Im flächenmäßig größten Staat Europas liegt Kiew, die Hauptstadt der Ukraine. Sie gilt als „Weltstadt mit Flair“ und lockt jährlich viele tausend Touristen an.
Neben den vielfältigen Sehenswürdigkeiten, die Kiew zu bieten hat, ist besonders das Nachtleben berühmt und berüchtigt. Während im Winter ausschließlich in Clubs und Discotheken gefeiert wird, besteht im Sommer die Möglichkeit, auf der an Sonn- und Feiertagen für Autos gesperrten Einkaufsmeile „Kreschatik“ ausgelassen zu tanzen und der typisch ukrainischen Folklore zu lauschen.
Als „Stadt der Kontraste und Gegensätze“ bietet Kiew interessierten Touristen aber auch tagsüber die Möglichkeit, die Stadt zu entdecken und eine Vielzahl an Kirchen, Klöstern und diversen kulturellen Veranstaltungen zu besuchen.
Das städtische Theater sowie das Planetarium sind ebenso begehrt wie der zoologische oder der botanische Garten. Die lange Geschichte der Stadt hat diese geprägt und noch heute finden sich alte Gebäude mit ehrwürdigen Fassaden des 19. Jahrhunderts direkt neben Häusern aus dem sozialistisch geprägten 20. Jahrhundert. Vielleicht ist es gerade diese Besonderheit der Vielfältigkeit und Gegensätze, die Kiew so beliebt und außergewöhnlich macht.
Die wohl berühmteste Kiewer Sehenswürdigkeit ist das „Höhlenkloster“, welches eines der ältesten russisch-orthodoxen Klöster der Region ist. Künstlich geschaffene Höhlen dienten hier seit der Gründungszeit als Einsiedeleien der Mönche. Das für Touristen größtenteils zugängliche Höhlensystem umfasst lange Höhlengänge, die zu kleinen Mönchszellen und unterirdischen Kirchen führen. Seit 1990 gehört der außergewöhnliche Klosterkomplex zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Ein weiteres Highlight Kiews ist die „Sophienkathedrale“. Die nach byzantinischem Vorbild erbaute fünfschiffige Kreuzkirche gilt mit ihren zahlreichen Kuppeln als etwas Besonderes in der Ukraine. Wandmalereien und hervorragende Mosaike aus dem 11. Jahrhundert lassen die Innenausstattung der Kathedrale geheimnissvoll und imposant zugleich erscheinen. Auch sie gehört dem UNESCO-Weltkulturerbe an.
Ebenfalls lohnenswert ist es, das „nationale Museum der Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges“ zu besuchen. Die hier angegliederte Gedenkstätte mit der so genannten „Mutter-Heimat-Statue“ erinnert an den zweiten Weltkrieg. Im Jahr 1981 ist der gesamte Komplex fertig gestellt worden. Mit einer Höhe von 68 m ist die Statue, die zusätzlich auf einem 40 m hohen Podest steht, nicht nur schon von Weitem sichtbar, sondern auch höher als die Freiheitsstatue in New York.
Das heutige Kiew ist ein Ort besonderer Betrachtung und mit ganz speziellem Charme.
Mit über 90 Museen, vielen hohen Bildungseinrichtungen, einem Planetarium, dem städtischen Theater, sowie den Gärten, Klöstern und Kirchen ist Kiew reich an Kultur und an Geschichte.
Die Shoppingmeile „Kreschatik“ bietet dem Kunden alles, was das Herz begehrt. Neben den üblichen Luxusläden wie Gucci und Prada hat man die Möglichkeit, in kleinen gemütlichen und typisch ukrainischen Lädchen zu stöbern und zu verweilen. Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Verkäufer sind bemerkenswert, so dass ein kurzer Abstecher in einen Laden kaum möglich ist. Wer einmal dort einkauft, bleibt gern länger und möchte auch den Rest der Einkaufsstraße näher kennenlernen.
Geprägt durch die russische Küche und moderne, westliche Einflüsse sind ukrainische Spezialitäten auf ihre Art außergewöhnlich.
Auch im Bereich des Kulinarischen ist Kiew kontrast- und abwechslungsreich.
Deftige Mahlzeiten im urigen Pub stehen Haute Cuisine mit sieben Gängen im eleganten Lokal gegenüber. Hier wird jeder Geschmack bedient.
Mein Reise-Tipp für Kiew
Café Champagne
www.french-cafe.com.ua
Die persönlichen Reisetipps
der Flughafen-Mitarbeiter u.
-Partner
Dieser Tipp wurde erstellt von: Andreas Weber
(Auszubildender zum Werbekaufmann)
Die Altstadt aus der frühen Zarenzeit ist definitiv einen Besuch wert.
Auch Kultur- und Geschichts-Nichtbegeisterte dürften von dem alten Baustil und den gigantischen Bauwerken beeindruckt sein. Der Anschluss an die Moderne wurde hier verpasst oder mit Absicht nicht vollzogen, was den ursprünglichen Charme der Stadt bewahrt.
Derzeit ist in Kiew keinerlei städtische Touristeninformation zu finden. Derartige Aufgaben werden von privaten Agenturen übernommen. Diese kümmern sich um Hotelzimmer, Autovermietungen oder Stadtführungen.
Vor Ort besteht für Touristen die Möglichkeit, in vielen Kiosken oder im Zentralpostamt für umgerechnet 3 € einen „Tour Guide“ zu kaufen, welcher über Adressen, Straßenverzeichnis und weitere für Touristen wichtige Informationen verfügt.
Bilder-Quelle:
www.radio101.de/chris/ukraine







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