Flüge / Reiseführer Fuerteventura
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Auskunft
Auskunft
Die Mitte und der Norden
Oficina de TurismoNeben dem CC (Centro Comercial) Centro Castillo, Tel. 928 16 32 86
Oficina de turismoPlaza Pública, Tel. 928 86 62 35, Fax 928 86 61 86
Patronato de TurismoAvda. de la Constitución 5, Tel. 928 53 08 44, Fax 928 85 16 95
Auskunft
Der Süden
Oficina de turismoIm Keller des CC Cosmo, Mo-Fr 8-15 Uhr, Tel. 928 54 07 76
Unterhaltung
Unterhaltung
Die Mitte und der Norden
In allen Einkaufszentren gibt es mehrere muntere Kneipen. Im Hafengebäude bietet The Cavern Musik der Sechzigerjahre. Beliebte Bars sind Havana und Tequila (beide auf der Spielplatzseite von Caleta Garden, nördlich vom Centro Castillo).
Beliebt ist die Plaza Felix Estévez González in der Fußgängerzone, wo abends Musiker aufspielen und man trinken und speisen kann. Fest in britischer Hand sind die Bars im Centro Atlántico, wo vor allem in Festers Sports and Fun Bar der Bär tobt.
BountySamstagnacht Ziel für alle Salsafans, vor allem Spanier. Avda. Generalísimo Franco (gegenüber vom Hotel Duna Park)
Rock CaféDer Treffpunkt für passionierte Nachtschwärmer - nicht nur für die jungen; mit Terrasse. Avda. Generalísimo Franco, gegenüber vom Hotel Duna Park
Die Schaukel/SeepferdchenDie zwei benachbarten Kneipen sind ruhige Treffpunkte deutscher Gäste, beide mit Freisitz. An der Plaza Pública
WaikikiEin schöner Ort für einen ruhigen Cocktail an frischer Luft, samstags auch Disko. C. Aristides Hernández Morán (am Strand)
WintergartenWas den Briten ihre sports bar, ist den Deutschen diese nette Kneipe: samstags und sonntags mit Fußball- Bundesliga. C. Aristides Hernández Morán
Nightlife in Puerto del RosarioWer unternehmungslustig ist und etwas Spanisch spricht, sollte sich für eine Samstagnacht mal vom Cluburlaub loseisen, denn so schöne Kneipen und solches Latino- Tanzvergnügen wie hier gibt's sonst nirgends auf der Insel. Bars und Diskos öffnen allerdings häufig erst um 23 Uhr. Dabei ist lässig-elegante Kleidung angesagt, also keine Sandalen, Turnschuhe, Baseballkappen oder T-Shirts. Zudem bietet Puerto Rosario einiges an »gehobener« Kultur, z. B. Aufführungen und Kunstausstellungen in der Casa de la Cultura (C. Ramiro de Maeztu 2). Entsprechende Veranstaltungen werden in der Stadt auf Spanisch plakatiert.
Calle 54Die schönste Kneipe der Stadt: groß, mit einem nicht so lauten Innenhof in kanarischem Ambiente, dazu moderne Kunst. Eine der führenden Adressen für Samstag nachts. Nordende der C. Secundino Alonso, gegenüber der Sporthalle
HeinekenBeliebte Kneipe, ziemlich groß, auch tagsüber geöffnet. Raten Sie mal, was im Heineken serviert wird! C. León y Castillo 146
Mama RumbaDieses schönste lateinamerikanische Tanzlokal der Insel glänzt mit einer wunderbaren Atmosphäre, in der sich Gäste jeden Alters und auch Nichttänzer wohlfühlen. Eine der führenden Adressen für Samstagnachts. C. San Roque 17 (nahe Cabildo Insular)
TemploDiskothek. Hier beschließt die Jugend ihre samstagnächtliche Kneipentour. C. Teniente Durán 16 (gegenüber vom Kinokomplex Multicines)
Unterhaltung
Der Süden
Soll es eher ruhig und stimmungsvoll sein, empfiehlt sich als Bar unter Palmen El Jardín mit dezenter Livemusik und einer Tanzfläche (am unteren großen Kreisel). Diskogänger zieht es donnerstags in die East Side des Sotavento Beach Club, und vor allem die Jugend drängt am Wochenende in die derzeitige In-Disko Bounce, bis sich die Wände biegen (oben im CC El Palmeral bei der Tankstelle). Voll wird es dort erst um Mitternacht. Eine Etage tiefer liegt die beliebte Kneipe Fuerte action, die schon zum Frühstück öffnet und bis spät nachts kleine Gerichte serviert. Zwei Nachtbars finden sich im CC Botánico: die Klamotte (mit Billard), in der nach 24 Uhr viele Spanier verkehren, sowie gleich dahinter das in »einschlägigen« Kreisen inselweit bekannte Space, in dem sich tolerante Nachtschwärmer aller drei Geschlechter begegnen.
Im älteren Teil Esquinzos trifft man sich in der Safari Bar am Pool von Monte del Mar.
Seit vielen Jahren bei beinahe allen Altersstufen beliebt ist die Disko Stella (Stella Canaris, neben dem Tennis Center). Donnerstags bis samstags zu sehr später Stunde füllt Latinomusik die Tanzbar Noche tropical besonders mit Spaniern.
Hard Rock CaféAls Bikertreff gedacht, aber alle anderen sind auch willkommen. An der FV 2 Richtung Norden rechter Hand
Freizeit und Sport
Freizeit und Sport
Die Mitte und der Norden
Die Bucht ist ideal für Windsurf-Anfänger. Das Fanatic Surf Center bietet entsprechende Kurse (am Ostende des Strandes). Entdeckernaturen gehen zum nahen Hafen: Wer dort einen Bootstörn bucht - sei es mit einem Katamaran, sei es mit dem Halb-U-Boot »Nautilus« - kann vorher oder nachher im Oceanarium die Meeresfauna nicht nur betrachten, sondern auch anfassen (20 Euro). Zudem gibt es am Hafen eine Tauchschule, eine zweite im Apartmenthotel Puerta del Sol, ebenda auch einen Fahrrad- und Motorrollerverleih. Backtrax organisiert Quadtouren (im Keller des Hotels Castillo Antigua).
Golf Club FuerteventuraDer erste und einzige 18-Loch-Platz der Insel, sogar mit echtem Rasen. An der Landstraße südlich des Ortes, Zugang durch das Hotel Elba Palace Golf, Tel. 928 16 00 34
Angeln und BootstourenHochseeangeltouren ab Hafen, z. B. mit dem Katamaran »Barvik«. Die Kosten liegen bei 45 Euro (Zuschauer 40 Euro), jeweils inklusive Imbiss und Getränke. Anmeldung: Tel. 676 40 76 40.
Baku»Freizeit- und Kulturzentrum« nennt sich das größte Tourismusprojekt am Ort. Es umfasst eine Badelandschaft mit Rutsche, Minigolf, Spielgeräte, einen Zoo, ein Restaurant, eine Bowlingbahn und einiges mehr. Tgl. 10-17 Uhr, Eintritt 18 Euro, rechts der südlichen Ortseinfahrt
Fahrrad/Motorrad fahrenFührender Fahrradvermieter ist Vulcano Biking (C. Acorazado España 12, Tel. 639 73 87 43), ein weiterer Fuertebike (C. Crucero Lanzarote 39, Tel. 928 86 76 83). Vulcano Biking bietet zudem geführte Radtouren. Auch etliche Apartmentanlagen und Hotels halten für ihre Gäste Mieträder bereit.
JetskiFür die »Wassermotorräder« gelten eingeschränkte Nutzungszeiten. Ab Steg am Hafen
SegelnMitfahren können Sie ab Corralejo- Hafen z. B. per Katamaran bis vor die Südküste von Lanzarote (Tel. 609 66 72 46).
SträndeUnter Playa de Corralejo wird nicht der kleine Ortsstrand, sondern der knapp 5 km weiter südöstlich bei den Hotels Tres Islas und Oliva Beach gelegene Dünenstrand verstanden. Ein Stück südlich der Hotels, wo die Straße noch nicht in Strandnähe verläuft, befindet sich ein beliebtes FKK-Revier. Beachten Sie die Signalfahnen: Bei Rot ist das Baden wegen zu starker Strömung verboten, bei Gelb sollten Sie in Ufernähe bleiben.
TauchenDie Besichtigung der Unterwasserwelt von Corralejo wird ermöglicht durch das Dive Center Corralejo, C. Nuestra Señora del Pino (nahe Dunas Club), Tel. 928 53 59 06, die Tauchschule Punta Amanay, C. El Pulpu 5 (Dunas Club), Tel. 656 44 76 57, und das Atlantico Dive Center, Avda. de las Grandes Playas 72, Tel. 928 86 65 39.
TennisDas Tenniscenter Hai-Spin bietet windgeschützte Quarzsandplätze beim Hotel Duna Park. Buchung im Hotel Duna Park, Avda. Generalísimo Franco.
WellenreitenEchtes Surfen bringt man Ihnen in der Surfschule Matador bei (ab ca. 120 Euro); C. Palangre 1, Tel. 928 86 73 07.
WindsurfenFür Anfänger ist die kleine Bucht des Ortsstrandes günstig; dort befindet sich auch die Surfschule Ventura Surf mit Brettverleih (Tel. 928 86 62 95). 200 m nördlich vom Hotel Tres Islas liegt das Flag Beach Windsurf Center, das auch Drachensurfen anbietet (Tel. 928 86 63 89).
Der Strand südlich von Cotillo und die kräftige Brandung locken Badegäste an, denen ruhiges Wasser zu langweilig ist, vor allem Fun-Board-Spezialisten und Wellenreiter. Für weniger sichere Schwimmer und Surfer sind die Verhältnisse allerdings nicht geeignet, zumal an vielen Stellen flache Felsen im Wasser anstehen. In den von Riffen geschützten kleinen Buchten nördlich des Ortes, den Playas de los Lagos, ist das Wasser stets ruhig. Dort können auch Kinder gefahrlos baden.
Freizeit und Sport
Der Süden
Gymnastik, Volleyball, Tanzen, Wasserball, Schießen, Krafttraining, Surfen, Tauchen und Tennis gehören zum Angebot vieler Hotels und Clubs. Das gemeinsame Sportcenter der Hotels Monica Beach und Taro Beach bietet auch auswärtigen Gästen Tennisplätze und Tennisstunden. Zu den überall buchbaren Sonderprogrammen gehört auch eine Wanderung von Costa Calma quer über die Landenge nach La Pared. Dorthin müssen sich auch Wellenreiter, Pferdeliebhaber und Golfer (Golf-Akademie, siehe »Sport & Aktivitäten«) bemühen, wenn Sie Ihrem Sport nachgehen wollen.
Jetski, WasserskiDeutsche betreiben eine Station am Ostende der Bucht, auch mit Bananenboot, Tretbooten und Wasserski-Anfängerschulung (Mo geschl.).
TauchenAntje und Hakan betreiben das Tauchzentrum Proworld of Scuba im Hotel Playa Esmeralda (Zufahrt über Piste neben dem Hotel), Simona und Kay das Poseidon's Dive Inn im Hotel Costa Calma Beach (vorletztes Hotel im Norden; Zugang durch den Hotelgarten).
WindsurfenDas Fanatic Fun Center am Strand beim Monica Beach Club ist Anlaufstelle am Ort für Unterricht und Verleih. Anfänger und Gelegenheitssurfer fühlen sich hier besonders gut aufgehoben. Anspruchsvolle Windsurfer zieht es eher zum Pro Center René Egli an der Playa Barca. Dieser südlich an die Costa Calma anschließende Strand zählt zu den international führenden Windsurfrevieren. René Egli veranstaltet Kurse für alle Stufen bis zum Funboard- Fortgeschrittenen und bietet auch Drachensurfen an. Am Hotel Sol Gorriones
Unten im Barranco liegt ein Tennisplatz (Buchung über Monte del Mar). Seit auf dem Hügel von Esquinzo der Robinson Club ein neues Domizil eröffnet hat, ist auch in Sachen Wassersport mehr los. Die Surf- und Segelstation unterhalb des Clubs ist offiziell jedoch den Clubmitgliedern vorbehalten. Am Strand ist FKK verbreitet.
BootsausflügeMitsegeln: Ab Morro-Hafen (westlich der Stadt) laufen täglich mehrere Ein-Rumpf-Yachten und Katamarane zu Tagestouren aus, z. B. Katamaran »Sun Cat« oder Yacht »Maxi« (Infotel. 646 54 78 85), Yacht »Oceano« (Tel. 649 98 44 06). Nostalgischen Segelspaß bietet der 1940 erbaute Zweimastschoner »Pedra Sartaña«, buchbar über die Reiseleitung. Tauchfahrten bis 30 m Tiefe ermöglicht »Subcat« (Tel. 928 16 63 92).
FahrräderFuertebike vermietet Räder und organisiert Touren. Tel. 629 36 27 95, www.fuertebike.com
HochseeangelnZum Teil über die Reiseleitung buchbar. Für echte Enthusiasten, die mit nur wenigen Angelkumpanen auch mal in der Dämmerung aufs Wasser wollen, hat Captain Günter das passende Angebot (Tel. 639 03 81 75, www.fishbustersportfishing.com).
JetskiEin deutscher Betreiber am Hafen bietet täglich vier heiße 90-Minuten-Ausflüge entlang der Südküste, auch Wasserski, Wakeboard und Bananenboot (Tel. 616 43 71 84).
Motorrad- & QuadausflügeAusflüge auf Enduros oder Quads: Sahara Sports, Tel. 606 60 00 90
Segeln, WindsurfenErster Anbieter am Ort ist die Surfund Segelstation an der Strandseite des Robinson Club (Tel. 928 16 95 39). Katamaransegeln bietet auch das Nautic Center (unterhalb vom Club Aldiana, Tel. über Aldiana 928 16 95 39, App. 119).
SträndeAm bis zu 50 m breiten Strand von Jandía Playa (Playa de Matorral) mit seinem feinen, goldgelben Sand wird's trotz des Betriebs nicht eng. Zwei Liegen und ein Sonnenschirm kosten deftige 9 Euro Miete pro Tag. FKK ist in Stadtnähe unerwünscht.
TauchenLangjährig etabliert ist die Tauchschule Felix (Jandía Playa, westlich neben CC Faro an der Hauptstraße, Tel. 928 54 14 18).
TennisDas Tennis-Center am Stella Canaris steht auch Hotelfremden offen. Die Tennisschule Matchpoint bietet dort Kurse an (Tel. 639 31 36 64, in Jandía Playa an der Hauptstraße neben Stella Canaris).
Zum Hotel Tofio gehört der Reitstall El Brasero. Er steht auch hotelfremden Gästen zur Verfügung (beim Restaurant Brasero an der Landstraße Richtung Norden). Dort findet sich auch ein Meerwasseraquarium. Die Tauchschule Big Blue und die Cat Company (Katamaransegeln) bieten nasses Vergnügen unter bzw. auf dem Wasser (an der Seeseite des Hotels Tofio). Motorräder vermietet CRC Bikes (C. La Gaviota, Tel. 928 16 13 72); vermitteln auch Quad-Touren.
Museen
Museen
Die Mitte und der Norden
Casa Santa MaríaHinter dem gleichnamigen Restaurant werden die Künste des Stickens, Webens, Flechtens und Töpferns vorgeführt. Sehr schön sind auch der Garten und die Multivisionsschau. Im Vorraum ist bäuerliches Gerät ausgestellt. Tgl. 11-16 Uhr, letzte Multivision 15.30 Uhr, Eintritt 5 Euro
Museo ArqueológicoDas an der Durchgangsstraße gelegene Haus wird von jenen zwei Kanonen bewacht, die 1740 bei der siegreichen »Schlacht von Tamacite« gegen englische Piraten erbeutet wurden. Drinnen informiert eine Sammlung archäologischer Funde vor allem über die Kultur der Ureinwohner (Beschriftung nur auf Spanisch; eine deutsche Broschüre gibt es an der Kasse). Di-Sa 10-17, So 11-14 Uhr, Eintritt 1,20 Euro
Museo de Arte SacroNahe der Kirche befindet sich im alten Pfarrhaus eine kleine Sammlung zeitgenössischer und historischer religiöser Kunst- und Kultgegenstände. Jeweils zur halben Stunde nach der Kirche, Eintritt 1,50 Euro (inkl. Kirche)
Casa de la CillaDie ehemalige Zehntscheune der Gemeinde wurde als Getreide- und Ackergerätemuseum hergerichtet. Texte, die an der Rezeption auch auf Deutsch vorliegen, sowie Ackergerät und historische Fotos geben einen Einblick in die Insellandwirtschaft. An der Straße Richtung Cotillo linker Hand, Di-Fr, So 9.30 bis 14, 14.30-17.30 Uhr (schließt oft vorzeitig!), Eintritt 1,20 Euro
Centro de Arte CanarioCDie Casa Mané und zwei unterirdische Ausstellungsgänge formen ein ungewöhnliches Forum anspruchsvoller kanarischer Gegenwartskunst. Den Hof dieses Kunstzentrums schmücken Skulpturen, von denen einige die alte Sage vom Riesen Mahón nachstellen. Zwei große Mobiles stellen den Riesen und sein abgetrenntes Glied dar. Vor der Casa de Los Coroneles, Mo-Sa 10-17 Uhr, Eintritt 4 Euro
Casa Museo UnamunoIn den Räumen des ehemaligen Hotels Fuerteventura, in dem der spanische Schriftsteller und Philosoph Miguel de Unamuno während seiner Verbannung 1924 wohnte, können die Besucher eine Reise in die Vergangenheit unternehmen. Vom Schreibtisch des Dichters bis zum Nachttopf ist noch alles wie in alten Tagen. Selbst die Küche blieb original erhalten. Mo-Fr 9-14 Uhr, neben der Kirche, Eintritt frei
Ziele in der Umgebung
Ziele in der Umgebung
Die Mitte und der Norden
Aloe-vera-Plantage »Savimax«Hier können Sie die seit alters beliebte Heilpflanze aus der Nähe sehen und die daraus gewonnenen Produkte ab Fabrik kaufen. Westlich der FV 50 am Kreisverkehr bei km 5, Zufahrt zur Fabrik Richtung Valles de Ortega bis Abzweig links zurück
Pozo Negro und altkanarisches Ruinenfeld von AtalayitaWer von der FV 2 auf die Stichstraße nach Pozo Negro einbiegt, gelangt nach 3 km an eine rechts abzweigende, neue Piste. Sie führt quer durch den schwarzen Lavastrom, der die Straße bis zur Küste begleitet, zur bedeutendsten Ruinenstätte aus altkanarischer, also vorspanischer Zeit. Ausgrabungen haben links vom Ende der Piste eine große Zahl igluartiger, meist kleiner und unscheinbarer, aus Lavabrocken geschichteter Bauten zu Tage gefördert; manche wurden restauriert. Es handelt sich um eine Hirtensiedlung, wobei ein Teil der Lavaiglus, die meist nur Kriechhöhe besitzen, wohl nicht als Wohn-, sondern als Vorratsraum und zum Trocknen von Fleisch gedient haben könnte. Der Lavastrom, auf dem die Ziegen der Altkanarier ausreichend Futter fanden, entstand als Ausfluss des Lavafeldes Malpaís Grande bei einer der jüngsten Vulkanismusphasen vor etwa zehntausend Jahren.
Tegú, Mirador Morro VelosaVon der Passhöhe nördlich der Stadt aus (Haltemöglichkeit) bietet sich ein schöner Blick auf die alte Hauptstadt, vor allem aber in die Weite des Inselnordens. Das Restaurant des oberhalb gelegenen Mirador Morro Velosa wartet mal wieder auf einen neuen Pächter.
Vega de Río de las Palmas, Stausee und Barranco de las PeñitasEtwa 6 km südlich von Betancuria gelangt man zur wohl schönsten Palmenoase der Insel. Die bäuerliche Siedlung wird auch kurz Vega de Río Palma genannt. Heute werden auf den kleinen Äckern nur noch Kartoffeln und etwas Gemüse angebaut. Die Dorfkirche linker Hand (17. Jh.; Di-So 11-13, 17-19 Uhr) birgt das größte Heiligtum der Insel: eine 23 cm kleine Alabasterfigur der Maria mit dem Kinde, der »Virgen de la Peña«, die als älteste Marienfigur auf der Insel wahrscheinlich von dem Eroberer Béthencourt Anfang des 15. Jhs. aus Frankreich mitgebracht wurde. Als Schutzheilige der Insel ist die Jungfrau im September Ziel der größten Inselwallfahrt. Am Kirchplatz bietet das deutsch geführte Restaurant Don Antonio mit seinem schönen Innenhof und tagesfrischen, feinen Speisen Wohltat für Leib und Seele (So, Mi/Do 11-17, Fr/Sa 11 bis 22 Uhr, Tel. 928 87 87 57,€€€).
ZiegenfarmVom Parkplatz der »Finca de Pepe« geht's durch den Stall zur Käserei (mit Vorführung und Verkauf). Von der FV 30 gegenüber der Klosterruine 1,6 km bergauf
Salinas del Carmen und Puerto de la Torre3 km südlich von Caleta de Fustes gelangen Sie linksab (dann geradeaus) zu den Salzgärten Salinas del Carmen, die im Rahmen eines Museumsprojekts weiter betrieben werden. Das Besucherzentrum oberhalb der Saline (links) ist noch nicht eröffnet. Blickfang gegenüber ist ein Walfischskelett. Rechts abwärts geht es ins Dörfchen mit dem Restaurant Los Caracolitos (€). Dort ist der Fisch so frisch, wie es die Fischerboote am Strand verheißen. Wer die Piste oberhalb von Las Salinas weiterfährt, gelangt nach Puerto de la Torre. Über einem kleinen Kieselstrand erhebt sich hier eine alte Kalkbrennerei. Landeinwärts windet sich das tief eingeschnittene, palmenbestandene Tal des Barranco de la Torre.
LanzaroteDie wegen ihrer Naturwunder bekannte Insel kann man von Corralejo aus sehen. Mehrmals täglich verkehren von der großen Mole aus Fährschiffe. Die Überfahrt dauert mit der normalen Fähre 25, mit dem Großkatamaran 12 Minuten. Die Fähren nehmen auch Autos mit, doch Mietwagenverträge untersagen meist den Transport auf eine andere Insel. Über die Reisebüros in der Hauptstraße können Sie auch geführte Ganztagsausflüge buchen. Ausführliche Hinweise finden Sie im MARCO POLO Reiseführer »Lanzarote«.
LobosJeden Morgen fährt die kleine Fähre »Isla de Lobos« hinüber zu dem nur 6 km² großen, seit 1982 unter Naturschutz stehenden, autofreien Eiland. Der volle Name »Isla de los Lobos« bedeutet »Robbeninsel«, doch Robben gibt es hier schon lange nicht mehr. Überlegungen, die Insel völlig für Besucher zu sperren und die vom Aussterben bedrohten Mönchsrobben neu anzusiedeln, wurden aufgegeben, da der Tourismus mit Surfern, Fährschiffen usw. immer noch zuviel Unruhe ins Umfeld der Insel brächte.
La RositaDas private Bauernmuseum auf dem Gelände einer früheren Tabakpflanzung erfreut mit seinem Tierbestand - Hühner, Ziegen, Schafe, Puter, Tauben und Kamele - sowie mit seinem guten Laden, in dem Sie u. a. Marmelade, Palmsirup und Literatur zu den Kanarischen Inseln erhalten. Interessant sind auch die historischen Fotos. Sehen Sie zu, dass Ihnen der Chef die Ausstellungsstücke erklärt (auf Englisch oder Spanisch), dann erwachen die Gerätschaften - z. B. zur Käseherstellung - richtig zum Leben. An der FV 101, jenseits des Abzweigs nach Lajares auf der rechten Seite (Hinweisschild), Mo-Sa 10-18 Uhr, Eintritt 5 Euro, mit Kamelritt 11 Euro
LajaresDen kleinen, 8 km vor El Cotillo gelegenen Weiler passiert jeder, der von Corralejo aus Richtung Cotillo über die Landstraße kommt. Bekannt ist der Ort durch die Stickereischule von Natividad Hernández López und das Kunsthandwerksgeschäft Artesanía Lajares (in Richtung Corralejo rechter Hand gelegen). Dort werden nicht nur die berühmten Stickereien, sondern auch traditionelle Töpferwaren und anderes Kunsthandwerk der Insel verkauft. Besucher können auch das Entstehen der Durchbruchstickereien verfolgen. Ein beliebtes Fotomotiv in Lajares ist die dreistöckige Windmühle an der alten Straße nach Oliva (Wegweiser »Ermitá«). Schräg gegenüber steht die auffällige Holzkonstruktion einer weiteren Mühle. Los Pinchitos - »die Spießchen« - nennt sich eine Dorfgaststätte, die für ihre guten Ziegenfleischgerichte bekannt ist (rechts der Straße Richtung Corralejo, Mi geschl., €).
Punta de TostónVon Cotillo führt eine Stichstraße an den weißsandigen Badebuchten (und großen Baustellen) der Playas de los Lagos vorbei zum 4 km entfernten Nordwestkap mit seinen Leuchttürmen aus drei Generationen. Über eine Piste kann man weiter nach Corralejo fahren.
TindayaDie von La Oliva nach Südwesten führende Hauptstraße passiert nach etwa 5 km den rechter Hand liegenden Berg Tindaya. Der knapp 400 m hohe Vulkanrest, der aus dem marmorartigen Ergussgestein Trachyt besteht, ist durch Eisenoxide rot gefärbt. Die Altkanarier verehrten den Berg als heilig und hinterließen auf ihm über einhundert schematisierte Ritzzeichnungen von Füßen, die in Bezug stehen zur Position der Sonne zur Winter- und zur Sommersonnenwende sowie zu bestimmten Positionen von Mond und Venus. Der Berggipfel scheint mithin als Observatorium sowie als Zentrum eines Sonnenkultes gedient zu haben. Der Berg wurde daher 1994 zum Naturdenkmal erklärt. Obwohl seine historische Bedeutung schon vorher bekannt war, begann eine Firma 1991, ihn als Steinbruch zu nutzen. Die Arbeiten wurden später zwar eingestellt, die an der Flanke gerissene Wunde zeugt aber weiterhin vom hiesigen politischen Filz, dem der Schutz von Natur und Geschichte ziemlich gleichgültig ist, sobald sich aus einer Sache irgendwelche Einnahmen schlagen lassen.
VallebrónIn diesem abseits der Verkehrswege gelegenen, stillen Hochtal mit seinem kleinen Kirchdorf hat sich noch mehr als anderswo traditioneller Ackerbau erhalten - dank der hier etwas reichlicher als sonst fallenden Niederschläge. Zwischen den Feldern wachsen Johannisbrot- und Feigenbäume. Das Tal ist Landschaftsschutzgebiet.
Ajuy/Puerto de la PeñaDas Fischerdorf mit den zwei Namen ist ein beliebtes Ausflugsziel. Erst seit 1986 gibt es hier Strom und Wasser. Seither übernimmt ein Motor mit Seilzug die Kraft zehrende Aufgabe, die Boote auf den Strand zu ziehen. Wer leibliche Stärkung sucht, wird meist Jaula de Oro (€€), den »Goldkäfig«, ansteuern. Dessen erstklassige Lage direkt am Strand schlägt sich jedoch auch in den Preisen und im Service nieder. Als preisgünstige Alternative bietet die Casa Pepin (€) weiter oben am Hang ebenfalls Meerblick von der Terrasse aus.
Casillas del ÁngelDie weiße Kirche Santa Ana (spätes 18. Jh.), deren Eingangsfront aus schwarzem Lavagestein besteht, wird von einem durchbrochenen Giebel gekrönt, der als Glockenturm fungiert. Der ornamentbeladene Altar zählt zu den künstlerisch bedeutendsten der Insel. Ein Ölbild stellt das Jüngste Gericht dar. Schöne Kassettendecke im Mudéjarstil (Schlüssel zur Kirche im Haus Nr. 20A gegenüber vom Portal).
TetirVon Puerto del Rosario aus kommt man auf der alten Hauptstraße Richtung Corralejo zunächst an dem alten Inselflughafen Los Estancos vorbei, dessen Rollfeld quer über die Straße führte und die deshalb bei jedem Start und jeder Landung gesperrt werden musste. Auf der linken Seite sind noch zwei Flughafengebäude erhalten.
LavafelderÖstlich von Tuineje liegen zwei große, zerklüftete Lavafelder, die während der jüngsten Vulkantätigkeit auf Fuerteventura vor etwa 10 000 Jahren entstanden sind. Dieses weder landwirtschaftlich noch sonst irgendwie nutzbare Malpaís (»schlechtes Land«) hebt sich hier besonders deutlich - auch für den geologischen Laien leicht erkennbar - von den älteren Gesteins- und Landschaftsformationen ab. Das größere der Felder ist als Malpaís Grande bekannt. Das zweite, nördlicher gelegene Feld ist das Malpaís Chico, das »kleine Malpaís«.
MühlenmuseumWer durch Tiscamanita kommt, sollte sich das Mühlenmuseum (Centro de Interpretación de los Molinos) ansehen. In einer restaurierten Windmühle und den dazugehörigen Wirtschaftsgebäuden gewährt eine schön präsentierte Sammlung Einblick in die auf Fuerteventura traditionsreiche Geschichte des Müllerhandwerks und des Mühlenbaus. Als Gratisgabe erhält jeder Besucher eine Probe Gofio. Di-Fr und So 9.30-17.30 Uhr, am nördlichen Ortsausgang links zurück, Eintritt 1,80 Euro
Ziele in der Umgebung
Der Süden
La ParedBei Costa Calma bildet der wüstenartige Istmo de la Pared (»Landenge der Mauer«) die schmalste Stelle der Insel. Die besagte Mauer soll einer Theorie zufolge quer über den Isthmus hinweg zwei Königreiche der Altkanarier getrennt haben, doch hierfür gibt es keinen Beweis. Nur unscheinbare Reste sind von ihr erhalten. Nördlich von Costa Calma führt eine Straße hinüber an die Westküste zur Ortschaft La Pared. Diese noch etwas öde wirkende Streusiedlung mit einer drolligen Prachtstraße, an der kein einziges Haus steht, steckt noch in den Anfängen der touristischen Entwicklung. Gäste aus anderen Inselorten kommen aber schon zum Essen und Sporttreiben hierher. Das renommierte Restaurant El Camello ist eine Oase für Leib und Seele: feine Fischgerichte, Kaninchen, Entenbrust, knackiges Gemüse. Besonders schön sitzt man im Halbschatten der Seitenterrasse oder im Garten (Mo geschl., am ersten Kreisel in La Pared rechts, Tel. 928 54 90 90, €€).
Playa BarcaDieser mittlere Abschnitt der Sandstrände, an deren Nordende die Costa Calma liegt, ist der schönste Teil der Playas de Sotavento. Hier hat sich hinter einer kaum 20 m schmalen, doch 4 km langen Nehrung eine bis über 100 m breite Lagune ausgebildet. Sie ist leicht zu durchwaten und fällt bei Ebbe weitgehend trocken. (Die Nehrung wird manchmal überflutet; passen Sie auf, dass Ihre Sachen nicht wegschwimmen!) Einzige größere Baulichkeit ist das Hotel Sol Gorriones. Die Playa Barca gilt als eines der besten Windsurfreviere der Welt. Jedes Jahr im Juli finden hier Weltmeisterschaften statt.
Dünen bei Risco del PasoBei Risco del Paso (Abzweigung von der Landstraße auf eine asphaltierte Piste bei km 71,8) endet die Lagune der Playa Barca. Die Attraktion dieses Strandabschnittes - des schönsten auf der ganzen Insel - sind zwei Sanddünen, begrünte Sandhügelchen und lauschige Mulden (viel FKK). Eine zweite, kürzere Zufahrt ist südlich des Barranco del Salmo bei Kilometer 75,5 ab dem dortigen, sehr lohnenden D Aussichtspunkt (mit kleinem Parkplatz) möglich. Das Meer vor Risco del Paso ist ein beliebtes Surfrevier. Ein paar kleine Anlagen ermöglichen es, in dieser optimalen Lage zu wohnen - ohne Telefon, z. B. in der unter deutscher Leitung stehenden Villa Christina (Buchung über Fax 928 87 02 60 oder www.riscodel-paso.com). Unterhalb davon unterhält René Egli eine Surfstation mit einer Bar.
Las Playitas und Punta de la EntalladaNur 4 km östlich von Gran Tarajal liegt der kleine Fischerort Las Playitas in malerischer Lage an einem Hügel überm Meer. Schon der Name, »die Strändchen«, deutet darauf hin, dass alles hier etwas kleiner ausfällt. Besonders schön ist es nachmittags an der kleinen Mole, wenn die Fischer ihren Fang anlanden. Gespeist wird ebenda im La Rampa, einem guten Fischlokal (€).
Jeepfahrt zum Westkap und nach CofeteDer schönste Ausflug, den man im Südteil Fuerteventuras machen kann, führt zur Westspitze der Insel, der Punta de Jandía, und hinüber zur fast menschenleeren Nordwestküste von Jandía. Zwar genügt dafür eigentlich ein normaler Pkw, doch ein, zwei Abstecher erfordern einen Geländewagen, mit dem das Ganze auch mehr Spaß macht.
La Lajita, Oasis Park, Kaktusgarten5 km westlich von Tarajalejo liegt direkt an der FV 2 nördlich des Weilers La Lajita das Hauptausflugsziel des Südens: der große, wunderbar begrünte Oasis Park mit Zoo, Pflanzenverkauf, Kamelsafari, Gartenlokal und Papageienshow. Noch 700 m weiter auf der FV 2 gelangen Sie zum Kaktusgarten, einem von Spazierwegen erschlossenen, 16 ha großen Park mit über 2000 Pflanzenarten - vorwiegend Kakteen und Euphorbien -, einem kleinen Bach, Pavillons und Restauration (tgl. 9-18 Uhr, Eintritt 5 Euro).
Übernachten
Übernachten
Die Mitte und der Norden
La Era del CorteDas Hotel mit seinem exquisiten kanarischen Ambiente war ein Pionier in Sachen ländlicher Tourismus. Es gibt nur elf Zimmer in einem umgebauten alten Herrenhaus, ideal für Gäste, die Ruhe suchen und Strandtrubel verabscheuen. Abseits gelegen, daher nur sinnvoll in Verbindung mit einem Leihwagen. Tennisplatz, kleiner Pool, schöner Innenhof. C. La Corte 1 (südl. der Stadt), Tel. 928 87 87 05, Fax 928 87 87 10, €€
Barceló Club El CastilloDie weitläufige Anlage besteht aus 390 Apartments und Bungalows - alle mit Balkon oder Terrasse - und liegt unmittelbar am Strand, besitzt eine große Poollandschaft mit Meerwasser, die um den malerischen alten Festungsturm gruppiert ist, Süßwasserbecken (im Winter beheizt), eine Plaza mit Gaststätten und Geschäften, Bars, Cafés, einen Yachthafen, Tennisplätze und Animation. Tel. 928 16 31 01, Fax 928 16 30 42, elcastillo@barcelo.com, €€
Barceló FuerteventuraKaribikflair und Meerblick aus 462 Zimmern, direkten Strandzugang, riesige Pools (einer beheizbar), Minigolf, Tennis, Sauna, Animation für Groß und Klein und allerlei Finessen mehr. Tel. 928 54 75 17, Fax 928 54 75 25, fuerteventura@barcelo.com, €€
Elba Palace GolfDie 61 teuersten Zimmer der Insel; edelstes kanarisches Ambiente. Im Hotel befindet sich der Zugang zum Golfplatz. Am Westende des Golfplatzes südlich des Ortes, Tel. 928 16 39 22, Fax 928 16 39 23, epg@hotelselba.com, €€€
Atlantis Bahia RealDer neue Gipfel des Luxus auf der Insel. 80 der 250 Zimmer sind Suiten von bis zu 160 m2 Größe. Der Stolz des Hauses sind die fünf Restaurants, die Pools sowie die 3000 m2 große Wellnesslandschaft mit allen Schikanen. Da es außerhalb nicht schöner sein kann, gibt es keinen Strandzugang, obwohl das Haus direkt am Ufer liegt. Ostende der Avda. de las Grandes Playas, Tel. 928 53 64 44, Fax 928 53 75 75, www.atlantisbahiareal.com, €€€
Atlantis PalaceVier-Sterne-Haus: zentral, strandnah und viel gelobt. 228 Zimmer, manche mit Meerblick. Tennisplätze, Pools im Winter beheizt. Avda. de las Grandes Playas 12, Tel. 928 53 60 50, Fax 928 53 53 67, www.atlantishotels.com, €€€
Los BarquerosZweigeschossige Bauten umschließen einen schattigen Garten mit großem Pool, der Ortsstrand ist nur eine Minute entfernt, und ins Stadtzentrum ist es auch nicht viel weiter. Familienfreundlich. Einige der 80 Apartments gehen nicht zum Pool hinaus und sind daher ruhiger. Avda. Generalísimo Franco, Tel. 928 53 52 51, Fax 928 53 54 91, €€
La CabañaFünf Apartments zu Sozialpreisen. Morgens verwöhnt Wirtin Helga ihre Gäste mit frischen Brötchen. Nur direkt buchbar; C. Nuestra Señora del Pino 14, Tel./Fax 928 53 50 39, € (ohne Verpflegung)
HoplacoDie älteste Apartmentanlage von Corralejo glänzt durch ihre günstige Lage: zentral und doch direkt am Strand. 20 Wohnungen, nur direkt buchbar, Avda. Generalísimo Franco, Tel./Fax 928 86 60 40, € (ohne Verpflegung)
Lobos Bahia ClubSehr familienfreundliches Aparthotel mit 308 Apartments, alle mit Küche und Terrasse oder Balkon, großes Animationsangebot für Alt und Jung, drei Schwimmbecken (eins mit Salzwasser, zusammen üppige 2300 m2), Tennis, Squash, Minigolf, Fahrradverleih. C. Gran Canaria 2, Tel. 928 86 71 43, Fax 928 86 66 84, http://lobosbahiaclub.com, €€
Riu Oliva Beach/Riu Tres IslasMit Meerblick mittten in den Dünen wohnen - das hat was! Genehmigungsfähig wäre so etwas heute nicht mehr. Das Oliva Beach (401 Zi., »all inclusive«) ist frisch renoviert, das teurere Tres Islas (365 Zi.) hat den schöneren Garten. Beide bieten reichlich Animation und Sport. Oliva Beach: Tel. 928 53 53 34, Fax 928 86 61 54; Tres Islas: Tel. 928 53 57 00, Fax 928 53 58 58, beide www.riu.com, €€€
Cotillo LagosDer Name verrät, wo man wohnt: direkt an den Badebuchten, den Lagos de Cotillo nördlich des Ortes. 161 Studios und Apartments bieten sehr preisgünstige Erholung für Ruhebedürftige. Tel. 928 17 53 88, Fax 928 17 53 89, €
Juan Benítez ApartamentosDie am südlichen Ortsrand abseits der Hauptstraße gelegene kleine Anlage enthält neun geräumige, Ferienwohnungen in moderner Ausstattung mit Balkon oder Terrasse. Schöner Meerblick, Pool. Nur direkt buchbar, C. la Caleta 10, Tel./Fax 928 53 85 03, juanbenitez7@hotmail.com, €€ (ohne Verpflegung)
Villa VolcanaAm Nordhang des Vulkans Monte Arena (»Sandberg«), westlich des Vororts Villaverde steht ein kleines Haus mit vier Apartments, von denen zwei den besten Sofa-Fernblick der ganzen Insel haben. Schönes Interieur. Etwas für Ruhesuchende. Deutsche Wirtin. Nur direkt zu buchen über Tel./Fax 928 86 86 90 oder Tel. 608 92 83 80, € (ohne Verpflegung)
In der Stadt selbst gibt es keine Urlaubsunterkünfte mit Sonnenterrassen, Animation und ähnlichen Annehmlichkeiten.
Hotel Fuerteventura Playa BlancaDer einstige Parador Nacional (an der Flughafenautobahn noch so ausgeschildert) wurde im Stil einer nordafrikanischen Karawanserei gestaltet. Das Drei-Sterne-Hotel ist mit seinen 50 Zimmern ebenso klein wie fein. Mit Pool, Strandzugang und einem gepflegten Restaurant, das einen Abstecher lohnt. Tel. 928 85 11 50, Fax 928 85 11 58, www.cabildofuer.es/hotel_fuerteventura, €€- €€€
Palacio Puerto RosarioEinziges Komforthotel in zentraler Lage, die meisten der 88 Zimmer mit Hafenblick. Avda. Ruperto Gonzáles Negrín 9, Tel. 928 85 94 64, Fax 928 85 22 60, €€
RoquemarAm großen Kreisel unterhalb der León y Castillo liegt dieses 16-Zimmer- Hotel - mit Hafenblick, allerdings nicht eben leise. Wer dem Insidertipp für Samstagnacht (siehe unten) folgt, wird hier trotzdem gut nächtigen, denn am Sonntagmorgen schläft auch der Autoverkehr. Avda. Ruperto González Negrín 1, Tel. 928 85 03 59, €
Übernachten
Der Süden
Bahía Calma/Bungalows Las PalomasDie leuchtend weißen, klug gestalteten Bungalows dieser urbanización gruppieren sich um einen Pool; Strand, Supermarkt und ein Restaurant sind nah. Nachts wird man vom Rauschen der Palmen in den Schlaf gewiegt. Tel. 928 54 71 58, Fax 928 54 70 31, €€
Bungalow-Hotel Solyventura, Parque SolyventuraDie 18 bzw. 30 Wohneinheiten dieser zwei exklusiven Anlagen unter deutscher Leitung verfügen über große, individuelle Terrassen, Seeblick sogar vom Bett aus und direkten Strandzugang. Wer nicht nach Trimmraum oder Disko fragt, vielmehr eine persönliche Atmosphäre sowie eine schöne, ruhige Lage mit freier Sicht bevorzugt, findet hier das Passende. Der Parque Solyventura bietet Selbstversorgern Apartments mit Küche. Tel. 928 54 71 65, Fax 928 54 71 66, Buchung über Sekretariat Solyventura in Solingen: Tel. 0212/645 77 11, Fax 645 77 13, €€€
Costa Calma PalaceWahrlich ein Palast: Zu breit und hoch liegt er am Strand (direkter Zugang), doch die Gäste dieser Luxusherberge genießen die imposante, riesige Halle, die allerbeste Verpflegung, das reiche Wohlfühlangebot mit Meerwasserhallenbad und Thalassotherapie sowie Dden grandiosen Seeblick aus allen 417 Zimmern. Das Schönste: Man kann unter Palmen frühstücken. Avda. Jahn Reisen, Tel. 928 87 60 09, Fax 928 87 55 37, www.sunrisebeachhotels.com, €€€
Maryvent54 Apartments direkt am Strand - mit Küche und meist auch mit Meerblick. Unterhalb des Einkaufszentrums Bahía Calma II, Tel. 928 54 73 92, Fax 928 54 70 92, maragua@web.de, €€
Playa EsmeraldaNeues Haus mit 333 Zimmern direkt am Strand, komfortabel, sehr gut geführt und dennoch nicht zu teuer. Die Besonderheit für unfreundliche Tage: ein Hallenbad. Am Südende der Siedlung, Tel. 928 87 53 53, Fax 928 87 53 50, www.h10.es, €€
Risco del GatoDas kleine, aber feine Bungalowhotel (51 Wohneinheiten) galt bei der Eröffnung als architektonische Sensation. Hier wohnt man ausschließlich zu ebener Erde in Bungalows, deren schalenförmige Dächer die intimen Sonnenterrassen vor dem steten Nordostpassat und fremden Blicken schützen. Die Anlage verfügt über Schwimmbecken, Sauna, Tennisplatz, Caféteria und Restaurant. 36 neue Villen haben je einen Patio mit eigenem Pool. Am Südrand des Ortes, Tel. 928 54 71 75, Fax 928 54 70 30, www.risco-del-gato.com, €€€
Sol GorrionesDas Vier-Sterne-Hotel (431 Zimmer) liegt südlich von Costa Calma an der großen Lagune der Playa Barca in völliger Einsamkeit zwischen kleineren Bergen (Straßenentfernung etwa 5 km). Für Gäste, die Ruhe und Entspannung suchen, und für solche, die Sport, Geselligkeit und Abwechslung schätzen, ist es gleichermaßen gut geeignet. Die Ausstattung mit Bars, Restaurant, Pool, kleiner Ladenzeile, Fitnessraum, Diskothek und ähnlichem lässt kaum Wünsche offen. Eine Attraktion ist der große, schattige Garten. Angeschlossen ist die renommierte Surfschule Egli. Tel. 928 54 70 25, Fax 928 54 70 00, www.solmelia.com, €€
Sotavento Beach ClubDie Anlage mit direktem Strandzugang zeichnet sich durch zurückhaltende Animation aus - bei großem Angebot. Nur manche der geräumigen 310 Apartments haben Meerblick, doch alle Terrassen bzw. Balkone. Tauchschule. Tel. 928 54 70 42, Fax 928 54 70 09, www.sotavento.de, €€€
Taro Beach Hotel/Monica Beach ClubHier ist richtig, wer Geselligkeit sucht. Die beiden terrassenförmigen Hotels liegen direkt am Strand, Zentrum ist jeweils ein großer Pool mit Bar. Fast alle Zimmer (Monica Beach 232, Taro Beach 266) haben Meerblick und eine eigene Sonnenterrasse. Ein von beiden Hotels gemeinsam betriebenes Sportcenter bietet Tennis, Fitness, Sauna und Minigolf. Die Animation (auch für Kinder) sorgt für Spaß und Unterhaltung. Die Gäste beider Häuser können die Einrichtungen des jeweils anderen mitbenutzen. Monica Beach, Tel. 928 54 70 75, Fax 928 54 73 18; Taro Beach, Tel. 928 5470 76, Fax 928 54 70 98; €€
EsquinzoDie freundliche Apartmentanlage mit 70 Wohneinheiten und Pool ist die älteste in der Ortschaft. Angeschlossen ist das Restaurant El Marinero. Tel. und Fax 928 54 40 85, €
Fuerteventura Princess/Club Jandía PrincessZwei clubähnliche Vier-Sterne-Hotels, die jeweils aus einem großen Haupthaus, zweigeschossigen, locker im Garten verteilten Wohnbauten und einer Poollandschaft mit Restaurants und Barpavillons bestehen. Bei beiden besticht die kanarische Optik mit weißen Wänden und dunklem Holz. Besonders das Haupthaus des Fuerteventura Princess mit seiner riesigen Halle ist eine innenarchitektonische Offenbarung. Das Jandía Princess hat 528, das Fuerteventura Princess 715 klimatisierte Zimmer, jeweils mit Telefon und Balkon oder Terrasse, oft mit Meerblick; dazu Tennisplätze, Sauna, Animation und direkter Strandzugang. Fuerteventura Princess, Tel. 928 54 41 36, Fax 928 54 41 37; Jandía Princess, Tel. 928 54 40 89, Fax 928 54 40 97, www.princess-hotels.com, beide €€
Monte del Mar80 moderne Apartments, vielfach mit Meerblick, dazu Pool, Bar und ein kleiner Supermarkt. Gegenüber vom Strandzugang, Tel./Fax 928 54 40 88, €€
Robinson Club Esquinzo PlayaDer neuere der zwei Robinson Clubs auf der Insel bietet Platz für 1000 Gäste und ist vor allem auf Familien zugeschnitten. Animation und Kinderbetreuung sind perfekt. Ein Teil der Anlage ist Ruhezone. Direkter Strandzugang. Tel. 928 16 80 00, Fax 928 16 84 00, €€€ (Vollpension)
In Jandía Playa stehen vorwiegend große bis sehr große Hotels und Apartmentanlagen, darunter mit Stella Canaris die größte der Kanaren. Es gibt mehr gute Anlagen, als hier vorgestellt werden können. Die unten ausgewählten genießen entweder einen Lagevorteil (zentral und strandnah) oder sind älteren Datums (und entsprechend schön begrünt) oder sind für das Gebotene relativ preisgünstig oder überzeugen durch eine Gesamtkonzeption, die verschiedenen Bedürfnissen gerecht wird. Mit berücksichtigt sind einige kleinere und persönlichere Anlagen in Morro Jable.
Apartamentos Alberto20 Apartments mit Meerblick, einfache, aber ausreichende Ausstattung. Avda. del Faro 4, Morro Jable, Tel. 928 54 51 09, Fax 928 54 51 27, €€ (ohne Verpflegung)
Aquamarin17 teils sehr geräumige Zimmer mit Balkon oder Terrasse, Pool, sehr ruhig gelegen. Sehr gutes Preis-Leistungs- Verhältnis. Urbanización Stella Canaris 23-28 (im Tal neben Stella Canaris, 2. Straße links), Tel. 928 54 03 24, Fax 928 54 03 59, www.aquamarin.com, €€
CasablancaKleine, deutsch geführte Anlage mit gut ausgestatteten 13 Apartments bzw. Studios (Meerblick). Kleiner Pool. Avda. del Faro 8 (am Hang oberhalb von Morro Jable), Tel. 928 54 17 44, Fax 928 54 02 35, €€
Club AldianaIn der großzügigen, parkähnlichen Anlage mit direktem Strandzugang wohnt man in einem Hoteltrakt oder in lose gruppierten Bungalows (361 Wohneinheiten, viele mit Meerblick), in denen auch ruhebedürftige Gäste Erholung finden. Kinder werden ebenfalls gut betreut. Außer dem üblichen Angebot an Gastronomie, Läden, Diskothek, Pool usw. gibt es eine Surf- und Segelschule, Tauchkurse, ein Fitnessstudio, Golftrainingsanlage, Fahrradverleih, Squash, Tennis und einiges mehr. Wohl keine Ferienanlage in Jandía bringt die Vorzüge der Insel so gut zur Geltung wie diese. Ruhe und sportliche Betätigung, Einsamkeit und Geselligkeit, Natur und Kultur stehen hier in optimalem Verhältnis. Valle de Butihondo (3 km vor der Ortseinfahrt, bei Landstraße Kilometer 85), Tel. 928 16 98 70, Fax 928 54 10 93, www.aldiana.de, €€€ (Vollpension)
Faro JandiaEin neues Haus in beschwingten Formen und in zentraler Lage, daher eine gute Wahl für alle, die auch gern mal etwas außerhalb des Hotels unternehmen. Die 214 Zimmer (alle mit Loggia, viele mit Meerblick) sind klimatisiert. Zur Anlage gehören Pool, Sauna, Fitnessraum, Tennis, Minigolf. Avda. del Saladar (Leuchtturmhöhe), Tel. 928 54 50 35, Fax 928 54 52 40, www.farojandia.com, €€€
Riu CalypsoKomfortables Vier-Sterne-Hotel mit individuellen Terrassen (fast alle mit Meerblick) und direktem Strandzugang. Tennis, Pool, Fitness. 248 Zimmer (auch Nichtraucher). Östlich von Morro Jable, Tel. 928 54 00 26, Fax 928 54 03 70, €€€
Riu Palace JandíaDas Haus beansprucht, das beste am Platz zu sein. Von der hohen Warte über dem Strand aus bieten die meisten der 209 geräumigen Zimmer in der Tat beste Aussichten. Allerdings ist der Poolbereich etwas eng, und es gibt viele Stufen. Zum Strand schwebt man aber in einem Glaslift hinab. Jandía Playa, Tel. 928 54 03 70, Fax 928 54 23 52, €€€
Robinson Club Jandía PlayaDie palmenbestandene Anlage mit Pool und allem, was solch ein Club sonst noch bietet, liegt als einzige im flachen Vorland unmittelbar am Strand. Bei den Gästen überwiegen junge Paare und Singles - für Familien ist der Club in Esquinzo gedacht. Die meisten Gäste wohnen in einem (1998 renovierten) Sechzigerjahre-Hochhaus. Zum Sportangebot gehören Tennis, Tauchen und Windsurfen. Jandía Playa, an der Hauptstraße, Tel. 928 16 91 00, Fax 928 16 95 40, www.robinson-club.com, €€€ (Vollpension)
Stella CanarisSchon eine Stadt für sich ist diese größte Hotel-, Apartment- und Bungalowanlage der Insel, die sich von der Uferstraße fort in ein Seitental hinein und den Hang hinauf erstreckt. Die rund 1000 Wohneinheiten, alle mit Telefon, verteilen sich auf sehr verschiedene Gebäude. Der nahe Strand mit Zugang durch einen Tunnel unter der Hauptstraße, der riesige Palmengarten mit Zoo, mehrere Pools sowie spezielle Angebote für junge Gäste machen Stella Canaris zu einem Paradies für Familien mit Kindern. Entsprechend lebhaft geht es zu. Sogar ein eigenes Kinderbüfett sowie eine Kinderpark-Bar wurden eingerichtet. Ferner gibt es eine Reitschule, Tennis, Squash, eine Disko und vieles mehr. Auch wenn drei Aufzüge die größten Höhenunterschiede überwinden helfen, sollten alle, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, und Familien mit Kinderwagen die im Tal gelegenen Teile der Anlage vorziehen. Jandía Playa, an der Hauptstraße, Tel. 928 87 33 99, Fax 928 87 34 95, www.stellacanaris.com, €- €€
TofioDas direkt am Strand gelegene Aparthotel bietet Meerwasserschwimmbecken, Disko, Supermarkt, Squash, Tennis, Minigolf und eine rührige Animation. Feinschmecker und Ruhebedürftige werden hier allerdings nicht glücklich. 412 Einheiten. Dem Hotel gehört der einzige reguläre Zeltplatz der Insel (am Reitstall Brasero). Tel. 928 16 10 01, Fax 928 16 10 28, €
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Die Mitte und der Norden
Volkstümlicher MarktDer Kulturverein »Mafasca« veranstaltet an jedem zweiten Sonntag im Monat einen sehenswerten, volkstümlichen Markt mit großem Angebot an kanarischem Kunsthandwerk, mit leckerem, bäuerlichem Gebäck und Spielzeug. Im Rahmenprogramm gibt's viel Musik und Tanz in alten Trachten. 10-16 Uhr, bei der Kirche
Feria Insular de ArtesaníaIm Mai findet in La Antigua an der Ringkampfarena die Feria Insular de Artesanía statt. Ein Wochenende lang präsentieren Kunsthandwerker von allen Kanarischen Inseln ihr Schaffen. Im Rahmenprogramm kanarische Folklore.
In mehreren Läden nahe der Kirche, in der Casa Santa María und im Centro Insular de Artesanía (neben dem Museo de Betancuria) wird das beste und vielseitigste Kunsthandwerkssortiment der Insel geboten. Auch Kaktusmarmelade, Fertig-Mojo u. a. sind zu haben.
Großes, internationales Sortiment in den Einkaufszentren. Samstags ist Markttag: Schnitzereien, Kleidung, Schmuck und vieles mehr (9-14 Uhr, im Norden nahe der Landstraße).
An der Avenida Generalísimo Franco, der Hauptstraße, gibt es beinahe alles, aber die Preise sind eher hoch. Im Deportes Chacón, dem größten Sportgeschäft am Ort, finden Sie u. a. Angel- und Wanderzubehör, Sportkleidung, Schnorchel, und Mountainbikes (Hausnr. 72). Die Galería Canaria nebenan im Keller führt neben ein paar nützlichen Dingen eine derartige Fülle an kuriosem Schnickschnack, dass der Laden schon als Sehenswürdigkeit gelten kann.
Rund 500 Geschäfte sorgen für ein breites Angebot und für Konkurrenz, sodass die Preise niedrig bleiben. Hiper Dino ist der größte Supermarkt der Insel (Avda. Juan de Bethencourt 43) - ein guter Ort, um vor dem Heimflug noch billig Ziegenkäse, Alkohol und Tabak einzukaufen. Ein großes Schuhgeschäft mit guter Auswahl, niedrigen Preisen und leider auch lausiger Bedienung ist Calzados Navarro, C. Prof. Juan Tadeo Cabrera 9.
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Der Süden
Shoppen an der Costa CalmaEin paar kleinere Einkaufszentren versorgen die verschiedenen Teile der Ferienzone mit Lebensmitteln, Sportartikeln, Hautcreme und manchem anderen. Beliebt ist das Shopping Center Sotavento zwischen Sotavento Beach Club und Hotel Taro Beach. Einen größeren Supermarkt finden Sie im auffälligen Einkaufszentrum Botánico im Süden. Zum Supermarkt gehört ein guter Tabakladen.
Quesería MaxorataBei Kilometer 39,7 an der Straße nach Tuineje - nördlich der großen Landstraßenkreuzung rechter Hand - kann man direkt von der Inselmolkerei Ziegenkäse in vier Reifestufen erstehen (nur ganze, doch kleine Laibe). Mo-Sa 9-16 Uhr
Vom Stella Canaris im Osten über das Centro Comercial Faro (auf Leuchtturmhöhe) bis zum Shopping Center Cosmo herrscht entlang der Hauptstraße ein reiches Angebot an Läden. Preisgünstiger kaufen Sie jedoch in den rund 80 Läden unten in Morro Jable. Aus Jandía kommend, erreichen Sie in Morro rechts der talwärts führenden Straße (vor der Linkskurve) den großen Supermarkt Padilla.
Essen und Trinken
Essen und Trinken
Die Mitte und der Norden
Bar Plaza (»Casa Juan«)Die typische Dorfkneipe ist ein beliebter Treffpunkt, wie üblich bei solchen Lokalen vor allem für die Männer. Serviert werden köstliche Tapas. Ein großes Wandbild zeigt La Antigua in kanarischer Landschaft. Meist tagsüber geöffnet (etwas unregelmäßig), am Kirchplatz, €
Casa/Cafeteria Santa MaríaDie Casa Santa Maria, mehrfach preisgekrönt, ist das stilvollste Restaurant der Insel, ohne dabei übertrieben vornehm zu sein. Vor allem die zwei Innenhöfe sind eine wahre Wonne. Die Küche serviert gehobene kanarische Gerichte. Ein Tipp für Sparsame: puchero canario.
Im strandnah gelegenen Einkaufszentrum El Castillo (beliebter Italiener La Bodeguita), ferner im Castillo Centro, im Happy Center und an der Plaza im Club El Castillo findet sich ein buntes, internationales Gaststättenangebot. Den schönsten Platz für einen Imbiss oder einen Kaffee an frischer Luft bieten El Camarote und die benachbarte Eisdiele im Hafengebäude.
La Barca del PescadorDas beste Lokal am Ort: Hummer und Austern frisch aus dem Bassin, hausgemachte Desserts, gute Portionen. Im Keller des Hotel Castillo San Jorge, tgl. 14-16, 19.30-22.30 Uhr, Tel. 928 16 35 00, €€€
FrasquitaServiert wird ausschließlich fangfrischer Fisch: Der Wirt ist an einem Fischkutter beteiligt und präsentiert dem Gast das Angebot des Tages in natura auf einer Platte zum Auswählen. Man speist mit Blick auf Strand und Meer und freut sich an der besten mojo verde der Insel. Mo geschl., am Westende des Strandes, Tel. 928 16 36 57, €€
Puerto CastilloSchöner als auf der Dachterrasse mit See- bzw. Mondblick sitzt man nirgends, und auch das maritime Interieur gefällt. Nur abends, So geschl., Tel. 928 16 38 77, €€
Im Bereich von Plaza, Fußgängerzone und Hauptstraße gibt es eine reiche Auswahl an internationaler Küche - bis hin zu indischen und chinesischen Restaurants. Tagsüber sitzt man am schönsten an der inoffiziellen Uferpromenade. Allerdings ist es dort sehr touristisch - die Preise liegen höher als im »Hinterland«, und die Qualität wie auch der Service sind meistens schlechter. Das Marquesina an der kleinen Mole, jahrelang kulinarisch führend, leidet unter seiner Größe, obwohl die Küche noch recht anständig ist. Fleischliebhaber lockt El Sombrero am Nordende der Uferpromenade mit am Tisch zubereiteten Grillgerichten, schönem kanarischem Ambiente und netter Bedienung (nur abends, Mi geschl., Tel. 928 86 75 31, €€). Auf der Rückseite des Blocks bietet sich das Café Antiguo del Puerto als preisgünstiges Tapaslokal an. Den besten Kaffee bekommen Sie im Ambaradam (CC Cactus, am Anfang der Avda. de las Grandes Playas). Dort gibt es ab 8.30 Uhr Frühstück und den ganzen Tag über Crêpes, belegte Brote und allerlei Gebäck. Wegen seines Meerblicks und guter Imbisse beliebt ist das Café Latino an der Promenade (nahe El Sombrero).
El AndaluzManolo (am Herd) und seine deutsche Frau Birgit (als Kellnerin) haben Corralejo das feinste Lokal für Genießer geschenkt. Aber Achtung: Es gibt nur sieben Tische, das heißt: zeitig reservieren! Nur abends, Mi geschl., C. La Ballena 5, Tel. 676 70 58 78, €€
AvenidaHier gibt es in schlichtem Ambiente die größten Fischportionen fürs Geld. Laut ist es und eng, aber großartig. Wer nach 19 Uhr kommt, muss häufig anstehen. Mo geschl., C. Pizarro/Ecke General Prim (nahe Bristol Playa), Tel. 928 86 71 45, €- €€
Los PepesGegenüber vom El Andaluz: ebenso klein, ebenso freundlich. Konrad kocht, seine schottische Frau Vivienne serviert. Wer den vom Vorwirt geerbten missglückten Dekor übersieht, speist hier ebenfalls vorzüglich. Nur abends, Mo geschl., C. La Ballena, Tel. 928 86 73 02, €€
La ScarpettaEin kleiner Italiener mit wenigen Tischen und ruhiger Terrasse. Die besten Sachen stehen auf der Tageskarte. Nicht den exzellenten Espresso versäumen! Nur abends, CC La Menara (mit dem Glockenturm), Tel. 928 53 58 87, €€
Tio BernabéBeliebtes Lokal in der Fußgängerzone: kanarische Gerichte, darunter frischer Fisch, am Wochenende untermalt mit kanarischer Livemusik. Auch vegetarische Speisen. C. La Iglesia 17, Tel. 928 53 58 95, €€
In Cotillo kommen Fischliebhaber auf ihre Kosten. Am Wochenende reisen die Leute sogar aus Puerto del Rosario an, um in einem der hiesigen Bar-Restaurantes zu speisen. Die meisten liegen nahe beim alten und beim neuen Hafen. Beliebt für Kaffee und Kuchen: die deutsche Bäckerei Los Cabezones, (C. León y Castillo, am nördlichen Ortsrand, Mo geschl.).
AzzurroItalienische Alternative, rechts der an den Badebuchten im Norden entlangführenden Straße unübersehbar. Terrasse mit Meerblick, vor allem beim Sonnenuntergang eine Wonne. Gute Pasta- und Fischgerichte, selbst gemachte Desserts. Mo geschl., Tel. 928 17 53 60, €€
La Vaca Azul»Die blaue Kuh« am alten Hafen ist ebenso beliebt wegen der Terrassen mit Meerblick wie für den frischen Fisch, nach dem Sie fragen sollten. Ansonsten finden Sie auf der Karte neben dem Üblichen auch sieben Pizzasorten. Tel. 928 53 86 85, €€
Casa IsaítasAus der Ruine eines 200 Jahre alten Herrenhauses haben einige Enthusiasten mit viel Eigenarbeit ein Schmuckstück gemacht: einen Vier- Zimmer-Gasthof (€€€) mit zwei Innenhöfen und einem stimmungsvollen Restaurant, das vor allem mit seiner Auswahl an Tapas glänzt. Mo-Do abends geschl., im Aug. auch Do mittags geschl., gegenüber vom Parkplatz unterhalb der Kirche, Tel. 928 16 14 02, Fax 928 16 14 82, www.casaisaitas.com, €€
La FondaDieses schöne und beliebte Lokal liegt der Kirche gleich gegenüber. Es zählt zu den wenigen, die Kaninchen servieren. Auch Zicklein steht auf der Karte. Sa geschl., €
Für alle Lokale in Puerto del Rosario gilt: Verständigung ist nur auf Spanisch möglich!
Cafetería El Naufragio»Der Schiffbruch«: Ein Großteil des Interieurs dieses Bar-Restaurantes stammt aus dem an der Westküste gestrandeten Luxusliner »American Star«. Serviert werden Sandwiches und andere Imbisse. Nur abends, Mo geschl., Avda. 1 de Mayo/Ecke Jesús y Maria, €
KissErstes Ziel für Tagesbesucher: die beste Eisdiele der Stadt und wohl auch der ganzen Insel. Primero del Mayo/Ecke Maestro de Falla
La LasquitaDies ist das beste Speiselokal der Stadt. Serviert werden in schönem kanarischem Ambiente mit moderner Kunst traditionelle Gerichte und guter Wein. Mittags ab 13, abends ab 21 Uhr, So geschl., C. Almirante Lallermand 66, Tel. 928 85 91 26, €€€
TinguaroDurch die Glaswände der Terrassenbar schweift der Blick über Hafen und Meer. Das Tinguaro ist ein beliebter Treffpunkt für Verabredungen und Rendezvous. Außer Getränken werden auch kleine Gerichte serviert. Plaza de España
Essen und Trinken
Der Süden
Eine gute Mischung verschiedener Lokale findet man in dem Einkaufsund Gaststättenzentrum gegenüber vom Taro Beach Hotel. Es ist als kleine Plaza gestaltet, wo man auch vor Wind und Sonne geschützt draußen sitzen kann. Beliebt sind die Lokale am Einkaufszentrum El Palmeral nahe der Tankstelle an der Landstraße, darunter das Bratkartoffelstübchen und das vielseitige Café Chaos, das auch Internetplätze bereithält. Unter den an anderer Stelle gelegenen Lokalen zeichnen sich besonders die Folgenden aus:
Arena/Mamma miaKein Zweifel: Arena ist das bessere Lokal (mit Kinderkarte, kanarischen Klassikern und vegetarischer Auswahl), aber Mamma mia füllt den Laden mit einem preisgünstigen Mittagsmenü. Beide servieren auch Pizza. Arena Sa und mittags geschl., beide im CC Costa Calma, €- €€
CopaMit dem Copa, »Gläschen«, hatte das deutsche Wirtsehepaar Conny und Paul den richtigen Riecher: Das kleine Lokal mit den eng platzierten Tischen wurden sogleich zum Renner unter den deutschen Residenten. Attraktive Karte, zuweilen auch Kaninchen. Nur abends, Mo geschl., am Parkplatz oberhalb des CC El Palmeral (nahe der Tankstelle), Tel. 646 75 53 05, €€
El PatioSpeisen unter Palmen direkt am Strand auf windgeschützter Terrasse (an kühlen Abenden beheizt): Das gibt's auf der ganzen Insel nirgends sonst. Die sehr persönliche deutsche Leitung sorgt für angenehme europäisch-kanarische Küche aus frischen Zutaten und für guten Wein. Nur abends, im Süden des Strandes bei den hohen Palmen, Tel. 928 54 71 65, €€€
MarabúWer im Süden im Tourismus arbeitet, führt hierhin seine Gäste aus. Denn hier stimmt alles: die Atmosphäre, die Bedienung, das erfreuliche Preis-Leistungs-Verhältnis sowie die Auswahl und die Qualität der Speisen - kanarische und internationale Gerichte, frische Zutaten, gute Weine. Mit Terrasse. So geschl., Calle Bonn (ab Landstraße geradeaus abwärts), Tel. 928 54 40 98, €€
El MarineroFamilie Di Meglio serviert Italienisches und Internationales. Mit windgeschützter Terrasse. Mi-Mo ab 15 Uhr, eine Parallelstraße nördlich des Marabú, Tel. 928 87 21 64, €€
Wenn Sie den Weg nicht scheuen, gehen Sie zu einem stimmungsvollen Mittag- oder Abendessen nach Morro Jable. An der dortigen Strandpromenade speist man viel schöner als an der Hauptstraße von Jandía Playa. Qualitativ, im Speiseangebot und preislich unterscheiden sich die Lokale nur wenig. Die Standardkombination von frischem Fisch, papas arrugadas und Meeresblick sorgt fast überall für zufriedene Gäste. Wer mehr Wert auf den Geschmack als auf die Aussicht legt, sollte die »zweite Reihe« hinter der Promenade beachten, wo man teils besser, teils billiger speist.
CoronadoDas feinste Restaurant am Ort führt eine kluge Auswahl an internationalen und kanarisch angehauchten Gerichten in guten Portionen. An der Bar trifft man oft den deutschen Seniorchef - ein Quell von Geschichten aus der Pionierzeit des hiesigen Fremdenverkehrs. Mi-Mo 18.30-23 Uhr, neben dem Riu Palace Jandía, Tel. 928 54 11 74, €€- €€€
Piccola ItaliaAus dem zünftig mit Holz befeuerten Steinofen kommen die besten Pizzen am Ort. Do geschl., C. del Carmen 39, Tel. 928 54 12 58, €
La StradaEmpfiehlt sich mit freundlichem Ambiente und einer guten Karte. So geschl., am Barranco in Morro Jable, nahe der Promenade, Tel. 928 54 08 12, €€
La BaracaSpeisen auf einer Terrasse direkt am Strand, dazu billig, wenn auch schlicht. Guter Kaffee. C. Isidro Díaz, So geschl., Tel. 928 16 10 89, €
Sehenswertes
Sehenswertes
Die Mitte und der Norden
KircheDie weiße Pfarrkirche, die der Jungfrau von Antigua geweiht ist, beherrscht das Zentrum des Gemeinwesens. Der einschiffige, recht große Bau mit Glockenturm wurde im Jahr 1785 vollendet. Sehenswert sind die schöne Mudéjar-Decke des Chors und der ockerfarbene klassizistische Altar. Auf dem Vorplatz blühen Pflanzen in fast subtropischer Üppigkeit, schön für eine Rast in kühlem Schatten. Tagsüber meist geöffnet
Molino de AntiguaDie »Mühle von Antigua« ist Blickfang und Namensgeber einer 1998 fertig gestellten Anlage, zu der Ausstellungsräume, ein gut sortierter Kunsthandwerksladen, ein Restaurant (€), eine Galerie, ein Kaktusgarten, eine Cafeteria und eine archäologische Sammlung zur Lavahöhle von Villaverde gehören. Auch das Innenleben der Mühle ist zu besichtigen. An der FV 20 nördlich der Stadt, Di-Fr und So 9.30 bis 17.30 Uhr, Eintritt 1,80 Euro (Laden und Werkstätten oft geschl., Laden wird auf Wunsch geöffnet)
Convento de San BuenaventuraIm Tal vor dem nördlichen Ortseingang steht die noch recht imposante Ruine der Kirche eines im 17. Jh. errichteten Franziskanerklosters. Seit der 1836 angeordneten Säkularisierung der spanischen Klöster nutzten die Einwohner die Anlage als Steinbruch; daher fehlt zum Beispiel der Kreuzgang. Gegenüber der Kirche steht eine Kapelle. Sie wurde vor eine Grotte im Hang gebaut, in der im 15. Jh. San Diego, ein wundertätiger Missionar, gelebt haben soll.
KircheDie heutige, über dem Talgrund aufragende Iglesia de Santa María entstand um 1620 als Ersatz für die erste Kathedrale, die gleich nach der Ortsgründung errichtet und 1593 von Piraten zerstört worden war. Der dreischiffige Hallenbau im inseltypischen Mudéjar-Stil (mit Holzdecke) birgt mehrere Altäre, darunter als schönsten den barocken Hauptaltar (1684). In der rechten Nische des linken Altars an der Nordwand (gegenüber vom Eingang) steht ein holzgeschnitztes Bildnis der Santa Catalina. Es gilt als eines der ältesten auf der Insel erhaltenen Kunstwerke. Sehenswert ist auch die Sakristei mit ihrer aufwändig geschnitzten und bemalten Holzdecke (Zugang links vom Altarraum). Mo-Fr 11-16, Sa 11-15 Uhr jeweils zur vollen Stunde für ca. 25 Min. (im Wechsel mit dem Museo de Arte Sacro), Eintritt 1,20 Euro (inkl. Museum)
Pfarrkirche von PájaraDas Hauptschiff der Iglesia Nuestra Señora de Regla wurde vom 17. bis Anfang des 18. Jhs. errichtet. Bekannt geworden ist die Kirche durch das schöne Portal im Stil des mexikanischen Barock mit aztekischen Elementen. Neben geometrischen Sonnenmustern erkennt man darauf Schlangen, Panther und Vögel. Lange wurde gerätselt, ob und wie ein solches steinernes Tor ausgerechnet aus dem fernen Mexiko in dieses zu jener Zeit weltabgeschiedene Dorf gelangt sein könnte. Heute allerdings weiß man, dass der unbekannte Steinmetz seine Motive aus einem italienischen Vorlagenbuch übernommen hat und weder die Steine noch gar das ganze Portal aus Mexiko stammen. Das dunkle Innere der zweischiffigen Hallenkirche ist mit einer schönen Holzdecke im Mudéjar- Stil versehen, der im Spanien des 14. und 15. Jhs. aus der Verschmelzung maurischer und gotischer Formen entstand und auf der Insel noch lange gepflegt wurde. Die schönen Barockaltäre wurden 1785 fertig gestellt. Am Nachmittag beginnen sie im Dämmerlicht plötzlich zu leuchten, wie von Scheinwerfern angestrahlt. Wer näher tritt, erkennt, dass hoch oben je ein kleines Fenster diesen raffinierten Effekt bewirkt. Für 1 Euro verschafft Ihnen ein Automat rechts hinterm Eingang auch echtes Scheinwerferlicht. Tagsüber geöffnet
Insider-Tipp
Nightlife in Puerto del Rosario
Samstagnacht im Latinofieber: Abtanzen bei Mama Rumba oder in einem der anderen Lokale der Inselhauptstadt
Vega de Río de las Palmas, Stausee und Barranco de las Peñitas
Kanarisch-kulinarisch: Das Don Antonio in Vega de Río de las Palmas serviert Gourmetküche in einem meisterhaft restaurierten alten Wohnhaus
Lajares
Erst schlemmen, dann schlafen. Zu dieser Kombination verführt El Patio de Lajares mit edlem französischem Rotwein
La Pared
Wilder Westen, und zwar zu Pferde: Die schönsten Westküstenerlebnisse bietet der Reitstall Rancho bei La Pared
La Era del Corte
Herrenhaus für Genießer: Mit kanarischem Ambiente, viel Ruhe und Stil und lockt das Hotel La Era del Corte in Antigua
Villa Volcana
Von den Apartments am Rande des Vulkans bietet sich eine sagenhafte Aussicht
Volkstümlicher Markt
Volkstümliche Kunst, Musik und Leckereien auf Antiguas buntem Markt
Shoppen an der Costa Calma
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Marabú
Das Marabú hat unter den guten Speiselokalen im Süden der Halbinsel Jandía den Schnabel vorn
Gran Tarajal
Balsam für die gestresste Seele: Beschaulichkeit an der Strandpromenade und anderswo in Gran Tarajal
Top Highlights
Centro de Arte Canario
CDie Casa Mané und zwei unterirdische Ausstellungsgänge formen ein ungewöhnliches Forum anspruchsvoller kanarischer Gegenwartskunst. Den Hof dieses Kunstzentrums schmücken Skulpturen, von denen einige die alte Sage vom Riesen Mahón nachstellen. Zwei große Mobiles stellen den Riesen und sein abgetrenntes Glied dar. Vor der Casa de Los Coroneles, Mo-Sa 10-17 Uhr, Eintritt 4 Euro
Vega de Río de las Palmas, Stausee und Barranco de las Peñitas
Etwa 6 km südlich von Betancuria gelangt man zur wohl schönsten Palmenoase der Insel. Die bäuerliche Siedlung wird auch kurz Vega de Río Palma genannt. Heute werden auf den kleinen Äckern nur noch Kartoffeln und etwas Gemüse angebaut. Die Dorfkirche linker Hand (17. Jh.; Di-So 11-13, 17-19 Uhr) birgt das größte Heiligtum der Insel: eine 23 cm kleine Alabasterfigur der Maria mit dem Kinde, der »Virgen de la Peña«, die als älteste Marienfigur auf der Insel wahrscheinlich von dem Eroberer Béthencourt Anfang des 15. Jhs. aus Frankreich mitgebracht wurde. Als Schutzheilige der Insel ist die Jungfrau im September Ziel der größten Inselwallfahrt. Am Kirchplatz bietet das deutsch geführte Restaurant Don Antonio mit seinem schönen Innenhof und tagesfrischen, feinen Speisen Wohltat für Leib und Seele (So, Mi/Do 11-17, Fr/Sa 11 bis 22 Uhr, Tel. 928 87 87 57,€€€).
Playa Barca
Dieser mittlere Abschnitt der Sandstrände, an deren Nordende die Costa Calma liegt, ist der schönste Teil der Playas de Sotavento. Hier hat sich hinter einer kaum 20 m schmalen, doch 4 km langen Nehrung eine bis über 100 m breite Lagune ausgebildet. Sie ist leicht zu durchwaten und fällt bei Ebbe weitgehend trocken. (Die Nehrung wird manchmal überflutet; passen Sie auf, dass Ihre Sachen nicht wegschwimmen!) Einzige größere Baulichkeit ist das Hotel Sol Gorriones. Die Playa Barca gilt als eines der besten Windsurfreviere der Welt. Jedes Jahr im Juli finden hier Weltmeisterschaften statt.
Dünen bei Risco del Paso
Bei Risco del Paso (Abzweigung von der Landstraße auf eine asphaltierte Piste bei km 71,8) endet die Lagune der Playa Barca. Die Attraktion dieses Strandabschnittes - des schönsten auf der ganzen Insel - sind zwei Sanddünen, begrünte Sandhügelchen und lauschige Mulden (viel FKK). Eine zweite, kürzere Zufahrt ist südlich des Barranco del Salmo bei Kilometer 75,5 ab dem dortigen, sehr lohnenden D Aussichtspunkt (mit kleinem Parkplatz) möglich. Das Meer vor Risco del Paso ist ein beliebtes Surfrevier. Ein paar kleine Anlagen ermöglichen es, in dieser optimalen Lage zu wohnen - ohne Telefon, z. B. in der unter deutscher Leitung stehenden Villa Christina (Buchung über Fax 928 87 02 60 oder www.riscodel-paso.com). Unterhalb davon unterhält René Egli eine Surfstation mit einer Bar.
Jeepfahrt zum Westkap und nach Cofete
Der schönste Ausflug, den man im Südteil Fuerteventuras machen kann, führt zur Westspitze der Insel, der Punta de Jandía, und hinüber zur fast menschenleeren Nordwestküste von Jandía. Zwar genügt dafür eigentlich ein normaler Pkw, doch ein, zwei Abstecher erfordern einen Geländewagen, mit dem das Ganze auch mehr Spaß macht.
La Lajita, Oasis Park, Kaktusgarten
5 km westlich von Tarajalejo liegt direkt an der FV 2 nördlich des Weilers La Lajita das Hauptausflugsziel des Südens: der große, wunderbar begrünte Oasis Park mit Zoo, Pflanzenverkauf, Kamelsafari, Gartenlokal und Papageienshow. Noch 700 m weiter auf der FV 2 gelangen Sie zum Kaktusgarten, einem von Spazierwegen erschlossenen, 16 ha großen Park mit über 2000 Pflanzenarten - vorwiegend Kakteen und Euphorbien -, einem kleinen Bach, Pavillons und Restauration (tgl. 9-18 Uhr, Eintritt 5 Euro).
Feria Insular de Artesanía
Im Mai findet in La Antigua an der Ringkampfarena die Feria Insular de Artesanía statt. Ein Wochenende lang präsentieren Kunsthandwerker von allen Kanarischen Inseln ihr Schaffen. Im Rahmenprogramm kanarische Folklore.
Pfarrkirche von Pájara
Das Hauptschiff der Iglesia Nuestra Señora de Regla wurde vom 17. bis Anfang des 18. Jhs. errichtet. Bekannt geworden ist die Kirche durch das schöne Portal im Stil des mexikanischen Barock mit aztekischen Elementen. Neben geometrischen Sonnenmustern erkennt man darauf Schlangen, Panther und Vögel. Lange wurde gerätselt, ob und wie ein solches steinernes Tor ausgerechnet aus dem fernen Mexiko in dieses zu jener Zeit weltabgeschiedene Dorf gelangt sein könnte. Heute allerdings weiß man, dass der unbekannte Steinmetz seine Motive aus einem italienischen Vorlagenbuch übernommen hat und weder die Steine noch gar das ganze Portal aus Mexiko stammen. Das dunkle Innere der zweischiffigen Hallenkirche ist mit einer schönen Holzdecke im Mudéjar- Stil versehen, der im Spanien des 14. und 15. Jhs. aus der Verschmelzung maurischer und gotischer Formen entstand und auf der Insel noch lange gepflegt wurde. Die schönen Barockaltäre wurden 1785 fertig gestellt. Am Nachmittag beginnen sie im Dämmerlicht plötzlich zu leuchten, wie von Scheinwerfern angestrahlt. Wer näher tritt, erkennt, dass hoch oben je ein kleines Fenster diesen raffinierten Effekt bewirkt. Für 1 Euro verschafft Ihnen ein Automat rechts hinterm Eingang auch echtes Scheinwerferlicht. Tagsüber geöffnet
Betancuria
Corralejo
Auftakt
Entdecken Sie Fuerteventura!
Weite Strände, klares Wasser, Tauchreviere, wilde Pisten, Fischerdörfer und Fiestas
Eine Wüste ist dieser erhabene und geliebte, weltabgeschiedene Erdenfleck Fuerteventura - eine der Inseln, die man einst die glückseligen nannte … ein nacktes, skeletthaftes, karges Land aus nichts als Knochen, ein Land, das eine ermüdete Seele zu stählen vermag.« Der dies schrieb, der Dichter Miguel de Unamuno, rühmte Fuerteventura 1924 nicht als erholungsbedürftiger Urlauber, sondern als politisch Verfolgter, verbannt in die ärmste Wildnis, die es in Spanien gab. »Oase in der Wüste der Zivilisation« nannte er sein Zwangsasyl an anderer Stelle trotzig, und all die Sonnenhungrigen und Surfbegeisterten, die heute freiwillig hergeflogen kommen, schätzen ebendies an Fuerteventura: die Urwüchsigkeit, die auf Sand, Stein und Strauchwerk reduzierte Landschaft inmitten des Ozeans, die herbe Symphonie aus fast weißem Strand, blauem Himmel, blaugrünem Meer, braungelber Steppe und grauschwarzem Geröll. Nichts ist hier von der üppigen Vegetation La Palmas oder der landschaftlichen Vielfalt Teneriffas zu erahnen, nichts vom quirligen Stadtleben auf Gran Canaria. Bis heute ist Fuerteventura mit nur 23 Einwohnern pro Quadratkilometer die am dünnsten besiedelte der Kanarischen Inseln, und der Hauptort Puerto del Rosario eine Kleinstadt von gerade 25 000 Seelen.
Eines freilich ist anders geworden als zu Unamunos Zeiten: Die Zivilisation hat Einzug gehalten. Als künstliche Oasen liegen sie da, die Feriensiedlungen aus weißen Bungalows oder die terrassenförmig an die Hänge geschmiegten Hotels, umgrünt mit Pflanzen, die ohne künstliche Bewässerung rasch verdorrt wären, ausgestattet mit Duschen und Diskotheken, Bars und Boutiquen. Nichts ist wie daheim, man braucht nur auf den Balkon zu treten. Einzig Sand, Himmel und Meer sind zu sehen, und zu hören ist nichts als das Geräusch des ewigen Windes.
Gewiss sorgt die Hotelanimation heute für jede Menge Kurzweil, doch ist die Insel gerade auch deswegen beliebt, weil sie das ideale Kontrastprogramm gegen jede Reizüberflutung bietet. Hier gefährdet kein Besichtigungsstress die Erholung. Es gibt weder antike Gemäuer noch berühmte Kunstsammlungen. Dennoch sollten Sie auf einer Rundfahrt oder besser auf einer geführten Wanderung auch einmal die verborgenen Attraktionen der Insel aufspüren - ob Schluchten, Lavafelder oder Dorfkirchen -, die Ihnen den »Geist« der Insel nahe bringen. Oder eine Siesta in einem kleinen Fischerort oder einem Bergdorf. Denn in den älteren Ortschaften herrscht vor allem eines: Ruhe. Da sitzt man auf einer Bank vor der Dorfkirche unter schattigem Blätterdach, sieht einem Hibiskus beim Blühen zu, die Sonne malt helle Flecken aufs Pflaster, und die Zeit steht still. Man mag sich in die herrlichen Wanderdünen von Corralejo legen und sehen, wie der Wind die Sandkörner vor sich her bläst, oder zuschauen, wenn bei sinkender Sonne die Landschaft ihre Farben aufleuchten lässt: rostrote Hänge mit blassgrünen Streifen, graugrüne Flechten auf schwarzen Lavabrocken. Die Schatten wandern; fast nichts geschieht, und doch hat man etwas Großartiges erlebt.
Die Glücklichsten sind wohl die Wassersportler. Mit stabiler Wetterlage und Spots für alle Schwierigkeitsgrade locken die Strände ein buntes Surferpublikum an; wenn Wettkämpfe angesagt sind, reisen sie aus aller Welt an. Da kaum einmal Regen, Sturm oder eine Flaute in die Quere kommen, lernen auch Anfänger schnell. Und sollte einer doch am Brett verzweifeln, kann er Katamaran segeln oder beim Hochseeangeln sein Glück versuchen.
Dass die Qualitäten Fuerteventuras eher im Verborgenen liegen, weiß niemand besser als die Fischer und die Taucher. Die Speisekarten geben einen Eindruck von der mannigfaltigen Tierwelt rund um die Insel. Dass für die Männer, die mit ihren kleinen Booten täglich hinausfahren, der Broterwerb auch ein Kampf mit der Kreatur sein kann, erlebt keiner so unmittelbar wie ein Hochseeangler, bei dem ein Blauhai oder gar ein blauer Marlin angebissen hat. Am meisten aber haben diejenigen zu bestaunen, die nördlich der Insel in die Meerenge El Río hinabtauchen. Dort sind Lavaströme zu einer bizarren Unterwasserwelt erstarrt, in der sich alles an Fischen tummelt, was in Küstennähe nur vorkommt.
Die Landschaft variiert nur wenige Themen: rundlich zu Kuppen geschliffene Vulkankegel, Kerbtäler, ein paar Palmenoasen, eine Handvoll kleiner Bergorte, kaum so viele Fischerdörfer, ab und zu Windräder oder eine Windmühle. Variantenreich und schön aber sind die Küsten. Da gibt es die kilometerlangen, hellen, feinsandigen Strände der Halbinsel Jandía, den fast weißen Dünenstrand bei Corralejo, die dunkelkiesigen, fast schwarzen kleinen Buchten vor den Fischerorten im Süden und im Westen wild umtoste Klippen mit engen Einschnitten hier und da und Sand schwarz, gold und gelb. Auch die Brandung ist ganz unterschiedlich: An einem Strand können selbst Kinder gefahrlos baden, am zweiten muss mit den Wogen gekämpft werden, und am dritten reißt das Meer jeden fort, der sich hineinwagt.
Bildungsreisende werden mit Fuerteventura sicher nicht sehr glücklich werden. Von Interesse allerdings ist die ländlich-bäuerliche Lebensweise der früheren - und teils noch der heutigen - Insulaner. Wie erfindungsreich sie z. B. bei der Wassergewinnung, -bewirtschaftung und -aufbereitung sein mussten, ist eine faszinierende Geschichte. Auch sonst war es nicht leicht, sich auf dieser zwar fruchtbaren, doch eher lebensfeindlichen Insel zu behaupten. Seit auf der Insel auch der ländliche Tourismus gefördert wird, ist eine Reihe von gut gemachten Heimatmuseen entstanden. In der Kirche von Betancuria blieben sogar Zeugnisse aus dem frühen 15. Jh. erhalten, als die von den geheimnisvollen Altkanariern bewohnte Insel für die kastilische Krone erobert wurde.
Eine nennenswerte Geschichtsschreibung gibt es erst seit etwa 1600, als man begann, die regelmäßigen Sitzungen der Inselregierung zu protokollieren. Daraus lässt sich entnehmen, dass Einwanderer aus Südspanien und Frankreich neue Ackerbaumethoden und die Viehzucht nach Fuerteventura mitbrachten. Esel und Kamele wurden als Lasttiere eingesetzt. Das Sagen hatten die señores; den einfachen Insulanern, den majoreros, erging es über Jahrhunderte mehr schlecht als recht. Nur 6000 bis 8000 Einwohner dürfte es damals gegeben haben. Blieb der Regen aus, oder fielen Heuschrecken aus der Sahara ein, waren Hungersnöte unvermeidlich. Hilfe von außen gab es nur für die señores und das Militär, dessen einstiger Sitz, die Casa de los Coroneles in La Oliva, der bedeutendste historische Profanbau der Insel ist.
Wer alles gesehen und die Surfund Tauchabenteuer überstanden hat, dem macht die Insel mit etwas Glück noch ein Überraschungsgeschenk: eine Fiesta. Da spielen dann eine Woche oder länger nachts die Bands auf dem Dorfplatz zum Tanz auf, an Buden werden Imbisse verkauft, Alt und Jung ist auf den Beinen, ein Karussell dreht sich, eine Prozession schreitet einher, mit bunten Wimpeln geschmückte Fischerboote reihen sich zu einem farbenfrohen Umzug auf dem Wasser.
Der letzte Abend rückt heran. Wie Abschied nehmen? Noch einmal eine Beach-Party? Eine Paella mit frischen Meeresfrüchten im Hotelrestaurant? Ein Umtrunk mit Sangria an der Poolbar? Vielleicht fahren Sie aber doch lieber noch einmal in ein verschlafenes Fischerdorf, wo Sie am Strand auf der Terrasse eines kleinen Bar-Restaurante einen herrlich frischen Fisch verspeisen und einen herben Landwein trinken, wo Sie noch einmal die Brandung rauschen hören und Ihnen der Passat die Haare zaust.
Angesagt
Angesagt!
Was Sie wissen sollten über Trends, die Szene und Kuriositäten auf Fuerteventura
Fit for FunSpaß am Sport, das ist der Trend seit Jahren - und er hält unvermindert an. Dabei kommen nicht nur neue Sportarten zu Ehren, sondern auch uralte. Bei den neuen ist das Drachensurfen, Neudeutsch kite surfing, wohl das Spektakulärste - derzeit wird es allerdings nur am Strand von Corralejo und an der Playa Barca angeboten. Bemerkenswert ist der Erfolg solch klassischer Körperertüchtigungen wie Radfahren im Gelände. Mehr Imagegewinn bringt es aber immer noch, sich auf dem Surfbrett oder dem Boogieboard mit den Wellen der Westküste anzulegen.
InselrundfahrtenAller All-Inclusive-Bequemlichkeit zum Trotz gilt es nicht als schick, sich in der Raumstation des eigenen Ferienclubs nur einzuigeln. Ob man dabei auf eigene Faust mit dem Leihfahrrad auf abgelegene Pisten geht oder sich einer organisierten Jeeptour anschließt, spielt eigentlich keine Rolle. Einmal rund um die Insel muss man während des Urlaubs mindestens gefahren sein!
Hotten auf der FiestaWenn irgendwo auf der Insel eine der zahlreichen Fiestas ansteht, ist nächtliches Tanzvergnügen angesagt. Das lassen sich die einheimischen Jugendlichen - aber auch viele ältere Semester - nicht entgehen. Musikmäßig ist Lateinamerikanisches top, Salsa vor allem. Stürzen Sie sich einfach mal ins Gewühl und feiern Sie mit!
Partytime auf der FincaPartys feiert der Insulanernachwuchs am liebsten in abgelegenen Häusern - vielleicht bei Oma auf dem Dorf im ehemaligen Stall (damit auch ein WC in der Nähe ist). Das Kunststück besteht darin, zu erfahren, wann und wo die Party steigt. In solche Partycliquen reinzukommen ist allerdings schwierig und ohne Spanischkenntnisse fast unmöglich. Wer sich unter Spanier mischt, sollte außerdem wissen, dass auch junge Leute hier etwas konservativere Vorstellungen von Eleganz haben, wenn es etwas zu feiern gibt. Man achte einmal auf die Schuhe! Mit Shorts und Strandlatschen kommt man hier nicht weit...
Ausflüge und Touren
Durch das Land der Majoreros
Höhepunkte des Nordens: Lava, Dörfer, DünenDie Rundfahrt führt durch Lavageröll und Dünen, zum heiligen Berg Tindaya und an die schroffe Westküste und bietet in einem Freilichtmuseum Einblicke in das Leben der Majoreros, wie die alteingesessenen Insulaner heißen.
Nach Betancuria und durchs BerglandDiese Tour ist die wohl schönste auf Fuerteventura. Durch das zentrale Bergland mit großartigen Aussichtspunkten führt sie zu den kulturhistorisch bedeutsamsten Orten der Insel. Die Gewalt des Ozeans spürt man in den Höhlen bei Ajuy und am Wrack eines früheren amerikanischen Luxusliners.
Küstenattraktionen: Salz, Fisch und SträndeZu sehen sind eine Saline, die größte altkanarische Ruinenstätte der Insel und urige Fischerdörfchen. Dann wird am schönsten Sandstrand Fuerteventuras ausgiebig gebadet.
Bloß nicht
Bloß nicht!
Fuerteventura ist erfreulich frei von Touristennepp. Dennoch gibt es Ärger, den man sich leicht ersparen kann
An der Westküste badenAußer in einigen durch Riffe geschützten Buchten wird es an der Westküste wegen starker Strömungen lebensgefährlich, sobald Sie den Boden unter den Füßen verlieren. Kein Jahr vergeht, ohne dass es mal wieder einen Leichtsinnigen erwischt.
Einen Sonnenbrand riskierenOder gar einen Hitzschlag! Dies ist die ernsteste Warnung von allen. Schon ein längerer Spaziergang am ersten Urlaubstag kann selbst bei bedecktem Himmel trotz T-Shirt oder Bluse im Sommer zu einem üblen Sonnenbrand führen. Auch zu anderen Jahreszeiten lässt der tückisch kühle Wind die Stärke der Sonne vergessen. Tragen Sie stets Sonnenschutzcremes mit hohem Schutzfaktor auf - auch bei Wolken -, und gehen Sie um die Mittagszeit in den Schatten. Besonders gefährdet sind Kleinkinder und sonnenempfindliche Hauttypen.
Leichtsinnig Rad fahrenProblematisch sind nicht die Pisten, wo es über Stock und Stein geht, sondern die Landstraßen. Es gibt keine Radwege, und häufig sind die Straßen ziemlich eng. Einheimische nehmen auf Radler wenig Rücksicht. Fuerteventura hat die höchsten Unfallziffern aller Kanarischen Inseln.
Querfeldein fahrenEs ist natürlich verlockend, den Jeep mal so richtig über Stock und Stein zu prügeln. Tun Sie es aber bloß nicht in den Naturparks, z. B. auf der Halbinsel Jandía oder in den Dünen von Corralejo. Auf diesen Frevel stehen mittlerweile empfindliche Geldstrafen.
Strandburgen reservierenAndere Feriengäste von Strandburgen per Schild (»bis … reserviert für …«) auszusperren ist eine deutsche Unsitte - ein steter Quell von Streitereien und eine Unhöflichkeit gegenüber dem Gastland. Verständigen Sie sich lieber auf das Prinzip »Wer zuerst kommt, mahlt zuerst«.
Windigen Autovermietern auf den Leim gehenWenn Sie sich einen Mietwagen gönnen, gilt: Vorsicht beim Kleingedruckten! Bestehen Sie auf einer deutschen oder englischen Übersetzung Ihres Mietvertrags. Und fahren Sie auf keinen Fall los, ohne im Beisein des Vermieters die wichtigsten Funktionen und den Gesamtzustand des Wagens überprüft zu haben. Windige Vermieter können Sie sonst für Reparaturen zur Kasse bitten, die Sie nicht verschuldet haben. Überhaupt sollte der Wagen, den man Ihnen anbietet, nicht zu alt und damit pannenanfällig sein.
Einkaufen
Sticken und flechten
Inseltypische Durchbruchstickereien, Flechtwerk aus Palmblättern sowie Naturkosmetika aus Aloe vera sind noch erschwinglich
Die Kanaren sind Freihandelszone, billiger als in Mitteleuropa sind auf Fuerteventura außer Tabak und Alkohol jedoch nur wenige Waren. Besonders bei elektronischen und optischen Geräten sowie bei Parfüm sind Preisvergleiche mit daheim anzuraten. Am günstigsten kaufen Sie in Supermärkten abseits der touristischen »Rennstrecken«, am teuersten am Flughafen.
Bei Alkohol sind festlandspanische Marken am stärksten vertreten. Gut und preisgünstig ist spanischer Kognak. Kunsthandwerksläden führen auch kanarischen Kaktuslikör und Rum mit Honig, ron miel. Bei Tabakwaren beschränkt sich das Sortiment meist auf Zigaretten der bekannten Marken sowie auf Palmeros, einer Art großer Zigarrillos aus La Palma.
Obenan bei Produkten von der Insel stehen Durchbruchstickereien, deren Entstehung Sie in der Stickereischule in Lajares oder in der Casa Santa Maria in Betancuria verfolgen können. Die Tischdecken oder Schürzen sind im Stil eigenständig, inseltypisch und erschwinglich.
Sehr schlicht ist die mittel- bis dunkelbraune Keramik der Insel. Ein etwas exotischeres Zeugnis alter Handwerkskunst stellen Flechtarbeiten aus Palmblättern dar.
Produkte der Landwirtschaft können nach der Heimkehr den Speiseplan bereichern: Ziegenkäse z. B. und Kaktusmarmelade. Auch Fertig-mojo ist zu haben. Safran, hier großzügig verwendet, lohnt vor allem wegen des Preisvorteils.
In letzter Zeit an Beliebtheit gewonnen hat Aloe vera. Die seit Jahrtausenden bekannte Heilpflanze wird heute als Naturkosmetikum geschätzt. Aloe aus kanarischem Anbau gibt es als Salbe, Nachtcreme, Seife und Shampoo.
Schließlich verdient das breite Angebot an Lederwaren Erwähnung: Gürtel, Rucksäcke, Handund Reisetaschen werden vielfach aus Marokko importiert. Das Preisund Qualitätsniveau liegt im mittleren Bereich. Zu beachten ist auch das schicke Sortiment der Schuhläden, vor allem in Puerto del Rosario.
Feilschen ist auf Fuerteventura eigentlich nicht üblich, bei marokkanischen und schwarzafrikanischen Händlern jedoch unbedingt angebracht.
Essen und Trinken
Frischer Fisch und Papas arrugadas
Außer den Schätzen des Meeres hält die schlichte Inselküche noch ein paar Überraschungen bereit
Wer von einer kargen Insel wie Fuerteventura eine frugale Küche erwartet, hat Recht und Unrecht zugleich. Gewiss lebten die Menschen hier schon zu früheren Zeiten, als die Insel noch als Kornkammer der Kanaren galt, nicht eben im Schlaraffenland. Heute, da das meiste Ackerland brachliegt, kommt von der Insel an Feldfrüchten nicht viel mehr als Kartoffeln und Tomaten in den Handel. Dank des EU-Agrarmarktes ist das Speisenangebot aber heute größer denn je - und ziemlich international. Wer Spanisches liebt, erhält seine Paella oder die beliebten Tapas, Appetithappen wie Bohnensalat, Eiersalat, Sardinen oder marinierte Muscheln, die an der Theke von Kneipenlokalen in Schalen bereitstehen. Wer Italienisches vorzieht, findet in allen Ferienzentren ein Pizza- und Pastaangebot, und auch Wiener Schnitzel, Bratwurst oder - für die Briten - fish and chips sind zu haben. Zudem gibt es in allen Touristenorten mittlerweile chinesische und vereinzelt griechische, mexikanische und indische Restaurants.
Das Beste aber, was Sie tun können, ist kanarisch zu speisen. Kartoffeln und Tomaten sind schließlich nicht das Einzige, was die Insel bietet. Vor allem wird der Speisezettel mit frisch gefangenem Fisch bereichert. Wer sich an die einheimische Küche hält, bekommt die frischesten Zutaten, und das Preis- Leistungs-Verhältnis stimmt. Die kanarische Küche, so schlicht sie im Grunde ist, bietet doch einige überraschende, herzhafte Gaumenfreuden, ohne dabei allzu fremdartig zu sein. Voraussetzung: Sie mögen Knoblauch. Der wird nämlich gern und reichlich verwendet.
Typisch und köstlich ist die Kombination aus frischem Fisch, Runzelkartoffeln und mojo-Soße; meist kommt noch ein kleiner Salat aus Tomaten und Zwiebeln dazu. Spitzenreiter im Frischfischangebot ist die vieja, die zu der Spezies der Papageienfische gerechnet wird. Vieja ist jedoch oft nur in den besseren Fischlokalen der Hafenorte zu haben. Noch einen Tick feiner (und seltener) ist frischer Zackenbarsch (mero). Viel häufiger kommt man an frischen Thunfisch (atún) oder Tintenfisch (calamares). Wer dagegen Seezunge (lenguado), Lachs (salmón) oder Langusten (langostas) ordert, muss mit importierter Kühlware rechnen. Zum Fisch werden meist die Runzelkartoffeln papas arrugadas gereicht, die mit mojo-Soße aber auch für sich allein herrlich schmecken.
Apropos mojo-Soße: Deren Zutaten umfassen Knoblauch, süßen Paprika, Salz, Essig und Öl; abgeschmeckt mit diversen Gewürzkräutern, erhält man die rote Variante (mojo rojo). Scharfer roter Chili macht mojo picón daraus. Wird statt Paprika und Chili Petersilie und frischer Koriander verwendet, entsteht grüne mojo-Soße (mojo verde), die besonders gut zu den feinen Fischsorten passt.
Die Fischauswahl lässt auch andere kanarische und spanische Gerichte gut gelingen, so die Paella, die als Reisgericht auf den Kanaren an sich nicht heimisch ist. Typisch kanarische Fischgerichte sind dagegen der sancocho und die sopa de pescado (Fischsuppe). Das Fleischangebot umfasst Zicklein (cabrito), Hammel (carnero) und Kaninchen (conejo), zur Jagdsaison auch Wildkaninchen (conejo salvaje).
Eine Delikatesse ist Ziegenkäse (queso de cabras), besonders als Vorspeise. Mit Tomaten, Salami oder Schinken ergibt er ein leichtes Mittagessen oder, mit Brot und einem Schoppen Rosé, ein vorzügliches Strandpicknick. Leider ist das typischste aller Inselgerichte in Lokalen kaum mehr zu haben: gofio. Seit der Zeit der Ureinwohner war dies das Grundnahrungsmittel auf den Kanaren, ein Zeugnis für die Armut der Bauern - bildete doch dieser Brei, vielleicht mit etwas Gemüse oder Ziegenmilch, über Wochen und Monate das einzige Nahrungsmittel. Gofio entsteht, indem man Getreide (meist Gerste) röstet, dann mahlt und das Mehl zu einem Brei weiter verarbeitet.
Wein kommt meist vom spanischen Festland und ist fast immer trocken. Auch bei Sekt (cava) herrschen spanische Marken vor; sie sind oft ausgezeichnet. Gleiches gilt für spanischen Kognak. Mineralwasser wird fast nie glas-, sondern nur flaschenweise serviert, entweder con gas oder sin gas - mit oder ohne Kohlensäure. Zum Abschluss eines guten Essens gehört ein Espresso, ein café solo. Man kann aber auch einen café con leche (mit viel Milch) oder einen café cortado (mit wenig Milch) ordern.
Die Preis- und Qualitätsunterschiede sind gering. Eine nicht ganz billige Mittelklasse beherrscht das Feld. Vegetarische Speisen bieten nur die Italiener und ein paar Spitzenlokale. Alle Lokale, in denen auch nur gelegentlich Touristen verkehren, verfügen über eine deutsche Speisekarte, auch wenn die Kellner kein Deutsch sprechen.
Im Preis ist Bedienung zwar eingeschlossen, doch sollte man aufmerksamen Service mit fünf bis zehn Prozent des Rechnungsbetrages zusätzlich honorieren. Zahlen Sie als Gruppe nicht getrennt, sondern rechnen Sie die Beträge, falls nötig, selbst auseinander.
Gegessen wird auf den Kanaren, wie überall in Spanien, mittags und abends etwas später als in Deutschland. Das Mittagessen (almuerzo) wird in der Regel zwischen 13 und 15 Uhr, das Abendessen (cena) zwischen 20 und 22.30 Uhr eigenommen. In den großen Ferienzentren und Hotels und Klubanlagen gelten allerdings mitteleuropäische Essenszeiten.
Feste und Events
Feste, Events und mehr
Auf den Fiestas geht's oft erst um Mitternacht richtig los
1. Jan.Neujahr
6. Jan.Dreikönigstag (Familienfest, an dem man einander beschenkt)
Jueves SantoGründonnerstag
Viernes SantoKarfreitag
1. MaiTag der Arbeit
30. MaiTag der Kanaren
FronleichnamCorpus Christi
25. JuliSankt-Jakobs-Tag
15. Aug.Mariä Himmelfahrt
12. Okt.Nationalfeiertag (Entdeckung Amerikas)
1. Nov.Allerheiligen
6. Dez.Verfassungstag
8. Dez.Mariä Empfängnis
25. Dez.Weihnachten, um Mitternacht werden in der Christmette Krippenspiele aufgeführt. Adventssingen in der Kirche von La Antigua (Sa oder So des 4. Advent, etwa 17 Uhr)
Jeder Ort gerät anlässlich des Festes zu Ehren des lokalen Schutzheiligen für eine Woche im Jahr aus dem Häuschen. Gefeiert wird mit Umzügen, Kinderfesten, Sportveranstaltungen, Gottesdiensten, Musik und Tanz. Höhepunkte sind die nächtlichen Bälle (verbenas). Die angegebenen Daten sind die días principales, an denen auch die Geschäfte und Ämter geschlossen bleiben. Die größten Bälle finden oft ein Wochenende vor- und nachher statt.
21. JanuarValle de Santa Inés
2. FebruarGran Tarajal
Februar/MärzKarneval: Am meisten ist in Puerto del Rosario los: Den Auftakt macht ein großer Maskenball. Weitere Bälle mit Namen wie verbena, gran baile oder gran gala folgen, darunter die Verbena de la Sabana, bei der Perücken und schwellendes Schaumgummi Männer zu weiblichen Schönheiten machen. Ein weiterer Höhepunkt ist der abendliche Umzug (Sa oder So).
März/April:Semana Santa/Ostern: Vielerorts Prozessionen mit Marien- und Christusbildnissen.
8. MaiTarajalejo
13. MaiLa Lajita
Mai/Juni:Fronleichnam. In Puerto del Rosario Prozession über kanarische »Blumenteppiche« aus bunten Steinen und anderem Material.
13. JuniLajares
24. JuniAjuy
24. JuniVallebrón
29. JuniLas Playitas
2. JuliPájara
14. JuliBetancuria: Beim Día de San Buenaventura spielen Trommler und Pfeifer zum Jahrestag der Eroberung der Insel durch die kastilische Krone.
16. JuliCorralejo und Morro Jable: Fiesta Nuestra Señora del Carmen. Die hl. Carmen ist Schutzpatronin der Fischer und Seeleute. In Corralejo formiert sich nach dem Gottesdienst eine Prozession, es folgt eine Bootsprozession; ähnlicher Ablauf in Morro Jable.
26. JuliCasillas del Angel
4. AugustTetir
3. So im AugustTiscamanita
15. AugustTindaya
Ca. 22. AugustEl Cotillo
Zweite Augusthälftein Gran Tarajal: Woche der Jugend
28. AugustTefía
8. SeptemberLa Antigua
3. Sa im SeptemberVega de Río de las Palmas: Freitagnacht ziehen Pilgergruppen über die Berge nach Vega Río Palma, wo die Virgen de la Peña, die Schutzheilige der Insel, als kleine Alabasterfigur steht. Die Fiesta dauert ohne Pause 40 Stunden.
7. OktoberLa Oliva
7. OktoberPuerto del Rosario: Die Fiesta Nuestra Señora del Rosario ist die größte auf der Insel; sehenswerte Prozession mit Trachten und Musik am Haupttag.
13. OktoberTuineje: Beim Fest des hl. Michael wird der siegreichen Schlacht von Tamacite gegen englische Piraten gedacht und ein Historienschauspiel aufgeführt.
19. OktoberLa Ampuyenta
30. NovemberTetir
8. DezemberBetancuria
Ende April wird auf dem staatlichen Versuchsgut (Granja Experimental del Cabildo Insular) eine Art »Grüne Woche« (FEAGA) organisiert: mit Folklore und Ziegenmelkwettbewerb.
Praktische Hinweise
Von Anreise bis Zoll
Hier finden Sie kurz gefasst die wichtigsten Adressen und Informationen für Ihre Fuerteventura-Reise
FlugzeugImmer direkt und meistens nonstop fliegen Condor, Hapag-Lloyd, LTU und andere Chartergesellschaften ab Berlin, Bremen, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Frankfurt/M., Friedrichshafen, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, München, Münster/Osnabrück, Nürnberg, Paderborn, Saarbrücken und Stuttgart, ferner ab Luxemburg, Basel, Zürich, Linz und Wien. Der Flug dauert vier bis fünf Stunden. Ein »Campingflug« - also ohne Hotelbuchung - z. B. ab Düsseldorf kostet etwa 250 bis 500 Euro (hin und zurück) je nach Saison. Allerdings bekommt man eine Woche Inselurlaub im Pauschalarrangement inklusive Flug zum Teil schon für unter 400 Euro. Per Linie ist die Insel nur mit Umsteigeverbindungen (meist über Gran Canaria) zu erreichen. Selbst vom spanischen Festland aus werden nur wenige Direktflüge angeboten.
SchiffFährpassagen gibt es einmal wöchentlich ab Cádiz in Südspanien. Die Überfahrt führt über Las Palmas (Gran Canaria) - dort muss man auf die Fähre nach Puerto del Rosario umsteigen - und dauert bis Fuerteventura zwei Tage und drei Nächte. Pro Strecke muss man für zwei Personen plus Pkw mit rund 600 Euro rechnen. Demgegenüber ist ein Charterflug plus Mietwagen deutlich günstiger und spart zudem viel Zeit. Auskünfte und Buchung der Schiffspassagen über Reisebüros oder direkt über trasmediterranea.es/homei.htm.
Spanische Fremdenverkehrsämter- Kurfürstendamm 63, 10707 Berlin, Tel. 030/882 65 43, Fax 882 66 61, berlin@tourspain.es
Auf Fuerteventura:Patronato de Turismo, Avda. de la Constitución 5, Puerto del Rosario, Tel. 928 53 08 44, Fax 928 85 16 95
Anschnallpflicht, Promillegrenze 0,5, Tempolimit für Pkw innerorts 50 km/h, auf Landstraßen 90 km/h. Ein internationaler Führerschein ist nicht nötig.
Banken sind werktags meist 8.30 bis 14 Uhr, samstags bis 12.30 oder 13 Uhr geöffnet. Per EC- oder Kreditkarte gibt's Bargeld aus Geldautomaten (deutschsprachige Benutzerführung wählbar).
Vierzehn Linien verbinden alle größeren Orte. Ab Corralejo geht es von 7 bis 22 Uhr alle 30 bis 60 Minuten nach Puerto del Rosario, ab Morro Jable siebenmal tgl. zwischen 6 und 19 Uhr zur Hauptstadt, sonntags viermal. Zwischen Morro Jable und Costa Calma pendeln weitere Busse, ebenso innerhalb von Costa Calma (eine Linie) und im Bereich Morro Jable/Esquinzo (zwei Linien). Von Caleta de Fustes nach Puerto del Rosario fährt 7.30 Uhr bis 0.30 Uhr mindestens stündlich ein Bus.
Abgesehen vom Campingplatz des Hotels Tofio verfügen die offiziellen Zeltplätze über keine Installationen (Toiletten, Wasser). Ihre Benutzung erfordert eine Anmeldung im Rathaus der jeweiligen Gemeinde und das Hinterlegen einer Kaution. Zeltdauer in Naturschutzgebieten maximal 7 Tage.
Die zuständigen Konsulate befinden sich auf Gran Canaria:
Konsulat der Bundesrepublik DeutschlandCalle Albareda 3-2°, Las Palmas, Tel. 928 49 18 80
Konsulat der Republik ÖsterreichHotel Eugenia Victoria, Avda. de Gran Canaria 26, Playa del Inglés, Tel. 928 76 26 10
Konsulat der SchweizCalle Domingo Rivero 2/Ecke Juan XXIII, Las Palmas, Tel. 928 29 34 50
Für Deutsche, Österreicher und Schweizer genügt der Personalausweis. Keine Ausweiskontrolle bei Einreise aus Schengen-Staaten.
Zwei Reedereien bieten ab Corralejo nach Lanzarote/Playa Blanca tgl. bis zu elf Überfahrten (Fahrzeit 25 Minuten, Preis pro Strecke ab 12,80 Euro, Autotransport ab 16,50 Euro). Auskunft und Reservierung: Líneas Fred. Olsen, Tel. 902 10 01 07; Naviera Armas, Tel. 902 45 65 00
An Ortsstränden und im Umfeld von Gebäuden tabu, an vielen anderen Stränden üblich und toleriert.
Täglich 19 Linienflüge nach Las Palmas auf Gran Canaria und vier nach Teneriffa/Los Rodeos, mehrmals wöchentlich nach Madrid. Andere Kanarische Inseln werden nicht angeflogen. Buchung und Auskunft: Binter (Tel. 928 86 09 49), für Las Palmas auch Islas Airways (Tel. 928 86 09 27). Sonstige Fluginformationen über Flughafen-Tel. 928 86 06 00.
ÄrzteCaleta de Fuste: Praxis Dr. Mager (6 Ärzte), Avda. Alcalde Fco. Berriel Jordán 10, Tel. 928 16 37 31
ApothekenFarmacias (Apotheken) gibt es u. a. in Caleta de Fuste, Corralejo, Costa Calma, Gran Tarajal, Puerto del Rosario und Morro Jable.
Der ergiebigste deutsche Internetauftritt zu »Fuerte« ist www.fuerteventura-infos.de - eine Fundgrube an Informationen aller Art, dazu übersichtlich gegliedert. Zu den Schätzen gehören eine Liste fast aller Herbergen, Luftaufnahmen der Orte und Anlagen sowie vergrößerbare Ortspläne, ferner aktuelle Inselnachrichten, Fahr- und Flugpläne sowie etliche Leserforen. Weitere nützliche Netzadressen: www.infocanarias.com sowie www.rene-egli.com mit Infos zum Windsurfen und einer täglich aktualisierten Aufnahme der Lagune vorm Hotel Sol Gorriones.
Internetcafés gibt es in allen größeren Ferienzentren (eine Auswahl):
Polizei Tel. 091, Krankenwagen Tel. 061. Unter Tel. 112 können Sie Polizei und Feuerwehr in Deutsch kontaktieren. Bitten Sie ansonsten im Hotel um Hilfe.
Meist 9-13 und 16-20 Uhr, in den Ferienzentren vielfach auch am Wochenende.
Postämter in Corralejo, Costa Calma, Gran Tarajal und Morro Jable (Mo-Sa vormittags) sowie in Puerto del Rosario (Mo-Fr 8.30-20.30, Sa 9.30-13 Uhr). Briefmarken erhalten Sie auch an der Rezeption. Oft handelt es sich um Marken privater Postfirmen. Stecken Sie damit frankierte Post nicht in öffentliche Briefkästen, sondern geben Sie sie dort ab, wo Sie die Marken gekauft haben. Postkarten und Standardbriefe ins EU-Ausland und in die Schweiz kosten 52 Cent.
Die Preise auf Fuerteventura sind generell mit denen in Deutschland vergleichbar. Ein einfaches Mittagessen im preisgünstigsten Lokal ist für 7 bis 8 Euro zu haben. Rechnen Sie aber für ein Abendessen im Restaurant eher mit 15 bis 25 Euro. Ein Windsurfgrundkurs (12 Std.) ist für 140-150 Euro zu haben. Alkohol, Zigaretten und Benzin sind billiger als zu Hause.
Saison ist das ganze Jahr. Die Luftund Wassertemperaturen sind jedoch im Herbst am angenehmsten. Im Hochsommer kann die starke Sonnenstrahlung belasten. Von Januar bis April kann es kühl werden, auch die Wassertemperatur ist dann zum Baden nicht sehr angenehm. Hauptsaisonpreise gelten für Juli/August und um Weihnachten. Im August machen viele Restaurants Betriebsferien. Nehmen Sie immer lange Hose und Windjacke, im Winter und Frühjahr auch einen Pullover mit, denn die Abende sind meist frisch.
Jedes Taxi führt eine offizielle Preisliste mit sich. Der Grundtarif beträgt 2,21 Euro, über Land fallen etwa 40 Cent/km an.
Münzfernsprecher sind zahlreich. Ins Ausland telefoniert man billiger aus Fernsprechläden (locutorios) oder mit teletarjetas, Karten mit aufzurubbelnder Geheimzahl, erhältlich ab 6 Euro; man kann sie an jedem Apparat außer an den etwas älteren öffentlichen Telefonen verwenden.
Bei Kellnern und Taxifahrern rundet man je nach Leistung um 5 bis 10 Prozent auf. Als Trinkgeld für Zimmermädchen werden 3 Euro zu Beginn des Aufenthaltes empfohlen, danach alle vier, fünf Tage nach Leistung. Auch für andere Dienste sind Trinkgelder üblich.
Trinkwasser wird in Plastikflaschen verkauft. Das Leitungswasser ist hygienisch zwar einwandfrei, sollte aber nicht getrunken werden.
Gegenüber MEZ ganzjährig 1 Std. zurück (zeitgleiche Umstellung auf Winter- bzw. Sommerzeit).
In nahezu allen größeren Unterkünften werden deutsche Fernsehprogramme über das hauseigene Kabelnetz übertragen. Deutsche Hörfunknachrichten gibt es im Norden auf UKW 102,7 MHz, inselweit auf MW 747 Khz.
Die Kanaren sind Freihandelszone ohne Zollkontrolle. Bei der Einreise ins Heimatland gelten als Freimengen: 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 1 l Alkohol mit mehr als 22 Vol.-% oder 2 l Wein, 50 g Parfum oder 0,25 l Eau de toilette.
Sport und Aktivitäten
In, unter und auf dem Wasser
Die Insel ist ein Paradies für Windsurfer, Taucher und Schwimmer - doch auch wer Fahrrad fahren oder Tennis spielen, reiten oder wandern will, kommt hier auf seine Kosten
Zwei Wochen lang faul am Strand liegen und sich von der Sonne grillen lassen? Dafür ist Fuerteventura dank eines reichen Sportangebots für alle Schwierigkeits- und Fitnessgrade eigentlich zu schade. Am beliebtesten sind natürlich alle Arten von Wassersport, wobei Windsurfen wegen der guten Voraussetzungen der Passatwindzone noch immer obenan steht. Aber auch weniger sportliche Naturen finden passende Angebote für praktisch alle Altersstufen.
Wo der folgende Überblick auf detaillierte Adressen verzichtet, finden Sie diese vorn im Band unter den einzelnen Orten. »In allen großen Ferienzentren« bedeutet: in Corralejo, Caleta de Fuste, Costa Calma/La Pared und Jandía Playa/Morro Jable. Kleinere Orte werden gegebenenfalls besonders erwähnt.
AngelnAngeln ist rings um die Insel ohne Angelschein gestattet, ob von der Mole oder von der Felsklippe aus. Das nötige Gerät kann man relativ günstig in Puerto del Rosario oder in Corralejo kaufen. Als Köder dienen Calamares, Gambas oder kleine Krebse, die auf den Felsen leben. Für die geangelten Fische sind Mindestgrößen vorgeschrieben.
Fahrrad & MotorradRadfahren hat sich zu einem Trendsport entwickelt. Verleiher gibt es derzeit in Caleta de Fuste, Corralejo und Jandía Playa. Von allen großen Ferienzentren aus lassen sich aber organisierte Mountainbiketouren buchen. Es gibt sie in verschiedenen Schwierigkeitsgraden; die meisten sind aber nicht allzu anstrengend: Bergauf geht es Huckepack mit Motorkraft, dann auf zwei Rädern über Stock und Stein nur noch talwärts. Wenn Sie lieber auf eigene Faust über die Insel strampeln wollen, meiden Sie, so gut es geht, die Hauptstraßen - die sind oft schmal und haben keine Fahrradwege.
GolfMit der Eröffnung des 18-Loch-Platzes bei Caleta de Fustes trat Fuerteventura endgültig in die Welt des Rasensports ein. Der Platz hat Par 70 und ist mit Ausnahme von Loch 17 und 18 eben angelegt. Dazu gehören ein Abschlagplatz, ein Putting Green und andere Installationen (Tel. 928 16 00 34). Die bereits bestehende Golf-Akademie in La Pared wird damit keineswegs überflüssig, denn sie wendet sich vor allem an diejenigen, die Golf erst lernen wollen. Geboten werden eine Abschlag- und eine Zielgolfanlage sowie ein Sechs-Loch-Kunstrasenplatz (Tel. 928 54 91 03). Übungsmöglichkeiten in Form von Abschlagplätzen und Putting Greens bieten auch die Ferienclubs und einige führende Hotels.
Jet-, Wasserski & BananenbootDie zweisitzigen Jetskier sind schwimmende Motorräder, werden wie ein Motorrad gefahren und machen auch den gleichen Lärm. Mit rund 40 Euro für 20 Minuten ist der schnelle Ritt übers Wasser kein billiges Vergnügen. Am besten ist das Geld bei einem Jetski-Ausflug angelegt, wie er am Hafen von Morro Jable angeboten wird. Wer Jetskier verleiht, hat meist auch ein Bananenboot parat: ein gekrümmtes gelbes Gebilde, auf dem mehrere Personen rittlings Platz nehmen und das dann von einem Motorboot übers Wasser gezogen wird. Jetskistationen gibt es derzeit in Corralejo, Costa Calma, Caleta de Fuste und in Jandía Playa. In Costa Calma und Morro Jable wird auch Wasserski angeboten, sowohl für Anfänger als auch für Könner.
ReitenHier ist das Reiten auf Pferden und nicht das ebenfalls angebotene Reiten auf Kamelen gemeint (siehe »Reisen mit Kindern«). Eine Reitschule finden Sie in Tarajalejo (El Brasero, gehört zum Hotel Tofio), eine weitere gehört zur Hotel- und Apartmentanlage Stella Canaris in Jandía Playa. Erfahrene Reiter steuern den deutschen Reitstall Rancho bei La Pared an. Die von dort möglichen Ausritte über offenes Gelände an der wilden Westküste geben erst das rechte Gefühl von Fuerteventura- Freiheit (Tel. 619 27 53 89 und 928 17 41 51).
SegelnSegeln lernen auf Katamaranen können Sie am Club Aldiana bei Jandía Playa, in Esquinzo am Robinson Club und in Tarajalejo. Wollen Sie auf Segeltörns nur ausspannen, finden Sie in Corralejo, Morro Jable/Jandía Playa und in Caleta de Fustes das passende Angebot auf großen Katamaranen, ab Morro Jable auch auf Einrumpfyachten.
TauchenDie Meerenge El Río bei Corralejo, das Muränenriff vor Jandía Playa und etliche andere Stellen rund um die Insel machen Fuerteventura mit ihren Lavaformationen und dem Fischreichtum zu einem der besten Tauchreviere der Kanaren. Tauchschulen finden Sie daher in allen großen Ferienzentren sowie in Tarajalejo. Um Tauchen zu lernen, brauchen Sie allerdings ein ärztliches Gesundheitszeugnis; viele ortsansässige Ärzte sind aber darauf eingestellt (Infos bei den Tauschschulen).
TennisAlle Ferienclubs und Vier-Sterne-Hotels verfügen über Plätze. Nichtgäste können in Corralejo (Tenniscenter Hai-Spin beim Hotel Duna Park) und in Jandía Playa (Hotel Stella Canaris) Plätze und Ausrüstung mieten und in Jandía Playa auch Stunden nehmen (Matchpoint, Tel. 639 13 36 64).
WandernMan mag es kaum glauben, dass die offenkundige Ödnis lohnende Wanderziele bieten könnte, und doch wartet das Binnenland für alle, die etwas Interesse an der Natur und der traditionellen Lebensweise der Insulaner mitbringen, mit einer Fülle von Überraschungen auf. Der Weg durch den Barranco de las Peñitas ist bei Vega de Río de las Palmas ausführlich beschrieben, sodass man ihn auf eigene Faust bewältigen kann. Richtig spannend wird es aber erst auf geführten Inselwanderungen, wie sie einige inselbegeisterte Deutsche anbieten, die etwas zu den Pflanzen am Wegesrand zu sagen wissen, Geschichten und Sagen der majoreros erzählen können, auf Tiere und geologische Besonderheiten aufmerksam machen und an besonders schönen Punkten zum Picknick bitten. Buchung über die Reiseleitungen der Hotels; Auskunft und Buchung auch über Tel. 608 92 83 80
Windsurfen & SurfenWindsurfen ist der führende Wassersport auf der Insel. Die Wind- und Wasserverhältnisse sind ideal, wobei der stärkste Wind im Sommer weht. Die geringsten Windgeschwindigkeiten - mit gelegentlichen Flauten - herrschen von November bis Januar. Ob Anfänger, Fortgeschrittene oder echte Cracks: Auf Fuerteventura finden alle ihr passendes Plätzchen. Die wichtigsten Spots sind die Playas de Sotavento an der Halbinsel Jandía, die Gegend bei Corralejo und - nur für wirkliche Könner - die Strände bei El Cotillo. Surfschulen und Surfausrüstungsverleiher finden Sie in allen großen Ferienzentren.
Stichworte
Barrancos und Majoreros
Allerlei Wissenswertes über Land und Leute, Flora und Fauna
BarrancosWenn im Winter die wenigen Regengüsse auf die Insel niedergehen, gräbt sich die zu Tal rauschende Flut tiefe Abflussrinnen in die Hänge - die Barrancos. Sie können sich zu Tälern ausweiten oder Schluchten bilden. Sehenswert sind die schluchtartigen Barrancos de Esquinzo, de los Molinos und de las Peñitas an der West- und der Barranco de la Torre an der Ostküste.
BevölkerungFuerteventura ist die am dünnsten besiedelte der Kanarischen Inseln. Noch um 1940 lebten hier keine 14 000 Menschen. Heute liegt die Bevölkerungszahl bei 60 000 (ohne Feriengäste). Die Zunahme erfolgt vor allem durch Zuwanderung vom spanischen Festland und hängt mit der Entwicklung des Tourismus zusammen. Nur etwa ein Fünftel der Bevölkerung sind alteingesessene Insulaner, die majoreros. Sie stammen von drei Völkern ab: von Spaniern, zu deren Reich die Kanarischen Inseln seit dem 15. Jh. gehören, von Normannen, die mit dem Eroberer Jean de Béthencourt kamen, und von den Altkanariern, die hier schon vorher lebten.
FaunaNur wenige Vierfüßer sind auf der Insel beheimatet oder werden als Nutzvieh gehalten. Am auffälligsten sind die vielen streunenden Katzen und die kleinen Ziegenherden, die ungehütet weit übers Land ziehen. Dromedare, einst wichtig als Reit- und Zugtiere, fungieren heute nur noch als Touristenattraktion.
FloraTypisch für den Halbwüstencharakter der Insel ist die Kleinstrauchvegetation aus gelb blühendem Dornlattich und anderem Buschwerk. An die Trockenheit angepasst sind auch die rosettenartig wachsenden Fettpflanzen, die Euphorbiensträucher, die wie Kakteen aussehenden Säuleneuphorbien sowie die aus Mittelamerika stammenden Agaven, die zur Sisalgewinnung dienten. Aus Amerika eingeführt wurde auch der Feigenkaktus (Opuntie). Dieser ist Wirtspflanze der Cochenille-Schildlaus, aus der ein karminroter Farbstoff gewonnen wird. Seit der Entwicklung von Chemiefarben hat die Cochenillezucht jedoch fast aufgehört. In den Oasen wächst als einziger einheimischer Schattenspender die Kanarische Palme. Die in den Ferienanlagen gepflanzten Palmen kommen alle vom Festland. In ganzjährig Wasser führenden Barrancos wachsen Tamariskenhaine. Mimosensträucher verkünden mit ihren gelben Blüten im Februar das Nahen des Frühlings.
Geografie und GeologieMit einer Fläche von 1730 km² - etwa das Doppelte von Gesamt-Berlin - ist Fuerteventura die zweitgrößte der Kanarischen Inseln. Sie liegt Afrika näher als alle anderen Inseln des Archipels (kürzeste Entfernung rund 95 km). Auf der gleichen geografischen Breite befinden sich auch Delhi und Mittel-Florida. Fuerteventura ist gut 98 km lang (Luftlinienentfernung zwischen dem Nordkap Punta de la Tiñota und dem Südwestkap Punta de Jandía). Geografisch gliedert sie sich in den Inselkörper Maxorata (nach ihm nennt man die alteingesessenen Insulaner majoreros) sowie in die Halbinsel Jandía im Süden.
KlimaDass die Insel das ganze Jahr über ein nahezu gleichbleibend angenehmes Klima bietet, liegt am Meer und am Passat. Das Meer nivelliert die Temperaturunterschiede, und das System der Passatwinde hält meist sowohl Regen bringende als auch trocken-heiße Luftmassen fern. So ist hier in der Regel ein gänzlich anderes Wetter als in der nahen Sahara. Nur die Trockenheit ist die Gleiche. Hierin besteht ein großer Unterschied zu den westlich gelegenen Schwesterinseln Gran Canaria oder Teneriffa. Dort schlägt sich die Feuchtigkeit des Passats an hohen Bergen nieder. Der mit 807 m höchste Gipfel Fuerteventuras ist zu klein, um hier einen nennenswerten Effekt zu erzielen.
Mühlen und WasserräderAlle gemauerten Mühlen sind Getreidemühlen. Die Flügel, vier oder sechs, wurden mit Segeltuch bespannt. Obwohl der Wind meist aus nur einer Richtung weht, besitzen die Mühlen eine drehbar gelagerte Kappe mit einem rückwärtig hervorstehenden Balken, mit dem die Flügel neu ausgerichtet werden können. Gemahlen wurde auch von Hand oder mit Göpel, vor den ein Esel oder Dromedar gespannt wurde. Seit dem 19. Jh. dienen aus den USA importierte Windräder dazu, Brunnenwasser zu fördern.
Natur- und UmweltschutzDas Ökosystem eines so von Trockenheit geprägten Landes wie Fuerteventura reagiert auf menschliche Einflüsse überaus sensibel und nachhaltig. Zum einen wachsen die Pflanzen wegen der Dürre sehr langsam, zum zweiten macht es der harte Boden Pflanzen schwer, sich anzusiedeln. Während sich unbedeckter Boden in Mitteleuropa innerhalb weniger Wochen begrünt, bleibt der Schaden an der Vegetation, den hier z. B. ein Jeep anrichtet, lange bestehen.
Ringkampf »Lucha Canaria«Beim kanarischen Ringkampf, der schon zu vorspanischer Zeit gepflegt wurde, treten die Kontrahenten (luchadores) aus zwei zwölfköpfigen Mannschaften einzeln gegeneinander an. Gekämpft wird über maximal drei jeweils dreiminütige Runden; Verlierer ist, wer zweimal mit einem anderen Körperteil als den Füßen den Boden berührt hat. Der runde Kampfplatz von rund 10 m Durchmesser ist mit Sand oder Sägemehl bedeckt. Viele Orte verfügen über eigene Ringkampfarenen. Turniere gehören zu allen festlichen Anlässen. Die wahren Meister, die alle 43 möglichen Griffe beherrschen, sind Berühmtheiten wie andernorts die Fußballstars.
VerwaltungFuerteventura bildet mit Lanzarote und Gran Canaria die spanische Provinz Gran Canaria. Auf der Insel regiert in Puerto del Rosario das Cabildo Insular als Inselverwaltung. Das Inselterritorium selbst gliedert sich wiederum in sechs Hauptgemeinden (Antigua, Betancuria, Oliva, Pájara, Puerto del Rosario und Tuineje), an deren Spitze je ein gewählter Gemeinderat und ein Bürgermeister stehen.
WasserDer Mangel ist groß. Es regnet zu wenig, und von dem, was kommt, rauschen acht Zehntel ungenutzt ins Meer. Schon vor Einführung der Windräder, als der Grundwasserspiegel noch nicht so weit abgesunken war, nötigte der Mangel zu Klugheit im Umgang mit dem kostbaren Nass. Daher terrassierte man die Felder und legte Auffang- und Absetzbecken an den Hängen sowie häusliche Zisternen an. Für die Nutzung als Trinkwasser musste das Zisternenwasser aufbereitet werden; Sickerbecken aus Kalksandstein sind in einigen Museen zu sehen. Grundwasser förderte (und fördert) man aus gemauerten Brunnen (pozos), entweder mit Windkraft oder durch Tiere am Göpel. Auch dieses Wasser wird in gedeckten Bassins gespeichert. Es ist meist nur als Brauchwasser (zur Bewässerung) oder für die Tiertränke verwendbar. Nachdem sich Stauseen zur Behebung der Wasserknappheit als untauglich erwiesen haben, da sie sich mit Lehm und Geröll zusetzen, muss der erhöhte Wasserbedarf, der durch den Fremdenverkehr und andere Faktoren entstand, durch Meerwasserentsalzungsanlagen gedeckt werden. Die Verteilung des Wassers erfolgt heute vorwiegend durch Leitungen, doch viele sind auch noch auf den Einsatz von Wassertankwagen angewiesen.
WirtschaftEinst galt Fuerteventura als Kornkammer der Kanaren, heute zeugen davon nur noch die zahllosen brachliegenden Terrassenfelder. Mit der Ziegenhaltung ist ebenfalls kaum noch Geld zu verdienen. Gefischt wird nur mit kleinen Booten für den Konsum auf der Insel selbst. Einzig die Tomatenpflanzungen und der Aloe-vera-Anbau im Süden besitzen noch wirtschaftliche Bedeutung. Der Tourismus auf Fuerteventura entwickelte sich relativ spät. Noch 1968 waren nur 1400 ausländische Gäste gekommen, heute sind es weit über eine Million im Jahr. Fast die gesamte Inselwirtschaft ist davon abhängig.
Die Mitte und der Norden
Fischerdörfer und Palmenoasen
Fast alle Gäste haben die Atlantikinsel in der Mitte der Ostküste zum ersten Mal betreten und zweifelnd die Ödnis ihres Urlaubsziels betrachtet, denn hier, fünf Kilometer südlich der Hauptstadt Puerto del Rosario, liegt der Flughafen Fuerteventuras. Ob es von dort nach Süden zum Feriengebiet von Caleta de Fustes, nach Norden Richtung Corralejo oder auch ins Inselinnere geht, ist einerlei - zunächst erleben die Besucher nur eins: graugelbe Monotonie. Je weiter sie aber nach Norden oder Westen kommen, umso mehr wartet das karge Eiland mit Überraschungen auf. Am beeindruckendsten ist sicherlich die Landschaft der fast weißen Wanderdünen im Nordwesten der Insel. Als ebenso erstaunlich aber können die faust- bis kopfgroßen schwarzen Lavabrocken gelten, die große Teile des Inselnordens bedecken. Weiter südlich dominiert stellenweise die Farbe Rostrot in der Landschaft; bei tief stehender Sonne leuchtet der Boden besonders intensiv. Erloschene Vulkankegel ragen auf; manche sind von schöner Symmetrie.
Der mittlere Bereich der Insel gliedert sich in ein weites, muldenförmiges Längstal und - nach Westen hin - in ein bis 722 m aufragendes Bergland mit tief eingeschnittenen Tälern und einigen schönen Palmenoasen.
Im küstenfernen Bergland der Mitte und des Nordens befinden sich die historischen Hauptorte Fuerteventuras - Antigua, Betancuria, La Oliva, Pájara und Tuineje. An Stellen mit natürlichem Wasservorkommen gegründet, so dass Landwirtschaft möglich war, markieren sie die früheren Zentren der Inselwirtschaft, bevor Hafenstädte wie Puerto del Rosario oder das im Inselsüden gelegene Gran Tarajal sie überflügelten. Bis heute sind diese alten Siedlungen Sitz von fünf der sechs Inselgemeinden - die sechste ist Puerto del Rosario.
La Antigua begrüßt von Norden Kommende noch vor dem Ort mit der Windmühle des Ausstellungszentrums Molino de Antigua. Der Ort liegt inmitten eines weiten Tales. Seit dem ausgehenden 15. Jh. ließen sich hier andalusische und normannische Siedler nieder, die den fruchtbaren roten Lössboden kultivierten und im 18. Jh. La Antigua gründeten. Im 19. Jh. war das Kirchdorf sogar für zwei Jahre Sitz der Inselverwaltung.
Dies ist der geschichtsträchtigste Ort der Insel. Gegründet wurde er 1405 von dem Normannen Jean de Béthencourt, der die Insel für die kastilische Krone erobert hatte und der neuen Siedlung seinen Namen gab. Hier, in einem fruchtbaren, von hohen Bergen geschützten Tal, fand er die geeignete Stelle für eine Residenz. Er selbst freilich reiste bald weiter; und auch ein Bischof hat hier nie gewohnt, obwohl der Ort den Status einer Bischofsstadt besaß. Um einen Kirchenfürsten zu unterhalten, fehlte es an den finanziellen Voraussetzungen. Das nur über kurvenreiche Bergstraßen erreichbare Städtchen mit seinen knapp 600 Einwohnern erfreut mit einem schönen Ortsbild und restaurierten alten Herrenhäusern. Das Leben ist allerdings stark vom Tourismus geprägt. Parkplatz am südlichen Ortseingang, von dort Fußpfad Richtung Kirche
An einer sich nach Süden öffnenden Bucht an der Ostküste, nur rund 7 km südlich des Flughafens, ist seit 1980 ein Ferienzentrum entstanden. Es ist heute stark britisch geprägt. An der FV 2 heißt der Ort übrigens Costa Caleta, auf Karten und in Prospekten auch Playa de Castillo, Castillo de Fuste oder El Castillo. Das »Castillo« verweist auf das Castillo de Fustes, einen runden Turm aus Naturstein, der um 1740 erbaut wurde und der Abwehr von Seeräubern diente. Heute ist er in das Bungalowhotel El Castillo integriert. Ein historischer Ortskern fehlt, doch bieten einige moderne Einkaufszentren mit Speiselokalen und Bars Ersatz, außerdem - großer Vorteil - liegt die Inselhauptstadt in der Nähe (stündliche Busverbindung).
Den Namen dieses vom Tourismus überfluteten einstigen Fischerdorfes, der nördlichsten Siedlung auf Fuerteventura, verbindet man heute vor allem mit dem südöstlich anschließenden, gut 20 km² großen Dünengebiet El Jable, das nahtlos in den Strand übergeht. Die Surf- und Tauchbegeisterten denken bei »Corralejo« an das Wassersportrevier, das die Meerenge El Río zwischen Corralejo und der kleinen Insel Los Lobos bildet. Dünen und Meerenge sind der Hauptgrund dafür, dass sich Corralejo nach der Halbinsel Jandía zum zweitwichtigsten Feriengebiet auf Fuerteventura entwickelt hat. Ein »Dorf«, wie es viele Prospekte nennen, ist Corralejo längst nicht mehr. Doch das ist kein Manko: Corralejo ist so bunt, vielfältig und international wie keine andere Siedlung auf Fuerteventura. Dennoch hat sich der Ort an manchen Ecken noch einen gewissen Charme bewahrt.
Dieses animationsfreie Fischerdorf im Nordwesten der Insel ist etwas für ruhebedürftige Individualisten. Der Ort sieht etwa so aus wie Corralejo vor zwanzig Jahren. Es gibt einige Ferienwohnungen und eine Anzahl Restaurants, die auch auf ausländische Gäste eingestellt sind, aber noch wirkt El Cotillo, so der volle Name, etwas weltfern und verschlafen. Das Dorf idyllisch zu nennen wäre geschmeichelt, dennoch ist es gerade die etwas raue Schlichtheit, die vielen gefällt. Riesige Bauprojekte nördlich des Ortes kündigen jedoch bereits ein neues Zeitalter an.
Die Kleinstadt mitten im Inselnorden ist das Zentrum einer traditionellen Ackerbauregion. Von hier aus wird der Inselnorden verwaltet. Im Ort stehen zwei wichtige Gebäude: die Kirche, ein mächtiger, dreischiffiger, weißer Bau (um 1711 errichtet) mit einem Turm aus dunklem Naturstein, innen ein barocker Marienaltar und ein Kanzel, die Bildnisse der vier Evangelisten zeigt (keine festen Öffnungszeiten), und die südöstlich der Kirche am Ortsrand gelegene Casa de los Coroneles (»Haus der Obristen«), das bedeutendste profane Bauwerk der Inselgeschichte. Diese im Grundriss fast quadratische, zweigeschossige Residenz mit zinnenbewehrten Ecktürmen und vierzig Räumen entstand im 17. Jh. als Herrensitz. Anfang des 18. Jhs., nach dem Machtverfall der señores, zog die Militärverwaltung ein (daher der heutige Name). Schön geschnitzte Balkone aus Pinienholz schmücken die symmetrische Fassade; um den Innenhof läuft im Obergeschoss eine hölzerne Galerie. Der Legende nach hat das Gebäude 365 Fenster, doch in Wirklichkeit ist die Zahl kaum ein Fünftel so groß. Demnächst entsteht in den Räumen ein Museum zur Inselgeschichte, zurzeit ist wegen Restaurierung geschlossen.
Der recht gepflegt wirkende Weiler liegt in einem tiefen Tal. Die umgebenden, bis 600 m hoch aufragenden Berge halten die ausdörrenden Winde ab, und Schatten spendendes Grün erfreut das Auge. Der gesamte Südwesten der Insel wird von Pájara aus verwaltet, und man spürt den Wohlstand, den der Tourismus dieser Region gebracht hat. Er zeigt sich unter anderem in dem modernen Rathaus und in der Existenz eines öffentlichen Freibades.
Der Ort ist das touristische Aschenbrödel unter den alten Inselgemeinden. Hier werden unter anderem die Tomaten sortiert und verpackt, die im fruchtbaren Umland unter Sonnenschutzsegeln - als Wind- und Sonnenschutz und damit zur Minderung des hohen Wasserbedarfs - angebaut werden.
Der Süden
Strände ohne Ende
Der Süden, das ist vor allem die lang gestreckte Halbinsel Jandía. Die Strände an ihrer Südostküste sind zwar nicht mehr so leer wie vor nunmehr dreißig Jahren, als die ersten Erholung Suchenden noch stundenlang auf staubigen Pisten unterwegs waren, ehe sie dann angesichts des unberührten, weißsandigen Gestades vor lauter Begeisterung am liebsten gleich auf immer dageblieben wären. Dafür braucht heute kein deutschsprachiger Urlauber mehr Verständigungsschwierigkeiten mit Einheimischen oder Orientierungsprobleme im Supermarkt zu befürchten, denn mittlerweile sind die Feriensiedlungen von Costa Calma bis Morro Jable fast zu hundert Prozent auf deutsche Gäste eingestellt.
Doch noch immer ist an den meisten Strandabschnitten viel, viel Platz. Nur bei den beiden größten Ferienzentren - Costa Calma und Jandía Playa/Morro Jable - bewegt man sich unter größeren Scharen anderer Gäste. Beide Orte markieren Anfang und Ende der Hauptferienzone von Fuerteventura. Der eigentliche Grund, warum die meisten Besucher immer wieder hierher kommen, sind die zusammen rund zwanzig Kilometer langen Strände Playas de Sotavento, die nur hier und da durch kleine Felsnasen unterbrochen werden. Überall ist die Brandung harmlos und der Wind beständig, aber selten unangenehm. An der Costa Calma und der Playa Barca bei den Lagunen weht es im Allgemeinen am stärksten. Weiter südlich dämpfen Berge die stete Brise ein wenig.
Für den Tourismus entdeckt wurde die Gegend ursprünglich von ein paar Deutschen, die in Morro Jable mit der noch bestehenden Casa Atlántica die erste Urlauberunterkunft schufen und zwei deutsche Reiseveranstalter erfolgreich auf die idealen Strände aufmerksam machten. Ein bald darauf auf ehemaligem Salinengelände erbautes Hotel wurde 1970 Domizil des allerersten Robinson Clubs. Dieser war treffend benannt, denn außer dem noch winzigen Morro Jable war die Halbinsel Jandía fast menschenleer. Schon die stundenlange Anfahrt von dem alten Flughafen Los Estancos westlich von Puerto del Rosario aus gestaltete sich regelmäßig zum Abenteuer. Die Schotterpiste schien den eingesetzten Bus - damals bereits ein echter Oldtimer - jedesmal in seine Einzelteile zerlegen zu wollen.
Die Playas de Sotavento sind freilich nur die eine - oder eigentlich sogar nur eine halbe - Seite der Medaille, denn zum einen reicht die Halbinsel Jandía jenseits des Südkaps bei Morro Jable noch gut siebzehn Kilometer weiter nach Westen, und zum anderen darf man die lang gestreckte, weltentrückte Nordwestküste nicht vergessen. Eine Jeepfahrt zu den dortigen weiten Sandstränden zählt zu den Höhepunkten jedes Fuerteventura-Urlaubs. Zwischen den beiden Küsten liegt Bergland, das im wolkenverhangenen Pico de Jandía den höchsten Gipfel der ganzen Insel aufweist (807 m).
Noch heute ist der größte Teil Jandías menschenleer. Wegen ihrer ökologischen Bedeutung wurde die ganze Halbinsel zum Naturpark erklärt (mit Ausnahme der besiedelten Küstenstreifen). Besonders im Bereich des Istmo de la Pared mit seinem riesigen Windkraftpark wurden lange Zäune gezogen, um die gefräßigen Ziegen fernzuhalten und der Vegetation wieder eine Chance zu geben.
Zum Süden zählt aber auch die Südküste Maxoratas, des Inselhauptkörpers nordöstlich von Jandía. Sie hat einen ganz anderen Charakter. Statt langer, weißer Sandstrände finden sich viele kleine Badebuchten mit dunklem bis schwarzem Sand, und statt frei in die Landschaft gesetzter Bungalow- und Apartmentsiedlungen trifft man alle vier, fünf Kilometer entlang der Küste kleine Fischerdörfer oder eine Hafenstadt an. Von ihnen ist nur Tarajalejo touristisch einigermaßen erschlossen. An den meisten Stränden stellen Spanier die Mehrheit der Badegäste. Auf den kleinen Dorfstränden und in den paar netten Bar-Restaurantes mit Seeblick herrscht noch eine fast familiäre Atmosphäre, und wenn am Nachmittag die Fischer ihren Fang anlanden, gibt es etwas zu gucken und zu kaufen.
Costa Calma, »ruhige Küste«, nennt sich die breit hingestreckte Ferienzone auf dem Istmo de la Pared gleich am Anfang der Halbinsel Jandía. Der am weitesten östlich gelegene Teil ist auch als Cañada del Río bekannt. In dem flachen Terrain zu beiden Seiten der Hauptstraße ließ und lässt sich gut bauen, und so sind im Laufe der Jahre viele Bungalow- und Apartmentsiedlungen entstanden. Dazwischen liegen einige größere Hotels, die aber optisch relativ dezent gehalten sind. Überraschender Blickfang ist vielmehr ein sattgrüner Wald entlang der Landstraße.
An der Landstraße nach Morro Jable zweigen bei Kilometer 82,2 und 82,4 zwei Stichstraßen zur kleinsten Feriensiedlung der Halbinsel ab. Esquinzo (auch: Valle d'Esquinzo) besteht aus zwei nicht zusammenhängenden Teilen. Über die Zufahrt mit dem Schild »Esquinzo Farmacia« gelangt man zum älteren Teil der Ortschaft mit kleinen Apartmentanlagen und den erwähnten Restaurants. Die zweite Ausfahrt (»Esquinzo Butihondo«) führt zum repräsentativen neuen Teil mit dem Robinson Club und weiteren Ferienanlagen. Esquinzo liegt auf einem zum Strand hin abschüssigen Terrain. Da die Küstenstraße weiter oben verläuft, wohnt man hier sehr ruhig. Auch sonst herrscht im Ort nur wenig Trubel. Vor allem die Gäste im älteren Teil von Esquinzo wissen das zu schätzen.
Eigentlich zeichnet sich das kleine, verschlafene Hafenstädtchen (10 000 Ew.), dessen Name »Große Tamariske« bedeutet, durch nichts Besonderes aus. Wenn Sie aber einmal dagewesen sind, werden auch Sie vielleicht zu denen gehören, die immer wiederkommen. Vor der Ortseinfahrt passieren Sie einen großen, lichten Palmenhain, dann parken Sie den Wagen im Zentrum, lauschen für ein Weilchen dem Geplätscher des Brunnens auf dem schattigen Hauptplatz, flanieren ein paar Schritte auf der großzügigen Strandpromenade und bestellen sich schließlich im Café Miramar einen café con leche (Milchkaffee). Sie blicken über den schwarzen Sandstrand auf das glitzernde Meer, beobachten das Treiben am Strand und fühlen sich unendlich wohl …
Dieser Doppelort am südlichsten Punkt von Fuerteventura ist das größte touristische Zentrum der Insel. Er besteht aus zwei sehr unterschiedlichen Teilen. Morro Jable (auch: Morro del Jable) ist ein nicht eben altes, doch traditionelles Hafenstädtchen in schöner Lage. Östlich davon, jenseits eines Hügels, der allerdings bereits vollständig bebaut ist, bilden Hotel- und Apartmentkomplexe eine große Feriensiedlung, für die sich in deutschen Katalogen die Bezeichnung Jandía Playa oder kurz Jandía eingebürgert hat. Die offiziellen Namen sind Solana de Matorral oder Solana de Jandía. Der dazugehörige Strand ist die Playa de Matorral.
An einem lang gestreckten, dunklen Kiesstrand an der Südküste ist neben einem kleinen, schmucklosen Fischerort eine ebenfalls eher einfache Feriensiedlung entstanden. Immerhin bietet der Ort ein paar bescheidene Vorzüge, darunter einen Reitstall und ein Meerwasseraquarium.


ab 69 €



