City-Info Heringsdorf/Usedom

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Unterhaltung

Unterhaltung

Der Norden

Kultur und Szene

Die Vineta-Festspiele, eine multimediale Theatershow der Vorpommerschen Landesbühne Anklam, erzählt Episoden aus der Geschichte der sagenumwobenen Stadt. Gespielt wird Mitte Juni bis Ende August Mo, Mi, Do, Sa um 20 Uhr auf der 1200 Zuschauer fassenden Ostseebühne (www.vineta-festspiele.de). Aus einer alten Strandkorblagerhalle entstand Die Blechbüchse - das gelbe Theater, in dem ganzjährig gespielt wird. Fr/Sa ab 22 Uhr ist Party in der Disko Hühnerstall: Elektroclub, Ü30-Party, Rocknacht u.a. (Möskenweg 24 | www.diskothek-huehnerstall.de). Möchten Sie in luftiger Höhe in der Sinatra Cocktail-Bar (Dünenstr. 20) den Tag ausklingen lassen, empfiehlt sich Platzreservierung.

Unterhaltung

Der Süden

Winner's Sportsbar & Restaurant

Hier gibt's die größten handgemachten Burger auf Usedom, sind mehr als 60 Cocktails im Angebot, wird amerikanische Küche serviert, werden auf Großleinwand und Monitoren Sportevents verfolgt, wird Dart und Billard gespielt. Mai-Sept. tgl., Okt.-April Mo geschl. | im Sky-Markt | Tel. 038378/499390 | www.winnerssportsbar-ahlbeck.de

Atlantic Pub

Klönen wie im Schiffsbauch; tolles maritimes Ambiente mit Steuerhaus und Sonnendeck, das echte Bordatmosphäre aufkommen lässt. Mi-So, im Winter Fr-So ab 17 Uhr | Strandpromenade 18 | Eingang Bergstr. | Tel. 038378/60655

Kultur und Szene

Im Chapeau Rouge, dem roten, 250 Zuschauer fassenden Theaterzelt der Vorpommerschen Landesbühne Anklam, finden jährlich von Mai bis September über 200 Veranstaltungen statt. Bunt ist das Programm: Theater, Artistik, Jazz und Puppenspiel; das Zelt steht an der östlichen Kurpromenade (www.chapeau-rouge.de). Im Forum Usedom liegt der historische Kursaal, in dem kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen geboten werden, sowie das Spielkasino mit 80 Glücksspielautomaten und American Roulette und Blackjack. Ein Kino mit zwei Sälen ist auf der Seebrücke untergebracht. In der Tanzbar La Playa (im Einkaufscenter Kaiserhof Atlantic) geht es Di-Sa ab 22 Uhr zur Sache, am Freitag und Samstag sogar bis 6 Uhr morgens.

Unterhaltung

Swinemünde

Kultur und Szene

Das Amphitheater (ul. Chopina) bietet 3500 Zuschauern Platz; im Sommer finden hier regelmäßig Veranstaltungen aller Art statt. Immer etwas los ist auch im Städtischen Kulturhaus (ul. Wojska Polskiego 1). Beliebt bei jungen Leuten bis Anfang 20 ist die Disko Alibi (ul. Slowackiego).

Auskunft

Auskunft

Inseltore

Anklam-Information

Markt 3 | im Rathaus | 17389 | Anklam | Tel. 03971/835154 | Fax 835175 | www.anklam.de

Wolgast-Information

Rathausplatz 10 | 17438 | Wolgast | Tel. 03836/251215 | Fax 600118 | www.wolgast.de

Auskunft

Der Norden

Kurverwaltung

Hauptstr. 16 | 17449 | Karlshagen | Tel. 038371/20758 | Fax 28537 | www.karlshagen.de

Tourist-Information

Strandstr. 23 | Haus des Gastes an der B 111 | 17459 | Loddin | Tel. 038375/22780 | Fax 227818 | www.seebad-koelpinsee.de | www.seebad-loddin.de

Kurverwaltung

Hauptstr. 34 | 17459 | Koserow | Tel. 038375/20415 | Fax 20417 | www.seebad-koserow.de

Tourist-Information

Strandstr. | im Haus des Gastes | 17449 | Trassenheide | Tel. 038371/20928 | Fax 20913 | www.seebad-trassenheide.de

Tourist-Information

Bäderstr. 5 | Haus des Gastes | 17459 | Ückeritz | Tel. 038375/2520 | Fax 25218 | www.ueckeritz.de

Fremdenverkehrsamt

Fischerstr. 1 | 17459 | Zempin | Tel. 038377/42162 | Fax 42415 | www.seebad-zempin.de

Kurverwaltung

Neue Strandstr. 30 | im Haus des Gastes | 17459 | Ostseebad Zinnowitz | Tel. 038377/4920 | Fax 42229 | www.zinnowitz.de

Auskunft

Der Süden

Tourist-Information

Dünenstr. 45 | 17429 | Seebad Heringsdorf | OT Ahlbeck | Tel. 038378/24497 | Fax 24418 | www.drei-kaiserbaeder.de

Tourist-Information

Haus des Gastes (an der Seebrücke) | 17429 | Seebad Heringsdorf | OT Bansin | Tel. 038378/47050 | Fax 470515 | bansin@drei-kaiserbaeder.de | www.drei-kaiserbaeder.de

Tourist-Information

Kulmstr. 33 | 17424 | Seebad Heringsdorf | Tel. 038378/2451 | Fax 2454 | www.drei-kaiserbaeder.de

Stadtinformation

Bäderstr. 5 | im Klaus-Bahlsen-Haus an der B 110 | 17406 | Usedom | Tel. 038372/70890 | Fax 71072 | www.stadtinfo-usedom.de

Auskunft

Greifswalder Oie und Ruden

Schiffsverbindungen

Im Sommer fahren mehrmals in der Woche Schiffe zur Greifswalder Oie, der Aufenthalt beträgt meist 2 Stunden. Auskunft über Abfahrtsorte und -zeiten geben die Tourist-Informationen und Kurverwaltungen.

Schiffsverbindungen

Mehrmals wöchentlich fahren in den Sommermonaten Schiffe zur Insel Ruden, der Landgang beträgt meist 1 Stunde. Über Abfahrtszeiten und -orte informieren die Tourist-Informationen und Kurverwaltungen.

Auskunft

Swinemünde

Centrum Informacji Turystycznej/Touristisches Informationszentrum

Wybrzeze Wladyslawa IV | im Pavillon der Stadtfähre | 72-600 | Świnoujście | Tel./Fax 0048/913224999 | cit@um.swinoujscie.pl | www.swinoujscie.pl (auch in Deutsch)

Einkaufen

Einkaufen

Der Norden

Souvenirs und mehr

Eine der Salzhütten wandelte sich zu einem Souvenirgeschäft. In der Nachbarschaft verkauft Udos Fischräucherei, was die Fischer des Ortes angelandet haben.

Kunst und mehr

Die Hauptgeschäftsstraße ist die Neue Strandstraße in der Ortsmitte von Zinnowitz. Vor allem Künstler des Nordens zeigen ihre Arbeiten im Usedomer Kunsthaus von Brigitte und Reinhard Meyer in der Wilhelm-Potenberg-Str. 1 (Di-Fr 14-18, Sa 10-12 Uhr).

Einkaufen

Der Süden

Souvenirs und mehr

22 Geschäfte laden in einer glasüberdachten Passage auf der Seebrücke zum Einkaufsbummel. Im Landgebäude auf der rechten Seite verkauft das Muschelmuseum eine große Auswahl maritimer Souvenirs. Deutsche und mediterrane Wein- und Feinkostkultur bringt Berlins Traditionshaus Lutter & Wegener an den Usedomer Ostseestrand, mehr als 400 Weine und Brände sowie ausgesuchte Spezialitäten aus Frankreich und anderen Ländern sind in der Kulmstr. 3 im Angebot. Groß ist das Angebot im Geschäft Brunnenstr. 10 der seit 1925 bestehenden Heringsdorfer Strandkorbfabrik; auch extravagante Modelle sind vorhanden: z.B. Körbe mit schwenkbarem Bistrotisch oder eingebautem Radio (www.korbgmbh.de).

Landestypisches

Bei Antiquitäten & Lebensart (Swinemünder Str. 68) sind antiquarische Bücher, Möbel fast aller Stilepochen, Gemälde und Schallplatten, ferner Delikatessen und diverse Weine zu kaufen. Eine erlesene Auswahl an Naturwaren hat De Spinndönz (Markt 16 | www.spinndoenz.de): Pullover, Strickjacken und Wollteppiche, Pommernkeramik und Kuscheltiere aus zertifizierter Schafwolle. Wer sich kreativ betätigen möchte, kann auch Spinn- und Webkurse buchen.

Essen und Trinken

Essen und Trinken

Inseltore

Dabers

Die Hausspezialität: gegrillte und überbackene Medaillons von Pute und Schwein auf Bratkartoffeln mit Mandelbrokkoli. So geschl. | Mägdestr. 1 | Tel. 03971/243173 | €€

Fischer Klaus

Fisch: gebraten, gedünstet, gekocht. Tgl. | Hafenstr. 6 | in der Schlosspassage | Tel. 03836/234272 | €€

Zur Schwedenschanze

Im Sommer Grillbüfett und Räucherfisch, im Winter anheimelnde Atmosphäre mit Kaminfeuer. Okt.-April Do. geschl. | Dorfstr. 46a | Ortsteil Mahlzow | Tel. 03836/200313 | www.schwedenschanze.de | €

Essen und Trinken

Der Norden

Meeresrestaurant Die Auster

Frische Produkte, gepaart mit fundierter Kochkunst und dazu eine Weinkarte mit 50 verschiedenen Sorten. März-Okt. tgl. | Strandpromenade 1 | im Strandhotel | Tel. 038371/2690 | €€-€€€

Peenemünder Eck

Kleines, gemütliches Restaurant mit vielseitiger Küche an der Straße nach Peenemünde. Tgl. | Strandstr. 1a | Tel. 038371/21815 | www.peenemuender-eck.de | €

Waterblick

Fischrestaurant im Ortsteil Loddin mit selbst geräuchertem Fisch, selbst gebackenem Brot, „Loddiner Abendrot“ vom eigenen Weinberg hinterm Haus und Blick aufs Achterwasser. Zum Restaurant gehört die Radeberger Queen, eine schwimmende Fischgaststätte, die zu mehrstündigen Fahrten ausläuft. Tgl. | Am Mühlenberg 5 | Tel. 038375/20294 | €€-€€€

Café Moritz

Selbst gebackener Kuchen, Eis, Snacks. Tgl. | Hauptstr. 46b | Tel. 038375/24268 | www.cafe-moritz.de

Koserower Salzhütte

Eine sichere Adresse für frischen und leckeren geräucherten Fisch in einer der rekonstruierten Salzhütten. Bei schönem Wetter stellt man Tische auch nach draußen an die frische Luft, denn drinnen wird es schnell eng. Tgl. | am Strand bei der Seebrücke | Tel. 038375/20680 | www.koserower-salzhuette.de | €€-€€€

Am Deich

Über 100 verschiedene Kaffeespezialitäten, hausgebackener Kuchen, Eis, Snacks. Tgl. | Feldstr. 1 | Tel. 038371/28582 | www.usedom-hotel.de

Die Flunder

Schmackhafte Fisch- und Grillgerichte bestimmen die Karte. Tgl. | Hafenpromenade 7 | Tel. 038371/21995 | €€

Seeklause

Gutbürgerliche und regionale Küche im maritimen Ambiente. Für die Schiffsjungen- oder Käpt'ns-Portionen wählt man die Beilagen separat. Tgl. | Mölschower Weg 1a | Tel. 038371/2670 | www.hotel-seeklause.de | €€

Deutsches Haus

Gute regionale Küche. Di geschl. | Nebenstr. 1 | 100 m von der B 111 | Tel. 038375/20940 | www.deutsches-haus-ueckeritz.de | €€

Strandcafé Utkiek

Frischer Ostseefisch und hausgemachter Kuchen. Gebratene Heringe, so viel Sie mögen, mit Bratkartoffeln und Salat für 7,90 Euro. Tgl. | Am Strand | Tel. 038375/20408 | €

Konditorei-Café Eichhorst

Kuchen und auch Eis kommen aus eigener Herstellung. Tgl. | Haupt-/Ecke Fischerstraße | Tel. 038377/41513

Seeadler

In dem kleinen, freundlichen Restaurant gibt es schmackhafte gutbürgerliche Küche. Tgl. | Seestr. 7 | Tel. 038377/42615 | €

MS Libelle

An der westlichen Strandpromenade direkt in den Dünen gelegen. Das Lokal in Schiffsform mit Blick auf die Ostsee offeriert vor allem Fischgerichte. Tgl. | Strandpromenade | Tel. 038377/40694 | €€

Zum Smutje

Hier werden fangfrische Fischspezialitäten serviert. Besonders lecker: Jasmunder Fischtopf (gedünstete Seefischfilets auf Wurzelgemüse mit Kräutersoße). Tgl. | Vinetastr. 5a | Tel. 038377/41548 | €€

Essen und Trinken

Der Süden

Fischers Fritz

Hier gibt's Fisch und nochmals Fisch, so lecker und klassich zubereitet wie bei Muttern. Tgl. | Dünenstr. 39 | Tel. 038378/80705 | €-€€

Classic Conditorei-Café Röntgen

Hausgebackene Kuchen und Torten aus Mecklenburg-Vorpommerns berühmter Konditorei Röntgen; besonders gefragt ist die Sanddorntorte. Tgl. | Bismarckstr. 1 | Tel. 038378/2410 | www.auguste-viktoria.de

Seebrückenpavillon

Das Restaurant ist stets gut besucht. Tafeln über dem Wasser - für viele ein Muss. Tgl. | Tel. 038378/28320 | www.seebrueckeahlbeck.de | €€

Suan Thai

Auserlesene fernöstliche Delikatessen mit exotischen Zutaten und Gewürzen, zubereitet von Thaiköchen in der offenen Küche des schönen und stimmungsvollen Wintergartenrestaurants an der Promenade. Tgl. | Dünenstr. 47 | im Seehotel Ahlbecker Hof | Tel. 038378/62300 | €€

Achterdeck

In maritimem Ambiente wird frische kreative Küche serviert, vor allem saisonal abgestimmte Fisch-, Steak- und Pastagerichte. Tgl. (im Winter wechselnder Ruhetag) | Strandpromenade 27 | Tel. 038378/55254 | €€

Fischkopp

Die Gäste können in der offenen Küche zusehen, wie der Fisch fachgerecht zubereitet wird. Als Spezialität steht der seltene Ostseeschnäpel (auch Steinlachs) auf der Karte. Tgl. | Seestr. 66 | Tel. 038378/80623 | www.fischkopp-bansin.de | €€-€€€

Schloon-Idyll

Traumhaft der Blick von der Sonnenterrasse auf den Schloonsee. Regionale bürgerliche Küche, vor allem Fischgerichte. Die Kuchen für den nachmittäglichen Kaffee backt der Chef des Hauses selbst. Tgl. | Bergstr. 60a | Tel. 038378/33840 | www.schloon-idyll.de | €-€€

Gasthof t'n Eikbom

Das Ehepaar Butz führt den kleinen Gasthof sehr persönlich und engagiert. Im Angebot ist - fast immer - das probierenswerte Gericht der regionalen Küche: mit Backpflaumen gefüllter Schweinerippenbraten, serviert mit Rotkohl und Salzkartoffeln. 5 Zi. | Mai-Sept. tgl., Okt-April Di geschl. | Haffstr. 19 | 17419 | Dargen | Tel./Fax 038376/20421 | www.eikbom.de | €

Kulm-Eck

Als Kräuter- und Blütenspezialisten hat „Der Feinschmecker“ Brian Seifert bezeichnet, der seit Jahren in seinem schlichten Restaurant mit einer beachtlichen Küchenleistung aufwartet. In der Saison reservieren! Mo geschl., nur abends geöffnet | Kulmstr. 17 | Tel. 038378/22560 | www.kulm-eck.de | €€-€€€

Usedomer Brauhaus

Im rustikalen Ambiente kommt deftiges Essen auf den Tisch. Wer sich beim frisch gebrauten Bier nicht sofort entscheiden mag, bestellt ein Probebier im 0,1-l-Glas. Tgl. | Platz des Friedens | Tel. 038378/61421 | €

Wehrmanns „Alt-Heringsdorf“

Kreative, frische Bistroküche: leckere Pastagerichte, Fisch und Steaks sowie Flammkuchen. Tgl. | Kulmstr. 7a | Tel. 038378/54201 | www.hotel-ostseeblick.de | €-€€

Wintergarten mit Bibliothek

Kaffee und Kuchen, kleine Gerichte und ein fabelhafter Blick auf die Ostsee. Am Abend kann der Tag bei Wein und einem guten Buch (rund 2000 stehen zur Auswahl) am Kamin ausklingen. Tgl. | Kulmstraße | im Maritim Hotel Kaiserhof | Tel. 038378/650

Alte Schmiede

Rustikales Ambiente, rustikale Küche und ein kleiner Hofladen mit Naturprodukten. Tgl. | Morgenitzer Berg 8 | Tel. 038379/20700 | www.alteschmiede-usedom.de | €

Restaurant & Café Schloss Mellenthin

Hier können Sie selbst gebackenen Kuchen und solide gutbürgerliche Küche genießen. Im Sommer wird zweimal wöchentlich (im Winter einmal) zum opulenten mittelalterlichen Ritterbüfett mit Livemusik und Gauklern geladen. Tgl. | Tel. 038379/28930 | www.wasserschloss-mellenthin.de | €€

Essen und Trinken

Swinemünde

Albakora

Deftige und zugleich preiswerte Küche; die Speisekarte hängt in Deutsch aus. Tgl. | ul. Konstytucji 3. Maja 6 | €

Belweder

Polnische und internationale Küche; gemütlich. Tgl. | ul. Wyspianskiego 1 | im gleichnamigen Hotel | €

Freizeit und Sport

Freizeit und Sport

Inseltore

Kanustation Anklam

Abenteuer pur auf dem „Amazonas des Nordens“, wie die Peene gern genannt wird, bietet die Kanustation Anklam - im gemieteten Boot auf eigene Faust oder im Rahmen einer organisierten Wanderung. Tel. 03971/242839 | www.kanustation-anklam.de

Freizeit und Sport

Der Norden

Bootsverleih

Ruder-, Tret-, Motor- und Segelboote werden am Achterwasser in Loddin vermietet.

Bootsausflüge

Boote aller Art werden im Sommer (Mai-Sept.) am Achterwasser vermietet. Von der Seebrücke legen Schiffe nach Zinnowitz, Heringsdorf, Swinemünde und Misdroy ab (Tel. 038378/47790 | www.adler-schiffe.de).

Kletterwald

Nervenkitzel pur bietet der Kletterwald am Forstamt Neu Pudagla; fünfverschiedene Parcours mit über 70 Kletterelementen. Ende März-Okt. tgl. | www.kletterwald-usedom.de

Puppenbühne Sonnenberg

Zweimal in der Woche begeistern die Figuren Brille, Spinne, Piek und der Stachelbär die Urlauberkinder. Gespielt wird im Freien unter Sonnensegeln. Mai-Aug. | Rieckstr. 8a | Tel. 0177/8404396 | www.puppenbuehne-sonnenberg.de

Freizeitangebote

In der Bernsteintherme (tgl. | www.bernsteintherme.de) werden den Gästen u.a. ein 800 m² großer Schwimmbereich mit Meerwasser, ein Solebad mit 32 Grad warmem Wasser sowie eine Kegelbahn geboten. Wer sich sportlich betätigen möchte, ist im Sportpark barge (Möskenweg) richtig: Gymnastik, Tennis, Tischtennis, Kegeln, Badminton und Squash. Surf- und Segelschule am Strandaufgang unterhalb des Hotels Baltic (www.sail-away-usedom.de). Windsurfen, Kiteboarding, Segeln, Kanu- und Kajakverleih auf dem Naturcampingplatz in Lütow (www.wassersport-usedom.de). Von der Seebrücke legen Schiffe nach Koserow, Heringsdorf, Swinemünde und Misdroy ab (Tel. 038378/47790 | www.adler-schiffe.de).

Freizeit und Sport

Der Süden

Freizeitangebote

Tennis (Flutlicht) auf 7 Plätzen an der Straße nach Korswandt und Minigolf sowie eine moderne Skaterbahn (tgl. 8-22 Uhr) an der Strandpromenade. An der Grenze zu Heringsdorf bietet die täglich geöffnete Ostseetherme (www.ostseetherme-kaiserbaeder.de) subtropischen Badespaß bei Wassertemperaturen von 30 bis 34 Grad C. Unter einer Glaskuppel befinden sich sechs verschiedene Schwimmbecken, Grottenrutsche, römisches Dampfbad, Wasserfälle sowie Luftsprudelbecken, Solarien und vieles mehr. Aus 408 m Tiefe kommt die Jodsole, mit der in der Kurabteilung Erkrankungen der Haut und der Atemwege behandelt werden können. Der Aussichtsturm der Therme, zu dessen Plattform ein Fahrstuhl führt, bietet einen weiten Blick.

Freizeitangebote

Auf dem Großen Krebssee südlich von Bansin kann man rudern; drei Tennisplätze stehen im Buchenpark zur Verfügung. Kutsch- und Kremserfahrten bucht man über die Tourist-Information. Von der Seebrücke legen Schiffe nach Koserow, Zinnowitz, Heringsdorf, Ahlbeck, Swinemünde und Misdroy ab (Tel. 038378/47790 | www.adler-schiffe.de).

Freizeitangebote

Tennisplätze sind vorhanden (Rennbahnweg), Minigolf wird an der Kurpromenade gespielt. Bootsverleih sowie im Einkaufscenter Kaiserhof Atlantic sechs vollautomatische Bowlingbahnen. Im Winter zählt Eislaufen zu den sportlichen Angeboten, die Freifläche hat eine Größe von 30x60 m. Wie in einem orientalischen Märchen fühlt man sich in der 1200 m² großen Wellnessoase Shehrazade auf zwei Ebenen (Seestr. 41 | in der Ostseeresidenz Seebad Heringsdorf).

Bootsausflüge

Zum Segeltörn über's Stettiner Haff startet Rika Harder mit dem Zeesenboot „Romantik“ vom Usedomer Hafen aus. Zeesenboote sind flachgehende, dickbäuchige Fischerboote mit braunen Segeln für die Küstengewässer. Die letzten von ihnen wurden restauriert und laden jetzt Touristen zu Rundfahrten ein. Tel. 0173/6079768 | www.zeesenboot.de

Freizeit und Sport

Swinemünde

Strand und mehr

4 km lang und bis zu 70 m breit ist der Sandstrand, an dem im Gegensatz zum deutschen Inselteil keine Strandkörbe mehr stehen. Tennisplätze gibt es an der ul. Jana Matejki, ein Hallenbad hinter den Dünen an der ul. St. Zeromskiego. Deutschsprachige Hafenrundfahrten (2 Std.) Juni-Sept. 10 und 14.30 Uhr (Abfahrt gegenüber dem Museum für Hochseefischerei).

Sehenswertes

Sehenswertes

Inseltore

Aeronauticon

Der frei zugängliche museumspädagogische Erlebnispark bietet auf dem Anklamer Flughafen Natur und Technik zum Anfassen. Nach Absprache ist noch viel mehr möglich. An der B 109 | Tel. 0371/259987

Museum im Steintor

Stadtgeschichte auf fünf Etagen des 32 m hohen spätgotischen Steintors (15. Jh.), des Wahrzeichens der Stadt. Wer die 111 Stufen überwunden hat, wird mit einer schönen Aussicht belohnt. Mai-Sept. Di-Fr 10-17, Sa/So 13-17, Okt.-April Mi-Fr 11 bis 15.30, So 13-15.30 Uhr | Schulstr. 1 | www.museum-im-steintor.de

Otto-Lilienthal-Museum

Biografisch-technisches Museum, das den in Anklam geborenen Flugpionier Otto Lilienthal vorstellt. Es beherbergt die größte Sammlung seiner Flugapparate in Originalgröße. Juni-Sept. tgl. 10-17, Nov.-April Mi-Fr 11-15.30, So 13-15.30, Mai, Oktober und Schulferien Di-Fr 10-17, Sa/So 13-17, im Winter bis 16 Uhr | Ellbogenstr. 1 | www.lilienthal-museum.de

Eisenbahndampffährschiff

Das 1890 gebaute Eisenbahndampffährschiff „Stralsund“ bekam im Hafen am Peeneufer seinen Ruheplatz. Reizvoll für Technikfreaks ist ein Blick in den Maschinenraum mit der original Dampfmaschine. Juni bis August Di-Fr 10-18, Sa/So 10-14, Sept./Okt. und Mai Di-Fr 10-17, Sa 10-14 Uhr | www.museum.wolgast.de

Petrikirche

Gewaltiger, 600 Jahre alter spätgotischer Backsteinbau. In der seit 2006 ständig zugänglichen Kapelle der Pommernherzöge sind sieben Prunksarkophage zu besichtigen. Vom 56 m hohen Turm (184 Stufen) haben Sie einen herrlichen Rundblick.

Rungehaus

Das Geburtshaus des frühromantischen Malers und Schriftstellers Philipp Otto Runge (1777-1810) bietet u.a. die Simulation der Rungeschen Farbkugeln. Juni-Aug. Di-Fr 10-18, Sa/So 10-14, Sept.-Mai Di bis Fr 10-17, Sa 10-14 Uhr | Kronwiekstr. 45

Stadtmuseum Wolgast

Kaffeemühle nennen die Wolgaster ihr Stadtmuseum wegen der eigenwilligen Form. In einer Nachbildung ist u.a. der 1905 gefundene Peenemünder Goldschatz zu sehen. Geöffnet wie Rungehaus | Rathausplatz 6

Tierpark Tannenkamp

Ca. 400 Tiere tummeln sich auf dem Gelände. Attraktion: das Affengehege, in dem die Weißbüscheläffchen die Besucherlieblinge sind. Jan.-März tgl. 9-16, April, Okt.-Dez. 9-17, Mai bis September 9-19 Uhr | Tannenkampweg | www.tierparkwolgast.de

Sehenswertes

Der Norden

Naturschutzzentrum Insel Usedom

Ausstellung u.a. zum Naturpark Usedom; beachtlich sind die Seevögelsammlung und das Diorama „Peenemünder Haken“; Vorträge über Naturthemen. Mai-Sept. Di-So 10-17, Okt.-April bis 16 Uhr | Dünenstraße | Tel. 038371/21750 | www.naturschutzzentrum-karlshagen.de

Heimatstube

Die Geschichte des Badeortes und Wissenswertes über alte Gewerke und das frühere Leben an der Ostsee. Di-Do, Sa/So 14-17 Uhr | im Bahnhof

Atelier Otto Niemeyer-Holstein

Wo sich Ostsee und Achterwasser fast berühren, ließ sich der Maler Otto Niemeyer-Holstein nieder und baute ab 1933 sein skurriles Zuhause um einen ausrangierten S-Bahn-Wagen herum. Nach dem Tod des Altmeisters der norddeutschen Landschaftsmalerei 1984 blieb „Lüttenort“, so taufte es der Künstler, seinem Wunsch entsprechend unverändert erhalten. Mittwochs (18 Uhr) Vorführung des Films „... und der Strand ist meine große Geliebte“. Garten/Galerie Mitte April-Mitte Oktober tgl. 10-18, Führungen (Wohn- und Arbeitsbereich) 11, 14, 15, Mitte Okt.-Mitte April Mi/Do, Sa/So 10-16, Führungen 11 und 14 Uhr | Tel. 038375/20213 | www.atelier-otto-niemeyer-holstein.de

Kirche

Im Sommer wird die von Kastanien umgebene Kirche auch für Lesungen und Konzerte genutzt. Das Gotteshaus wurde um 1300 aus Feldsteinen errichtet; das Langschiff und der Turm sind Zugaben des 15. Jhs. Pfingsten bis September tgl. 16-18 Uhr | Fischerstraße

Salzhütten

Um 1820 entstanden die ersten rohrgedeckten Lagerhütten am westlichen Strand von Koserow. Um 1900 gab es 15 Salzhütten (wegen des Konservierungsmittels Salz), heute sind 6 rekonstruierte zu sehen, die als Gaststätte, Museum und Laden genutzt werden.

Uns Fischers Arbeitshütt

Hier finden nur eine Hand voll Besucher Platz: originelles Minimuseum in einer der historischen Salzhütten. Mai-Sept. Sa-Do 10-15 Uhr

Historisch-Technisches Informationszentrum

Die Ausstellung im ehemaligen Kraftwerk der Heeresversuchsanstalt, selbst ein bedeutendes technisches Denkmal, dokumentiert die Arbeit der Peenemünder Raketenforscher, die verheerenden Folgen der neuen Waffen sowie deren Weiterentwicklung bei Militär und Raumfahrt nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Freigelände steht in Originalgröße von 14 m ein Modell der legendären V 2. Ausgestellt sind auch Jagdflugzeuge und Hubschrauber der NVA sowie (am Hafen) das in der Sowjetunion gebaute 56 m lange Raketenschiff „Tarantul“. April-Sept. tgl. 10-18, Oktoberbis 16, Nov.-März Di-So 10-16 Uhr | Im Kraftwerk | Tel. 038371/5050 | www.peenemuende.de

Phänomenta

Physikalische Experimente aller Art. Mitte März-Okt. tgl. 10-18, Weihnachten, Neujahr, Winterferien tgl. 10-16 Uhr | Museumsstr. 12 | Tel. 038371/26066 | www.phaenomenta-peenemuende.de

Pommersches Bettenmuseum

Alles rund ums Bett, vom historischen Nachtgeschirr bis zur Nachtkleidung; auch Erotisches wird gezeigt. Am Flugplatz | April-Okt. tgl., Nov.-März Mo-Fr 10-17 Uhr

Schiffsveteranen

Den Hafen beherrscht das einstmals größte dieselbetriebene U-Boot der Welt. Den 1965 erbauten stählernen Riesen von 86 m Länge musterte die russische Kriegsmarine 1994 aus (tgl. Juli-Mitte September 9-21, April-Juni, Mitte Sept./Okt. 10-18, Nov.-März 10-16 Uhr). Daneben wurde „Taucher II.“ vertäut, ein 1959 von der Volksmarine der DDR in Dienst gestelltes Taucherhilfsschiff (www.taucher2.de). Aus der Räuchertonne auf Deck wird in der warmen Jahreszeit täglich frisch geräucherter Fisch verkauft. Zu sehen ist noch der 1877 gebaute Dreimastschoner „Vidar“, der als Gaststättenschiff genutzt wird.

Spielzeugmuseum

Spielsachen aus drei Jahrhunderten; der größte Teil stammt aus der traditionsreichen Spielzeugmachergegend Sonneberg in Thüringen. Mai-Sept. tgl. 9.30-18 Uhr | Museumsstr. 14

Die Welt steht Kopf

Ein Haus voller Überraschungen! Hier ist alles verdreht: Das Dach steht auf der Erde, die Inneneinrichtung hängt an der Decke. April-Okt. tgl. 10-18, Nov.-März 10-16 Uhr | Wiesenweg 2 | www.weltstehtkopf.de

Schmetterlingsfarm

Tropische Schmetterlinge aus Asien und Südamerika tummeln sich inmitten exotischer Pflanzen. Im Insektenmuseum ist auch der Ataacus atlas zu sehen, mit einer Spannweite von 28 cm einer der größten Schmetterlinge der Erde. Tgl. 10-19 Uhr (Einlass bis 18 Uhr) | Wiesenweg 5 | www.schmetterlingsfarm.de/usedom.htm

Wild Life Usedom

Action, Wildnis, Abenteuer im großen Dschungel von Usedom. Präparierte und lebende Tiere von allen fünf Kontinenten der Erde, vom Riesenkäfer bis zum Eisbären. Terrarien in tropischer Wildnis mit Dschungelbeleuchtung und Regenwaldgeräuschen. Mai-Okt. tgl. 9.30-19.30 Uhr | Wiesenweg 2 | www.wildlife-usedom.de

Usedomer Gesteinsgarten

Ca. 140 Findlinge sind hier aufgereiht. Die Gletscher der letzten Eiszeit haben sie vor über 12000 Jahren aus Skandinavien mitgebracht. Südlich von Ückeritz am Forstamt Neu Pudagla bei der B 111 | frei zugänglich

Uns olle Schaul

Im Blickpunkt des kleinen Museums im einstigen Gebäude der Zempiner Grundschule steht die Einrichtung des Zempiner Kolonialwarenladens von 1928 - seinerzeit Strandstr. 6 - in dem bis 1996 noch verkauft wurde. Mai-Sept. Mi, Sa 15-18 Uhr | Fischerstr. 11

Bäderarchitektur

Pensionen und Hotels im Stil der Bäderarchitektur bestimmen weitgehend das Bild von Zinnowitz. Besonders schöne Häuser stehen an der Strandpromenade, in der Dünen- und in der Neuen Dünenstraße. Aus der Zeit der Badgründung stammt das backsteinerne, ehemalige Warmbad an der Ecke Neue Seestraße/Dünenstraße (heute „Haus des Gastes“).

Heimatmuseum

Amüsantes und Nachdenkliches aus der Zinnowitzer Badegeschichte. Mo-Fr 13-17, Sa/So 15-18 Uhr | im Bahnhof

Tauchgondel

2,5 m tief senkt sich die Gondel, ein Ufo-ähnliches Ungetüm, das viele Besucher anzieht. Gezeigt wird u.a. ein 3-D-Film, in dem Haie und Seeschlangen auf die Besucher zuschwimmen. Tgl. Mai, Sept./Okt. 10-18, Juni-Aug. 10-21, Nov.-April Mi-So 10-16 Uhr | am Ende der Seebrücke | www.zinnowitz.tauchgondel.de

Sehenswertes

Der Süden

Seebrücke Ahlbeck

Das einzige historische Bauwerk dieser Art (1898), das an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns erhalten blieb. Das hölzerne Gaststättengebäude, ein Pavillon mit vier kurzen Türmchen, bekam sein heutiges Aussehen Anfang der 30er-Jahre des 20. Jhs. Der 280 m lange Landungssteg stammt aus dem Jahr 1993, den Vorgänger hatten Eismassen im strengen Winter 1941/42 zerstört.

Gedenkatelier Rolf Werner

Vierzig Jahre lang hat Rolf Werner in Bansin gelebt und gemalt. Wohnhaus und Atelier des Künstlers wurden Gedenkstätte. Führungen tgl. 11, Di, Do, Sa, So auch 14.30 und Di 16, Mai-Sept. auch 18 Uhr | Seestr. 60 | Tel. 038378/29228

Hans-Werner-Richter-Haus

Im historischen Feuerwehrgebäude ist ein Teil des Nachlasses des bei Bansin geborenen Schriftstellers (1908 bis 1993) zu sehen, der zusammen mit anderen Autoren 1947 die berühmt gewordene „Gruppe 47“ gründete. Im Haus wird auch der Nachlass der 2006 verstorbenen Publizistin Carola Stern aufbewahrt, u.a. ihre Berliner Bibliothek und der Schreibtisch aus ihrem Balmer Ferienhaus. Di-So Mai-Sept. 10-12, 14-18, Oktober bis April 12-16 Uhr | Waldstraße/Ecke Bergstraße

Tropenhaus

Exotische Pflanzen und Tiere, darunter Schlangen, Vogelspinnen, Papageien und Affen, sowie Streichelzoo und Restaurant. April-Okt. tgl. 10 bis 18, Nov.-März tgl. 10-16 Uhr | Goethestraße/Ecke Kirchstraße | www.tropenhaus-bansin.de

Holländermühle

Sie ist der Stolz von Benz. Um 1830 wurde sie auf dem Hügel hinter dem Friedhof erbaut, bis 1971 drehten sich ihre Flügel im Wind. Auch heute noch, behaupten die Benzer, könne sie mit ihrer drehbaren Haube, dem Flügelkreuz und der Windrose Korn mahlen. Zu danken ist das dem Maler Otto Niemeyer-Holstein, der die Mühle 1972 erwarb und vor dem Verfall rettete.

Kirche St. Petri

Wunderschön im Inneren leuchten 135 Sternenbilder von einem Deckengewölbe in Gold, Weiß und Blau, die von einem Swinemünder Meister aus der ersten Hälfte des 19. Jhs. stammen. Das Altarbild zeigt Anthonis van Dycks „Beweinung Christi“ (um 1630 gemalt) in einer guten Kopie. 1909 schenkte das damalige Kaiser-Friedrich-Museum in Berlin der Benzer Kirchengemeinde dieses Bild, nachdem diese sich bereit erklärt hatte, ihr eigenes mittelalterliches Altarbild zu verkaufen. In den Sommermonaten finden in der Kirche Kulturveranstaltungen statt.

Kunst-Kabinett Usedom

Eine alte Scheune ist heute beliebter Treff von Kunstfreunden. In der Galerie sind wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Künstler zu sehen. Fr-So 11-17 Uhr | Kirchstr. 14a | www.kunstkabinett.de

Technik & Zweiradmuseum

Vieles von dem, was einst über die Straßen der DDR knatterte, ist hier zu sehen: Traktoren, PKW, Zweiräder, NVA-Technik, Krankenwagen, Feuerwehrtechnik. Gezeigt wird auch ein Regierungsbus Ikarus 22 SL. Konsumgüter und Haushaltsgegenstände gegen Einblick in den DDR-Alltag. April-Okt. tgl. 10-18, Nov.-März 11 bis 15.30 Uhr | Bahnhofstr. 1 | www.museumdargen.de

Wisentgehege

Die großen und kräftig gebauten zotteligen Wisente, die in einem Gehege am Rand der Mellenthiner Heide leben, erreichen im Galopp eine Geschwindigkeit von bis zu 60 km/h. 2004 sind sie vom Nationalpark Wollin gekommen; inzwischen haben sich die Tiere so gut eingelebt, dass sie regelmäßig jedes Jahr für Nachwuchs sorgen. Auf Usedom war der Wisent vor sechs Jahrhunderten ausgerottet worden. Mitte März-Mitte November tgl. 10-17 Uhr | Prätenow | 1,5 km westlich von Dargen | www.usedomer-wisente.de

Bäderarchitektur

Zu Kaisers Zeiten, zwischen 1890 und 1914, entstanden viele der Hotels, Pensionen und Villen. Eine Augenweide sind die 1883 im griechisch-römischen Stil gestaltete Villa des jüdischen Bankiers Oechsler mit einem Mosaikbild des Venezianers Antonio Salvati im Dreieckgiebel der Nordseite (Delbrückstr. 5), in die nach der Restaurierung 1999 eine Boutique zog, das nach dem Vorbild palladianischer Villen erbaute Haus Oppenheim (Delbrückstr. 10), in dem in den Sommermonaten 1909 bis 1912 der berühmte Maler Lyonel Feininger wohnte, sowie die 1890 für den Bankier Bleicheröder errichtete Villa (Delbrückstr. 14). Weitere sehenswerte Häuser stehen in der Maxim-Gorki-, in der Kulm-, Bülow- und Friedensstraße.

Muschelmuseum

Hier sind rund 3000 Muscheln, Schneckenhäuser und Korallen sowie Schiffsmodelle in ansprechender Präsentation zu bewundern. tgl. 10-18, im Sommer bis 21 Uhr | Seebrücken-Landgebäude

Museum Villa Irmgard

Museum für Literatur- und Regionalgeschichte. 1922 wohnte hier der russische Dichter Maxim Gorki, um sein Lungenleiden zu kurieren, und arbeitete im bis heute unveränderten „arabischen Zimmer“. In diesem bewahrte der weit gereiste Villenbesitzer seine Reiseandenken aus dem Orient und aus Afrika auf. Mai-Sept. Di-So 10-18, Okt.-April Di-So 10 bis 12, 13-16 Uhr | Maxim-Gorki-Str. 13

Naturerlebniswelt Insel usedom

Ein bunter Querschnitt durch 500 Mio. Jahre Naturgeschichte: Fische und Insekten, Fossilien und Mineralien. Das Highlight: eine fünf Tonnen schwere Riesendruse (so nennt man ein Stein mit einem Hohlraum, dessen Wände von kristallisierten Mineralen bedeckt sind). Jeden Sa 10 Uhr große Führung durch die Naturerlebniswelt. tgl. 10-18 Uhr | Neuhofer Str. 75 | www.naturerlebniswelt.de

Seebrücke Heringsdorf

Mit 508 m ist sie die längste bewirtschaftete Seebrücke Kontinentaleuropas. Ins Landgebäude zogen Muschelmuseum, Kino, Café, Restaurant sowie Geschäfte, im Brückenkopf mit dem pyramidenähnlichen Dach fanden Restaurants Platz. Die Brückenanlage, zu der auch Ferienwohnungen gehören, gilt mit der von Sellin auf Rügen als die prachtvollste der gesamten Ostseeküste; das war sie auch bis 1958 schon, als das Bauwerk durch Brandstiftung zerstört wurde.

Volkssternwarte „Manfred von Ardenne“

Ein Geschenk des 1998 verstorbenen Dresdner Wissenschaftlers, der die Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie entwickelte und in den 60er- und 70er-Jahren des 20. Jhs. zu Heringsdorfs treuen Sommergästen zählte. Beobachtungen bei klarem Himmel an unterschiedlichen Tagen | Strandpromenade | in den Dünen neben dem Sportplatz | Tel. 038378/471650 | www.sternwarte-usedom.de

Heimathof Rankwitz

Trachten, Fischereigeräte und eine original eingerichtete Bauernküche verraten einiges über das einst ziemlich karge Leben der Menschen in dieser stillen Usedomer Region. Geöffnet nach Absprache unter Tel. 038372/70535 | Rankwitz

Botanischer Garten Usedom

Vielfältiger Blütenzauber fasziniert in dem liebevoll angelegten Garten mit mehr als 50000 einheimischen Pflanzen. Ruhebänke und Pavillons, ein Teichsystem mit Bachläufen sowie eine große Picknickwiese laden zum Entspannen ein. April, Oktober tgl. 9-18, Mai, September 9-19, Juni-Aug. 9-20, Nov.-März 9 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit | Chausseeberg 1 (an der B 110 Abzweig Mellenthin) | www.usedoms-botanischer-garten.de

Kirche

Das spätgotische Gotteshaus gilt als das reizvollste Usedoms. 12 Zentner (600 kg) wiegt die schwere Grabplatte von 1594 im Kirchenschiff. Sieben starke Männer mussten zupacken, als sie 1931 vom Chorraum an ihren jetzigen Platz transportiert wurde. Auf der Reliefplatte zu sehen sind der Bauherr des Wasserschlosses Rüdiger von Neuenkirchen und seine Frau.

Wasserschloss

Der zweigeschossige Backsteinbau der Renaissance entstand zur Mitte des 16. Jhs. Es ist der bedeutendste historische Profanbau auf der Insel Usedom. Im Erdgeschoss ist zurzeit ein beliebtes Restaurant untergebracht. Die mächtigen Eichen am Wassergraben haben ein Alter von etwa 200 Jahren.

Naturparkausstellung

Wissenswertes zur Natur Usedoms. Das Lachmöwenei ist gegenüber dem Original 250-fach vergrößert. Mai bis September Mo-Fr 10-18, Sa 10-15, Oktober bis April Mo-Fr 10-16 Uhr | Bäderstr. 5 | Klaus-Bahlsen-Haus an der B110 | www.naturpark-insel-usedom.de

Sehenswertes

Greifswalder Oie und Ruden

Inselrundgang

Der kleine Hafen an der Südwestspitze der Insel, in dem die Fahrgastschiffe die Touristen an Land setzen, ist Liegeplatz für den Seenotkreuzer „Fritz Behrens“ mit seinem Tochterboot „Anna“. Beide werden von Rügen bis an die polnische Grenze eingesetzt. Da die Insel seit 1994 unter Naturschutz steht, dürfen Schiffe hier nur in Notsituationen oder bei widrigen Witterungsverhältnissen anlegen.

Inselrundgang

Der markierte Lehr- und Wanderpfad beginnt am kleinen, für Sportboote zugelassenen Hafen auf der Ostseite, der in den 1970er-Jahren für die Grenzabfertigung ausgebaut wurde. Hier saßen DDR-Grenzoffiziere und Zöllner, die jedes vorbeifahrende Boot kontrollierten.

Sehenswertes

Swinemünde

Kirchen

Die evangelische König-Christus-Kirche entstand 1788-92 (ul. Konstytucji 3. Maja). Die katholische Kirche wure 1895 erbaut (ul. Piastowska Mieszka I.). Von der 1945 im Zweiten Weltkrieg zerstörten Lutherkirche (1903) steht nur noch der Turm, der eine Aussichtsplattform enthält, auf die 256 Stufen führen (April-Okt. tgl. 10-18 Uhr | ul. Paderowskiego/Ecke ul. Pilsudskiego).

Kurviertel

In der ul. St. Zeromskiego, der ul. Juliusza Slowackiego und den Querstraßen sind Beispiele der verspielten Bäderarchitektur zu sehen. Die historischen Villen hat man herrlich restauriert, viele neue sind entstanden. Alle beherbergen heute Hotels und Pensionen. Der Kurpark schmückt sich mit vielen seltenen, unter Naturschutz stehenden Bäumen und Sträuchern.

Leuchtturm

Als sein Licht 1858 den Schiffen erstmals den Weg wies, war er mit 68 m Höhe der höchste Leuchtturm der Welt. Nach dem Aufstieg über 310 Stufen bietet sich ein herrlicher Blick. Tgl. 10-18 Uhr | auf dem östlichen Swineufer

Museum für Hochseefischerei

Tiere der Ostsee, Fischereikunde sowie Stadtgeschichte. Auch Fotos vom alten Swinemünde. Juni-Okt. tgl., Nov.-Mai Di-So 9-17 Uhr | Plac Rybacki 1

Ostfort/Fort Gerhard

Bunker- und Gängesystem im Wald auf dem östlichen Swineufer. Es entstand ab Mitte des 19. Jhs. zur Verteidigung der Hafeneinfahrt. Tgl. 10-18 Uhr | beim Leuchtturm

Westliche Festungen

Die beiden Militärbauten am westlichen Swineufer aus der Mitte des 19. Jhs. wurden um 1940 von den Nationalsozialisten ausgebaut und nach dem Zweiten Weltkrieg von den Sowjets genutzt. Die Engelsburg entstand nach dem Vorbild des Mausoleums für Kaiser Hadrian in Rom. Engelsburg (Fort Aniola) | tgl. 10-18, Okt.-April 10-15 Uhr | Westfort (Fort Zachodni) | April-Okt. tgl. 10-17, Mai, September 10-18, Juni-Aug. 9-20 Uhr

Uebernachten

Uebernachten

Inseltore

Hotel Am Stadtwall

Hotel Garni mit 18 modernen, großen Zimmern im historischen Gebäude des Warmbades. Demminer Str. 5 | Tel. 03971/833136 | Fax 833137 | www.hotel-am-stadtwall.de | €

Hotel Peenebrücke

Wohnen am Peenestrom. Reit- und Kutschpferde stehen bereit. 20 Zi. | Burgstr. 2 | Tel. 03836/27260 | www.hotel-peenebruecke.de | €

Weidehof

Großzügige, individuelle Zimmer in einem Patrizierhaus an Peenebrücke und Denkmalhafen. 10 Zi. | Tannenkampweg 52b | Tel. 03836/234020 | www.weidehof-wolgast.de | €

Uebernachten

Der Norden

Strandhotel

Nur 80 m sind es vom Hotel zum weißen Strand. Beliebt sind die 7 Maisonetten und die großen Giebelstudios mit Ostseeblick. 20 Zi. (alle Nichtraucherzimmer) | Nov.-Feb. geschl. | Strandpromenade 1 | Tel. 038371/2690 | Fax 269199 | www.strandhotel-usedom.de | €€

Seeschlösschen

Kleines, liebevoll geführtes Hotel, großzügige Zimmer mit Balkon oder Terrasse. 16 Zi. | Strandstr. 15 | Tel. 038375/2610 | Fax 2614 | www.hotel-seeschloesschen-usedom.de | €€

Hotel Zur Ostsee

Familiäres Hotel mit modern eingerichteten Zimmern im Haus I. Wer preiswert wohnen möchte, bucht ein Zimmer im Haus II mit Etagendusche/WC. 24 Zi. | Strandstr. 14 | Tel. 038375/20296 | Fax 20133 | www.hotel-zur-ostsee.de | €-€€

Best Western Hotel Hanse-Kogge

Fünf Gebäude bilden die barrierefreie Hotelanlage mit komfortablen Zimmern. Ein Juwel: das Bernstein-Medical-Spa mit Sanddorn-, Rügener Heilkreide-, Algen- und asiatischen Anwendungen sowie 32 Grad warmem Solewasser im Schwimmbecken und einer Kältekammer. 125 Zi. | Hauptstr. 22 | Tel. 038375/2600 | Fax 25555 | www.hotelhansekogge.de | €€

Hotel Nautic

Zentrale Lage in der Ortsmitte. Internetfreaks sind hier richtig: WLAN-Internetzugang kostenlos in allen Zimmern. Pool mit Gegenstromanlage, Sprudelbank und Wasserfall. 50 Zi. | Triftweg 4 | Tel. 038375/2550 | Fax 25555 | www.nautic-usedom.de | €€

Residenz „Am Peeneplatz“

15 Apartments und 7 Ferienwohnungen nahe des Peenestroms, Grillplatz sowie ein Spielplatz für Kinder. Vermietung April-Sept. | Tel. 038371/55528 | Fax 55529 | www.residenz-peeneplatz.usedom.de | €

Friesenhof

Das rohrgedeckte Hotel mit Reithalle und Reitplatz hat sich vor allem bei Pferdefreunden rasch einen Namen gemacht. 23 Zi. | Bahnhofstr. 48 | Tel. 038371/2610 | Fax 26111 | www.friesenhof-trassenheide.de | €

Kaliebe

Modernisiertes Hotel mit gutem Restaurant. 3 Min. zum Strand. 6 finnische Blockhäuser (bis zu 6 Personen) | 35 Zi., 8 Fewo. | Zeltplatzstr. 14 | Tel. 038371/520 | Fax 038371/52299 | www.kaliebe.de | €-€€

Hotel und Ferienanlage Waldhof

Genau richtig für all jene, die lieber den Wald als das Meer rauschen hören. Die fünf getrennt stehenden Häuser im Landhausstil und das rohrgedeckte Hotelrestaurant liegen in einem Waldgelände abseits vom Bäderbetrieb, bis zum Strand sind es etwa 20 Minuten. Originell und bequem: Im Sommer bringen Pferdewagen die Gäste zum Strand. 105 Zi., App. und Fewo | Forststr. 9 | Tel. 038371/500 | Fax 20561 | www.waldhofhotel.de | €€

Hotel Garni Nussbaumhof

Familienfreundliches Haus, toll die Maisonettezimmer Nr. 12 und 15. Vom Kaminzimmer schöner Blick auf das Achterwasser. 15 Zi. | Feldstr. 2 | Tel. 038375/2380 | Fax 23888 | www.nussbaumhof.de | €€

Hotel & Resort Inselhof

Modernisierter Ferienpark am Achterwasser mit Restaurant, ideal für Familien. 71 Zi. und Fewo. Dorfstr. 6a | Tel. 038377/42749 | Fax 41332 | www.inselhof.de | €€

Pension Hubertus

Ruhige Lage am Wald in Strandnähe, kleiner Hofgarten. 8 Zi., 1 Fewo. Waldstr. 21 | Tel. 038377/42216 | Fax 35466 | www.hubertus-usedom.de | €

Parkhotel Am Glienberg

Etwas abseits vom Strandtrubel wird Ihnen hier in ruhiger Lage ein gehobenes Niveau geboten. Schön ist der Wellnessbereich mit Hallenschwimmbad und finnischer Sauna. 38 Zi. | Glienbergweg 10 | Tel. 038377/720 | Fax 72434 | www.parkhotel-am-glienberg.de | €€

Vineta Hotels

Drei charmante Hotels an der Strandpromenade: Hotel, Residenz, Chalet. Schwimmbad und Wellnessbereich befinden sich in der Residenz. Der unbestrittene Star und das Maskottchen des Hauses ist Lilly, ein Hängebauchschwein. 56 Zi. | Strandpromenade 1 | Tel. 038377/350 | Fax 39510 | www.hotel-vineta.de | €€

Uebernachten

Der Süden

Hotel garni Eden

Die Villa im Stil der Bäderarchitektur steht zwar nicht in der ersten Reihe, dennoch sind es nur 100 m zum Strand. Geschmackvoll eingerichtete Zimmer. 37 Zi. | Goethestr. 2 | Tel. 038378/2380 | Fax 30470 | www.garni-eden.de | €€

Ringhotel Ostseehotel Ahlbeck

Direkt an der Strandpromenade mit schönem Wintergartenrestaurant und Schwimmbad. Im benachbarten Strandschloss gibt es auch Apartments. 82 Zi. und Apt. | Dünenstr. 41 | Tel. 038378/600 | Fax 60100 | www.ostseehotel-ahlbeck.de | €€

Romantik Seehotel Ahlbecker Hof

Das Spitzenhotel der Insel! Das 5-Sterne-Haus bietet in Toplage nahe der Seebrücke luxuriöses Ambiente sowie den authentischen Asia-Spa Kinnaree, eine Wohlfühloase mit Pool, einer großen Saunalandschaft und Beautybehandlungen, die für ganzheitliche Entspannung stehen. 70 Zi., 21 Fewo. | Dünenstr. 47 | Tel. 038378/620 | Fax 62100 | www.ahlbecker-hof.de | €€€

Elsbeth

Die kleine Pension bietet 6 Zimmer mit Küchen- und Kühlschranknutzung sowie zwei Ferienwohnungen. Waldstr. 31 | Tel. 038378/29231 | www.elsbeth.auf-usedom.info | €

Ostseeresidenz Seeschloss

57 schicke, bis zu 80 m² große Ferienwohnungen, die selbst höchsten Ansprüchen genügen. In dem Neubau gibt es auch Schwimmbad und Tiefgarage. Strandpromenade 33 | Tel. 038378/607 | Fax 60800 | www.ostseeresidenz-schloss.de | €€

Promenadenhotel Admiral

Thilo Naumann hat das Haus an der Strandpromenade zu einem der besonders gern gebuchten Hotels in Bansin gemacht. 70 Zi. | Strandpromenade 36/37 | Tel. 038378/660 | Fax 66366 | www.usedom.biz | €€-€€€

Villen im Park

Fünf Hotels im 3- und 4-Sterne-Bereich mit Wellness, Restaurant, Lesecafé sowie Cocktailbar in einer großen Parkanlage. 149 Zi. | Seestr. 55-59 | Tel. 038378/47000 | www.ancon-hotels.de | €€-€€€

Schwalbennest

Familiengeführte Pension, in der Haustiere willkommen sind. Hundekurse von der Schnupperstunde bis zum Hundeführerschein. Restaurant mit schmackhafter Hausmannskost (Nov.-April Mo/Di geschl.). 7 Ferienhäuser (bis zu 5 Pers.) | 10 Zi. | Fritz-Behn-Str. 30 | 17429 | Benz | Tel. 038379/20303 | Fax 20060 | www.usedom-schwalbennest.de | €

Aurelia Hotel St. Hubertus

Verschiedene Villen bilden das komfortable Hotel direkt am Strand, Wellnessbereich mit Schwimmbad. In jedem Zimmer steht dem Gast ein PC mit Internetzugang zur Verfügung. 58 Zi., 11 App. | Grenzstr. 1 | Tel. 038378/47760 | Fax 4776699 | www.aureliahotel.de | €€

Maritim Hotel Kaiserhof

Herausragende Lage an der Strandpromenade nahe der Seebrücke; Sauna- und Badelandschaft „Vital Garten“ auf 1500 m², Außenpool auf dem Dach. 143 Zi. | Strandpromenade | Tel. 038378/650 | Fax 65800 | www.maritim.de | €€€

Pension „Auf der Düne“

Inhabergeführte ruhige Pension an der Strandpromenade. 16 Zi. | Maxim-Gorki-Str. 50 | Tel. 038378/22611 | www.schmiedehaus.de | €€

Pommerscher Hof

Seit Jahren setzen die Gäste den Pommerschen Hof im Wettbewerb „Beliebteste Hotels in Deutschlands“ auf einen der vordersten Plätze. 93 Zi. | Seestr. 41 | Tel. 038378/610 | Fax 61100 | www.pommerscherhof.de | €€€

Upstalsboom Hotel Ostseestrand

Ein Haus an der Strandpromenade, in dem keine Wünsche offen bleiben. Viele Allergikerzimmer. 1000 m² großer Spa-Bereich mit Schwimm- und Dampfbad, Saunen und Beautyanwendungen. 99 Zi. | Eichenweg 4-5 | Tel. 038378/630 | Fax 63444 | www.allergotel.de | €€€

Am Achterwasser

Kleine, ruhig gelegene Ferienanlage mit 13 Ferienwohnungen (bis zu 6 Pers.) in vier Fachwerkhäusern. Im Restaurant gibt es frisch zubereitete Fisch- und Wildgerichte. Dorfstr. 12 | 17400 | Warthe | Tel. 038372/7520 | Fax 75252 | www.am-achterwasser.de | Ferienanlage € | Restaurant €-€€

Gutshof Insel Usedom

Der Mellenthiner Gutshof bietet 20 Nichtraucher-Hotelzimmer und 4 Maisonette-Ferienwohnungen. Lecker sind die im Restaurant angebotenen, hausgemachten Vollkornwaffeln. Tel. 038379/20700 | Fax 28830 | www.gutshof-usedom.de | €-€€

Norddeutscher Hof

Kleines, solides Hotel; im Restaurant (Nov.-März geschl., sonst tgl.) stets frischer Fisch auf der Karte. 8 Zi. | Markt 12 | Tel. 038372/70266 | Fax 70712 | www.norddeutscherhof.de | €

Uebernachten

Swinemünde

Delfin Spa

Angenehmes Haus im Kurviertel mit Pool. 30 Zi. | Ul. Slowackiego 19 | Tel. 0048/913212757 | Fax 913221363 | www.hotel-delfin.pl | €

Willa Pod Debami

Moderne Zimmer mit Internetzugang. Großer Garten für sportliche Aktivitäten und Geselligkeit. 7 Zi. | ul. B. Prusa 9 | Tel. 0048/913219368 | Fax 913220686 | www.pod-debami.pl | €

Ziele in der Umgebung

Ziele in der Umgebung

Inseltore

Bömitz

Ein kleines Refugium der Ruhe und Tradition ist das in einem alten Gutshaus etablierte Rittergut Bömitz. Im Restaurant Jägerstube werden frische regionale Zutaten verarbeitet. 20 Zi. | Dorfstr. 14 | 17390 | Bömitz | Tel. 039724/22540 | Fax 22541 | www.rittergut-boemitz.de | Restaurant €-€€ | Hotel €€ | 12 km

Stolpe

Das Dorf hat mit dem 300 Jahre alten Fährkrug eines der traditionsreichsten Gasthäuser des Landes, das weitgehend im ursprünglichen Zustand erhalten ist (Mai-Sept. tgl., März/April/Okt. Di/Mi geschl. | Dorfstr. 25 | Tel. 039721/52225 | €). Nur einen Steinwurf entfernt, durch das Schutzdach nicht zu übersehen, stehen die Reste des Klosters Stolpe, von dem die Christianisierung Vorpommerns ausging. Im Sommer verkehrt über die Peene eine Personenfähre. In einer denkmalgeschützten Gutsanlage im englischen Landhausstil residiert das noble Hotel & Restaurant Gutshaus Stolpe (33 Zi. | Restaurant Mo, Nov.-März So/Mo geschl. | Dorfstr. 37 | 17391 Stolpe | Tel. 039721/5500 | Fax 55099 | www.gutshaus-stolpe.de | €€€). 10 km

Freest

In dem kleinen Hafen des Dorfes herrscht noch Fischeratmosphäre. Ein Teil des Fangs wird in der denkmalgeschützten Fischräucherei Thurow (Dorfstr. 49) geräuchert, der ältesten noch produzierenden an der Ostseeküste. In der Heimatstube (Mai-Sept. tgl. 10-16.30, Okt.-April Di-Sa 10-16 Uhr) sind u.a. von Fischern geknüpfte Teppiche, allerlei Gerätschaften und ein 16 m langer Kutter zu sehen. Von Freest verkehrt eine Personenfähre nach Peenemünde (www.reederei-peenemuende.de).

Katzow

Auf einem 18 ha großen Areal in der Wiesenlandschaft zwischen Katzow und Pritzier sind mehr als 50 Skulpturen zu bewundern. Mit seinen Bildhauerworkshops erwarb sich der Skulpturenpark (www.skulpturenpark-katzow.eu) breite Anerkennung. In der Kulturscheune (tgl. 10-18 Uhr) sind wechselnde Kunstausstellungen zu sehen. 6 km

Ziele in der Umgebung

Der Norden

Bannemin

In dem Dorf an der B 111 arbeiten Hartmut Schuhmacher mit Holz und Anette Schröder mit Ton. In einer kleinen Galerie verkaufen die Künstler ihre Arbeiten (Zinnowitzer Str. 10 | www.usedom-keramik.de). Der Reiterhof Bannemin (www.reiterhof-bannemin.de) bietet Unterricht sowie Kutsch- und Kremserfahrten. In der Showveranstaltung „Pferdetheater“ (Juli/Aug. Mo, Mi 19.30 Uhr) zeigen die Pferde, was sie gelernt haben. 2 km

Mölschow

In dem kleinen Dorf entstand im ehemaligen Gutshaus der Kulturhof mit verschiedenen Ausstellungen. In den einstigen Pferdestall zog der deutsch-polnische Jugendhandwerkerhof, in dem die Kreativwerkstatt u.a. Bastelstunden anbietet (beide Mai-Okt. Mo-Fr 9-18, Sa/So 10-18, Juli/Aug. bis 19, Nov.-April Di-Fr 10-16, Sa 11-16 Uhr). Der Landwirtschaftliche Erlebnisbereich zeigt historisches Werkzeug und Hausrat, landwirtschaftliche Maschinen und einen Bauerngarten (Mai-Okt. Mo-Fr 9 bis 16, Sa/So 10-18, Juli/Aug. bis 19 Uhr | www.usedom-aktiv.de). 3 km

Wolgaster Ort

Die flache Halbinsel Wolgaster Ort gehört zu den ruhigen Ecken Usedoms. Interessant ist die Kirche in Krummin (220 Ew.), das einzige klösterliche Gebäude auf Usedom, das erhalten geblieben ist. Nach Krummin führt von der B 111 eine prachtvolle, von etwa 300 Linden gesäumte Allee. Sie ist 1,7 km lang und steht unter Naturschutz. Fischesser fahren weiter nach Neeberg an der Krumminer Wiek in die Gaststätte Fischstübchen (April-Okt. tgl., November bis März nur Sa/So | Tel. 03836/603322 | www.fischstuebchen.de | €). In einem alten Bauernhof etablierte sich die Kleine Galerie im Hühnerstall (Juli/Aug. tgl., sonst meist am Wochenende | Dorfstr. 10). Im Angebot sind vorwiegend Landschaftsbilder, Collagen und Kunsthandwerkliches.

Halbinsel Gnitz

Der Gnitz teilt das Achterwasser (85,5 km²) von der Krumminer Wiek (14,9 km²) im Westen. In Lütow liegt sich das einzige jungsteinzeitliche Großsteingrab der Insel. Besonders bei Familien beliebt ist der Vineta Ferienpark Lütow mit 24 Ferienhaushälften für 6 Personen, 7 Fewo. und 8 DZ, großem Hallenbad und vielfältigen Sportmöglichkeiten. (Tel. 038377/4930 | Fax 49319 | www.vineta-ferienpark-luetow.de | €€).

Ziele in der Umgebung

Der Süden

Korswandt

Bewaldete Höhenzüge betten den Wolgastsee ein, um den ein mit einem grünen Punkt markierter, 3,8 km langer Wanderweg führt. Am Westufer des bis zu 16 m tiefen Sees werden in dem stillen Dorf Korswandt (600 Ew.) Ruder- und Tretboote vermietet. Der reizvolle Wolgastsee lädt aber auch zum Baden und zum Angeln. Eine bewährte, gute Adresse mit vielen Stammgästen: das Hotel-Restaurant Idyll am Wolgastsee | Tgl. | 19 Zi. | Hauptstr. 9 | 17419 Korswandt | Tel. 038378/22116 | Fax 22546 | www.idyll-am-wolgastsee.de | €€ | 4 km

Gothensee

Mit 5,6 km² der größte See auf der Insel. Der unter Naturschutz stehende See ist maximal 2,2 m tief, mit Booten darf er nicht befahren werden. Am schilfumsäumten Ufer brüten Graugänse, Höckerschwäne, Kormorane und Kraniche, hin und wieder sind Seeadler zu beobachten. Der Fischotter ist hier ebenfalls zu Hause. Der Gothensee ist von keiner Stelle aus in seiner gesamten Größe zu sehen.

Mümmelkensee

Der verschwiegene Moorsee liegt nordwestlich von Bansin im Wald. Zum See und wieder zurück führt ein Naturlehrpfad, der in Bansin am Fischerweg beginnt, einem festgefahrenen Sandweg. Der 6,2 km lange Naturlehrpfad ist mit grünen, diagonalen Balken markiert. Im Sommer schmückt sich der See mit gelben Teichrosen, Mummel hierzulande genannt, in der Verkleinerungsform Mümmelken. Graugans und Kranich brüten in dem Waldgebiet, bei etwas Glück ist auch der jagende Eisvogel zu beobachten. Besonders zahlreich kommen Schwarz- und Damwild vor.

Neppermin

Eine neue, fast 300 m lange Promenade führt am Nepperminer See entlang, einer Bucht des Achterwassers. Schautafeln informieren über die Natur und die Fischerei im Wandel der Zeiten. Am Rand von Neppermin liegt der Golfpark Balmer See. Direkt am Achterwasser residiert das Golf- und Landhotel Balmer See mit Hallenbad und Restaurant. 87 Zi., 70 Fewo. 17429 | Neppermin-Balm | Tel. 038379/280 | Fax 28222 | www.golfhotel-usedom.de | €€€ | 4 km

Pudagla

Die Windmühle östlich der Straße Mellenthin-B 111 ist die letzte Bockwindmühle Mecklenburg-Vorpommerns an ihrem Originalstandort. Bereits 1702 ist sie auf einer Karte verzeichnet. Ihr heutiges Aussehen bekam sie 1898. Nach der Stilllegung 1937 begann der Verfall. 1997 wurde die Mühle restauriert (Mai-Mitte Oktober Mo-Fr 10-16, Sa/So 13-16 Uhr). 6 km

Golm

Der Berg, mit 69 m die höchste Erhebung Usedoms, wurde zu einem der größten Kriegsgräberfriedhöfe Deutschlands. Das schlichte Ehrenmal erinnert an 23000 Opfer des Bombenangriffs der Alliierten auf Swinemünde vom 12. März 1945, von denen die meisten am Golm bestattet wurden. Ihre letzte Ruhestätte fanden hier auch Angehörige der Deutschen Wehrmacht. In einem kleinen Pavillon am Fuß des Berges ist eine Ausstellung über die Geschichte des Golm zu sehen, der bis zu Beginn des Zweiten Weltkriegs ein beliebtes Ausflugsziel der Usedomer war (Mitte März-Mitte November tgl. 9-18 Uhr | www.golm-usedom.de).

Thurbruch

Schnurgerade Entwässerungsgräben zerschneiden die ebene Moorlandschaft des Thurbruchs, in dem 1962 das letzte Torf gestochen wurde. Zu DDR-Zeiten wurde das Thurbruch trockengelegt, um es landwirtschaftlich zu nutzen. Bei Kachlin rekonstruierte man das letzte Windkraftschöpfwerk. Als technisches Denkmal kündet es heute von den langen Bemühungen um die Trockenlegung des Gebiets. 3 km

Morgenitz

Das kleine Dorf (230 Ew.) an einer lang gestrecken Bucht des Achterwassers würde kaum interessieren, wenn es nicht die Sammlung alter Trogmühlen gäbe, die ein Dorfpfarrer um die Kirche aufstellen ließ. Von Interesse ist auch der Findling vor dem Gotteshaus, den 16 Pferde vom Gothensee hierher zogen. Wer ein Souvenir mitnehmen möchte: Fayencen, lehm- und holzascheglasiertes Steinzeug sowie Gebrauchsgeschirr fertigt Astrid Dannegger (Dorfstr. 8 | www.keramik-morgenitz.de). 9 km

Karnin

Was in der Nähe von Karnin riesig aus dem Wasser ragt, sind die Reste der 600 m langen Eisenbahn-Hubbrücke, die Usedom mit Kamp auf dem Festland verband. Die gewaltige, 1930-32 errichtete Stahlkonstruktion war Europas größte und modernste Eisenbahn-Hubbrücke. Deutsche Wehrmachtsangehörige sprengten die Brücke in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs; die Sowjets ließen die 45,5 km langen Gleisanlagen von Ducherow nach Swinemünde als Reparationsleistung demontieren. Den vom Verfall bedrohten Karniner Bahnhof (um 1900) restaurierten Usedomer Eisenbahnfreunde. Von Mai bis September schippert das kleine Fährboot „Lisa“ von Karnin nach Kamp auf dem Festland (Tel. 0177/2834504). 2 km

Stolpe

Abseits vom Dorf entstand die ökologische Ferienanlage Stolperhof mit 14 Zimmern, die hier Kammern heißen, sowie Pferden, Kühen, Schafen, Ziegen, Gänsen, Tauben und dem Schwein Arabella. Es gibt eine riesige Bauernküche zum Mitmachen, einen Bauerngarten, eine Liegewiese, einen Back- und Holzplatz. Ausbau 1 | Tel. 038372/71081 | Fax 71082 | www.stolperhof.de | € | 5 km

Ziele in der Umgebung

Swinemünde

Karsibór

Durch den Bau des Piastowski-Kanals („Kaiserfahrt“) Ende des 19. Jhs. wurde Karsibór (Caseburg) zur Insel. Eine 370 m lange Brücke stellt die Verbindung zum Festland her. Das 7 km südwestlich von Swinemünde gelegene Karsibór ist ein beliebtes Ziel für Fahrrad-Tagestouren.

Międzyzdroje/Misdroy

Seebad mit breitem Strand. Międzyzdroje (7000 Ew.) war vor dem Krieg eines der elegantesten deutschen Seebäder. Den Strand begleitet eine 2 km lange Promenade. Von der 395 m langen Seebrücke verkehren Schiffe nach Swinemünde und zu deutschen Seebädern. Das Wolliner Nationalparkmuseum befindet sich im Zentrum (Mai-Sept. Di-So 9-17, Oktober bis April Di-Sa 9-15 Uhr | ul. Niepodleglosci 3). Im Wachsfigurenkabinett (Gabinet Figur Woskowych) sind rund 100 Figuren von Kleopatra bis Harry Potter zu sehen (tgl. 10-18 Uhr | ul. Bohaterów Warszawy 20 | im Dom Kultury). Westlichen Ansprüchen gerecht wird das Hotel Amber Baltic: mit Strand, Pools, Sauna, Tennisplätzen und dem 10 km entfernten Golfplatz. 191 Zi. | ul. Bohaterów Warszawy 26a | Tel. 0048/913281000 | Fax 913281022 | www.hotel-amber-baltic.pl | €€-€€€ | 16 km

Nationalpark Wollin

Der Park (Wolinski Park Narodowy) erstreckt sich von der Pommerschen Bucht bis zum Oderhaff. Charakteristisch sind die flachen Dünen und steilen Kliffküsten. Anziehungspunkt ist der kleine See Jezioro Turkusowe (Türkissee) bei Wapnica (Kalkofen), dessen Wasser bei Sonnenschein türkisblau schimmert. Zu den malerischen Winkeln gehört das Dorf Lubin (Lobbin) mit seiner Steilküste, die einzigartige Blicke auf das Haff gestattet. Ein Schaureservat für Wisente (Rezerwat Zubrów) wurde 2,7 km von Międzyzdroje-Zentrum entfernt eingerichtet (Mai-Sept. Di-So tgl. 10-18, Okt.-April Di-Sa 8-16 Uhr | www.wolinpn.pl). 18 km

Szczecin/Stettin

Die wirtschaftliche und kulturelle Metropole (250000 Ew.) im Nordwesten Polens. Eine kostenlose Stadtführung erhalten Sie, wenn Sie sich dem roten Balken anvertrauen. Der wurde auf Gehwegen markiert und lenkt Sie auch zum Renaissanceschloss (16./17. Jh.) der Pommernherzöge, von dessen Glockenturm Sie einen herrlichen Blick haben. Ebenfalls wieder aufgebaut wurde die gotische Jakobikirche (14./15. Jh.) an der ul. Wyszynskiego. Das barocke Hafentor (Brama Portowa, einst Berliner Tor) stammt von 1724-40, das Königstor (Brama Królewska, einst Anklamer Tor) von 1806. Das beste Hotel der Stadt mit einem guten Restaurant (tgl.) ist das Radisson SAS | 369 Zi. | pl. Rodla 10 | Tel. 0048/913595595 | Fax 913594594 | www.radissonsas.com | €€ | 98 km

Mit Kindern reisen

Mit Kindern reisen

Inseltore

Eisenbahndampffährschiff

Wolgast wartet mit einem Weltrekord besonderer Art auf: Im Museumshafen liegt das älteste erhaltene Eisenbahndampffährschiff der Welt. 1890 vom Stapel gelaufen, bugsierte die „Stralsund“ unter anderem Waggons und Personen über den Strelasund. 1995 unternahm sie ihre letzte Fahrt, seitdem wurde sie für immer am Peeneufer vertäut. Wer sich auf der „Stralsund“ wie der Kapitän fühlen möchte, schaut in die geöffnete Kapitänskajüte. Juni-Aug. Di-Fr 10-18, Sa/So 10-16, Mai, Sept./Okt. Di-Fr 10-17, Sa 10-14 Uhr | Eintritt 2, Kinder 1 Euro | www.museum.wolgast.de

Otto-Lilienthal-Museum

Das Museum in Anklam erzählt, wie der Traum vom Fliegen Realität wurde. Verwirklicht hat ihn der in Anklam geborene Ingenieur Otto Lilienthal (1848-96), dessen Namen das Museum trägt. 14 Flugzeugkonstruktionen Lilienthals sind zu sehen. Junge Besucher sitzen meist stundenlang an den Flugsimulatoren, die Jüngsten dagegen spielen mit den Anker-Steinbaukästen - auch die hat Otto Lilienthal entwickelt, gemeinsam mit seinem Bruder Gustav. Juni bis September tgl. 10-17, Mai, Okt., Ferien Di-Fr 10-17, Sa/So 13-17, November bis April Mi-Fr 11-15.30, So 13-15.30 Uhr | Ellbogenstr. 1 | www.lilienthal-museum.de | Eintritt 3,50, Kinder 2,50 Euro

Mit Kindern reisen

Der Norden

Kinderland Usedom

Die meisten Kinder zieht es zuerst zum Streichelgehege. Kaninchen und Meerschweinchen dürfen auf den Arm genommen und gefüttert werden. Weiter geht es zum historischen Kinderkarussell, zur Hüpfburg, zu den Trampolinen oder den „verrückten Fahrrädern“. In diesem Paradies für Kinder ist Herumtoben ausdrücklich erwünscht. Und es gibt so manche Träne, wenn es wieder nach Hause geht. Ungewöhnlich, aber angemessen ist der Eintrittspreis, Kinder zahlen mehr als Erwachsene. April bis Oktober tgl. 10-19, Juli/Aug. bis 20 Uhr | Wiesenweg 1 | Trassenheide | Tel. 0160/835408 | www.usedompark-kinderland.de | Eintritt 3, Kinder 7 Euro

Kultur-Hof

Ziegen, Schafe, Kaninchen und Tauben leben im Landwirtschaftlichen Erlebnisbereich. In einem Bauerngarten wachsen Kräuter und seltene Gemüsesorten. Bäuerlicher Hausrat aus Großmutters Zeiten ist im Schweinestall ausgestellt, landwirtschaftliches Großgerät wie Traktoren und Heuwender im Außenbereich. Manchmal wird Besonderes geboten: Schaudreschen, Erntefeste oder ein Hubertustag mit Jagdhornbläsern. Mai-Okt. Mo-Fr 9-16, Sa/So 10-18, Juli/Aug. bis 19 Uhr | Mölschow | Tel. 038378/39925 | www.usedom-aktiv.de | Eintritt 3, Kinder 1,50 Euro

Phänomenta

Der Mondhüpfer reduziert das Gewicht des Benutzers auf ein Sechstel der Erdschwere, jeder kann dann meterweit hüpfen und so erleben, wie sich die Astronauten auf dem Mond gefühlt haben. Alles, was in der Ausstellung in Peenemünde steht, darf berührt werden. Man soll es sogar anfassen, um spielend und oft staunend physikalische Grundgesetze zu überprüfen - Physikunterricht auf andere Art. Geduld und Geschick sind gefragt, um z.B. mit einem kleinen Magneten einer großen Tonne den erforderlichen Schwung zu versetzen. Wer schwindelfrei ist und Mut besitzt, darf sich in den Astronautentrainer setzen. Soll das Erlebte auf Papier festgehalten werden, geht es ins Kindermalzimmer. Mitte März bis Oktober tgl. 10-18, Weihnachten, Neujahr, Winterferien tgl. 10-16 Uhr | Museumsstr. 12 | Peenemünde | www.phaenomenta-peenemünde.de | Eintritt 7, Kinder 5 Euro

Mit Kindern reisen

Der Süden

Muschelmuseum

Die Meere der Welt halten Wunderschönes bereit: Muscheln, Korallen, Schnecken, Perlen und Bernstein. Die meisten der im Muschelmuseum in Heringsdorf präsentierten Gehäuse stammen aus den Philippinen und aus Thailand. Dort werden die Überbleibsel kulinarischer Genüsse nicht weggeworfen, sondern gereinigt und ein zweites Mal zu Geld gemacht. Insgesamt sind in dem kleinen Museum etwa 3000 Exponate zu sehen. Die größte ausgestellte Muschel ist 75 cm lang und 95 kg schwer, damit übertrifft sie die am Ostseestrand liegenden Muschelschalen um ein Vielfaches. tgl. 10-18, im Sommer bis 21 Uhr | Seebrücke-Landgebäude | www.muschelmuseum.kaiserbaeder.de | Eintritt 3, Kinder 1,50 Euro

Storchenpark

In Gothen bei Heringsdorf ist vom Frühjahr bis zum Spätsommer das Klappern des Weißstorchs zu vernehmen. Mit dem Klappern der Schnabelhälften wird die Paarung eingeleitet, geklappert wird aber auch bei Störungen. Etwa, wenn die Besucher auf dem nahen Platz, dem „Storchenpark“, sich nicht ruhig verhalten. Von hier aus ist der Horst auf dem schräg gegenüberliegenden Scheunendach gut zu beobachten. Hinweisschilder verzeichnen alle Storchenankünfte und -abflüge seit 1963. Die Nahrungsbeschaffung übernehmen beide Altvögel, einer bleibt aber immer auf dem Horst, er hält Wache und schützt die Kleinen gegen Wetterunbilden. Somit ist in Gothen immer mindestens einer der Störche zu sehen.

Tropenhaus

Wenn sie guter Dinge ist, begrüßt Papageiendame Gina die Besucher mit einem freundlichen „Hallo“. Absolute Lieblinge im Tropenhaus Bansin sind jedoch die quirligen Weißbüscheläffchen. In den Volieren lärmen Sittiche und Finken; Esel, Ziegen, Ponys, Lamas und Minischweine warten auf Streicheleinheiten. Insgesamt leben hier etwa 250 Tiere 50 verschiedener Arten. April-Okt. tgl. 10-18, Nov.-März 10-16 Uhr | Goethestr. 10 | Tel. 038378/2540 | www.tropenhaus-bansin.de | Eintritt 4, Kinder 2 Euro

Mit Kindern reisen

Swinemünde

Schiffstour zum Nachbarn

Bei der einstündigen Seefahrt von Bansin, Heringsdorf oder Ahlbeck gibt es vor allem bei der Einfahrt in den Swinemünder Hafen viel zu sehen. Für kleine Landratten ist die Schiffsreise ins Nachbarland ein Erlebnis. In Swinemünde geht's weiter: Mit der Fähre setzen Sie über die Swine, dann besteigen Sie am Ostufer den Leuchtturm, der den Blick dorthin ermöglicht, wo man einige Stunden zuvor losgefahren ist. Reedereibüro | Tel. 038378/47790 | www.adler-schiffe.de | Fahrt 8,50, Kinder 4,50 Euro

Insider-Tipp

Landestypisches

Eine halbe Million Bücher: Auch Möbel, Schallplatten und Delikatessen sind bei Antiquitäten & Lebensart in der Stadt Usedom zu haben

Fischkopp

Delikater Ostseeschnäpel: Im Fischkopp in Bansin erlebt der Edelfisch sein Comeback

Kulm-Eck

Essen beim Kräuter- und Blütenspezialisten: Im rustikalen Kulm-Eck in Heringsdorf verfeinert Brian Seifert seine Kreationen mit Wildkräutern und -blüten

Kanustation Anklam

Den „Amazonas des Nordens” entdecken: Ob im Rahmen einer geführten Tour oder auf eigene Faust - Abenteuer pur verspricht eine Paddelreise auf der Peene und ihren fast zugewachsenen Seitenarmen

Freizeitangebote

Orientalische Wellnessoase: Badeerlebnis wie im Märchen aus 1001 Nacht im Shehrazade in Heringsdorf

Bootsausflüge

Un Zeesenboot übern Bodden: Das Stettiner Haff vom historischen Fischerboot „Romantik” aus erleben

Die Welt steht Kopf

Verkehrte Welt: Eine spannende Erfahrung: Waschbecken, Schreibtisch und Bett hängen an der Decke im Haus „Die Welt steht Kopf“ in Trassenheide

Inselrundgang

Weitblick: Vom Aussichtsturm der Insel Ruden hat man durchs Fernrohr einen tollen Blick

Bannemin

Pferdetheater: Showveranstaltung in Bannemin mit herrlichen Pferden und schönen Kleidern

Stolpe

Urlaub mit Schwein Arabella: In der Öko-Ferienanlage Stolperhof steht den Gästen von der Bauernküche bis zum Garten alles offen

Międzyzdroje/Misdroy

100 berühmte Wachsnasen: Reiche, Schöne und Berühmte stehen im Wachsfigurenkabinett in Misdroy

Nationalpark Wollin

Zottelige Wisente: Im Nationalpark Wollin leben die vom Aussterben bedrohten Tiere noch wie in der Urzeit

Phänomenta

Im Astronautentrainer wirbeln: Physikunterricht auf ungewöhnliche Art in Peenemündes Phänomenta

Top Highlights

Freizeitangebote

Tennis (Flutlicht) auf 7 Plätzen an der Straße nach Korswandt und Minigolf sowie eine moderne Skaterbahn (tgl. 8-22 Uhr) an der Strandpromenade. An der Grenze zu Heringsdorf bietet die täglich geöffnete Ostseetherme (www.ostseetherme-kaiserbaeder.de) subtropischen Badespaß bei Wassertemperaturen von 30 bis 34 Grad C. Unter einer Glaskuppel befinden sich sechs verschiedene Schwimmbecken, Grottenrutsche, römisches Dampfbad, Wasserfälle sowie Luftsprudelbecken, Solarien und vieles mehr. Aus 408 m Tiefe kommt die Jodsole, mit der in der Kurabteilung Erkrankungen der Haut und der Atemwege behandelt werden können. Der Aussichtsturm der Therme, zu dessen Plattform ein Fahrstuhl führt, bietet einen weiten Blick.

Otto-Lilienthal-Museum

Biografisch-technisches Museum, das den in Anklam geborenen Flugpionier Otto Lilienthal vorstellt. Es beherbergt die größte Sammlung seiner Flugapparate in Originalgröße. Juni-Sept. tgl. 10-17, Nov.-April Mi-Fr 11-15.30, So 13-15.30, Mai, Oktober und Schulferien Di-Fr 10-17, Sa/So 13-17, im Winter bis 16 Uhr | Ellbogenstr. 1 | www.lilienthal-museum.de

Petrikirche

Gewaltiger, 600 Jahre alter spätgotischer Backsteinbau. In der seit 2006 ständig zugänglichen Kapelle der Pommernherzöge sind sieben Prunksarkophage zu besichtigen. Vom 56 m hohen Turm (184 Stufen) haben Sie einen herrlichen Rundblick.

Stadtmuseum Wolgast

Kaffeemühle nennen die Wolgaster ihr Stadtmuseum wegen der eigenwilligen Form. In einer Nachbildung ist u.a. der 1905 gefundene Peenemünder Goldschatz zu sehen. Geöffnet wie Rungehaus | Rathausplatz 6

Atelier Otto Niemeyer-Holstein

Wo sich Ostsee und Achterwasser fast berühren, ließ sich der Maler Otto Niemeyer-Holstein nieder und baute ab 1933 sein skurriles Zuhause um einen ausrangierten S-Bahn-Wagen herum. Nach dem Tod des Altmeisters der norddeutschen Landschaftsmalerei 1984 blieb „Lüttenort“, so taufte es der Künstler, seinem Wunsch entsprechend unverändert erhalten. Mittwochs (18 Uhr) Vorführung des Films „... und der Strand ist meine große Geliebte“. Garten/Galerie Mitte April-Mitte Oktober tgl. 10-18, Führungen (Wohn- und Arbeitsbereich) 11, 14, 15, Mitte Okt.-Mitte April Mi/Do, Sa/So 10-16, Führungen 11 und 14 Uhr | Tel. 038375/20213 | www.atelier-otto-niemeyer-holstein.de

Schmetterlingsfarm

Tropische Schmetterlinge aus Asien und Südamerika tummeln sich inmitten exotischer Pflanzen. Im Insektenmuseum ist auch der Ataacus atlas zu sehen, mit einer Spannweite von 28 cm einer der größten Schmetterlinge der Erde. Tgl. 10-19 Uhr (Einlass bis 18 Uhr) | Wiesenweg 5 | www.schmetterlingsfarm.de/usedom.htm

Seebrücke Ahlbeck

Das einzige historische Bauwerk dieser Art (1898), das an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns erhalten blieb. Das hölzerne Gaststättengebäude, ein Pavillon mit vier kurzen Türmchen, bekam sein heutiges Aussehen Anfang der 30er-Jahre des 20. Jhs. Der 280 m lange Landungssteg stammt aus dem Jahr 1993, den Vorgänger hatten Eismassen im strengen Winter 1941/42 zerstört.

Bäderarchitektur

Zu Kaisers Zeiten, zwischen 1890 und 1914, entstanden viele der Hotels, Pensionen und Villen. Eine Augenweide sind die 1883 im griechisch-römischen Stil gestaltete Villa des jüdischen Bankiers Oechsler mit einem Mosaikbild des Venezianers Antonio Salvati im Dreieckgiebel der Nordseite (Delbrückstr. 5), in die nach der Restaurierung 1999 eine Boutique zog, das nach dem Vorbild palladianischer Villen erbaute Haus Oppenheim (Delbrückstr. 10), in dem in den Sommermonaten 1909 bis 1912 der berühmte Maler Lyonel Feininger wohnte, sowie die 1890 für den Bankier Bleicheröder errichtete Villa (Delbrückstr. 14). Weitere sehenswerte Häuser stehen in der Maxim-Gorki-, in der Kulm-, Bülow- und Friedensstraße.

Seebrücke Heringsdorf

Mit 508 m ist sie die längste bewirtschaftete Seebrücke Kontinentaleuropas. Ins Landgebäude zogen Muschelmuseum, Kino, Café, Restaurant sowie Geschäfte, im Brückenkopf mit dem pyramidenähnlichen Dach fanden Restaurants Platz. Die Brückenanlage, zu der auch Ferienwohnungen gehören, gilt mit der von Sellin auf Rügen als die prachtvollste der gesamten Ostseeküste; das war sie auch bis 1958 schon, als das Bauwerk durch Brandstiftung zerstört wurde.

Inselrundgang

Der kleine Hafen an der Südwestspitze der Insel, in dem die Fahrgastschiffe die Touristen an Land setzen, ist Liegeplatz für den Seenotkreuzer „Fritz Behrens“ mit seinem Tochterboot „Anna“. Beide werden von Rügen bis an die polnische Grenze eingesetzt. Da die Insel seit 1994 unter Naturschutz steht, dürfen Schiffe hier nur in Notsituationen oder bei widrigen Witterungsverhältnissen anlegen.

Inselrundgang

Der markierte Lehr- und Wanderpfad beginnt am kleinen, für Sportboote zugelassenen Hafen auf der Ostseite, der in den 1970er-Jahren für die Grenzabfertigung ausgebaut wurde. Hier saßen DDR-Grenzoffiziere und Zöllner, die jedes vorbeifahrende Boot kontrollierten.

Westliche Festungen

Die beiden Militärbauten am westlichen Swineufer aus der Mitte des 19. Jhs. wurden um 1940 von den Nationalsozialisten ausgebaut und nach dem Zweiten Weltkrieg von den Sowjets genutzt. Die Engelsburg entstand nach dem Vorbild des Mausoleums für Kaiser Hadrian in Rom. Engelsburg (Fort Aniola) | tgl. 10-18, Okt.-April 10-15 Uhr | Westfort (Fort Zachodni) | April-Okt. tgl. 10-17, Mai, September 10-18, Juni-Aug. 9-20 Uhr

Stolpe

Das Dorf hat mit dem 300 Jahre alten Fährkrug eines der traditionsreichsten Gasthäuser des Landes, das weitgehend im ursprünglichen Zustand erhalten ist (Mai-Sept. tgl., März/April/Okt. Di/Mi geschl. | Dorfstr. 25 | Tel. 039721/52225 | €). Nur einen Steinwurf entfernt, durch das Schutzdach nicht zu übersehen, stehen die Reste des Klosters Stolpe, von dem die Christianisierung Vorpommerns ausging. Im Sommer verkehrt über die Peene eine Personenfähre. In einer denkmalgeschützten Gutsanlage im englischen Landhausstil residiert das noble Hotel & Restaurant Gutshaus Stolpe (33 Zi. | Restaurant Mo, Nov.-März So/Mo geschl. | Dorfstr. 37 | 17391 Stolpe | Tel. 039721/5500 | Fax 55099 | www.gutshaus-stolpe.de | €€€). 10 km

Halbinsel Gnitz

Der Gnitz teilt das Achterwasser (85,5 km²) von der Krumminer Wiek (14,9 km²) im Westen. In Lütow liegt sich das einzige jungsteinzeitliche Großsteingrab der Insel. Besonders bei Familien beliebt ist der Vineta Ferienpark Lütow mit 24 Ferienhaushälften für 6 Personen, 7 Fewo. und 8 DZ, großem Hallenbad und vielfältigen Sportmöglichkeiten. (Tel. 038377/4930 | Fax 49319 | www.vineta-ferienpark-luetow.de | €€).

Golm

Der Berg, mit 69 m die höchste Erhebung Usedoms, wurde zu einem der größten Kriegsgräberfriedhöfe Deutschlands. Das schlichte Ehrenmal erinnert an 23000 Opfer des Bombenangriffs der Alliierten auf Swinemünde vom 12. März 1945, von denen die meisten am Golm bestattet wurden. Ihre letzte Ruhestätte fanden hier auch Angehörige der Deutschen Wehrmacht. In einem kleinen Pavillon am Fuß des Berges ist eine Ausstellung über die Geschichte des Golm zu sehen, der bis zu Beginn des Zweiten Weltkriegs ein beliebtes Ausflugsziel der Usedomer war (Mitte März-Mitte November tgl. 9-18 Uhr | www.golm-usedom.de).

Nationalpark Wollin

Der Park (Wolinski Park Narodowy) erstreckt sich von der Pommerschen Bucht bis zum Oderhaff. Charakteristisch sind die flachen Dünen und steilen Kliffküsten. Anziehungspunkt ist der kleine See Jezioro Turkusowe (Türkissee) bei Wapnica (Kalkofen), dessen Wasser bei Sonnenschein türkisblau schimmert. Zu den malerischen Winkeln gehört das Dorf Lubin (Lobbin) mit seiner Steilküste, die einzigartige Blicke auf das Haff gestattet. Ein Schaureservat für Wisente (Rezerwat Zubrów) wurde 2,7 km von Międzyzdroje-Zentrum entfernt eingerichtet (Mai-Sept. Di-So tgl. 10-18, Okt.-April Di-Sa 8-16 Uhr | www.wolinpn.pl). 18 km

Peenemünde

Benz

Heringsdorf


Auftakt

Was für eine Insel!

Ob Sie Ruhe und Beschaulichkeit genießen oder lieber sportlich aktiv sein wollen - Deutschlands zweitgrößte Insel wurde zu einer der beliebtesten Ferienregionen, weil sie für jeden etwas bereit hält: eine idyllische Landschaft mit breitem Sandstrand, Seebäder, die sich mit Villen und Hotels in der berühmten Bäderarchitektur schmücken, verträumte Winkel im Achterland und Natur pur auf den vorgelagerten Mini-Inseln Ruden und Greifswalder Oie. Dazu kommt eine vielfältige Kulturszene mit Festen, Events und Museen. Zur Insel Usedom gehört auch das polnische Swinemünde, das mit der Aufnahme in die EU noch nähergerückt ist.

Trubel am Strand oder Einsamkeit im Hinterland, Baden in der Ostsee oder Wandern um einen Binnensee - Usedom ist voller Naturschönheiten und so kontrastreich, dass die Langeweile zu Hause bleiben wird. Dicht drängen sich an der Ostseeküste die Badeorte, darunter so traditionsreiche wie Ahlbeck, Bansin, Heringsdorf und Zinnowitz. Nur einige hundert Meter vom Trubel entfernt dösen kleine Dörfer vor sich hin - mit sandigen Wegen, blumengeschmückten Vorgärten, rohrgedeckten, weißen Häuschen.

Usedom vereint auf 445 km² alle landschaftlichen Besonderheiten der Ostseeküste: flache Dünen, Steilufer und einen 40 km langen, weißen Sandstrand, dazu leicht gewelltes Hinterland mit Wäldern, Wiesen, Äckern, Boddengewässern und Binnenseen. Zum Wahrzeichen der Insel wurde das Seebrückengebäude mit seinen vier grünen Türmchen in Ahlbeck, das einzige historische, das an der Ostseeküste erhalten geblieben ist. Nicht zu vergessen: Meteorologen haben anhand ihrer Aufzeichnungen der letzten 30 Jahre ermittelt, dass Usedom die sonnenreichste Ferienregion Deutschlands ist. 1906 Sonnenstunden hat die Insel im Jahresdurchschnitt.

Vor allem im letzten Jahrzehnt des 20. Jhs. schossen auf der Insel Pensionen und Hotels aus dem Boden. Sie bekamen Türmchen, Säulen, Erker und verzierte Loggien. Bäderarchitektur wird dieser Stilmix genannt, der den Badeorten Usedoms bis heute ein eigenes, unverwechselbares Gesicht gibt - auch dem im polnischen Teil liegenden Swinemünde. Denn seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist Usedom geteilt. Die Alliierten sprachen die Odermündung einschließlich Swinemünde Polen zu. Zum Gesicht der Seebäder gehören auch die Seebrücken. Entstanden waren sie in jenen Jahren, als die Gäste noch auf dem Wasserweg in die Badeorte gebracht wurden, weil es keine Eisenbahn und nur schlechte Straßen gab. Später avancierten sie zu Flaniermeilen, und das sind sie bis heute geblieben. Die schönste Seebrücke mit verschnörkelten Aufbauten besaß Heringsdorf. Im strengen Winter 1941/42 zerstörten fast überall Eisschollen die hölzernen Bauwerke. Zu DDR-Zeiten waren Schiffspartien auf der Ostsee untersagt, also brauchte man keine Seebrücken. Nach der Einheit, als es Fördermittel für den Neubau gab, erlebten die Seebrücken ihre Renaissance. Zinnowitz, Koserow und Bansin legten sich wieder eine zu, der Seebrückenpavillon in Ahlbeck bekam seinen Landungssteg zurück. In Heringsdorf bauten private Investoren eine Brücke, die die modernste und mit 508 m auch die längste bewirtschaftete in Kontinentaleuropa ist.

Fast alle der schönen alten Pensionen und Hotels wurden nach und nach restauriert und modernisiert, viele neue entstanden, sodass sie Vergleiche auf internationalem Niveau nicht scheuen müssen. Gebaut wird auch weiterhin, vorrangig Einrichtungen, die den Gästen an Schlechtwettertagen im Sommer und in der kühlen Jahreszeit Abwechslung bieten sollen. Immer mehr Hotels haben sich in der jüngsten Zeit Wellnessbereiche zugelegt oder ihren Swimmingpool zu modernen Wohlfühl-, Fitness- und Schönheitstempeln erweitert. Einige von ihnen sind gegen Gebühr auch für Nichthotelgäste geöffnet, so zum Beispiel im Ferienparadies Lütow auf der Halbinsel Gnitz. Usedom möchte ein ganzjähriges Ferienziel werden.

Bauherren werden auf Usedom oft Zügel angelegt, sie dürfen nur so bauen, wie es die Gemeindevertreter zulassen. Doch zwei Baumeister scheren sich nicht um Gesetze und Genehmigungen, sie modellieren seit Jahrtausenden ungefragt die Küste: Sturm und Wasser. Unablässig nagen beide an den Steilküsten und brechen immer wieder große Teile heraus, die das Meer fortträgt. Am Langen Berg bei Bansin wurde 1878 ein hölzerner Aussichtsturm errichtet, der rund 40 m vom Steilhang entfernt stand. Schon vor Jahrzehnten ist sein Betonfundament in die Tiefe gestürzt. Auch ohne Turm beeindruckt die Aussicht vom Langen Berg, doch schöner sind die Blicke von den zahlreichen Hügeln - die Usedomer sprechen von „Bergen“ - im Hinterland. Stets werden Sie irgendwo Wasser erblicken, denn mehr als ein Dutzend Seen liegen in die Landschaft gebettet, schilfbewachsen die einen, mit Badestränden die anderen.

Schöne Ansichten schenkt das leicht gewellte Hinterland der Insel zu allen Jahreszeiten. Im Frühjahr blühen auf der Halbinsel Gnitz Felder von saftigen Sumpfdotterblumen, im Mai und Juni leuchten im Usedomer Winkel die gelben Rapsfelder, und einige Monate später hängen im Lieper Winkel die Sträucher voller Brombeeren, zeigen sich die Buchenwälder in prächtigen Farben. Typisch für Usedom sind auch die Alleen: „Grüne Tunnel“ werden die baumbestandenen Straßen genannt, weil die Kronen der Bäume sie fast undurchdringlich überspannen. In der Vergangenheit halfen die Linden, Kastanien und Apfelbäume den Menschen sich zu orientieren: Bei hohem Schnee markierten sie den Weg zu Nachbarorten, im Sommer spendeten sie Pferdefuhrwerken Schatten.

Usedoms Geschichte war zu allen Zeiten bewegt. Zu ihr gehört der legendäre Pirat Klaus Störtebeker, der hier einen Schlupfwinkel besessen haben soll, ebenso wie die gotteslästerliche Gold- und Silberstadt Vineta, die angeblich vor der Küste Koserows unterging. Auf Usedom liegt auch Peenemünde, heute einer der historisch problematischsten Orte in Deutschland. Denn hier, im Norden Usedoms, ließen die Nazis die erste automatisch gesteuerte Flüssigkeitsgroßrakete der Welt entwickeln, die in Westeuropa unermessliche Schäden anrichtete. Die V 2 war aber auch die erste Rakete, die die Atmosphäre durchstieß und somit das Tor zum Weltraum öffnete. Peenemünde gilt deshalb als der Geburtsort der Raumfahrt.

Die Raketenbauer hatten seinerzeit nicht nur Peenemünde für die Öffentlichkeit gesperrt, sie riegelten auch den ganzen Nordteil der Insel ab und sperrten ferner die vorgelagerten kleinen Inseln Ruden und Greifswalder Oie für den Ausflugsverkehr. Auch zu DDR-Zeiten blieben die Inseln Touristen verschlossen. Seit der Einheit lassen sich Besucher wieder von Fahrgastschiffen auf den Ostseewellen zu den beiden kleinen Schwestern Usedoms tragen.

Deutschlands zweitgrößte Insel bietet noch viele Bilder wie aus Kaisers Familienalbum. Nach der Wiedervereinigung haben sich die Usedomer nach Kräften bemüht, den rechten Glanz wieder herzustellen. Sie waren und sind dabei, auch die letzte Ecke herauszuputzen, und mittlerweile fühlen sich selbst verwöhnte Gäste auf Usedom wieder wohl. Und die meisten von ihnen schwärmen - wie bereits der Dichter Theodor Fontane vor über hundert Jahren - von der „Ruhe und frischen Luft“ und dem „Blick durch die Bäume hindurch auf das graue Meer“, der „poetisch und für Herz und Sinn unendlich wohltuend“ sei.

Um 600

Slawische Stämme besiedeln die Insel

1128

Beginn der Christianisierung

1648

Ende des Dreißigjährigen Krieges mit dem Westfälischen Frieden, in dem Vorpommern mit der Insel Usedom den Schweden zugesprochen wird

1720

Teilung von Vorpommern am Ende des Nordischen Krieges, Usedom fällt an Brandenburg-Preußen

1932

Die Straßenbrücke bei Zecherin wird freigegeben, zwei Jahre später die in Wolgast

1945

Der Ostteil der Insel (Swinemünde) wird auf der Potsdamer Konferenz Polen zugesprochen, der größere Teil verbleibt bei Deutschland

1953

Unter dem Tarnnamen „Aktion Rose“ werden unter Vorwänden viele Hotel- und Pensionsbesitzer verhaftet und später enteignet

1990

3. Oktober: Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland, Usedom gehört zum wieder gebildeten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern

1994

Erstes Usedomer Musikfestival

1997

Start der Vineta-Festspiele

2000

Usedom wird nach 55 Jahren wieder an das Bahnnetz des Festlandes angeschlossen

2004

Polen wird Mitglied der EU

2005

Die Ostseeautobahn wird fertiggestellt und ermöglicht eine zügigere Anreise nach Usedom

2008

Die Usedomer Bäderbahn wird bis ins Zentrum von Swinemünde (Polen) verlängert

Die Insel

Was der auf Usedom lebende Maler Matthias Wegehaupt zu DDR-Zeiten zwischen 1970 und 1989 im Geheimen aufschrieb, versteckte er unter den Bodendielen seines Ateliers. Jetzt liegen die Aufzeichnungen als Roman vor.

Die Geschichte der Insel Usedom

Wer die Gegenwart Usedoms besser verstehen möchte, sollte die Vergangenheit kennen. Das ermöglicht Dirk Schleinert mit seinem Buch.

Usedom. Ein deutsches Inselleben/Insellicht. Usedomer Bilder

Der Regisseur Heinz Brinkmann, der von Usedom stammt, hat mehrere Filme über seine Insel gedreht. In „Usedom. Ein deutsches Inselleben“ (1993) beschreibt er den Beginn einer neuen Periode, und in „Insellicht. Usedomer Bilder“ (2005) stehen acht Künstler aus zwei Generationen im Mittelpunkt. Geschickt und behutsam verknüpft er deren persönliche Erlebnisse und die historisch-politischen und aktuellen Zusammenhänge vor dem Hintergrund der einzigartigen Insellandschaft.

www.blog.trauminsel-usedom.de

Infos aus erster Hand: Berichte über die Insel Usedom, Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten, Restaurants und persönliche Erlebnisse.

http://ostsee-zeitung.blog.de/

Im Blog der Ostseezeitung bieten verschiedene Rubriken, z.B. Reise & Tourismus, Ausgehen & Feiern, Sport & Freizeit, vielfältige Foren zur eigenen Meinungsäußerung.

http://usedom-guide.de

Gut gemachter Auftritt mit Blogs sowie Inselnews, Tipps zu Ausflügen auf der Insel und einem Urlaubsknigge.

http://www.ostsee-urlaub-usedom.info/blog-aktuelles.html

Aktuelles, Interessantes, Lustiges, Ausflugs- und Veranstaltungstipps rund um die Insel Usedom.

www.ndr.de

In der Mediathek des Norddeutschen Rundfunks können zahlreiche Sendungen als Podcast abonniert werden. Dazu gehören beim Haussender NDR 1 Radio MV beispielsweise Topfgucker: Prominente kochen Norddeutsches, oder Kaum zu glauben: erstaunliche Antworten auf außergewöhnliche Fragen.


Für den Inhalt der Blogs & Podcasts übernimmt die MARCO POLO Redaktion keine Verantwortung.

Kult: Inselrundfahrten mit dem DDR-Zweitakter

Auf Usedoms Straßen knattert noch häufiger als anderswo der DDR-Zweitakter Trabant. Das stinkende Kleinauto mit seiner Plastikkarosserie wurde geliebt, beschimpft und belächelt. Von „Asphaltblase“ über „Fahrpappe“ und „Plastebomber“ bis zu „Gehhilfe“ reichten die Kosenamen. Das Unternehmen Fun car rent hat in Bannemin an der B 111 (www.trabimieten.de) eine Trabiflotte stationiert; die Nachfrage ist enorm. Vornehmlich junge Touristen unternehmen als Feriengag eine Spritztour. Auch Hochzeitspaare fahren gern mit dem Trabi vor das Standesamt. Wer das Auto wohlbehalten zurückbringt, erhält folgendes Zertifikat: „Hiermit wird bestätigt, dass es gelungen ist, eines der letzten Abenteuer auf Deutschlands Straßen zu bestehen.“

Usedom ist Deutschlands Wellnessinsel

Im Maritim Hotel Kaiserhof in Heringsdorf lässt man sich mit vitaminreichen Algen und feinen Ölen verwöhnen und badet in Meerwasser mit Milch und Honig. Wer sich wie im Märchen aus 1001 Nacht fühlen möchte, lässt es sich im orientalischen Shehrazade in der Ostseeresidenz Seebad Heringsdorf gutgehen. Man badet wie Kleopatra, schwitzt wie ein Sultan, lässt sich im Schwimmbad von der Unterwassermusik berauschen und genießt einen Wellnesscocktail an der Vitaminbar. Eine Orientierung im Dschungel der Angebote bietet das Qualitätssiegel des Deutschen Wellness-Verbandes. Usedom hat mit 17 zertifizierten Wellnesshotels die höchste Dichte europaweit. Rund 1500 Gütekriterien umfasst die Testliste für das Premiumsiegel. Auf Usedom ist garantiert: Wo Wellness draufsteht, ist auch Wellness drin.

Viele Aussichtspunkte ermöglichen fabelhafte Blicke

Von vielen Stellen bieten sich weite Blicke auf die Insel und die Ostsee, so vom Streckelsberg, dem Loddiner Höft, dem Glaubensberg bei Pudagla sowie dem Weißen Berg auf der Halbinsel Gnitz. Aussichtstürme stehen auf dem Zirowberg südwestlich von Ahlbeck in Richtung Korswandt, auf dem Sieben-Seen-Berg in Sallenthin und auf dem Kückelsberg bei Reetzow. Von oben auf die Landschaft schauen können Sie auch vom Leuchtturm in Swinemünde sowie vom Turm der St.-Petri-Kirche in Wolgast. Wer das mühevolle Treppensteigen nicht mag, der fährt mit dem Aufzug auf die Aussichtsterrasse des Turms der Ostseetherme zwischen Ahlbeck und Heringsdorf.

Mit Mountainbike, Schlauchboot oder Kajak

Auf dem Dach des Landrovers sind die Mountainbikes verkettet, das Schlauchboot oder die Kajaks sind angehängt, und jeder der achtköpfigen Jeepbesatzung, die manchmal gehörig durchgeschüttelt wird, bekommt ein Fernglas umgehängt. Usedom ist weit mehr als nur Strand und Meer. Der Naturpark Usedom bietet viele, teilweise noch unberührte Ecken. Die Insel-Safari-Chefs Uwe und Gunnar Fiedler führen Touristen mit dem Landrover dorthin. Picknickpausen unter freiem Himmel und zünftiges Grillen am offenen Feuer gehören auch dazu. Neben naturkundlichen Tagestouren bieten sie auch solche für zwei oder drei Tage auf und um Usedom an. Insel-Safari | Tel. 03836/20390 (AB) | Mobil Tel. 0172/3166634 | Fax 203299 | www.insel-safari.de

Auf einen Blick: Fachausdrücke für Binnenländer

Achterwasser - Achter heißt im Niederdeutschen „hinter“, also das „Wasser hinter“ der Ostsee


Szene

Was ist angesagt?

Trends, Entdeckungen und Hotspots! Unser Szene-Scout zeigt Ihnen, was auf Usedom los ist

Vanessa Wiese

ist leidenschaftliche Aerobic-Trainerin und Sängerin. Sie kennt die Szene auf Usedom und setzt dort mit ihren Songs sogar selbst Trends. Vielseitig wie sie ist, singt sie zudem im Usedomer Kantatenchor als Solistin! Obwohl sie erst vor ein paar Jahren von Berlin auf die Insel gezogen ist - auf den Mix aus Insel-Inspiration und Lifestyle möchte sie auf keinen Fall verzichten!

Schiff ahoi!

Klar, wer Wind und Wellen vor der Haustür hat, der hisst gerne mal die Segel. Doch die Usedomer Skipper wenden sich ab von Hightechbooten und entdecken ihre Leidenschaft für die alten Schoner wieder. Ein abenteuerlicher Törn wartet auf die Crew der Ernestine. Beim Mondscheinsegeln auf dem Schiff aus dem Jahre 1899 kommen romantische Gefühle auf (Am See 1 | Jasedow | www.ernestine-segeln.de). Leinen lösen und Segel setzen heißt es auch für die Gäste des Top-Segelschoners Weiße Düne. Hier können Interessierte gerne selbst mit Hand anlegen (www.weisse-duene.com). Wer es lieber chilliger mag und auf Komfort nicht verzichten will, heuert bei Törn me on an. Bei Schnuppertörns lernen Segelschüler das Boot und auch das Meer kennen. Gut, dass die Midget ziemlich ruhig im Wasser liegt. Seekrank wird hier so schnell niemand (Tel. 0176/51125261 | www.toernmeon.info)

Was für ein Theater

Kleine Bühnen für große Aufführungen. Immer öfter richten sich die Augen von Theaterkritikern und Schauspielfreunden aufmerksam Richtung Usedom. Die Szene, die hier gerade entsteht, ist klein, aber fein. Die Blechbüchse lockt die Zuschauer mit Witzigem, Schrägem und Spannendem (Seestr. 8 | Zinnowitz | www.blechbuechse.de). Klassiker wie Bertolt Brechts Der Kaukasische Kreidekreis, aber auch Krimis stehen auf dem Programm der Barther Boddenbühne (Trebin 35a | Barth | www.boddenbuehne.de). Sogar Schauspieler aus Berlin zieht es auf die Insel. Das Ensemble des Vereins Klassik am Meer (www.klassik-am-meer.de) setzt Stücke wie Faust oder Jedermann modern um. In der ältesten Kirche der Usedomer Ostseeküste, der Evangelischen Kirche Koserow, zeigt es sein Können (Koserow).

Neue Gastrowege

Usedoms Restaurantchefs lassen sich etwas einfallen und gehen außergewöhnliche Wege wie z.B. der des italienischen Restaurants Isola Bella. Neben Pizza und Pasta wagt sich Chefkoch Tiziano Romeo auch an Hering und Co. Mit seiner Interpretation „Herings Torre Isola Bella“ (Heringsturm) gewann er - als Italiener - den Preis bei den Heringswochen auf Usedom (Am Strand 4 | Koserow | www.isolabella.de). Das Restaurant vis à vis glaubt an die Kochkünste seiner Gäste. Rezepte werden gerne entgegengenommen, zusammen nachgekocht und evtl. sogar mit auf die Speisekarte genommen (Kleiner Wall 11 | Anklam | www.vis-a-vis-anklam.de). Einmal im Jahr bittet Usedom zum Grand Schlemm. Die kulinarische Wanderung führt ca. 500 Gourmets von Restaurant zu Restaurant und hält solch lukullische Highlights wie Krabben auf Algen mit Cranberry-Ketchup oder Leuchtturm vom Ziegenkäse und Kaviar von der Müritz-Maräne bereit (Infos unter www.nun-usedom.de).

Let it Rock

Laute Gitarrenklänge und fetziger Bass dröhnen über die Insel. Vor allem im Juli regiert König Rock, wenn beim Usedom Rock Bands aus Deutschland und Polen über die Bühne fegen. Das Festival will die Beziehung der beiden Länder fördern und lädt dazu so namhafte Künstler wie z.B. Silbermond ein (Grenzparkplatz Ahlbeck, Tickets gibt es in der Touristinformation Heringsdorf). Auch auf der Bühne der Strandpromenade Heringsdorf heißt es im Sommer Rock 'n' Roll. Dann gibt die Blue Haley Band alles und heizt dem Publikum kräftig ein (www.bluehaley.de). Regelmäßige Rockevents finden im Sharky statt (Ausbau 1 | Kölpinsee | http://sharky-bar.de).

Inselkunst

Usedoms Landschaft liefert den Künstlern jede Menge Inspiration. So finden sich in Edwin Hagendorns Gemälden immer wieder Dünen und Meer. Das Kunst-Event der Insel ist das 7 Malen am Meer. Die Galerie Rose aus Hamburg lädt dabei sieben internationale Künstler nach Usedom ein, an sieben Tagen ihre Eindrücke von der Insel in Bildern festzuhalten (www.galerierose.com). Wer die Arbeiten lokaler Künstler bewundern will, geht in die Atelier-Galerie Dünen Haus (Maxim-Gorki-Str. 36 | Heringsdorf Besuche nach telefonischer Vereinbarung unter Tel. 038378/2924). Bei einer Tasse Kaffee bewundern Kunstfans im Galerie-Café Möve die Werke einheimischer Künstler (Kirchstr. 8 | Ahlbeck).

Open-Air-Kino

Cineasten aufgepasst! Wer verbringt im Sommer schon gerne seine Zeit in Kinosälen? Usedom lässt sich unterm Sternenhimmel von den neuesten Movies unterhalten. Filmfans freuen sich im Sommerkino Zempin (Strandstr. 22 | Zempin) über die coolsten Blockbuster. Und auch das Autokino erfährt ein Revival. Auf dem Parkplatz in Koserow (an der B111) und im Autokino Ahlbeck (An der Grenze) heißt es Schiebedach auf, Liebste in den Arm nehmen und beim Romantikfilm dahinschmelzen. unter www.insel-kinos.de gibt's einen Überlblick über die besten Kinos.

Neue Nutzung

Alte Gemäuer verfallen nicht zu Ruinen, sondern werden zweckentfremdet und erstrahlen so in neuem Glanz. Im Schloss Pudagla, das um 1574 von Herzog Ernst Ludwig von Pommern-Wolgast erbaute wurde, hat ein Restaurant Einzug gehalten, und die Betreiber servieren den Gästen zum Essen gerne eine kleine Lektion über die Geschichte des Schlosses (Schlossstr. 8 | Pudagla). Fast zur Ruine verkommen wäre der Lotsenturm Karnin. 1938 erbaut, dirigierten ca. sieben Jahre Lotsen von dort aus Boote Richtung See. Nach fast 60 Jahren ohne Nutzung wurde er schließlich zum „Kleinsten Hotel der Welt“ umgebaut. Gerade mal zwei Leute finden nun in dem Desginhotel Unterkunft und genießen die Aussicht auf das Stettiner Haff (Dorfstr. 28b | Karnin | www.lotsenturm-usedom.de). In dem kleinen Kampschespeicher in Wolgast wurde früher Getreide gelagert - vor kurzem haben die Pension und das Restaurant Neptun den Speicher zu neuem Leben erweckt (Hafenstr. 1).

Sport am Strand

Wer das Meer vor der Tür hat, der verbringt wohl automatisch seine Zeit gerne am Strand. Die Usedomer haben jedenfalls den Beach zum Spielplatz erklärt. Beachsoccer oder -volleyball spielen Hobbysportler und Profis am weißen Strand von Karlshagen. Action hoch zwei ist bei Europas größtem Beachvolleyball-Event, dem Usedomer Beachcup, angesagt. Zum einen treffen sich dann mehrere Hundert Volleyballer und treten auf 48 Spielfeldern gegeneinander an. Zum anderen steigt im Dünencamp die Party des Jahres (Ostseebad Karlshagen | www.usedom-beachcup.de). Am Strand von Zinnowitz spannen Volleyballer immer öfter ihre Netze und messen sich bei Beachvolleyball-Turnieren wie im Juli beim Smart Beach-Volleyball-Turnier (aktuelle Termine unter www.zinnowitz.de). Auch im Winter ist der Strand nicht verwaist. Beim Winterstrandkorbfest, das immer am vierten Wochenende des Jahres stattfindet, stürzen sich Unverfrorene in die eiskalten Fluten. Der Höhepunkt ist jedoch nicht das Bad im Meer, sondern die Strandkorbsprint-WM direkt am Zinnowitzer Strand (www.winterstrandkorbfest.de)


Stichworte

Von Bernstein bis Vineta

Von Menschen und Tieren und allerlei Schätzen über und unter dem Meeresspiegel

Bernstein

„Gold des Nordens“ wird der Bernstein genannt, Stürme tragen ihn im Seetang an Usedoms Küste. Die kleinen, weingelben bis rötlichen Steine haben ein Alter von etwa 40 Mio. Jahren; sie entstanden aus dem erhärteten Harz vorzeitlicher Nadelbäume. Bernstein lässt sich bohren, sägen, schleifen und brennt mit heller, stark rußender Flamme und angenehmem Geruch. In Bernsteinstücken sind oft Pflanzenreste wie z.B. Tannennadeln oder Fliegen, Mücken und Käfer eingeschlossen, Inklusen genannt. Durch diese Einschlüsse wissen wir, welche Insektenarten vor Millionen Jahren im Fundgebiet lebten.

Braun, von

Der Physiker Wernher Freiherr von Braun (1912-77) hatte als Raketenforscher einen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der modernen Raumfahrt. 1937 setzten ihn die Nationalsozialisten als technischen Direktor der Heeresversuchsanstalt Peenemünde ein. Unter von Brauns Leitung wurde die erste moderne Großrakete der Welt, die V 2, entwickelt und erprobt. Der Wissenschaftler war Mitglied der NSDAP und SS, Hitler selbst ernannte ihn zum Professor. Als von Braun nach dem Zweiten Weltkrieg in die USA übersiedelte, folgten ihm mehr als hundert seiner Mitarbeiter. Er war verantwortlich für Bau und Start des ersten amerikanischen Erdsatelliten und der Saturn-Raketen.

Fauna

In der Ostsee werden vor allem Dorsch, Flunder und Hering gefangen, in den Boddengewässern Hecht, Barsch, Aal und Zander. Am Strand liegen die gerippten Herzmuscheln, die rosafarbenen Baltischen Plattmuscheln und die ovalen Sandklaffmuscheln. Charakteristischer Vogel der Küste ist die Möwe, am häufigsten kommt die Lachmöwe vor, die ihr Nest in Kolonien am Boden baut und von Insekten, Wirbellosen, Fisch und Abfall lebt. Mehr als ein Dutzend Seeadlerpaare haben auf Usedom ihre Horste, zahlreiche Weißstörche nisten auf der Insel. Rehe, Rotwild, Damwild und Wildschweine sind in Usedoms Wäldern zu Hause.

Fischotter

Der vom Aussterben bedrohte Fischotter hat auf Usedom noch sein Zuhause. Jahrhunderte wurden die Otter ihres dichten Pelzes wegen unbarmherzig gejagt. Touristen bekommen die possierlichen Tiere jedoch kaum zu sehen, denn sie sind nachtaktiv, sehr scheu und äußerst schnell. Dort, wo die Tiere Straßen überqueren, fordern Verkehrsschilder dazu auf, zwischen 21 und 6 Uhr die Geschwindigkeit zu drosseln.

Flora

Seit 1999 haben große Teile Usedoms den Status eines Naturparks. Das geschützte Gebiet ist 720 km² groß. Überwiegend Kiefern, Erlen, Buchen, Birken und Fichten wachsen auf Usedom. Blau- und Preiselbeerensammler schwärmen von der oft reichlichen Ernte. Stieleichen-Birkenwälder stehen im Gebiet Peenemünde, Mölschow und Lütow. Auf den feuchten Böden um den Gothensee, den Schmollensee und den Kachliner See wachsen Erlen und Eschen. Die Dünen der Außenküste sind vorwiegend mit Strandhafer befestigt. Auf der Greifswalder Oie wird die Stranddistel oft meterhoch, unübersehbar sind ihre metallisch glänzenden Blätter und die stahlblauen Blüten im Hochsommer.

Lilienthal

Der Anklamer Otto Lilienthal (1848 bis 1896) entwickelte mit seinem „Segelapparat“ das erste flugfähige Gleitflugzeug und damit das erste Flugzeug der Welt. In seiner Geburtsstadt erinnern an den Flugpionier ein Museum, ein Denkmal am Rand des Marktplatzes, das Relief in der Rathaushalle, die Büste an der Stelle des nicht mehr vorhandenen Geburtshauses in der Peenstraße und der seinen Namen tragende Flugplatz im Süden der Stadt. Otto Lilienthal war als Flugzeugkonstrukteur zugleich sein eigener Testpilot. 1891 gelangen ihm die ersten Sprünge von bis zu 15 m Weite, fünf Jahre später verunglückte er bei einem Routineflug in den Rhinower Bergen in der Mark Brandenburg tödlich.

Ökologie

Regelmäßig entnommene Wasserproben belegen: An der Ostseeküste von Usedom ist die Wasserqualität sehr gut. Entscheidend dazu beigetragen hat die Swinemünder Kläranlage, die 1997 als eine der seinerzeit modernsten Europas fertig gestellt wurde. Die von Deutschland mitfinanzierte Anlage wird nicht nur von der polnischen Stadt Swinemünde genutzt, sondern auch von Orten im deutschen Inselteil. Ungeklärte Abwässer gelangen hier also nicht mehr ins Meer. Da das aber noch nicht überall an der Küste so ist, gehört die Ostsee weiterhin zu den besonders gefährdeten Meeren, weil sie nur durch drei schmale Stellen frisches Salzwasser erhält.

Runge

Philipp Otto Runge (1777-1810), der Begründer der romantischen Malerei, reiste oft von Hamburg, seinem Wohnsitz, zu seiner Geburtsstadt Wolgast, um von dort aus nach Usedom und Rügen zu wandern. Runge beeinflusste die deutsche Malerei nicht nur durch seine kraftvoll realistischen Bildnisse, sondern auch durch seine in Briefen festgehaltenen Erkenntnisse zur Farbenlehre. Darüber hinaus hat er auch Märchen gesammelt. So stammt das bekannte plattdeutsche Märchen „Vom Fischer un syner Fru“ von Runge; die Brüder Grimm nahmen es in ihre Sammlung auf. Runge wurde als neuntes von elf Kindern geboren. Sein Geburtshaus Kronwiekstraße 45 in Wolgast wurde restauriert und 1997 als Museum eröffnet.

Salzhütten

Nach 1820 förderte der preußische Staat die Strandfischerei, indem die Fischer steuerfreies Salz für die Konservierung der Fische erhielten. Um das Salz unter Verschluss lagern zu können, bauten sie kleine, in Fachwerk oder aus Backstein errichtete Häuser, doch die großen Sturmfluten von 1872 und 1874 zerstörten sie. Die Salzhütten wurden wieder auf- und ausgebaut, doch nutzten die Fischer sie jetzt meist als Arbeitsraum. Bei der Koserower Seebrücke, aber auch in den Dünen von Zempin stehen noch eingeschossige, rohrgedeckte Salzhütten. Die in Koserow werden heute als Gaststätte, Museum und Souvenirgeschäft genutzt.

Seenotrettung

Zu bis zu 400 Einsätzen im Jahr laufen die Seenotkreuzer aus, die entlang der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns stationiert sind. Die Rettung von Menschen aus Seenot obliegt der in Bremen ansässigen Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Gegründet wurde die DGzRS am 29. Mai 1865 in Kiel. An der Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern unterhält sie heute elf Stationen. Seenotkreuzer liegen u.a. am Ufer der kleinen Insel Greifswalder Oie zwischen Usedom und Rügen sowie am Alten Strom in Warnemünde. Schirmherr des deutschen Seenotrettungswerks ist der Bundespräsident.

Strandkorb

Tausende dieser „Strandmöbel“ werden im Mai aufgestellt und im Oktober wieder in den Lagerräumen verstaut. „Erfunden“ wurde der Strandkorb 1882 in Rostock von Hofkorbmachermeister Wilhelm Bartelmann, der einer älteren, rheumakranken Dame einen mit Markisenstoff überdachten Rohrstuhl als Windschutz baute. Am 14. Juni 1883 ließ Bartelmann im „Allgemeinen Rostocker Anzeiger“ jene Annonce veröffentlichen, mit der der Siegeszug des Strandkorbs begann: „Badegästen empfiehlt Strandstühle als Schutz gegen Sonne und Wind...“ 1925 nahm in Heringsdorf eine Strandkorbfabrik die Produktion auf, 1992 wurde das zu DDR-Zeiten als „volkseigen“ geführte Unternehmen wieder privatisiert. Hier werden Strandkörbe noch in traditioneller Handarbeit gefertigt. Eine kleine Auswahl ist in der Verkaufsstelle in der Heringsdorfer Brunnenstraße Nr. 10 zu sehen

Vineta

Die nordvorpommersche Stadt Barth ließ sich 1998 den Namen Vineta beim Deutschen Patentamt als Markenzeichen schützen. Die Wogen schlugen daraufhin hoch, denn bislang hatten die Usedomer Orte Zinnowitz und Koserow von der Vineta-Legende profitiert. Die zerstörten zwei Berliner Historiker mit der These, die angeblich größte Ostseestadt habe im Barther Bodden gelegen. Über Vineta gibt es mehr Vermutungen als gesicherte Beweise. Das Atlantis Pommerns soll eine sagenhaft reiche Stadt gewesen sein, doch waren ihre Bewohner so hochmütig, dass Gott die Stadt im Meer versenkte. So will es eine Legende. Eine andere besagt, der Reichtum von Vineta habe zu Hass und Neid geführt, sodass man Schweden und Dänen zu Hilfe gerufen habe. Beide seien gekommen, hätten gute Beute gemacht und die Stadt schließlich zerstört. Vor dem Streckelsberg, dort, wo das Vineta-Riff das Meer aufschäumen lässt, habe sich Vineta befunden. Das meinen zumindest die Usedomer. Polnische Wissenschaftler wollen durch Grabungen ermittelt haben, dass das heute unscheinbare Wollin mit der sagenhaften Handelsstadt identisch ist und von den Dänen 1184 zerstört wurde. Wo es tatsächlich gelegen hat - so wird gescherzt -, werden wir wohl erst wissen, wenn Archäologen stolz das Ortsschild präsentieren...


Feste und Events

Festivals rund ums Jahr

Modegala, Theaterspektakel, Kunsthandwerkermarkt, Marathon und Musikfestival

In der warmen Jahreszeit wird den Gästen viel geboten: Hafen-, Strand-, Brücken-, Neptun- und Sommerfeste; den Abschluss der Sommersaison bildet Mitte September das Drachenfest in Ahlbeck. Die Namen mögen variieren, die Programme unterscheiden sich nicht wesentlich: meist musikalischer Frühschoppen, Kinderprogramm, Markttreiben. In jüngster Zeit haben sich jedoch Feste etabliert, deren Ruf weit über Usedom hinausreicht. Die Ankündigungen hängen in den einzelnen Orten aus und stehen in den Veranstaltungskalendern.

Feiertage

Im deutschen Teil der Insel:

1. Januar

Neujahr

März/April

Karfreitag, Ostermontag

1. Mai

Tag der Arbeit

Mai

Himmelfahrt

Mai/Juni

Pfingstmontag

3. Oktober

Tag der Deutschen Einheit

31. Oktober

Reformationstag

25./26. Dezember

1. und 2. Weihnachtsfeiertag


Im polnischen Teil der Insel:

1. Januar

Neujahr

März/April

Ostermontag

1. Mai

Tag der Arbeit

3. Mai

Tag der Verfassung

Juni

Fronleichnam

15. August

Mariä Himmelfahrt

1. November

Allerheiligen

11. November

Unabhängigkeitstag

25./26. Dezember

1. und 2. Weihnachtsfeiertag

Februar

Winterbadespektakel: Aus ganz Deutschland reisen Winterbader an, um am Samstag vor dem Valentinstag in originellen Kostümen bei Ahlbeck in die kalte Ostsee zu steigen.

April/Juli/Oktober

Usedom Baltic Fashion: Die Kaiserbäder sind Schauplatz für mehrere hochkarätige Modepräsentationen. Toplabels und junge Designer aus den Ostsee-Anrainerstaaten begeistern mit ihren originellen Kollektionen. Im Sommer verwandelt sich die Heringsdorfer Seebrücke in einen einzigartigen Catwalk. Tel. 038378/2440 | www.usedom-baltic-fashion.de

Pfingsten

Internationales Kleinkunstfestival: Künstler aus vielen Ländern zeigen vor der Seebrücke in Heringsdorf sowie in anderen Inselorten ihr Können: Pantomimen, Jongleure, Zauberer, Clowns - Straßentheater vielfältiger Art. Den Abschluss bildet ein Feuerwerk. www.kleinkunst-festival.com

Juni bis September

Vineta-Festspiele: Dreimal in der Woche rollt ein multimediales Theaterspektakel aus Schauspiel, Musik, Tanz, Feuerwerk und Lasershow über die Freilichtbühne in Zinnowitz. Auf der Bühne taucht die sagenhafte Stadt Vineta wieder auf, die eine Sturmflut vor 1000 Jahren ins Meer gerissen haben soll. Karten: Tel. 038377/40936 | www.vineta-festspiele.de

Juli

Töpfermarkt Morgenitz: Töpfer aus ganz Deutschland verkaufen in dem kleinen Dorf ihre Produkte. Der Töpfermarkt am letzten Wochenende im Juli wurde zu einem Volksfest mit Tausenden von Besuchern.

September

Usedom-Marathon: Von Swinemünde geht's parallel zum Ostseestrand nach Wolgast. Wer dort ankommt, hat 42,195 km zurückgelegt. Als Alternative gibt es den 21,1 km langen Halbmarathon mit Start und Ziel im Wolgaster Peenestadion. Der Usedom-Marathon, das größte sportliche Fest der Insel, findet traditionell am ersten Samstag statt. Usedom Tourismus GmbH | www.usedom-marathon.de


Essen und Trinken

Herzhaftes und Fisch, Fisch, Fisch

Deftig, reichlich und lecker: Traditionelles aus Vorpommern nach Großmutters Rezepten

Die Küche der Küste, auch die von Usedom, gilt als deftig und einfach: bodenständige Hausmannskost, die auf Rafinesse verzichtet.

In der Vergangenheit musste eine Mahlzeit lange vorhalten, auch konnten sich die Fischer und Landarbeiter keine kulinarischen Köstlichkeiten leisten. Auf den Tisch kam, was vor der Haustür wuchs oder schwamm: Kartoffeln, Kohl, Rüben und natürlich Fisch. Hering mit Kartoffeln war bis Anfang des 20. Jhs. ein Alltagsgericht. Heute ist der Hering wieder zu Ehren gekommen, nachdem er einige Jahre als Armeleuteessen in den Restaurants verpönt war. Jeden April wird zu „Heringswochen“ geladen. Usedomer Köche zaubern wahre Leckereien aus dem besonders zarten Ostseehering. Im September gibt es die „Tüftentage“ mit einer Fülle einfallsreicher Gerichte. Tüfte heißt hier zu Lande die Kartoffel.

Durch den Fremdenverkehr wurden auch Gerichte aus anderen Landen in der Inselküche ausprobiert. Regionales hingegen wurde lange vernachlässigt und geriet in Vergessenheit. Touristen möchten aber Lokaltypisches. Deshalb stöbern Inselköche jetzt wieder in Großmutters Kochbüchern, was sie auch auf den Speisekarten vermerken: „Zubereitet nach alten Familienrezepten“. Mit dem Ergebnis sind selbst die strengen Tester der Gastronomieführer zufrieden; immer mehr Restaurants der Insel erhalten die begehrten Sterne oder Kochlöffel.

Fangfrischer Fisch steht bei Köchen und Gästen gleichermaßen in der Gunst. Es gibt nicht nur Ostseefische wie Hering, Flunder und Dorsch, durch den Peenestrom, das Achterwasser und das Kleine Haff können auch Süßwasserfische wie Barsch, Zander, Karpfen und Hecht angeboten werden. Die Flunder, so meint der Volksmund, schmecke in den Monaten ohne „r“ am besten, der Dorsch dagegen in den Monaten mit „r“. Im späten Frühjahr wird vielfach Hornfisch angeboten, der im Mittelmeer und im Atlantik lebt. Er kommt nur zum Laichen in die Ostsee. Der bis zu 1 m lange Fisch mit den grünen Gräten ist noch weitgehend unbekannt, obwohl er gut schmeckt. Eine Delikatesse ist der Ostseeschnäpel, auch Steinlachs genannt, mit seinem festen, schmackhaften Fleisch. Lediglich 30 t sind es im Jahr, die die Fischer fangen, vor allem im November und Dezember, wenn der Schnäpel zum Laichen in die Gewässer der Peene, des Achterwassers und des Stettiner Haffs wandert.

Manche Gerichte auf Usedom werden dem Gast jedoch nicht auf Anhieb zusagen, da sie für fremde Zungen gewöhnungsbedürftig sind. Die Geschmacksrichtung süßsauer ist nicht jedermanns Sache. Viele Hauptgerichte werden gezuckert oder mit Backpflaumen und Rosinen gewürzt. Der Gasthof t'n Eikbom in Dargen pflegt solche Speisen. Süßsauer schmeckt auch die Soljanka, eine ursprünglich ukrainische Spezialität, die auf keiner Speisekarte der DDR fehlte und sehr beliebt ist. Die Fleischsuppe mit Gurken, Zwiebeln und Tomaten wird mit einem Klacks saurer Sahne und einer Zitronenscheibe serviert. Oft finden sich auf Usedoms Speisekarten auch Wildgerichte, denn die Wälder sind wildreich. Im Oktober, zu den Usedomer Wildwochen, warten die Küchenchefs mit speziellen „Wildkarten“ auf.

Wenn Einheimische mitbekommen, dass ihre Küche nicht so recht mundet, werden sie bestimmt meinen: „Dei weit jo nich, wat schmeckt“ (Der weiß ja nicht, was schmeckt!), wenn Sie dagegen voller Appetit „rinspachteln“ oder „verposementieren“, dann kann schon mal hinter Ihrem Rücken getuschelt werden: „He frett, dat dat Mul schümt“ (Der frisst, dass das Maul schäumt) oder „He frett as'n Schüündröscher“ (Der frisst wie ein Scheunendrescher).

An warmen Tagen verzichten die Gäste meist auf das Mittagessen, die Gaststätten sind dann fast leer. An Badewettertagen lässt man sich zwischendurch ein Fischbrötchen schmecken oder ein Stück Räucherfisch. Die Fischer am Strand schreiben ihr tägliches Angebot mit Kreide auf eine Tafel. Nichts geht über eine Portion Aal frisch aus dem Rauch.

In der kalten Jahreszeit, nach einem Spaziergang bei Eis und Schnee, wird man Ihnen zum Aufwärmen einen Grog empfehlen. Apropos Trinken: Was mögen die Einheimischen an alkoholischen Getränken außerdem? Wenn Sie einen der Älteren fragen, dürfte er Ihnen verschmitzt antworten: „Wat bruken wi Alkohol, solang wi Bier un Bramwin hewwen“ (Was brauchen wir Alkohol, solange wir Bier und Branntwein haben). Zum Bier passt ein „Köm“, ein klarer Kümmelschnaps, ob Sie nun deftig gegessen haben oder nicht.

Aal in Dillsoße

Der Aal wird in einem Weinsud gegart, der Sud mit Sahne und Eigelb zur Soße legiert. Vor dem Servieren wird noch fein gehackter Dill eingerührt.

Ahlbecker Fischsuppe

Eine aus Weißkohl, Kartoffelstückchen, Zwiebeln, Mehl und Milch bestehende Suppe mit in große Würfel geschnittenem Dorschfilet. Garniert mit reichlich gehacktem Dill, dazu kleine Schwarzbrotecken.

Gebratene Ostsee-Flunder

In Zitronensaft, Salz und Pfeffer marinierte, beidseitig gebratene Flunder, über die in heißer Butter kurz angedünstete gehackte Petersilie kommt. Beilagen: Salz- oder Pellkartoffeln und grüner Salat.

Gebratener Hornfisch

Kleine, in Öl gebratene Fischstücke, die mit Senfsoße, Salzkartoffeln und frischem Salat serviert werden. Den grätenreichen Hornfisch gibt es nur im Frühsommer.

Gefüllte Entenbrust

Mit Pflaumen, Äpfeln, Majoran und Zimt gefüllte und gebratene Ente. Beilagen: Apfelrotkohl und Kartoffelklöße.

Hecht in Sahnesoße mit Meerrettich

Der in Stücke geschnittene Fisch wird in einem Gewürzsud gegart. Der fertige Fisch wird mit der aus Meerrettich, saurer Sahne und einigen Löffeln des Suds hergestellten Soße begossen und mit grünem Salat und Salzkartoffeln gereicht.

Klopfschinken

Rohe Schinkenscheiben werden dünn geklopft und einige Stunden in mit Muskat gewürzter Milch eingelegt, danach paniert und in Öl goldbraun gebacken. Als Beilage gibt es gebratene Waldpilze, grünen Salat oder gedünstetes Gemüse und Kartoffeln.

Labskaus

Durch den Fleischwolf gedrehte gepökelte Rinderbrust, vermischt mit einem Püree aus Kartoffeln, Hering und eingelegten Roten Beeten. Obenauf kommt ein Spiegelei.

Rote Grütze

Johannis-, Erd- und/oder Himbeeren, auch Kirschen werden gekocht und mit Stärkemehl zu Grütze gebunden. Dazu: Vanillesoße.


Einkaufen

Kunsthandwerk und Räucheraal

Beliebte Mitbringsel sind Bernsteinschmuck, Bilder und Buddelschiffe

Souvenirs sind in allen Badeorten zu haben. Einige, beispielsweise Schlüsselanhänger, Basecaps und Kaffeebecher, schmückt eine kleine, lustige Möwe. Das ist „Emma Sonnenschein“, das Maskottchen von Usedom.

Bernstein

Bernstein in Ringen, als Anhänger und zu Ketten verarbeitet: Das „Gold des Meeres“ wird überall auf der Insel angeboten und als typisches Mitbringsel oder Erinnerungsstück gern gekauft. Bereits die alten Römer schätzten den Bernstein, das erhärtete, rund 40 Millionen Jahre alte Harz vorzeitlicher Nadelbäume, als Schmuckstück.

Bilder

Viele Maler haben auf Usedom ihre Motive gefunden; die berühmtesten von ihnen waren Lyonel Feininger und Otto Niemeyer-Holstein. Auch heute wird noch viel gemalt: In Ahlbeck ist es Volker Köpp, in Mölschow Hans Seifert und in Zinnowitz das Ehepaar Brigitte und Reinhard Meyer, die ihre großen und kleinen Bilder verkaufen. Eine besonders große Auswahl ist im Kunstkabinett in Benz vorhanden.

Buddelschiffe

Bei den Urlaubern beliebt sind auch Buddelschiffe, von denen die kleinsten nur streichholzschachtelgroß sind. Das Schiff in der Buddel, wie die Flasche auf Plattdeutsch heißt, ist oft der maßstabsgerechte Nachbau eines bestimmten historischen Seglers. Die ersten Buddelschiffe tauchten bereits Ende des 18. Jhs. auf. Mit dem Bau dieser Schiffe vertrieben sich die Seeleute ihre freie Zeit und bewiesen ihr handwerkliches Geschick.

Räucherfisch

Nicht wenige gehen kurz vor der Heimreise zu den Fischern in Koserow oder Ahlbeck, um für sich oder die Daheimgebliebenen einen frisch geräucherten Aal mitzunehmen.

Sanddorn

An der Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern wächst der Sanddorn (Hippophae rhamnoides), auch Haff- oder Seedorn genannt, wild. Als „Zitrone des Nordens“ wird er gern bezeichnet, da er zehnmal mehr Vitamin C als die Zitrone enthält. Sanddorn wird als Saft, Likör, Marmelade und neuerdings sogar als Hautcreme angeboten. Die kleinen, organgefarbenen Früchte werden im Herbst von den Sträuchern geerntet.

Strandgut

Besonders beliebt als Souvenirs sind jene Stücke, die die Natur geschaffen hat. In zahlreichen Usedomer Geschäften werden sie angeboten: schöne Muscheln, Bernsteinstückchen und „Hühnergötter“, wie die mit einem oder mehreren Löchern versehenen, inzwischen heiß begehrten Feuersteine von den Einheimischen genannt werden. Einst wurden die durchlöcherten Steine nämlich in Hühnernester gelegt, um die Legefreudigkeit der Hennen zu verbessern. Heute wandern sie als Glücksbringer in die Geldbörsen, die - so hofft man - dadurch stets gut gefüllt bleiben sollen. Nicht minder beliebte Fundstücke sind die Donnerkeile. So heißen die versteinerten Skelettreste von urweltlichen Tintenfischen.

Strandkörbe

In Heringsdorf gibt es die älteste deutsche Strandkorbfabrik, in der diese Ende des 19. Jhs. erfundenen Strandmöbel noch in traditioneller Handarbeit, vorwiegend aus Kunststoff, geflochten werden. Wer sich einen Strandkorb für zu Hause aussuchen möchte, hat die Qual der Wahl: Die beiden Grundtypen sind in vier Standardbreiten lieferbar, geflochten in einer von 14 Farb- und Materialvarianten, kombiniert mit einem der vier unterschiedlichen Holzlasur- und Lackfarbtöne und ausgeschlagen mit einem von 39 Stoffdessins...


Inseltore

Wuchtige Bauten aus Backstein

Kirchen und Schlösser, Landschaftsparks und eine Kaffeemühle - auch das Festland vor Usedom hat einiges zu bieten

Flach und weiträumig ist das Land im Nordwesten von Vorpommern: von der Eiszeit planiert, von der Peene durchfurcht, überragt von den Kirchtürmen von St. Marien und St. Nikolai in Anklam und St. Petri in Wolgast. Jahrhundertelang wiesen sie den Seeleuten den Weg.

Heute sind die Kirchen steinerne Zeugen einstigen Reichtums und verflossener Macht und erzählen vom Kunstsinn der Bürger im Mittelalter. Durch Anklam und Wolgast, die Tore zur Insel Usedom, schieben sich im Sommer die Autos, drängen sich an Schlechtwettertagen die von der Insel kommenden Touristen auf ihrem Tagesbesuch. Aber schon wenige hundert Meter hinter den Stadtgrenzen herrscht wieder Stille zwischen Wiesen, Feldern, Wald und kleinen Dörfern. Die Anklamer Umgebung, eingefasst von Peene, Tollense und Landgraben, wird oft „Grafenwinkel“ genannt, weil die Besitzungen sich meist in gräflichen Händen befanden. Schlösser und Herrenhäuser stehen hier viele, aber auch um Wolgast, ehemalige Residenz der pommerschen Herzöge, gibt es etliche davon.


Gern schmückt sich Anklam (15800 Ew.) mit dem Beinamen Lilienthal-Stadt, wurde doch der berühmte Flugpionier am Peeneufer geboren.


Usedom ist über zwei Brücken mit Wolgast (13700 Ew.) verbunden; die Stadt bildet das nördliche Tor zur Insel.


Im Restaurant Zum alten Schweden in Wolgast (Breite Str. 18 b | www.zum-alten-schweden.de) wird Mo-Fr ein Mittagsgericht für 3,90 Euro angeboten.


Der Norden

Möwen, Yachten, feiner Sand

Beschauliche Landschaften zwischen Ostsee, Peenestrom und Achterwasser

Der Strand ist vom Feinsten, puderzuckerweiß, ein endloser Buddelkasten, ein Paradies für Sonnenanbeter. Hinter den Dünen oder der Steilküste ziehen sich weite Felder oder Wald hin. Die Natur hat Usedoms Badeorte reich gesegnet.

In Zempin und Ückeritz, deren alte Ortskerne sich dem Achterwasser zuwenden, kreischen die Möwen, ziehen Fischadler ihre Kreise. Ruhe und Beschaulichkeit strahlen auch Koserow, Kölpinsee, Karlshagen und Trassenheide aus. Spielt das Wetter einmal nicht mit, kann man wandern oder radeln - zu kleinen Häfen, über die Halbinsel Wolgaster Ort zur Krumminer Wiek oder zur nahezu unberührten Südspitze des Gnitz. Die Orte im Norden Usedoms sind für jene das richtige Ziel, die vor allem Ruhe suchen. Die Ausnahme bilden Zinnowitz und Peenemünde. Zinnowitz hat sich mit der Ostseebühne und seinem Theater zum kulturellen Zentrum entwickelt, Peenemünde zieht als Geburtsstätte der Weltraumfahrt jährlich Hunderttausende von Besuchern aus vielen Ländern an.


Laub- und Nadelwälder im Osten und Westen, die bis an die Dünen reichen, und im Süden moorige Wiesen: Das weiträumige Karlshagen (3000 Ew.) gehört zu den ruhigen Orten der Insel.


Bis zu 50 m breiter Strand, Wald, Ostsee und Achterwasser: Kölpinsee (1000 Ew.), das Seebad des Ortes Loddin, gilt als lauschiges Seebad für Ruhe Suchende und Naturliebhaber.


Die Ostsee und das Achterwasser sind beide zum Greifen nah. Koserow (1600 Ew.) mit seinen ein- und zweistöckigen Häusern liegt mit Zempin auf der schmalsten Stelle der Insel, angelehnt an den unter Naturschutz stehenden Streckelsberg, von dessen Steilufer sich ein weiter Blick aufs Meer bietet.


In Peenemünde (500 Ew.) ließ Hitler seine Heeresversuchsanstalt errichten, das seinerzeit modernste und größte Hightechzentrum Europas.


Heide, Kiefern, Dünen und viele Einfamilienhäuser garantieren Ruhe und Entspannung.


Hektische Betriebsamkeit und extravagantes Leben gibt es in Ückeritz (1000 Ew.) nicht.


Zempin ist das kleinste Seebad auf Usedom und hat den kürzesten Weg von der Ostsee zum Achterwasser.


Das größte Seebad (3700 Ew.) im nordwestlichen Teil der Insel ist von Laub- und Kiefernwald umgeben.


Im romantischen Hotel Preußenhof in Zinnowitz (www.schoener-inseln.de) direkt an der Seebrücke zum Schnäppchenpreis wohnen und für das Doppelzimmer mit Frühstück nur 55 bzw. 66 Euro (je nach Kategorie) zahlen. Dieses tolle Herbst-Winter-Angebot offerieren auf Usedom rund 25 weitere Hotels von November bis vor Weihnachten und Anfang Januar bis Anfang April.


Der Süden

Strandtrubel und Landidyll

Von den belebten und beliebten Kaiserbädern zu den stillen Dörfern im Achterland

Rund 8 km zieht sich die Strandpromenade hin, nahtlos verbindet sie Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck, die drei von Tourismusmanagern gern sogenannten „Kaiserbäder“.

Und die werbeträchtige Bezeichnung ist nicht einmal hochgestapelt: Nach Heringsdorf kam der Kaiser nachweislich viele Jahre zum Tee, in Bansin hat er (vielleicht) einmal vorbeigeschaut, in Ahlbeck, das liegt Schwarz auf Weiß vor, ließ er sich auf der Seebrücke fotografieren. Zum Usedomer Wahrzeichen wurde das hölzerne Seebrückengebäude jedoch, weil es das älteste an der Ostseeküste ist.

Die Noblesse und der architektonische Prunk wirken bis heute anziehend, die Liste der berühmten Gäste ist bis in die Gegenwart lang. Auf den Seebrücken bummelt man über den Ostseewellen und schaut dem Strandtrubel zu. Dazu kommen das Kurkonzert, der Kaffeehausbesuch oder ein Tennismatch - das Motto vieler lautet hier: sehen und gesehen werden. Wer es ruhiger mag, sucht das Hinterland auf, fährt nach Benz, Morgenitz, Kamminke oder in den Lieper Winkel. Usedom ist mit romantischen Fleckchen wahrlich reich beschenkt: malerische Buchten und stille Seen, dazwischen Dörfer mit steinalten Kirchen und rohrgedeckten Häuschen.


Das Seebad (3400 Ew.) hat teilweise städtischen Charakter. Von der Seebrücke bietet sich ein fabelhafter Blick über den weißen, breiten Sandstrand zu den hinter Bäumen versteckten Hotels und Pensionen an der Promenade.


Hübsche Pensionen, kleine Hotels und adrette Villen prägen das Gesicht von Bansin (2400 Ew.).


Die kleinen Häuser mit gepflegten Vorgärten, Sandwegen und einer Holländermühle gefielen bereits dem Künstler Lyonel Feininger, der hier 1912 seinen Skizzenblock hervorholte und zeichnete.


Der beschauliche Ort (500 Ew.) südlich der B 110 rückte durch ein Museum und das Wisentgehege ins touristische Interesse.


„Nizza des Ostens“ wurde Heringsdorf (3600 Ew.) einst genannt, denn bis zum Zweiten Weltkrieg war es das Modebad der deutschen Aristokratie und Finanzwelt.


Das ist der rechte Ort, um die Seele baumeln zu lassen. Die Halbinsel zwischen Peenestrom und Achterwasser gehört zu den ruhigsten und am dünnsten besiedelten Ecken Usedoms.


Mitten im südlichen Inselteil, zwischen dem Städtchen Usedom und den drei Kaiserbädern, liegt Mellenthin (230 Ew.), das noch dörfliche Idylle ausstrahlt.


Die einzige Stadt der Insel (2000 Ew.) blieb ein liebenswerter und beschaulicher Ort.


„In die Usedomer Schweiz zum Kleiner Krebssee “: Das ist eine der kostenlosen, geführten Rad- und Fußwanderungen, die die Naturparkverwaltung von Mai bis Anfang Oktober anbietet. www.naturpark-insel-usedom.de


Greifswalder Oie und Ruden

Usedoms kleine Schwestern

Aus streng abgeriegelten Militärbereichen wurden idyllische Naturschutzgebiete mitten in der Ostsee

Kein Restaurant und Café, keine Übernachtungsmöglichkeit und keine Toilette - nicht einmal eine Imbissbude gibt es auf der Greifswalder Oie und dem Ruden. Alles Mitgebrachte muss wieder mitgenommen werden, selbst das Pilzesuchen oder Blaubeerenpflücken bringt Ärger ein.

Beide Inseln stehen unter Naturschutz. Jahrzehntelang waren die Greifswalder Oie und der Ruden militärisches Sperrgebiet, Touristen konnten sie nur vom Festland aus mit dem Fernglas betrachten. 1937 richteten sich zunächst die Peenemünder Raketenforscher auf den Inseln ein, nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die Rote Armee sie in Besitz, später waren hier Grenztruppen der DDR stationiert. Die 54,7 ha große Greifswalder Oie wird gern das „Helgoland der Ostsee“ genannt, der 27 ha große Ruden diente jahrhundertelang, bis 1972, als Lotseninsel. Beiden Inseln hat die Natur in den vergangenen Jahrhunderten arg mitgespielt, unaufhörlich nagten Sturm und Wasser an ihren Uferrändern. Die Greifswalder Oie verlor allein 1690-1728 fast ein Viertel ihrer Fläche, der Ruden soll heute nur noch ein Drittel so groß wie vor 300 Jahren sein.

Ohne das Eingreifen der Menschen seit dem vorigen Jahrhundert würde es die Insel Ruden heute nur noch als Sandbank geben. Als Naturkleinode stehen beide, die Greifswalder Oie und der Ruden, unter Schutz. Die markierten Rundwege dürfen deshalb nicht verlassen werden.


1550 m in der Länge misst die Greifswalder Oie, an der breitesten Stelle sind es 570 m. Das 12 km nördlich von Usedom gelege Inselchen hat damit etwa die Größe des Fürstentums Monaco. Die Greifswalder Oie ist im südlichen Ostseeraum die östlichste Insel in der freien Ostsee, denn vor den Küsten Polens, Litauens und Lettlands gibt es keine Inseln.


Schon seit 1925 gehört die 800 m lange und maximal 375 m breite Insel zum Naturschutzgebiet Peenemünder Haken, Struck und Ruden.


Swinemünde

Das polnische Usedom

Vom einst mondänen Swinemünde zum Nationalpark Wollin und nach Stettin

Ein Tagesausflug von Ahlbeck in den polnischen Teil Usedoms ist für die meisten obligatorisch. Nicht wenige quartieren sich aber auch im polnischen Świnoujście (Swinemünde) oder auf der Nachbarinsel Wolin in Międzyzdroje (Misdroy) ein und entdecken von dort aus den deutschen Teil der Insel.

Bereits vor über hundert Jahren verlor Usedom seinen südöstlichsten Zipfel mit dem Dorf Karsibór (Caseburg), als 1875-80 der 12 km lange Kanal Piastowski (Kaiserfahrt) gegraben wurde. Dieses Fleckchen, von der Neuzeit fast vergessen, ist heutzutage nur von der Insel Wollin aus über eine schmale Brücke erreichbar.

Swinemünde war lange Deutschlands größtes Seebad. Hierher reiste, wer Macht und Geld hatte. Die Stadt war, bis die Alliierten sie 1945 mit der gesamten Odermündung Polen zusprachen, das Verwaltungszentrum der Insel. Ende 2007 beseitige man Schlagbäume und Stacheldraht. Das einst kommunistische Polen gehört heute zur Europäischen Union, seit Ende 2007 (nach der Umsetzung des Schengen-Abkommens) kann man nach 62 Jahren wieder ungehindert am Strand entlangbummeln und auf Wanderwegen den östlichen Inselteil erkunden. Die Usedomer Bäderbahn, die wenige Meter vor der Grenze ihre Endstation hatte, fährt heute weiter in den polnischen Inselteil.


Bedeutender Handels- und Fährhafen und bei den Polen ein beliebter Urlaubs- und Kurort, der in den letzten Jahren rasant sein Aussehen veränderte.


Familien fahren günstig mit dem Schiff von den Kaiserbädern nach Swinemünde. Die einfache Fahrt kostet für Eltern und drei Kinder (6-14 Jahre) 21,50 statt 30,50 Euro. (www.adler-schiffe.de). Preiswert ist der Travel-Free-Einkauf an Bord; bei Zigaretten beträgt die Ersparnis über 50 Prozent.


Ausflüge und Touren

Geschichte und Geschichten

Mit der Bäderbahn, dem Fahrrad oder dem Auto die vielen Facetten der Insel erfahren

Erste Eindrücke mit der Bäderbahn

Die Usedomer Bäderbahn verbindet alle Seebäder mit der Stadt Wolgast, dem nördlichen Eingangstor Usedoms. Viele Usedom-Besucher verschaffen sich mit dem Bahnausflug auf bequeme Weise einen ersten Eindruck von der Insel. Die Fahrt von Wolgast-Hafen bis Ahlbeck-Grenze dauert 68 Minuten; seit 2008 fährt die Bahn bis Swinemünde weiter.

Berühmten Künstlern auf der Spur

Schöne Landschaften ziehen seit jeher Künstler an, so auch Usedom. Einige von ihnen wählten die Insel sogar zum ständigen Wohnsitz. Diese Route führt zu ihren Häusern und zu reizvollen Winkeln. Etwa 35 km sind mit dem Auto zurückzulegen, kleine Spaziergänge kommen dazu. Wer auch in die Gedenkstätten schaut, sollte einen ganzen Tag einplanen.

Auf der Halbinsel Gnitz

Der Gnitz, der das Achterwasser von der Krumminer Wiek im Westen trennt, gehört zu den schönsten Küstenlandschaften. Der über weite Strecken mit Betonplatten befestigte Radweg ist 20 km lang und mit grünen Balken markiert.

Im Lieper Winkel unterwegs

Das flache Land zwischen Peenestrom und Achterwasser gehört zu den ursprünglichsten und stillsten Winkeln Usedoms. Die Radwanderung hat eine Länge von rund 26 km.


24h

Ein Tag auf Usedom

Action pur und einmalige Erlebnisse.

Gehen Sie auf Tour mit unserem Szene-Scout

Der Kaffee ist fertig

Wer noch etwas verschlafen ist, wird mit Sicherheit gleich wach werden. Den idealen Starter gibt's im Café Am Deich mit seinen 126 unterschiedlichen Kaffee- und 36 Teesorten. Einen Favourite gewählt? Dann die Tasse langsam zur Nase führen, tief einatmen und die Ruhe vor dem Sturm genießen, denn Sport und Action warten! Wo? Feldstr. 1a | Peenemünde | www.usedom-hotel.de

Down Under

Abtauchen mal anders: Eintreten in die riesige Tauchgondel und damit auf den Meeresboden schweben. Über große Sichtfenster genießt man den Blick auf die faszinierende Unterwasserwelt. 3-D-Filme, die in der Gondel gezeigt werden, versorgen einen zusätzlich mit atemberaubenden Bildern und den Geheimnissen des Meeres. Nicht vergessen: Vor dem Auftauchen noch Grüße an Jules Verne ausrichten! Wo? Tauchgondel Zinnowitz | An der Strandpromenade | Tel. 038377/37861 | Kosten: 8 Euro | www.tauchgondel.de

Menü

Entspannt geht's weiter zum Mittagessen ins Restaurant Veranda. Wer den „Lunch am Meer“ bestellt, bekommt eine Suppe, einen Hauptgang und als Dessert noch eine Tasse Kaffee und das zum unschlagbaren Preis von 8,30 Euro. Wo? im Travel Charme Hotel Zinnowitz | Dünenstr. 11 | www.travelcharme.de

Kite Fun

Ran an den Drachen! Beim Kitesurfen sind Mut und Power die besten Verbündeten. Also nichts wie rein ins Meer und Wellen und Wind ausnutzen. Übrigens: Beim Jump darf man schon mal einen Freudenschrei loslassen. Wo? Natur-Camping-Usedom | Zeltplatzstr. 20 | Lütow | Tel. 0160/91436960 | Kosten: 25 Euro/Std. | www.kiteschule-usedom.de

Höhen Thrill

Die Spannung steigt! Im Kletterwald in Ückeritz heißt es Nerven bewahren. Über eine Hängebrücke steigt man nach oben in die Baumwipfel. In 10 m Höhe, nur mit einem Seil gesichert, schwingt man sich von Trapez zu Trapez, um anschließend über ein Drahtseil zu balancieren. Jetzt nur nicht nach unten sehen, sondern im Stillen die Artisten im Zirkus bewundern, die so etwas tatsächlich ohne Sicherung machen! Wo? ca. 500 m hinter Ückeritz, an der B111, direkt am Usedomer Steingarten | Tel. 038375/22677 | Kosten: 16 Euro | Öffnungszeiten unter www.kletterwald-usedom.de

Hot and cool

Wow - das war ja bisher Action pur! Nun ruft die Wellnessoase im Thermalbad Bernsteintherme. Die Hitze in der Strandsauna ist wahrlich schweißtreibend, zur Abkühlung geht's danach in die frische Ostsee. Für einen kurzen Moment stockt der Atem, doch sobald sich der kuschelige Bademantel an die Haut schmiegt, fühlt man sich wie neugeboren! Wo? Dünenstr., Zinnowitz | Tel. 038377/35500 | Kosten: Thermalbad & Strandsauna ab 13 Euro | www.bernsteintherme.de

Dinner mit Aussicht

Bei schönem Wetter nehmen Sie auf der Terrasse des Restaurants Vineta Platz und genießen das hervorragende, gutbürgerliche Essen. Wie wäre es z.B. mit einem Strandläufer (Hähnchenbrustfilet mit Gemüse und Kartoffeln) oder dem Usedomer Forst (Wildschweingulasch mit Bohnen und Kartoffelklößen). Durch die Karte probieren und nicht die Aussicht vergessen! Wo? Strandpromenade 1 | Zinnowitz | Tel. 038377/35160 | www.hotel-vineta.de

Chillout am Strand

Wenn das Licht in der Disko angeht, ist die Nacht auf Usedom noch nicht zu Ende. Zum Chillout treibt es das Partyvolk an den Strand. Schuhe ausziehen, den Sand an den Füßen spüren und dem Rauschen der Wellen lauschen. Aber nicht die Augen schließen, sonst übersieht man die Sternschnuppen und kann sich nichts wünschen! Wo? An der schönen Promenade in Zinnowitz


Sport und Aktivitäten

Angeln, Golfen und Wassersport

Zahlreich sind auf Usedom die Angebote für aktive Betätigung zu Wasser und zu Lande

Immer mehr Usedom-Urlauber betätigen sich aktiv, nur am Strand liegen ist nicht mehr in. Nicht wenige reisen nur auf die Insel, um ihren sportlichen Neigungen nachzugehen.

Im Frühjahr und im Herbst sind das vorwiegend die Angler und Golfer; die Radler dagegen sind vom zeitigen Frühjahr bis zum späten Herbst unterwegs. Auch wer ins Wasser möchte, ist nicht mehr auf den Sommer angewiesen: Zwei Freizeitbäder und die Schwimmbäder der Hotels laden ganzjährig zum Schwimmen ein. Die Ostseetherme zwischen Ahlbeck und Heringsdorf hat 30-33 Grad warmes Wasser, in der Bernsteintherme in Zinnowitz schwimmen Sie in angenehm temperiertem Meerwasser.

Angeln

Die Ostsee vor Usedom, der Peenestrom und die Boddengewässer sind gute Angelreviere. Hecht, Zander, Aal, Barsch, Karpfen, Schleie, Hornfisch und Flunder werden vor allem gefangen. Freier Fischfang ist jedoch nicht gestattet. Auch für die 12-Meilen-Küstenzone der Ostsee sowie die Haff- und Boddengewässer ist eine Angelberechtigung erforderlich. Die erhält nur, wer einen Fischereischein besitzt. In Mecklenburg-Vorpommern, also auch auf Usedom, gibt es einen Touristen-Fischereischein. Der kann einmal je Kalenderjahr für die Dauer von bis zu 28 aufeinanderfolgenden Tagen erworben werden. Wo es die Fischereischeine und die Angelgenehmigungen gibt, wissen die Tourist-Informationen (www.angeln-in-mv.de). Einen reichlichen Fang versprechen die Angelteiche Ückeritz, die nördlich des Seebads liegen (Tel. 038375/20447). Regenbogen- und Lachsforellen, Aale, Karpfen, Störe und auch Hechte werden hier gefangen.

Eislaufen

Kufenspaß für Usedom-Urlauber wie für Einheimische bietet Heringsdorf. In der kalten Jahreszeit gibt es eine 30x60 m große Freifläche an der Promenade im Zentrum, die abends beleuchtet ist. Schlittschuhe stehen zum Mieten bereit. Auskunft: Tourist-Information | Tel. 038378/2451

Fahrrad fahren

Radlern steht ein 150 km langes Radwegenetz zur Verfügung. Über die Insel verläuft der 614 km lange Seenradweg, der von Lüneburg über Anklam und die Kaiserbäder nach Wolgast führt. Fahrräder stehen in fast allen Ferienorten zum Mieten bereit, auch viele Hotels haben welche für ihre Gäste. Die Usedomer Bäderbahn befördert Fahrräder. Radwandertouren mit Gepäckservice: Die Mecklenburger Radtour | Zunftstr. 4 | 18437 Stralsund | Tel. 03831/280220 | www.mecklenburgerradtour.de

Golf

Den Golfpark Balmer See zählen Golfer zu den schönsten in Deutschland. Denn in der unmittelbaren Umgebung des Platzes mit 27 Spielbahnen und Driving-Range ist noch eine nahezu intakte Natur vorhanden. Von fast jedem Standort des sanft hügeligen Platzes aus schauen die Spieler auf das Achterwasser, auf Laub- und Kiefernwälder oder auf weidende Kühe. Die Golfschule bietet Einzelunterricht und Schnupperkurse an. Golfpark Balm | Tel. 038379/28100 | www.golfhotel-usedom.de

Inlineskaten

Die Deichkronen, eigentlich für Radler und Wanderer asphaltiert, sind zum wahren Eldorado der Inlineskater geworden. Kühne Sprünge werden vor allem auf den Skaterbahnen in Ahlbeck an der Strandpromenade und in Ückeritz direkt an der B 111 hingelegt. Beliebt ist ebenfalls der Fußweg von Ahlbeck bis zur Grenze zu Polen und wieder zurück.

Reiten

Durch das Usedomer Hinterland zu reiten bereitet immer mehr Touristen Freude. Ein 100 km langes, ausgeschildertes Reit- und Kutschwegenetz wurde eingerichtet. Reithallen sind in Bannemin, Benz und Trassenheide vorhanden. Auf Usedom einen Kremser oder eine Kutsche zu mieten ist ebenso unkompliziert wie eine Taxibestellung. Planwagen mit Fußheizung und Klarsichtfolie als Schutz vor Wind und Regen hat der Pferdehof Will in Ahlbeck (Tel. 038378/28450 | www.pferdehof-will.de).

Tennis

Die Ostseebäder Ahlbeck, Bansin, Heringsdorf und Zinnowitz bieten ihren Gästen Tennisplätze. Im Winter oder bei Schlechtwetter ist Tennisspielen im Sportpark barge in Zinnowitz in der Halle möglich (Tel. 038377/43050 | www.barge.de/zinnowitz).

Wandern

Sportliche Herausforderungen gibt es nicht, Usedom ist gerade auch für Untrainierte ein sehr gutes Terrain. Von den Bergen, von denen die Einheimischen gern sprechen, sollte sich keiner abschrecken lassen: Das sind schlichte Hügel von höchstens 60 m Höhe. Das ausgeschilderte Wanderwegenetz hat eine Gesamtlänge von rund 400 km. Zahlreiche Kurverwaltungen bieten auch organisierte Wanderungen an.

Wassersport

Auf der Ostsee und auf den Boddengewässern wird gesurft, gerudert, gesegelt und mit dem Motorboot gefahren. Neben den Häfen Peenemünde und Karlshagen gibt es am Achterwasser viele kleinere für Boote mit geringem Tiefgang. Surfanfänger finden auf dem Achterwasser bei Ückeritz ideale Bedingungen, Könner schwärmen von der Pommerschen Bucht vor der Küste der Kaiserbäder und dem Achterwasser bei Lütow. Tret-, Ruder-, Paddel- und Segelboote stehen in fast allen Ostseebädern am Strand sowie am Kleinen Krebssee zum Mieten bereit. Die Segelschule Rückenwind in Wolgast (Tel. 03836/600013 | www.segelschule-rueckenwind.de) bietet Kurse zum Erwerb des Sportbootführerscheins und speziell für Urlauber dreitägige Schnupper-Segelkurse. Kinder lernen das Segeln in der „Opti“ genannten kleinen Segeljolle; das richtige Alter dafür ist 6-12 Jahre.


Mit Kindern reisen

Papagei Gina sagt freundlich „Hallo“

Die Insel bietet auch für Kinder amüsante Vergnügungen und allerlei Lehrreiches

Tagtäglich im Sand buddeln kann mit der Zeit langweilig werden, und wenn dann noch das Wetter nicht so recht mitspielt, werden selbst die liebsten Kleinen quengelig. Viele Eltern sehen dann im Hotelschwimmbad - sofern vorhanden - den einzigen Ausweg, ihre Kleinen bei Laune zu halten. Oder sie schicken sie auf einen der Abenteuerspielplätze, die es in fast jedem Ostseebad gibt. Doch auf Usedom gibt es noch vieles mehr, was Kinderherzen erfreut.


Praktische Hinweise

Von Anreise bis Zeitungen

Urlaub von Anfang bis Ende: die wichtigsten Adressen und Informationen für Ihre Usedom-Reise

Auto

Aus Richtung Berlin auf der A 11 bis zum Autobahnkreuz Uckermark, weiter auf der neuen A 20 bis zur Anschlussstelle Anklam und weiter auf der B 199. Aus Richtung Hamburg auf der neuen A 20 bis zur Anschlussstelle Gützkow und von dort entweder in Richtung Wolgast (Norden Usedoms) oder in Richtung Anklam (Süden).

Bahn

Aus dem Norden bis Stralsund, von Süden bis Züssow an der Strecke Berlin-Greifswald-Stralsund und weiter mit der Usedomer Bäderbahn; die fährt nach Peenemünde und bis Swinemünde. Auskunft: Tel. 038378/27134 | www.ubb-online.de

Bus

Von Mai bis Oktober bestehen wöchentliche Busverbindungen aus Berlin, Zwickau, Chemnitz, Dresden und Hamburg. Konkrete Informationen bekommt man im Reisebüro.

Flugzeug

Zum Flugplatz Heringsdorf besteht von Mai bis Oktober Linienflugverkehr von mehreren deutschen Städten. Airport Touristik Center | Tel. 038376/20030 | Fax 20040 | www.flughafen-heringsdorf.de

Usedom Tourismus GmbH

Waldstr. 1 | 17429 Seebad Bansin | Tel. 038378/47710 | Fax 477118 | info@usedom.de

Baden

Große Strandbereiche werden von der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) bewacht. Aus Sicherheitsgründen sollte nur dort gebadet werden.

Brückensperrungen

Um auch größeren Schiffen die Durchfahrt zu ermöglichen, werden die beiden Brücken, die Usedom mit dem Festland verbinden, mehrmals am Tag zu festen Zeiten für maximal 30 Min. hochgeklappt. Peenebrücke Wolgast (B 111): 5.45, 7.45 (Mai bis Okt.), 8.45 (Nov.-April) 12.45, 16.45, 20.45, 23.30 Uhr (bei Bedarf). Peenestrombrücke bei Zecherin (B 110): 5.45, 9.40, 11.45, 16.45 und 20.45 Uhr

Grenzübertritt

Seit der Aufnahme Polens in den sogenannten Schengenraum sind Ende 2007 die Grenz- und Zollkontrollen weggefallen. Der Grenzübergang bei Ahlbeck (B 111) kann jetzt auch von Pkw passiert werden; einen neuen Übergang gibt es im Süden der Insel (B 110), der auch für Busse zugelassen ist. Erstmals seit Ende des Zweiten Weltkriegs dürfen wieder alle grenzüberschreitenden Wanderwege benutzt werden, auch am Strand sind die Sperranlagen beseitigt worden. Einen Personalausweis sollte man aber bei einem Ausflug ins Nachbarland dabei haben. Der Zoll gestattet Bürgern aus EU-Staaten für den persönlichen Gebrauch die Ein- und Ausfuhr aller Waren.

Internet

Informationen über Usedom: www.usedom.de; Informations- und Onlinebuchungssystem der Insel Usedom: www.usedom.com; alles übers Bundesland: www.mecklenburg-vorpommern.eu; vieles rund um Vorpommern: www.vorpommern.de; einiges über das Nachbarland Polen: www.info-polen.com; Verkehrsverbindungen in Vorpommern: www.verkehr.region-vorpommern.de; Bäderarchitektur in den Kaiserbädern: www.baederarchitektur.de; ein virtueller Rundgang über die Insel: www.orientation.de/rundgaenge/usedom; Wellness auf Usedom: www.wellness.usedom.de; Leuchttürme von Darßer Ort bis Swinemünde: www.leuchtturmtour.de; das aktuelle Usedom-Wetter mit Hinweisen für Wassersportler: www.mv-wetter.info/regio?reg=Usedom; die Museen im deutschen und polnischen Teil Pommerns: www.pommersche-museen.de; Störche in der Region: www.stoerche.region-vorpommern.de; Infos über die Ostseeküste von Süd-Dänemark über Usedom bis Polen: www.ostsee-netz.de; Humorvolles und Kurioses von Usedom: www.usedomspotter.de; Wasserqualität der Ostsee und der Binnengewässer: www.sozial-mv.de

Internetcafé

Für alle, die ohne Laptop angereist sind und in deren Hotel oder Pension es noch kein Internetterminal gibt, die aber dennoch im Internet surfen oder ihre Mails abholen möchten:

Notrufe

Feuerwehr, Rettungsdienst: Tel. 112

Öffnungszeiten

Wer bei den Restaurants sichergehen möchte, dass geöffnet ist, sollte sich vorher telefonisch erkundigen. Bei Museen ist der letzte Einlass häufig eine Stunde vor der genannten Schließung. Die Türen der Dorfkirchen auf Usedom sind in den Sommermonaten fast überall geöffnet. Die Ladenöffnungszeiten sind Mo-Fr freigegeben, Sa darf bis 22 Uhr geöffnet werden. In den Ferienorten gilt die Bäderregelung: Von Februar bis November darf, von einigen Feiertagen abgesehen, sonntags 12-18.30 Uhr geöffnet werden. Das Nachbarland Polen hat kein Ladenschlussgesetz, die Öffnungszeiten sind deshalb sehr unterschiedlich.

Preise

In den Badeorten ist alles teurer als im Hinterland, bei den Übernachtungspreisen ebenso wie beim Essen. Alle großen Reiseveranstalter wie TUI und Neckermann haben zahlreiche Hotels auf Usedom im Angebot. Der Preis ist generell günstiger gegenüber einer Direktbuchung beim Hotel und der Reiseveranstalter garantiert eine gesicherte Qualität. Gängige Kreditkarten werden in den meisten Hotels und größeren Restaurants akzeptiert. Bankautomaten gibt es in den Badeorten. Für den Besuch eines Museums oder eines Tierparks muss man ca. 3 Euro/Person einplanen.

Strandkörbe

Von Mai bis in den Oktober hinein stehen sie am Strand zum Mieten bereit - für mehrere Tage oder auch nur für ein paar Stunden. Viele Hotels und Pensionen besitzen eigene Strandkörbe; bereits bei der Buchung können Sie sich einen reservieren lassen. Wer keinen mietet, sollte zumindest einen Windschutz aufstellen.

Telefon & Handy

Usedom besitzt eins der modernsten Telefonnetze in Deutschland. In den reichlich vorhandenen öffentlichen Telefonzellen gibt es meist Kartentelefone, fast alle Hotelzimmer haben Telefon. Handybesitzer haben nur kleine Funklöcher zu beklagen.

Zeitungen

Die „Ostsee-Zeitung“ und der „Usedom-Kurier“ sind die regionalen Tageszeitungen, die in vielen Hotels ausliegen. Viermal im Jahr kommt das Hochglanzmagazin „Usedom exclusiv“ heraus (www.usedom-exclusiv.de), das über Menschen, Sehenswertes, Ausflugsziele sowie Kultur, Geschichte und Natur informiert.

Kaffee

Ca. 3,50 Euro für ein Kännchen

Bier

Ca. 2 Euro für 0,3 l vom Fass

Kurtaxe

Max. 2,50 Euro pro Tag in der Hauptsaison

Strandkorb

Max. 7 Euro Miete pro Tag

Fahrrad

6-8 Euro Miete für einen Tag

Meerwasserbad

8,50 Euro für 3 Std. in der Bernsteintherme


Unser Insider

MARCO POLO Insider Kerstin Sucher und Bernd Wurlitzer im Interview

Kerstin Sucher und Bernd Wurlitzer (www.tourismus-journalisten.de) leben in Berlin. Die beiden Reisejournalisten haben sich auf die neuen Bundesländer spezialisiert. Durch zahlreiche Veröffentlichungen gelten beide als profunde Kenner Usedoms.

Sie fahren seit Jahren nach Usedom. Wie ist es dazu gekommen?

K.S.: Beide kennen wir die Insel seit unserer Kindheit, waren viel mit den Eltern hier. Wir lieben die vielgestaltige Landschaft, die Meeresbrandung und Sanddornhecken, die verträumten Dörfer und lebhaften Badeorte. Und nicht zuletzt die Menschen.

Was machen Sie beruflich?

B.W.: Wir arbeiten als Tourismusjournalisten. Ich habe Journalistik und Fotodesign studiert und war schon zu DDR-Zeiten als freier Journalist tätig. Von mir gibt es mehr als drei Dutzend touristischer, kunstgeschichtlicher und länderkundlicher Bücher.

Kommen Sie viel auf Usedom herum?

K.S.: Ja, denn wir sind den vielen Veränderungen ständig auf der Spur. Meist geht es einmal im Jahr auch nach Ruden und auf die Greifswalder Oie. Bernd war der erste Reiseführerautor, der diese Inseln publizistisch wieder entdeckt hat. Deshalb gibt es in diesem Band auch ein eigenes Kapitel über die beiden Naturkleinode. Da wir auch bei vielen Fachveranstaltungen und Events dabei sind, besteht eine enge Bindung zu Usedom.

Was prädestiniert sie als Autoren dieses MARCO POLO Bandes?

B.W.: Wer sich in einer Region bestens auskennt, wer weiß, wann und wo etwas Neues passiert, wer viele Drähte zu vor Ort lebenden Menschen hat, der ist unserer Meinung nach dafür prädestiniert. Besonders wichtig: Man muss die Region lieben!

Mögen Sie die Küche von Usedom?

B.W.: Wir essen beide gern Fisch, den es an der Küste immer frisch gibt. Ich mag am liebsten Dorsch in Senfsoße, Kerstin wählt besonders gern frischen Zander.


Bloß nicht

Ein paar Tipps, wie Ihre Urlaubsfreude nicht getrübt wird

Fischwilderei begehen

Wer ohne Angelerlaubnis angelt, begeht Fischwilderei. Die wird geahndet. Zu den Fanggeräten der Berufsfischer sind mindestens 100 m Abstand zu halten. Die Fischmeister haben als Hilfsbeamte der Staatsanwaltschaft polizeiliche Befugnisse, sie ahnden als Bußgeldbehörde die Vergehen. Ihnen sind die Dokumente, die Fanggeräte und die gefangenen Fische vorzuzeigen.

Leichtsinnig sein beim Baden

Bei bewachten Stränden ist der Badebereich durch Bojen abgesteckt. Mut und Sportlichkeit sollten nicht durch Missachtung dieser Begrenzungen demonstriert werden. Achten Sie auch auf plötzlich aufkommende ablandige Winde, die Luftmatratzen, Schwimmringe und kleine Boote schnell auf See treiben. Ohne fremde Hilfe kommen diese selten wieder an Land. Ärger gibt es für jene, die unbegründet um Hilfe rufen.

Dünenschutz missachten

Die durch Strandhafer gefestigten Dünen dienen als Bollwerk gegen Sturmhochwasser, sie dürfen nur auf Wegen überquert werden. Wer Burgen in den Dünen baut, muss mit einer Geldstrafe rechnen, der Schutzabstand zum Dünenfuß muss mindestens 2 m betragen.

FKK-Anhänger fotografieren

Auf Usedom stößt sich keiner daran, wenn andere sich nicht völlig entkleidet am FKK-Strand tummeln oder am Wasser entlangwandern und diese Bereiche passieren. Eins wird aber generell nicht geduldet: Schaulustige (um nicht zu sagen Spanner), die mit der Kamera ungeniert auf Motivjagd gehen.

Kletterpartien am Steilufer unternehmen

Unaufhörlich nagen Sturm und Regen am Streckelsberg, am Langen Berg, an der Südspitze der Halbinsel Gnitz und bei Kamminke, oft kommt es zu Abstürzen von Uferpartien und Steinschlag. Deshalb ist es lebensgefährlich, sich zu nah an den Rand des Steilufers zu wagen oder Kletterpartien zu unternehmen.

Alles für Bernstein halten

Mancher glaubt, Bernstein gefunden zu haben, doch dann ist die Enttäuschung groß: Es handelt sich nur um gelbbraune Kieselsteine oder vom Meer abgeschliffene braune Glasscherben. Ob es tatsächlich Bernstein ist, lässt sich leicht feststellen: Bernstein lädt sich beim Reiben an der Kleidung elektrostatisch auf und zieht kleine Papierschnitzel an, im Wasser (zwei Esslöffel Kochsalz in einem Glas auflösen) schwimmt er wegen seiner geringen Dichte.

Copyright: www.marcopolo.de
 

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