City-Info Luxor

City-Info Luxor

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  • Ziele in der Umgebung


Unterhaltung


The Kings Head Pub
Englischer Pub. Billard, Darts, mehrere Biersorten und über zwei Dutzend Cocktails. Der Inhaber spricht Deutsch. | 1 Sharia Khalid Ibn Al-Walid | tgl. 10-2 Uhr


Auskunft


Tourist Information
Corniche | Tel. 095/2372215


Einkaufen


Souqs in Luxor
Auf Luxors Souq gilt: Finger weg von Souvenirs aller Art. Sie sind fast immer überteuert. Die Händler versuchen seit einiger Zeit, weniger aufdringlich zu sein, es gelingt ihnen aber noch nicht.


Essen und Trinken


Chez Omar
Günstiges Gartenrestaurant mitten auf einem belebten Platz, ideal zum Ausruhen nach dem Basarbummel. Ägyptische Küche sowie einige kontinentale Standards. | Midan Hassan Youssef | tgl. 11-24 Uhr | €

Sofra Restaurant & Café
Auf den Sofra, den Esstisch, kommen hier zahlreiche typische Landesgerichte. Nach der Mahlzeit wünscht man sich in Ägypten einen "Sofra daimen" - einen immer reich gedeckten Tisch. | 90 Sharia Mohammed Farid | Al-Manshiya | Tel. 095/2359752 | www.sofra.com.eg | tgl. 11-24 Uhr | €


Freizeit und Sport


Sky Cruise
Nicht billig, aber ein unvergessliches Erlebnis: Schweben Sie in der Morgensonne im Heißluftballon hoch über Theben-West. | Tel. 095/2370638 | Fax 095/2370638 | 90 Euro pro Person | Buchung in den meisten Hotels in Luxor


Sehenswertes


Beamten- oder Privatgräber
Gegenüber dem Ramesseum befindet sich ein Gräberfeld, das durch lebendige und farbintensive Alltagsdarstellungen beeindruckt, darunter Fest- und Ernteszenen, Opfer- und Begräbniszüge. Die Gräber gehören den Beamten, den Noblen des Reichs. Fragen Sie nach den "Tombs of the Nobles". Besonders sehenswert ist das Grab des Ramose, Großwesir unter Amenophis IV. (Nr. 55), sowie das Grab des Menna, eines Ackervorstehers aus der 18. Dynastie (Nr. 69). Die Handwerker, die diese Beamtengrabstellen wie auch die der Pharaonen schufen, verewigten sich mit eigenen Gräbern, 800 m westlich des Ramesseum. Drei von ihnen sind geöffnet.

Karnak-Tempel
3 km nördlich des Luxor-Tempels, ebenfalls in Nähe des Nilufers, erstreckt sich auf einem Gebiet von 250000 m2 eine ebenso eindrucksvolle wie unübersichtliche Tempelanlage. Dutzende von Herrschern bauten über 13 Jahrhunderte lang an ihr und veränderten sie ständig. Bis heute ist es den Archäologen nicht gelungen, alle ihre Rätsel komplett zu entschlüsseln. Hinter dem Eingang befindet sich der Amun-Tempel. Westlich davon steht das Heiligtum des Khonsu sowie als drittes Zentrum der Anlage der Festtempel Thutmosis III. Hinzu kommen weitere An- und Umbauten, Hallen und Höfe, Schreine und Alleen. Am Vormittag strömen Heerscharen von Touristen in die Anlage. Am besten ist es, Sie besuchen den Tempel in der Mittagshitze, wenn die Tourbusse wieder verschwunden sind, oder sogar am frühen Abend. Nach Einbruch der Dunkelheit finden kitschige Multimediaspektakel in täglich wechselnden Sprachen statt, die sogenannten Sound-&-Light-Shows. Berühmt ist vor allem der riesige Säulenwald zu beiden Seiten des Mittelganges, erbaut von Ramses I. und seinem Sohn Sethos I., vollendet von Ramses II. Die 134 kolossalen Säulen haben einen Umfang von etwa 10 m und ragen zwischen 13 und 24 m auf.

Luxor Museum
Für ägyptische Verhältnisse ungewöhnlich übersichtlich und modern, werden auf zwei Etagen Fundstücke aus den Tempeln am Ostufer sowie Grabbeigaben aus Theben-West gezeigt. In einem Anbau wird eine Mumie ausgestellt, die 2003 aus einem amerikanischen Museum zurückkehrte - wahrscheinlich die Ramses I. | Tgl. 9-13 und 17-22, im Winter nachmittags 16-21 Uhr | Eintritt 40 £E

Luxor-Tempel
Die Tempelanlage dominiert das Stadtzentrum des heutigen Luxor. Von hier aus sind es bis zum Nil, zum Bahnhof, zum Souq oder zum nächsten McDonalds nur wenige Schritte. Der Bau des Tempels wurde um 1400 v. Chr. begonnen und ist den Gottheiten Amun und Mut sowie ihrem Sohn Khonsu geweiht. Den Eingang der Anlage, die im alten Ägypten auch Südlicher Harem des Amun hieß, säumen zwei große Sitzstatuen Ramses II. Der Obelisk vor der linken Statue wurde ursprünglich durch einen zweiten, kleineren vor der rechten ergänzt, doch Muhammed Ali verschenkte sie an Frankreich, wo sie seit 1836 die Place de la Concorde in Paris schmückt. Der Säulengang im Innern ist etwa 16 m hoch und hinterlässt einen gewaltigen Eindruck. Seine Wände sind mit Reliefs verziert, die das Opet-Fest darstellen, eine Tradition, die offensichtlich heute noch im Moulid des heiligen Abu Al-Haggag Al-Uqsuri fortlebt, wenn Luxors Christen und Muslime am 14. Shabaan (am 14. des islamischen Monats Shabaan) eine geschmückte Barke durch die Straßen tragen. Die Moschee des Sheikhs befindet sich auf dem Gelände des Tempels. An seinem Nordende sehen Sie den Anfang einer 3 km langen Sphingenallee, die einst bis zum Karnak-Tempel führte. Abends wird die gesamte Anlage angestrahlt. | Tgl. 6-22, im Winter bis 21 Uhr | Eintritt 40 £E

Memnonskolosse
Sie bewachten einst den Totentempel Amenophis III., an dessen Eingang sie stehen und von dem heute so gut wie nichts mehr zu sehen ist. Römer hielten die 19 m hohen Statuen für Abbilder des Memnon, der im Trojanischen Krieg von Achilles getötet wurde.

Mummification Museum
Eine menschliche und zahlreiche Tiermumien sowie Werkzeuge und Bildtafeln veranschaulichen den Ablauf der Mumifizierung und ihre Bedeutung als Reise ins Jenseits. | Direkt am Nilufer gegenüber dem Luxor-Tempel | Tgl. 9-13 und 17-22, im Winter nachmittags 16-21 Uhr | Eintritt 40 £E

Ramesseum
Die imposante Ruine 400 m nördlich der Kolosse von Memnon ist nur zur Hälfte erhalten. Im ersten Hof sind die Überreste einer riesigen Statue Ramses II. zu sehen, deren Höhe einst knapp 18 m betragen hat.

Tal der Könige
Das Gräberfeld hinter dem Bergmassiv, dessen Gänge sich symbolisch tief ins Reich der Toten winden, ist für viele der Höhepunkt ihres Ausfluges nach West-Theben, andere sind enttäuscht. Die wirkliche Würde des Orts, in seiner weltfernen Abgeschiedenheit, erschließt sich allerdings nur, wenn der vormittägliche Touristenrummel vorbei ist und die Reisebusse wieder abgefahren sind. Die Wandmalereien der Gräber leiden unter den Ausdünstungen der Besucher, fast alle Grabbeigaben wurden über die Jahrhunderte geraubt. Sehenswert sind das Grab Ramses IV. (Nr. 2), dessen hinterer Bereich mit Szenen aus dem Pfortenbuch geschmückt ist, das der Königin Tauseret und des Pharaos Sethnacht mit dem prunkvollen Granitsarkophag (Nr. 14) sowie das Grab Sethos I. (Nr. 17), für viele die schönste aller zugänglichen Grabstellen. Zu den insgesamt 64 Königs- und Prinzengräbern gehört auch das von Tut-ench-Amun, dessen prachtvolle Beigaben im Nationalmuseum am Midan Al-Tahrir in Kairo bewundert werden können. | Eintritt 3 Gräber 70 £E, Tut-ench-Amun-Grab 80 £E

Tal der Königinnen
1255 v. Chr. ließ Ramses II. hier seine Gemahlin Nefertari beisetzen. Das prächtige Grab ist Besuchern zugänglich - allerdings werden nur 150 pro Tag eingelassen. Neben diesem beherbergt das Tal etwa 80 weitere Gräber. Sehenswert ist auch das des Prinzen Amenherchopschef, eines Sohns Ramses III. | Eintritt 25 £E

Tempel der Hatschepsut
Elegant schmiegt sich die dreistöckige Terrassenanlage an den Berghang. Die Ebenen sind durch flache Rampen miteinander verbunden. Viele der farbigen Reliefs sind gut erhalten und zeigen Stationen aus dem Leben der Königin, u.a. ihre Geburt (mittlerer Hof rechts) und die Expedition, die sie 1470 v. Chr. nach Punt im Somaliland schickte (mittlerer Hof links). Vor dem Haupteingang zweigt rechts ein schmaler Weg ab, der über das Bergmassiv nach etwa 50 Minuten zum Tal der Könige führt. Grandiose Aussicht besonders zum Sonnenaufgang. | Eintritt 25 £E

Theben (West)
Weitläufige Nekropole am Westufer des Nils, in der fast alle Könige des Neuen Reichs, aber auch Beamte und Handwerker begraben sind. Hier glaubten die Pharaonen, nach dem Tod auf ihrer Reise in die Ewigkeit sicher zu sein vor Grabräubern und vor dem profanen Trubel des weltlichen Alltags - beides ein Trugschluss! Die Gräber waren bald schon ausgeraubt, und heute schieben sich jährlich Hunderttausende lärmender Touristen durch die Täler. 1922 geriet das Tal der Könige in die Schlagzeilen, als Howard Carter das prächtige, bis dahin unberührte Grab des Tut-ench-Amun entdeckte. | tgl. 6.30-18.30, im Winter bis 17.30 Uhr


Uebernachten


Al Moudira
Das vielleicht schönste Hotel Ägyptens! 24 Villen im Landhausstil mit Themensuiten (pharaonisch, ottomanisch, islamisch) sowie Möbeln von Flohmärkten in Alexandria, Paris und Beirut. | West-Theben | Tel. 012/3928332 | Fax 012/3220528 | www.moudira.com | €€€

Nefertiti Hotel
Familiäres Backpackerhotel im Zentrum, einige Zimmer mit Klimaanlage und privatem Bad, sehr sauber. Internetzugang und Billard auf der Dachterrasse. 30 Zi. | Sharia Maabad Al-Luxor | Tel. 095/2372386 | Fax 095/2372386 | www.nefertitihotel.com | €

Old Winter Palace
1887 eröffnet und immer noch das prominenteste Hotel im Ort, britisch-vornehm bis nobel. Wenn Sie nicht hier wohnen, setzen Sie sich wenigstens in das Gartencafé! 238 Zi. | Corniche | Tel. 095/2380422 | Fax 2374087 | €€€

St. Joseph Hotel
Günstiges Dreisternehotel, nicht direkt am Nil, aber mit schönem Blick über ihn hinweg. Swimmingpool auf der Dachterrasse, klimatisierte, saubere Zimmer. 62 Zi. | Sharia Khaled Ibn Al-Walid | Tel. 095/2381707 | Fax 2381727 | €


Ziele in der Umgebung


Abydos
160 km nordwestlich von Luxor soll, so berichtet der Mythos, der Kopf des Osiris, des Herrschers über das Jenseits, begraben sein. Thinis, die erste ägyptische Hauptstadt, befand sich ganz in der Nähe der Tempel von Abydos, man begrub ihre Könige hier bereits im Alten Reich. In der damit ältesten Nekropole des Landes entdeckten Archäologen immer neue Herrscher, weshalb der 1. Dynastie noch eine nullte vorangestellt werden musste. Interessantestes Bauwerk ist der Tempel Sethos I. aus der 19. Dynastie mit einem siebenschiffigen Säulensaal sowie einigen besonders wertvollen Reliefs aus derselben Zeit. In der Königsgalerie im südlichen Flügelbau befindet sich die Königsliste, auf der fast alle Herrscher von König Menes aus der 1. Dynastie bis Sethos in zwei langen Reihen verzeichnet sind. Abydos ist von Luxor aus mit dem Taxi erreichbar, Hin- und Rückfahrt für etwa 200 £E. | Tgl. 6-17 Uhr | Eintritt 25 £E

Dendera
Fast auf halbem Weg zwischen Abydos und Luxor lohnt der Hathor-Tempel von Dendera aus dem 1. Jh. v. Chr. einen Abstecher. Zusammen mit ihrem Sohn Ihi, dem Gott der Musik, wurde die Göttin Hathor seit dem Alten Reich hier verehrt. Am Eingang rechts, im Geburtshaus, verewigten sich Kaiser Augustus und nachfolgende römische Herrscher. An der Decke des mittleren Tempelraums sieht man eine Nachbildung des berühmten Tierkreises von Dendera. An der südlichen Außenwand des Tempels ist Kleopatra mit ihrem Sohn Caesarion abgebildet. Mehrere Hotels in Luxor bieten mehrstündige Lunch-Kreuzfahrten nach Dendera an. Fragen Sie im Mövenpick Jolie Ville oder im Luxor Sheraton! | Tgl. 6-17 Uhr | Eintritt 25 £E

Edfu
Der Horus-Tempel in Edfu, 105 km südlich von Luxor, gilt als der besterhaltene des Landes: Erst 1860 wurde er freigelegt. Horus, der Gott in Falkengestalt und Sohn des Osiris, bewacht als Granitskulptur den Tempel im Eingangsbereich. | Tgl. 6-17 Uhr | Eintritt 40 £E

Esna
Die Ruine des Chnum-Tempels in Esna, 60 km südlich von Luxor, stammt aus ptolemäischer Zeit und liegt mitten im Stadtzentrum, mehrere Meter unter dem heutigen Straßenniveau. Reliefs an den Wänden des Innenraums zeigen römische Kaiser in Pharaonentracht. | Tgl. 6-17 Uhr | Eintritt 15 £E

Kom Ombo
Die Tempelanlage 170 km südlich von Luxor ist zwei Gottheiten gewidmet: dem Krokodilgott Sobek (südlicher Teil) und dem falkenköpfigen Horus (nördlicher Teil). Kom Ombo gehört, wie Esna und Edfu, zum Standardprogramm aller Nilkreuzfahrten zwischen Luxor und Assuan. | Tgl. 6-17 Uhr | Eintritt 25 £E


Copyright: www.marcopolo.de

 

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