Grand Hotel
City-Info Krakau
Unterhaltung
Bars und Pubs
Piękny Pies („Der schöne Hund“) ist wohl die verrückteste Bar in der Stadt - Konzerte, spontane Kunst, freundlich schräges Publikum (tgl. 18-3 Uhr | ul. Sławkowska 6a). Guten Livejazz gibt es im U Muniaka (tgl. 19-2 Uhr | ul. Floriańska 3). Nettes Publikum besucht die kleine Bar Święta Krowa („Die heilige Kuh“) zu guter Musik (tgl. 18-3 Uhr | ul. Floriańska 16). In einer alten jüdischen Badeanstalt von 1923 befindet sich der originelle Pub łaźnia, mit Theaterbühne, Ausstellungen, multimedialen Veranstaltungen. Musik: Acid Jazz, Trip-Hop, Ambient (tgl. ab 14 Uhr | ul. Paulińska 26 | | Tel. 0124307485).
Auskunft
Touristeninformation
Im Rathausturm auf dem Hauptmarkt | Rynek Główny 1 | Tel. 0124337310 | www.krakow.pl
Essen und Trinken
Arka Noego
Schmackhaftes jüdisches Essen. Abends gute Klezmermusik live. ul. Szewska 2 | Tel. 0124291528 | €€
Camelot
Hervorragende Kleinigkeiten (Salate, Baguettes, Kuchen) in charmanter Kaffeehaus-Atmosphäre. Konzerte, Ausstellungen. ul. św. Tomasza 17 | Tel. 0124210123 | €
Cyrano de Bergerac
Französische Speisen und ein Interieur vom Feinsten. So geschl. | ul. Sławkowska 26 | Tel. 0124117288 | www.cyranodebergerac.pl | €€€
Pod Aniołami
Gute polnische Küche, auch für diejenigen, die es nicht ganz so deftig mögen. ul. Grodzka 35 | Tel. 0124213999 | €€
U Zyiada
Dieses Restaurant ist ein echter Höhepunkt eines jeden Krakau-Besuchs. Man speist gut und schaut von oben auf die Weichsel und auf die Berge. ul. Jodłowa 13 | ca. 6 km von der Stadtmitte | Tel. 0124297105 | €€€
Sehenswertes
Collegium Maius
Das Museum der Jagiellonen-Universität, zugleich eines der ältesten Universitätsgebäude in Europa, beherbergt in seinen prächtigen Innenräumen eine einmalige Sammlung historischer Forschungsgeräte und gibt einen interessanten Einblick in die mittelalterliche Wissenschaft. Mo -Sa 10-14 Uhr | ul. Jagiellońska 15
Droga Królewska/Königsweg
Gehen Sie nach der Wawel-Besichtigung in die ul. Grodzka. Am Plac św. Marii Magdaleny stellen zur rechten Hand die prächtige barocke St.-Peter-und-Paul-Kirche (Kościół św. Piotra i Pawła) mit den zwölf Aposteln über dem Tor und die karge romanische St.-Andreas-Kirche (Kościół św. Andrzeja) einen interessanten Kontrast dar. Sehr schön auch an der nächsten Kreuzung (zur linken) die gotische Dominikaner- und (zur rechten) die Franziskanerkirche, wo Sie die imponierenden Jugendstil-fenster des Malers und Schriftstellers Stanisław Wyspiański bewundern können. Über den Marktplatz gehen Sie in die ul. Floriańska, eine belebte Fußgängerzone mit reich dekorierten Bürgerhäusern. In Nr. 45 finden Sie die Jama Michalikowa, das schönste Café der Stadt, wo einst Künstler ihre Rechnungen mit Zeichnungen und Karikaturen an den Wänden beglichen. Am Ende der Straße befindet sich das Florianstor (Brama Floriańska) aus dem 14. Jh., dahinter die mächtige Barbakane, ein rundes Vorwerk aus dem 15. Jh., Teil der einstigen Stadtmauer.
Kazimierz
In dem Stadtteil, wo einst Krakaus arme und orthodoxe Juden lebten, sind viele Zeugnisse ihres Lebens erhalten. Der belebte Mittelpunkt des Viertels liegt in der ul. Szeroka. An der Remuh-Synagoge (Sa-Do 9-18, Fr 9-16 Uhr | ul. Szeroka 40) befindet sich der älteste jüdische Friedhof Polens. Über die Geschichte, Kultur und Bräuche der Krakauer Juden informiert das Jüdische Museum (Di-So 9-16, Mo 10-14 Uhr | ul. Szeroka 24). Das Zentrum der Jüdischen Kultur (Mo-Fr 10-20, Sa/So 10-14 Uhr | ul. Meiselsa 17) bietet Literatur und Ausstellungen zum Thema an. Auf dem Getto-Gelände im nahen Stadtteil Podgórze können Sie in der Apteka pod Orłem („Adler-Apotheke“) eine beeindruckende Ausstellung über das Krakauer Getto besichtigen (Di-Sa 9.30-17, Mo 10-14 Uhr | pl. Bohaterów Getta 18). In der ul. Lipowa 4 steht die ehemalige Schindler-Fabrik, wo Steven Spielberg seinen berühmten Film drehte.
Muzeum Czartoryskich-Arsenał
Polens ältestes Museum: mittelalterlicher Schmuck, interessantes Kunstgewerbe, in der Bildergalerie Polens wertvollstes Gemälde: Leonardo da Vincis „Dame mit dem Hermelin“. Di/Do 10-16, Mi/Fr/Sa 10-18, So 10-15 Uhr, Mai-Okt. Di-Sa 1 Std. länger | ul. św. Jana 19
Muzeum Etnograficzne/Volkskundemuseum
Sehr sehenswert sind hier die berühmten Krakauer Weihnachtskrippen. Mo/Mi-Fr 10-17 (Jan.-April bis 15 Uhr), Sa/So 10-14 Uhr | pl. Wolnica 1
Rynek Główny/Hauptmarkt
Mit 200 m langen Seiten einer der größten mittelalterlichen Plätze Europas. In der Mitte die Tuchhallen aus dem 16. Jh. mit phantastischen Fratzen auf ihrem hohen Giebeldach. In der Marienkirche aus dem 14. Jh. befindet sich der herrliche Marienaltar von Veit Stoß, ein spätmittelalterliches Meisterwerk und eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Zu jeder vollen Stunde bläst ein Feuerwehrmann vom höheren Turm der Kirche den Alarmruf, der einst Krakau im 13. Jh. vor einem Mongolenangriff bewahrte.
Wawel
Der Gebäudekomplex auf einem Hügel ist ohne Zweifel der wichtigste historische Ort in Polen: Sitz, Krönungsort und Grablege der polnischen Könige. In der Krönungskathedrale (Mo-Sa 9-17, So 12.15-17 Uhr) befinden sich die Sarkophage polnischer Herrscher, von Nationalhelden wie Marschall Józef Piłsudski und der beiden romantischen Dichter Adam Mickiewicz und Juliusz Słowacki. Vom Sigismund-Turm blicken Sie über ganz Krakau, und vom schönen Arkadenhof gelangen Sie in die prächtigen Repräsentationssäle und in die königlichen Gemächer mit der größten Gobelin-Sammlung der Welt, in die Schatzkammer und in eine Ausstellung üppiger türkischer Kriegsbeute, die der polnische König Jan Sobieski 1683 bei Wien gemacht hat. Mo 9.30-12 (ohne königliche Gemächer), Di/Fr 9.30-16, Mi/Do/Sa/So 9.30-15 Uhr | Kombiticket 60 Zł.
Uebernachten
Copernicus
Das Luxushotel der Superlative überzeugt durch Marmor und Fresken und verwöhnt mit einer Dachterrasse, von der aus Sie auf den Wawel schauen können. 29 Zi. | ul. Kanonicza 16 | Tel. 0124243400 | Fax 0124243405 | www.hotel.com.pl | €€€
Francuski
Gute Wahl in der Altstadt, das Haus vermittelt das Flair vergangener Epochen. 42 Zi. | ul. Pijarska 13 | Tel. 0126273777 | Fax 0126273700 | €€-€€€
Secesja
Angenehmes, ruhiges Hotel im Jugendstil in Kazimierz. 26 Zi. | ul. Paulińska 24 | Tel. 0124307464 | Fax 0124307405 | www.hotelsecesja.krakow.pl | €€
Wawel
Modernes, ruhiges Hotel in schön restaurierten, alten Mauern, im Zentrum der Altstadt. 40 Zi. | ul. Poselska 22 | Tel. 0124241300 | Fax 0124241333 | €€
Ziele in der Umgebung
Częstochowa/Tschenstochau
160 km von Krakau in Richtung łódź liegt das Kloster der Paulinermönche auf Jasna Góra, dem Hellen Berg. Der Ort ist der Mutter Gottes und Königin Polens geweiht. Der Legende nach hat sie das Kloster vor der Erstürmung durch die Schweden gerettet: Die Mönche trugen das Marienbild auf den Mauern des brennenden Klosters herum - daher die dunkle Färbung der Ikone der Schwarzen Madonna. Zu ihr pilgern jedes Jahr im August Hunderttausende Gläubige aus ganz Polen.
Kalwaria Zebrzydowska
44 km südwestlich von Krakau liegt das Sanktuarium aus dem 17. Jh. 40 Stationen des Leidensweges Christi mit Kirchen und Kapellen bilden einen Komplex, der sich über 6 km erstreckt und zum Unesco-Weltkulturerbe zählt. Wadowice, der Geburtsort von Karol Wojtyła, dem späteren Papst Johannes Paul II., liegt nur 14 km weiter. Mai-Sept. 9-13 u. 14-18, Okt.-April 9-12 u. 13-16 Uhr
Ogrodzieniec
Auf dem höchsten Punkt der Hochebene zwischen Kraków und Częstochowa liegt in einer geheimnisvoll anmutenden Umgebung die Ruine eines Schlosses. Einst von einem Bankier als mittelalterliche Wehranlage erbaut, wurde es Mitte des 16. Jhs. zum einem prächtigen Schloss ausgebaut. Nach der Zerstörung durch die Schweden 1655-57 hat es nie wieder zu seiner alten Pracht zurückgefunden. Heute sind die Ruinen zur Besichtigung freigegeben.
Oświęcim/Auschwitz
Etwa 60 km westlich von Krakau erinnern Baracken, Wachtürme und Stacheldrahtzäune, Verladerampen, Hinrichtungsmauern und Krematorien an den von den Nationalsozialisten begangenen Völkermord. Mehr als 1,1 Mio. Menschen aus 28 Nationen, darunter knapp 1 Mio. Juden, sind in Auschwitz-Birkenau, dem größten Konzentrationslager, das Hitler 1940 und 1942 bauen ließ, ermordet worden. Heute sind das Stammlager Auschwitz I und die Außenstelle Birkenau Museen und Gedenkstätten. In Birkenau erhebt sich seit 1967 das monumentale Denkmal für die Auschwitz-Opfer. Gedenkstätte und Museum Auschwitz-Birkenau: tgl. | Eintritt frei | Standardführung auf Deutsch (ca. 3,5 Std.) 1-15 Personen 174 Zł. | ul. Więźniów Oświęcimia 20 | Oświęcim | Tel. 0338448100 | www.auschwitz.org.pl
Pieniny
Das Pieniny-Gebirge ist vor allem wegen des malerischen Dunajec-Tals berühmt. Ein beliebtes Ausflugsvergnügen sind Fahrten auf Flößen unter den bis zu 300 m hoch aufragenden Bergwänden. Die Flöße werden von Góralen in ihren schönen Trachten über die Stromschellen gelenkt. Das Bergvolk der Góralen hat sich seine eigene Sprache, Musik und Volkskunst erhalten. Abfahrt bei Sromowice Wyżne: April-Okt. tgl. 9-15 Uhr | 39 Zł. | Tel. 0182629721 | www.flisacy.com.pl
Wieliczka
13 km südlich von Krakau liegt eines der ältesten Salzbergwerke Europas, das heute zum Unesco-Weltkulturerbe zählt. Zur Besichtigung wurde ein 3,5 km langer Abschnitt auf 64-135 m Tiefe freigegeben. Wunderschöne Kapellen, u. a. die Kapelle der Heiligen Kinga, in der vom Altar bis zum Kandelaber alles aus Salz ist, unterirdische Seen, unzählige Figuren und Fresken begeistern die Besucher. Unter Tage befinden sich auch ein Sanatorium und ein Restaurant. Kopalnia Soli Wieliczka | April-Nov. tgl. 7.30-19.30, Nov.-März 8-17 Uhr | ab 45 Zł. | www.kopalnia.pl | www.wieliczka.pl
Zakopane
Am Fuß der Tatra, 100 km südlich von Krakau, liegt Polens „Winterhauptstadt“ Zakopane. Der Ort wird aber auch im Sommer von vielen Touristen besucht, die ins „kleinste Hochgebirge der Welt“ Touren unternehmen. Trotz der schnellen Entwicklung zum Tourismusmagneten ist der historische Ortskern erhalten geblieben. Seinen ursprünglichen Charakter verdankt er der typischen Holzbauweise mit Balkonen, Terrassen und kunstvoll geschnitzten Gauben. Die meisten Villen sind in diesem Stil erbaut worden, der von dem Maler Stanisław Witkiewicz in den 80er-Jahren des 19. Jhs. geschaffen wurde. Auch die Villa Atma von 1905, in der sich das Museum zum Andenken an den Komponisten Karol Szymanowski befindet, ist in diesem Stil erbaut (Di, Do-So 10-15.30 Uhr). Sehenswert ist ebenso die Hasior-Galerie (Mi-Sa 11-18, So 9-15 Uhr | ul. Jagiellońska 18d), in der Arbeiten des 1999 verstorbenen exzentrischen Bildhauers Władysław Hasior zu besichtigen sind. Mehr über Kultur und Geschichte der Tatra-Region im Tatra-Museum (Muzeum Tatrzańskie | Di-Sa 9-17, So 9-15 Uhr | ul. Krupówki 10).
Zalipie
Nach einer Sitte aus dem 19. Jh. bemalen in einem Wettbewerb jedes Jahr die Frauen dieses Dorfes, 115 km nordöstlich von Krakau, ihre Häuser mit Blumenmustern. Das Haus der 1974 verstorbenen Malerin Felicja Curylowa wurde Museum.




ab 49 €



