird von Griechen wegen ihres hohen Wasserfalls viel besucht. Sehenswert sind auch die frei zugänglichen Ausgrabungen der antiken Stadt Lóngou in der Ebene unterhalb von Édessa. 70 km westlich
Kassándra-Halbinsel
Der westliche Finger der Halbinsel Chalkidikí wird durch einen schnurgeraden, 1250 m langen und 40 m breiten Kanal vom Festland getrennt. An ihm liegt das Dorf Néa Potídea, das ebenso wie das weiter südlich gelegene Síviri für seine guten Fischtavernen bekannt ist.
Kerkínis-See
Der große Stausee am Oberlauf des Strimónas ist ein Vogelparadies, in dem verschiedene Reiherarten und auch Kraußkopfpelikane vorkommen. Seerosen und seltene Wasserpflanzen wie Wassernuss und Seekanne sind hier ebenfalls zu finden. In den Dörfern Livádia und Kerkíni nisten Weißstörche. Lange Wanderungen sind auf dem Deich möglich, der den See umgibt. 120 km nördlich
Olimbiáda
Auf einer felsigen Halbinsel unmittelbar südlich des ruhigen Badeortes mit seinem langen Sandstrand legen Archäologen die Stadt frei, in der der Philosoph Aristoteles geboren wurde. Besonders eindrucksvoll ist die Stadtmauer aus dem 4. Jh. v. Chr. (tgl. 8-15 Uhr | Eintritt frei). Man isst und wohnt gut im Hotel Germany direkt am Strand (32 Zi. | Tel. 2376051255 | Fax 2376051255 | www.chalkidiki.de | €). 85 km südöstlich
Olymp
Das Gebirgsmassiv des Olymp besteht aus insgesamt 52 Gipfeln. Der höchste von ihnen ist der Mýtikas mit 2917 m. Seine Nachbargipfel sind 2912, 2911 und 2866 m hoch. Die Hänge des Olymp sind bis auf Höhen von 2000 m bewaldet; die Gipfelregionen, nur 20 km vom Meer entfernt, sind oft bis weit in den Mai hinein mit Schnee bedeckt. Den alten Griechen galt der Olymp als Wohnsitz der Götter.
Ouranópoli
Ouranópoli (950 Ew.) ist das letzte Dorf vor der Grenze der Mönchsrepublik Athos. Am Kai, von dem die Versorgungsboote zu den Klöstern an der Südküste ablegen, erhebt sich der schon 1344 erbaute Turm von Prosphórion. Er diente dem Schutz der umliegenden Ländereien des Athos-Klosters Vatopédi.
Pélla
Pélla gilt als Geburtsstadt von Alexander dem Großen. Um 410 v. Chr. löste es Vérgina als Makedoniens Hauptstadt ab. Hier verbrachte der Dichter Euripides seine letzten Jahre, hier unterrichtete Aristoteles den kleinen Alexander.
Platamónas
Eine der am schönsten gelegenen mittelalterlichen Burgen erhebt sich auf einem Hügel zwischen dem Thermäischen Golf und dem Olymp. Fränkische Kreuzritter ließen sie kurz nach 1204 erbauen, um von hier aus den Verkehr zwischen Nord- und Südgriechenland zu kontrollieren (tgl. 8.30-15 Uhr | Eintritt frei). 108 km südwestlich
Sérres
Sérres (54300 Ew.) ist zwar keine aufregende, aber eine angenehme Stadt. An der Papapávlou-Straße, die vom Hotel Park (33 Zi. | Tel. 2321022133 | Fax 2321023533 | €€) an der großen Platía Eleftherías zu den Ruinen der mittelalterlichen Burg (mit Café) führt, steht die 1984 erbaute und vollständig im traditionellen Stil ausgemalte Mitrópolis-Kirche. Gutes Essen gibt es in der Taverne Petrino (€€) im Vorort Ágios Ioánnis mit alten Platanen und kleinen Wasserfällen.
Sithonía-Halbinsel
Der Mittelfinger der Chalkidikí ist bergiger, grüner und landschaftlich noch schöner als die Kassándra-Halbinsel. An der Nord- und Ostküste der Halbinsel zwischen Ormós Panagías und Kalamítsi gibt es viele lange Sandstrände, aber kaum Ortschaften, während die Westküste mit dem umweltverschandelnden Pórto Cárras und dem sehr viel angenehmeren Néos Marmarás teilweise für den Massentourismus erschlossen ist. Besonders schön ist Pórto Koufó, eine kleine Siedlung an einer fast völlig vom Meer abgeschirmten Bucht. Seine Fischtavernen sind exzellent, besonders O Psarás unmittelbar an der Uferstraße (€€). Néos Marmarás liegt 124 km südöstlich von Thessaloníki | Sithonía-Rundfahrt ab dort: ca. 115 km
Vérgina
Das Dorf (1250 Ew.) am Rand der Ebene des Flusses Aliákmonas erlangte 1978 Weltruhm, als der griechische Archäologe Manólis Andrónikos das Grab des makedonischen Königs Philipp II., des Vaters von Alexander dem Großen, entdeckte. Es war unversehrt und barg kunstvolle Schätze, darunter zwei goldene, kistenförmige Urnen, einen goldenen Eichenlaubkranz und die Rüstung des Königs. Vérgina war bis etwa 410 v. Chr. die Hauptstadt Makedoniens, die dann jedoch nach Pélla verlegt wurde. Vérgina blieb aber neben Díon eins der beiden großen kultischen Zentren des Landes mit bedeutenden Tempeln und den Grabstätten vieler adliger Familien.
Véria
Die Stadt (42800 Ew.) hoch über dem fruchtbaren Tal des Flusses Aliákmonas lohnt den Besuch vor allem für Liebhaber byzantinischer Kirchen. Das Ortsbild selbst ist überwiegend modern, die meisten alten Häuser verfallen. Von den 51 mittelalterlichen Kirchen der Stadt sind nur zwei zugänglich. Man besichtigt sie in etwa 15 Minuten zusammen mit dem Wärter der Kirche Tou Christoú (Di-So 8.30-15 Uhr | Trinkgeld üblich), die am unteren Ende der Haupteinkaufsstraße Mitropóleos steht. Die Kirche mit ihren gut erhaltenen Wandmalereien stammt aus dem Jahr 1315. Übernachten können Sie im Hotel Makedonía (37 Zi. | Odós Kontogeorgáki 50 | Tel. 2331066902 | Fax 2331027900 | €€). 76 km westlich




ab 125 €



