City-Infos
Genf ist eine internationale Stadt par excellence. Die zweitgrößte Schweizer Metropole –wunderschön am Ufer des Genfer Sees zwischen Jura und Alpen gelegen – ist Sitz der UNO und weiterer rund 190 internationaler Regierungs- und Nicht-Regierungs-Organisationen. Selbst in den Geschäften der Innenstadt ist die Internationalität spürbar und sichtbar: Nirgendwo sonst in der Schweiz findet man so viele weltweit bekannte Uhrenboutiquen und Reiseagenturen auf so kleinem Raum. Genf ist aber auch ein wirtschaftliches und gesellschaftliches Zentrum. So sind hier das Forschungslabor der Teilchenphysik "CERN", zahlreiche Firmen der Mikrotechnik und -elektronik sowie einer der drei interkontinentalen Flughäfen angesiedelt. Nicht ohne Grund ließ sich ebenso die Welthandelsorganisation (WTO) in Genf nieder. Darüber hinaus ist Genf eine der wichtigsten Konferenz- und Kongressstädte der Welt. Dieser Meinungsaustausch trägt zu ihrer Dynamik und ihrer geistigen Aufgeschlossenheit bei.
Neben der Internationalität besaß Genf schon immer eine große kulturelle Ausstrahlung. Die zahlreichen Museen, Bibliotheken, das Grand Théâtre, das Orchestre de la Suisse romande sowie die städtischen Kulturstätten wie beispielsweise die Halles de l'Ile, L'Usine, die Maison des Arts du Grütli sprechen für sich. Ein reger Gedankenaustausch in Sachen Kunst, Architektur, Wissenschaft und Philosophie wird in den rund 40 Museen rund um den Altstadthügel und die imposante Kathedrale St-Pierre gepflegt. Vertrauen und ein Gefühl der Sicherheit ist in allen Aspekten des täglichen Lebens zu finden. Genf ist eine Stadt, in der man unbehelligt Einkäufe tätigen und am Tage wie in der Nacht ungestört bummeln und spazieren gehen kann. Da drängt sich eigentlich die Schlussfolgerung auf: Genf bietet alle Vorteile der großen Metropolen. Auf ihre Nachteile verzichtet die Stadt.
Perle du Lac und Botanischer GartenDie Aussicht vom kleinen Belvédère über dem See ist idyllisch. Der Park, der sich von der Rue de Lausanne auf einen zweistöckigen Brunnen öffnet, leuchtet im Herbst in den Farben blühender Dahlien. Darunter befindet sich der kleine Hafen mit dem Landesteg der "Mouettes Genevoises", den Fähren, die zwischen den beiden Seeufern verkehren.
Altstadt und Seeufer
Ein Rundgang durch die schöne Genfer Altstadt auf den Spuren ihrer 2.000-jährigen Geschichte, führt an vielen attraktiven Kunstgalerien, Antiquitätengeschäften, Museen, Brunnen und zahlreichen anderen Sehenswürdigkeiten vorbei. Auch ein Spaziergang rund um die Rade ist lohnenswert. Der See, die berühmte Fontäne und die Parks am Seeufer bilden einen reizvollen Rahmen für die Architektur der eleganten Hotels.
Englischer Garten
Der erste nach englischem Vorbild angelegte Genfer Park wurde 1854 angelegt. Seine gewundenen Alleen, die Wäldchen, Rotunden, Rasenflächen, Baumgruppen und die gewaltige Fontäne machen seinen Charme aus. Im alten Musikpavillon werden an lauen Sommerabenden Konzerte gegeben.
Das Stadthaus
Das Palais Eynard, bis 1891 Eigentum der Familie Eynard, wurde von der Stadt erworben, um es als Kunstmuseum einzurichten und die Gärten der Bastionen bis zur Rue Saint-Léger zu vergrößern. Von 1981 bis 1986 baute es der Architekt François Bouvier als Stadthaus um. Die Originalität des Palais Eynard besteht architektonisch gesehen in den Gegebenheiten der Lage. Das auf einem freien Moorgelände außerhalb der Stadtmauern errichtete Gebäude lehnt sich an eine Befestigungsmauer aus dem 16. Jahrhundert.
UNO
Wer das Gittertor des Palasts der Vereinten Nationen durchschreitet, betritt internationales Gebiet. Ein Terrain ohne Grenzen, das jedes Jahr mehr als 20.000 Delegierte dieser Nationen empfängt, auf dem permanent 3.000 Beamte für Frieden, Sicherheit und das Recht auf Menschenwürde arbeiten. Es können einige Konferenzsäle besichtigt werden, insbesondere der prachtvolle Beratungssaal und der eindrucksvolle Versammlungssaal. Öffnungszeiten: April-Oktober, montags bis sonntags 10-12 und 14-16, Juli-August montags bis sonntags 10-17, November-März montags bis freitags 10-12 und 14-16 (Sa - So geschlossen).
Uhrenkunst-Museum
Das 1972 in der Villa Bryn Bella eröffnete Museum zeigt Exponate aus vier Jahrhunderten (16. bis 20. Jh.): Standuhren, Wanduhren, Pendülen, Taschen-Armbanduhren und vieles mehr. Montags bis samstags 10-17 Uhr. Dienstags geschlossen. Route de Malagnou 15.
Kathedrale St-Pierre
Wer die hundertfünfundsiebzig Stufen bis zur Spitze des Nordturms der Kathedrale erklommen hat, wird mit einem prächtigen Panoramablick über Stadt und See belohnt und kann ebenfalls die größte Glocke der Stadt bewundern, die sechs Tonnen schwere Clémence, die 1407 aufgezogen wurde. Cour Saint-Pierre 6.
Forces Motrices-Gebäude (Altes Kraftwerk)
Wie ein steinernes Schiff liegt das massive, weitläufige Gebäude im "Beaux-Arts"-Stil vor der Coulouvrenière-Brücke in der Rhone. Das 1886 erbaute und 1980 stillgelegte alte Wasserkraftwerk, ein Aushängeschild der Genfer Industrie, hat ein Jahrhundert lang Tausende von Haushalten mit Trinkwasser und Elektrizität versorgt, bevor es die Genfer mit Kunst- und Kulturveranstaltungen versorgte. Bâtiment des Forces Motrices, 2, place des Volontaires.
Russische Kirche
Das Meisterwerk wurde 1866 im moskovitisch-byzantinischen Stil erbaut. Die 1966 restaurierten, vergoldeten Kuppeln erstrahlen im Stadtbild als leuchtende, funkelnde Orientierungspunkte. Eglise Russe, Rue Toepffer 9.
La Clarté-Gebäude
Das sehenswerte Gebäude an der Rue Saint-Laurent 2-4 im Villereuse-Quartier mag vielleicht veraltet erscheinen, doch bei seinem Bau (1931-32) unter dem großen Schweizer Architekten Le Corbusier war es ein Avantgardewerk ganz aus Stahl und Glas. Das metallische Gerippe befreit die Innenwände von jeglicher tragenden Funktion.
OMM – Weltorganisation für Meteorologie
Das neunstöckige Schiff von den Architekten Rino Brodbeck und Jacques Roulet aus Aluminium, Glas und Stahl behauptet seine Präsenz im Stadtbild mit seiner originellen Flügelform. Die Konstruktion ist eine Anspielung auf die Beschäftigung der OMM mit den Wirkungen der menschlichen Aktivität auf die Umwelt. Avenue de la Paix 7bis.
Genf verfügt über hervorragende Einkaufsmöglichkeiten rund um die Rue Basses, in der "rue du Rhône", in den Rue de la Confédération, du Marché und de la Croix-d'Or sowie Rue du Mont-Blanc". Die Schweiz ist ein wahres Einkaufsparadies. Von exklusiv und edel bis hin zu alltäglich: Es fehlt wirklich an nichts. Übrigens: Die landesübliche Währung in der Schweiz ist der Schweizer Franken. Viele Artikel sind bereits in Euro ausgewiesen und viele Läden akzeptieren auch Euros als Zahlungsmittel.
Essen und Trinken in der Schweiz ist eine kulinarische Entdeckungsreise durch vier Sprachkulturen, die die vielseitige und reichhaltige Küche beeinflusst haben. Kein Zufall also, dass in Genf im Verhältnis zur Bevölkerungszahl am meisten Restaurants in den Gastronomieführern aufgeführt sind. An die 15 Restaurants werden regelmäßig im berühmten Michelin und Gault & Milau erwähnt. Ähnlich verhält es sich mit den edlen Tropfen. Allerdings sind die besten Schweizer Weine außerhalb des Landes nur wirklichen Kennern vertraut. Ein kleiner Tipp: Das bei der internationalen Prominenz beliebte Genfer "Chocolaterie Tea-Room" im Stadtzentrum steht ebenfalls in den besten Führern. Seine Spezialitäten verführen selbst anspruchsvolle Genießer. Chocolaterie du Rhône, 3, rue de la Confédération.
Eine Fahrt an Bord eines der vier Dampfschiffe im Stile der „Belle Epoque“ vorbei an der festlichen Kulisse von Burgen, prächtigen Residenzen vor wundervollen Landschafts- und Bergpanoramen, ist sicherlich ein unvergessliches Erlebnis.Öffnungszeiten: April bis Oktober
Genève TourismeRue du Mont-Blanc 18Case postale 1602CH - 1211 Genève 1
Tél. +41 (0)22 909 70 00
Arcade d'information de la Ville de Genève
(Informationsarkade der Stadt Genf)
Pont de la Machine 1
1204 Genève
Tel : ++ 41 22/ 311 99 70
Fax : ++ 41 22/ 311 80 52
Öffnungszeiten: Montags von 12.00 bis 18.00 Uhr, dienstags bis freitags von 9.00 bis 18.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 17.00 Uhr
HOTELEMPFEHLUNG
Hôtel Montana Genève ***
Hotelbeschreibung:
Das Hotel liegt im Zentrum von Genf zwischen Hauptbahnhof und dem Genfer See. In nur wenigen Gehminuten erreichen Sie den Busbahnhof, Kinos, Shopping-Center und Parks.
Die Zimmer sind in Raucher und Nichtraucher getrennt und verfügen über schallgeschützte Fenster, Dusche oder Badewanne, Sat-TV, Radio, Minibar, Mini-Safe, Telefon, Fön.
Anschrift:
Hôtel Montana Genève
23, rue de Alpes
CH-1201 Genève
Telefon : +41 (0) 2 27 32 08 40
Telefax : +41 (0) 2 27 38 25 11
E-Mail: info@hotel-montana-ge.ch
Internet: http://www.hotel-montana-ge.ch







