Sylt - das Eiland zwischen Trends und Traditionen, zwischen Trubel und Abgeschiedenheit, zwischen Tagträumen und Nachtleben. Sylt ist mehr als eine Insel, Sylt ist eine Philosophie. Ein Paradies zum Greifen nah.
Der friesische Charme, die vielen Facetten sind es, die diesen Flecken Sand im Meer so unverwechselbar machen: 40 Kilometer feiner, den Füßen schmeichelnder Sandstrand mit über 12.000 Strandkörben, in denen man nach einem Sprung in die Wellen gemütlich relaxen kann. Unberührte und ursprüngliche Natur: Raue Brandung an der Westküste, stilles, geheimnisvolles Wattenmeer im Osten. Urwüchsige Dünen und grüne Deiche. Schillernde Heide, karge Salzwiesen und majestätische Kliffe. Ein gesundes Reizklima, das aufatmen lässt und prickelnde, mineralsalzhaltige Luft. Dazu ein Himmel wie gemalt. Die reizvolle Landschaft der größten deutschen Nordseeinsel zog die Besucher seit jeher magisch in ihren Bann: „An diesem erschütternden Meere habe ich tief gelebt“, notierte der Literat Thomas Mann. Sylt entdecken heißt Leidenschaft erleben: Lifestyle, Beachpartys, Sportevents wie der Surf-World-Cup und die Catamaran-Regatta „Super Sail Sylt“. Wellness-Streicheleinheiten für Körper und Seele. Strand-Spaziergänge, bei denen man, während man nach bunten Muscheln sucht, den Geruch des Meeres in der Nase hat, den Möwen lauscht und den Nordseewind auf der Haut spürt.
Inselorte
Zwölf Ortschaften – keine wie die andere und jede davon mit einem ganz eigenen Naturell: Das quicklebendige Westerland mit seiner Seepromenade und der Musikmuschel. Hörnum – Sylts sonniger Süden, das mondäne Kampen und Wenningstedt-Braderup – Familienfreundlichkeit ist hier Trumpf. In Rantum – die schmale Taille der Insel – ist man dem Wasser immer ganz nah, nur 600 m trennen die Meere voneinander.
Fünf Orte, ein Name: Gemeinsam firmieren Tinnum, Munkmarsch, Archsum, Morsum und das malerische Keitum als Seebad Sylt-Ost, wo schmucke Friesenhäuser mit ihren traditionellen Reetdächern für eine markante Optik sorgen. Das sind die vielen Gesichter der Insel Sylt.
Übrigens: Wer in List am nördlichsten Zipfel des Ellenbogens steht, der darf ein besonderes Privileg für sich in Anspruch nehmen: Dann nämlich ist man seinen 80 Millionen Landsleuten ein Stück voraus und darf sich als nördlichster Mensch Deutschlands bezeichnen.
Kliffe
Die vier Sylter Kliffe sind von fulminanter, schroffer Schönheit. Uralte Relikte, geformt durch die gewaltigen Kräfte eiszeitlicher Gletscher. Das Grüne Kliff in Keitum, mit Flechten und Moosen bewachsen, das Weiße Kliff in Braderup, auf dem sich heller Kaolinsand abgelagert hat. Am Morsum-Kliff, das imposant über das Wattenmeer ragt, fächern sich nebeneinander drei Erdschichten auf, die bis zu 8 Millionen Jahre alt sind.
Bis zu 25 m hoch türmt sich am Kampener Strand die mächtige Steilkante des Roten Kliffs auf, das erst im glutenden, flammenden Abendrot seinem Namen gerecht wird und ein sich scheinbar nie erschöpfendes Farbenspiel bietet. Seit Jahrhunderten nagt die Nordseebrandung unablässig am Sockel dieses Naturdenkmals, so dass es immer wieder zu spektakulären Abbrüchen kommt, die offenbaren, wie existenziell Natur- und Küstenschutz für das Eiland geworden sind.
Wanderdünen
Die beiden üppigen, surrealen Wanderdünen – vor 3000 bis 8000 Jahren vom Wind aufgeworfen – muten im Listland an. Die zerklüfteten Sandgebirge – 1923 unter Naturschutz gestellt – dehnen sich über zwei Kilometer mit einer Höhe von über 30 m aus. Da sie im Gegensatz zu ihren kleineren Artgenossen“ vegetationslos sind, wandern sie – durch die elementare Kraft des Westwindes angefacht – pro Jahr etwa 5 Meter gen Osten.
Leuchttürme
Als Wahrzeichen der Küste weisen in Hörnum, List und Kampen Leuchttürme – vom Festland aus elektronisch ferngesteuert – vorbeifahrenden Schiffen den rechten Weg. Der älteste Leuchtturm der Insel wurde 1855 in Kampen erbaut, seitdem strahlt sein Licht aus 45 Metern Höhe bis zu 40 Kilometer weit auf die Nordsee hinaus. Der Hörnumer Leuchtturm – der einst Deutschlands kleinste Schule beherbergte – ist der einzige, der besichtigt werden kann. Ein heißer Tipp für alle Heiratswilligen: in luftiger Höhe sind Trauungen möglich.
Denghoog – Die Sylter Unterwelt
Ein schmaler Einstieg, versteckt an einem unscheinbaren Hügel, führt über ein paar Stufen hinab in eine kühle Gruft, in der die Ahnen vor 5000 Jahren ihre Toten bestatteten. Es fröstelt ein wenig – oder ist es der Schauer der Geschichte? Der Denghoog – schlicht wie genial aus tonnenschweren Findlingen gebaut – liegt unweit des Wenningstedter Dorfteiches und ist mit seiner ovalen Kammer das größte begehbare Steinzeitgrab Schleswig-Holsteins. Erst 1868 entdeckt, birgt das dunkle Verlies eine unverbrannte Leiche, Tonscherben, Beile und Feuersteinklingen.
Sylt setzt Shopping-Akzente mit internationaler Beachtung. Die längste Einkaufsmeile der Insel mit Geschäften aller Art lädt in Westerland zum Flanieren ein. Die Friedrichstraße und die parallel verlaufende Strandstraße gehören zu den wenigen Fußgängerzonen der Welt, die direkt am Meer enden.
In Kampen – Sylts nobler Adresse – hat man schon immer Wert auf Exklusivität und Stil gelegt. Auf dem legendären „Strönwai“ – im Volksmund nur Whiskeystraße genannt – reihen sich Edelboutiquen mit modischem Chic wie Perlen aneinander: Labels von Armani bis Versace, von Joop bis Louis Vuitton sowie erlesene Kunst aus renommierten Galerien. Dazu offerieren Juweliere kleine und große Träume aus Silber und Gold.
Wer ein wahrhaft einzigartiges Accessoire – ein echtes Stück Sylt – erstehen möchte, sollte in den Ostdörfern vorbeischauen. In Sylt-Ost sind die kreativen Geister zu Hause: Hier ist das Zentrum des insularen Kunsthandwerks. In ländlicher Idylle kreieren Töpfer und Weber, Goldschmiede und Glasbläser in ihren urigen Werkstätten mit Phantasie auf meisterliche Art maritime filigrane Unikate. Fast ausnahmslos können interessierte Besucher den enthusiastischen Künstlern in ihren kleinen Manufakturen bei der Arbeit über die Schulter schauen.
Seeluft macht bekanntlich hungrig und die Insel bietet eine unendliche Vielfalt außergewöhnlicher Genüsse. Unzählige elegante Gourmet-Tempel, in denen Sterneköche zum Schlemmen und Schmausen auf eine kulinarische Entdeckungsreise entführen wie im Hotel „Söl`ring Hof“ in Rantum, wo Johannes King exquisite Kreationen – beispielsweise die Delikatesse Deichlamm – zaubert.
Doch es muss nicht immer Kaviar sein: Es soll nicht wenige Sylt-Urlauber geben, die gleich nach ihrer Ankunft schnurstracks zur kultigen Fischbude „Gosch“ im Lister Hafen fahren, um in ein klassisches Fischbrötchen zu beißen. Bisweilen macht auch mal ein Krabbenkutter an der Pier fest, um seine Ladung direkt fangfrisch von Bord zu verkaufen. In Deutschlands einziger Austernzucht im Wattenmeer vor List reifen alljährlich rund eine Million der schmackhaften Schalentiere heran, die unter der Bezeichnung „Sylter Royal“ Feinschmecker verzücken. Auch sonst rangieren raffinierte Fischspezialitäten – oft zubereitet nach streng gehüteten Familienrezepten – ganz oben auf den Speisekarten: darunter Scholle, Seezunge, Pannfisch, Hummer und Lachs.
Auch gemütliche Teestuben und nette Cafés wie die originelle „Kupferkanne“ in Kampen verwöhnen ihre Gäste mit sensationellem Kuchen, knusprigen Friesenkeksen und süßer Roter Grütze.
Wunderschön romantisch und unvergesslich ist es, den Tag auf der Terrasse eines Strandbistros, in das Surferboys mit Waschbrettbauch mittags noch mit FlipFlops zum Imbiss geschlurft sind, bei einem guten Glas Wein ausklingen zu lassen. Sommer-Feeling pur – Wellenrauschen und Sonnenuntergang unterm Sternenhimmel inklusive.
Das Meerkabarett – Eine frische Brise großartiger Unterhaltungskunst
Das Meerkabarett – es gastiert jeden Sommer in einem Theaterzelt auf dem Flughafengelände in Westerland – ist kulturelles Insel-Highlight und Frontalangriff auf das Zwerchfell: den Lachmuskeln wird kaum eine Pause gegönnt. Vom 4. Juli bis 28. August 2005 gehen Stars und Newcomer der Kabarettszene – scharfzüngige Satiriker sowie hintersinnige Komödianten – in ganz besonderem Ambiente bei Kleinkunst und musikalischen Themenabenden mit dem Publikum auf Tuchfühlung.
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Darüber hinaus ist Informationsmaterial in den Kurverwaltungen eines jeden Inselortes erhältlich.







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