City-Info Teneriffa

City-Info Teneriffa

  • 1
  • 1
  • 1
  • 1
  • 1
  •  0 Gästebewertungen

 
  • Auftakt
  • Angesagt
  • Ausflüge und Touren
  • Bloß nicht
  • Feste und Events
  • Praktische Hinweise
  • Stichworte

  • Insider-Tipp
  • Top Highlights
Bitte wählen Sie eine Kategorie:

Unterhaltung

Unterhaltung

Der Nordwesten

Ausgehen in Puerto de la Cruz

Das Vergnügungsangebot richtet sich an Urlauber jeden Alters. Gut besucht ist die Plaza del Charco mit Lokalen, Cafés und Eisdielen. Das Dinámico (tgl. geöffnet) auf dem Platz ist ein nach allen Seiten offener Pavillon mit großer Bar, vielen Tischen und guter Auswahl an Getränken und Snacks. Um die Ecke, in der winzigen Taberna del Pescador (Calle Puerto Viejo 8 | tgl. ab 22 Uhr), greifen am Wochenende lateinamerikanische Künstler zu Mikrofon und Klampfe.

Unterhaltung

Der Nordosten

Ausgehen in La Laguna

Es gibt viele Bars und Kneipen südlich der Plaza del Adelantado.

Café Jolie

Diese Kneipe schwelgt im zotteligen Studentenplüsch der 70er-Jahre mit ollen Sofas und Kundschaft im Hippielook. Retro at its best. Tgl. | Calle Santo Domingo 10

Nachtleben in Santa Cruz de Tenerife

In der Gegend um die Plaza de la Paz finden sich einen Menge Kneipen und Bars. Bis etwa 22 Uhr flaniert man in den Fußgängerzonen um die Plaza de España und auf der Rambla. Bis 4 Uhr morgens gibt es Nightlife in den Diskopubs und Cocktailbars an der Hafenpromenade Avenida de Anaga.

El Son

In der Latinodisko laufen am Wochenende die Tänzer zu heißen Salsa- und Merengue-Rhythmen zur Hochform auf. Do-So ab 23 Uhr | Avenida 3 de Mayo 75

El Tranvía

Wer sich für die lange Nacht stärken will, findet gleich neben dem Kyoto diese Bierbar mit Terrasse. Neben den Drinks sind auch die Tapas nicht zu verachten. Kleine Karte mit warmen Gerichten. Mi-Do 12-24, Fr, Sa 12-4 Uhr | Avenida 3 de Mayo 75

Tuareg

Die in Sahara-Farben gehaltene Teebar im Stil eines Lehmhauses mit vielen Nischen ist der angesagte Treffpunkt für Nachtschwärmer der Hauptstadt. Mi-So 20-3 Uhr | Avenida de Anaga 11

Unterhaltung

Der Südwesten

Nachtleben in Los Cristianos

Abends kehrt in Los Cristianos schnell Ruhe ein. Die kleine Szene versammelt sich um die Promenade, den Paseo Marítimo. Im OFlahertys und Chicagos treten englische Künstler live auf. Der Diskopub Establo (Calle Pablos Abril) belebt sich, wenn auch nur am Wochenende, erst später. Die neue Diskothek Xitio zieht Jungvolk in den Industriepark Chafiras (Fr-So ab 22 Uhr | Lage: TF 1 | Ausfahrt 24). Touristen, die mehr erleben wollen, fahren nach Playa de las Américas.

Nachtleben in Playa de las Américas

Abends beginnen die Neonlichter zu flackern. Man spaziert über die Promenade, sitzt in den Cafés der Einkaufszentren, speist in einem der Restaurants. Wer mehr will, trifft sich im Shoppingcenter Veronicas, der Amüsiermeile entlang der Hauptstraße bei der Playa de Troya; Teenies tummeln sich in den Diskopubs sämtlicher Musiktrends (Sound of Cream; Bobbys; Busbys); guten Livepop gibts im Leonardos.

Casino Playa de las Américas

Im Keller des Hotels Gran Tinerfe werden die üblichen Glücksspiele angeboten. Mo-Do 20-3, Fr-So bis 4 Uhr | Avenida del Litoral s/n | Tel. 922793712 | Eintritt 3 Euro (Ausweis mitbringen!). In vielen Hotels gibt es aber Gutscheine für den kostenlosen Eintritt.

Pirámide de Arona

Im Auditorium der imposanten Pyramide im Las-Vegas-Look finden Ballett- und Flamenco-Abende der berühmten Choreografin Carmen Mota statt. Termine im Infokiosk in der Avenida de las Américas s/n | Tel. 922757549

Tropicana

Die Mammutdisko sprengt mit ihrer Musikvielfalt auf mehreren Dancefloors, mit Bars, Liveacts und eigenem Garten alle Dimensionen und lockt am Wochenende die Massen an. Fr-So ab 22 Uhr | Anfahrt: Autopista TF 1, Ausfahrt Adeje (dann Autobahn queren)

Auskunft

Auskunft

Der Nordwesten

Oficina de Turismo

Mo-Fr 8.30-18 Uhr | Calle Carrera 2 | Tel. 922323041 | Fax 922334512

Oficina de Turismo

Mo-Fr 9-20, Sa 9-13 Uhr | Plaza de Europa | Tel. 922386000 | Fax 922384769 | www.puntoinfo.idecnet.com

Auskunft

Der Nordosten

Oficina de Turismo

Mo-Fr 8-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr | Plaza de España (unten links im Palacio Insular) | Tel. 922239592 | Fax 922239812

Auskunft

Nationalpark

Centro de Visitantes El Portillo

Besucherzentrum in einem nachgebildeten Lavatunnel mit Schaukästen, einer Multimediainterpretation des Nationalparks und einem angrenzenden botanischen Garten, in dem Sie die Teide-Flora besichtigen können. Tgl. 9-16 Uhr | bei El Portillo am nordöstl. Ausgang der Cañadas

Auskunft

Der Südwesten

Oficina de Turismo

Centro Cultural, Casa Cultural | Plaza del Pescador | Mo-Fr 9-15.30 Uhr, Sa 9-13 Uhr | Tel. 922757137 | www.arona.org

Oficinas de Turismo

Centro Comercial City Center | Mo-Fr 9-20, Sa 9-12 Uhr | Tel. 922797668 | Fax 922757198 | www.arona.org | Playa de las Vistas | Mo-Fr 9-15.30 Uhr | Tel. 922787011

Oficina Municipal de Turismo

Mo-Fr 9-17 Uhr | Tel. 922750633 | Fax 922750633 | www.costa-adeje.es | Avenida del Litoral | neben dem Artenerife-Laden

Oficina de Turismo

Mo-Fr 8-14.30 Uhr | Centro Comercial Seguro el Sol | Calle Manuel Ravelo 20 | Tel. 922860348 | Fax 922860348

Einkaufen

Einkaufen

Der Nordwesten

Centro Artesanía el Limonero

Im Laden an der Hafenpromenade wird viel Kitsch angeboten, aber auch typische Produkte wie Käse und Wein werden verkauft. Mo-Sa 10.30-20.30, So 11-19 Uhr | Avenida Tomé Cano s/n

Casa de los Balcones und Casa del Turista

In den Geschäften der beiden gegenüberliegenden Häuser werden neben kanarischen calados, Hohlsaumstickereien, auch artesanía wie Trachten, Keramik, Schnitzarbeiten verkauft. Mo-Sa 9-18.30 Uhr (Casa de los Balcones auch So) | Calle San Fernando 3 und 4

Casa Torrehermosa

Die Kunsthandwerkskette Artenerife residiert in einem Palais aus dem 17. Jh. Mo-Fr 9.30-18.30, Sa 9.30-14 Uhr | Calle Tomás Zerolo 27

Artenerife

Direkt am Hafen liegt dieser aus Holz und Glas gebaute Pavillon der tinerfeñischen Kunstgewerbekette. Mo-Fr 10-13.30 und 16.30-19, Sa 10-13 Uhr

Calle Quintana

In der Fußgängerzone im Herzen der Altstadt findet sich alles - von der Gemäldegalerie bis zum Supermarkt. Sicilia (Ecke Agustín Bethencourt) führt Edelporzellan von Lladró, ein Kiosk mit deutscher Presse befindet sich in Höhe der Plaza de la Iglesia.

CC Martiánez

Modernes, gutes EKZ mit großer Auswahl in Mode, Schuhen, Kosmetik und Schmuck. Witzig der Berliner-Stand. Calle Aguilar y Quesada

Mercado Municipal

Eine Augenweide ist sie nicht, die Markthalle aus Beton. Dennoch tobt hier tagsüber das Leben, wenn sich die Käufer zwischen Ständen mit Obst, Gemüse, Käse, Fisch und vielem anderen drängen. Am Samstag findet hier auch ein Flohmarkt statt. Mo-Sa 8-18 Uhr | Calle Blas Pérez González s/n

Einkaufen

Der Nordosten

Artenerife

Auf der Plaza de España steht der schmiedeeiserne Pavillon der staatlichen Kunsthandwerkskette. Mo-Fr 10-14 und 17-20, Sa 10-14 Uhr | www.artenerife.com

El Corte Inglés

Das Großkaufhaus in der Avenida Tres de Mayo bietet Shoppern alles - von Mode über CDs bis zur exquisiten Lebensmittelabteilung.

Mercado de Nuestra Señora de África

Spannend ist ein Besuch des beigen, in maurischem Stil gehaltenen Stadtmarkts von Santa Cruz. Auf dem weiten Platz und unter den Arkaden des zweistöckigen Gebäudes werden Tiere, Obst, Gemüse, Fisch, Blumen, Käse und vieles mehr verkauft. Hunderte Menschen drängen sich täglich zwischen den Ständen (tgl. 7-15 Uhr | Calle San Sebastián s/n). Sonntags findet beim Mercado ein Flohmarkt mit allerlei Krimskrams statt.

Zara

Aktuelle, preisgünstige Mode der spanischen Marke gibt es in der Fußgängerzone. Ecke Calle del Castillo/Teobaldo Power

Einkaufen

Der Südwesten

La Alpizpa

In diesem Pavillon auf der Promenade der Playa de los Cristianos können Sie kanarisches Kunstgewerbe erwerben, das von behinderten Menschen hergestellt wurde. Mo-Sa 10-13 und 17-20.30 Uhr

Jaral

Das liebevoll eingerichtete Geschäft führt erstklassige kanarische Leckereien und eine große Auswahl an Weinen. Mo-Fr 10-14 und 17-21, Sa 10-14 Uhr | Calle Pablos Abril 11

Librería Barbara

Bei Ortrud Huck und ihrem Mann gibt es jede Menge deutscher und spanischer Literatur. Mo-Fr 10-13 und 17-19.30, Sa 10-13 Uhr | Calle Pablos Abril

Einkaufszentren

Playa de la Américas ist eine Stadt des Konsums. Dutzende Einkaufszentren, hier Centro Comercial genannt, bieten jede nur vorstellbare Einkaufsmöglichkeit - von A wie Andenken bis Z wie Ziegenkäse.

Artenerife

An einen zersägten Schiffsrumpf erinnert der Pavillon der staatlichen Kunsthandwerkskette, die garantiert kanarische Produkte führt. Mo-Fr 10-20.30, Sa 10-13 Uhr | Avenida del Litoral (gegenüber McDonalds). Ein weiterer Artenerife-Shop befindet sich am westlichen Ende der Playa de las Vistas.

Essen und Trinken

Essen und Trinken

Der Nordwesten

El Caletón

Mitten in den Vulkanklippen unterhalb der Promenade liegt dieses Terrassenlokal mit Blick auf die hereinbrechenden Wellen. Tgl. | Tel. 922133301 | €€

Casa Gaspar

Mit Blick auf den Hafen isst man auf zwei Etagen Fleisch vom Grill und frischen Fisch, der stets nach Gewicht berechnet wird. Mo geschl. | Avenida República de Venezuela 2 | Tel. 922830040 | €€

Carmen

Bei der Kirche San Marcos finden Sie in dem auch von Einheimischen gern besuchten rustikalen Lokal ein breites Spektrum kanarischer Spezialitäten: unbedingt den typischen Eintopf potaje de berros probieren! Di bis So 12-20 Uhr | Calle Hércules 2 | Tel. 922122432 | €€

Sabor Canario

In dem bäuerlichen Komplex mitten in Orotava widmet man sich mit Liebe kanarischer Hausmannskost - von rancho bis bienmesabe. So geschl. | Calle Carrera 17 | Tel. 922322725 | €-€€

Arcon Tapas

Alvaro Bazo ist Koch aus Passion und ein Magier der Tapas, jede ist ein kulinarisches Ereignis. Außerdem traditionell-kanarische Küche. So geschl. | Plaza Concejil 2a | Tel. 922375131 | €€

Casa Régulo

In einem renovierten Stadthaus gelegen, ist das Régulo überaus beliebt. Es erhielt mehrfach Auszeichnungen für seine phantasievolle Küche. So geschl. | Calle Pérez Zamora 16 | Tel. 922384506 | €€€

Oasis Centro

Keine Schönheit ist das lang gestreckte Lokal mit den großen Sonnenplanen. Aber auch noch spätabends isst man sehr gut, oft bei Livemusik mit 70er-Jahre-Hits. Tgl. | Calle San Juan 18 | Tel. 922382359 | €€

La Papaya

In dem Altstadthaus mit einem hübsch begrünten Patio wird typische Inselküche geboten. Besonders lobenswert ist die große Auswahl an Kindergerichten. Mi geschl. | Calle del Lomo 10 | Tel. 922382811 | €€

Essen und Trinken

Der Nordosten

Bar-Restaurante Doris

Der deutsche Klang trügt. In dem einfachen Lokal mit großem Speisesaal werden kanarischer Fisch, Calamares und toller Meerblick geboten. Di geschl. | am Ortseingang Punta del Hidalgo links | Tel. 922156616 | €

Acaymo

5 km nordwestlich des Stadtzentrums liegt das Restaurant im Blockhausstil. Besonders am Wochenende wird es wegen seiner guten kanarischen Küche von den Einheimischen gern aufgesucht. Tgl. | Carretera TF 162 | La Laguna-Tacoronte gegenüber der Autobahnausfahrt Guamasa | Tel. 922637840 | €€

La Maquila

Für seine Fleischgerichte wie conejo en salmorejo (Kaninchen in pikanter Beize) ist das versteckt in einer Seitengasse der Calle Herradores (zwischen den beiden Hauptkirchen) gelegene Restaurant bekannt. Di geschl. | Callejón de Maquila s/n | Tel. 922257020 | €€

El Aguila

Die Cafeteria mit der Terrasse unter den Flamboyant-Bäumen des belebten Platzes ist beliebt wegen ihrer großen Auswahl an warmen Gerichten, Snacks, Gebäck und Eis. Tgl. | Plazuela del Alferez | €

El Coto de Antonio

Das unscheinbare Restaurant liegt nahe der Plaza de Toros und wird wegen seiner innovativen Küche von Einheimischen sehr geschätzt. So abends geschl. | Calle General Goded 13 | Tel. 922272105 | €€€

La Hierbita

In einer Altstadtgasse liegt das antike Haus mit mehreren Räumen. Die jungen Besitzer bieten mittags eine große Karte kanarischer Speisen, abends vor allem Tapas. So geschl. | Calle Clavel 19 | Tel. 922244617 | www.lahierbita.com | €-€€

Ricatapa

Tagsüber bis spätabends ist die moderne, helle, mit viel Glas eingerichtete Tapabar Anziehungspunkt für junges Volk und jung Gebliebene. Sehr gute Tapaauswahl, freundliche Bedienung. So geschl. | Parque Bulevar | Calle Puerto Escondido | Tel. 922531919 | €-€€

Essen und Trinken

Der Südosten

Finca Salamanca

Früher trockneten Tabakblätter in dem Saal mit Mauern aus unverputzten Steinquadern. Die hoch liegenden Fenster dienten der Belüftung. Heute genießt man hier vorzügliche kanarische und spanische Speisen. Fr-So | Adresse wie Hotel | €€-€€€

Essen und Trinken

Der Südwesten

Casa del Mar

Erhöht über dem Hafen befindet sich das Traditionslokal. Beim Essen können Sie Schiffen bei ihren Anlegemanövern zuschauen. Mo geschl. | Hafenmole | Tel. 922751323 | €€

Don Armando

Intimes Lokal mit kleiner Terrasse und Blick auf die Playa de las Vistas. Gute Festlandküche. Tgl. | Avenida de la Habana | CC San Telmo | Tel. 922796145 | €€

Rosies Cantina

Etwas abseits vom Schuss gelegen, aber wegen des rustikalen, mexikanischen Ambientes, der guten Texmex-Küche und cooler Drinks an der langen Bar immer einen Besuch wert. Tgl. | Urbanización Oasis del Sur | Complejo Royal Palm | Tel. 922751972 | €€

El Gomero

Die kanarische Antwort auf Pizza und Burgershops. Überaus preisgünstig finden Sie in dem schlichten Restaurant die ganze Palette hervorragender einheimischer Speisen. Dementsprechend beliebt und voll ist es. So geschl. | Anlage Las Terrazas | Tel. 922750713 | €

El Molino Blanco

Bäuerlichen Charme strahlt das Restaurant mit den dicken Holzbalken und mehreren kleinen Terrassen aus. Gekocht wird edel kanarisch. Clou ist die alte Windmühle im Vorgarten, die auch der Namensgeber ist. Di geschl. | San Eugenio Alto | Avenida Austria 5 | Tel. 922796282 | €€

La Pirámide

Eine Ausnahme im Ferientrubel ist dieses elegante Restaurant mit Kristallleuchtern, Damasttischdecken, internationaler Küche und klassischer Musik als Hintergrund fürs Diner zu zweit. Tgl. | Avenida de las Américas | Tel. 922757500 | €€€

La rana

Das unscheinbare Spitzenlokal serviert Spezialitäten wie Milchlamm und auf dem Stein gegrilltes Rind. Tgl. | Avenida Las Américas | Parque Santiago IV | Tel. 922752522 | €€€

La Masía

In dem unscheinbaren Lokal am nördlichen Ortseingang sitzt man unter alten Gummibäumen oder auf der überdachten Terrasse. Spezialität sind Fleischgerichte. Mi geschl. | Tel. 922861141 | €€

El Mesón

Das kanarische Restaurant besticht durch gute Küche und ist bei Gästen für freundlichen Service bekannt. So geschl. | Carretera General s/n | Tel. 922860476 | €€

Freizeit und Sport

Freizeit und Sport

Der Nordwesten

Freizeitangebote

Die 9-Loch-Anlage Golf La Rosaleda liegt inmitten von Bananenpflanzungen mit Blick auf das Valle de la Orotava, den Teide und das Meer. Eigene Golfschule. Greenfee: 1 Runde 16 Euro, 2 Runden 20 Euro. Anfahrt: Carretera Puerto de la Cruz-Santa Úrsula | km 1 links | Tel. 922373000 | Fax 922373000 | www.golflarosaleda.es

Freizeit und Sport

Der Nordosten

R.C.G. Tenerife

Ältester Golfclub auf Teneriffa ist der R.C.G. Tenerife. Die 40 ha große 18-Loch-Anlage liegt in der Nähe des Flughafens. Greenfee: 75 Euro, Reservierungspflicht für Nichtmitglieder. Anfahrt über die Autopista del Norte, Ausfahrt Guamasa | Tel. 922636607 | Fax 922636480 | www.tenerifegolf.es

Freizeit und Sport

Nationalpark

Wandern im Nationalpark

Bergwanderer können auf etwa einem Dutzend Routen die Cañadas erlaufen oder auch den Teide zu Fuß bezwingen. In dieser Gegend finden Sie auch die Huevos del Teide, die „Teide-Eier“, riesige rundliche Brocken aus Lavagestein, die verstreut im Gelände liegen. Touren für allein Wandernde sind ausgeschildert (Karten im Besucherzentrum).

Freizeit und Sport

Der Südwesten

Camel Park

Sahara-Feeling kommt beim Anblick der zum Teil vor Ort gezüchteten Dromedare auf. Ausritte auf den trägen Wüstenschiffen dauern 20 oder 50 Minuten. Tgl. 10-17 Uhr | Ritt ab 10 Euro/Person | Anfahrt: TF 51, km 3,5 (Gratisbusse aus dem Süden) | Tel. 922721121

Freizeitangebote

Es gibt kaum eine Sportart, die man hier im Süden nicht betreiben kann: Squash, Minigolf, Trampolin- und Fallschirmspringen, Drachenfliegen, Wandern, Fahrradfahren, Klettern, Segeln, Windsurfen, Jetski, Tauchen, Hochseefischen und vieles mehr. Umfangreiche Angebote finden Sie entlang der Strände, in den Häfen und bei diversen Veranstaltern in den Einkaufszentren. Die Touristenbüros halten zudem Broschüren für jede Sportart bereit.

Boot

Die komfortable, moderne Katamaranyacht „Lady Shelley“ sticht täglich vom Hafen in Los Cristianos u.a. zur Pilotwal- und Delphinbeobachtung in See. 3 Trips von 2-5 Stunden 20-46 Euro | Tel. 922757549 | www.ladyshelley.com

Golf

Südöstlich von Los Cristianos liegen drei Plätze. Der Amarilla Golf & Country Club hat 18 Löcher, einen 9-Loch-Pitch-&-Putt-Kurs und verfügt über Reitställe, Tennisplätze und Pools, Greenfee: 1 Runde 75 Euro. Anfahrt: Autopista del Sur | Ausfahrt Los Abrigos | km 3 | Tel. 922730319 | Fax 922785557 | www.amarillagolf.es

Freizeitangebote

Das allgemeine Sport- wie auch das übrige Freizeitangebot entspricht in seiner Bandbreite dem im Nachbarort Los Cristianos.

Boot

Alle Anbieter befinden sich im Hafen Puerto Colón. Zweistündige Katamarantrips mit und ohne Essen an Bord gibt es bei Bonadea ab 22 Euro (Tel. 922714500). 35 Euro bezahlt man für die Exkursion auf dem hölzernen Zweimaster „Shogun“ (Tel. 922798044). Royal Delfin veranstaltet täglich Bootstouren nach Los Gigantes und Masca (45 Euro | www.tenerifedolphin.com). In Puerto Colón können Sie auch eine Vielzahl von Yachten und Motorbooten von klein bis Luxus mieten (mit und ohne Skipper).

Golf

Die 18-Loch-Anlage Golf Las Américas liegt auf 90 ha Land direkt am Ort. Greenfee: 1 Runde 95 Euro, Onlinebuchung möglich. Anfahrt: Autopista TF 1 | Ausfahrt Nr. 28 | Tel. 922752005 | Fax 922795250 | www.tenerifegolf.es

Thalasso und Therme

Das Mare Nostrum Spa im Hotelkomplex Mare Nostrum Resort glänzt durch exklusives Ambiente und durch seine vielfältigen physiotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten, Beauty- und Kurangebote auf einer Fläche von ca. 1600 m². Tel. 922757540 | Fax 922757515 | www.marenostrumspa.es

Zug

Ein weißer Bummelzug macht eine Sightseeingtour durch die Straßen von Los Cristianos und Playa de las Américas. Tgl. 10-22 Uhr | 9 Euro | Abfahrt: Ecke Avenida Rafael Puig Llivina/Avenida Santiago Puig

Sehenswertes

Sehenswertes

Der Nordwesten

Castillo de San Miguel

Eins der wenigen Bauwerke, das die Naturkatastrophe von 1706 überstand, ist die 1575 erbaute Burg San Miguel. Einst befand sich das winzige Kastell im Besitz der Grafen von Gomera. Das massive Portal zieren mehrere Wappen. Im Innern gibt es eine kleine naturhistorische Sammlung. Tgl. 10-18 Uhr | Eintritt 0,60 Euro | Avenida Tomé Cano s/n

Convento de San Francisco

Der Konvent aus dem Jahr 1524 und seine Kirche mit hohen Holzdecken im Mudéjar-Stil und Balkonen sind die ältesten Bauwerke in Garachico. Im Klostertrakt beeindruckt der große Kreuzgang mit umlaufender Galerie und feinen Holzarbeiten, Säulen und filigranen Steinfußböden. Dort ist auch die Casa de la Cultura untergebracht. Das Kulturhaus beherbergt ein Museum für Naturkunde mit Beispielen einheimischer Fauna sowie das Museum für Heimatkunde mit Drucken aus dem 17.-19. Jh. Mo-Fr 10-19, Sa 10-15 Uhr | Eintritt 0,60 Euro | Plaza de la Libertad

Iglesia de Santa Ana

Die 1520 erbaute Kirche wurde nach ihrer Zerstörung 1706 wieder aufgebaut. Das klassizistische Tabernakel flankieren die Heiligenfiguren der Santa Ana und des San Joaquín (18. Jh.), beides Werke des großen kanarischen Bildhauers Luján Pérez.

Museo de Arte Contemporáneo

In der Kirche des ehemaligen Klosters Santo Domingo liegt das Museum für zeitgenössische Kunst, das in wechselnden Ausstellungen vor allem spanische Kunst zeigt. Unregelmäßig geöffnet | Eintritt 1 Euro | Convento de Santo Domingo

Iglesia San Marcos und Plaza de Pila

Nur einen Steinwurf vom Drago Milenario entfernt erhebt sich die im 15. Jh. errichtete Kirche San Marcos mit einem eindrucksvollen Renaissanceportal. Innen sind die aus kanarischer Kiefer geschnitzte Holzdecke und der mit getriebenem Silber geschmückte Barockaltar bemerkenswert. In der Schatzkammer befindet sich ein silbernes Kreuz aus Mexiko. Gleich nebenan liegt erhöht die Plaza de Pila, eingefasst von vollständig erhaltenen Stadthäusern aus dem 18. Jh.

Parque del Drago

Der Park des Drachenbaums wurde in den letzten Jahren zu einem botanischen Garten mit vielen endemischen Pflanzen ausgebaut. Neu ist ein Guanchen-Themenweg zum Leben der Ureinwohner. Tgl. 10-18 Uhr | Eintritt 4 Euro.

Casas de los Balcones

In der Calle San Francisco stehen sich mehrere Stadthäuser von schlichter Eleganz gegenüber. Ihre wunderbaren, für die Kanaren typischen, fein gedrechselten Holzbalkone, die wie Galerien außen an der Fassade kleben, gaben ihnen ihren Namen: Casas de los Balcones. Die Erste, die Casa Fonseca, wurde 1632 errichtet. Sie fasziniert die Besucher mit einem tropisch-grünen Patio und einem völlig mit Holz verkleideten Arkadengang im ersten Stock. In ihren Räumen befindet sich heute eine Stickereischule. Decken und Tücher, bei deren Herstellung man zuschauen kann, werden auch verkauft.

Hijuela del Botánico

Hinter dem Rathaus liegt der 4000 m² große Botanische Garten - 1788 auf Initiative des Grafen Villanueva del Prado eingerichtet. In der sehr gepflegten Anlage sind u.a. australische Koniferen, indische Kastanien, Feuerbäume und ein schöner Drachenbaum zu sehen. Mo-Fr 8-14 Uhr | Eintritt frei | Calle Tomás Pérez s/n

Jardines del Marquesado de la Quinta Roja

Neben der Plaza de la Constitución blüht es in der Parkanlage, die sich terrassenförmig einen Hang hochzieht, in überschwänglichen Farben. Tgl. 9-18 Uhr | Eintritt frei

Museo de Artesanía Iberoamericana

In den Mauern des ehemaligen Dominikanerklosters Santo Domingo aus dem 17. Jh. befindet sich das Museum für Kunsthandwerk. Neben wechselnden Ausstellungen können Sie traditionelle Trachten, Instrumente und Kunsthandwerk aus Spanien und der Neuen Welt sehen. Ein schlichtes Meisterwerk ist der Kreuzgang des Klosters. Mo-Fr 9.30-18, Sa 9.30-14 Uhr | Eintritt 2 Euro | Calle Tomás Zerolo 34

Museo de Cerámica Tafuriaste

In einem großen Stadthaus aus dem 19. Jh. können Sie die ganze Bandbreite kanarischer Töpferkunst kennenlernen. Der thematische Schwerpunkt liegt auf Wein, Küche und Vorrat. In der angeschlossenen Werkstatt schaut man dem Töpfer bei der Arbeit zu. Mo-Sa 10-18, So 10-14 Uhr | Eintritt 2 Euro | Calle León 3

Parroquia de la Inmaculada Concepción de la Virgen María

Die Pracht der schönen, im barocken Stil erbauten Kirche, die der Jungfrau der Unbefleckten Empfängnis geweiht ist, zeugt von der Bedeutung der Stadt. Mit dem Bau des ersten Gotteshauses an dieser Stelle begann man bereits im frühen 16. Jh., doch wurde es von den Erdbeben 1704/05 zerstört. Der jetzige Kirchenbau wurde 1788 geweiht und 1948 zum spanischen Nationaldenkmal erklärt. Zwei grazile Glockentürme rahmen die wuchtige Fassade ein. Die drei Schiffe im Innern werden durch ionische Säulen getrennt, der Altarraum wird von einer Kuppel überwölbt. Der Hochaltar aus Marmor und Jaspis, eine Genueser Arbeit von 1823, ist nur eines der vielen Kunstwerke. Plaza Casañas s/n

Plaza de la Constitución

Der Platz der Verfassung mit seinem Cafépavillon in der Mitte ist das Herz La Orotavas. Er ist großzügig angelegt und immer überaus bunt mit Blumen bepflanzt. Eine ganze Reihe historischer Bauwerke umgibt ihn - die Kirche San Agustín z.B., ein ehemaliger Konvent aus dem Jahr 1671, und der Liceo de Taoro, ein rostrot gestrichener Palast, der jetzt als Kulturhaus genutzt wird. Gerühmt wird die Plaza aber wegen der Aussicht auf die Stadt, die sich darunter ausbreitet.

Ruta de los Molinos de Agua

Vom Wasserreichtum La Orotavas profitierten noch bis weit in unsere Zeit hinein neun Wassermühlen, die ab dem 16. Jh. erbaut worden waren. Entlang der steil ansteigenden Straßen standen sie hintereinander den Berghang hinauf und mahlten gofio, das kanarische Grundnahrungsmittel. Verbunden waren sie durch Galerien, die das Wasser des Flüsschens Araujo von einer Mühle zur anderen transportierten. Sieben der Mühlen und Teile der Kanäle sind noch zu sehen. Eine der drei funktionstüchtigen - sie steht in der Calle Doctor Domingo González García 3 und wird nun mit Strom betrieben - mahlt täglich frischen gofio, den Sie vor Ort kaufen können. Mo-Fr 8-13 u. 15-19, Sa 8-13 Uhr | Beginn der Route: südlich der Casas de los Balcones

Casa de la Real Aduana

Eines der ältesten Gebäude ist das Königliche Zollhaus. 1620 erbaut, ist es mit seinen Holzfenstern und Balkonen ein schönes Beispiel kanarischer Architektur. Die letzten Zollformalitäten wurden hier vor 150 Jahren erledigt. Calle Las Lonjas 1

Castillo San Felipe

Westlich der Innenstadt erreichen Sie nach knapp 1 km die Burg des San Felipe. Sie wurde zwischen 1630 und 1644 zur Abwehr von Piraten erbaut, hat eine imposante Kanone vor der Tür und dient heute kommunalen Kulturveranstaltungen und Ausstellungen. Von hier geht der Blick auf die Playa Jardín. Di-Sa 11-13 und 17-20 Uhr | Eintritt frei | Paseo de Luís Lavaggi s/n

Ermita de San Telmo

Die kleine weiße Kapelle San Telmo liegt am Südwestende des Lidos mit Blick auf den Ozean. Seeleute errichteten sie 1780 und widmeten sie ihrem Schutzheiligen. Nach mehrmaliger Beschädigung wurde sie vor einigen Jahren komplett restauriert. Paseo San Telmo s/n

Iglesia de Nuestra Señora de la Peña de Francia

Auf der erhöht liegenden Plaza de la Iglesia steht Puertos wichtigstes Gotteshaus. Der Bau wurde 1684 begonnen und 1697 fertiggestellt, der graue, neoklassizistische Glockenturm wurde allerdings erst vor 100 Jahren hinzugefügt. Eine Augenweide sind der schwer vergoldete Aufsatz des barocken Hauptaltars aus dem 18. Jh. und mehrere Heiligenstatuen, darunter die der Virgen del Rosario und einer Virgen de los Dolores. Calle Quintana s/n

Iglesia de San Francisco

Zwischen 1599 und 1608 errichtet, ist die Kirche San Francisco wahrscheinlich das älteste Bauwerk in Puerto de la Cruz. Einst schloss sich ihr noch ein Franziskanerkloster an. An seiner Stelle breitet sich nun der Parque de San Francisco aus. Calle San Juan/Calle Quintana

Jardín Botánico

1790 ließ der spanische König Carlos III. den Botanischen Garten anlegen, um exotische Pflanzen aus den Tropen an das gemäßigte Klima Europas zu gewöhnen. Auf beinahe 25000 m² Fläche gediehen Zimt- und sogenannte Leberwurstbäume, Würgfeigen, Pfeffer- und Tulpenbäume, Kaffeestauden, Araukarien und vieles mehr. Der zweite Schritt des ehrgeizigen Plans, die Exoten auch auf dem spanischen Festland heimisch zu machen, schlug allerdings fehl. Die kühlen Winter in Madrid sagten den Wärmeliebenden nicht zu. Der Botanische Garten hat seine Bedeutung dennoch behalten und ist heute ein Zauberwald fremdartiger Gewächse. Das beeindruckendste Exemplar ist ein gewaltiger brasilianischer Gummibaum. Tgl. 9-18 Uhr | Eintritt 3 Euro | Calle Retama 2

Museo Arqueológico Municipal

Westlich der Plaza del Charco erhebt sich das Archäologische Museum der Stadt. In der interessanten Ausstellung sehen Sie altkanarische Keramiken, Guanchenmumien, Waffen und historische Landkarten. Di-Sa 10-13 und 17-21, So 10-13 Uhr | Eintritt 1 Euro (Do frei) | Calle del Lomo 9a

Parque Taoro

Auf einem Plateau mit Blick auf das Meer und die Stadt wurden Ende des 19. Jhs. die ersten Nobelhotels für die meist britischen Kurgäste gebaut. 10 ha umfasst das Areal aus Gärten, Wegen, Aussichtspunkten, Wasserfällen, Brunnen, Kinderspielplatz und Restaurant. Innerhalb der Anlage hinter dem ehemaligen Hotel Taoro befindet sich ein wunderschöner, in Terrassen angelegter Garten: der Risco Bello mit Teichen und prächtigen Blumen. Eintritt 4 Euro | Altos de Taoro

Plaza del Charco

Auf dem Hauptplatz von Puerto de la Cruz, der rechteckigen Plaza del Charco, setzen sich die Einheimischen gern zu einem Schwätzchen in den Schatten der kanarischen Palmen und indischen Lorbeerbäume. Kinder haben einen Spielplatz. Bemerkenswert ist der Rincón del Puerto, ein 1739 errichtetes Gebäude im kanarischen Stil mit Holzbalkonen und einem aufwändig bepflanzten Patio, den sich zwei Restaurants teilen.

Puerto Pesquero

Der schmale Fischerhafen liegt der Plaza del Charco gegenüber. Wenn Boote einlaufen, herrscht hektische Betriebsamkeit unter den Käufern, die lauthals um die Ware feilschen.

Torreón de Ventoso

Schlank wie ein Kirchturm erhebt sich das gelbe, mit grauem Vulkanstein abgesetzte Haus aus dem 18. Jh. in der Altstadt. Es wurde mit viel Aufwand restauriert. Calle Valois s/n

Sehenswertes

Der Nordosten

Catedral Santa Iglesia

Schon 1511 stand hier eine Kirche. Doch das gegenwärtige, mächtige Gotteshaus datiert aus dem 20. Jh. Man erhielt nur die klassizistische Fassade, alles andere wurde neu errichtet. Innen sind historische Kunstwerke erhalten, darunter Holzschnitzereien des berühmten José Luján Pérez. Plaza Fray Albino

Iglesia de Nuestra Señora de la Concepción

Sehenswert in La Lagunas ältester Kirche sind die bemalten Holzdecken, eine prachtvoll geschnitzte Barockkanzel und ein Taufbecken, das der spanische Eroberer Alonso Fernández de Lugo aus Sevilla hierher brachte. Neben der Kirche steht ein siebenstöckiger Glockenturm von 1697. Unregelmäßig geöffnet | Calle del Obispo Rey Redondo s/n

Museo de la Ciencia y el Cosmos

Das Museum für Wissenschaft und Kosmos mit dem angeschlossenen Planetarium ist schon von weitem an seinem gewaltigen Radioteleskop zu erkennen, das den rostroten Bau überragt. Das Museum fesselt die Besucher mit einer Vielfalt von Möglichkeiten an über 70 verschiedenen „Stationen“, interaktiv und spielerisch die komplizierten Zusammenhänge zwischen Erde, Sonne, Sonnensystem, Universum und Mensch zu begreifen. Di-So 9-19 Uhr | Eintritt 3 Euro (Museum) | 1 Euro (Planetarium) | Calle Vía Láctea s/n | www.museosdetenerife.com

Museo de Historia de Tenerife

Neben den Schätzen im Geschichtsmuseum - u.a. eine berühmte kartografische Sammlung - ist das Gebäude selbst, die Casa de Lercaro, bemerkenswert. 1593 erbaut, stellt sie mit ihrem einzigartigen Patio und seiner reich geschnitzten Holzgalerie das wohl eindrucksvollste Beispiel kanarischer Profanarchitektur dar. Di-So 9-19 Uhr | Eintritt 3 Euro | Calle San Agustín 22 | www.museosdetenerife.com

Auditorio de Tenerife

Das schneeweiße Konzerthaus ist ein gewagtes Bauwerk des Stararchitekten Santiago Calatrava. Blickfang ist der riesige, sich über die Veranstaltungssäle neigende Flügel. Hier finden Konzerte, Opernaufführungen und Ballettabende statt. Avenida de la Constitución s/n

Iglesia de Nuestra Señora de la Concepción

Der schlanke Glockenturm der ältesten Kirche (1502) in Santa Cruz ist im typischen Kolonialstil erbaut und galt Seefahrern lange als Wahrzeichen der Stadt. Nach einem Brand wurde das dreischiffige Gotteshaus mit den zahlreichen Seitenaltären im 17./18. Jh. mehrfach restauriert. Schlanke Vulkansteinsäulen stützen innen das Gebäude, das wertvolle Barockkunstwerke birgt: den Hochaltar, eine farbige Marmorkanzel, Gemälde, Gold- und Silberschätze sowie das „Kreuz der Eroberung“ von 1494. Avenida Bravo Murillo s/n

Iglesia de San Francisco

Ende des 17. Jhs. wurde die neben dem Museo de Bellas Artes gelegene Klosterkirche gebaut. Sehenswert im Innenraum, der auf dünnen Vulkansteinsäulen ruht, sind die beiden Altaraufsätze aus dem 17. u. 18. Jh. und die im vorderen Bereich reich bemalten, geschnitzten Holzdecken. Infos zu Konzerten in der Kirche im Tourismusbüro | Plaza San Francisco

Museo de Bellas Artes

Das Museum der schönen Künste im ehemaligen Franziskanerkloster enthält neben den 100000 Bänden der Stadtbibliothek vor allem Werke kanarischer Künstler, aber auch Gemälde spanischer, holländischer und italienischer Meister. Di-Fr 10-20, Sa, So 10-15 Uhr | Eintritt frei | Plaza del Príncipe Asturias

Museo Militar de Almeyda

Die Festung aus dem 19. Jh. beherbergt nicht nur die Militärverwaltung, sondern auch ein Museum. Hauptattraktion ist die Kanone El Tigre. Durch einen Schuss des „Tigers“ soll der berühmte englische Admiral Horatio Nelson 1797 bei der Belagerung von Santa Cruz seinen rechten Arm verloren haben. Weiter befinden sich Kriegsflaggen, Waffen und Uniformen unter den Ausstellungsstücken. Di-Sa 10-14 Uhr | Eintritt frei | Calle San Isidro 1

Museo de la Naturaleza y el Hombre

Das 1997 eröffnete Natur- und Völkerkundemuseum wurde mit dem Archäologischen Museum zusammengelegt und im restaurierten ehemaligen Antiguo Hospital Civil, dem Zivilhospital, eingerichtet. In dem innen modern und hell gestalteten Haus werden audiovisuell und mit vielen Exponaten die Entstehung der Insel und des kanarischen Archipels, seine Flora und Fauna und die Geschichte der Guanchen dokumentiert. Prähistorische Schädel stehen fein säuberlich in Vitrinen aufgereiht. Werkzeuge, Schmuck und Gebrauchsgegenstände der altkanarischen Bevölkerung vervollständigen das Bild. Di-So 9-19 Uhr | Eintritt 3 Euro | Calle Fuente Morales

Parque García Sanabria

Der Park ist nach einem Bürgermeister der Stadt benannt und einzigartig auf dem ganzen Archipel. Zahlreiche Brunnen, romantische Arkadengänge, mächtige Bäume und eine urwalddichte Bepflanzung ziehen viele Menschen an. Nach der kompletten Neugestaltung und nun mit eigenem Infozentrum (Mo-Fr 10-19, Sa 10 bis 14, So 16-19 Uhr) lädt er mit breiten Wegen, Skulpturen, verträumten Plätzen, gemütlichen Bänken und einer netten Cafeteria noch mehr zum Verweilen ein und gehört zu jedem Santa-Cruz-Besuch.

Plaza de la Candelaria

Geht direkt in die Plaza de España über. Die Fußgängerzone ist die Shoppingmeile von Santa Cruz. Auffällig die hohe Säule mit einer Figur aus Carrara-Marmor, die die Virgen de la Candelaria darstellt. Sie ist die Schutzheilige Teneriffas.

Plaza de España

Hier, in unmittelbarer Nähe des Hafens, mündet die Uferpromenade, auf der jedes Jahr die prächtigsten Karnevalsumzüge der Kanarischen Inseln stattfinden. Eine alte Festung wurde abgerissen, um für das mächtige Rondell Platz zu schaffen, in dessen Mitte das Monumento de los Caídos an die Gefallenen des Bürgerkriegs erinnert. Nach dem kompletten Umbau und der Verbannung des Durchgangsverkehrs erstrahlt die Plaza nun in völlig neuem Glanz.

Plaza del Príncipe Asturias

Ein herrlicher Platz, der nach dem Sohn des spanischen Königs benannt wurde. Alter Baumbestand und üppige Vegetation machen die Plaza zu einer subtropischen Oase inmitten der Großstadthektik.

Plaza del 25 Julio

Breitkronige Palmen rahmen die kleine Plaza ein. Der Brunnen mit den acht Wasser speienden Fröschen hat maurische Anklänge. Die 19 mit farbenfrohen Mosaiken gekachelten Bänke haben verschiedene Firmen und Institutionen gestiftet.

La Rambla

Der lange Boulevard spannt sich wie ein Bogen um die Innenstadt. Auf der breiten Promenade in der Mitte laden Kioske und Bänke unter haushohen Bäumen zum Verweilen ein. Moderne Skulpturen - unter anderem von Henry Moore und Joan Miró - bringen hohe Kunst ins tägliche Leben. Die alte Stierkampfarena auf halber Strecke wird nur noch für Sportveranstaltungen, Kinderfeste und Popkonzerte genutzt.

Teatro Guimerá

Das 1991 aufwändig renovierte Theater ist nach dem 1849 in Santa Cruz geborenen Lyriker Ángel Guimerá benannt und war schon im 19. Jh. das kulturelle Zentrum der Stadt. Heute findet jedes Jahr ein Festival mit klassischer Musik, Oper und Ballett statt. Plaza de la Madera | www.teatroguimera.es

Cristo de los Dolores

Die lebensgroße Jesusstatue aus dem 17. Jh. steht in der Kirche des ehemaligen Augustinerklosters. Das dreischiffige Gotteshaus hat außerdem eine reich mit Silberblech beschlagene sakrale Ausstattung. Tgl. | Plaza del Cristo

Iglesia de Santa Catalina

Im unteren Ortsteil und schwer zu finden ist die Pfarrkirche von 1664 mit einem Bildnis der „Virgen del Carmen“, ein Werk von Luján Pérez. Mehrere barocke Altäre und viel Blattgold prägen sie. Außerdem: Altarbilder mit reichem Silberschmuck. Tgl. | Plaza Chico

Sehenswertes

Der Südosten

Basílica de Candelaria

Die 1959 im verspielt kanarisch-neokolonialen Stil gebaute dreischiffige Basilika beherbergt das größte Heiligtum des Archipels, die Virgen de Candelaria. Die verschwenderisch bekleidete, mit Krone und Juwelen geschmückte Jungfrau hat im Inneren der Kirche ihren Ehrenplatz in einer goldgerahmten, beleuchteten Kammer über dem Altar. Ein modernes Wandgemälde stellt ihre Geschichte dar. Die Madonnenfigur, deren Vorgängerin bei einer Sturmflut verloren ging, wurde 1827 von dem tinerfeñischen Künstler Fernando Estévez geschaffen. Die Gesichtsfarbe der Jungfrau und ihres gekrönten Kindes ist auffallend dunkel.

Plaza Patrona de Canarias

Der riesige Platz vor der Kathedrale wurde für die Pilgerscharen angelegt, die jedes Jahr Mitte August zur Verehrung der Virgen de Candelaria kommen. An der Uferpromenade stehen neun seltsame, überlebensgroße Bronzestatuen. Sie wurden 1993 geschaffen und stellen die menceys dar, die über Teneriffa herrschten, als die spanische Eroberung begann. Diese Guanchenkönige sind mit Tierhäuten bekleidet und halten Speere, Stöcke und Fäustel in den Händen. Ihre scharf geschnittenen Gesichter scheinen die europäische Vorstellung vom edlen Wilden zu idealisieren.

Iglesia San Pedro Apóstol

Die 1610 erbaute Kirche ist wegen ihrer vielen Heiligenfiguren bemerkenswert. Plaza San Pedro

Iglesia de Santo Domingo

Die Kirche wurde im 17. Jh. errichtet, um die Figur der Schutzpatronin der Kanaren, die Virgen de Candelaria, vor den Unsicherheiten ihres damaligen Küstendomizils zu bewahren. Tatsächlich kam es aber nie zu deren Umzug hierher. Plaza del Ayuntamiento

Pirámides de Güímar

Aus der Zeit der Ureinwohner Teneriffas stammen sechs Pyramiden, die man früher lediglich für Steinhaufen gehalten hatte. Die Anordnung der Pyramiden zueinander und die Vermessung ihres Standorts führten den Naturforscher Thor Heyerdahl zu der Vermutung, sie könnten astronomischen Zwecken gedient haben. Gesicherte Erkenntnisse gibt es aber bis heute nicht. Im Museumsbereich liegt ein Nachbau von Heyerdahls gänzlich aus Schilf gebautem Schiff „Raa“, auf dem sich der Norweger einst über den Atlantik nach Mexiko treiben ließ. Außerdem zu sehen: Artefakte aus der Neuen Welt, die im Zusammenhang mit den Kanaren stehen. Tgl. 9.30-18 Uhr | Eintritt 9,75 Euro | Calle Chacona s/n | www.piramidesdeguimar.net

Strände

Strände

Der Nordwesten

Playa de Bollullo

Nicht weit östlich von versteckt sich dieser etwa 200 m breite, pechschwarze Strand am Fuß der malerischen Steilküste. Eine kleine Strandbar ist auch vorhanden.

Playa de Martiánez

Der fast naturbelassene Stadtstrand von Puerto de la Cruz besteht aus 250 m groben, schwarzen Sands und wird von Vulkanfelsen durchzogen. Lediglich ein Holzsteg wurde für Spaziergänger angelegt. Traumhaft ist der Blick auf die Nordküste.

Playa Jardín

200000 m³ dunklen Sands aus dem Meer waren nötig, um den Gartenstrand im Westen von Puerto de la Cruz anzulegen. Damit er nicht weggeschwemmt wird, wurde eigens ein künstliches Riff im Meer installiert. Es gibt gute Duschen und sanitäre Anlagen. Entlang der 1 km langen Playa liegen Restaurants und Cafeterias. Die üppig bunte tropische Flora verleiht dem Strand viel Charme.

Strände

Der Südosten

Playa de Candelaria

Gegenüber der Basilika liegt ein 500 m langer schwarzer Stadtstrand, von dem bei Flut allerdings wenig übrig bleibt. Wegen der starken Strömungen sollten Badelustige sich nicht weit vom Ufer entfernen.

Strände

Der Südwesten

Playa de los Cristianos

Der 1 km lange und bis zu 100 m breite Hausstrand des Orts, der unmittelbar neben dem Fischer- und Fährhafen beginnt, ist für Kinder gut geeignet und hat eine eigene Rettungsschwimmerstation.

Playa de las Vistas

Der Verbindungsstrand zu Playa de las Américas wurde aus feinem, hellem Sand angelegt, mit einer Fontäne ausgestattet und ist durch Molen geschützt. 1,5 km ist er lang. Hier ist der Wellengang etwas höher, der Wind stärker.

Strände in Playa de las Américas

Unterhalb der Promenade wurden Richtung Norden viele kleine Strände angelegt, alle hell und feinsandig, durch künstliche Riffe oder Molen vor der Brandung geschützt. Sie sind daher auch für Kinder gut geeignet. Von der Playa de Troya im Süden bis zur Playa La Pinta hinter Puerto Colón liegen die Strände dicht gestaffelt, belagert von den Siedlungen des alten Ortszentrums, San Eugenio und Torviscas. Hier stehen Hotels und Apartmentblocks auf engstem Raum, die Playas sind entsprechend voll. Ruhiger und geräumiger ist es an der Nordgrenze der Besiedlung.

Playa del Camisón

Ganz am Südzipfel und schon mit Blick auf Los Cristianos befindet sich diese Strandperle: 500 m heller Sand liegen unterhalb der Promenade, kein Straßenverkehr stört, Cafeterias und Strandbuden versorgen die Sonnenanbeter mit Speisen und Getränken.

Playa del Duque

Der nördlichste ist auch der feinste Strand. Kein Wunder, heißt er doch „Strand des Herzogs“. 600 m heller Sand mit lustigen Zelten als Umkleidekabinen, überragt vom alten Kastell der Adelsfamilie.

Playa de Fañabé

800 m lang und unterhalb der ruhigen Siedlung gelegen, verspricht der Strand relaxtes Sonnen und Baden.

Uebernachten

Uebernachten

Der Nordwesten

La Quinta Roja

In einem renovierten Adelssitz aus dem 17. Jh. mit herrlichem Patio liegt das charmante Landhotel. Die 20 Zimmer sind mit viel Holz gestaltet. Dachterrasse mit Jacuzzi und Sauna. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Glorieta de San Francisco s/n | Tel. 922133377 | Fax 922133360 | www.quintaroja.com | €€

San Roque

Dieses Kleinod kanarischer Hotellerie wurde in einem Herrenhaus des 17. Jhs. mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Die 20 Zimmer sind mit modernem Mobiliar ausgestattet. Pool und Terrasse sorgen für Urlaubsflair, ein begrünter Patio für Romantik. Calle Esteban de Ponte 32 | Tel. 922133435 | Fax 922133406 | www.hotelsanroque.com | €€€

Piedra Redonda

Im Dorf Icod liegt das 150 Jahre alte, völlig renovierte und komplett ausgestattete Haus mit zwei Doppelzimmern, Wohn- und Esszimmer, Kamin und Terrasse. Ideal für Leute, die völlig unabhängig ihren Urlaub verbringen wollen. Buchung über Attur | Tel. 902215582 | www.ecoturismocanarias.com | €€

La Paloma

Das urige Dorfhaus im Altstadtkern wurde aus dunklen Vulkansteinen errichtet. Es ist mit viel Holz eingerichtet, hat zwei Schlafzimmer, Bad, Küche und Wohnraum und wird günstig komplett für maximal drei Personen vermietet. Calle Salazar 23 | Tel. 922322351 | Fax 922324491 | €

Silene

Die schlichte Pension bietet gemütliche Unterkunft in einem Stadthaus. Drei der vier Zimmer haben Balkon und Blick auf die Stadt. Calle Tomás Zerolo 9 | Fax 922330199 | €

Victoria

In einem schönen, zweistöckigen Herrenhaus des 16. Jhs. ist dieses nette, deutsch geführte Hotel mit 14 Zimmern untergebracht. Ein gekachelter, rustikal eingerichteter Patio dient als Salon, das eigene Restaurant serviert gute Küche. Calle Hermano Apolinar 8 | Tel. 922331683 | Fax 922320519 | http://hotelvictoria.htnsl.com | €€

Las Aguilas

Das völlig erneuerte Aparthotel thront hoch über der Stadt mit der besten Fernsicht weit und breit. Idyllisch-ruhige Lage. 219 suite-ähnliche Einheiten. Familienfreundlicher Kindergarten mit Minipool und Spielgeräten. Strandfern gelegen, aber mit Shuttlebus. Calle Doctor Barajas 19 | Tel. 922372806 | Fax 922373518 | www.hotellasaguilas.com | €€

Bahía Príncipe San Felipe

Das komplett renovierte All-inclusive-Hotel besticht durch die Lage direkt am Meer mit Blick auf Orotava-Tal und Teide. Tipp: Eckdoppelzimmer mit Panoramaterrasse buchen! Mehrere Pools, Spa, Fitness. Gute à-la-Carte Restaurants. 261 Zi. | Avenida Colón 22 | Tel. 922383311 | Fax 922373718 | www.bahia-principe.com | €€-€€€

Botánico

Dies ist eins der repräsentativsten Hotels Teneriffas mit eigenem Park, Seen und subtropischem Ambiente. Zwar wirken massive Architektur und viel Marmor ein wenig anachronistisch, doch sind die 250 großen, luxuriös eingerichteten Zimmer und der exquisite Service Spitze. Terrassen, Pools, Liegewiesen. Das exklusive Wellnesszentrum Oriental Spa Garden kann von den Gästen kostenlos genutzt werden. Calle Richard J. Yeoward 1 | Tel. 922381400 | Fax 922381504 | www.hotelbotanico.com | €€€

Monopol

Das schöne, 250 Jahre alte Haus in kanarischem Stil liegt im Herzen der Altstadt, hat einen Patio mit Arkadengängen und einen angrenzenden Neubau. 92 Zi. (davon 35 im Altbau, die Sie bevorzugt buchen sollten!) | Calle Quintana 15 | Tel. 922384611 | Fax 922370310 | www.monopoltf.com | €-€€

Tigaiga Tenerife

Vollständig renoviertes Haus mit 83 Zimmern (unbedingt Westlage buchen!), in tollem, stillem Ambiente im Taoro-Park mit Stufengarten, Pool und einem Traumblick auf Teide und Meer. Parque Taoro | Tel. 922383500 | Fax 922384055 | www.tigaiga.com | €€-€€€

Uebernachten

Der Nordosten

Finca Picacho

In einer alten Finca liegen drei super eingerichtete Wohnungen; der schön gelegene Komplex umfasst Pool, Gärten, Wanderwege. 3 km südwestl. von Bajamar in Tejina | Buchung über Attur | Tel. 902215582 | www.ecoturismocanarias.com | €€

Hotel Océano

Das Familienhotel mit Pool und Garten liegt absolut ruhig. Es hat 70 helle, komfortable Zimmer und acht Apartments mit Kochnische, alle mit Balkon und Meerblick. Es steht unter deutscher Leitung und ist im Bereich Therapie stark engagiert. Punta del Hidalgo | Tel. 922156000 | Fax 922156352 | www.oceano.de | €€

Aguere

Zwischen den beiden Hauptkirchen liegt das kleine Hotel in einem ehemaligen Kirchengebäude. Die 21 Zimmer sind einfach und zweckmäßig ausgestattet, der schnuckelige Patio ist überdacht. Calle del Obispo Rey Redondo 55 | Tel. 922259490 | Fax 922631633 | €

Nivaria

Direkt an der Plaza del Adelantado wurde das Apartmenthotel in einem schönen Stadthaus aus dem 18. Jh. eingerichtet. Die Innenausstattung mit viel Holz betont den kanarischen Stil. 73 Zi. u. Apt. | Tel. 922264298 | Fax 922259634 | www.hotelnivaria.com | €€

Contemporaneo

1998 wurde das Haus renoviert. Die Einrichtung ist modern, die Zimmer sind geräumig und freundlich. Auf dem Dachgarten stehen zwei Whirlpools und Sonnenliegen. 150 Zi. | Rambla del General Franco 116 | Tel. 922271571 | Fax 922271223 | www.hotelcontemporaneo.com | €€

Mencey

Das alte Palais im kanarischen Baustil liegt im Zentrum, hat einen Palmengarten mit Pool und Tennisplatz, einen schönen Patio und das Verwöhnaroma eines noblen Stadthotels von der Wende zum 20. Jh. Dunkles Holz dominiert in den Zimmern, die Balkone sind groß. Die lebhafte Rambla liegt direkt vor der Haustür. 293 Zi. | Avenida Dr. José Naveiras 38 | Tel. 922609900 | Fax 922280017 | www.starwoodhotels.com | €€€

Taburiente

Charmant betagt ist das Hotel am Parque García Sanabria. Sofaecken, Stilkommoden und Kristalllüster vermitteln das Gefühl, bei Freunden in der guten Stube zu nächtigen. 116 Zi. | Avenida Dr. José Naveiras 24a | Tel. 922276000 | Fax 922270562 | www.hoteltaburiente.com | €-€€

Uebernachten

Nationalpark

Parador Nacional

Das im Chaletstil gebaute Haus der staatlichen Kette ist das höchstgelegene Hotel der Kanaren. Exzellente kanarische Küche im hauseigenen Restaurant (€€€), rustikales Ambiente, Pool. 37 Zi. | Las Cañadas del Teide | Tel. 922374841 | Fax 922382352 | www.parador.es | €€

Uebernachten

Der Südosten

Casona Santo Domingo

Aus dem 16. Jh. ist dieses herrliche Stadthaus mit Patio, Bodega, Holzdecken und Kachelböden. Alle fünf Zimmer haben eigenen Charme. Sehr gut auch das Restaurant mit deftiger Küche. Calle Santo Domingo 32 | Tel. 922510229 | Fax 922514451 | www.casonasantodomingo.com | €

Hotel Rural Finca Salamanca

Eine kleine Oase in staubiger Umgebung ist diese 5 ha große Avocadofinca. Das Anwesen hat 20 ländlich eingerichtete Zimmer, einen kleinen Pool gibt es auch. Anfahrt: Carretera Güímar-El Puertito, km 1,5 | Tel. 922514530 | Fax 922514061 | www.hotel-fincasalamanca.com | €€

Uebernachten

Der Südwesten

Arona Gran Hotel

Das Luxushotel im Stil der 70er-Jahre mit viel Marmor, Messing und Kristall liegt am Ostende der Playa de los Cristianos mit schönem Blick auf den Ort. Üppige hängende Gärten lassen Tropengefühle aufkommen. 389 Zi. | Avenida de los Cristianos s/n | Tel. 922750678 | Fax 922750243 | www.springhoteles.com | €€

Mar y Sol

Das Kurhotel ist auf behinderte Gäste spezialisiert; mit breitem Therapieangebot. 137 Zi. | Avenida Amsterdam 8 | Tel. 922750540 | Fax 922795473 | www.marysol.org | €€

Paradise Park

Das Aparthotel umschließt einen Patio mit Pool. Gäste loben Zimmer, Essen und Service. 20 Minuten bis zum Strand. 280 Zi. | 110 Apt. | Urb. Oasis del Sur | Tel. 922757227 | Fax 922750193 | www.hotelparadisepark.com | €€

Reverón Plaza

Das sachlich, aber doch mit Charme eingerichtete Stadthotel liegt im Herzen des Orts gegenüber der Kirche. 44 Zi. | Tel. 922757120 | Fax 922757052 | www.hotelesreveron.com | €-€€

Anthelia

Der sehr weitläufige Komplex wurde im Stil der italienischen Renaissance angelegt. Nüchterne Eleganz und erstklassige, in mediterranen Tönen gehaltene Materialien zeichnen ihn aus. Garten und Poolanlage sind sehr großzügig ausgelegt. Das äußerst ruhige Hotel liegt direkt über der Playa de Fañabé. 391 Zi. | Calle Londres 15 | Tel. 922713335 | Fax 922719081 | www.iberostar.com | €€€

Cleopatra Palace

In dem großen Hotelkomplex im römischen Stil hat dieses Hotel die beste Lage an der ruhigen Promenade mit direktem Strandzugang zur Playa del Camisón. 199 Zimmer und Suiten - Tipp: Die mit den geraden Nummern haben den schönsten Meerblick der gesamten Südküste - mit Marmorbad und Säulenbalkon. Großer Poolbereich, Jacuzzi. Es gibt mehrere internationale Restaurants mit ausgezeichneter Küche, außerdem täglich Entertainment. Mare Nostrum Resort | Tel. 922757500 | Fax 922757515 | www.expogrupo.com | €€-€€€

Jardín Tropical

Hinter dem Eingang im Südseestil öffnet sich eine Welt aus dem Morgenland. Rund und weich die Formen des schneeweißen Gebäudes im maurischen Stil. Die geflieste Gartenanlage ist dicht bepflanzt. Über einer grottenähnlichen Terrasse rauschen Wasserfälle. Die 448 Zimmer sind hell eingerichtet und mit Korb- und Holzmöbeln ausgestattet. Das Hotel und seine Küche wurden vielfach ausgezeichnet. Calle Gran Bretaña s/n | San Eugenio | Tel. 902250251 | Fax 922746018 | www.jardin-tropical.com | €€€

Parque Santiago III

Das angenehmste einer Kette von Aparthotels im Süden von Playa. Die weiß gekalkten Wohneinheiten im kanarischen Stil passen sich unaufdringlich in die großzügigen Gartenanlagen mit üppiger Vegetation, Pools und Liegewiesen ein. Es gibt Apartments und Studios unterschiedlicher Größe und Ausstattung. 255 Apt. | Avenida de las Américas s/n | Los Morritos | Tel. 922746103 | Fax 922797403 | www.parquesantiago.com | €-€€

Parque del Sol

Als südspanisches Dorf sind die verwinkelten Bungalows angelegt. Viel Grün umgibt die schattigen Wege. Bänke laden zum Verweilen ein. Papageien sorgen für ein tropisches Flair. 185 Apt. | Playa de Fañabé | Tel. 922713076 | Fax 922712340 | www.parquedelsol.net | €€

Barceló Santiago

Schön ist vor allem die Lage des mächtigen Komplexes auf der Klippe. Gegenüber erhebt sich die Nachbarinsel La Gomera aus dem Atlantik. Daher sollten Sie sich ein Zimmer mit Meerblick nehmen. 406 Zi. | Calle la Hondura 8 | Tel. 922860912 | Fax 922861808 | www.barcelo.com | €€

Tamaimo Tropical

Im Kreis um einen schön bepflanzten Palmengarten mit riesigem Pool ist diese Anlage mit ihren 372 Apartments errichtet worden. Calle la Hondura s/n | Tel. 922860638 | Fax 922860761 | www.hotelesglobales.com | €

Ziele in der Umgebung

Ziele in der Umgebung

Der Nordwesten

Buenavista del Norte

Teneriffas westlichster Ort (5400 Ew.) liegt 10 km von Garachico entfernt und ist von der eindrucksvollen Berglandschaft des Teno-Massivs umgeben. Die TF 445 in Richtung Westen führt zum Buenavista Golf, einem zum Meer hin abschüssigen 18-Loch-Platz (Tel. 922129034 | Greenfee: 1 Runde 84 Euro | www.tenerifegolf.es), dann am Mirador de Don Pompeyo mit schöner Fernsicht vorbei und endet (bei Wind und Regen Erdrutschgefahr!) an der Punta de Teno, wo ein alter und ein neuer Leuchtturm nebeneinander stehen. Die Aussicht reicht an klaren Tagen bis zur Insel La Palma.

Macizo de Teno/Teno-Gebirge

Ähnlich wie das Anaga-Gebirge im Nordosten Teneriffas ist auch der Macizo de Teno im Nordwesten eine überaus schroffe, unzugängliche Bergwelt, die sich bis auf 1100 m Höhe erhebt und zu den geologisch ältesten Teilen der Insel gehört. Sie hob sich vor ungefähr 7 Mio. Jahren als eigenständiges Eiland nach Vulkanausbrüchen aus dem Meer, wird durchzogen von steil abfallenden Schluchten und ist ein für Menschen recht unwirtlicher Lebensraum. Jahrhundertelang waren die wenigen Dörfer von der Außenwelt praktisch abgeschnitten. Seit Anfang der 90er-Jahre führt eine zum Teil noch immer abenteuerliche Asphaltstraße hinein in diese Abgeschiedenheit. Ein toller Aussichtspunkt ist der Mirador de Cherfe an der Strecke von Santiago del Teide nach Masca. Der Macizo de Teno ist Parque Natural, wird also als Naturpark geschützt.

Masca

Beim Näherkommen fällt es kaum auf, das wunderschöne Dorf, das 21 km südlich von Garachico liegt. Aus dem graubraunen Fels der Umgebung schlug man Quader und errichtete daraus die Häuser der verschiedenen Ortsteile, die sich auf mehrere Hänge verteilen. Diese Architektur ist typisch für die Teno-Region, und Masca ist das beste Beispiel. Das älteste Gebäude, die Casa de los Avinculados, steht im Viertel La Piedra. Bis weit ins 20. Jh. waren alte Hirtenwege der Guanchen die einzige Verbindung Mascas mit der Außenwelt. Sie wanden sich die Berghänge entlang von Dorf zu Dorf bis nach Santiago del Teide. Für ein geruhsames Kennenlernen Mascas nehmen Sie sich am besten in den Morgen- oder Abendstunden Zeit.

Santiago del Teide

Geografisch gehört der mit 5400 Ew. eher unscheinbare Ort zum Teno-Gebirge. Es liegt 17 km südlich von Garachico auf einem Plateau in gut 900 m Höhe. Auffallend ist allein die von mehreren weißen Kuppeln bedeckte Pfarrkirche San Fernando. Politisch sieht es anders aus. Der Ort ist nämlich Verwaltungssitz für mehrere Feriensiedlungen um Puerto de Santiago an der 10 km entfernt gelegenen Küste und daher seit Ende der 70er-Jahre zu Wohlstand gekommen.

Los Silos

5500 Ew. leben in dem 6 km westlich von Garachico gelegenen Ort fast vollständig von der Landwirtschaft. Allerdings zeigen die ersten Apartmenthäuser an der Küste in den Siedlungen La Caleta und San José, dass man sich auch hier dem Tourismus zuwendet. Freizeitbäder direkt am Meer sind ein gelungener Ersatz für die steinigen Strände. Die Pfarrkirche Nuestra Señora de la Luz (20. Jh.) im Zuckerbäckerstil an der gemütlichen Plaza ist das wichtigste Bauwerk. Sie beherbergt eine Statue des Cristo de la Misericordia aus dem 17. Jh.

El Tanque

6 km oberhalb von Garachico warten im Camello Center eine Herde Dromedare und einige Esel auf Kunden für Ausritte in die Umgebung. Tgl. 10-18 Uhr | 20 Min. Kamelritt 8 Euro | Esel 4 Euro | TF 82

San Juan de la Rambla

Auf halbem Weg (9 km) zwischen Icod de los Vinos und Puerto de la Cruz liegt San Juan de la Rambla (5000 Ew.). Die lang gestreckte Siedlung befindet sich in einer Zone steiler Kliffe mit intensivem Bananenanbau. Die Plantagen reichen bis ins Dorf hinein. In Las Aguas, dem Viertel der Fischer, gibt es ein schönes Meerwasserschwimmbad. Das Restaurant Las Aguas liegt in einem flachen, robusten Landhaus malerisch über der Promenade. Meeresfrüchte sind eine der Spezialitäten. Mo geschl. | Calle La Destila 20 | Tel. 922360428 | €€

San Marcos

Die bei Einheimischen sehr beliebte und bei Urlaubern kaum bekannte Playa de San Marcos liegt in einer Felsenbucht 2 km nördlich von Icod de los Vinos. Die 100 m pechschwarzen Vulkansands sind während der Woche wie ausgestorben, füllen sich aber samstags und sonntags mit Hunderten Einheimischer, die hier baden, in Apartments das Wochenende verbringen und die kleinen Lokale bevölkern. Eines von ihnen ist die Tasca el Muelle an der Promenade mit Blick auf Meer und Strand. Ihre Spezialität sind - wie fast überall hier - Fischgerichte. Tgl. | Tel. 922815159 | €-€€

Aguamansa

Auf halbem Weg (10 km) zwischen La Orotava und dem Parque Nacional del Teide beginnt nach dem Dorf Aguamansa dichter Kiefernwald. Grund genug, noch einmal Rast zu machen und den Blick zurück auf das Orotava-Tal zu genießen. Kurz hinter der Icona-Station, einem Haus der Nationalparkverwaltung, die auch Informationen für Wanderer bereithält, liegt linker Hand der Picknickplatz La Caldera in einem Vulkankrater. Von Aguamansa führen Wanderwege nach La Orotava und Los Realejos.

Bananera El Guanche

Nicht nur Bananenstauden, auch Mangobäume, Ananas, Zuckerrohr u. v. m. können Besucher in der hübschen Pflanzung ganz aus der Nähe besichtigen. Tgl. 9-17 Uhr | Eintritt 7,50 Euro | Carretera Puerto de la Cruz-Santa Úrsula | km 1,5

Pueblo Chico

Highlights (Landschaften, Architektur, Geschichte) aus dem ganzen Archipel wurden im „Kleinen Dorf“ auf Miniaturformat eingedampft. Tgl. 9 bis 18 Uhr | Eintritt 12 Euro | guter Audioguide 1,50 Euro | an der TF 5, Ausfahrt 35 | Valle de la Orotava | www.pueblochico.com

Los Realejos

5 km westlich von Puerto de la Cruz bildet eine Vielzahl kleinerer Siedlungen die Gemeinde Los Realejos (36000 Ew.). Erwähnenswert ist sie vor allem, weil die Hotellerie des großen Nachbarn mittlerweile in den Ort hineinreicht.

Ziele in der Umgebung

Der Nordosten

Chinamada

Die Küstenstraße endet in Punta del Hidalgo. Vom Aussichtspunkt am Ende genießt man einen eindrucksvollen Blick auf die Nordküste mit dem Roque de los Dos Hermanos („Felsen der zwei Brüder“). Unterhalb der Kehre führt ein Wanderweg (10 km, ca. 3 Std.) zum pittoresk gelegenen Höhlendorf Chinamada. Die in den Tuff gegrabenen Höhlen sind mit gekalkten Fassaden verblendet.

Cumbre dorsal

Die 42 km lange Strecke auf der schmalen Gebirgskette von La Laguna zum Teide-Nationalpark ist die schönste, die Sie auf Teneriffa mit dem Auto fahren können. Durch ein Kaleidoskop von Landschaften geht es bis auf 2300 m Höhe. Westlich der alten Hauptstadt sonnen sich Kakteen und Orangenbäume in der dürren Hochebene, deren Zentrum La Esperanza ist, ein adrettes, verschlafenes Dorf. Oberhalb beginnt der Esperanza-Wald. Dichter Kiefernforst und hoher Eukalyptus kühlen den Boden, Farne finden Schatten, Lorbeer- und Tannenpflanzungen sollen dem jahrhundertelangen Kahlschlag entgegentreten. Das rustikale Lokal Las Raíces lädt zu schmackhafter Hausmannskost mitten im Wald (Mo geschl. | €).

Montañas de Anaga

Nordöstlich von Santa Cruz und La Laguna steigen immer kurvenreichere Straßen in das kühle Anaga-Gebirge hinauf. Jahrmillionen lang hat in der abgelegenen Zone, die auch heute kaum besiedelt ist, der Lorbeerwald überlebt. Selbst den Spaniern, die die Wälder der Insel anfangs rücksichtslos rodeten, waren die steilen Höhen zu unwegsam. Immer wieder ist der Wald von bizarrer Baumheide durchsetzt, großen Bäumen, von deren Ästen lange Flechten hängen. Wie Schwämme saugen sie die Feuchtigkeit aus den in dicken Schwaden aufsteigenden, nebligen Passatwolken auf. Reißt der Dunst auf, bieten Aussichtspunkte, die miradores, eine tolle Fernsicht. Höchster ist mit 992 m der Pico del Inglés, von dem der Blick zur Atlantikbrandung bei Punta del Hidalgo und zum Strand Las Teresitas schweift.

Gran Canaria

Für einen Tagesausflug zur Nachbarinsel (s. auch MARCO POLO Band „Gran Canaria“) nimmt man im Hafen die Katamaranfähre „Fred. Olsen Express“, die sechsmal täglich in einer Stunde nach Agaete fährt (hin und zurück ab 79 Euro/Person | PKW und 2 Personen ab 231 Euro | Tel. 902100107 | www.fredolsen.es).

Playa de las Teresitas

Auf 1 km Länge erstrahlt der künstlich aufgeschüttete Strand in blendendem Goldgelb, die angepflanzten Palmen werten ihn weiter auf. Damit die helle Pracht nicht gleich wieder weggewaschen wird, wurde ein Damm ins Meer hinaus gebaut. Touristen kommen selten an den kanarischsten aller Strände, 10 km nordöstlich hinter San Andrés, der sich immer am Wochenende mit Tagesbesuchern aus Santa Cruz füllt.

San Andrés

Bei der Suche nach einem Strand wurden die Stadtväter von Santa Cruz de Tenerife auch im 7 km nordöstlich liegenden Fischerdorf San Andrés fündig. Weil ihnen aber der vulkangraue Kieselstrand am Fuß einer steilen Schlucht nicht schön genug erschien, ließen sie 1970 ein paar Schiffsladungen feinsten Saharasands aus der damaligen spanischen Kolonie Westsahara heranschaffen. So wurde aus San Andrés ein Badeort. Während der Woche ist es hier oft sehr ruhig. Samstags und sonntags dagegen kommen die Hauptstädter zu Tausenden.

La Matanza de Acentejo

Der Ortsname, das „Gemetzel von Acentejo“, erinnert an die denkwürdige Schlacht zwischen Guanchen und spanischen Eroberern 1494. Die Konquistadoren mussten damals im Barranco de Acentejo, gleich südlich von Tacoronte, eine vernichtende Niederlage im Kampf gegen die nur mit steinzeitlichen Waffen ausgerüsteten Insulaner hinnehmen.

Santa Úrsula

Mit 12000 Ew. ist der Ort (12 km südwestlich von Tacoronte) etwa eineinhalbmal so groß wie La Matanza. Außer einer hübschen Plaza hat der Santa Úrsula nicht viel zu bieten. Jenseits der Küstenautobahn liegt die Ferienanlage La Quinta Park Suites mit mehreren Pools, einem Garten und Sportanlagen. 300 Apt. | Tel. 922300266 | Fax 922300513 | www.spa-clublaquintapark.com | €€

El Sauzal

In malerischer Hanglage über der Steilküste nimmt der Nachbarort von Tacoronte durch hübsche, traditionelle kanarische Architektur für sich ein. Die 8000 Ew. widmen sich der Landwirtschaft, besonders dem Weinbau. Zwei ehrwürdige Kirchen aus dem 16. Jh., die Iglesia de San Pedro und die Ermita de los Ángeles, sind die Schmuckstücke El Sauzals.

Valle de Guerra

In der Region Valle de Guerra, nördlich von Tacoronte, wird Wein, Obst und Gemüse angebaut, Blumen gezogen. Vor der Einfahrt zum gleichnamigen Ort liegt links das Museo de Antropología de Tenerife. Dieses anthropologische Museum widmet sich mit Ausstellungen dem zeitgenössischen kanarischen Brauchtum und hat seinen Sitz in der schlichten Casa de Carta, einem Gutshof aus dem 18. Jh. Di-So 9-19 Uhr | Eintritt 3 Euro | www.museosdetenerife.org

La Victoria de Acentejo

Daran, dass sich die Spanier von den Insulanern nicht auf der Nase herumtanzen ließen, erinnert 2 km weiter der Name des Nachbarorts von La Matanza: „Der Sieg von Acentejo“. Gut ein Jahr nach ihrer Niederlage kehrten nämlich die Männer mit den schillernden Rüstungen mit einem noch größeren Heer zurück. Die Altkanarier hatten der überlegenen Streitmacht nun nichts mehr entgegenzusetzen und wurden endgültig besiegt. Hauptmann Fernández de Lugo ließ zum Andenken die Kirche Nuestra Señora de las Victorias errichten, die noch heute steht.

Ziele in der Umgebung

Nationalpark

Observatorio del Teide

Die Sternwarte liegt 6 km nordöstlich des Nationalparks am Südgrat der Cumbre Dorsal (Anfahrt über die TF 514).

Ziele in der Umgebung

Der Südosten

Arafo

Schmuckstück des 4 km nördlich von Güímar gelegenen Orts mit seinen etwa 5000 Ew. ist die von Lorbeerbäumen beschattete Plaza mit einer kleinen Bar (tgl. | €). Das gut 200 Jahre alte Landhaus Cura Viejo, „alter Pfarrer“, am Ortsrand bewohnte tatsächlich einst der erste Priester Arafos. Es besitzt drei Apartments und Meerblick (Reservierung über Attur Tel. 922215582 | www.ecoturismocanarias.com | €).

Arico

Über mehrere Ortsteile entlang der Hauptstraße breitet sich 29 km südlich von Güímar das Dorf mit ca. 7000 Ew. aus. Arico Nuevo wird als historischer Komplex in seiner Gesamtheit geschützt. Beiderseits der bergab führenden Nebenstraße liegen hervorragend erhaltene Dorfhäuser und eine stille Plaza mit Kapelle, alle akkurat geweißt und mit Türen und Fensterläden im für die Kanaren klassischen Grün - eine Seltenheit für Teneriffa. In Villa de Arico erhebt sich die in der ersten Hälfte des 18. Jhs. errichtete Iglesia de San Juan Bautista. Beachtenswert in dieser Kirche ist der Hauptaltar mit der Virgen del Carmen von 1767. Typische Unterkunft finden Sie in La Tunera, einem in Arico Viejo gelegenen Haus aus dem 17. Jh. (2 Zi. | Reservierung über Attur | Tel. 922215582 | www.ecoturismocanarias.com | €€).

Granadilla de Abona

650 m hoch und 46 km südwestlich von Güímar gelegen, entkommt Granadilla de Abona ein wenig der staubigen Trockenheit. Die gut 4000 Ew. leben vor allem von der Landwirtschaft. Die Iglesia de San Antonio de Padua wurde nach einem Feuer zu Beginn des 18. Jhs. wieder aufgebaut. Von dort lohnt sich ein Spaziergang durch die malerischen Gassen der Altstadt. Eine sehr schöne Unterkunft ist das Hotel Rural Senderos de Abona, ein Gutshof mit Pool, Garten und eigenem Restaurant (10 Zi. | Calle Peatonal de la Iglesia | Tel. 922770200 | Fax 922770308 | www.senderosdeabona.com | €€).

Porís de Abona

Etwa 2000 Seelen zählt das 34 km südlich gelegene Fischerdorf mit verwinkelter Hafenpromenade und der Möglichkeit, direkt an ihr ein kühles Bad zu nehmen. Das deutsch geführte Café al Mar (Mo u. Di geschl. | Tel. 626390096 | €) mit Blick auf die Bucht und leckeren Tapas ist die Anreise nach Porís wert.

Vilaflor

Wohl der idyllischste Ort im gesamten Inselsüden ist das 60 km südwestlich von Güímar gelegene, knapp 3000 Ew. große Dorf. Nicht ohne Stolz nennt sich Vilaflor die höchstgelegene Gemeinde Spaniens. Auf 1400 m über dem Meer breiten sich Terrassenfelder aus, auf denen Wein und Gemüse angebaut werden. Ein kleiner Betrieb füllt Quellwasser ab, das unter den Namen „Pinalito“ und „Fuente Alta“ überall auf Teneriffa getrunken wird. Das tägliche Leben ist gemütlich. Weit weg vom Trubel der Ferienzentren und den staubigen Küsten atmen Sie hier schon die frische Höhenluft der Teide-Region. Stolz reckt sich die einschiffige Iglesia de San Pedro Apóstol (Plaza de San Pedro) in die Höhe, die Mitte des 16. Jhs. auf einer noch älteren Kapelle errichtet wurde. An ihrer Rückseite kündet die mächtige Fassade der Casa de los Soler von der einstigen Macht der Adelsfamilie, die den Ort gründete. Im gemütlichen Hotel Rural el Sombrerito, einer einfachen Landherberge, wird Urlaub jenseits aller Hektik zur Wirklichkeit (20 Zi. | Calle Santa Catalina s/n | Tel. 922709052 | Fax 922709352 | casa_chicho@hotmail.com | €). Ein Kleinod ist das familiäre Kurhotel Spa Villalba mit Piniengarten, Sonnenterrasse, Well- und Fitnessbereich, Pool. Hier steigen Wanderer, Biker und Kletterer ab (27 Zi. | Carretera San Roque | Tel. 922709930 | Fax 922709341 | www.hotelvillalba.com | €€). Hoch über dem Ort thront das Lokal El Mirador mit traumhaftem Blick zurück zur Küste (Fr geschl. | Camino San Roque 2 | Tel. 922709135 | €€).

Ziele in der Umgebung

Der Südwesten

Los Abrigos

Eckige Wohnblocks aus grauem Zement bestimmen das Bild des Dorfs (2000 Ew.) 15 km östlich von Los Cristianos. Erst wer direkt zum Hafen durchfährt, merkt, warum täglich Urlauber aus dem ganzen Süden hierher kommen. Entlang der Hafenpromenade reihen sich einige Restaurants aneinander. Meist klein und schlicht ausgestattet, bieten sie einfach zubereitete, aber exzellente Gerichte aus Fisch und Meeresfrüchten, die von den Fischern vom Boot direkt in die Pfanne befördert werden. Den schönen Meerblick aus fast allen Lokalen gibt es gratis dazu.

Costa del Silencio

Küste der Ruhe - diese Bezeichnung gilt für den 12 km südöstlich von Los Cristianos liegenden äußersten Südzipfel Teneriffas in mehrfacher Hinsicht. In das öde, baumlose Hinterland mit seinen endlosen Bananenpflanzungen hinter hohen Mauern und den Gemüseplantagen unter Plastikplanen bringen nur die steten Passatwinde etwas Leben. Das Fischerdorf Las Galletas hat entlang seiner kleinen Promenade auffallend viele Eisdielen und mehrere Fischlokale wie das einfache Marina und das etwas schickere Atlántida (beide tgl. | €-€€).

La Gomera

Von der Hafenmole in Los Cristianos saust das Tragflächenboot „Fred. Olsen Express“ mehrmals täglich in 40 Minuten zur Nachbarinsel Gomera - ein interessantes Ziel für einen Tagesausflug (hin u. zurück ab 55 Euro/Pers. Wer sein Auto mitnehmen will, bezahlt ab 175 Euro für PKW u. 2 Personen | Tel. 902100107 | www.fredolsen.es).

El Médano

El Médano („die Düne“), 20 km östlich von Los Cristianos gelegen, ist das Synonym für Teneriffas längste Strände. Gut 2 km lang ist die Playa Médano, die mitten im Ort beginnt, hell und fein der Sand. Bei Flut wird dieser Strand, der auch für Kinder und Nichtschwimmer gut geeignet ist, allerdings unterhalb der Promenade fast völlig überspült. Im Süden treffen sich die Windsurfer.

Adeje

Der unspektakuläre Ort an den westlichen Ausläufern des Teide-Massivs ist als Verwaltungssitz für das südlich gelegene Playa de las Américas zu Reichtum gekommen. Zu Beginn des 16. Jhs. errichteten spanische Eroberer die Kirche Santa Úrsula mit sehr schön geschnitzten Deckenbalken. Auf dem Söller über der Sakristei nahmen die adligen Herrscher am Gottesdienst teil. Der Altaraufsatz des Hauptaltars ist ein herrliches Beispiel des kolonialen Barocks (Calle Grande s/n).

La Caleta

Der Fischerort lag ursprünglich 5 km nordwestlich von Playa de las Américas, ist aber inzwischen durch den Bauboom von jenem erreicht worden. Auch La Caleta wandelt sich rasch zur Feriensiedlung, ist aber noch ohne Strand.

Playa Paraíso

Entlang der Westküste entstehen ständig neue Siedlungen. Playa Paraíso hat noch keinen Strand, aber eine pittoreske Felsenbucht - und ein neues Hotel, das Roca Nivaria, ein sachlich-schnörkelloser Komplex direkt am Meer mit besonders gutem Sportangebot (298 Zi. | Avenida Adeje 300 | Tel. 922740202 | Fax 922743636 | www.rocanivaria.com | €€€).

San Juan

Vor dem unbedeutenden Ort erhebt sich wie eine rostrote Fata Morgana das Abama, ein riesiges Luxusresort im Stil einer marokkanischen Zitadelle mit eigenem Golfplatz. Auf mehreren Ebenen liegen Villenanlagen bis hinunter zum Meer. Park, sieben Pools, Spa, neun Restaurants - alles ist vom Feinsten. 450 Zi. u. Gartensuiten | Lage: TF 47, km 9 | Tel. 922126000 | Fax 922126100 | www.abamahotelresort.com | €€€

Los Gigantes

„Die Giganten“ nennt sich die spektakuläre Steilküste am 1 km nördlich gelegenen Ende der Küstenstraße. Sie fällt 450 m senkrecht ins Meer ab. Los Gigantes heißt auch der kleine, schicke Badeort mit wenigen, engen Gassen, der sich seitlich an den Felsen schmiegt. Ein überwältigender Anblick, besonders vom großen Sporthafen aus, in dem viele Atlantikyachten schaukeln. Noch eindrucksvoller wirken Los Gigantes vom Boot aus, das Sie zum Greifen nah heranbringt. Fahrten unternimmt neben anderen der ehemalige Krabbenkutter „Katrin“, mit dem Eigner Heiko Kuschnik Gäste auch zur Delphinbeobachtung schippert (tgl. ab 11.30 Uhr | 2-Std.-Törn 25 Euro | 100 m vor der Hafenzufahrt rechts | Tel. 922860332 | www.rmc-international.com).

Guía de Isora

Bananen, deren Pflanzungen das Dorf umgeben, sind die Lebensgrundlage der etwa 5200 Ew. von Guía de Isora, 10 km südöstlich von Puerto de Santiago. Im Geschäft Artesanía Canaria am Ortsausgang (Mo-Sa 8.30-18, So 9-17 Uhr) gibt es neben dem üblichen Touristennippes auch typisch kanarische Spezialitäten, Weine und Kuchen. Oberhalb Guías beginnt eine der drei Zufahrtsstraßen hinauf zum Teide-Nationalpark, eine herrliche Autostrecke, die erst durch Ackerland und dann in die fast vegetationslose Vulkanregion in gut 2000 m Höhe führt.

Playa de la Arena

Einst als eigenständige Urlaubssiedlung konzipiert, ist Playa de la Arena längst mit Puerto de Santiago zusammengewachsen. Eine Besonderheit ist in Playa der gleichnamige, nur 250 m lange Strand aus feinstem, pechschwarzem Sand. Giftgrüne Palmen bilden dazu einen prächtigen Kontrast. Übrigens wird hier auch die stärkste Sonneneinstrahlung der Insel gemessen. Seit über zehn Jahren erhält die Playa de la Arena regelmäßig die Blaue Flagge zugesprochen, Zeichen höchster Qualität von Strand und Wasser.

Mit Kindern reisen

Mit Kindern reisen

Der Nordwesten

Deutsche Schule

Sei es beim Einkaufsbummel oder dem Besuch von Museen und Kirchen - gelangweilte oder nörgelnde Kinder können das Urlaubsklima für alle schon mal trüben. Die Deutsche Schule in Puerto de la Cruz hat sich daher einen tollen Service für Eltern einfallen lassen, die auch mal etwas ohne ihre Kleinen unternehmen möchten. Montags bis freitags von 13.30 bis 19 Uhr nimmt der Schulkindergarten Kinder zwischen zwei und zwölf Jahren auf - für einen Nachmittag oder für mehrere Wochen. Ein Nachmittag kostet 15 Euro, bei längerer Zeit gibt es Rabatt. Calle San Rafael 3 | Anmeldung nötig vormittags unter Tel. 922384062 | www.deutscheschule-puertocruz.org

Lago de Martiánez

Puerto de la Cruz ist zwar der beliebteste Badeort an Teneriffas Nordküste, besitzt aber nur wenige Strände. Da außerdem der Atlantik meist mit voller Wucht gegen die Playas brandet, können Kinder hier nicht sicher baden. César Manrique, der geniale Architekt und Landschaftsgestalter aus Lanzarote, wusste Abhilfe: 1977 entwarf er die Promenade Lido San Telmo und den Lago de Martiánez, eine auf unterschiedlichen Ebenen in den Küstenfelsen angelegte Badelandschaft mit Wasserfällen, Fontänen, Cafeterias und Restaurant, mehreren großen Meerwasserpools, einem See mit Inseln aus Lavagestein und viel Grün. Für Kinder gibt es Klettermöglichkeiten. Geeignet ab acht Jahren. Tgl. 10-17 Uhr | Eintritt 3,30 Euro, Kinder 1,10 Euro | Costa Martiánez

Loro Parque

Ein Freizeitzentrum der Superlative ist dieser riesige Papageienpark - mit 12 ha Fläche das größte der Kanarischen Inseln. Es liegt am Ende der Playa Jardín und besteht aus Parks, tropischen Gärten, weitläufigen Tiergehegen, Aquarien und Arenen für Showveranstaltungen. Hier wurde die weltweit größte Zahl Papageien an einem Ort versammelt, unter ihnen auch sehr seltene Arten, die man im Loro Parque sogar züchtet. Längst werden auch andere Tiere gehalten - von Tigern und Krokodilen über Gorillas bis zu Fledermäusen. Delphin- und Seelöwenshows unterhalten die Besucher, Haien kann man sich in einem Unterwassertunnel auf Tuchfühlung nähern. Ein Panoramakino erschließt dem Menschen die Welt aus der Vogelperspektive. Im größten Pinguinarium der Welt leben bei Temperaturen um den Gefrierpunkt unter einer gewaltigen Kuppel, aus der ständig künstlich erzeugter Schnee rieselt, etwa 200 Tiere - vor allem Königspinguine. In einem riesigen Plexiglaszylinder tummeln sich rund 20000 Fische. Topattraktion ist die Orca-Gruppe. Die Schwertwale haben eine eigene Show. Alle Gehege sind mustergültig angelegt. Ein afrikanischer Markt, ein thailändisches Dorf, ein Orchideenhaus sowie Restaurants und Cafeterias runden das Angebot ab. Auch einen Spielplatz gibt es. Geeignet für Kinder ab vier Jahren. Tgl. 8.30-16 Uhr | Eintritt 30 Euro, Kinder 19 Euro | Playa Punta Brava | alle 20 Min. Gratis-Minizug ab Playa Martiánez | www.loroparque.com

Mit Kindern reisen

Der Nordosten

Museo de la Ciencia y el Cosmos

An interaktiven Geräten und anhand verständlicher Beispiele lernen Kinder ab ca. acht Jahren im Wissenschaftsmuseum in La Laguna spielend Universum, Erde und Mensch verstehen. Kurze Erklärungen auch auf Deutsch. Di-So 9-19 Uhr | Eintritt 3 Euro, So frei

Parque Marítimo César Manrique

Das Freibad der Hauptstadt mit mehreren Pools, einem großen Kinderbecken, Inseln aus Vulkanstein und weiten Liegeflächen beruht auf einem Entwurf des Architekten César Manrique. Kleine Cafeterias sorgen fürs leibliche Wohl. Tgl. 10-17 Uhr | Eintritt 2,50 Euro, Kinder 1,20 Euro | Avenida de la Constitución 5

Mit Kindern reisen

Der Südwesten

Aqualand

In dem Salzwasserfreizeitbad gibt es Pools, Wasserrutschen und -röhren, Wasserfälle und einen trägen Fluss, auf dem man sich durch die Anlage treiben lassen kann. Delphinarium mit täglichen Shows, Spielplätze. Es gibt Snackbars und Läden. Liegen etc. und Shows muss man extra bezahlen. Für Familien mit Kindern ab drei Jahren empfehlenswert. Tgl. 10-18 Uhr | Eintritt 23,50 Euro, Kinder 16,50 Euro | San Eugenio Alto | Anfahrt: Autopista del Sur, Ausfahrt 29 | www.aqualand.es/tenerife

El Laguillo

Für Familien ist dieses kleine Freibad mit Cafeteria eine gute Strandalternative in Los Gigantes. Tgl. 9.30 bis 17.30 Uhr | Eintritt 4,50 Euro, Kinder bis 8 Jahre 2,75 Euro | Wochenabo 20 bzw. 11 Euro, Liegen inkl.

Parque Las Águilas

Der weitläufige Dschungelpark mit über 7 ha üppiger Vegetation, Seen und Wasserfällen ist die Heimat einer Vielzahl von Raubvögeln. Zu sehen sind Adler, Kondore, Falken, Eulen und andere Greife bei der Fütterung, der Abrichtung und beim Beutefang. Außerdem gibt es u. a. weiße Tiger, Löwen, Leoparden, Pinguine, Pelikane, Marabus, Flusspferde, Krokodile und Orang-Utans zu bestaunen. Cafeterias, ein Kaktusgarten, Klettergeräte und Tretboote auf einem Minisee runden das Angebot ab. Tgl. 10-17 Uhr | Eintritt 22,50 Euro, Kinder 15,50 Euro | Anfahrt: Carretera Los Cristianos-Arona, km 4 | Gratisbusse aus der Stadt | www.aguilasjunglepark.com/lasaguilas

Roca Nivaria

Das Hotel in Playa Paraíso hat nicht nur das beste Sportangebot - von Fußball bis Bogenschießen - für junge Gäste. Auch Kleinkinder ab 10 Monaten werden kostenlos betreut, damit die Eltern etwas allein unternehmen können. Tgl. 9.30-13 u. 15-17 Uhr

Siam Park

Ende 2007 eröffnete das Mega-Freizeitzentrum. Es mischt Wasservergnügen und Tierpark und ist im thailändischen Stil erbaut. Autopista del Sur, Ausfahrt 29 | www.siampark.net

Insider-Tipp

Tuareg

Die Wüste ruft: Das Tuareg, eine angesagte Teebar in Santa Cruz, bewirtet nicht nur Beduinen

Arcon Tapas

Den Gaumen kitzeln: Die besten Tapas der Kanaren gibt es in Alvaro Bazos Arcon in Puerto de la Cruz

La Hierbita

Gut und günstig: Das La Hierbita in Santa Cruz ist besonders bei jungen Leuten wegen seiner kanarischen Hausmannskost und wegen seiner Tapas beliebt

Boot

Walen begegnen: Von Los Cristianos aus sticht die „Lady Shelley“ zur Wal- und Delphinbeobachtung in See

Thalasso und Therme

Bäderlandschaft: Mal was anderes als das Meer: Im Aqua Club Termal in Playa de las Américas kann man in Massagepools und Saunen herrlich relaxen

Jardín Botánico

Im Zauberwald: Für den Jardín Botánico in Puerto de la Cruz sammelte ein König seltsame Tropenpflanzen

Museo de la Ciencia y el Cosmos

Ab ins All: Vieles über unser Universum erfahren Sie im Museo de la Ciencia y el Cosmos in La Laguna

Playa de Bollullo

Individualistenstrand: Die malerische Playa de Bollullo bei Puerto de la Cruz ist von Touristen noch kaum entdeckt

Hotel Océano

Wellness und mehr: Im Hotel Océano in Punta del Hidalgo kurt man fernab der Touristenzentren

Casona Santo Domingo

Urig wohnen: Die Casona Santo Domingo in Guímar: ein schönes Dorfhotel aus dem 16. Jh.

Montañas de Anaga

Den Bauern auf der Spur: Ein uriger Rundgang auf alten Hirtenwegen führt durch die Montañas de Anaga

Porís de Abona

Lecker mit Aussicht: Im Café al Mar in Porís de Abona trifft man sich zum Chillen bei Tapas und Kuchen

La Caleta

Cool abhängen: Der Chiringuito Chillout in La Caleta ist die beste Strandbar Teneriffas

Top Highlights

Casa Régulo

In einem renovierten Stadthaus gelegen, ist das Régulo überaus beliebt. Es erhielt mehrfach Auszeichnungen für seine phantasievolle Küche. So geschl. | Calle Pérez Zamora 16 | Tel. 922384506 | €€€

Wandern im Nationalpark

Bergwanderer können auf etwa einem Dutzend Routen die Cañadas erlaufen oder auch den Teide zu Fuß bezwingen. In dieser Gegend finden Sie auch die Huevos del Teide, die „Teide-Eier“, riesige rundliche Brocken aus Lavagestein, die verstreut im Gelände liegen. Touren für allein Wandernde sind ausgeschildert (Karten im Besucherzentrum).

Thalasso und Therme

Das Mare Nostrum Spa im Hotelkomplex Mare Nostrum Resort glänzt durch exklusives Ambiente und durch seine vielfältigen physiotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten, Beauty- und Kurangebote auf einer Fläche von ca. 1600 m². Tel. 922757540 | Fax 922757515 | www.marenostrumspa.es

Casas de los Balcones

In der Calle San Francisco stehen sich mehrere Stadthäuser von schlichter Eleganz gegenüber. Ihre wunderbaren, für die Kanaren typischen, fein gedrechselten Holzbalkone, die wie Galerien außen an der Fassade kleben, gaben ihnen ihren Namen: Casas de los Balcones. Die Erste, die Casa Fonseca, wurde 1632 errichtet. Sie fasziniert die Besucher mit einem tropisch-grünen Patio und einem völlig mit Holz verkleideten Arkadengang im ersten Stock. In ihren Räumen befindet sich heute eine Stickereischule. Decken und Tücher, bei deren Herstellung man zuschauen kann, werden auch verkauft.

Auditorio de Tenerife

Das schneeweiße Konzerthaus ist ein gewagtes Bauwerk des Stararchitekten Santiago Calatrava. Blickfang ist der riesige, sich über die Veranstaltungssäle neigende Flügel. Hier finden Konzerte, Opernaufführungen und Ballettabende statt. Avenida de la Constitución s/n

Iglesia de Nuestra Señora de la Concepción

Der schlanke Glockenturm der ältesten Kirche (1502) in Santa Cruz ist im typischen Kolonialstil erbaut und galt Seefahrern lange als Wahrzeichen der Stadt. Nach einem Brand wurde das dreischiffige Gotteshaus mit den zahlreichen Seitenaltären im 17./18. Jh. mehrfach restauriert. Schlanke Vulkansteinsäulen stützen innen das Gebäude, das wertvolle Barockkunstwerke birgt: den Hochaltar, eine farbige Marmorkanzel, Gemälde, Gold- und Silberschätze sowie das „Kreuz der Eroberung“ von 1494. Avenida Bravo Murillo s/n

Parque García Sanabria

Der Park ist nach einem Bürgermeister der Stadt benannt und einzigartig auf dem ganzen Archipel. Zahlreiche Brunnen, romantische Arkadengänge, mächtige Bäume und eine urwalddichte Bepflanzung ziehen viele Menschen an. Nach der kompletten Neugestaltung und nun mit eigenem Infozentrum (Mo-Fr 10-19, Sa 10 bis 14, So 16-19 Uhr) lädt er mit breiten Wegen, Skulpturen, verträumten Plätzen, gemütlichen Bänken und einer netten Cafeteria noch mehr zum Verweilen ein und gehört zu jedem Santa-Cruz-Besuch.

Basílica de Candelaria

Die 1959 im verspielt kanarisch-neokolonialen Stil gebaute dreischiffige Basilika beherbergt das größte Heiligtum des Archipels, die Virgen de Candelaria. Die verschwenderisch bekleidete, mit Krone und Juwelen geschmückte Jungfrau hat im Inneren der Kirche ihren Ehrenplatz in einer goldgerahmten, beleuchteten Kammer über dem Altar. Ein modernes Wandgemälde stellt ihre Geschichte dar. Die Madonnenfigur, deren Vorgängerin bei einer Sturmflut verloren ging, wurde 1827 von dem tinerfeñischen Künstler Fernando Estévez geschaffen. Die Gesichtsfarbe der Jungfrau und ihres gekrönten Kindes ist auffallend dunkel.

Pirámides de Güímar

Aus der Zeit der Ureinwohner Teneriffas stammen sechs Pyramiden, die man früher lediglich für Steinhaufen gehalten hatte. Die Anordnung der Pyramiden zueinander und die Vermessung ihres Standorts führten den Naturforscher Thor Heyerdahl zu der Vermutung, sie könnten astronomischen Zwecken gedient haben. Gesicherte Erkenntnisse gibt es aber bis heute nicht. Im Museumsbereich liegt ein Nachbau von Heyerdahls gänzlich aus Schilf gebautem Schiff „Raa“, auf dem sich der Norweger einst über den Atlantik nach Mexiko treiben ließ. Außerdem zu sehen: Artefakte aus der Neuen Welt, die im Zusammenhang mit den Kanaren stehen. Tgl. 9.30-18 Uhr | Eintritt 9,75 Euro | Calle Chacona s/n | www.piramidesdeguimar.net

San Roque

Dieses Kleinod kanarischer Hotellerie wurde in einem Herrenhaus des 17. Jhs. mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Die 20 Zimmer sind mit modernem Mobiliar ausgestattet. Pool und Terrasse sorgen für Urlaubsflair, ein begrünter Patio für Romantik. Calle Esteban de Ponte 32 | Tel. 922133435 | Fax 922133406 | www.hotelsanroque.com | €€€

Masca

Beim Näherkommen fällt es kaum auf, das wunderschöne Dorf, das 21 km südlich von Garachico liegt. Aus dem graubraunen Fels der Umgebung schlug man Quader und errichtete daraus die Häuser der verschiedenen Ortsteile, die sich auf mehrere Hänge verteilen. Diese Architektur ist typisch für die Teno-Region, und Masca ist das beste Beispiel. Das älteste Gebäude, die Casa de los Avinculados, steht im Viertel La Piedra. Bis weit ins 20. Jh. waren alte Hirtenwege der Guanchen die einzige Verbindung Mascas mit der Außenwelt. Sie wanden sich die Berghänge entlang von Dorf zu Dorf bis nach Santiago del Teide. Für ein geruhsames Kennenlernen Mascas nehmen Sie sich am besten in den Morgen- oder Abendstunden Zeit.

Cumbre dorsal

Die 42 km lange Strecke auf der schmalen Gebirgskette von La Laguna zum Teide-Nationalpark ist die schönste, die Sie auf Teneriffa mit dem Auto fahren können. Durch ein Kaleidoskop von Landschaften geht es bis auf 2300 m Höhe. Westlich der alten Hauptstadt sonnen sich Kakteen und Orangenbäume in der dürren Hochebene, deren Zentrum La Esperanza ist, ein adrettes, verschlafenes Dorf. Oberhalb beginnt der Esperanza-Wald. Dichter Kiefernforst und hoher Eukalyptus kühlen den Boden, Farne finden Schatten, Lorbeer- und Tannenpflanzungen sollen dem jahrhundertelangen Kahlschlag entgegentreten. Das rustikale Lokal Las Raíces lädt zu schmackhafter Hausmannskost mitten im Wald (Mo geschl. | €).

Playa de las Teresitas

Auf 1 km Länge erstrahlt der künstlich aufgeschüttete Strand in blendendem Goldgelb, die angepflanzten Palmen werten ihn weiter auf. Damit die helle Pracht nicht gleich wieder weggewaschen wird, wurde ein Damm ins Meer hinaus gebaut. Touristen kommen selten an den kanarischsten aller Strände, 10 km nordöstlich hinter San Andrés, der sich immer am Wochenende mit Tagesbesuchern aus Santa Cruz füllt.

Vilaflor

Wohl der idyllischste Ort im gesamten Inselsüden ist das 60 km südwestlich von Güímar gelegene, knapp 3000 Ew. große Dorf. Nicht ohne Stolz nennt sich Vilaflor die höchstgelegene Gemeinde Spaniens. Auf 1400 m über dem Meer breiten sich Terrassenfelder aus, auf denen Wein und Gemüse angebaut werden. Ein kleiner Betrieb füllt Quellwasser ab, das unter den Namen „Pinalito“ und „Fuente Alta“ überall auf Teneriffa getrunken wird. Das tägliche Leben ist gemütlich. Weit weg vom Trubel der Ferienzentren und den staubigen Küsten atmen Sie hier schon die frische Höhenluft der Teide-Region. Stolz reckt sich die einschiffige Iglesia de San Pedro Apóstol (Plaza de San Pedro) in die Höhe, die Mitte des 16. Jhs. auf einer noch älteren Kapelle errichtet wurde. An ihrer Rückseite kündet die mächtige Fassade der Casa de los Soler von der einstigen Macht der Adelsfamilie, die den Ort gründete. Im gemütlichen Hotel Rural el Sombrerito, einer einfachen Landherberge, wird Urlaub jenseits aller Hektik zur Wirklichkeit (20 Zi. | Calle Santa Catalina s/n | Tel. 922709052 | Fax 922709352 | casa_chicho@hotmail.com | €). Ein Kleinod ist das familiäre Kurhotel Spa Villalba mit Piniengarten, Sonnenterrasse, Well- und Fitnessbereich, Pool. Hier steigen Wanderer, Biker und Kletterer ab (27 Zi. | Carretera San Roque | Tel. 922709930 | Fax 922709341 | www.hotelvillalba.com | €€). Hoch über dem Ort thront das Lokal El Mirador mit traumhaftem Blick zurück zur Küste (Fr geschl. | Camino San Roque 2 | Tel. 922709135 | €€).

El Médano

El Médano („die Düne“), 20 km östlich von Los Cristianos gelegen, ist das Synonym für Teneriffas längste Strände. Gut 2 km lang ist die Playa Médano, die mitten im Ort beginnt, hell und fein der Sand. Bei Flut wird dieser Strand, der auch für Kinder und Nichtschwimmer gut geeignet ist, allerdings unterhalb der Promenade fast völlig überspült. Im Süden treffen sich die Windsurfer.

Adeje

Der unspektakuläre Ort an den westlichen Ausläufern des Teide-Massivs ist als Verwaltungssitz für das südlich gelegene Playa de las Américas zu Reichtum gekommen. Zu Beginn des 16. Jhs. errichteten spanische Eroberer die Kirche Santa Úrsula mit sehr schön geschnitzten Deckenbalken. Auf dem Söller über der Sakristei nahmen die adligen Herrscher am Gottesdienst teil. Der Altaraufsatz des Hauptaltars ist ein herrliches Beispiel des kolonialen Barocks (Calle Grande s/n).

San Juan

Vor dem unbedeutenden Ort erhebt sich wie eine rostrote Fata Morgana das Abama, ein riesiges Luxusresort im Stil einer marokkanischen Zitadelle mit eigenem Golfplatz. Auf mehreren Ebenen liegen Villenanlagen bis hinunter zum Meer. Park, sieben Pools, Spa, neun Restaurants - alles ist vom Feinsten. 450 Zi. u. Gartensuiten | Lage: TF 47, km 9 | Tel. 922126000 | Fax 922126100 | www.abamahotelresort.com | €€€

Los Gigantes

„Die Giganten“ nennt sich die spektakuläre Steilküste am 1 km nördlich gelegenen Ende der Küstenstraße. Sie fällt 450 m senkrecht ins Meer ab. Los Gigantes heißt auch der kleine, schicke Badeort mit wenigen, engen Gassen, der sich seitlich an den Felsen schmiegt. Ein überwältigender Anblick, besonders vom großen Sporthafen aus, in dem viele Atlantikyachten schaukeln. Noch eindrucksvoller wirken Los Gigantes vom Boot aus, das Sie zum Greifen nah heranbringt. Fahrten unternimmt neben anderen der ehemalige Krabbenkutter „Katrin“, mit dem Eigner Heiko Kuschnik Gäste auch zur Delphinbeobachtung schippert (tgl. ab 11.30 Uhr | 2-Std.-Törn 25 Euro | 100 m vor der Hafenzufahrt rechts | Tel. 922860332 | www.rmc-international.com).

Playa de la Arena

Einst als eigenständige Urlaubssiedlung konzipiert, ist Playa de la Arena längst mit Puerto de Santiago zusammengewachsen. Eine Besonderheit ist in Playa der gleichnamige, nur 250 m lange Strand aus feinstem, pechschwarzem Sand. Giftgrüne Palmen bilden dazu einen prächtigen Kontrast. Übrigens wird hier auch die stärkste Sonneneinstrahlung der Insel gemessen. Seit über zehn Jahren erhält die Playa de la Arena regelmäßig die Blaue Flagge zugesprochen, Zeichen höchster Qualität von Strand und Wasser.

Loro Parque

Ein Freizeitzentrum der Superlative ist dieser riesige Papageienpark - mit 12 ha Fläche das größte der Kanarischen Inseln. Es liegt am Ende der Playa Jardín und besteht aus Parks, tropischen Gärten, weitläufigen Tiergehegen, Aquarien und Arenen für Showveranstaltungen. Hier wurde die weltweit größte Zahl Papageien an einem Ort versammelt, unter ihnen auch sehr seltene Arten, die man im Loro Parque sogar züchtet. Längst werden auch andere Tiere gehalten - von Tigern und Krokodilen über Gorillas bis zu Fledermäusen. Delphin- und Seelöwenshows unterhalten die Besucher, Haien kann man sich in einem Unterwassertunnel auf Tuchfühlung nähern. Ein Panoramakino erschließt dem Menschen die Welt aus der Vogelperspektive. Im größten Pinguinarium der Welt leben bei Temperaturen um den Gefrierpunkt unter einer gewaltigen Kuppel, aus der ständig künstlich erzeugter Schnee rieselt, etwa 200 Tiere - vor allem Königspinguine. In einem riesigen Plexiglaszylinder tummeln sich rund 20000 Fische. Topattraktion ist die Orca-Gruppe. Die Schwertwale haben eine eigene Show. Alle Gehege sind mustergültig angelegt. Ein afrikanischer Markt, ein thailändisches Dorf, ein Orchideenhaus sowie Restaurants und Cafeterias runden das Angebot ab. Auch einen Spielplatz gibt es. Geeignet für Kinder ab vier Jahren. Tgl. 8.30-16 Uhr | Eintritt 30 Euro, Kinder 19 Euro | Playa Punta Brava | alle 20 Min. Gratis-Minizug ab Playa Martiánez | www.loroparque.com

Parque Las Águilas

Der weitläufige Dschungelpark mit über 7 ha üppiger Vegetation, Seen und Wasserfällen ist die Heimat einer Vielzahl von Raubvögeln. Zu sehen sind Adler, Kondore, Falken, Eulen und andere Greife bei der Fütterung, der Abrichtung und beim Beutefang. Außerdem gibt es u. a. weiße Tiger, Löwen, Leoparden, Pinguine, Pelikane, Marabus, Flusspferde, Krokodile und Orang-Utans zu bestaunen. Cafeterias, ein Kaktusgarten, Klettergeräte und Tretboote auf einem Minisee runden das Angebot ab. Tgl. 10-17 Uhr | Eintritt 22,50 Euro, Kinder 15,50 Euro | Anfahrt: Carretera Los Cristianos-Arona, km 4 | Gratisbusse aus der Stadt | www.aguilasjunglepark.com/lasaguilas

Garachico

Icod de los Vinos


Auftakt

Was für eine Insel!

Teneriffa zu erleben ist einzigartig. Tiefblauer Ozean und tolle Strände, schroffe Küsten und Schluchten, dichte Wälder und karges Ödland, der Vulkan Teide inmitten bizarrer Lavameere - die Natur zeigt ihre ganze Vielfalt. Durch koloniale Städte streifen, Museen und Kirchen entdecken - auch kulturell ist einiges los. Man sitzt bei den Einheimischen in urigen Bars, genießt ihre traditionelle Küche, trinkt ihre kräftigen Weine. Surfen, tauchen, wandern, Rad fahren, die Nacht zum Tag machen oder einfach die Seele baumeln lassen - auf Teneriffa herrscht nie Langeweile. Und die Sonne scheint dazu - das ganze Jahr.

Nein, von seiner Faszination hat er nichts eingebüßt. Flugzeuge umkreisen ihn in respektvollem Abstand, bevor sie zur Landung auf Teneriffa ansetzen. Schon aus großer Entfernung weist er den Weg zu seiner Insel, deren Wahrzeichen er ist. Oft trennt ihn eine dichte Wolkendecke von der Welt darunter. Dort oben herrscht nur er über eine lebensfeindliche Mondlandschaft - der König der Vulkane, der Pico del Teide.

Immer hat er die Menschen beeindruckt, ja geängstigt. Noch 1909 gab es an seinem Nordhang einen Ausbruch. Schon durch die Legenden des Altertums geisterte eine Insel mit Namen Nivaria, die „Verschneite“, deren weiße Spitze Seefahrer von weitem sahen, ohne sie selbst entdecken zu können. Die Guanchen, die ersten Siedler Teneriffas, vermuteten hinter den Ausbrüchen des Teide den Zorn des Gottes Guayote. Kolumbus hielt Funken und Rauch, die er spuckte, für ein böses Omen für seine erste Entdeckungsreise. Alexander von Humboldt bewunderte 1799, wie die ersten Sonnenstrahlen den Gipfel zum Strahlen brachten, während an der Küste noch Dunkelheit herrschte. Auf dem mit 3718 m höchsten Berg Spaniens beginnt und endet der kanarische Tag. Und es ist bei seiner Höhe nicht ungewöhnlich, dass er im Winter schneebedeckt ist - trotz der südlichen Lage der Kanaren.

Teneriffa, die mit 2034 km² größte und vielfältigste der sieben „Inseln des ewigen Frühlings“, wie man die Kanaren schon zu Homers Zeiten nannte, begeistert durch Kontraste: am Strand sonnenbaden, in Kiefernwäldern wandern; Wale im Atlantik beobachten, seltsame Pflanzen entdecken; Badespaß am Tag, durchfeierte Nächte; traditionelle Feste erleben, durch moderne Shoppingcenter bummeln; tauchen im Meer, klettern in Schluchten - all das ist möglich.

Bei der Ankunft fährt aber vielen erst einmal der Schreck in die Glieder. Der Süden ist rau und verdorrt. Wasser, das wird deutlich, ist ein ebenso kostbares wie seltenes Gut. Einst breiteten sich große Wälder über Teneriffa aus, sprudelten Bäche aus den Bergen herab. Die Spanier begannen Ende des 15. Jhs. mit dem Raubbau an Mensch und Natur. Erst unterwarfen sie die Guanchen, dann holzten sie Lorbeerbäume und Pinien ab, an deren langen Nadeln die Feuchtigkeit der Wolken kondensierte und zu Boden fiel. Erosion war die Folge, Teneriffas Ökosystem wurde schwer geschädigt. Heute stehen Pinienwälder nur noch im Landesinneren, Lorbeer hat im Anaga-Gebirge im Nordosten überlebt.

Andere einheimische Pflanzen hatten es besser: Die Kanarische Palme mit dickem Stamm und weit ausladender Krone trifft man überall in den Tälern; cardón, die Kandelaberwolfsmilch, besiedelt trockene Gegenden ebenso wie die strauchigen Wolfsmilchgewächse tabaiba und tajinaste. Der Natternkopf bringt in niederen Lagen im April weiße und im Hochland von Mai bis Juni rot-violette Dolden hervor. Dort finden sich auch retama, eine weiß blühende Ginsterart, und codeso, der gelb leuchtende Geißklee. Kakteen, Mandelbäume, Eukalyptus und sämtliche Obstbäume kamen dagegen erst mit den Eroberern ins Land, haben aber inzwischen in ihrer neuen Heimat überall Wurzeln geschlagen. Bananen, Wein und die gesamte Blütenpracht der Ferienorte - von der Bougainvillea über den Hibiskus bis zur Geranie - existieren hingegen nur dank ständiger Bewässerung.

Die Guanchen, später auch die Europäer, siedelten bevorzugt auf dem kühlen Hochplateau von La Laguna und im Valle de la Orotava, der grünen Lunge Teneriffas. Zugute kam ihnen dabei der Nordostpassat. Beständig bestreichen die feuchten Winde den Norden Teneriffas in 700-1700 m Höhe und stauen sich am zentralen Hochland. Die Wolken regnen sich ab und geben Schatten, was die Temperaturen senkt und die Vegetation mit Wasser versorgt. In dieser Region ist es stets kühler als im Süden.

Wer dort allerdings afrikanisches Klima befürchtet - der Schwarze Kontinent liegt immerhin nur gut 300 km entfernt - wird angenehm überrascht. Vielmehr herrscht ewiger Frühling, das bedeutet milde Temperaturen - kaum über 30 Grad im Sommer, selten unter 20 Grad im Winter - jahrein, jahraus. Warmer Passat und der frische Kanarenstrom im Atlantik halten eine stete Balance. Mehrmals im Jahr taucht allerdings der calima auf, ein heißer, staubiger Wüstenwind, der direkt aus der Sahara herüberweht und sich für mehrere Tage wie ein Mantel über den Archipel legt. Dann steht die Luft, und das Atmen fällt schwer. Ist der Wind abgezogen, bleibt eine feine Schicht Wüstensand zurück.

Die Urlaubsgebiete Los Cristianos und Playa de las Américas im Süden lassen kaum einen Urlauberwunsch offen. In nur 40 Jahren sind hier Apartmentanlagen, Hotels, Strände und Freizeitparks entstanden - allerdings um den Preis, in einem Ausländerghetto zu wohnen. Puerto de la Cruz im Norden war dagegen schon vor 100 Jahren ein Kurbad für betuchte Engländer, die sich in dem einstigen Hafen La Orotava einquartierten, um so dem Winter daheim zu entkommen. Dort profitieren Einheimische wie Fremde vom Zusammenleben: Urlauber wohnen in einer gewachsenen Umgebung, Kanarier machen mit ihnen gute Geschäfte.

Will man aber Land und Leute wirklich kennenlernen, muss man sich tiefer auf Teneriffa einlassen. Knapp ein Drittel der 800000 tinerfeños lebt heute in der Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife, in der hektischer Verkehr und moderne Betriebsamkeit herrschen. Andererseits vergehen im Zentrum keine 100 m ohne eine legere Cafeteria oder eine gut besuchte Bar. Mittags beginnt die Siesta. Zwischen 13 und 17 Uhr passiert wenig. Doch mit dem Abklingen der Nachmittagshitze erwacht die Stadt von neuem. Dann sieht man Familien mit Kindern noch nach 22 Uhr durch die Parks flanieren, Verliebte Händchen halten und Freunde beim Bier zusammensitzen.

Wer sich dagegen auf dem Land umschaut, den überraschen archaische Strukturen: Bauern, die ihre Esel beladen; alte Männer, die auf der Plaza den Tag verdösen; Frauen in Schwarz bei der Feldarbeit; Hütten, deren Dächer von der Last der Jahrzehnte durchhängen: ein spartanisches Leben, wie es noch vor 40 Jahren auf ganz Teneriffa üblich war. Zu Beginn des 20. Jhs. wanderten Tausende tinerfeños nach Südamerika und Kuba aus, um dem Hunger in der Heimat zu entfliehen. Wer Teneriffa bereist, entdeckt beide Gesichter. Sie machen deutlich, welchen Wandel die Insel durchläuft. Nicht immer ohne Brüche, wie die hohe Arbeitslosigkeit unter den Jugendlichen und Generationskonflikte zeigen. Aber auch unumkehrbar, das bezweifelt hier niemand. Im Gegenteil. Wer eines der traditionellen Feste mit typischen Trachten erlebt, deren Motor dieselben jungen Leute sind, die in der Woche in Ämtern und Firmen an ihrer Karriere arbeiten, ist davon überzeugt, dass Teneriffa auch den Sprung ins 21. Jh. mit kanarischer Leichtigkeit gemeistert hat.

Seit 1100 v. Chr.

Während ihrer Entdeckungsfahrten gelangen Phönizier und später Karthager auf die Kanaren

5. Jh. v. Chr.

Vermutlich erste Besiedlung des Archipels der Kanaren durch Berberstämme aus dem Norden Afrikas

1494-96

Der spanische Eroberer Alonso Fernández de Lugo landet auf Teneriffa und gründet die Siedlung La Laguna

1701

Mönche begründen in La Laguna die erste Universität des Archipels

1706

Der Vulkanausbruch der Montaña Negra zerstört große Teile der Hafenstadt Garachico und bildet im Nordwesten Teneriffas Neuland, die Isla Baja

1797

Admiral Horatio Nelson überfällt Santa Cruz de Tenerife, wird aber zurückgeschlagen

1852

Königin Isabel II. verleiht den Kanaren den Status einer Freihandelszone

Ende 19. Jh.

Durch Anbau und Export von Bananen erlebt Teneriffa einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung

1927

Teneriffa, La Palma, Gomera und Hierro werden zur Provinz Santa Cruz de Tenerife zusammengefasst

1936

General Franco zettelt auf Teneriffa einen Militärputsch gegen die Regierung in Madrid an

ab 1960

Die Insel erlebt mit Beginn des Flugtourismus einen langsamen, später dann immer steileren Aufschwung

1982

Die Kanarischen Inseln erhalten einen begrenzten Autonomiestatus

1986

Spanien wird EU-Mitglied

2004

Das strahlend weiße Auditorium in Santa Cruz wird zum Inselwahrzeichen

www.sonneninsel-teneriffa.de/blog

Blogger mit Teneriffa-Erfahrung geben Tipps zu vielfältigen Themen - vom Laden mit deutscher Wurst bis zu kommenden Konzerten.

www.bernds-welt.de/videoclips.html

schöne, mit Musik unterlegte Videoimpressionen zu verschiedenen Orten und Gegenden.

www.notesfromspain.com/390/

kanarische Kochrezepte und Erklärungen dazu werden - auf Englisch - von Marina und ihren Freunden vorgetragen.

www.megawelle.com/auswandern.spanien.1.html

unterhaltsames Tagebuch einer Bloggerin, die einen Neuanfang auf Teneriffa versucht.

www.teneriffa-blog.de

ein Neu Insulaner berichtet aus seinem Alltag und gibt nützliche Infos für Teneriffa-Interessierte.

Wie der Kanarienvogel zu uns kam

Ein kleiner, unscheinbar graugrüner Girlitz von den Kanaren (Serinus canaria) ist der Ahn dieser Meistersänger. Das bunte Federkleid unserer Kanarienvögel ist Ergebnis langer Züchtung seit dem 16. Jh., als die Vögel in Europa überaus beliebt wurden. Beiden ist aber eigen, dass nur das Männchen so angenehm trällert. Auch heute sieht man in vielen Dörfern Teneriffas Dutzende Käfige mit Kanarienvögeln darin vor Fenstern und auf Balkonen hängen. Der Kanarengirlitz kommt dagegen nur frei lebend vor. Man entdeckt ihn mit Glück und Geduld meist in lichten Kiefernwäldern ab 500 m Höhe.

Der wilde Mann von Teneriffa

Roberto Zapperi schrieb die spannende Geschichte eines dicht behaarten Mannes, der im 16 Jh. an europäischen Königshöfen Aufsehen erregte.

Ein Wahnsinnsurlaub

ein unterhaltsames Buch von Winfried Wagner über die turbulenten Urlaubserlebnisse einer deutschen Familie.

Der König von Taoro

den spannenden dokumentarischen Roman über die Eroberung Teneriffas vor 500 Jahren schrieb Horst Uden.

Teneriffa - Impressionen einer Insel

Werner Scharnweber hat Teneriffas Schönheiten jenseits der allgemein bekannten Sehenswürdigkeiten ansprechend fotografiert (2006).

Es geschah auf Teneriffa

aufwendige ZDF-Dokumentation (2006) über den Hergang des verheerenden Zusammenstoßes zweier Jumbo Boeings auf dem Flughafen Los Rodeos 1977.

Oscar - el color del destino

internationale Koproduktion von Lucas Fernández (2006) über das Leben des kanarischen Malers Oscar Domínguez, eines Zeitgenossen und Freundes von Pablo Picasso.

Streicheleinheiten für den Körper

Gesundheit und Therapie haben auf Teneriffa seit Ende des 19. Jhs. Tradition, und so gibt es auch heute ein breites Wellnessangebot. In Puerto de la Cruz ragen das Oriental Spa Garden im Hotel Botánico (www.hotelbotanico.com) und das etwas kleinere, neue Spa des Bahía Príncipe San Felipe (www.bahia-principe.com) heraus. Im deutschen Kurhotel Océano (www.oceano.de) in Punta del Hidalgo können die medizinischen Anwendungen nach Rücksprache sogar mit der Krankenkasse abgerechnet werden. Im Süden ist das Mare Nostrum Spa (www.marenostrumspa.es) in Playa de las Américas der Klassiker. In der Nähe liegt die einzige und sehr gute hotelunabhängige Therme Aqua Club Termal (www.aquaclubtermal.com). Das Spa des Abama-Hotels (www.abamahotelresort.com) ist das luxuriöseste; besonders günstig, auch für Nicht-Hotelgäste, ist das des Sheraton La Caleta (www.sheratonlacaleta.com).


Szene

Trend Guide Teneriffa

Die heißesten Entdeckungen und Hotspots! Unser Szene-Scout zeigt Ihnen, was angesagt ist

Annika Bartholl

ist absolute Teneriffa-Insiderin, denn sie vertritt als Public-Relations-Profi die Destination in Deutschland (www.webtenerife.com). Die Münchnerin ist so oft auf der Kanaren-Insel anzutreffen, dass Teneriffa für sie zu einer zweiten Heimat geworden ist!

Plaza España

Früher trennte eine vierspurige Straße die Strandpromenade von der Plaza España (www.plaza-esp.com). Bis 2008 soll die Umgestaltung des Areals in Santa Cruz fertig sein. Die Straße wird unter die Erde verbannt, und überirdisch entsteht Raum für Cafés. Die Entwürfe kommen vom Schweizer Architekten-Duo Herzog & de Meuron, die mit ihren Bauten, wie zum Beispiel der Münchner Allianz Arena und dem Prada-Shop Tokio, regelmäßig weltweit für Furore sorgen. Man darf also gespannt sein!

Home Run

Als einzige der kanarischen Inseln findet man auf Teneriffa eine richtige Baseballszene (Kanarischer Verband für Baseball und Softball | Tel. 922791424). Die beste Mannschaft sind die Marlins (www.marlinspuertocruz.es) aus Puerto de la Cruz. Daneben gibt es noch fünf weitere Teams in der spanischen Liga (www.rfebeisbolsofbol.com). Auch Mannschaften vom europäischen Festland, wie die Mannheimer Tornados, nutzen die optimalen Baseball Voraussetzungen für Wintertrainingslager.

Motocross me

Laut und wahnsinnig angesagt: Motocross auf Teneriffa. Internationale Stars der Szene treten zu Wettkämpfen auf der neuen Crossbahn an (www.mxinternacionaltenerife.com). Einheimische Jungstars eifern ihren Idolen nach und liefern sich ebenfalls harte Rennen. Das Ergebnis ist ein nachhaltiger Push für die gesamte Motorsportszene der Insel.

Still alive

Der Staub der alten Adelspaläste ist wie weggeblasen: In La Laguna (www.aytolalaguna.com) pulsiert das Leben wieder! Nachdem Santa Cruz ihr den Rang als Inselhauptstadt abgelaufen hatte, wurde es ruhiger im Unesco-Weltkulturerbe. Doch mittlerweile beleben unzählige kleine Bodegas, Tapas-Bars, Studentenkneipen und Restaurants die historische Altstadt. Tipp: Tasca la Sacristía (Bencomo 26 | Tel. 922632833)

Drehort Teneriffa

Was haben das Smart-Commercial, die Postwerbung mit Gottschalk und der ZDF-Ferienarzt von Teneriffa gemeinsam? Das Setting! Teneriffa avanciert zum Lieblingsdrehort für Film- und Fotoproduktionen. Kein Wunder: Am Strand scheint die Sonne, auf dem Teide liegt Schnee, in den Wäldern gibt es sattes Grün - die perfekte Location findet sich also immer, egal ob für eine Sommer- oder Winterproduktion.

Chillout to the Max

Auf Teneriffa schießen chillige Locations wie Pilze aus dem Boden. Ambiente, Musik, coole Gäste und ein junges Team sorgen für lässige Stunden. Places to be sind El Chiringuito (Playa de la Enrameda | La Caleta | Tel. 922710079) und Harrys Bar (Shoppingcenter Safari in Playa de las Américas gegenüber dem Mare Nostrum Resort | Tel. 922777628).

Tradition trifft Passion

Die Jungen haben einen jahrtausendealten Sport wiederentdeckt! Schon die Guanchen, die Ureinwohner der Insel, praktizierten den salto de pastor im Teno Gebirge. Seit einigen Jahren treffen sich die Neo-Ur-Sportler in Buenavista del Norte zum nationalen Treffen der Hirtenspringer. Der Hirtensprung erinnert ein wenig ans Stabhochspringen, denn die Hobby-Ganaderos schwingen sich mit den meterlangen Stäben über steinige Passagen und Felsspalten. So wird Tradition zur Leidenschaft!

Salsa-Time

Die Canaris Salsa-Open sind das Highlight des Jahres (www.salsatenerife.com). Professionelle Tänzer begeistern mit Salsa at its best. Wer selbst zu lateinamerikanischen Klängen feiern möchte, besucht Mambos Latin Lounge (C/Carmen Goya Hernández 1 | Pol. Industrial El Mayorazgo | Santa Cruz), T. B. Latin World (Avenida de Anaga 37 | Santa Cruz) oder eine der vielen anderen Salsa-Bars der Insel.


Stichworte

Von Guanchen und Drachenbäumen

Teneriffa hat viel mehr als nur Sonne, Strände und den Pico del Teide zu bieten

Architektur

Kennzeichnend für die kanarische Architektur ist die großzügige Verarbeitung einheimischer Hölzer innen und außen. Kunstvoll geschnitzte Balkone, Erker, Arkaden und Treppen finden sich an den Fassaden vieler traditioneller Gebäude. Engmaschig vergitterte Fensterläden lassen Luft, aber keine Sonne ins Haus und wirken wie eine Klimaanlage. Dagegen sind die kalkweißen Fassaden auffallend schlicht. Aus Vulkansteinquadern gemauerte, unverputzte Hausecken und blassrote Ziegeldächer setzen klare Kontraste. Im Zentrum eines Hauses liegt der patio, ein Innenhof, der auf mehreren Ebenen und über Arkadengänge direkten Zugang zu allen Räumen bietet. Oft ist er üppig bepflanzt, manchmal sogar mit einem Brunnen ausgestattet und bildet eine kühle, grüne Oase im warmen Kanarenklima. Besondere Beispiele für kanarische Architektur findet man in La Orotava und La Laguna. Kirchen und Herrenhäuser haben im Innern oft geschnitzte und fein bemalte Holzdecken im maurisch inspirierten Mudéjar-Stil. Außen herrscht klassischer Kolonialstil vor: weiße Fassaden, aus Naturstein gesetzte Fassungen der Fenster und Türen und wuchtige, oft verzierte Portale. Teneriffas am besten erhaltenes Bergdorf ist Masca, dessen einfache Häuser in Trockenbauweise, also ohne Mörtel, errichtet wurden.

Carnaval

Kein Blick fällt auf Teneriffa, wenn alljährlich die Bilder des brasilianischen Karnevals über deutsche Fernsehbildschirme flimmern. Dabei kann sich das überschäumende Spektakel auf der Kanareninsel in jeder Hinsicht mit Rios Sambasause messen. Monatelang laufen die Vorbereitungen für die wilden Wochen im Februar und März. Es werden carrozas, Festwagen, gebaut und dekoriert, Kostüme geschneidert, Masken und Verkleidungen gebastelt. Murgas, verkleidete Spaßmachergruppen, wetteifern darum, die besten Kostüme, die frechsten Gesänge und die schrägste Musik zu machen. Während der desfiles, der Umzüge, ziehen sie tanzend und lärmend durch die Straßen. Oft sind Zehntausende in Santa Cruz de Tenerife unterwegs: ein wogendes Meer aus Leibern. Diesen Umzügen, die im spanischen Fernsehen landesweit live übertragen werden, schließt sich jede Nacht ein mogollón an: Bis zum Morgengrauen tanzt man zu Latinorhythmen. So geht es tage- und wochenlang. Offizieller Höhepunkt ist die Wahl der Reina del Carnaval. Nicht die Schönheit der Aspirantinnen entscheidet bei der Kür zur Karnevalskönigin, sondern ihre Fähigkeit, das zentnerschwere, funkelnde Kostüm - groß wie ein Scheunentor und teuer wie ein Mittelklassewagen - mit Anmut zu tragen. Auch die Kinder haben ihren eigenen Umzug und ihre eigene Königin.

Drago

Keine Pflanze hat die Phantasie der Kanarier so beflügelt wie der Drachenbaum. Dieser Verwandte der Yucca, der zur Gattung der Liliengewächse gehört, ist jenseits der makronesischen Inselwelt (Kanaren, Madeira, Azoren, Kapverden) schon vor 20 Mio. Jahren ausgestorben. Sein Bild findet sich auf Briefmarken und Münzen. Aus Holz geschnitzt und von Touristen meist unerkannt, verkaufen ihn Kunsthandwerker auf Bauernmärkten. 1799 zeichnete Alexander von Humboldt den ältesten Drago des Archipels - er steht noch heute in Icod de los Vinos und ist weit über 500 Jahre alt - und rätselte über seine Herkunft, die er irgendwo in Asien vermutete.

Guanchen

Viel weiß man nicht von den Ureinwohnern der Insel, deren Name so viel wie „Söhne Teneriffas“ bedeutet. Sie besiedelten den Archipel ab dem 3. Jh. v. Chr. in mehreren Einwanderungswellen und entstammten wahrscheinlich hellhäutigen Berbervölkern Nordafrikas. Diese These wird durch einen Fund im Jahr 1992 gestützt: eine Steininschrift mit dem Zeichen zanata, das für einen Berberstamm steht. Neuere Genforschung hält es aber auch für möglich, dass sie aus dem Mittelmeerraum um Sizilien einwanderten. Die Guanchen waren vor allem Bauern, die von Ziegen und Schafen lebten. Regiert wurden sie von einem mencey, einer Art König. Als die Spanier auf die Kanaren kamen, herrschten die neun Söhne des Mencey Bezenuria. Ihre überlebensgroßen Bronzestatuen stehen auf der Uferpromenade der Plaza Patrona de Canarias in Candelaria. Die Guanchen lebten meist in Höhlen, und dort bestatteten sie auch ihre mit viel Kunstfertigkeit mumifizierten Toten. Nachdem die Europäer die Altkanarier unterworfen, getötet oder versklavt hatten, gingen die überlebenden Ureinwohner bald in der Bevölkerung der Eroberer auf.

Lucha Canaria

Die lucha canaria, den kanarischen Ringkampf, gab es schon zur Zeit der Guanchen. In einem mit Sand ausgelegten Kreis von etwa 15 m Durchmesser treten zwölf Kämpfer zweier Teams paarweise gegeneinander an. In genau festgelegter Ausgangsposition stehen sie vornübergebeugt einander zugewandt und umklammern das aufgekrempelte Hosenbein des Gegners mit der linken Hand. In dem maximal drei Minuten dauernden Kampf versuchen die luchadores mit verschiedenen Griffen, den Gegner zu Boden zu werfen. Wer seinen Gegner zweimal bezwingt, hat gewonnen. Die Mannschaft mit den meisten Siegen entscheidet den Wettbewerb für sich. Wettkampftermine nennen Ihnen die Touristenbüros.

Schnee

300 km bis zur Sahara - wie kann es da schneien? Es kann, und das immer wieder. Der Teide-Nationalpark Las Cañadas liegt durchgehend über 2000 m hoch. Während die Bergspitze im Winter meistens eine weiße Haube trägt, sind die umliegenden Lavameere selten ganz eingeschneit. 5 Grad unter Null sind jedoch nichts Ungewöhnliches. Fällt dann Schnee, berichten die Tageszeitungen ausführlich über das Ereignis. Und am folgenden Wochenende fahren dick verpackte Kanarier hinauf und tummeln sich in der weißen Pracht.

Sternwarte

Die sonderbaren weißen Türme am östlichen Zugang zum Teide-Nationalpark gehören zum Observatorio del Teide, der Sternwarte Teneriffas. Als das Kanarische Institut für Astrophysik 1964 seine Arbeit aufnahm, schien hier - fernab aller Zivilisation - die geeignete Stelle für eine freie Sicht in den Himmel zu sein. Inzwischen stören jedoch die Lichter der Ferienorte die Arbeit der Astronomen, sodass sie das nächtliche Firmament heute von der Nachbarinsel La Palma aus beobachten. Die Wissenschaftler des Observatoriums studieren mittlerweile tagsüber die Sonne. Zur Besichtigung müssen Sie sich lange im Voraus anmelden: Tel. 922605200 | www.iac.es/ot/

Virgen de Candelaria

Mindestens ein Jahrhundert vor Ankunft der Spanier fanden einige Guanchen bei Candelaria eine gotische Madonnenstatue mit Kind, die vom Meer an Land gespült worden war. Die Legende erzählt, dass die ängstlichen Hirten sie mit Steinen bewerfen wollten, ihre Arme aber in der Bewegung erstarrten. Beeindruckt von den offensichtlich magischen Kräften, trugen die Altkanarier die Figur in eine Höhle und begannen, sie zu verehren. Katholischen Missionaren fiel es später nicht schwer, den Wunderglauben für sich zu nutzen und die Guanchen zu bekehren. Sie gaben der Statue den Namen Jungfrau von Candelaria und bauten ihr eine kleine Kirche. Eine Sturmflut spülte jedoch 1826 Kirche und Madonna ins Meer. Die heutige Statue schuf 1827 ein einheimischer Künstler. Ihre Gesichtsfarbe, ebenso wie die ihres gekrönten Kindes, ist fast so schwarz wie der Vulkansand des Strands unterhalb der Basilika.

Wasser

Eine Insel, über der ewig die Sonne scheint, hat auch eine Kehrseite: den Mangel an Wasser. Früher gab es viele Flüsse auf Teneriffa, dichte Pinien- und Lorbeerwälder sogen die Feuchtigkeit aus den Passatwolken. Brunnen und kilometerweit in die Berge getriebene Stollen, sogenannte Galerien, versorgten die Landwirtschaft. Inzwischen sind die meisten Bäume abgeholzt, viele Brunnen versiegt. In einigen Stauseen wird Regenwasser aufgefangen. Meist sind es jedoch Meerwasserentsalzungsanlagen, die die Feriengebiete versorgen, auch Brauchwasser wird recycelt. All das kostet viel Geld und Energie, die vor allem durch Verbrennung von Erdöl überaus umweltbelastend erzeugt wird. Obwohl der Tourismus nur etwa 10 Prozent des Wassers verbraucht - die Landwirtschaft ist mit gut 70 Prozent dabei -, hier die Bitte, ein gutes Beispiel zu geben: Vergeuden Sie kein Wasser!


Feste und Events

Höhepunkt ist der Karneval

Tiefreligiöse Feste und ausgelassener Trubel bestimmen den Fiestakalender Teneriffas

Das ganze Jahr über findet irgendwo auf Teneriffa eine Prozession statt oder wird eines Heiligen gedacht. Anlässe dazu gibt es genug auf der Insel, die den Naturgewalten Meer und Vulkan stets schonungslos ausgesetzt war. Jedes Dorf hat daher seinen eigenen Schutzpatron. Ostern und landesweite katholische Feste wie Fronleichnam gleichen Wallfahrten. Auf Bauernfesten und anderen traditionellen Feiern geben prächtig geschmückte Ochsenkarren den Ton an. Es wird ausgelassen gefeiert, zum Tanz aufgespielt und geschlemmt. Moderne Festivals und Events wie Musik- und Ballettabende in Santa Cruz, Rock- und Folkfestivals in La Laguna zeigen, dass die Insel international Anschluss hält. Und der alljährliche Karneval ist der abgefahrenste nördlich von Rio.

1. Januar

Neujahr

6. Januar

Dreikönigstag

19. März

Josephstag (San José)

März/April

Karfreitag

1. Mai

Tag der Arbeit

30. Mai

Tag der Kanaren (Día de las Islas Canarias)

Mai/Juni

Fronleichnam

25. Juli

Jakobstag (Santiago Apóstol)

15. August

Mariä Himmelfahrt

12. Oktober

Tag der Entdeckung Amerikas (Día de la Hispanidad)

1. November

Allerheiligen

6. Dezember

Tag der Verfassung (Día de la Constitución)

8. Dezember

Mariä Empfängnis

25. Dezember

Weihnachten

Januar/Februar

Beim Festival de Música de Canarias gibt es einen Monat lang - von Konzert bis Oper aus aller Welt - Kultur im Teatro Guimerá und im Auditorio in Santa Cruz de Tenerife. www.festivaldecanarias.com

Februar/März

Beim Carnaval herrscht wochenlanger Fiestataumel. Seinen Höhepunkt findet er in den Umzügen und Tanzfeten von Santa Cruz de Tenerife.

März/April

Besonders in La Laguna finden während der gesamten Karwoche prächtige Prozessionen statt. Den Höhepunkt bilden die schwermütigen Prozessionen am Karfreitag.

Mai

Fiesta de San Isidro: In Araya, Granadilla, Los Realejos und La Orotava wird rund um den 15. Mai der Schutzheilige der Bauern gefeiert. Die Menschen kleiden sich in Trachten und spielen mit kanarischen Instrumenten zum Tanz auf.

Mai/Juni

Zu Corpus Cristi, Fronleichnam, finden besonders schöne Prozessionen in La Laguna und La Orotava statt. Dabei werden herrliche Teppiche aus Blumen und gefärbtem Vulkansand auf Straßen und Plätze gezaubert.

Juli

Am zweiten Sonntag wird in der Fiesta y Romería del San Benito Abad mit einer Wallfahrt und einem großen Volksfest der Schutzpatron von La Laguna geehrt.

August

Romería de la Virgen de Candelaria, zu Ehren der Schutzheiligen Teneriffas pilgern Zehntausende am 15. August nach Candelaria. Tags darauf steigt in Garachico die Romería de San Roque, ein klassisches Bauernfest mit farbenfrohen Umzügen, die auch die umliegenden Gemeinden mit einschließen.

September

Im Rahmen der Fiestas del Cristo spielen die besten Folkbands der Kanaren zwei Tage lang in La Laguna beim Festival Sabandeño, das von Tausenden junger Leute besucht wird.


Essen und Trinken

Gofio, mojo und bienmesabe

Aus Armut geboren, verbindet die kanarische Küche Schlichtheit mit Einfallsreichtum

Grundnahrungsmittel auf den Kanaren war seit Jahrtausenden gofio, ein Mehl aus gerösteten Mais-, Hirse- oder Gerstenkörnern, in Notzeiten auch aus Grassamen. Der Anbau des Getreides war einfach und auf terrassierten Feldern auch im Gebirge möglich.

Überall, wo Quellwasser durch Schluchten sprudelte, mahlten Mühlsteine. Immer verfügbar und universell verwendbar, war das gelbe oder hellbraune Pulver ein proteinreiches, sättigendes Nahrungsmittel. Darüber hinaus nahm es beim Mischen jeden anderen Geschmack an. Die Guanchen zauberten aus gofio Brot ebenso wie Suppen. Wer gofio escaldado, mit Gofiomehl angedickte caldo (Brühe), auf einer Speisekarte findet, sollte das unbedingt probieren. Innovative Köche mischen das feine Pulver inzwischen sogar zu Speiseeis und Bananenpüree - verwegene, aber durchaus schmackhafte Kreationen.

Sehr beliebt sind Suppen und Eintöpfe. Fast in jedem Lokal mit einheimischer Küche werden frisch zubereitete sopas serviert. Besonders empfehlenswert ist der potaje canario, eine deftige Gemüsesuppe. Aus den frischen Trieben der wilden Distel von den Bergwiesen wird in vielen Landfamilien der potaje de cardos gekocht.

Optimale Ausschöpfung der eigenen Ressourcen war für die Tinerfeños schon immer eine Überlebensfrage. Zwar besaßen sie Schafe und Ziegen, später begann man auch, Kaninchen zu jagen. Doch blieben Fleisch und Fisch bis ins 20. Jh. hinein ein Luxus, den man sich nur selten leistete. Zum Schutz vor dem Verderben mussten tierische Nahrungsmittel vor Einführung des Kühlschranks in Salz eingelegt oder getrocknet werden. Als besondere Spezialität entwickelten die Kanarier daher ihre adobos. Wochen- oder gar monatelang zogen die Speisen in diesen scharfen Beizen aus Öl, Essig, Lorbeer, Kräutern, Knoblauch und Pfeffer und entfalteten erst danach ihren typischen Geschmack. Reste gab es keine. Das, was übrig blieb, landete früher in Gerichten mit so blumigen Namen wie ropa vieja, was auf Deutsch „alte Kleidung“ heißt und mit charmanter Deutlichkeit auf die wiederverwendeten Ingredienzen hinweist. Ropa vieja, puchero und rancho canario, Fleisch- und Gemüseeintöpfe, werden heute natürlich alle frisch mit Schweinefleisch, Kichererbsen, Kartoffeln, Nudeln, Zwiebeln, Safran, Knoblauch und der spanischen chorizo, einer pikanten Paprikawurst, zubereitet und gehören zum Kräftigsten und Urigsten, was Teneriffas Küche zu bieten hat. So entwickelte sich über Generationen die kanarische Traditionsküche.

Die klassische Beilage dazu, papas arrugadas, wurde zum bekannten und beliebten Touristensnack. Die „verschrumpelten Kartoffeln“ gibt es in jedem Lokal. Sie sind eine besondere Züchtung: klein, dunkel von außen, gelb von innen. Dazu reicht man die zweite jedermann bekannte Köstlichkeit, den mojo. Diese pikante Sauce darf bei keinem Gericht fehlen.

Fisch und Meeresfrüchte beherrschen mittlerweile Teneriffas Speisekarten. Historisch gesehen ist das kurios, denn die Guanchen waren eher schlechte Fischer. Daher ist die Zubereitung vor allem vom Stil der spanischen Einwanderer geprägt. A la plancha, schlicht in heißem Olivenöl in der Pfanne gebraten, schmecken vieja, cherne, sama, caballa, bocinegro am besten. Sie sind allesamt äußerst bissfeste kanarische Fische, die mit Salat und mojo ihren Geschmack besonders gut entfalten. Ebenfalls begehrt sind panierter pulpo und choco, zwei Tintenfischarten.

Cocina casera, kanarische Hausmannskost, besteht aus einer bunten Mischung von Gerichten aus aller Herren Länder: Fenchel aus Andalusien, Yams aus Afrika, Safran aus der Mancha, Pudding aus England, Nudeln aus Italien und Chayote aus Venezuela. Diese Kost erinnert daran, dass die Kanaren 400 Jahre lang Drehscheibe dreier Kontinente waren. Man trinkt Dorada vom Fass, das leicht-herbe Bier Teneriffas, oder auch mal eine Flasche Inselwein: Teneriffa ist der größte Weinproduzent des kanarischen Archipels.

Ein gutes Essen ohne Nachtisch ausklingen zu lassen wäre ein sträfliches Versäumnis. Neben Früchten aller Art - von Bananen, Orangen und Aprikosen bis Papayas, Mangos und Guaven, allesamt auf der Insel geerntet - ist flan, Karamellpudding, ein beliebtes Dessert. Höhepunkt kanarischer Süßspeisen aber ist bienmesabe aus Honig, Limonen oder Zitronen, Mandeln und Eiern. Abschluss jeder Mahlzeit ist ein cortado oder solo - ein Espresso mit oder ohne Milch.

baifito en adobo

gebratenes Zicklein, in Beize eingelegt, wird mit papas und Salat gegessen

bienmesabe

übersetzt „es schmeckt mir gut“ - zäher, goldbrauner Nachtisch aus Honig, Mandeln, Eigelb und Zitrone

caldo de pescado

dünne Fischsuppe mit Kartoffeln und Kräutern

carajacas

Leber vom Kalb, Schwein oder Huhn, gestückelt und meist eingelegt in scharfem adobo

cherne al cilantro

gebratene kanarische Goldbrasse in Koriandersauce

conejo en salmorejo

gebratenes Kaninchen in einer Beize aus Lorbeer, Knoblauch und Wein

gofio escaldado

gofio, mit Brühe der caldo de pescado zu sämigem, maisgelbem Brei angedickt, mit Kräutern und Paprika nach Geschmack

mojo rojo

sämige bis flüssige scharfe Tunke aus roten Peperoni, Öl, Knoblauch, Essig und Salz. Begleitet Fleischgerichte und papas arrugadas

mojo verde

wie mojo rojo, aber statt roter grüne Peperoni und viel Petersilie. Zu Fisch und papas arrugadas

papas arrugadas

in Salzlake gekochte kanarische Kartoffeln, die stets mit ihrer schrumpeligen (spanisch: arrugado) Haut verzehrt werden

pella

brotartige Masse aus gofio, Wasser und Salz. Isst man, in Scheiben geschnitten, zum sancocho canario

potaje canario

kräftige Suppe aus Kichererbsen, Kartoffeln, Gemüse der Saison und Mais

potaje de berros

milder Kresseeintopf mit Speck, Kürbis Kartoffeln, Mais, Yams. Darein wird gofio gerührt

rancho canario

Eintopf aus Kichererbsen, Kartoffeln, Schweinefleisch, Nudeln, Zwiebeln, Knoblauch, chorizo

ropa vieja

dicker Resteeintopf aus Kichererbsen, Fleisch, Gemüse und Kartoffeln

sancocho canario

in Salz eingelegter, gekochter Fisch, der mit Gemüse, mojo und pella gegessen wird


Einkaufen

Souvenirs aus Ton und Stoff

Das Kunsthandwerk zeichnet sich durch eine große Vielfalt an Farben und Formen aus

Durch La Orotavas Altstadt zu schlendern ist wie eine Zeitreise. Herrlich gearbeitete Balkone und Arkaden künden von der Meisterschaft kanarischer Holzschnitzer. Und auch hinter den Fassaden werden die Traditionen hochgehalten. Denn in La Orotava liegt das Zentrum der artesanía Teneriffas. Kanarisches Kunsthandwerk geht schon auf die Zeiten der Guanchen zurück und findet seinen stärksten Ausdruck in der für den Archipel typischen Art der Töpferei. Original tinerfeñisches Kunstwandwerk bekommen Sie mit Garantie und Herstellerbezeichnung in den Geschäften der staatlichen Artenerife-Kette, die auch dafür sorgt, dass die Künstler angemessen entlohnt werden. Sie gibt es in Santa Cruz, Puerto de la Cruz, La Orotava, Playa de las Américas und Los Cristianos. www.artenerife.com

Blumen

Ein besonders hübsches Andenken sind die exotischen Strelitzien, die auf Teneriffa gezogen werden. Auf dem Mercado de Flores in Puerto de la Cruz verkaufen Landfrauen wochentags bis gegen Mittag diese und viele andere Blumen. Mo-Sa | Calle Santo Domingo

Keramik

Alfarería - Schüsseln, Teller, Karaffen und Trinkgefäße - waren notwendige Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens und wurden ohne künstlerische Ambitionen hergestellt. Heute ist es gerade die Schlichtheit, die ihnen ihren besonderen Reiz verleiht. Neben La Orotava, wo im Museo de Cerámica, in vielen Galerien und Läden kanarische Töpferkunst ausgestellt und verkauft wird, ist es vor allem das Dorf Arguayo nahe Santiago del Teide, in dem die schönsten Exemplare gefertigt werden. Achten Sie beim Kauf auf Authentizität, die hier und in den Artenerife-Läden garantiert wird.

Korbwaren

Nützlich und in Handarbeit gefertigt ist die cestería. Die Korbarbeiten entstehen aus Binsen, Stroh und den Fasern der Palmblätter, die der Kunsthandwerker spleißt und miteinander verflicht.

Kulinarisches

Für manchen ist das beste Souvenir ein kulinarisches. Die Kanaren bieten da eine große Auswahl: Käse von glücklichen Ziegen, den köstlichen Nachtisch bienmesabe, Liköre aus Palmensaft oder Bananen, Gebäck aus Inselproduktion.

Stickereien

Echte kanarische Stickereien, die eine lange Tradition auf Teneriffa haben, kosten ihren Preis. Beim calado, der Hohlsaumstickerei, werden aus einem fest auf einen Holzrahmen gespannten Stoff einzelne Fäden gezogen und der Rest in komplizierter Stich- und Nähtechnik miteinander verbunden. So entstehen vor allem besonders schöne Tischdecken.


Der Nordwesten

Land der Gegensätze

Alte Kulturstätten und Ferienzentren, karge Vulkanhänge und eine üppige Vegetation

Nirgendwo ist Teneriffa abwechslungsreicher als im Nordwesten. Das Valle de la Orotava ist die grüne, fruchtbare Lunge der Insel. Einst war das weite Tal Hauptsiedlungsgebiet sowohl der Guanchen als auch der Spanier. Wein, später Zuckerrohr und danach die Banane machten die Bewohner wohlhabend.

Beim Anblick des Tals soll Alexander von Humboldt auf die Knie gefallen sein, um Gott für diese Schöpfung zu danken. Heute ist der Tourismus, trotz mäßiger Strände und steiler Küsten, wichtigste Einnahmequelle. Hotelbauten säumen die Küstenzone um Puerto de la Cruz, die Metropole im Norden Teneriffas. Je weiter man nach Westen fährt, desto mehr ebbt der Urlauberstrom ab. In malerischen Dörfern gehen Bauern wie eh und je dem Ackerbau nach, halten Ziegen oder kultivieren Wein, immer mit Blick auf die gewaltige Kulisse des Teide-Massivs, das sich im Süden erhebt. Hinter dem Ort Garachico erstreckt sich das schroffe und in weiten Teilen unbewohnte Teno-Gebirge, dessen wenige Dörfer noch vor einigen Jahren abgeschieden im Dornröschenschlaf lagen.


Bei der Abfahrt aus dem Teno-Gebirge fällt der Blick auf einen der schönsten Orte der Insel: Garachico hat mit etwa 5700 Ew. einen gemütlichen, ja dörflichen Charakter.


Es mag übertrieben erscheinen, einen Ort wegen eines einzigen Baums zu besuchen. Tausende tun es dennoch. Denn in Icod de los Vinos steht nicht nur ein Prachtexemplar der sagenumwobenen Dragos, sondern der Drachenbaum schlechthin.


Vornehme Adelshäuser zieren die steilen Gassen. Stadtpalais mit großzügigen, dunklen Holzbalkonen rahmen weiträumige Plätze ein.


Klotzige Hochhäuser inmitten üppiger Parkanlagen, bunte Spaßbäder, die fast unvermittelt in eine in die Jahre gekommene Hafenanlage münden, Kolonialbauten, die neben Neonbars ausharren, quirlige Shoppingmeilen, an deren Ende alte Männer auf ehrwürdigen Plazas ausruhen - all das ist Puerto de la Cruz:


In der Familienpension El Jardín in Garachico kosten die rustikalen Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad nur 30 Euro pro Nacht. Calle Esteban de Ponte 8 | Tel. 922830245 | Fax 922830245


Der Nordosten

Trubel und Einsamkeit

Vom großstädtischen Santa Cruz ist es nur ein Katzensprung in das unberührte Anaga-Gebirge

Wie ein Rückgrat trennen die Berge der Cumbre Dorsal beide Küsten, steigen nach Südwesten immer weiter zum Teide auf und enden im Nordosten in den unwegsamen Montañas de Anaga. Nur zwei serpentinenreiche Straßen führen in das 1000 m hohe Gebirge.

Im Nordosten begann die neuere Geschichte Teneriffas. Hier gingen die Spanier an Land und kämpften mit den Guanchen. Sie erlitten Niederlagen und feierten Siege, die das weitere Schicksal der Insel bestimmten. Die Entwicklung der Insel wurde auch von der Geografie geprägt, die nur eine eingeschränkte Besiedlung zuließ. In engen Schluchten und verschwiegenen Buchten leben die Bauern noch im archaischen Rhythmus eines Daseins zwischen Feldarbeit und Großfamilie. Und das direkt vor den Toren der Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife, einer quirligen Metropole voll mediterraner Offenheit. Auf der flachsten Stelle der Cumbre Dorsal liegt La Laguna, die alte Kolonialresidenz von Kirche und Staat. Von hier aus wurde die fruchtbare Nordwestküste besiedelt. Teneriffas „Speisekammer“ ist zugleich das größte Weinanbaugebiet der Kanaren. Darüber hinaus ist von Obst über Kartoffeln bis zur Blumenzucht alles vertreten. Unübersehbar sind leider auch die Auswirkungen des Tourismus. Weite Bereiche der oft malerischen Steilküste fielen dem ungezügelten Bauboom zum Opfer.


Bajamar und Punta del Hidalgo sind bei Sommerfrischlern aus La Laguna beliebte, ruhige Ferienorte.


Schon die Guanchen zogen die kühlere Hochebene der Küste vor. Hier hatten sie ihren Sommersitz. Kein Wunder also, dass auch die spanischen Eroberer in La Laguna eine Siedlung bauten und sie 1496 zur ersten Hauptstadt Teneriffas bestimmten.


Malerisch zieht sich die Hauptstadt Teneriffas von der Küste aus die zackigen Berge hinauf, nüchterne Hochhäuser und stattliche Kolonialbauten stehen in trauter Eintracht nebeneinander.


Für alle Weinliebhaber lohnt sich ein Abstecher ins Zentrum des größten Anbaugebiets auf den Kanarischen Inseln mit etwa 22000 Ew.


Die Casa del Vino in El Sauzal bietet Weinproben mit Expertentipps für nur 80 Cent pro Glas. Di-Sa 10.30-21.30, So 11-18 Uhr | Eintritt frei | www.tenerife.es/casa-vino


Nationalpark

Majestätisch und unnahbar

Ein Besuch in Teneriffas Nationalpark ist ein wirklich eindrucksvolles Urlaubserlebnis

Der Parque Nacional del Teide wurde 1954 eingerichtet, liegt in Höhen ab 2000 m und ist mit einer Fläche von über 135 km² der größte seiner Art auf den Kanaren. Hauptbestandteil ist eine gigantische caldera, ein Kraterkessel namens Las Cañadas.

Las Cañadas ist die geologische Bezeichnung für die ebenen Sedimentschichten am Fuß des Kessels. Bis vor kurzem ging man davon aus, es handele sich um zwei einst nebeneinander gelegene Einsturzkrater. Am nördlichen Rand der beiden Krater erhob sich später der gut 3000 m hohe Schlot des Pico Viejo, an dessen Flanke 1798 auch die letzte große Eruption stattfand. Neuere Untersuchungen legen jedoch nahe, dass sich sowohl die Cañadas als auch das Tal von La Orotava durch Erdrutsche fast unvorstellbaren Ausmaßes bildeten: 1000 km³ Landmasse glitten demnach bei der Entstehung der Cañadas ins Meer. Nachweislich entstand der Teide jedenfalls erst nach den Erdrutschen vor knapp 200000 Jahren und ist damit erdgeschichtlich blutjung. Dort, wo heute die Cañadas liegen, hoben vulkanische Aktivitäten vor 7 Mio. Jahren das erste Land aus dem Meer und formten Teneriffa.

Der elliptische Kessel der Cañadas mit einem Durchmesser von 16 km ist einer der weltgrößten Krater. Von seinem 45 km langen Rand ist nur der südliche Teil gut erhalten. Spätere Eruptionen begruben den Norden unter sich und füllten die caldera mit Millionen Tonnen Asche und Lava. Genau das ist es, was Besucher heute im Nationalpark sehen: eine scheinbar virtuelle Welt aus bunt schillernden Aschehügeln, Ebenen, Schluchten und Geröllhalden, mal glatt poliert, mal pockennarbig und scharfkantig; gelb und weiß bei hohem Bimssteinanteil wie in der Montaña Blanca; rot und schwarz leuchtend durch Oxydation wie die Montaña Mostaza; weite Schlackefelder wie die Lavas Negras; zungenartige erstarrte Magmaflüsse; wie von Riesen geschleuderte Felsblöcke im Valle de las Piedras Arrancadas; Gestein, scharfkantig wie schwarzes Glas wegen des hohen Obsidiananteils, in der Montaña Rajada.

Dazu kommt der scheinbare Mangel an Vegetation. Dieser Eindruck trügt allerdings, denn 139 Spezies haben sich den extremen Klimabedingungen in großer Höhe - starke Sonneneinstrahlung am Tag, Eiseskälte bei Nacht sowie große Trockenheit - angepasst. Gut 20 Prozent der Pflanzen sind endemisch - es gibt sie nur hier. Zu ihnen zählen der in herrlichem Rot blühende, säulenartige tajinaste rojo oder Teide-Natternkopf, die kleine gelbe oder weiße Teide-Margerite und das violette Teide-Veilchen. Der Pflanzenwelt ist aber nur eine kurze Blütezeit im Mai und Juni beschieden. Gering ist die Zahl der Wirbeltiere, ausgewilderte Mufflons, Finken und Turmfalken gehören zu den interessantesten.

Die meisten Tagesbesucher machen bei ihrer Tour durch den Parque Nacional an zwei Stellen Rast. Die Roques de García, auch einfach nur Los Roques genannt, sind ein Ensemble vielfarbiger Felsnadeln. Wer ein Stück hinaufsteigt, wird mit einem phantastischen Blick hinab in den Llano de Ucanca belohnt, die größte Ebene der Teide-Cañadas, und auf Los Azulejos, eine grün schimmernde eisenhaltige Formation. Zweiter Halt ist der Pico del Teide selbst. 3718 m hoch ist der ebenmäßige Kegel. Sein Name leitet sich aus dem Guanchen-Wort für „Hölle“ ab. Aus seinen Flanken steigen bis zu 86 Grad heiße Schwefeldämpfe auf, ein Beweis dafür, dass es in der Hölle noch rumort.

Mit dem Teleférico, der Teide-Seilbahn, geht es in 10 Minuten 1200 m hinauf zur Bergstation La Rambleta in 3550 m Höhe (tgl. 9-16 Uhr bei gutem Wetter | im Mai wegen Wartungsarbeiten meist geschlossen. Hin- und Rückfahrt 24 Euro | www.teleferico-teide.com). In der einfachen Cafeteria können Sie sich für Spaziergänge zum Aussichtspunkt La Fortaleza und zum Pico Viejo (3135 m) stärken. Der Anstieg zur Spitze des Vulkans ist nur mit einer Sondergenehmigung möglich, die es beim Ministerio de Medio Ambiente gibt (Mo-Fr 9-14 Uhr | Calle Emilio Calzadilla 5 | 4. Stock | Santa Cruz de Tenerife | Tel. 922290129 | Kopie des Ausweises mitbringen).


Drei kostenlose Wanderungen zwischen zwei und fünf Stunden bietet das Besucherzentrum des Nationalparks an. Mo-Fr 9-14 Uhr | Anmeldung unter Tel. 922290129


Der Südosten

Tinerfeños unter sich

Der Südosten Teneriffas ist vom Fremdenverkehr bisher unberührt geblieben

Leicht ist es nicht, dieser Region Charme abzugewinnen. Dürr und bleich das Land, zersiedelte Ebenen, wilde Bautätigkeit in den Orten. Und darüber steht die Luft, vom Staub der Erde durchsetzt. Ausläufer des Passats schieben ihre milchigen Schleier vor die Sonne.

Die Hänge des Teide-Massivs wirken kahl und trüb. Einst standen dort dichte Pinienwälder. Später legten Menschen in mühsamer Arbeit Tausende Terrassenfelder an, die wegen Wassermangels und Unwirtschaftlichkeit wieder aufgegeben wurden. Heute werden die meisten Stützmauern wieder fein erneuert. Der Gegend geht es besser, denn inzwischen wird hier erfolgreich Wein gezogen. Daher lohnt die Fahrt auf der alten Fernstraße TF 28 von Los Cristianos nach Santa Cruz de Tenerife. Sie gewährt nicht nur schöne Ausblicke, sondern ist auch gesäumt von Dörfern, in denen die Menschen wie vor der Zeit des Tourismus leben, als die tinerfeños noch unter sich waren.


Die Kleinstadt mit 17000 Ew. hat - außer der hier beheimateten Virgen de Candelaria mit ihrer überragenden religiösen Bedeutung - keine touristischen Höhepunkte.


Die lebhafte Kleinstadt mit 16000 Ew. breitet sich inmitten eines weiten Tals aus, das früher von Tomatenplantagen und Kartoffeläckern lebte.


Für nur 36 Euro/DZ wohnt man im im abgeschiedenen Dorfhaus La Hoyita bei Güimar ganz für sich allein (1 Zi. | Buchung über www.ecoturismocanarias.com).


Der Südwesten

Strände, Sonne, Spass

Wer Action rund um die Uhr haben will, ist an der Küste des Inselsüdens goldrichtig

Urlaub auf Teneriffa - das ist für 3,5 der 4,9 Mio. Besucher, die alljährlich auf die Insel kommen, der Südwesten. Hier liegen die schönsten Strände, herrscht das beste Wetter, wurde in 40 Jahren eine perfekte touristische Infrastruktur aufgebaut: eine Hotellerie von preisgünstig bis Superluxus, Einkaufszentren, Restaurants für jeden Geschmack, Unterhaltung rund um die Uhr, Sport von Segeln bis Tauchen.

Nachteil ist, dass diese Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist. Unverdrossen werden neue Golfplätze planiert, weitere Megahotels hochgezogen, noch breitere Schnellstraßen durchs Ödland gefräst. Wer in Los Cristianos, vor allem aber um Playa de las Américas unterkommt, lebt auf einer Großbaustelle, der man nur auf der Bannmeile zwischen Promenade und Strand entkommt.

Bei dieser Gigantomanie ist das traditionelle Leben der Einheimischen auf der Strecke geblieben. Landwirtschaft hat nur noch geringe Bedeutung, die Felder verwahrlosen. Weite Bananenplantagen liegen vor allem nördlich zwischen Guía de Isora und Puerto de Santiago und im Hinterland der Costa del Silencio. Im Süden sind die Gemeinden mit dem Fremdenverkehr zu Wohlstand gekommen. Jobs in den Ferienzentren ernähren viele Dörfler. Eine Entwicklung, zu der es in der trockenen Region auch keine Alternative gibt.


Eine der größten Alleen in Los Cristianos trägt zu Ehren der vielen schwedischen Touristen den Namen Avenida de Suecia.


Nahtlos schließt sich nördlich an Los Cristianos die Touristenhochburg Playa de las Américas an, die im Norden in die Feriensiedlung Costa Adeje übergeht. Sie ist kein gewachsener Ort, sondern Sammelbegriff für eine ganze Reihe von Neubaugebieten.


Viel ist von dem ehemaligen Fischerdorf mit seinen 2000 Ew. nicht mehr zu sehen. Flächendeckend überziehen Neubauten die bleigraue Steilküste.


In Los Cristianos und Playa de las Américas kosten Freizeitparks, Diskobesuche, Kasino etc. schnell viel Geld. In Hotels und auf der Straße werden aber viele Werbezettel verteilt, die kostenlosen Eintritt oder zumindest Rabatte versprechen. Halten Sie also die Augen offen.


Ausflüge und Touren

Von der Küste in den Himmel

Entdecken Sie ein Teneriffa jenseits von Strand und Meer

Reise zum Dach Spaniens

Vom Highlife in himmlische Höhen - keine Tour auf Teneriffa ist so kontrastreich wie die von Puerto de la Cruz bis zur Spitze der Insel. Etwa 105 km lang ist die Fahrt, für die Sie einen ganzen Tag einplanen sollten. Vor allem zu Beginn erwarten Sie kurvige Straßen und viel Verkehr. Doch der flaut bald ab, und phantastische Aussichten während des ganzen Tages belohnen Sie für die Mühe. Außerdem gibt es immer wieder Rastplätze: Denken Sie daher auch an die Möglichkeit eines Picknicks. Nicht vergessen dürfen Sie warme Kleidung. Immerhin geht es auf 3550 m über Meereshöhe, es werden sehr unterschiedliche Klima- und Vegetationszonen berührt. Wetter und Temperaturen entlang der Strecke wechseln schnell und unvorhergesehen. Wer vor 9 Uhr losfährt, erspart sich den Busverkehr, der andere Urlauber zum Teide bringt.

Steile Schluchten und windige Küsten

Wer in Teneriffas Süden logiert, sollte sich für einen Tag von Sonne und Meer erholen und die Insel einmal von ihrer wilden Seite kennenlernen. Im äußersten Nordwesten erhebt sich das Teno-Massiv, eine fast vergessene Region abenteuerlicher Berge und spitzer Zinnen. Dort scheint in winzigen Dörfern die Zeit stehen geblieben zu sein. Festhalten sollten Sie sich an der Küste, wo die Winde um das Kap von Teno pfeifen. Danach erwarten Sie ein wunderschöner Ort und eines der Wahrzeichen Teneriffas. Sind Sie schwindelfrei und sturmfest dazu? Dann schnallen Sie sich an - und los! Einen Tag müssen Sie einplanen, obwohl die Tour nur etwa 100 km lang ist.


24h

Ein Tag auf Teneriffa

Action pur und einmalige Erlebnisse.

Gehen Sie auf Tour mit unserem Szene-Scout

Hot Tub by Nature

Mit kaltem Wasser in den Tag starten? Brrrr! Dann lieber ein Sprung in den Charco de la Laja, eine natürliche Steinmulde, die das Meerwasser zurückhält und so für angenehme Badetemperaturen sorgt. Ein Frühstück-Picknick bietet sich an. Wo? San Juan de la Rambla | Nord-Teneriffa

Rutschpartie im Schnee

Aus dem sonnigen Naturpool gehts direkt in den Schnee, die Teide-Seilbahn ist nur eine halbe Autostunde entfernt. Für 22 Euro schaukelt man den höchsten Berg Spaniens hinauf. Plastiktüte für eine Rutschpartie nicht vergessen, denn meistens liegt auf dem Pico del Teide Schnee! Guide. Wo? Teleférico del Teide (Seilbahnstation ausgeschildert an der TF 21) | Tel. 922010445 | www.telefericoteide.com

Querfeldein

Wieder auf Normalniveau angekommen, gibt es eine halbe Autostunde weiter wieder Sonne satt. Vom Playa de las Américas aus wird die Insel mit dem Mountainbike erkundet. Ziel sind die Felsplateaus von La Caleta: Die Top-Aussicht auf den Ozean sind 10 km mit dem Bike wert! Wo? Crazy Bike | Caie Guatemala 3 | Apartamentos Copa Cabana 65 | Tel. 922385021 | für deutsche Kunden: Jens Kindiger von www.sonneninsel-teneriffa.de

Almuerzo

Felsenplateaus adé, ab gehts Richtung Mittagessen. In Los Cristianos, ein Stückchen hinter Las Américas, liegt eines der angesagtesten spanischen Restaurants. Fisch und Fleisch stehen genauso auf der Karte wie Delikatessen und Käse-Spezialitäten. Buen apetito! Wo? La Fresquera | Residencial El Camisón | Locales 35-36 | Los Christianos | Tel. 922793008 | www.la-fresquera.com

Whale Watching

Schnell zurück nach Las Américas und das Bike zurückgeben. Dann gehts frisch gestärkt hinaus aufs Meer. „Wal in Sicht!“ ist das Stichwort, um loszuknipsen, und die Chance auf einen Schnappschuss ist in den 4,5 Stunden groß. Keine Sorge: Der M.E.E.R. e.V. (www.m-e-e-r.org) achtet darauf, dass Whale Watching vor den Kanaren tierfreundlich abläuft. Wo? Puerto Colon | Pier 12 | Playa de las Américas | 50 Euro pro Person | Tel. 922750085 | www.tenerifedolphin.com

Sundowner mit Stil

Sunset-Fans finden die schönste Kulisse vor der Villa Cortés, wo die Surfer ein letztes Mal für diesen Tag ihre geliebten Wellen reiten. Wo? Hotel Villa Cortés | Avenida Rafael Puig | Playa de las Américas | Tel. 922757700 | www.villacortes.com

Casino Royal

Wenn die Surfer ihr Brett verstaut haben, gehts für die Zocker im Kasino erst richtig los: Rien ne va plus! Jeden Abend wird ab 20 Uhr bis 4 Uhr morgens gepokert, geschwitzt, verloren und gewonnen. Für 3 Euro stehen die Tore offen, ein Ausweis ist allerdings unerlässlich. Angeboten werden die gängigen Glücksspiele. Wo? Casino Playa de las Américas | Hotel Gran Tinerfe | Avenida del Litoral, Costa Adeje | Mindestalter 18 Jahre | Tel. 922793712

Unterwegs mit den Sternenfreunden

Im Mondschein geht es zurück in den Teide-Nationalpark. Ohne störende Stadtlichter sind die Sterne am besten zu sehen. Erfahrene Guides und ein Dolmetscher erklären das tragbare Teleskop und alle Facts rund um den Sternenhimmel. Nach diesem Abend für 20 Euro weiß man wieder, wo der große Wagen ist! Wo? Treffpunkt nach Vereinbarung Tel. 922236299 | www.astroamigos.com


Sport und Aktivitäten

Drachenfliegen, Wandern und Surfen

Ob in der Luft, an Land oder im Wasser: Hier findet sich für jeden Sportler etwas

Da der Nordostpassat zuverlässig Teneriffas Küsten bestreicht, ist Windsurfen traditionell die beliebteste von vielen Wassersportarten. Bei Einheimischen ist Bodysurfen vor Playa de las Américas angesagt.

Öffentliche Tennis- und Squashplätze gibt es in allen Ferienzentren. Sportgeräte leiht man sich direkt vor Ort. Außerdem im Angebot: Hochseefischen und Gokartfahren. Große jährliche Sportevents sind die Segelregatten Copa del Cabildo im März und der Trofeo Infanta S.A.R. Cristina im November sowie die Radrundfahrt Vuelta Ciclista Isla de Tenerife im September.

Biken

Teneriffa per Bike ist bei der Elite der Straßenprofis wegen der steilen Bergstrecken und des milden Klimas im Winter äußerst beliebt. Freizeitfahrer finden gute, flache Strecken nur auf den Küstenstraßen, müssen dort aber mit viel Verkehr rechnen. Doch nehmen spanische Autofahrer traditionell Rücksicht auf Radler. Achtung: In Spanien besteht Helmpflicht. Mountainbiker können abseits der Straßen querfeldein treten. Eine tolle Bikerregion ist der Paisaje Lunar bei Vilaflor. In den Ferienzentren werden Räder tageweise für 12 bis 18 Euro, wochenweise ab 75 Euro vermietet, z. B. bei Diga Sports | Playa de las Américas | Avenida Rafael Puig 23 | Tel. 922793009 | Fax 922176837 | www.digasports.de. Geführte Touren kosten ab 43 Euro.

Drachenfliegen

Drachen- und Gleitschirmfliegen ist überaus beliebt. Teneriffa hat 40 verschiedene Absprungplätze. Der beste, Izaña, liegt auf der Cumbre Dorsal in 2350 m Höhe hinter dem Observatorium. Schulung und Ausrüstung werden aber nur von spanischsprachigen Clubs angeboten. www.clubparapenteizana.com

Golf

Golfer können auf drei 27-, vier 18- und zwei 9-Loch-Golfanlagen das ganze Jahr hindurch putten und abschlagen. Die Plätze dürfen von jedermann gegen Entrichtung des Greenfees benutzt werden (Details dazu in den Regionenkapiteln).

Reiten

Im Süden Teneriffas gibt es mehrere Reitställe. Über einen eigenen Stall verfügt auch der Amarilla Golf & Country Club bei Los Abrigos. Verschiedene Fincas haben sich auf Reiterferien spezialisiert. Die Finca Estrella bei Icod de los Vinos (Fuente de Vega 24 | Tel. 922814382 | www.teneriffa-reiten.com) bietet Reitstunden und komplette Urlaubspakete mit Unterkunft an. Die Finca Verde bei La Orotava wirbt außerdem mit Spezialangeboten wie physiotherapeutischem Reiten (Carretera Gral. Las Cañadas 273 | Tel. 922334007 | www.fincaverde.com), Ausritte ab 55 Euro. Das Centro Hípico los Brezos (Tel. 922567222 | www.hipicalosbrezos.com) bei Tacoronte offeriert Reitausflüge in die noch intakten Wälder der Umgebung.

Tauchen

Tauchschulen bieten Kurse und Exkursionen in die faszinierende Welt des Meeres - direkt vor der Küste. Während Schnorchler selbst in Strandnähe die einen oder anderen kleinen Fische zu sehen bekommen, können Scubataucher in Begleitung auch Barrakudas, Papageienfische, Mantas, Thunfische und mit Glück sogar Wale und Delphine erleben. Der Fischreichtum ist groß und umfasst atlantische wie subtropische Meeresfauna gleichermaßen. Vor Los Cristianos kann man Korallenbänke besuchen, bei Las Galletas auf Rochen treffen oder vor Puerto de la Cruz in Vulkanhöhlen tauchen. Auch Nacht- und Höhlentauchen ist möglich, und man kann ein untergegangenes Flugzeugwrack besuchen. Bei den Schulen können Sie alle Padi-Scheine erwerben.

Wandern

Teneriffa ist ein Wanderparadies. Gut zwei Dutzend Gebiete weisen Wege aller Längen und Schwierigkeitsgrade aus. Zu den schönsten gehören sicherlich der Barranco del Infierno, das Valle de la Orotava, das Anaga-Gebirge und der Parque Nacional del Teide. Auf eigene Faust zu wandern ist wegen des mangelhaften Kartenmaterials vor Ort oft schwierig. Hinzu kommt, dass viele der Wege schlecht ausgeschildert oder gar gefährlich sind, besonders wenn das Wetter umschlägt oder unvermittelt die Nacht hereinbricht. Gute Vorbereitung, ausreichend Proviant und Vorsicht sind also angebracht. Interessierte sollten sich besser an einer organisierten und geführten Wanderung beteiligen. Mehrere Agenturen und erfahrene Wanderführer bieten ihre Dienste in den Ferienorten an.

Wellenreiten

Wellenreiter finden sehr gute Möglichkeiten im Norden, allerdings ist die Anfahrt zum schönsten Revier, der Playa de Benijo hinter dem Anaga-Gebirge, sehr zeitraubend. Weitere gute Spots sind die Playa del Socorro und die Playa Punta Brava westlich von Puerto de la Cruz. Auch bei El Médano im Süden herrschen mitunter gute Bedingungen.

Windsurfen

Die Topspots liegen entlang der Südostküste, wo man im Winter bei Windstärken meist um 5, im Sommer auch bis zu 8, durch die Wellen toben kann. El Cabezo und La Jaquita (Stärke 4-8) sind nur für Cracks empfehlenswert, vor der Küste bei El Médano (Stärke 3-5) werden jedes Jahr in der Saison Weltmeisterschaftsrennen durchgeführt. Anfänger haben es wesentlich leichter vor der Playa de las Américas und entlang der Westküste, die beide windgeschützter liegen.


Mit Kindern reisen

Spaß für die ganze Familie

Alle Arten Tiere im Papageienpark, vielfacher Wasserspaß, Wissenschaft zum Anfassen: Für Abwechslung ist gesorgt

Kleine Gäste sind wichtige Gäste. In den großen Ferienanlagen gibt es für sie eigene Pools, Spielecken, manchmal auch Aufsicht und Animation (bei Reisebuchung erfragen). Die geschützten Strände von Los Cristianos bis Los Gigantes sind für Kinder gut geeignet.

Am Dreikönigstag - Los Reyes Magos - gibt es in vielen Orten Kinderumzüge. Ebenso während des Karnevals, wo die Kinder auch ihre eigene Königin wählen. Dies mitzuerleben ist ein aufregendes Erlebnis für die Kleinen (Infos in den Touristbüros).


Praktische Hinweise

Von Anreise bis Zoll

Urlaub von Anfang bis Ende: die wichtigsten Adressen und Informationen für Ihre Teneriffareise

Anreise

Charterflüge sind die bequemste und billigste Anreise. Mehrere Gesellschaften fliegen direkt von vielen Städten in 4-5 Stunden zur Insel. Flüge ohne Hotelbuchung kosten 200-400 Euro. Der Flughafen Reina Sofía liegt 20 Autominuten von Playa de las Américas und Los Cristianos entfernt und ca. 1 Stunde von Puerto de la Cruz.

Spanische Fremdenverkehrsämter

Kurfürstendamm 63 | 10707 Berlin | Tel. 030/8826543 | Fax 8826661 | berlin@tourspain.es | www.spain.info

Flughafen Reina Sofía

Ankunftshalle; Mo-Fr 9-21 | Sa 9 bis 13 Uhr | Tel. 922392037

Auto

Die Straßen sind gut ausgebaut und sicher. Höchstgeschwindigkeit: innerorts 50 km/h, auf Landstraßen 90 km/h und auf den Autobahnen 120 km/h. Promillegrenze: 0,5. Achtung: In Spanien muss eine gelbe Warnweste mitgeführt werden!

Bus & Bahn

Die Busse nennen sich auf den Kanaren guaguas (sprich: uahuah). Vom zentralen Busbahnhof Estación de Guaguas an der Avenida 3 de Mayo 47 in Santa Cruz fahren die grünen Linienbusse der TITSA zu fast allen Orten auf Teneriffa. Die Linien 103 und 110 sind Schnellbusse. Das Aboticket Bono-Bus für 12-30 Euro können Sie an den Busbahnhöfen in Santa Cruz und den Ferienorten erwerben, es bietet auf allen Strecken 25 Prozent Ermäßigung. Unter Tel. 922531300 gibt es Mo-Fr 7-21 Uhr Auskünfte (in Spanisch und Englisch), ebenso im Internet unter www.titsa.com.

Camping

Wildes Zelten ist auf der Insel grundsätzlich verboten. Teneriffa besitzt drei Campingplätze: Camping-Caravaning „Nauta“ (Cañada Blanca | Ctra 6225, km 1,5 | Las Galletas | Arona | Tel. 922785118 | Fax 922795016); Camping „El Castillo de Himeche“ S. L. (Guía de Isora | Tel. 686258954); Camping „Playa de la Arena“ (Taraconte | Tel. 669811535).

Deutsches Konsulat

Mo-Do 10-13 Uhr | Calle Costa y Grijalba 18 | Santa Cruz de Tenerife | Tel. 922248820

Österreichisches Konsulat

Mo-Fr 10-12 Uhr | Calle Hermano Apolinar 12 | La Orotava | Tel. 922325961

FKK

FKK ist nur an wenigen Stränden üblich, z. B. westlich der Montaña Roja bei El Médano, an der Playa de Montaña Amarilla (Costa del Silencio) und der Playa de las Gaviotas bei der Playa de las Teresitas. Der Veranstalter Oböna betreibt ein FKK-Hotel in Puerto de la Cruz (www.oboena.de)

Gesundheit

Das größte Risiko für Touristen ist die hohe Sonneneinstrahlung (auch im Winter). Sonnenbrände zum Urlaubsbeginn sind daher häufig. Eine Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor (ab 8) sollte deshalb jeden Tag aufgetragen werden. Wichtig ist auch eine schützende Kopfbedeckung.

Ärzte und Kliniken

Mit der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) der Krankenkassen wird man von Ärzten, Ambulatorien und Kliniken, die der Seguridad Social angeschlossen sind, kostenfrei behandelt. Ansonsten sollten Sie eine detaillierte Rechnung (factura) verlangen, um sich die Auslagen erstatten zu lassen.

Apotheken

Apotheken (farmacias) sind am grünen Malteserkreuz zu erkennen (Mo-Fr 9-13 u. 16-19, Sa 9-13 Uhr). Das Schild „Farmacia de Guardia“ weist auf die nächste Apotheke mit Notdienst hin.

Internet & Wlan

Unter www.tenerife.com finden Sie Serviceanbieter (Golfplätze, Hotels, Restaurants, Mietwagen, Kultureinrichtungen). www.kanaren-virtuell.de bietet Urlaubsinformationen zu Themen von Museen über Strände bis zu Autotouren. Im Stil einer Onlineagentur informiert www.ecanarias.com (Adressen, Wetter etc.). In www.canarias24.com finden Sie viele Inselinfos und touristische Angebote. www.webtenerife.de hat viele praktische Reisehinweise. www.insel-teneriffa.de bietet Tipps für aktiven Urlaub. www.puntoinfo.idecnet.com ist die offizielle, gut gemachte Infoseite der Inselregierung. Hotelbewertungen schon vor der Reise findet man unter www.holidaycheck.de.

Internetcafés

Cibernet | Calle Salazar 27 | La Orotava | Tel. 922325072 | ciberaldea@hotmail.com

Klima & Reisezeit

Das milde Klima zeichnet sich durch geringe Temperaturschwankungen aus. Im regenarmen Süden fallen die Temperaturen auch im Winter selten unter 18 Grad und steigen kaum über 24 Grad. Im Sommer werden jedoch ohne Weiteres wochenlang 30 Grad und mehr gemessen. Schwache Luftströmungen sorgen dann auch in mittleren Höhenlagen für drückende Hitze. Die Temperaturen im Nordosten liegen oft erheblich niedriger als im Süden.

Ländlicher Tourismus

Wer auf Teneriffa Urlaub macht, muss dies nicht in einer Hotel- oder Bungalowanlage tun. Eine Handvoll Agenturen vermietet mehr als 50 Unterkünfte auf dem Land - von der Finca für zehn Personen bis zur Felsenhöhle. Sie sind meist komplett renoviert und modern ausgestattet, die Preise sind wesentlich niedriger als in einem Touristenhotel.

Mietwagen

Mietwagenfirmen sind in den Flughäfen, allen Ferienzentren und vielen Hotels vertreten. Ein Kleinwagen kostet ab ca. 20 Euro pro Tag (inkl. Steuern und Vollkaskoversicherung). Er muss die obligatorische Warnweste an Bord haben. Geländewagen, Trikes und Motorräder, die man auch überall mieten kann, sind erheblich teurer.

Notrufe

Sammelnummer für Notfälle aller Art: 112. Service auch in deutscher Sprache.

Post

Briefe und Postkarten ins EU-Ausland und die Schweiz kosten 0,58 Euro. Wertsendungen und Pakete sollten möglichst eingeschrieben (certificado) versandt werden. Im Postamt (correos) kauft man Briefmarken und gibt Telegramme auf. Postämter sind Mo-Fr 8.30-14.30 Uhr, in Santa Cruz und Puerto de la Cruz bis 20.30 Uhr geöffnet, Sa vormittags ebenfalls.

Preise

Die Preise für Dienstleistungen (z. B. Reparaturen) sind wesentlich niedriger als bei uns. Lebensmittel, besonders importierte (und das sind die meisten), sind z. T. deutlich teurer als zu Hause.

Rauchen

Restaurants über 100 m² Fläche müssen abgetrennte Nichtraucherzonen bereithalten. Ansonsten zeigen Schilder am Eingang an, ob in dem Lokal geraucht werden darf oder nicht.

Taxis

Alle Taxis sind lizenziert und mit Taxameter ausgestattet, das vor jeder Fahrt eingeschaltet werden muss. Bei Inselrundfahrten sollten Sie den Preis unbedingt vorher vereinbaren.

Telefon & Handy

Nach Hause telefonieren können Sie mit Münzen oder Telefonkarten (teletarjeta, bei der Post und Zeitungskiosken) in jeder Telefonzelle, die den Vermerk internacional trägt. Ein 3-Minuten-Gespräch nach Deutschland kostet ca. 2 Euro, nach 22 Uhr ca. 60 Cent. In Ferienorten gibt es Telefonzentralen, in denen man nach Beendigung des Gesprächs bezahlt.

Zeit

Auf den Kanaren ist es eine Stunde früher als bei uns, also: Mitteleuropäische Zeit minus eine Stunde. Die Inseln machen die Sommerzeit mit.

Zoll

Höchstgrenzen bei Einfuhren aus den Kanaren (auch für die Schweiz): 200 Zigaretten bzw. 50 Zigarren bzw. 250 g Tabak. 1 l Spirituosen, 2 l Wein. 50 g Parfum bzw. 0,25 l Eau de Cologne.

Taxi

80 Cent pro gefahrenem km

Kaffee

Ab 70 Cent für eine Tasse Kaffee

Souvenir

1 Euro für eine Strelitzie

Wein

Ab 1,50 Euro für ein Glas (0,2 l)

Benzin

79 Cent für 1 l Super

Tapa

Ab 2,50 Euro für einen kleinen Snack


Unser Insider

MARCO POLO Autor Sven Weniger im Interview

Sven Weniger hat seit 30 Jahren einen Wohnsitz auf den Kanaren und fühlt sich längst von „seinen“ Inseln adoptiert.

Sie leben schon lange auf den Kanaren …

Ich kam schon als Teenager Anfang der 1970er-Jahre das erste Mal auf die Inseln. Damals, im Urlaub, fand ich nur Sonne und Meer toll. Doch bald wollte ich länger bleiben, um die Leute, deren Leben und Sprache kennenzulernen. Und nun fühle ich mich schon als einer der ihren.

Was reizt Sie gerade an Teneriffa?

Teneriffa ist nicht nur die größte, sondern sicher auch die vielfältigste Kanareninsel. Mich zieht immer wieder die Großartigkeit der Natur in ihren Bann. Mir gefällt, dass man auch heute noch völlig verschlafene Orte findet, die einfach von der Zeit vergessen wurden. Und ich genieße den langsamen Rhythmus des Lebens hier. Ich habe von den Menschen gelernt, dass Arbeit und Karriere nicht wirklich die wichtigen Dinge im Leben sind.

Und was mögen Sie nicht so?

Mich stört, wenn der Tourismus die Menschen verändert, sie unfreundlich und berechnend macht. Das kommt leider auch vor.

Was genau machen Sie beruflich?

Ich bin Journalist, Fotograf und Autor, natürlich vor allem für Reisethemen über Spanien, aber auch über andere Regionen in der Welt. Ich arbeite frei für Zeitungen, Magazine und Verlage in Deutschland. Das gibt mir die Unabhängigkeit, so oft es geht, Zeit auf „meinen“ Inseln zu verbringen.

Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie auf den Kanaren sind?

Ich lese viel, esse gerne mit kanarischen Freunden, laufe in den Bergen herum und liebe es, Siesta zu halten - eine tolle Erfindung. Spaß macht es mir aber auch, bestimmte Ereignisse, z. B. den Karneval, zu besuchen.

Mögen Sie die kanarische Küche?

Aber ja. Und zwar, weil sie so rustikal, ich würde sagen, handfest ist. Kräftige, ehrliche Gerichte, wie von Muttern und ohne Schnickschnack gemacht, wie man in meiner Heimatstadt Hamburg sagt. Am liebsten esse ich Fisch, und zwar à la plancha, also einfach in Öl gebraten, aber auch alle Arten von Eintöpfen.

Können Sie sich vorstellen, irgendwann wieder in Ihrem Heimatland zu leben?

Nun, ich bin regelmäßig in Deutschland und auch gerne. Aber ich will es mal so sagen: Ohne die Zeit, die ich regelmäßig auf den Kanaren verbringe, wäre ich sicher unglücklicher.


Bloß nicht

Tipps für das richtige Verhalten auf Teneriffa

Auf Kaufangebote hereinfallen

Aggressive Werber versuchen, Touristen unseriöse Urlaubsmodelle zu verkaufen. Früher Timesharing genannt, kommen sie jetzt leicht verändert als „Holidaypacks“, „Urlaubsclubs“ etc. daher, die Luxusferien versprechen, die sich dann als minderwertige Billigangebote entpuppen. Oft werden schon als Einstieg Tausende Euro verlangt. Lassen Sie daher stets die Finger davon!

Wertsachen offen liegen lassen

Häufig werden Mietwagen aufgebrochen und Wertsachen am Strand oder im Hotel gestohlen. Lassen Sie daher nichts im Auto, auch nicht im Kofferraum. Ebenso sollten Sie keine Wertsachen unverschlossen im Hotelzimmer oder Apartment liegen lassen. Besser in den Safe damit oder an der Rezeption abgeben. Das gilt auch für den Zimmerschlüssel.

Sich abzocken lassen

Brot gehört in Spanien zu jedem Essen. Früher war das umsonst. Heute wird es kommentarlos auch ohne Bestellung serviert … und nach dem Essen wird kassiert. Wenn Sie berechtigterweise unzufrieden sind, verlangen Sie die hojas de reclamación (Beschwerdeblätter), um Ihre Kritik aufzuschreiben. Diese Zettel muss jedes Restaurant haben, und sie werden vom Staat kontrolliert.

Ungeschützten Sex haben

Befragungen von Touristen unter 26 Jahren ergaben, dass 50 Prozent im Urlaub Sex mit einem neuen Partner haben. Studien zeigen, dass dadurch das Risiko, sich mit HIV und anderen Krankheiten zu infizieren, stark steigt. Handeln Sie also verantwortlich, und schützen Sie sich und andere!

An Werbefahrten teilnehmen

Immer wieder werden arglose Touristen von Prospektverteilern geködert, an kostenlosen Inselrundfahrten mit Kaffee und Kuchen teilzunehmen. Dabei werden den Gutgläubigen bei sogenannten Infoshows überteuerte, minderwertige Waren aufgedrängt. Halten Sie sich von solchen Exkursionen fern!

Gefälschte Markenware erwerben

Uhren, elektronische Artikel und Markenmode sollten sie nur in Kaufhäusern und Geschäften erwerben. Schnäppchen auf Basaren und Flohmärkten sind fast immer Fälschungen. Der Zoll kann diese einziehen und ein Bußgeld verhängen.

Einfach so das Internet in Hotels nutzen

Viele Hotels haben einen Internetzugang für ihre Gäste. Oft wird dafür aber reichlich abkassiert. Dieser Service sollte heutzutage kostenlos sein!

Copyright: www.marcopolo.de
 

Welche Erfahrung haben Sie bereits gemacht? Haben Sie einen Reisetipp?

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
(1 - sehr schlecht ... 5 - sehr gut)
  • 1
  • 1
  • 1
  • 1
  • 1
Durchschnittliche Gästebewertung (0 Bewertungen)
Klicken Sie auf einen Stern, um eine Bewertung abzugeben. Pro IP-Adresse ist nur eine Bewertung zulässig.

Kommentare

Es liegen noch keine Kommentare vor.