City-Info Budapest

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Sehenswertes

Kirchen, Synagogen und Paläste

In Budapest ist die gewaltige Vielfalt der Baustile selbst zum Stil geworden

Ihren besonderen Charakter verdankt die Stadt Budapest ihrem späten Aufstieg zur Metropole ab Mitte des 19. Jhs. Die imposante Größe vieler Bauwerke war Ausdruck der Aufbruchstimmung und des damals neu erwachenden, glühenden Nationalbewusstseins.

Das einzige alte Bauensemble der Hauptstadt ist das mittelalterliche Viertel auf dem Budaer Burgberg. Ansonsten ist Budapest ein Kind des 19./20. Jhs. In den Boomjahren von 1867 bis 1914 - der Zeit des österreichisch-ungarischen Ausgleichs - entstand fast alles, was der Stadt ihr unverwechselbares Gesicht verleiht. Die Architekten dieser Zeit bedienten sich mit Lust und Können aus dem Baukasten der Architekturgeschichte. Gotik, Renaissance, Klassizismus: Der Stilmix machte die Stadt zum Inbegriff des Eklektizismus. Eine eigene Handschrift trägt allein der von Ödön Lechner (1845-1914) geprägte Jugendstil. Lechner kreierte auf der Basis der ungarischen Volkskunst sowie der indischen und persischen Formensprache einen Baustil mit geschwungenen Linien, Tier- und Blumenornamenten. Eine Schlüsselrolle kam dabei der Manufaktur Zsolnay zu, in der die farbenprächtigen Majoliken entstanden. So gehört das Kunstgewerbemuseum mit seinem Dach aus Zsolnay-Majolika zu den herausragenden Museumsbauten der Stadt. Mit über 100 Museen, Ausstellungen und Galerien besitzt Budapest eine breit gefächerte und lebendige Kunstszene. Die Stars unter den Museen entstanden im 19. Jh. als Ausdruck ungarischen Nationalgefühls. Welche Bedeutung dem Nationalstolz und der nationalen Selbstbestimmung zukam, zeigt sich vor allem an der eindrucksvollen Architektur der Bauten, wie z. B. der des klassizistischen Nationalmuseums.

Sehenswertes

Stadtviertel

Burgberg-Labyrinth/Budavári Labirintus

Das 1200 m lange Labyrinth in 16 m Tiefe ist eine einzigartige Sehenswürdigkeit. Tagsüber können Sie das „urzeitliche Labyrinth“, das „geschichtliche Labyrinth“ und das „Labyrinth der Anderen Welt“ entdecken, abends sind die Besucher - mit der Öllampe - den Geheimnissen der Geschichte auf der Spur (18-19.30 Uhr). | Tgl. 9.30-19.30 Uhr | I. | Úri utca 9 | www.labirintus.com | Burgbus (Várbusz)

Burgpalast/Budavári palota

Das Burgviertel mit dem Burgpalast, dem größten Gebäude Ungarns, ist etwa 1,5 km lang und liegt 180 m über dem Meeresspiegel. Der Burg- oder Königspalast, dieses monumentale Wahrzeichen der Stadt, wurde zwischen dem 13. und 20. Jh. dreimal völlig zerstört und im Stil der jeweiligen Epoche neu errichtet. Die erste Burg ließ König Béla IV. im 13. Jh. nach dem Mongolensturm bauen. Unter Maria Theresia (1740-80) entstand im 18. Jh. ein großer Palast. Es folgten zwei weitere Zerstörungen: durch den Unabhängigkeitskrieg von 1848 und durch die Budapest-Belagerung von 1944/45. Nach beiden Kämpfen wurde der Palast wieder aufgebaut: von 1875-1904 in mehr als der doppelten Größe, und er erhielt die markante Mittelkuppel. Bei dem bis in die 1980er-Jahre dauernden Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg konnten wertvolle Teile des mittelalterlichen Königspalasts freigelegt werden. Im Burgpalast sind die Ungarische Nationalgalerie, das Budapester Historische Museum und die Széchenyi-Nationalbibliothek untergebracht. Autos können zum Burgberg hinauffahren, aber im Sommer sind Parkplätze rar. | I. | Szent György tér | Standseilbahn vom Clark Ádám tér, Bus 16, Burgbus (Várbusz)

Fischerbastei/Halászbástya

Sie liegt hoch über der Donau am Burgberg und bietet den wohl schönsten Ausblick auf die Stadt. Die dekorative neoromanische Anlage mit ihren Gängen, Arkaden und Türmen wurde Ende des 19. Jhs. nach Plänen des Architekten Frigyes Schulek (1841-1919) errichtet, der auch die benachbarte Matthiaskirche umbaute. Der Name Fischerbastei erinnert daran, dass hier einst Befestigungsmauern standen, die von der Fischerzunft gesichert und verteidigt wurden. | I. | Szentháromság tér | Bus 16, Burgbus (Várbusz)

Freiheitsstatue/Szabadság szobor

Die weithin sichtbare, 14 m hohe Freiheitsstatue auf dem Gellértberg wurde 1947 zur Erinnerung an die Befreiung Ungarns errichtet. | XI. | Szirtes út/Citadelle sétány | Bus 72, Straßenbahn 18, 19

Gellért-Bad/Gellért Fürdő

1918 wurde das Bad, ein Juwel des Jugendstils, eröffnet. Die Renovierung soll (bei laufendem Betrieb) bis Mitte 2008 abgeschlossen sein. | Mo bis Fr 6-19, Sa, So bis 17 Uhr | XI. | Kelenhegyi út 4 | beim Hotel Gellért | Bus 7, Straßenbahn 18, 19, 47, 49

Gellértberg und Zitadelle/Gellérthegy und Citadella

Außer dem Burgberg prägt der Gellértberg, ein 130 m hoher Dolomitkoloss, das Bild von Buda. Mitte des 19. Jhs. errichteten die Habsburger eine Zitadelle auf der Hügelkuppe. Von hier aus haben Besucher einen wunderbaren Blick über den Burgberg, die Stadt und die Donauufer. | XI. | Szirtes út/Citadella sétány | Bus 27 oder zu Fuß vom Gellért tér

Gellért-Denkmal/Szt. Gellért-Szobor

Es steht nahe der Elisabethbrücke am Gellértberg und erinnert an den Heiligen Gellért, einen Bischof, der den Märtyrertod erlitt. Er soll von heidnischen Ungarn an ein Fass genagelt und den Berg hinunter in die Donau geschleudert worden sein. Sein Standbild säumt eine halbrunde Kolonnade. | XI. | Gellérthegy | Bus 27, Straßenbahn 18, 19

Gellért-Felsenkapelle/Gellért Sziklakápolna

Die Kapelle liegt wunderschön im Gellértfelsen. Man genießt beim Hinaufgehen den Blick über die Donau und findet drinnen eine Oase der Ruhe. Die Kirche gehört zum 1989 wieder gegründeten Kloster der Paulaner. Es liegt nebenan, die vier Mönche freuen sich über Besucher. Sie bitten um Teilnahme an den oder stilles Verhalten während der Messen (11, 17, 20 Uhr, So auch 8.30 Uhr). | Tgl. 9-20 Uhr | XI. | Szent Gellért rakpart | Aufgang beim Gellért-Bad

Haus der Zukunft/Jövő Háza

Für das Haus der Zukunft wurden die ehemaligen Ganz-Fabriken zu einem modernen Industriedenkmal und Kulturkomplex umgebaut. Die attraktive Anlage umfasst einen Park mit Teichen, die Pixel-Galerie - wie das Guggenheim-Museum in New York in Form einer Spirale gebaut - und Ausstellungshallen. Wechselnde Ausstellungen präsentieren Themen, die sich mit der Entwicklung der Gesellschaft und den Zukunftsprojekten der Wissenschaft auseinandersetzen. Ebenfalls Teil der Anlage ist der Palast der Wunder (Csodák Palotája) mit spannenden wissenschaftlichen Spielen zum Ausprobieren. | Di-So 10-18 Uhr | II. | Fény utca 20-22 | www.jovohaza.com | U-Bahn 2: Moszkva tér

Historisches Museum/Budapesti Történeti Múzeum

Archäologische Funde zur Entwicklung der Stadt von der Römerzeit bis ins 13. Jh. Der schönste Teil ist der große gotische Rittersaal, der aus Originalteilen rekonstruiert wurde. Von dem Renaissancepalast, den König Matthias 1476 bauen ließ, sind nur wenige, aber kulturhistorisch wertvolle Teile erhalten geblieben. | Mitte Mai bis Mitte Sept. tgl. 10-18 Uhr, sonst Di-So 10-18 (Nov.-Feb. bis 16) Uhr | I. | Szent György tér 2 | Burgpalast Flügel E | www.btm.hu | Standseilbahn, Bus 16, Burgbus (Várbusz)

Matthiaskirche/Mátyás Templom

Das neugotische Schmuckstück entstand durch den Umbau 1873-96. Im Innern erzählt die Kirche ihre 700-jährige Geschichte. Benannt ist sie nach König Matthias, der hier seine beiden Hochzeiten mit großem Pomp zelebrierte. Während der Türkenbesetzung diente sie als Moschee. Im Innern ruhen in einem Sarkophag König Béla III. und seine Frau. 1867 fand in der Matthiaskirche die Krönung des österreichischen Kaiserpaares Franz Joseph und Elisabeth (Sisi) zum ungarischen Königspaar statt. Zu sehen ist auch eine Sammlung kostbarer liturgischer Objekte. | Mo-Fr 9-17, Sa 9 bis 12, So 13-17 Uhr | I. | Szentháromság tér | Bus 16, Burgbus (Várbusz)

Rác-Bad/Rác Fürdő

Seine achteckige Kuppelhalle stammt noch aus der Türkenzeit (16. Jh.). Das einst königliche Bad wird umgebaut und gehört dann zu einem luxuriösen Hotelkomplex (Rác Thermal Spa). | I. | Hadnagy utca 8-10 | Bus 86

Rudas-Bad/Rudas Fürdő

Der türkische Kuppelbau aus dem Jahr 1556 liegt am Fuß des Gellértbergs. Das schöne Bad mit der Schwimmhalle von 1896 wurde umfassend restauriert und modernisiert. Ins bislang nur Männern vorbehaltene Dampfbad dürfen einmal in der Woche nun auch Frauen (Di 6-20 Uhr Zugang nur für Frauen). | Mo-Fr 6-18, Sa, So 6-14 Uhr | I. | Döbrentei tér 9 | Bus 5, 7, 8, 86

Ungarische Nationalgalerie/Magyar Nemzeti Galéria

Der Burgpalast ist die Heimat der ungarischen Nationalgalerie, der wichtigsten Sammlung ungarischer Kunst, die das Land zu bieten hat. Zu den ständigen Ausstellungen gehören beispielsweise ein mittelalterliches und ein Renaissance-Lapidarium, gotische Holzfiguren und Tafelbilder, spätgotische Flügelaltäre sowie Malerei und Bildhauerei des 19. Jhs. Zu sehen sind auch Werke von Mihály Munkácsy (1844-1900), dem einzigen ungarischen Maler, der sich auch international einen Namen machte. Er lebte und arbeitete in Wien, München und, über 25 Jahre lang, in Paris. | Di-So 10-18 Uhr | I. | Szent György tér 2 | Burgpalast Flügel A, B, C und D | www.mng.hu | Standseilbahn, Bus 16, Burgbus (Várbusz)

Akademie der Wissenschaften/Magyar Tudományos Akadémia

Die Akademie, ein markanter Neorenaissancebau von 1862, ist eine der zahlreichen Gründungen des Grafen István Széchenyi. Das Haus der Wissenschaften sollte dazu beitragen, die nationale Identität der Ungarn zu festigen. | V. | Roosevelt tér 9 | Straßenbahn 2

Elisabethbrücke/Erzsébet híd

Sie wurde bei der Eröffnung 1903 auf den Namen der Kaiserin Elisabeth (Sisi) getauft und 1945 gesprengt. Der Bogen der 1964 neu erbauten Brücke entstand nach dem Vorbild des ursprünglichen Bauwerks.

Ethnografisches Museum/Néprajzi Múzeum

Der Prachtbau, stilistisch ein Mix aus Renaissance, Barock und Klassizismus, wurde 1893-96 errichtet. Die ständigen Ausstellungen: die kulturellen Traditionen Ungarns sowie die Entwicklung des Landes von den Urgesellschaften bis zur Neuzeit. | Di-So 10-18 Uhr | V. | Kossuth Lajos tér 12 | U-Bahn 2: Kossuth tér

Franziskanerkirche/Ferences templom

Der Barockbau entstand Mitte des 18. Jhs. Besonders sehenswert sind die Wandgemälde und der Hauptaltar mit seinen Statuen. | V. | Ferenciek tere 2 | U-Bahn 3: Ferenciek tere

Innerstädtische Pfarrkirche/Belvárosi Plébániatemplom

Die Barockkirche von 1723 mit markanter doppeltürmiger Fassade liegt in Pest an der Elisabethbrücke. Im Innern sind ein spätgotischer Chor, eine neugotische Kanzel und ein Fresko aus dem 15. Jh. zu sehen. | Eintritt während der Gottesdienste (tgl.) | V. | Március 15 tér | U-Bahn 3: Ferenciek tere

Kettenbrücke/Széchenyi lánchíd

Die abends effektvoll beleuchtete Kettenbrücke ist ein Wahrzeichen der Stadt. An jedem St.-Stephans-Tag drängen sich hier die Menschen. Den Bau der Brücke (von 1839 bis 1849), der ersten in Budapest, initiierte der Reformpolitiker Graf István Széchenyi. Der Anlass: Da es keine Brücke gab, hatte es eine Woche gedauert, bis er über die Donau zur Beerdigung seines Vaters gelangen konnte.

Margareteninsel/Margitsziget

Wie ein Schiff liegt der schönste Budapester Park zwischen der Margareten- und der Árpádbrücke. Das 2,5 km lange und etwa 500 m breite Naturareal ist das beliebteste Freizeitziel in der Hauptstadt.

Parlament/Országház

Die Ausmaße des Parlamentsgebäudes sind gewaltig: Es ist an der Donauseite 268 m lang, hat eine 96 m hohe Kuppel, 27 Tore, 29 Treppenhäuser und fast 700 Räume. Vor dem Hintergrund des im 19. Jh. wachsenden National- und Selbstbewusstseins hatten viele ungarische Geistesgrößen ein „Haus für das Vaterland“ gefordert. Als Gegenpol zum Königspalast und als Ausdruck der Forderung nach demokratischeren Strukturen wurde der Standort am Pester Donauufer gewählt. Die Demokratie hielt aber erst mehr als 100 Jahre nach dem Baubeginn, mit den Wahlen von 1990, Einzug ins Parlamentsgebäude. Die Arbeiten an dem Bau dauerten von 1884 bis 1902. Der Architekt Imre Steidl (1839-1902) schuf mit ihm ein Sinnbild des Eklektizismus.

Pester Redoute/Pesti Vigadó

Die 1865 als Konzert- und Ballsaal eröffnete Redoute mit ihren reichen Fassadenverzierungen ist ein neoromanisches Schmuckstück. Den Park vor der Redoute gestaltete der Gartenarchitekt Péter Török. | V. | Vigadó tér | U-Bahn 1: Vörösmarty tér

Roosevelt tér

Dieser Platz am Pester Ende der Kettenbrücke, 1864 von dem Berliner Architekten Friedrich Stüler geplant, profitiert von der großartigen Renovierung des Gresham-Palasts, der nach der Londoner Versicherungsgesellschaft Gresham benannt ist. Von den zwei Denkmalsockeln grüßen der Reformgraf István Széchenyi (1791 bis 1860) und der Staatsmann Ferenc Déak (1803-76). | V. | Straßenbahn 2

St.-Stephans-Basilika/Szent István Bazilika

Von 1867 bis 1906 wurde an dieser gewaltigen neoklassizistischen Kirche gebaut. Ihre Kuppel ist 96 m hoch; sie stürzte 1868 bei einem Sturm ein und zerstörte das damals halbfertige Bauwerk. Die bedeutendsten Kunstwerke in der Kirche sind die Statuen von Alajos Stróbl und das Gemälde „Der hl. Stephan empfiehlt Ungarn der Hl. Jungfrau Maria“ von Gyula Benczúr. In der Basilika wird eine bedeutende Reliquie, die mumifizierte Hand des Königs Stephan, ausgestellt. Von der Kuppel haben Sie einen großartigen Ausblick. Hinauf geht es mit dem Lift, dann folgt noch eine Treppe. | V. | Szent István tér | U-Bahn 1: Bajcsy-Zsilinszky út, U-Bahn 3: Arany János utca

Szabadság tér

Repräsentative Architektur bestimmt den Charakter des Freiheitsplatzes - eine kulturgeschichtliche Kostbarkeit, die etwas versteckt in südlicher Nähe des Parlamentsgebäudes liegt. Zwischen den eklektizistischen Palästen sticht der Jugendstilbau der amerikanischen Botschaft ins Auge. Hier lebte der bekannte Regimegegner Kardinal Mindszenthy von 1956 bis 1975 - im Exil innerhalb der Hauptstadt. | U-Bahn 2: Kossuth Lajos tér, U-Bahn 3: Arany János utca

Universitätskirche/Egyetemi templom

Ein barockes Meisterwerk unweit der Markthalle in Pest, das 1725 begonnen und 1771 mit dem Bau der Türme vollendet wurde. Besonders schön sind die zarten Fresken und die Kanzel. | IV. | Egytem tér | U-Bahn 3: Ferenciek tere

Váci utca

Die Shoppingmeile Váci utca zwischen Vörösmarty tér, Ferenciek tere und Fővám tér ist ein Besuchermagnet. Man findet dort die für Einkaufsmeilen typischen internationalen Boutiquen und Parfümerien. Ein eigenes Flair hat vor allem der vor wenigen Jahren zur Fußgängerzone umgestaltete südliche Abschnitt der Váci utca bis zum Fővám tér mit interessanten kleinen Geschäften, z. B. Mode- und Antiquitätenläden. | V. | Vörösmarty tér | U-Bahn 1: Vörösmarty tér, U-Bahn 3: Ferenciek tere

Vörösmarty tér

In der Mitte des Platzes steht das Denkmal des Dichters Mihály Vörösmarty (1800-55). Das prächtige Monument besteht aus feinem Carrara-Marmor. An der Stirnseite gegenüber der Váci utca liegt das Kaffeehaus Gerbeaud. | V. | U-Bahn 1: Vörösmarty tér

Westbahnhof/Nyugati pályaudvar

Das berühmte Architekturbüro von Gustave Eiffel schuf die beeindruckende Stahl- und Glaskonstruktion des 1877 fertiggestellten Bahnhofs. Von dem alten Bahnhof fuhr 1846 die erste Eisenbahn Ungarns ab. Ein McDonald s in schöner Architektur? Das gibt es hier, und zwar im Stil der 1920er-Jahre. Von April bis Oktober fahren jeden Samstag Nostalgiezüge zum Donauknie (www.mavnosztalgia.hu). | V. | Teréz körút 57 | U-Bahn 3: Nyugati pályaudvar, Straßenbahn 4, 6

Andrássy út

Die „Champs-Élysées von Budapest“ sind das Paradebeispiel für die städtebauliche Aufbruchstimmung nach dem Ausgleich von 1867. Die 1886 vollendete Andrássy út besteht aus drei jeweils etwa 1 km langen Abschnitten. Bis zum Oktogon stehen mehrstöckige Wohn- und Geschäftshäuser. Vom Oktogon an öffnet sich die Straße von 34 m auf nun 45 m Breite. Eine zweite Reihe Bäume und eine zusätzliche Fahrbahn kommen hinzu. Den dritten Abschnitt von der Kodály-Rotunde bis zum Heldenplatz prägen Villen mit parkähnlichen Gärten.

„Füsti“-Park der Ungarischen Eisenbahngeschichte/Magyar Vasúttörténeti Park

Der 7 ha große Erlebnispark hinter dem Westbahnhof ist für Kinder und Erwachsene gleichermaßen spannend. Zu seinen Raritäten gehören eine Dampflokomotive von 1870 und ein eleganter Speisewagen des Orientexpress aus dem Jahr 1912. Die Besucher können zum Beispiel im Loksimulator mit einer E-Lok durch die Landschaft düsen, mit dem Fahrrad oder Oldsmobil auf Schienen fahren und die Modelleisenbahnen bestaunen. Von April bis Oktober verkehrt ein kleiner Zug vom Westbahnhof zum Park. | April-Ende Okt. Di-So 10-18 Uhr | XIV. | Tatai út 95 | www.mavnosztalgia.hu | Bus 30

Haus des Terrors/Terror Háza

Das 2002 eröffnete Haus des Terrors setzt den Opfern zweier Epochen des 20. Jhs. ein Denkmal: den Opfern des Kommunismus und denen der Juden- und Romaverfolgung. Und das an genau dem Ort, der von 1937 an der Sitz der grauenvollen Geheimdienst- und Folterschergen der Nazis wie der Kommunisten war. In den Folterkellern dieser Villa wurden ungezählte Menschen physisch und psychisch ruiniert und zu Tode gequält. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs übernahmen die sowjetischen Geheimdienst- und Sicherheitsorgane das Anwesen, internierten, quälten und schickten Hunderttausende in sowjetische Lager. Diese Kapitel der ungarischen Geschichte sind im Bewusstsein der meisten Ungarn ausgesprochen lebendig. | Di-Fr 10-18, Sa, So 10-19.30 Uhr | VI. | Andrássy út 60 | www.terrorhaza.hu | U-Bahn 1: Oktogon, Straßenbahn 4, 6

Heldenplatz/Hősök tere

Der Heldenplatz am Ende der Andrássy út ist der größte Platz der Stadt und verbindet Nationalstolz und Ästhetik zu einem gelungenen Ganzen.

Kogart/Kogart Ház

Die sanierte Villa nahe dem Stadtwäldchen ist eine Augenweide. Sie beherbergt seit 2004 die Sammlung von Gábor Kovács, einem der erfolgreichsten Investmentbanker Ungarns. Seine Leidenschaft galt der ungarischen Kunst des 19. und des 20. Jhs. Im KOGArt mit seinem modernen Ausstellungskonzept kann man außer der Kunst auch Kulinarisches genießen: Unten gibt es ein modernes Restaurant und Café. | Tgl. 10-18 Uhr, Restaurant bis Mitternacht | VI. | Andrássy út 112 | www.kogart.hu | U-Bahn 1: Bajza utca

Kunsthalle/Műcsarnok

Der große Ausstellungsraum in diesem klassizistischen Bau von 1896 wird von oben durch Tageslicht beleuchtet. Die Kunsthalle hat keine ständige Ausstellung, sondern präsentiert bedeutende Wechselausstellungen. | Di, Mi, Fr-So 10-18 Uhr, Do 12-20 Uhr | www.mucsarnok.hu | XIV. | Hősök tere | U-Bahn 1: Hősök tere, Bus 4

Liszt Ferenc Tér

Der Namensgeber dieses Platzes, Franz Liszt, hätte an dem bunten Kaffeehaustreiben rund um „seinen“ Platz bestimmt seine helle Freude. Das Denkmal wurde 1986 zum 100. Todestag des Komponisten aufgestellt. Diese attraktive Ecke der Stadt wird „Budapester Broadway“ genannt. | VI. | U-Bahn 1: Oktogon

Museum der bildenden Künste/Szépműveszeti Múzeum

Das 1906 fertiggestellte Museum zeigt neben umfangreichen ägyptischen, griechischen und römischen Sammlungen auch eine große Auswahl italienischer Malerei vom 13. bis zum 18. Jh. Die spanische Sammlung verfügt über elf Werke von El Greco. Von herausragender Bedeutung ist die grafische Abteilung des Museums, zu der u. a. Werke von Marc Chagall, Lucas Cranach, Albrecht Dürer, Pablo Picasso, Nicolas Poussin, Raffael, Rembrandt, Peter Paul Rubens und Giovanni Battista Tiepolo gehören. Sie wird nur in Ausschnitten im Rahmen von Sonderschauen präsentiert. | Di-So 10-17.30 Uhr | www.szepmuveszeti.hu | XIV. | Hősök tere | U-Bahn 1: Hősök tere, Bus 4

Oktogon

An der Kreuzung Andrássy út/Térez körút säumen Mietshäuser aus dem 19. Jh. diesen Platz, der zu den schönen repräsentativen Plätzen in Budapest gehört. | VI. | U-Bahn 1: Oktogon

Oper/Operaház

Der Prachtbau im Stil der Renaissance, errichtet 1875-84, ist ein Werk des Architekten Miklos Ybl, der auch für die Planung der gesamten Andrássy-Straße verantwortlich zeichnete. Blendend schön ist nicht nur die Fassade des Bauwerks, sondern auch die prunkvolle Innenausstattung. | Führungen auf Deutsch tgl. 15 und 16 Uhr | VI. | Andrássy út 20 | www.opera.hu | U-Bahn 1: Opera, Bus 4

Stadtwäldchen/Városliget

Dieses attraktive Areal mitten in der Stadt ist eine Erlebniswelt für Groß und Klein. Die ausgedehnte Parkanlage ist gespickt mit interessanten Zielen wie der „Märchenburg“ Vajdahunyad, dem unter Denkmalschutz stehenden und jüngst modernisierten Zoologischen Garten und dem Vergnügungspark (Vidám-Park).

Széchenyi-Bad/Széchenyi Fürdő

Gäste, die im Wasser sitzen und Schach spielen - dieses Motiv gehört zu den berühmtesten Budapest-Bildern. Das prächtige barocke Széchenyi-Bad im Stadtwäldchen wird bis voraussichtlich Mitte 2008 modernisiert. Viel Wellnessspaß bietet allein schon der Außenbereich mit Swimmingpool, Thermalwasser- und Erlebnisbecken. | Mo-Fr 6-19, Sa, So bis 17 Uhr | XIV. | Állatkerti út 11 | U-Bahn 1: Széchenyi fürdő

Vajdahunyad-Burg/Vajdahunyadvár

Die märchenhaft anmutende Burg im Stadtwäldchen wurde im 19. Jh. errichtet. Dabei ließ der Architekt nicht nur seiner Phantasie freien Lauf: Er ließ sich von allen traditionellen Baustilen Ungarns zu seiner Kreation inspirieren. Die Burg beherbergt ein großes landwirtschaftliches Museum. Lohnend ist der Besuch aber nicht nur für Gäste, die sich für die Exponate des Museums interessieren. Sehenswert sind nicht zuletzt die prächtig ausgestatteten Räume der Burg. | XIV. | Városliget | www.mezogazdasagimuzeum.hu | U-Bahn 1: Széchenyi fürdő

Gozsdu-Hof/Gozsdu udvar

Der Gozsdu-Hof am Rande des alten jüdischen Viertels ist ein architektonisches Meisterwerk, das von der Király utca 13 bis hinüber zur Dob utca reicht. Der imposante Komplex wurde Anfang des 19. Jhs gebaut. Er umfasst sieben Häuser und sechs hintereinander liegende Innenhöfe. Nach Abschluss der Renovierungsarbeiten glänzt er als Luxusoase mit Shoppingmeile, Restaurants, Cafés, Kunstausstellungen, einem Luxus-Fitnessstudio und Wohnungen. | VI. | Király utca 13 | www.gozsduudvar.hu | U-Bahn 1, 2, 3: Deák Ferenc tér

Kerepeser Friedhof/Kerepesi temető

Auf diesem Friedhof nahe dem Ostbahnhof - in einer Parkanlage mit vielen alten Bäumen - wurden bedeutende Politiker und Künstler des 19. Jhs. in Ehrengräbern beigesetzt. Ein imposantes Mausoleum bekam z. B. Lajos Kossuth, der Freiheitskämpfer der Bürgerlichen Revolution von 1848. Nahe dieser Grabstätte liegt ein Kulturdenkmal der kommunistischen Ära - ein Pantheon der Arbeiterbewegung. Dort wurden „verdiente Kämpfer“ beerdigt. Der Alte Jüdische Friedhof ist vom Ende der Salgótarjáni utca zugänglich. | Im Sommer tgl. 8-20 Uhr, im Winter tgl. 8-17 Uhr | VIII. | Fiumei út 16 | U-Bahn 2: Keleti pályaudvar, Bus 7, 7A, 78, 173

Ostbahnhof/Keleti pályaudvar

Der 1884 errichtete Ostbahnhof mit seinen Skulpturen und der eleganten, reich verzierten Eingangshalle ist eine architektonische Perle im Stil der Neorenaissance. Am Bau des 93 m langen und 80 m breiten Kopfbahnhofs waren namhafte Künstler beteiligt. Heute kommen hier alle internationalen Züge an. | VIII. | Baross tér | U-Bahn 2: Keleti pályaudvar | Bus 7, 7A, 78, 173

Rumbach-Synagoge/Rumbach Sebestyén utcai Zsinagóga

Diese „Kleine Synagoge“, ein Frühwerk des Wiener Jugendstilarchitekten Otto Wagner (1841-1918), ist noch nicht restauriert, aber im Sommer gelegentlich geöffnet. | VII. | Rumbach Sebestyén utca 11-13 | U-Bahn 1, 2, 3: Deák Ferenc tér

Synagoge in der Dohány utca/Dohány utcai Zsinagóga

Das Gotteshaus mit den Zwiebeltürmen, gebaut im byzantinisch-maurischen Stil, ist die größte Synagoge Europas und zählt zu den großartigsten Bauwerken der Stadt. Entworfen wurde sie Mitte des 19. Jhs. von einem Wiener Architekten. In ihrem Hof, wo sich das Holocaust-Denkmal des Bildhauers Imre Varga befindet - ein silbrig schimmernder Baum des Lebens -, wurden Tausende Opfer des Faschismus begraben.

Ungarisches Nationalmuseum/Magyar Nemzeti Múzeum

Das markante weiße Gebäude mit der großen Freitreppe und dem von acht korinthischen Säulen getragenen Portikus wurde 1847 - nach zehn Jahren Bauzeit - als Museum eröffnet. Die zentrale Ausstellung präsentiert die Geschichte Ungarns von 1000 bis 1990. Im ausgesprochen geschichtsbewussten Ungarn ist die Historie sehr präsent. Um einen Zugang zur Mentalität des Landes zu bekommen, ist die Ausstellung des Nationalmuseums ein Schlüssel.

Ungarisches Naturwissenschaftliches Museum/Magyar Természettudományi Múzeum

Der klassizistische Museumskomplex mit einer Mineralien- und Gesteinssammlung ist eine faszinierende Erlebniswelt. So ist beispielsweise der Boden in der Passage zur Ausstellung aus Glas und gibt den Blick frei auf Korallenriffe. Die neue Attraktion ist ein 15 Mio. Jahre alter und 300 kg schwerer Opal, ein sogenannter Holzopal. Der sensationelle Fund kam Ende 2006 im Mátra-Gebirge ans Licht. In der Eingangskuppel schwebt das 2 t schwere Knochengerüst eines Furchenwals. | April-Sept. Mi-Mo 10 bis 18 Uhr, Okt.-März Mi-Mo 10-17 Uhr | VIII. | Ludovika tér 6 | Haupteingang am Fogado tér) | www.nhmus.hu | U-Bahn 3: Klinikák

Freiheitsbrücke/Szabadság híd

Diese Brücke, eine beeindruckende Gitterkonstruktion, entstand zwischen 1894 und 1896. Sie war nach dem Krieg (1946) der erste wieder aufgebaute Übergang über die Donau. Seitdem trägt sie den Namen Freiheitsbrücke.

Holocaust-Erinnerungszentrum/Holokauszt Emlékközpont

Sehenswert ist schon die beeindruckende Architektur des Gebäudekomplexes, der aus der historischen Páva-Synagoge und einem von Glas dominierten neuen Flügel besteht. Drinnen wird ein dunkles Kapitel Geschichte behandelt: der Holocaust in Ungarn. Im Frühjahr 1944, noch unter der Regierung des Reichsverwesers Miklós Horthy, wurden 440000 Menschen nach Auschwitz deportiert. Die Deutschen und die Pfeilkreuzler (die ungarischen Nazis), die im Herbst 1944 an die Macht kamen, haben den Tod weiterer Zehntausender Menschen zu verantworten. Insgesamt wird die Zahl der ermordeten ungarischen Juden und Roma auf über 600000 geschätzt. Dunkelheit, das Licht in den Vitrinen, beklemmende Geräusche wie dumpfe Schritte von KZ-Wächtern: Die Ausstellung ist ein Weg von der Finsternis zum lichten Kuppelraum der alten Synagoge und hinaus in den Tag. Sie fordert dazu auf, sich an den Satz „Wehret den Anfängen“ zu erinnern. | Di-So 10-18 Uhr | IX. | Páva utca 39 | www.hdke.hu | Straßenbahn 4, 6, U-Bahn 3: Ferenc körút

Kunstgewerbemuseum/Iparművészeti Múzeum

Der Museumsbau, eine Perle des ungarischen Jugendstils, ist eine Pracht. Den Besuch lohnt aber auch das ausgestellte Kunstgewerbe, z. B. Aristokratentrachten und Wandteppiche, Jugendstilgläser und italienische Majolika, Porzellan, französische Möbel und Silber. | Di-So 10-17.30 Uhr | IX. | Üllői út 33-37 | www.imm.hu | U-Bahn 3: Ferenc körút, Straßenbahn 4, 6

Ludwig Museum/Ludwig Múzeum

Seine wichtigste Sammlung zeitgenössischer internationaler Kunst verdankt Budapest den Aachener Kunstsammlern Irene und Peter Ludwig. Zu sehen sind unter anderem Werke von Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Robert Rauschenberg und Claes Oldenburg. Ein zweiter Schwerpunkt ist die junge ungarische Kunst seit 1990. Es finden auch Wechselausstellungen statt. | Di-So 10-20 Uhr, an jedem letzten Sa des Monats 10-22 Uhr | IX. | Komor Marcelli sétány 1 | www.ludwigmuseum.hu | Straßenbahn 2, Vorortbahn Csepeli HÉV

Nationaltheater/Nemzeti Színház

Dieser Bau hat die Gemüter über Jahre erhitzt und die Nation gespalten, des nationalen Pathos wegen, mit dem er überfrachtet wurde. Der damalige Ministerpräsident Viktor Orbán krönte das Richtfest und die Debatten mit dem Satz: „Das Nationaltheater ist zu einem nationalen Symbol geworden wie unser Wappen und unsere Nationalhymne.“ Das Werk der Architektin Mária Siklós ist der Mittelpunkt des neuen „Millenniumsstadtteils“. | IX. | Lechner Ödön fasor/Gregersen G. körönd | www.nemzetiszinhaz.hu | HÉV: Lagymányosi híd

Palast der Künste/Művészetek Palotája

Der Palast der Künste ist das jüngste architektonische und kulturelle Renommierprojekt der Hauptstadt. Er wurde von einer internationalen Jury zum weltweit besten Kulturgebäude des Jahres 2005 gewählt. Der hochmoderne Konzertsaal hat 1700 Plätze. Das Haus verfügt außerdem über ein Festivaltheater und ist auch die neue Heimat des Ludwig Museums sowie des Nationalen Tanztheaters. | IX. | Komor Marcelli sétány 1 | www.mupa.hu | Straßenbahn 2, Vorortbahn Csepeli HÉV

Ráday utca

Am Kálvin tér beginnt die Fußgängerzone Ráday utca, die mit ihren vielen Cafés und Restaurants zu einer beliebten Ausgehmeile wurde. | U-Bahn 3: Kálvin tér

Reformierte Kirche/Református templom

Die Kirche mit den sehenswerten Glasfenstern ist ein Werk des bekannten Architekten József Hild (1789 bis 1867) im neugotischen Stil. Er entwarf auch die Kanzel und die Orgelempore. | Tgl. geöffnet | IX. | Kálvin tér | U-Bahn 3: Kálvin tér

Aquincum

Wer sich für Ausgrabungen aus der Römerzeit interessiert, für den halten das Museum und das Ruinenfeld Aquincum auf der Budaer Seite wichtige Funde bereit. Zu sehen sind unter anderem eine Sammlung von Wandgemälden, Statuen und ein Mosaikbild, auf dem Herkules und Diana dargestellt sind. Der zur Römerzeit (4. Jh.) bedeutende Kurort Aquincum soll etwa 40000 Einwohner gehabt haben. | Mai-Sept. Di-So 10-18 Uhr, Okt. Di-So 10-17 Uhr | III. | Szentendrei út 139 | www.btm.hu | HÉV: Aquincum, Bus 42, 106

Király-Bad/Király Fürdő

Die Kuppel dieses 1565 erbauten Bades ist das bedeutendste türkische Baudenkmal in Budapest. Das Bad steht noch weitgehend in der Tradition des Hamam, des türkischen Badehauses. Es hat kein normales Schwimmbad, sondern nur einen Thermalwasserpool. | Männertage Di, Do, Sa 9-19 Uhr (werden als Gay-Treff genutzt), Frauentage Mo, Mi, Fr 7-17 Uhr | II. | Fő utca 84 | Bus 86

Neuer Gemeindefriedhof/Új Köztemető

Dieser Friedhof liegt in östlicher Richtung stadtauswärts, im Stadtteil Kőbánya.

Pálvölgyi-Höhle/Pálvölgyi Barlang

Von der unter Naturschutz stehenden, drittlängsten Tropfsteinhöhle in Ungarn kann man einen Abschnitt von 500 m besichtigen. Man sollte gut zu Fuß sein - die Strecke weist einige schwierige (Treppen-)Abschnitte auf. | Di-So 10-16 Uhr (Einlass bis 15 Uhr) | II. | Szépvölgyi út 162 | Bus 65

Skulpturenpark/Szoborpark

Für Besucher, die keine Erfahrungen mit einem kommunistischen Regime gemacht haben, ist der Skulpturenpark ein Kuriosum, für vom Kommunismus Geprägte markiert er das Ende einer Ära: Im Außenbezirk Budatétény haben die aus der Stadt ausrangierten ideologischen Größen (Marx, Engels, Lenin) und andere Monumente des sozialistischen Realismus eine Ruhestätte gefunden. Zum Kult wurden inzwischen viele der Souvenirs, die im Shop des Skulpturenparks angeboten werden. Vom innerstädtischen Deák-Platz (bei der U-Bahn) fährt tgl. ein Bus (März-Okt. 11 und 15 Uhr, Nov. bis Feb. 11 Uhr), Tickets für ein Programm mit Führung gibt es im Bus. | Tgl. 10 Uhr bis Sonnenuntergang | XXII. | Ecke Balatoni út/Szabadkai utca | www.szoborpark.hu | Bus 50

Türbe des Gül Baba/Gül Baba Türbéje

Der Name des Budaer Rosenhügels (Rózsadomb), ein Viertel mit Gassen und Treppen, erinnert an Gül Baba, was so viel heißt wie Rosenvater. Er kam 1541 als Derwisch nach Buda und starb kurz darauf in der zur Moschee umgestalteten Matthiaskirche. Das Grabmal, ein achteckiger Kuppelbau, das der damalige Pascha Jaja für ihn errichten ließ (1543-48), ist eines der wichtigen Baudenkmäler aus der türkischen Zeit. | Mai-Sept. Di-So 10-18 Uhr, Okt. Di-So 10 bis 16 Uhr | II. | Mecset utca 14 | www.btm.hu | Bus 191

Essen und Trinken

Palatschinken und andere Sünden

Vom Gourmettempel bis zur Csárda mit Landhausflair: Budapests kulinarische Szene wird immer interessanter

Die Restaurants der Hauptstadt lassen kaum Wünsche offen. Die Budapester Köche halten ein gutes und vielfältiges Angebot bereit, von den traditionsreichen Kaffeehäusern bis hin zu den modernen Esstempeln.

Das Wort Kaffeehaus ist übrigens nicht wörtlich zu nehmen. Fast alle Budapester Kaffeehäuser und Cafés sind zugleich Restaurants.

In Ungarn wird nach Herzenslust geschlemmt. Schmalz und Sahne sind nicht verpönt, sondern ein Muss. Schließlich soll schmecken, was auf den Teller kommt - Kalorien hin, Kalorien her. Zu den beliebten traditionellen Gerichten gehören Fleisch oder Fisch in einer Panade. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Gulaschgerichte, die pörkölt, paprikás oder tokány heißen. Da Ungarn reich an Wild ist, finden sich auf fast jeder Speisekarte auch Wildgerichte. Ungarn sind stolz auf ihre kulinarischen Traditionen und ausländischen Einflüssen gegenüber recht resistent. Doch ein Wandel ist unübersehbar, vor allem in Budapest. Internationale Trends zeigen Wirkung, und ambitionierte ungarische Köche entdecken eine leichtere Variante der heimischen Küche. Sie setzen auch immer öfter auf die gute Fleischqualität alter ungarischer Tierrassen wie Mangalitza-Schwein oder Graurind. Paprika spielt in der ungarischen Küche eine herausragende Rolle. Das Gewürz verleiht den Gerichten eine charakteristische, aber vorwiegend gemäßigte Würze. Sehr scharf sind nur einige der als Beilage oder im Salat servierten frischen Paprikaschoten.

Eine erfreuliche Entwicklung gibt es bei den ungarischen Weinen. Zu den landestypischen Sortenweinen gehören Kékfrankos (Blaufränkischer), Kékoportó (Blauportugieser) und Kadarka. Es kommen auch immer mehr und immer bessere Weine der Sorten Merlot, Pinot Noir oder Cabernet Franc auf den Markt. Ein exquisiter Genuss sind die Weine aus dem berühmten Anbaugebiet Tokaj-Hegyalja, allen voran die Süßweine Tokaj Aszú. Viele Budapester Restaurants und Vinotheken sind Schaufenster der guten ungarischen Weine. Besonders erfreulich ist, dass der Unterschied zwischen den Ladenpreisen und den Preisen in Restaurants bedeutend geringer ist als beispielsweise in Deutschland.

Der Kräuterlikör Unicum in der markanten, bauchigen Flasche und die Obstbrände, pálinka genannt, fehlen als Digestif bei kaum einem ungarischen Essen. Was es mit der Geschichte der traditionsreichen Destillerie Zwack und dem Unicum auf sich hat, erfahren Sie im Zwack-Museum (Mo-Fr 10-17 Uhr | Soroksári út 26, Eingang Dandár utca | www.zwackunicum.hu) in der aufwendig sanierten Firmenzentrale südlich der Petőfi-Brücke). Hier wird auch eine Sammlung von 15000 Minifläschchen ausgestellt.

In manchen Budapester Restaurants spielen noch Zigeunerkapellen auf. Sie gehören zum traditionellen Ambiente der Stadt wie die Kaffeehäuser und die Fischerbastei. Die Gäste lassen aufspielen, honorieren die Kunst mit einem Trinkgeld - das traditionell immer der Mann gibt - und genießen die schöne Stimmung. Es kann viel Spaß machen, sich auf die Musiker einzulassen. Die meisten sind stolz darauf, einem Gast jeden Wunsch erfüllen zu können. Stellen Sie sie auf die Probe! Das kostet zwar etwas Trinkgeld, aber dafür liefern die meist ausgesprochen musikalischen Künstler ja auch einiges an Unterhaltung. Auch wenn es „aufdringliche“ unter ihnen gibt: Ohne die Zigeunerkapellen wäre Budapest um ein Stück Restauranttradition ärmer.

Essen und Trinken

Cafés

Auguszt

Für die feinen Kuchenkreationen dieser Traditionskonditorei werden Biomilch und -butter sogar aus Deutschland importiert. Die Topqualität der Zutaten macht die Kuchen zu einem exquisiten Genuss. | So geschl. | V. | Kossuth Lajos utca 14-16 | www.augusztcukraszda.hu | U-Bahn 3: Ferenciek tere

Café im Hotel Astoria

Hier ist die Zeit stehen geblieben, und die Gäste erleben unverfälschte Pester Kaffeehausatmosphäre im Empirestil. | Tgl. | Hotel Astoria | V. | Kossuth Lajos utca 19 | U-Bahn 2: Astoria

Centrál Kávéház

Budapest jubelte, als das traditionsreiche Centrál (in der Nähe der Markthalle) wiedererstand: im schönen, alten Stil, aber mit einer angenehm legeren und großzügigen Atmosphäre. Der Service ist ausgesprochen freundlich. | Tgl. | V. | Károlyi Mihály utca 9 | Tel. 2662110 | www.centralkavehaz.hu | U-Bahn 3: Ferenciek tere

Eckermann

Das internationale Studentenpublikum macht das Café des Goethe-Instituts zu einer beliebten Adresse. Man kann in lockerer Atmosphäre guten Kaffee und eine kleine Auswahl Kuchen genießen und dabei die deutsche Tagespresse lesen. | Tgl. | IX. | Ráday utca 58 | U-Bahn 3: Ferenc körút, Bus 15 (Baross tér), Straßenbahn 4, 6 (Mester utca)

Gerbeaud

Seinen Ruf verdankt das Kaffeehaus am Vörösmarty-Platz der prachtvollen Architektur und dem genialen Konditor Emil Gerbeaud, der es im Jahr 1884 eröffnete. | Tgl. | V. | Vörösmarty tér 7 | www.gerbeaud.hu | U-Bahn 1: Vörösmarty tér

Múzeum

Kaffeehaus und Restaurant. Klasse hat nicht nur die prachtvolle Innenausstattung, sondern auch der Service. Gehobenes Preisniveau mit Stil. | So geschl. | VIII. | Múzeum körút 12 | Tel. 3384221 | U-Bahn 3: Kálvin tér, Straßenbahn 47, 49

New York Kávéház

Atemberaubend ist die neobarocke Pracht dieses wiedererstandenen legendären Cafés. Man muss es einmal gesehen haben. Andere Kaffeehäuser sind gemütlicher, aber es ist ein Ereignis, einen Kaffee in diesem stilvollen Rahmen zu trinken oder sich ein Stück Kuchen oder einen Fruchtshake schmecken zu lassen. | Tgl. | VII. | Erzsébet körút 9-11 | U-Bahn 2: Blaha Lujza tér, Bus 7, 7A, 78, 173

Ruszwurm

Die kleine, feine Konditorei auf dem Burgberg verdankt ihre Anziehungskraft dem originalen Biedermeierinterieur von 1824 und dem guten Kuchen. Eis aus eigener Herstellung. | Tgl. | I. | Szentháromság utca 7 | Bus 16, Burgbus (Várbusz)

Essen und Trinken

Restaurants Kategorie gehoben

Budapester Restaurants

Eine Besonderheit der Hauptstadt sind ihre Tempel der ungarischen Küche mit einem atemberaubend schönen Dekor. Dazu zählen z. B. das Kárpátia (tgl. | V., Ferenciek tere 7-8 | Tel. 3173596 | www.karpatia.hu) und der Matthias-Keller (Mátyás Pince | tgl. | V., Március tér 15, am Pester Brückenkopf der Elisabethbrücke | Tel. 2668008) mit seiner hervorragenden Zigeunerkapelle. Diese Adressen sind ein optischer Genuss, aber man muss wissen, dass sie bevorzugte Ziele von Reisegruppen und Touristen sind.

Belcanto

Von außen wirkt das Restaurant in unmittelbarer Nähe der Oper unscheinbar, innen eröffnet sich dagegen eine einzigartige Atmosphäre. Der Rahmen ist elegant, die Stimmung entspannt. Kapelle, Sänger und singende Kellner sorgen für eine unvergessliche Stimmung zum guten Essen. | Tgl. | VI. | Dalszínház utca 8 | Tel. 2692786 | www.belcanto.hu | U-Bahn 1: Opera | Bus 4

Képiró

An Paris orientiert sich das Képiró nicht allein beim Ambiente. Die Küche kombiniert französische, ungarische und andere Einflüsse zu einer eigenen kulinarischen Note. | Tgl. | V. | Képiró utca 3 | Tel. 2660430 | www.kepirorestaurant.com | U-Bahn 3: Kálvin tér

Noir et L or

Ein französischer Koch, ein eleganter Rahmen in Schwarz und Gold - das macht Lust auf ein ausgedehntes Frühstück oder einen langen Abend bei gutem Essen und gutem Wein. Außer Gerichten mit mediterranem Touch gibt es auch Ungarisches wie Kalbspaprikás. Köstlich ist das Dessert Noir et l Or selection. Ab 8 Uhr Frühstück. | Tgl. | VII. | Király utca 17 | Tel. 4130236 | www.noiretlor.hu | U-Bahn 1, 2: Deák Ferenc tér

Rezkakas

Gute Küche in einem feinen, gediegenen Rahmen. | Tgl. | V. | Veres Pálné utca 3 | Tel. 3180038 | www.rezkakasrestaurant.com | U-Bahn 3: Ferenciek tere

Spoon

Gegenüber dem Hotel Intercontinental liegt das elegante Schiffsrestaurant und Café Spoon vor Anker. Durch die großen Fenster hat man einen tollen Blick auf den Burgpalast. Die „stillen Örtchen“ sollen zu den schönsten Europas gewählt worden sein. Wenn es stimmt - sie hätten es verdient. | So geschl. | V. | Vigadó tér | Tel. 4110933 | www.spooncafé.hu | Straßenbahn 2

Essen und Trinken

Restaurants Kategorie standard

Bagolyvár

Ungarische Hausfrauenküche auf hohem Niveau, stets frisch zubereitet (gehört zur gastronomischen Gundel-Familie). | Tgl. | XIV. | Állatkerti út 2 | Tel. 4683110 | www.bagolyvar.com | U-Bahn 1: Hősök tere

Biarritz

Nahe dem Parlament liegt dieses charmante Bistrorestaurant mit wenigen Tischen drinnen und im Sommer draußen. Besonders empfehlenswert sind die Gerichte von der Tageskarte (gute, frische Suppen). | Tgl. | V. | Balassi Bálint utca 2/a | Tel. 3114413 | U-Bahn 2: Kossuth Lajos tér, Straßenbahn 2

Bock Bisztro

Feines Weinbistro im Corinthia Grand Hotel Royal. Zu den Weinen, die man hier auch kaufen kann, gibt es z. B. Gänseleberpastete oder Kohlroulade auf transsylvanische Art. | So geschl. | VII. | Erzsébet körút 43-47 | Tel. 3210340 | www.bockbistro.fw.hu | U-Bahn 1: Oktogon, Straßenbahn 4, 6

Café Kör

Fast wie in Paris: ein Caférestaurant mit Bistro-Atmosphäre. Abends ist es hier meistens sehr voll, sodass es sich empfiehlt, einen Tisch zu reservieren. | So geschl. | V. | Sas utca 17 | U-Bahn 3: Arany János utca

Dió

In diesem Restaurant unweit der Basilika erwartet Sie eine moderne Variante der ungarischen Küche in einem Rahmen, der ohne nostalgisches Ungarn-Ambiente auskommt. Aufmerksamer Service. | Tgl. | V. | Sas utca 4 | Tel. 3280360 | www.diorestaurant.com | U-Bahn 1: Bajcsy-Zsilinszky út

Fülemüle

Ob Politprominenz, Bischöfe, jüdische Würdentrager - das Restaurant „Nachtigall“ atmet eine besondere Atmosphäre. Wer das Angebot der Küche kosten möchte, wählt aus den Menüs aus. Jedes umfasst, vom Apéritif bis zum Dessert, eine spezielle Auswahl (z. B. ungarisch, Köstliches von der Gans oder jüdische Hausmannskost). | Tgl. | VIII. | Kőfaragó utca 5 | Tel. 2667947 | www.fulemule.hu | U-Bahn 2: Blaha Lujza tér, Bus 7

Kéhli

Ein gemütliches Landgasthaus, in Ungarn csárda genannt, mitten in der Großstadt, mit Garten und Musik. Typisch ungarische Hausmannskost sowie gute Fisch- und Wildgerichte. | Tgl. | III. | Mókus utca 22 | Tel. 2504241 | www.kehli.hu | HÉV: Árpád híd

Majd Leonard

Parlamentsabgeordnete sind hier gern zu Gast. Man kann in diesem Restaurant einiges Geld lassen, aber auch nur Kleinigkeiten essen (Frühstück, Suppe, Waldorfsalat mit Entenbrust oder hausgemachte Ravioli). Oder Sie probieren zum Nachmittagskaffee das ungarische Dessert „Vogelmilch“, das hier „Schwimmende Insel“ heißt. | Tgl. | V. | Balassi Bálint utca 7 | Tel. 3013891 | www.majdleonard.hu | U-Bahn 2: Kossuth Lajos tér, Straßenbahn 2, 2A

Osteria Fausto s

Das feine Restaurant ist ein Garant für gute mediterrane Küche. Günstig isst, wer eine Pizza bestellt. Bessere Pizzen sind in Budapest kaum zu finden. | So geschl. | VII. | Dohány utca 5 | Tel. 2696806 | www.fausto.hu | U-Bahn 2: Astoria

Pesti Lámpás

Im Sommer sitzen die Gäste im stilvollen Innenhof. Der Service ist freundlich, und die Preise sind ausgesprochen fair. Zur gehobenen ungarisch-internationalen Küche gehören Gerichte wie Zander mit Steinpilzragout, Magalitza-Kotelett mit Kartoffelpuffer oder Wildente mit Polenta und Feigenmostarde. Freitags Livemusik. | Tgl. | V. | Károlyi Mihály utca 12 | Tel. 2669566 | www.pestilampas.hu | U-Bahn 3: Ferenciek tere

Rivalda

Die Stoffdrapierungen und schönen Blau-, Ocker- und Orangetöne fügen sich mit der guten Küche zu einem gelungenen Ganzen. Die Atmosphäre ist fein, aber nicht formell. Man isst mit Spaß, abends mit angenehmer Musikbegleitung. Zu dem in einem Klosterkomplex auf dem Burgberg gelegenen Restaurant gehört im Sommer ein nettes Café im ehemaligen Klosterhof. | Tgl. | I. | Szinház utca 5-9 | Tel. 4890236 | www.rivalda.net | Bus 16, Burgbus (Várbusz)

Robinson

Ein Idyll am See: im Stadtwäldchen unter Bäumen direkt am Wasser, unweit der Kolonnaden am Heldenplatz. Prima, um auf den Terrassen im Freien zu essen und der Musik zu lauschen. Wer möchte, kann drinnen in elegantem Rahmen speisen. 16 bis 18 Uhr nur Café. | Tgl. | XIV. | Városligeti tó | Tel. 4220222 | www.robinson.hu | U-Bahn 1: Hősök tere

Rosenstein Vendéglő

Tibor Rosenstein, bereits vor der Eröffnung dieses Restaurants eine Institution, brauchte keine Werbung: Alle kamen, die ihn von früher kannten. Natürlich kocht er im Rosenstein selbst. | So geschl. | VIII. | Mosonyi utca 3 | Tel. 3134196 | www.rosenstein.hu | U-Bahn 2: Keleti pályaudvar, Bus 7, 7A, 173, 78

Soul Café

Im Szeneviertel Ráday utca liegt das schicke Café mit viel mediterranem Ambiente. Der Küchenchef lässt sich von der internationalen Cuisine inspirieren. Die Speisekarte ist wohltuend überschaubar. Zum guten Essen gibt es Weine der besten ungarischen Winzer. Auch feine Cocktails. Im Sommer mit Terrasse in der Fußgängerzone. | Tgl. | IX. | Ráday utca 11-13 | www.soulcafe.hu | U-Bahn 3: Kálvin tér

Vénhajó

Das Museumsschiff „Kossuth“, ein Schaufelraddampfer, wurde 1913 für den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand gebaut. Die Gäste können alles anschauen, auch den Maschinenraum. Das Schiff und das stilvolle Restaurant wurden 2004 völlig neu eingerichtet. Die Kossuth liegt unweit der Kettenbrücke mit schönen Ausblicken auf das Burgbergufer. Im Sommer sind die Terrassen geöffnet. Internationale Küche, z. B. ein Vénhajó-Steak. | Tgl. | V. | Vigadó tér | Tel. 4110942 | Straßenbahn 2

Vörös Postakocsi

Wer zur ungarischen Küche auch ungarische Stimmung erleben möchte, geht in die „Rote Postkutsche“. Hier können Sie auch Fleisch vom Mangalitza-Schwein oder vom Graurind kosten. Abends Musik, manchmal Folklore. Im Sommer mit großer Terrasse. | Tgl. | IX. | Ráday utca 15 | Tel. 2176756 | www.vorospk.com | U-Bahn 3: Kálvin tér, Bus 15

Essen und Trinken

Restaurants Kategorie günstig

A La Galetta Creperie

Crêpes und Gallettes, diese Spezialitäten aus der Bretagne sind die Leidenschaft des französischen Inhabers Christophe. Ob herzhaft oder süß, als Hauptgericht, Dessert oder Snack - hier gibt es die feinen Kreationen in vielen köstlichen Zubereitungen. Da darf das Glas Cidre dazu natürlich nicht fehlen. | Mo geschl. | VI. | Szondi utca 11 | Tel. 3026925 | Bus 73, Straßenbahn 4, 6

Amstel River Café

Klein und gemütlich, nahe der Váci utca. Holländische Kneipenatmosphäre. Die Küche ist gut, die Tagesgerichte werden auf einer Tafel präsentiert. | Tgl. | V. | Párizsi utca 6 | Tel. 2664334 | U-Bahn 3: Ferenciek tere

For Sale Pub

Gegenüber der Markthalle. Unten in der Kneipe sind Decke und Wände übersät mit Visitenkarten von Gästen, oben gibt es reichlich zu essen. Große Auswahl, ungarische Küche. Uriger Ort mit Studentenflair und Musik. | Tgl. | IX. | Vamház körút 2 | Tel. 2670276 | www.forsalepub.hu | Straßenbahn 47, 49

Humus Bar

Gemütlich sitzen kann man im Obergeschoss, wer es eilig hat, isst an der Bar. Es gibt frisches, leckeres Humus, dazu kostenlos Fladenbrot, Oliven und Zwiebeln. | Tgl. | VII. | Kertész utca 39 | Tel. 3217477 | U-Bahn 1: Oktogon, Straßenbahn 4, 6

Jaffa

Im Retrolook, einfach nett. Gute, frische Küche, besonders köstlich sind die Geflügelgerichte. New Jazz und Reggae als Hintergrundmusik. Beliebt bei Budapestern an der Schwelle vom Studium zur Karriere. | Tgl. | IX. | Ráday utca 39 | Tel. 2195285 | U-Bahn 3: Kálvin tér, Bus 15

Karma

Auf der Karte dieses Caférestaurants stehen mediterran und asiatisch inspirierte Kreationen wie Hähnchenspieß an Avocado-Gurken-Relish. Außerdem gibt s Livemusik und Cocktails. | Tgl. | VI. | Liszt Ferenc tér 11 | Tel. 4136764 | U-Bahn 1: Oktogon

Lite Pilvax köz

Das Kontrastprogramm zu ungarischer Hausmannskost: die Salat- und Sandwichbar im Lite. Dass leichte, frische Kost und moderne Imbisskultur in Budapest Einzug hielten, ist der Inhaberin zu verdanken, die lange in New York lebte. | Sa, So geschl. | V. | Petőfi Sandor utca 7 | Tel. 030/5559966 | www.litebudapest.hu | U-Bahn 3: Ferenciek tere

Menza

Im trendigen Stil der 1970er- und 1980er-Jahre. Das Interieur mit Blümchentapete ist hip, auf der Karte stehen viele Suppen und Salate, Hauptgerichte von Penne über lángos bis zu Ente und Gänseleber. Klasse ist der mit Vanillesauce und Eischnee überbackene Palatschinken mit Quark. Günstige Tagesmenüs. | Tgl. | VI. | Liszt Ferenc tér 2 | Tel. 4131482 | www.menza.co.hu | U-Bahn 1: Oktogon

Okay Italia

Wer zu moderaten Preisen italienisch essen möchte (Pizza, Pasta, Klassiker wie Saltimbocca), ist in den beiden Restaurants nahe dem Westbahnhof gut aufgehoben. | Tgl. | V. | Nyugati tér 6 | Szent István körút 20 | Tel. 3326960, Tel. 3492991 | www.okayitalia.hu | U-Bahn 3: Nyugati pályaudvar

Padlás

Auch wenn es von außen nicht so aussieht: Im Padlás gibt s eine ordentliche ungarische Küche in urigem Ambiente. Padlás heißt Dachboden, und genau dort - im (klimatisierten) Dachraum - essen die Gäste. | Tgl. | IX. | Imre utca 2 | U-Bahn 3: Kálvin tér, Straßenbahn 47, 49

Peccati di Gola

Zu empfehlen sind die Antipasti und Pastagerichte. Das Motto Slow Food wird ernst genommen - man sollte Zeit mitbringen, vor allem mittags. | Tgl. | Károlyi Mihály utca 19 | Tel. 3280117 | U-Bahn 3: Ferenciek tere

Vapiano

Nach anderen Großstädten in der Welt hat nun auch Budapest einen italienischen Edelimbiss. Geht fix, ist frisch zubereitet und schmeckt - nach diesem Motto bekommen die Gäste am Eingang eine Chipkarte und dann flott Pasta, Pizza oder Salat. | Tgl. | V. | Bécsi utca 5 | www.vapiano.hu | U-Bahn 1: Vörösmarty tér, U-Bahn 2: Deák Ferenc tér

Vegetarium

Das appetitliche Angebot und das Ambiente locken auch Nichtvegetarier und -veganer. Die Auswahl ist groß, die Küche international inspiriert. Es werden auch alkoholische Biogetränke wie Wein und Obstbrände serviert. | V. | Cukor utca 3 | Tel. 4840848 | www.vegetarium.hu | U-Bahn 3: Ferenciek tere

Essen und Trinken

Gourmettempel

Chez Daniel

Hier geben französische Kochkunst und das jeweilige Marktangebot den Ton an. Ob Lamm, Hummer oder Spargel: Die Küche arbeitet mit besten frischen Zutaten. Hauptgericht ab 12 Euro. | Tgl. | VI | Sziv utca 32 | Tel. 3024039 | U-Bahn 1: Kodály körönd

Gundel

Was der Name Käfer für München, ist das Feinschmeckerimperium Gundel für Budapest. Sein Renommee verdankt das Restaurant dem legendären Koch Károly Gundel (1883-1956). Eine seiner berühmten Kreationen ist der „Gundel-Palatschinken“. Hauptgerichte ab 18 Euro. Preisgünstiger (ab 10 Euro) ist das Weinkeller-Restaurant 1894. | Tgl., Weinkeller Mo geschl. | XIV. | Állatkerti út 2 | Tel. 4684040 | www.gundel.hu | U-Bahn 1: Hősök tere

Nosztalgia

Das exquisite Haus in der Pester Innenstadt ist ein Stück wiederauferstandener k. u. k. Monarchie. Auf der Karte stehen auch ungarische Klassiker wie Hühnerpaprikás und Fischsuppe. Hauptgerichte ab 18 Euro. | Tgl. | V. | Október 6 utca 5 | Tel. 3172987 | www.nosztalgiaetterem.hu | U-Bahn 3: Arany János utca

Páva

Für die gehobene Küche dieses Restaurants im Hotel Four Seasons Gresham Palace zeichnet der Tunesier Abdessattar Zitouni verantwortlich. Es gibt z. B. ein wechselndes sechsgängiges Degustationsmenü für ca. 60 Euro (ohne Wein). Hauptgericht ab 17 Euro. | So geschl. | V. | Roosevelt tér 5-6 | Tel. 2686000 | www.fourseasons.com/budapest | U-Bahn 1: Bajcsy Zsilinszky út

Einkaufen

Von Luxus bis Schnäppchen

Von kulinarischen Köstlichkeiten über Glas und Porzellan bis zu Mode und jungem Design: Budapest bietet fast alles

Nach wie vor ist die Fußgängerzone Váci utca in Pest die bekannteste Flaniermeile Budapests, doch der elegante Boulevard Andrássy út mit seinen Cafés, Restaurants, Shops und der prächtigen Architektur ist zweifellos das schönste Schaufenster der Stadt.

Die Király utca, eine Parallelstraße der Andrássy út, ist mit ihren Möbel- und Dekogeschäften auf dem besten Weg, zu einer ersten Adresse für Designfans zu werden. In der Váci utca und ihren Nebenstraßen reiht sich ab dem Vörösmarty tér Laden an Laden. Vertreten sind vor allem internationale Mode- und Beautymarken, Folklore, ungarisches Porzellan und Souvenirgeschäfte. Der südliche Teil (Szabad sajtó út bis Fővám tér) ist ruhiger, dort finden sich kleinere Läden mit ungarischen Produkten. Der 4,5 km lange Große Ring zwischen der Margareten- und der Petőfi Brücke ist noch ein Stück altes Budapest, mit Läden, die dem Wandel trotzen. Doch mit jedem Jahr verschwinden mehr und mehr dieser nostalgischen Fundgruben. Vor allem die jungen Budapester zieht es in die Shoppingcenter, die von der Mode bis zu Restaurants und Kinos fast alles bieten, was das Herz begehrt.

Die Geschäfte sind normalerweise montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr, samstags bis 13 oder 14 Uhr geöffnet. Lebensmittelgeschäfte öffnen früher. Die Einkaufszentren schließen erst um 20 Uhr und sind auch am Wochenende geöffnet.

Zu den schönsten Souvenirs gehören Köstlichkeiten wie die harte Salami (téliszalámi), die berühmte Gänseleber (libamáj), Szamos-Marzipan, ungarische Weine, Obstbrände (pálinka), allen voran der Aprikosenschnaps (barackpálinka), und der Kräuterlikör Unicum. Attraktiv sind auch Kunsthandwerk (Töpferwaren, Stickereien, Spitze und Decken) und Geschirr (Porzellan oder Keramik). Kostbares kommt aus der Manufaktur Herend, dem ungarischen Pendant zur Manufaktur Meißen. Preiswerter sind die Produkte der Zsolnay-Manufaktur. Ebenfalls zu empfehlen sind Keramik aus Herend sowie ungarisches Glas, wie z.B. Kristallgläser. Interessant sind auch die Antiquitätenläden und Galerien. Renommierte Häuser liegen beispielsweise in der Falk Miksa utca und in der Váci utca.

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Antiquitäten

Budapester Kunst- und Antiquitätenszene

Ein „Schnäppchenmarkt“ ist die Budapester Kunst- und Antiquitätenszene nicht mehr, sie spielt mit im internationalen Konzert. Für Laien sind die Läden dennoch ein Genuss, und bei Streifzügen findet sich garantiert ein schönes, erschwingliches Souvenir oder Geschenk.

BÁV

Ein Stück altes Budapest sind die Verkaufsstellen von BÁV (Bizományi Kereskedőház). Hier werden Antiquitäten aller Art angeboten, meist aus dem 18./19. Jh., mitunter Jugendstil und Art déco. | II. | Frankel Leó utca 13 (Gold, Silber, Porzellan) | Straßenbahn 4, 6 | ; V. | Kossuth Lajos utca 1 (Gold, Silber, Edelsteine, Gemälde) | U-Bahn 3: Ferenciek tere

Dunaparti Aukciósház és Galéria

Die ganze Bandbreite des Angebots von Kunstgegenständen. | V. | Váci utca 36 | www.belvarosiaukcioshaz.hu | U-Bahn 3: Ferenciek tere

Kundra Antiquitäten

So viel Silber, vornehmlich altes, auf so wenig Raum - schon das fasziniert. Wer etwas kaufen möchte, sollte handeln, denn die geforderten Preise sind in der Regel recht hoch. | V. | Váci utca 46 | U-Bahn 3: Ferenciek tere

Pinter Antikvität

Von der Straße sieht dieses Antiquitätengeschäft klein aus, doch es bietet im Innern auf viel Fläche Gemälde, Möbel, Leuchter usw. | V. | Falk Miksa utca 10 | www.pinterantik.hu | Straßenbahn 2, 4, 6

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Bücher und Antiquariate

Alexandra Könyv És Bor

Ein Buchladen der besonderen Art: In der Caféecke dieses eleganten Shops sitzen Sie in bequemen Sesseln, und außer Büchern (auch englische und deutsche) und CDs gibt es auch ungarische Weine zu kaufen. | VI. | Andrássy út 35 | U-Bahn 1: Opera

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Kaufhäuser und Passagen

Mom Park

Ein multifunktionales Zentrum mit vielen Unterhaltungsmöglichkeiten. | XII. | Ecke Alkotás út/Csörsz utca | Straßenbahn 61 | www.mompark.hu

Westend City Center

Das 200-Mio.-Euro-Projekt hat sich zu einem pulsierenden Zentrum in der Pester Innenstadt entwickelt. Mit Dachterrasse. | VI. | Váci út 1-3 | beim Westbahnhof | www.westend.hu | U-Bahn 3: Nyugati pályaudvar

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Landestypisches

Folkart Centrum

Hier finden Sie das gesamte Spektrum ungarischer Volkskunst. Angeboten werden unter anderem handgewebte Decken, Puppen, aber auch Geschirr mit farbenfrohen Malereien und viel Keramik. | V. | Váci utca 58 | www.folkartcentrum.hu | U-Bahn 3: Ferenciek tere

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Delikatessen

Bortársaság

Erstklassiger Weinladen am Fuß des Burgbergs. Auch Sa bis 18 Uhr geöffnet. | I. | Batthyány utca 59/Ecke Ostrom utca | www.bortarsasag.hu | U-Bahn 2: Moszkva tér

Haus der ungarischen Weine/Magyar Borok Háza

Nahe der Matthiaskirche, mit einem Ausstellungskeller, in dem über 750 Weine aus allen Anbaugebieten Ungarns zu sehen sind. Die Besucher bekommen mit dem Verkostungsticket ein Glas als Geschenk und Pogatschen-Salzgebäck sowie eine Kellerkarte und können bis zu 40 Weine verkosten. | Tgl. 12-20 Uhr | I. | Szentháromság tér 6 | www.winehouse.hu | Bus 16, Burgbus (Várbusz)

Pálinka-Haus

Ungarische Edelobstbrände (pálinka) haben in den letzten Jahren auf der besten europäischen Messe, der Destillata in Österreich, zahlreiche Medaillen gewonnen. Produkte der Topdestillerien finden Sie im Pálinka-Haus. Anfang Mai gibt es in Budapest ein Pálinka-Festival (www.budapestipalinkafesztival.hu). | VIII. | Rákóczi út 17 | www.magyarpalinkahaza.hu | U-Bahn 2: Astoria, Straßenbahn 7, 173

La Petite Francaise

Ein Tütchen Anispastillen oder Mandelbonbons für die weitere Tour durch die Stadt, Gebäck, Käse, Foie gras - im alten jüdischen Viertel offerieren die Ungarin Olivia und der Franzose Cédric in ihrem Miniladen ausgewählte französische Delikatessen. Mo erst ab 13 Uhr. | VII. | Rumbach Sebestyén utca 7 | www.lapetitefrancaise.com | U-Bahn 1, 2: Deák Ferenc tér

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Märkte

Culinaris

Der Platz Hunyadi tér ist eine kulinarische Oase mit einer Markthalle, Straßenständen und dem Delikatessenshop Culinaris. Hier gibt es, auf wenigen Quadratmetern, Köstlichkeiten aus aller Welt. Sie können beispielsweise - für ein improvisiertes Picknick - feine Antipasti, Brötchen oder Käse kaufen. Mo 12-19, Di-Sa 9-19 Uhr geöffnet. | I. | Hunyadi tér 3 | www.culinaris.hu | U-Bahn 1: Vörösmarty utca

Markthalle Batthyány tér

Eine der schönen alten Markthallen. Vom Café aus haben Sie von einigen Plätzen einen super Blick auf das Parlament am gegenüberliegenden Donauufer. Bei Studenten beliebt: der rund um die Uhr geöffnete Palatschinken-Shop Nagymama. | I. | Batthyány tér 5 | U-Bahn 2: Batthyány tér

Zentrale Markthalle/Központi Vásárcsarnok

Den schönsten Blick auf die 150 m lange Halle mit ihren beiden Seitenschiffen haben Sie von einem der Querkorridore auf der oberen Etage. Entworfen wurde die zu ihrer Zeit ultramoderne Markthalle 1890 von Samu Pecz. Auch wenn kaum ein Budapest-Besucher die Markthalle auslässt: Sie ist kein touristisches Gebilde, sondern eine der wichtigen Einkaufsquellen des Landes. Ob Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch: Hier gibt es alles, was das Herz begehrt. Im ersten Stock werden Souvenirs und Kunstgewerbe angeboten - man sollte kräftig handeln. | IX. | Vámház körút 1-3 | Straßenbahn 2, 47, 49

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Mode

Arioso Deko & Café

Ein Traum von einem Deko- und Blumenladen! Und gleich nebenan liegt das schicke Arioso-Café (Kuchen aus der Auguszt-Konditorei!). Wenn das Wetter schön ist, sitzen die Gäste hinten im lauschigen Innenhof. Die Schweizer Katja und Martin führen z. B. feine (auch megagroße) Kerzen aus ungarischer Herstellung und eine verlockende Auswahl an Lambert-Design. | VII. | Király utca 9 | www.arioso.hu | U-Bahn 1, 2: Deák Ferenc tér

Deák Ferenc utca

Die Straße wird auch „Fashion Street“ genannt, denn hier hat sich eine Vielzahl großer Modemarken angesiedelt, von Boss und Prada bis Tommy Hilfiger und Dolce & Gabbana. | V. | Deák Ferenc utca | U-Bahn 1, 2: Deák Ferenc tér

Facile

Bei der Oper liegt die Hajós utca. Auf der linken Seite erwartet Sie dieser kleine Laden. Der Name ist zugleich das Modelabel der Designerin Ildikó Fáczányi, die mehrere Jahre in Paris lebte. | VI. | Hajós utca 16/18 | www.facile.hu | U-Bahn 1: Opera

Valéria Fazekas

Klein ist der Laden, groß das Modedesign von Valéria Fazekas. Sie setzt auf einfache, aber raffinierte Schnitte und ungewöhnliche Materialien. Bei den Farben dominieren Schwarz und Weiß. | V. | Váci utca 50 | valeriafazekas@freemail.hu | U-Bahn 3: Ferenciek tere

Glamour

Ein faszinierender Laden für Ungewöhnliches: Perücken und Modeschmuck, Faschingskostüme, Federboas, fesche Wäsche. Hier kaufen viele Stars der umliegenden Theater, denn bei der Inhaberin kann man sich auch jede gewünschte Robe auf den Leib schneidern lassen. | VI. | Nagymező utca 6 | U-Bahn 1: Opera

Manu-Art

Lustige Designer-T-Shirts und Taschen. | V. | Károly körút 10 | www.manu-art.hu | U-Bahn 3: Deák Ferenc tér

Retrock de Luxe

Wer von der Ringstraße Múzeum körút nahe dem Astoria-Hotel in die Ferenczy I. utca einbiegt, landet in einer etwas düsteren kleinen Straße. Der Lichtblick ist das Schild „Retrock“. Es steht für einen bei jungen Budapestern angesagten Klamottenladen. Am Ende der Straße geht s links in die Henszlmann Imre utca (am Park entlang). Dort erwartet Sie der Shop Retrock de Luxe, der die Kreationen junger ungarischer Designer führt. Die Läden sind eine interessante kleine Welt für sich. | V. | Henszlmann Imre utca 1 | www.retrock.com | U-Bahn 2: Astoria

Tango classic/Hampel Katalin

Diese hochwertige Damenmode aus Leinen, Brokat und Samt (Kostüme, Blazer, Abendkleider) orientiert sich bei den Schnitten und Details an folkloristischen Elementen und zeichnet sich durch eine sehr tragbare Eleganz aus. Zum Tango-Laden und zum benachbarten Laden der Designerin Katalin Hampel geht es durch einen schmalen Eingang, der zu einem schönen Hinterhof führt. | V. | Váci utca 8 | www.tangoclassic.hu | U-Bahn 1: Vörösmarty tér

Wamp Designmarkt

Vornehmlich junge Designer und Kunsthandwerker präsentieren sich auf dem einmal im Monat stattfindenden Markt Wasárnapi Művést Piac, kurz Wamp genannt. Zumeist am 3. So im Monat (10-18 Uhr). | Erzsébet tér | im Winter (Nov.-März) bislang im Haus der Zukunft (Jövő Háza) | II. | Fény utca 20-22 | U-Bahn 1, 2: Deák Ferenc tér | U-Bahn 2: Moszkva tér | www.wamp.hu

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Kunst, Handwerk und Design

Ajka Kristály

Die traditionelle Kunst der Glasherstellung wird in Ungarn noch von einigen Glasbläsereien gepflegt. Eine davon ist Ajka in Westungarn. Außer Ajka-Glas finden Sie hier auch Zsolnay-Porzellan. | V. | Kigyó utca 4 | U-Bahn 3: Ferenciek tere

Herender Porzellan

Das Klassische aus Ungarn, das schon von Queen Victoria bei der Weltausstellung 1896 für den königlichen Gebrauch gewählt wurde. Die 1826 gegründete Manufaktur erreichte unter dem Inhaber Mór Fischer, der 1839 mit der Porzellanherstellung begann, Weltruhm. Den Durchbruch brachten die Weltausstellungen in Wien (1845), London (1851), New York (1853) und Paris (1855). | www.herend.com | VI. | Andrássy út 16 | I. | Szentharomság utca 5 | Hadik Shop | U-Bahn 1: Opera | Burgbus (Várbusz), Bus 16

Herend-Keramik

Moderner Landhausstil statt Folklore: Herend-Keramik (Herendi Majolika) gibt es in vielen schönen Designs und Farben. Auf dem Burgberg in der Fortuna Galéria. | I. | Tárnok utca 10 | Burgbus (Várbusz)

Zsolnay-Porzellan

Die durch den ungarischen Jugendstil international bekannt gewordene Manufaktur steht heute für neue Formen und ein freieres Design. Die 1853 von Miklós Zsolnay gegründete Manufaktur machte im 19. Jh. auf allen Weltausstellungen Furore. | V. | Váci utca 19-21 | U-Bahn 1: Vörösmarty tér

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Schuhe

Juhos

Juhos ist nicht nur ein Markenzeichen für handgearbeitete Schuhe. Auch die fertig zu kaufenden sind erstklassig gearbeitet, topchic und haben, gemessen an der Qualität, günstige Preise (ab 100 Euro). | V. | Váci utca 10 | www.juhoscipo.hu | U-Bahn 1: Vörösmarty utca

Tisza Cipő

Diese Marke aus der kommunistischen Ära hat es geschafft, zum Kult zu werden. Junge Ungarn entdecken die Schuhe mit dem stilisierten „T“ als coole Alternative zu den gängigen Labels. Männer- und Frauenschuhe, auch Sportswear. | V. | Károly körút 1 | www.tiszacipo.hu | U-Bahn 3: Deák Ferenc tér

Vass

Vass ist eine Institution! Die handgearbeiteten Schuhe aus dieser Traditionswerkstatt stehen der besten Londoner und Münchner Maßarbeit in nichts nach. In dem kleinen Laden gibt es fertige Herren- und Damenschuhe - oder man lässt Maß nehmen für einen eigenen Leisten. | V. | Haris köz 2 | U-Bahn 3: Ferenciek tere

Unterhaltung

Bei den Erben Béla Bartóks

Oper, Konzert und Operette sind in Budapest ebenso erstklassig wie Kneipen und Clubs

Was darf es sein? Budapest-Besucher finden ein abwechslungsreiches Abendprogramm. Zum Angebotsreigen gehört die Operette ebenso wie das klassische Konzert und eine bunte junge Musikszene.

Ungarns Musikleben profitiert bis heute vom Einfluss der großen Musikpädagogen Zoltán Kodály und Béla Bartók, die sich nicht nur durch ihre Kompositionen, sondern auch durch ihr Engagement für die Musikerziehung einen Namen machten. Und nicht nur die Liebhaber klassischer Musik kommen auf ihre Kosten. Budapest hat eine interessante Jazzszene, die in Clubs und auf Schiffen zu Hause ist. Doch die Jazzmusiker haben keinen leichten Stand beim Publikum. Es werden immer wieder Clubs eröffnet - und geschlossen, weil sich der Betrieb nicht trägt. Die jungen Leute zieht es vor allem in die Musikcafés und -clubs mit Funk, House, Pop und Partyevents. Die junge Szene orientiert sich an internationalen Trends und ist vielseitig, doch im Großen und Ganzen weniger exaltiert als in anderen Metropolen. Die vielen Studenten der Stadt müssen mit ausgesprochen bescheidenen Budgets auskommen.

Die Budapester sind eifrige Theatergänger, für Touristen ist die Sprachbarriere aber meist unüberwindlich. Ein Opernbesuch sollte dagegen auf jeden Fall auf dem Programm stehen, schon des großartigen Ambientes wegen. Seinen festen Platz hat das Musical, doch auch die gute alte Operette konnte sich in der Heimat von Franz Léhar und Imre Kálmán (Emmerich Kalman) erfolgreich behaupten. Die modernen Kinos sind vor allem bei den Jugendlichen und Studenten ein Hit. Die aktuellen internationalen Filme werden meistens in der Originalsprache (mit ungarischen Untertiteln) gezeigt.

Zum Nachtleben in Budapest gehören auch die Revuen und alles, was dem Stichwort „Rotlicht“ zuzuordnen ist. Wie überall auf der Welt ist in der „Reeperbahnszene“ größte Vorsicht geboten. Sie hat ihre Gefahren, eigenen Spielregeln und Gesetze.

In den Wochenzeitungen, z. B. in der „Budapester Zeitung“, findet sich ein Veranstaltungskalender. Im Internet finden Sie einen umfassenden Überblick unter www.kulturinfo.hu.

Unterhaltung

Bars und Kneipen

AbSzint

Das Café und Restaurant zelebriert die Absinthkultur in Vollendung. Das berauschende Getränk aus Wermut, Fenchel und Anis hat bei der zumeist jüngeren Klientel Kultstatus. | Tgl. | VI. | Andrássy út 34 | www.abszint.hu | U-Bahn 1: Opera

Beckett s

Diese irische Bar mit Restaurant und Sommerterrasse gehört zu den Top Ten der Budapester Szenetreffpunkte, vor allem für die in Budapest lebenden Geschäftsleute. Man hört mehr Englisch als Ungarisch. | Tgl., Bar/Pub ab 12 Uhr | V. | Bajcsy Zsilinszky út 72 | www.becketts.hu | U-Bahn 3: Arany János utca

Café Miro Grande

Wer Szeneatmosphäre in stilvollem Ambiente genießen will, trinkt seine Cocktails und seinen Wein im Miro Grande. Die gute Küche leitet ein Franzose, der sich in seiner Heimat einen Michelinstern erkochte. | Tgl. 11-2 Uhr | VI. | Liszt Ferenc tér 9 | www.cafemiro.hu | U-Bahn 1: Oktogon

Janis Pub

Gemütlicher irischer Pub, es wird auch Livemusik gespielt. | Mo-Sa ab 16 Uhr | V. | Király Pál utca 8 | www.janispub.hu | U-Bahn 3: Kálvin tér

Mosselen

30 Biersorten werden frisch vom Fass gezapft. In diesem belgischen Pub können Sie auch gut essen und frühstücken. | Tgl. ab 12 Uhr, Frühstück 8.30-11.30 Uhr | XIII. | Pannónia utca 14 | Tel. 4520525 | www.mosselen.hu | U-Bahn 3: Nyugati pályaudvar, Straßenbahn 4, 6

Old Amsterdam

Urgemütlicher Pub, sowohl tagsüber als auch abends eine gute Adresse - auf ein Bier, zum Essen und Abschalten. | Mo-Fr ab 8 Uhr, Sa, So ab 12 Uhr | V. | Királyi Pál utca 14 | www.oldamsterdam.hu | U-Bahn 3: Kálvin tér

Pesti Est Café

Ein sehr beliebtes Kaffeehaus am „Budapester Broadway“. Abends gibt es Liveprogramme und Musik. | Tgl. | VI. | Liszt Ferenc tér 5 | U-Bahn 1: Oktogon, Straßenbahn 4, 6

Szimpla

Im Sommer ist der Szimpla kert, der Biergarten, eine coole Location. Ein Kaminschlot und bröckelnde Häuserwände säumen einen Innenhof, der bei jungen Budapestern angesagt ist. Ganzjährig geöffnet sind das Café Szimpla und das Restaurant Dupla. Biergarten im Sommer | tgl. ab 12 Uhr geöffnet | VII. | Kazinczy utca 14 | U-Bahn 2: Astoria; Café | Mo-Fr 10-2, Sa/So ab 12 Uhr, Restaurant tgl. | VII. | Kertész utca 48 | Straßenbahn 4, 6 | www.szimpla.hu

Wall Street

Von mittags bis nachts ist das Restaurant mit Bar ein angesagter Rahmen zum Essen und Trinken (auch draußen). Drinnen englisches Clubambiente, jede Art Drinks und ein Raucherkabinett. | Mo-Fr, So ab 12, Sa ab 18 Uhr | V. | Andrássy út 19 | www.wallstreetbudapest.hu | U-Bahn 1: Opera | Bus 4

Unterhaltung

Kasinos

Várkert Casino

In historischem Ambiente im einstigen Wasserwerk des Burgschlosses. Das meistbesuchte Casino der Stadt, mit eigener Schiffsanlegestelle an der Donau. | Tgl. 0-24 Uhr | I. | Ybl Miklós tér 9 | www.varkert.com | Bus 86

Unterhaltung

Landestypisches

Budaer Redoute/Budai Vigadó

Hier treten die großen Folkloreensembles auf, wie das Staatliche Ungarische Volkstanzensemble oder das Rajkó-Ensemble. Meist Di, Do und Sa. | I. | Corvin tér 8 | Tel. 3172754 und Tel. 2015928 | www.ticket.info.hu | Bus 86

Unterhaltung

Kinos

Művész, Uránia, Puskin

Diese drei sind die klassischen, komplett restaurierten alten Kinotempel. Das stilvolle Ambiente der Kinos passt zur Qualität der Programme. Hier laufen in erster Linie anspruchsvolle Filme (keine Actionfilme). Művész:, Uránia:, Puskin: VI. | Teréz körút 30 | U-Bahn 3: Nyugati pályaudvar; Uránia: VII. | Rákóczi út 25 | U-Bahn 2: Blaha Lujza tér, Bus 7; Puskin: V. | Kossuth Lajos utca 18 | U-Bahn 3: Ferenciek tere

Palace Cinemas

Bei den Jungen sind die neuen Hollywood-Multiplexkinos sehr beliebt. Hier laufen die technisch aufwendigen und eher in Richtung Action gehenden internationalen Filme. Diese Kinos sind die Anziehungspunkte der großen Shopping- und Freizeitzentren Westend City Center und MOM Park.

Unterhaltung

Opern, Konzerte und Musicals

Donaupalast/Duna Palota

In dieser neobarocken Musikhalle finden Konzerte des Donau-Symphonieorchesters statt, das vor allem populäre Stücke von Lehár, Brahms, Liszt, Strauß, Kálmán, Haydn oder Schubert spielt. Mo, Mi und Fr steht zumeist das Folkloreensemble Rajkó auf dem Programm. | V. | Zrínyi utca 5 | Tel. 2355500 | Bus 15

Erkel-Theater/Erkel Színház

Benannt ist das Theater nach dem Komponisten Ferenc Erkel (1810 bis 1893), der mit „Laszló Hunyadi“ (Uraufführung 1844) eine Art Nationaloper schuf. | Wegen Renovierung voraussichtlich bis 2011 geschlossen | VIII. | Köztársaság tér 8 | U-Bahn 2: Keleti pályaudvar, Bus 7, 7A, 78

Liszt-Ferenc-Musikakademie/Zeneakadémia

Die 1904-07 errichtete Akademie ist die bedeutendste Musikhochschule Ungarns. Sie hat zwei Konzertsäle, in denen klassische Konzerte stattfinden. Der große Saal ist ein Meisterwerk des Jugendstils. In den heiligen Hallen der Musikakademie werden auch Walzer- und Operettenshows (April-Okt. Mi, Fr 20.30) gezeigt. | VI. | Liszt Ferenc tér 8 | Tel. 3420179 | U-Bahn 1: Oktogon, Straßenbahn 4, 6

Lustspieltheater/Vígszínház

Das 1896 eröffnete Haus ist architektonisch ein Meisterwerk des Eklektizismus. Gespielt werden u. a. Klassiker wie Arthur Miller, William Shakespeare und Friedrich Dürrenmatt. Zu sehen sind auch gute Produktionen, für die man kein Ungarisch verstehen muss, wie „Dschungelbuch“ oder das Tanzstück „Let s dance together“. | Juni-Sept. Theaterpause | XIII. | Pannónia utca 1 | am Szent István körút | Tel. 3404650 | www.vigszinhaz.hu | Straßenbahn 2, 4, 6

Madách-Theater/Madách színház

„Das Phantom der Oper“ mal anders: Das Madách-Theater erhielt als erste Bühne das Recht, das Musical von Andrew Lloyd Webber nach eigenen Vorstellungen zu inszenieren. Von der Choreografie über das Bühnenbild bis zu den Kostümen ist alles neu. | Aug. geschl. | VII. | Erzsébet körút 29-33 | Tel. 4782041 | www.madachszinhaz.hu | Straßenbahn 4, 6

Nationales Tanztheater/Nemzeti Tanc Színház

Hier treten nationale und internationale Ballettcompagnien auf. Mit dem Theaterraum im Palast der Künste hat das Tanztheater einen weiteren attraktiven Spielort; mehrere Bars und die großzügigen Räumlichkeiten machen auch die Pause zum Vergnügen. | I. | Színház utca 1-3 | www.nemzetitancszinhaz.hu | Burgbus (Várbusz), Bus 16

Oper/Operaház

Zur großen Kunst, die auf dem Spielplan steht, gesellt sich der optische Hochgenuss, den die Oper bietet. In der Pause auf einem der Balkone zur Andrássy-Straße zu stehen ist ein besonderes Erlebnis. Besichtigung der Oper tgl. 15 oder 16 Uhr, Tickets gibt es im Shop der Oper (an der Seite, in der Hajós utca). | VI. | Andrássy út 20 | Tel. 3327914 | www.opera.hu | U-Bahn 1: Opera

Operettenschiff

Es singen Künstler des Operettenhauses und der Oper. Stimmungsvolle, zweistündige abendliche Schiffsreise mit oder ohne Essen (ab Anleger am Vigadó tér). | 6. April-31. Okt. Mo, Mi, Fr, So 20 Uhr, Karten per Onlinebestellung oder in Hotels und Vorverkaufsstellen | Tel. 4020063 | Fax 4020064 | www.operetthajo.hu

Operettentheater/Operettszínház

Renoviert wurde nicht nur das Theater - auch die Aufführungen sind glänzender denn je. Hervorragende Künstler und moderne Inszenierungen zeigen selbst Klassiker wie „Gräfin Maritza“ in neuem Licht. Zum Repertoire gehören auch Musicals wie „Mozart“ oder „Die Schöne und das Biest“. Im Rahmen einer Führung können Sie hinter die Kulissen des Theaters schauen. Man bekommt z. B. die Künstlergarderoben, Kostüme und die Kulissenwerkstatt zu sehen (Informationen bei Tourinform, Kapitel „Praktische Hinweise“). | VI. | Nagymező utca 19 | Tel. 3532172 | Bus 78

Pester Redoute/Pesti Vigadó

Mit der Renovierung wurde der traditionsreiche Musentempel (Operette, Konzerte) zu einem blendend schönen Schmuckstück am Donauufer. | V. | Vigadó tér 2 | Tel. 3184619 | U-Bahn 1: Vörösmarty tér

Unterhaltung

Livemusik

A38

Ein prima Abenderlebnis, denn das Schiff hat auf dem oberen Deck ein Restaurant, und darunter liegt der Raum für Konzerte. Zum vielfältigen Musikangebot gehören z. B. Auftritte von Bands aus Osteuropa, die oft einen Crossover aus Rock, Jazz und Folklore bieten. | Tgl. | XI. | auf der Budaer Seite unweit der Petőfi-Brücke | www.A38.hu | Straßenbahn 4, 6

Avocado Musikcafé

Abends spielt eine Band oder legt ein DJ auf, tagsüber ist das Avocado ein Caférestaurant mit einer etwas anderen Speisekarte. Auf der stehen z. B. tatsächlich Avocadogerichte. | Tgl. ab 10.30 Uhr | V. | Nyáry Pál utca 9 | www.avocadorestaurant.hu | U-Bahn 3: Ferenciek tere

Bahnhof music club

Musik und Action auf vier Etagen im Westbahnhof - auf jeder Ebene andere Musik, von Pop über House/Trance bis zu populärer ungarischer Musik. Etwas zu essen gibt es auch, beispielsweise Pizza und Salate. | Fr, Sa ab 22 Uhr | VI. | Teréz körút 55 | www.bahnhof.hu | U-Bahn 3: Nyugati pályaudvar

Cactus Juice

Am Wochenende steigen die Partys, ansonsten ist das Cactus Juice ein Pub mit Musik. | Mo-Sa ab 12, So ab 16 Uhr | I. | Jókai tér 5 | www.cactusjuice.hu | U-Bahn 1: Oktogon

Columbus Jazzboot

Die feine Art, Jazz zu genießen. Die Tischdecken sind ebenso blütenweiß wie die Jacken der Kellner. Das Essen ist gediegen gut, das Programm bietet namhafte Jazzbands. Das zum Jazzclub umgestaltete Schiff liegt zwischen der Kettenbrücke und dem Vigadó-Platz. | Tgl. | V. | Vigadó tér 4 | Straßenbahn 2

Jazz Garden

Echter Jazzclub mit guter Musik und guter Küche. | Mo-Do ab 8, Fr, Sa ab 18, So ab 13 Uhr | V. | Veres Pálné utca 44/a | www.jazzgarden.hu | Straßenbahn 47, 49

Kultiplex

Das Kultiplex ist angesagt bei Intellektuellen und Freaks, die (noch) nichts mit dem Establishment am Hut haben. Bands oder Diskjockeys machen die Musik. | Tgl. | IX. | Kinizsi utca 28 | Straßenbahn 2

Margareteninsel

Im Sommer gibt abends das Partyvolk den Ton an, vor allem am Wochenende. Von der Margaretenbrücke kommend (vom Hauptweg links) sind Sie nach wenigen Gehminuten bei der Cha-Cha-Cha-Terrasse (Mai bis Sept. 16-6 Uhr | www.chachacha.hu) - dort legen DJs auf. Hinter dem großen Springbrunnen liegt das Holdudvar (vom Hauptweg rechts | www.holdudvar.net) , das in den Wochenendnächten fest in der Hand junger Partyfans ist. Hier gibt s auch Kickertische und Tischtennisplatten. Ansonsten ist der elegante klassizistische Bau (einst das Casino) ein normales Caférestaurant. Eine schicke Adresse in bester Donaulage ist das Copacabana Beach (Do, Fr, Sa ab 21 Uhr | www.copacabana.hu) mit Cocktailbar und Grill (unter der Árpádbrücke, Eingang: eine kleine Tür in einem Brückenpfeiler). | XIII. | Straßenbahn 4, 6 und Bus 26

Old Man s Music Pub

Täglich ab 21 Uhr spielen Bands Jazz, Soul oder Funk, Country, Blues oder Swing. Entspannte Atmosphäre und gute Küche (Mo-Sa 15-4 Uhr). | VII. | Akácfa utca 13 | www.oldmans.hu | U-Bahn 2: Blaha Lujza tér

West-Balkán

Einer der angesagtesten Clubs und Szenetreffs der Stadt. Livemusik, bekannte DJs, Mottopartys. | Tgl. ab 14 Uhr | VIII. | Kisfaludy utca 36 | hinter dem Corvin-Kino | U-Bahn 3: Ferenc körút

Uebernachten

Gut gebettet

First-Class-Hotels haben Hochkonjunktur, und auch allgemein geht der Trend zu deutlich mehr Komfort

Budapest kann sich in der Spitze, bei den Vier- und Fünfsternehotels, mit jeder anderen Metropole messen. Die Zahl der Luxusherbergen steigt von Jahr zu Jahr, und sie sind bestens ausgelastet.

Das liegt vor allem daran, dass Budapest die wirtschaftliche Drehscheibe des Landes und ein bedeutender Konferenzstandort ist. Für Besucher, die Lust auf einen erstklassigen Rahmen, aber nicht auf die stolzen Preise haben, sind vor allem die Wochenendtarife und die Packages der First-Class-Hotels interessant. Im mittleren Preissegment hält der Trend zu mehr Ausstattungskomfort an. Sehr einfache Hotels sind fast ausgestorben, weil sich kaum noch Gäste dafür finden. Im preisgünstigeren Segment verläuft die Trennlinie zwischen Hotels auf Drei-Sterne-Niveau und Pensionen. Günstige Übernachtungen bieten Hostels (www.hostels.hu), die natürlich entsprechend einfach ausgestattet sind, und Studentenwohnheime (im Juli und August), deren Standard jedoch deutlich unter denen westlicher Wohnheime liegt.

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Hotels Kategorie gehoben

Danubius Health Spa Resort Margitsziget

Das einstige Thermalhotel Margitsziget auf der Margareteninsel hat sich durch die luxuriöse Wellnessausstattung zu einer Top-Entspannungsoase gemausert. Ihr Herzstück sind die modernen Poolanlagen und vielseitige Wellness- und Schönheitsbehandlungen. 267 Zi. | Tel. 8894700 | Fax 8894988 | www.danubiushotels.com/margitsziget | Bus 26

Danubius Hotel Astoria

Auch die Fassade des traditionsreichen Eckhauses von 1914 soll bald wieder in altem Glanz erstrahlen. Im Inneren bietet das Astoria mit seinem Empirefoyer viel eleganten, behaglichen Charme. Ein Teil der Zimmer wurde bereits renoviert. Nostalgisch schön ist das Café Astoria Mirror. 130 Zi. | V. | Kossuth Lajos utca 19-21 | Tel. 8896000 | Fax 8896091 | www.danubiushotels.com/astoria | U-Bahn 2: Astoria

Danubius Hotel Gellért

Das Gebäude ist ein Jugendstil-Prachtbau aus dem Jahr 1918. Doch was Ausstattung und Service betrifft, hinkt das berühmte Hotel anderen Häusern in dieser Kategorie hinterher. Kur- und Wellnessgäste schätzen es wegen der Nähe zum Gellért-Bad. Auch für Nichthotelgäste ist die Brasserie mit Terrasse (Donaublick) ein beliebter Anziehungspunkt. 234 Zi. | XI. | Szent Gellért tér 1 | Tel. 8895500 | Fax 8895505 | www.danubiushotels.com/gellert | Straßenbahn 49

Hilton Budapest

Mit der renovierten Lobby bietet das Hilton seinen Gästen ein neues, feines Entrée. Das Hotel fasziniert durch seine Lage auf dem Burgberg und die Einbeziehung historischer Elemente in die Architektur. Zu sehen sind z. B. Teile eines Kirchenschiffs und der Nikolausturm. 322 Zi. | I. | Hess András tér 1-3 | Tel. 8896600 | Fax 8896644 | www.budapest.hilton.com | Bus 16, Burgbus (Várbusz)

K + K Hotel Opera

Den Ton gibt das Design der großen Klassiker an - Le Corbusier, Eileen Gray, Charles Eames, Philippe Starck. Service und Atmosphäre verdienen Bestnoten. Angesagter Treffpunkt ist die Bistrobar. 206 Zi. | VI. | Révay utca 24 | Tel. 2690222 | Fax 2690230 | www.kkhotels.com | U-Bahn 1: Opera

Lanchíd 19

Mit diesem neuen Designtempel huldigen die Architekten dem Baumaterial Glas. Die Innenarchitektur setzt auf Klassiker wie Alvar Alto und eigens für das Haus entwickeltes Design. Im Foyer gibt ein Glasboden den Blick auf römische Ruinen frei. 47 Zi. | I. | Lanchíd utca 19 | Tel. 4191900 | Fax 4191919 | www.lanchid19hotel.hu | Bus 86

Marriott Budapest

Es heimst immer wieder Auszeichnungen als beliebtestes Businesshotel ein. Und was seine Lage angeht, ist das zehnstöckige Hotel nicht zu toppen: Alle Zimmer haben Donaublick, und sie werden komplett neu eingerichtet und gestaltet. 362 Zi. | V. | Apáczai Csere J. utca 4 | Tel. 4865000 | Fax 2665000 | www.marriott.com | U-Bahn 1: Vörösmarty tér, Straßenbahn 2

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Hotels Kategorie standard

Ambra

Schickes kleines Hotel nahe der neuesten Szenemeile Király utca. Die Renovierung der ersten 16 Zimmer war ein voller Erfolg: Die Räume sind ein feiner Mix aus Komfort und zeitgemäßem Design. Auch Apartments und allergikerfreundliche Zimmer. 2008 ist das „Upgrading“ abgeschlossen. 35 Zi. | VII. | Kisdiófa utca 13 | Tel. 3211533 | Fax 3211540 | www.hotelgarden.hu/ambra | U-Bahn 1: Opera

Atrium Hotel

Die Architektur und das Design dieses neuen Hotels schaffen eine lichte, lichtdurchflutete Atmosphäre. Viel Weiß und feine Türkis-, Blau- und Gelbtöne geben ihm eine elegantheitere Note. 72 Zi. | Tel. 2990777 | Fax 2156090 | www.hotelatrium.hu | VIII. | Csokonai utca 14 | U-Bahn 2: Blaha Lujza tér

Burg Hotel

Gegenüber der Matthiaskirche. Gute Zimmergröße und Ausstattung, freundlicher Service. Kein Fahrstuhl. 26 Zi. | I. | Szentháromság tér 7-8 | Tel. 2120269 | Fax 2123970 | www.burghotelbudapest.com | Burgbus (Várbusz), Bus 16

Casa Sol

Ein neues Apartmenthotel mit großzügigen Räumen und eleganter Einrichtung. Auch Frühstücksbuffet und Bar. Etwas außerhalb des Innenstadtkerns, aber es besteht eine gute Anbindung mit öffentlichen Verkehrmitteln. 24 Zi. | VIII. | Baross utca 108 | Tel. 2105427 | Fax 2108006 | www.casasol.hu | Bus 83

Domina Fiesta

Das neue Hotel in der Király utca fügt sich äußerlich in das historische Ambiente ein und ist innen ein überzeugendes Beispiel für die Qualität modernen Designs. Im Restaurant mit schönem Natursteinmauerwerk und Gewölbedecken aus Ziegelsteinen spielen abends Zigeunermusiker, am Wochenende gibt es Folklore. 112 Zi. | VI. | Király utca 20 | Tel. 3283000 | Fax 2666024 | www.dominafiesta.com | U-Bahn 1, 2, 3: Deák Ferenc tér

Erzsébet

Das 1873 eröffnete Haus in idealer Innenstadtlage ist von der Einrichtung der Zimmer bis zur technischen Ausstattung grundlegend modernisiert. Gehobenes Drei-Sterne-Niveau. 123 Zi. | V. | Károlyi Mihály utca 11-15 | Tel. 8893710 | Fax 8893763 | www.danubiushotels.com | U-Bahn 3: Ferenciek tere

Mercure Korona

Verkehrsgünstig am Kleinen Ring (Kiskörút) gelegen, profitiert das Hotel mit den relativ kleinen Zimmern von der lebendigen Atmosphäre der Umgebung. 424 Zi. | V. | Kecskeméti utca 14 | Tel. 3174111 | Fax 3183867 | www.mercure-korona.hu | U-Bahn 3: Kálvin tér | Straßenbahn 47, 49

Parlament

Direkt beim Parlament. Das neue, stilvolle Haus, innen in modernem Minimal-Art-Design, bietet für seine Klasse und Toplage ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. 65 Zi. | V. | Kálmán Imre utca 19 | Tel. 3746000 | Fax 3730843 | www.bestwestern.hu | U-Bahn 2: Kossuth Lajos tér

Pest

Aus einem der ältesten Häuser der Theresienstadt machten die Architekten-Inhaber ein Schmuckstück. Sie integrierten Teile des alten Mauerwerks und restaurierten auch den schönen alten Innenhof. Ein weiterer Pluspunkt ist die Lage unweit der Andrássy út. 25 Zi. | VI. | Paulay Ede utca 31 | Tel. 3431198 | Fax 3519164 | www.hotelpest.hu | U-Bahn 1: Opera

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Hotels

Baross

Hinter dem unscheinbaren Eingang (nahe dem Ostbahnhof) liegt um einen Innenhof ein wunderschönes Art-nouveau-Ensemble, das man vom Panoramafahrstuhl zur Hotelpension im 5. Stock bestaunen kann. Das Haus bietet jeden Komfort, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ein sehr gepflegtes, freundliches Ambiente. 45 Zi. | VII. | Baross tér 15 | Tel. 4613010 | Fax 3432770 | www.barosshotel.hu | U-Bahn 2: Keleti pályaudvar

Best Western Hotel Orion

Mit der Renovierung der Zimmer hat das Hotel den Anschluss an moderne Ausstattungsansprüche gefunden. Ein weiterer Pluspunkt ist die donaunahe Lage auf der Budaer Seite der Elisabethbrücke. 30 Zi. | Döbrentei utca 13 | Tel. 3568583 | Fax 3755418 | www.bestwestern.com | Bus 86

Central Basilika

Hervorragend ist nicht nur die Lage dieses neuen Hotels, sondern auch der Preis. Es liegt direkt bei der St.-Stephans-Basilika (am autofreien Vorplatz der prächtigen Kirche) und bietet besten Dreisternekomfort. 46 Nichtraucherzi. | V. | Hercegprimás utca 8 | Tel. 3285010 | Fax 3285019 | www.hotelcentral-basilica.hu | U-Bahn 1: Bajcsy-Zsilinszky út

Central Dominik Panzió

Die Pension liegt in der Tat sehr zentral, im Herzen der Pester Innenstadt (100 m von der Prachtstraße Andrássy út). Gut und modern ausgestattete Zimmer. 20 Zi. | Tel. 4131649 | Fax 4131649 | www.dominikpanzio.hu | VI. | Szív utca 13 | U-Bahn 1: Koldáy körönd

City Hotel Mátyás

Das Frühstück wird im berühmten Matthias-Keller mit seinem üppigen Dekor serviert. Das Hotel liegt über diesem Traditionsrestaurant. Zur Shoppingmeile Váci utca sind es nur 50 m. 85 Zi. | V. | Március 15. tér 7 | Tel. 3384711 | Fax 3179086 | www.cityhotelmatyas.hu | U-Bahn 3: Ferenciek tere

Golden Park

Der sandsteinfarbene Gründerzeitbau gegenüber dem Ostbahnhof könnte auch eine First-Class-Adresse sein, doch umgesetzt wurde ein anderes Konzept: Das Hotel garni bietet bei den recht günstigen Innenstadtpreisen ein großzügiges Ambiente und tadellose Komfortzimmer. 172 Zi. | VIII. | Baross tér 10 | Tel. 4774790 | Fax 4774792 | www.goldenparkhotel.hu | U-Bahn 2: Keleti pályaudvar

Ibis Centrum

So freundlich wie das gesamte Ambiente sind auch Ton und Service in diesem in der Fußgängerzone Ráday utca gelegenen Hotel. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut. 126 Zi. | IX. | Ráday utca 6 | Tel. 4564100 | Fax 4564116 | www.ibis-centrum.hu | U-Bahn 3: Kálvin tér

Swing

Ein kleines Hotel mit Charakter. Es öffnet sich nach hinten und nach oben in Stadthäuser, die einen Innenhof umschließen. 35 Zi. | IX. | Ferenc körút 19-21 | Tel. 2174436 | Fax 2174436 | www.swinghotel.hu | U-Bahn 3: Ferenc körút, Straßenbahn 4, 6

Hotel Vadvirág Pension

Die beiden schönen Villen in Buda mit Blick über die Stadt sind in großbürgerlichem Stil (Samtbezüge, Kanapees usw.) eingerichtet. Zu manchen Zimmern gehört eine Terrasse. 14 Zi. | II. | Nagybányai út 18 | Tel. 2750200 | Fax 2750200 | www.hotelvadviragpanzio.hu | Bus 5 ab Moszkva tér bis Pasaréti tér, dann eine Station mit Bus 29

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Jugendherbergen

Mellow Mood Central Hostel

Das Hostel befindet sich in Spitzenlage im Herzen der Innenstadt. Vom Einzel- und Doppelzimmer mit eigenem Bad bis zu 8-Bett-Zimmern mit Gemeinschaftsduschen, überall Holzfußböden. Die Ausstattung ist einfach, aber ansprechend und sauber. 21 Zi. | V. | Béci utca 2 | Tel. 8012700 | www.mellowmoodhostel.com | U-Bahn 1, 2: Deák Ferenc tér

Red Bus Hostel

Zentral, nahe der Synagoge, im ersten Stock (unten klingeln). Saubere hohe Altbauräume, Frühstück, Internetzugang, Küche und Waschmaschinen. Sehr preiswert ist ein Etagenbett in einem Vier- oder Sechsbettzimmer (ca. 11 Euro). Doppelzimmer ca. 29 Euro. | V. | Semmelweis utca 14 | Tel. 2660136 | www.redbusbudapest.hu | U-Bahn 2: Astoria

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Luxushotels

Corinthia Grand Hotel Royal

Das alte Grand Hotel Royal entstand 2003 wieder in alter, neuer Pracht. Ein schöner Ort für einen Kaffee ist die Brasserie Royal im Atriumhof. 441 Zi. | ab 140 Euro | VII. | Erzsébet körút 43-49 | Tel. 4794000 | Fax 4794333 | www.corinthiahotels.com | U-Bahn 1: Oktogon, Straßenbahn 4, 6

Four Seasons Gresham Palace

Jugendstilpracht vom Allerfeinsten bietet dieses Hotel an der Kettenbrücke. Das wunderbare Interieur lässt sich auch bei einem Kaffee oder Lunch genießen. 169 Zi. | ab 250 Euro | V. | Roosevelt tér 5-6 | Tel. 2686000 | Fax 2685000 | www.fourseasons.com/budapest | U-Bahn 1: Vörösmarty tér | Straßenbahn 2

Le Meridien

Das Grandhotel setzt auf klassische Eleganz, von der Lobby mit Kamin bis zum Restaurant Le Bourbon mit Art-déco-Kuppel und dem Health Club mit einem Pool mit Glasdach. 218 Zi. | ab 140 Euro | V. | Erzsébet tér 9-10 | Tel. 4295500 | Fax 4295555 | www.budapest.lemeridien.de | U-Bahn 1, 2, 3: Deák Ferenc tér

New York Palace Budapest

Das prachtvolle Gebäude mit dem Turm zieht alle Blicke auf sich. Was die Inhaber des imposanten Fünfsternetempels versprachen, haben sie wahr gemacht: Es ist ein „Botschafter der italienischen Lebensart“. 107 Zi. | ab 180 Euro | VII. | Erszébet körút 9-11 | Tel. 8866111 | Fax 8866199 | www.newyorkpalace.hu | U-Bahn 2: Blaha Lujza tér

Mit Kindern unterwegs

Baden, staunen, Ziegen füttern

Kleine Gäste können in Budapest viel erleben

Mit Kindern unterwegs

Mit Kindern unterwegs

Aquarena-Wasserpark

Der terrassenförmig angelegte Erlebnispark bietet jede Menge Action und Fun, beispielsweise 26 Rutschbahnen und eine blaue Höhle. | Mai-Sept. tgl. 9-19 Uhr | Eintritt 4900 Ft., Kinder unter 1,30 m 2500 Ft., bis 3 Jahre frei | www.aquarena.hu | HÉV ab Örs Vezér tér/Endstation U-Bahn 2 Richtung Gödöllő, Station Mogyoród, von dort direkter Bus

Auf Tour mit dem Bringómobil

Zu mieten sind die lustigen offenen Gefährte auf der Margareteninsel. Dort können Eltern und Kinder einen ganzen Tag verbringen. Bringós gibt es z. B. als Tandem, für Kleinkinder oder Familien (vier Personen), elektrisch, oder Sie treten in die Pedale. Bringóhinto | Margitsziget | Alfréd sétány 1 | www.bringohinto.hu | Bus 26, 106 (Árpádbrücke)

Károlyi Kert

Eine gepflegte grüne Oase nahe der Ringstraße Múzeum körút, von einem schmiedeeisernen Zaun und Toren umgeben. Ein Teil dieses Gartens ist ein Kinderspielplatz. | V. | Károlyi kert | U-Bahn 2: Astoria

Kindereisenbahn

Die Schmalspurbahn, 1984 speziell für Kinder gebaut, wird von Kindern (natürlich unter Aufsicht) betrieben. Die waldreiche Strecke ist 11 km lang. Anfahrt: vom Moszkva tér mit der Straßenbahn 56 zur Station der Zahnradbahn (Városmajor), die zum Berg Széchenyi-hegy fährt. Von dort geht es zu Fuß zur Station der Kindereisenbahn. Haltestellen der Bahn sind auch gute Ausgangspunkte für Ausflüge in die Budaer Berge. So führt z. B. ein kurzer Weg von der Station János-hegy zur Aussichtswarte Elisabeth, dem höchsten Punkt der Stadt. Von der Station Szepjuhászné führen Waldwege zu Aussichtspunkten auf dem Berg Hárs. | Gyermekvasút | Mai-Aug. tgl. 9-19 Uhr, Sept. bis April Di-So 9-17 Uhr | Fahrpreis 600 Ft., Kinder 300 Ft. | www.gyermekvasut.hu

Palatinus-Strandbad

Das Freibad in einem großen Parkgelände mit seinen elf Becken und fünf Rutschen (vier 120 m lange Rutschen, eine Kamikaze-Rutsche) hält eine Menge Unterhaltung und Spaß bereit. Im Hochsommer sind die Pools (auch ein Wellenbad) jedoch meist rappelvoll. | Mai-Mitte Sept. tgl. 8 bis 19 Uhr | Eintritt 1800 Ft., Kinder 1500 Ft. | Palatinus fürdő | XIII. | Margareteninsel | Bus 26

Tropicarium

Der Clou dieser 3000 m² großen Unterwasserwelt sind fünf Haie, die in einem Tunnel an den Besuchern vorbeischwimmen. Außer den riesigen Aquarien mit vielen Wassertieren und -pflanzen gibt es auch einen Tropenwald mit Reptilien und Vögeln. Kinder zieht es vor allem zu den kleinen Äffchen. | Tgl. 10-20 Uhr | XXII. | im Einkaufszentrum Campona | Nagytétényi út 37-45 | Eintritt 1700 Ft., Kinder 4-13 Jahre 1000 Ft., 14-18 Jahre und Erwachsene über 62 Jahre 1100 Ft. | www.tropicarium.hu | Bus 3, 14, 114

Vidám-Park

Ein Erlebnis- und Actionpark: historisches Karussell, Looping-Schiffschaukel, Riesenrad, Achterbahn, Dinosaurierpark und mehr. | April-Sept. tgl. 10-20 Uhr, Okt. 10-18 Uhr | Tageseintritt 2950 Ft., Kinder unter 1 m frei, 1-1,40 m 1950 Ft., spezielle Attraktionen sind zusätzlich zu bezahlen | XIV. | Állatkerti körút 14-16 | im Stadtwäldchen | www.vidam-park.hu | U-Bahn 1: Széchenyi fürdő, Trolleybus 72, Bus 4, 30 (Hősök tere)

Zoo

Bei kleinen Kindern ein Hit: das Ziegengehege. Dort darf gestreichelt und gefüttert werden. Es gibt im Zoo über 2000 Tiere. | Mai-Aug. tgl. 9-19 Uhr, Sept. bis 18 Uhr, sonst bis 16 Uhr | Eintritt 1500 Ft., Kinder 2-14 Jahre 1000 Ft., Familienkarte (2 Erwachsene, 3 Kinder) 4700 Ft. | Fővárosi Állat-és Növénykert | XIV. | Állatkerti körút (im Stadtwäldchen) 6-12 | www.zoobudapest.com | U-Bahn 1: Széchenyi fürdő, Trolleybus 72, Bus 4, 30 (Hősök tere)

Insider-Tipp

Gellért-Felsenkapelle/Gellért Sziklakápolna

Malerische Stille: Kontemplative Atmosphäre und schöne Ausblicke hält die Gellért-Felsenkapelle bereit

Rudas-Bad/Rudas Fürdő

Dampfbad-Emanzipation: Das Dampfbad des türkischen Rudas-Bades steht jetzt auch Frauen offen

Westbahnhof/Nyugati pályaudvar

Volldampf voraus: Nostalgiefahrten mit der Dampflok vom Westbahnhof zum Donauknie

Liszt Ferenc Tér

Tradition und Lifestyle: Zur Kaffeehaustradition gesellt sich eine schicke junge Cafészene - zum Beispiel am Liszt Ferenc tér

Gozsdu-Hof/Gozsdu udvar

Höfischer Glanz: Wunderbar restauriert: der Goszdu-Hof am Rand des alten jüdischen Viertels

Ungarisches Naturwissenschaftliches Museum/Magyar Természettudományi Múzeum

Star der Steine: Im Naturwissenschaftlichen Museum ist ein einzigartiger Opal zu sehen

Holocaust-Erinnerungszentrum/Holokauszt Emlékközpont

Mahnung und Gedenken: Es war ein langer Weg bis zur Dauerausstellung im Holocaust-Erinnerungszentrum. Das Ergebnis ist von großer Eindringlichkeit, der Gesamtkomplex von außergewöhnlicher Intensität und Schönheit

Auguszt

Süße Verführung: Konditortradition und Biozutaten vereinen sich in der Konditorei Auguszt zu köstlichen Kreationen

Arioso Deko & Café

Neuer Chic: Topdesign, eine kleine, feine Oase zum Relaxen und im Sommer Hinterhofatmosphäre: Arioso Deko & Café

Retrock de Luxe

Trendshow: Im Retrock de Luxe zeigen junge Modedesigner ihren angesagten Stil

Operettenschiff

Walzerseligkeit: Stimmungsvolle Töne vor großer Kulisse auf dem Operettenschiff

Margareteninsel

K.u.K.-Ambiente: Casinoglanz auf der Margareteninsel: das Restaurant Holdudvár ist am Wochenende Partylocation

Atrium Hotel

Farbsymphonie: Mit seinem ungewöhnlichen Farb- und Designkonzept läutet das Atrium Hotel eine neue, heitere Ära ein

Károlyi Kert

Summer in the City: Spielen, flirten, lesen: Der Garten Károly kert ist ein Hort der Entspannung für Kinder, aber auch für Studenten und ältere Semester

Top Highlights

Burgpalast/Budavári palota

Das Burgviertel mit dem Burgpalast, dem größten Gebäude Ungarns, ist etwa 1,5 km lang und liegt 180 m über dem Meeresspiegel. Der Burg- oder Königspalast, dieses monumentale Wahrzeichen der Stadt, wurde zwischen dem 13. und 20. Jh. dreimal völlig zerstört und im Stil der jeweiligen Epoche neu errichtet. Die erste Burg ließ König Béla IV. im 13. Jh. nach dem Mongolensturm bauen. Unter Maria Theresia (1740-80) entstand im 18. Jh. ein großer Palast. Es folgten zwei weitere Zerstörungen: durch den Unabhängigkeitskrieg von 1848 und durch die Budapest-Belagerung von 1944/45. Nach beiden Kämpfen wurde der Palast wieder aufgebaut: von 1875-1904 in mehr als der doppelten Größe, und er erhielt die markante Mittelkuppel. Bei dem bis in die 1980er-Jahre dauernden Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg konnten wertvolle Teile des mittelalterlichen Königspalasts freigelegt werden. Im Burgpalast sind die Ungarische Nationalgalerie, das Budapester Historische Museum und die Széchenyi-Nationalbibliothek untergebracht. Autos können zum Burgberg hinauffahren, aber im Sommer sind Parkplätze rar. | I. | Szent György tér | Standseilbahn vom Clark Ádám tér, Bus 16, Burgbus (Várbusz)

Fischerbastei/Halászbástya

Sie liegt hoch über der Donau am Burgberg und bietet den wohl schönsten Ausblick auf die Stadt. Die dekorative neoromanische Anlage mit ihren Gängen, Arkaden und Türmen wurde Ende des 19. Jhs. nach Plänen des Architekten Frigyes Schulek (1841-1919) errichtet, der auch die benachbarte Matthiaskirche umbaute. Der Name Fischerbastei erinnert daran, dass hier einst Befestigungsmauern standen, die von der Fischerzunft gesichert und verteidigt wurden. | I. | Szentháromság tér | Bus 16, Burgbus (Várbusz)

Ungarische Nationalgalerie/Magyar Nemzeti Galéria

Der Burgpalast ist die Heimat der ungarischen Nationalgalerie, der wichtigsten Sammlung ungarischer Kunst, die das Land zu bieten hat. Zu den ständigen Ausstellungen gehören beispielsweise ein mittelalterliches und ein Renaissance-Lapidarium, gotische Holzfiguren und Tafelbilder, spätgotische Flügelaltäre sowie Malerei und Bildhauerei des 19. Jhs. Zu sehen sind auch Werke von Mihály Munkácsy (1844-1900), dem einzigen ungarischen Maler, der sich auch international einen Namen machte. Er lebte und arbeitete in Wien, München und, über 25 Jahre lang, in Paris. | Di-So 10-18 Uhr | I. | Szent György tér 2 | Burgpalast Flügel A, B, C und D | www.mng.hu | Standseilbahn, Bus 16, Burgbus (Várbusz)

Margareteninsel/Margitsziget

Wie ein Schiff liegt der schönste Budapester Park zwischen der Margareten- und der Árpádbrücke. Das 2,5 km lange und etwa 500 m breite Naturareal ist das beliebteste Freizeitziel in der Hauptstadt.

Parlament/Országház

Die Ausmaße des Parlamentsgebäudes sind gewaltig: Es ist an der Donauseite 268 m lang, hat eine 96 m hohe Kuppel, 27 Tore, 29 Treppenhäuser und fast 700 Räume. Vor dem Hintergrund des im 19. Jh. wachsenden National- und Selbstbewusstseins hatten viele ungarische Geistesgrößen ein „Haus für das Vaterland“ gefordert. Als Gegenpol zum Königspalast und als Ausdruck der Forderung nach demokratischeren Strukturen wurde der Standort am Pester Donauufer gewählt. Die Demokratie hielt aber erst mehr als 100 Jahre nach dem Baubeginn, mit den Wahlen von 1990, Einzug ins Parlamentsgebäude. Die Arbeiten an dem Bau dauerten von 1884 bis 1902. Der Architekt Imre Steidl (1839-1902) schuf mit ihm ein Sinnbild des Eklektizismus.

St.-Stephans-Basilika/Szent István Bazilika

Von 1867 bis 1906 wurde an dieser gewaltigen neoklassizistischen Kirche gebaut. Ihre Kuppel ist 96 m hoch; sie stürzte 1868 bei einem Sturm ein und zerstörte das damals halbfertige Bauwerk. Die bedeutendsten Kunstwerke in der Kirche sind die Statuen von Alajos Stróbl und das Gemälde „Der hl. Stephan empfiehlt Ungarn der Hl. Jungfrau Maria“ von Gyula Benczúr. In der Basilika wird eine bedeutende Reliquie, die mumifizierte Hand des Königs Stephan, ausgestellt. Von der Kuppel haben Sie einen großartigen Ausblick. Hinauf geht es mit dem Lift, dann folgt noch eine Treppe. | V. | Szent István tér | U-Bahn 1: Bajcsy-Zsilinszky út, U-Bahn 3: Arany János utca

Andrássy út

Die „Champs-Élysées von Budapest“ sind das Paradebeispiel für die städtebauliche Aufbruchstimmung nach dem Ausgleich von 1867. Die 1886 vollendete Andrássy út besteht aus drei jeweils etwa 1 km langen Abschnitten. Bis zum Oktogon stehen mehrstöckige Wohn- und Geschäftshäuser. Vom Oktogon an öffnet sich die Straße von 34 m auf nun 45 m Breite. Eine zweite Reihe Bäume und eine zusätzliche Fahrbahn kommen hinzu. Den dritten Abschnitt von der Kodály-Rotunde bis zum Heldenplatz prägen Villen mit parkähnlichen Gärten.

Heldenplatz/Hősök tere

Der Heldenplatz am Ende der Andrássy út ist der größte Platz der Stadt und verbindet Nationalstolz und Ästhetik zu einem gelungenen Ganzen.

Museum der bildenden Künste/Szépműveszeti Múzeum

Das 1906 fertiggestellte Museum zeigt neben umfangreichen ägyptischen, griechischen und römischen Sammlungen auch eine große Auswahl italienischer Malerei vom 13. bis zum 18. Jh. Die spanische Sammlung verfügt über elf Werke von El Greco. Von herausragender Bedeutung ist die grafische Abteilung des Museums, zu der u. a. Werke von Marc Chagall, Lucas Cranach, Albrecht Dürer, Pablo Picasso, Nicolas Poussin, Raffael, Rembrandt, Peter Paul Rubens und Giovanni Battista Tiepolo gehören. Sie wird nur in Ausschnitten im Rahmen von Sonderschauen präsentiert. | Di-So 10-17.30 Uhr | www.szepmuveszeti.hu | XIV. | Hősök tere | U-Bahn 1: Hősök tere, Bus 4

Oper/Operaház

Der Prachtbau im Stil der Renaissance, errichtet 1875-84, ist ein Werk des Architekten Miklos Ybl, der auch für die Planung der gesamten Andrássy-Straße verantwortlich zeichnete. Blendend schön ist nicht nur die Fassade des Bauwerks, sondern auch die prunkvolle Innenausstattung. | Führungen auf Deutsch tgl. 15 und 16 Uhr | VI. | Andrássy út 20 | www.opera.hu | U-Bahn 1: Opera, Bus 4

Stadtwäldchen/Városliget

Dieses attraktive Areal mitten in der Stadt ist eine Erlebniswelt für Groß und Klein. Die ausgedehnte Parkanlage ist gespickt mit interessanten Zielen wie der „Märchenburg“ Vajdahunyad, dem unter Denkmalschutz stehenden und jüngst modernisierten Zoologischen Garten und dem Vergnügungspark (Vidám-Park).

Synagoge in der Dohány utca/Dohány utcai Zsinagóga

Das Gotteshaus mit den Zwiebeltürmen, gebaut im byzantinisch-maurischen Stil, ist die größte Synagoge Europas und zählt zu den großartigsten Bauwerken der Stadt. Entworfen wurde sie Mitte des 19. Jhs. von einem Wiener Architekten. In ihrem Hof, wo sich das Holocaust-Denkmal des Bildhauers Imre Varga befindet - ein silbrig schimmernder Baum des Lebens -, wurden Tausende Opfer des Faschismus begraben.

Ungarisches Nationalmuseum/Magyar Nemzeti Múzeum

Das markante weiße Gebäude mit der großen Freitreppe und dem von acht korinthischen Säulen getragenen Portikus wurde 1847 - nach zehn Jahren Bauzeit - als Museum eröffnet. Die zentrale Ausstellung präsentiert die Geschichte Ungarns von 1000 bis 1990. Im ausgesprochen geschichtsbewussten Ungarn ist die Historie sehr präsent. Um einen Zugang zur Mentalität des Landes zu bekommen, ist die Ausstellung des Nationalmuseums ein Schlüssel.

Kunstgewerbemuseum/Iparművészeti Múzeum

Der Museumsbau, eine Perle des ungarischen Jugendstils, ist eine Pracht. Den Besuch lohnt aber auch das ausgestellte Kunstgewerbe, z. B. Aristokratentrachten und Wandteppiche, Jugendstilgläser und italienische Majolika, Porzellan, französische Möbel und Silber. | Di-So 10-17.30 Uhr | IX. | Üllői út 33-37 | www.imm.hu | U-Bahn 3: Ferenc körút, Straßenbahn 4, 6

Palast der Künste/Művészetek Palotája

Der Palast der Künste ist das jüngste architektonische und kulturelle Renommierprojekt der Hauptstadt. Er wurde von einer internationalen Jury zum weltweit besten Kulturgebäude des Jahres 2005 gewählt. Der hochmoderne Konzertsaal hat 1700 Plätze. Das Haus verfügt außerdem über ein Festivaltheater und ist auch die neue Heimat des Ludwig Museums sowie des Nationalen Tanztheaters. | IX. | Komor Marcelli sétány 1 | www.mupa.hu | Straßenbahn 2, Vorortbahn Csepeli HÉV

Centrál Kávéház

Budapest jubelte, als das traditionsreiche Centrál (in der Nähe der Markthalle) wiedererstand: im schönen, alten Stil, aber mit einer angenehm legeren und großzügigen Atmosphäre. Der Service ist ausgesprochen freundlich. | Tgl. | V. | Károlyi Mihály utca 9 | Tel. 2662110 | www.centralkavehaz.hu | U-Bahn 3: Ferenciek tere

Múzeum

Kaffeehaus und Restaurant. Klasse hat nicht nur die prachtvolle Innenausstattung, sondern auch der Service. Gehobenes Preisniveau mit Stil. | So geschl. | VIII. | Múzeum körút 12 | Tel. 3384221 | U-Bahn 3: Kálvin tér, Straßenbahn 47, 49

New York Kávéház

Atemberaubend ist die neobarocke Pracht dieses wiedererstandenen legendären Cafés. Man muss es einmal gesehen haben. Andere Kaffeehäuser sind gemütlicher, aber es ist ein Ereignis, einen Kaffee in diesem stilvollen Rahmen zu trinken oder sich ein Stück Kuchen oder einen Fruchtshake schmecken zu lassen. | Tgl. | VII. | Erzsébet körút 9-11 | U-Bahn 2: Blaha Lujza tér, Bus 7, 7A, 78, 173

Spoon

Gegenüber dem Hotel Intercontinental liegt das elegante Schiffsrestaurant und Café Spoon vor Anker. Durch die großen Fenster hat man einen tollen Blick auf den Burgpalast. Die „stillen Örtchen“ sollen zu den schönsten Europas gewählt worden sein. Wenn es stimmt - sie hätten es verdient. | So geschl. | V. | Vigadó tér | Tel. 4110933 | www.spooncafé.hu | Straßenbahn 2

Bock Bisztro

Feines Weinbistro im Corinthia Grand Hotel Royal. Zu den Weinen, die man hier auch kaufen kann, gibt es z. B. Gänseleberpastete oder Kohlroulade auf transsylvanische Art. | So geschl. | VII. | Erzsébet körút 43-47 | Tel. 3210340 | www.bockbistro.fw.hu | U-Bahn 1: Oktogon, Straßenbahn 4, 6

Rivalda

Die Stoffdrapierungen und schönen Blau-, Ocker- und Orangetöne fügen sich mit der guten Küche zu einem gelungenen Ganzen. Die Atmosphäre ist fein, aber nicht formell. Man isst mit Spaß, abends mit angenehmer Musikbegleitung. Zu dem in einem Klosterkomplex auf dem Burgberg gelegenen Restaurant gehört im Sommer ein nettes Café im ehemaligen Klosterhof. | Tgl. | I. | Szinház utca 5-9 | Tel. 4890236 | www.rivalda.net | Bus 16, Burgbus (Várbusz)

Gundel

Was der Name Käfer für München, ist das Feinschmeckerimperium Gundel für Budapest. Sein Renommee verdankt das Restaurant dem legendären Koch Károly Gundel (1883-1956). Eine seiner berühmten Kreationen ist der „Gundel-Palatschinken“. Hauptgerichte ab 18 Euro. Preisgünstiger (ab 10 Euro) ist das Weinkeller-Restaurant 1894. | Tgl., Weinkeller Mo geschl. | XIV. | Állatkerti út 2 | Tel. 4684040 | www.gundel.hu | U-Bahn 1: Hősök tere

Páva

Für die gehobene Küche dieses Restaurants im Hotel Four Seasons Gresham Palace zeichnet der Tunesier Abdessattar Zitouni verantwortlich. Es gibt z. B. ein wechselndes sechsgängiges Degustationsmenü für ca. 60 Euro (ohne Wein). Hauptgericht ab 17 Euro. | So geschl. | V. | Roosevelt tér 5-6 | Tel. 2686000 | www.fourseasons.com/budapest | U-Bahn 1: Bajcsy Zsilinszky út

Westend City Center

Das 200-Mio.-Euro-Projekt hat sich zu einem pulsierenden Zentrum in der Pester Innenstadt entwickelt. Mit Dachterrasse. | VI. | Váci út 1-3 | beim Westbahnhof | www.westend.hu | U-Bahn 3: Nyugati pályaudvar

Folkart Centrum

Hier finden Sie das gesamte Spektrum ungarischer Volkskunst. Angeboten werden unter anderem handgewebte Decken, Puppen, aber auch Geschirr mit farbenfrohen Malereien und viel Keramik. | V. | Váci utca 58 | www.folkartcentrum.hu | U-Bahn 3: Ferenciek tere

Haus der ungarischen Weine/Magyar Borok Háza

Nahe der Matthiaskirche, mit einem Ausstellungskeller, in dem über 750 Weine aus allen Anbaugebieten Ungarns zu sehen sind. Die Besucher bekommen mit dem Verkostungsticket ein Glas als Geschenk und Pogatschen-Salzgebäck sowie eine Kellerkarte und können bis zu 40 Weine verkosten. | Tgl. 12-20 Uhr | I. | Szentháromság tér 6 | www.winehouse.hu | Bus 16, Burgbus (Várbusz)

Zentrale Markthalle/Központi Vásárcsarnok

Den schönsten Blick auf die 150 m lange Halle mit ihren beiden Seitenschiffen haben Sie von einem der Querkorridore auf der oberen Etage. Entworfen wurde die zu ihrer Zeit ultramoderne Markthalle 1890 von Samu Pecz. Auch wenn kaum ein Budapest-Besucher die Markthalle auslässt: Sie ist kein touristisches Gebilde, sondern eine der wichtigen Einkaufsquellen des Landes. Ob Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch: Hier gibt es alles, was das Herz begehrt. Im ersten Stock werden Souvenirs und Kunstgewerbe angeboten - man sollte kräftig handeln. | IX. | Vámház körút 1-3 | Straßenbahn 2, 47, 49

Herender Porzellan

Das Klassische aus Ungarn, das schon von Queen Victoria bei der Weltausstellung 1896 für den königlichen Gebrauch gewählt wurde. Die 1826 gegründete Manufaktur erreichte unter dem Inhaber Mór Fischer, der 1839 mit der Porzellanherstellung begann, Weltruhm. Den Durchbruch brachten die Weltausstellungen in Wien (1845), London (1851), New York (1853) und Paris (1855). | www.herend.com | VI. | Andrássy út 16 | I. | Szentharomság utca 5 | Hadik Shop | U-Bahn 1: Opera | Burgbus (Várbusz), Bus 16

Donaupalast/Duna Palota

In dieser neobarocken Musikhalle finden Konzerte des Donau-Symphonieorchesters statt, das vor allem populäre Stücke von Lehár, Brahms, Liszt, Strauß, Kálmán, Haydn oder Schubert spielt. Mo, Mi und Fr steht zumeist das Folkloreensemble Rajkó auf dem Programm. | V. | Zrínyi utca 5 | Tel. 2355500 | Bus 15

Liszt-Ferenc-Musikakademie/Zeneakadémia

Die 1904-07 errichtete Akademie ist die bedeutendste Musikhochschule Ungarns. Sie hat zwei Konzertsäle, in denen klassische Konzerte stattfinden. Der große Saal ist ein Meisterwerk des Jugendstils. In den heiligen Hallen der Musikakademie werden auch Walzer- und Operettenshows (April-Okt. Mi, Fr 20.30) gezeigt. | VI. | Liszt Ferenc tér 8 | Tel. 3420179 | U-Bahn 1: Oktogon, Straßenbahn 4, 6

Oper/Operaház

Zur großen Kunst, die auf dem Spielplan steht, gesellt sich der optische Hochgenuss, den die Oper bietet. In der Pause auf einem der Balkone zur Andrássy-Straße zu stehen ist ein besonderes Erlebnis. Besichtigung der Oper tgl. 15 oder 16 Uhr, Tickets gibt es im Shop der Oper (an der Seite, in der Hajós utca). | VI. | Andrássy út 20 | Tel. 3327914 | www.opera.hu | U-Bahn 1: Opera

Operettentheater/Operettszínház

Renoviert wurde nicht nur das Theater - auch die Aufführungen sind glänzender denn je. Hervorragende Künstler und moderne Inszenierungen zeigen selbst Klassiker wie „Gräfin Maritza“ in neuem Licht. Zum Repertoire gehören auch Musicals wie „Mozart“ oder „Die Schöne und das Biest“. Im Rahmen einer Führung können Sie hinter die Kulissen des Theaters schauen. Man bekommt z. B. die Künstlergarderoben, Kostüme und die Kulissenwerkstatt zu sehen (Informationen bei Tourinform, Kapitel „Praktische Hinweise“). | VI. | Nagymező utca 19 | Tel. 3532172 | Bus 78

Lanchíd 19

Mit diesem neuen Designtempel huldigen die Architekten dem Baumaterial Glas. Die Innenarchitektur setzt auf Klassiker wie Alvar Alto und eigens für das Haus entwickeltes Design. Im Foyer gibt ein Glasboden den Blick auf römische Ruinen frei. 47 Zi. | I. | Lanchíd utca 19 | Tel. 4191900 | Fax 4191919 | www.lanchid19hotel.hu | Bus 86

Domina Fiesta

Das neue Hotel in der Király utca fügt sich äußerlich in das historische Ambiente ein und ist innen ein überzeugendes Beispiel für die Qualität modernen Designs. Im Restaurant mit schönem Natursteinmauerwerk und Gewölbedecken aus Ziegelsteinen spielen abends Zigeunermusiker, am Wochenende gibt es Folklore. 112 Zi. | VI. | Király utca 20 | Tel. 3283000 | Fax 2666024 | www.dominafiesta.com | U-Bahn 1, 2, 3: Deák Ferenc tér

Ibis Centrum

So freundlich wie das gesamte Ambiente sind auch Ton und Service in diesem in der Fußgängerzone Ráday utca gelegenen Hotel. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut. 126 Zi. | IX. | Ráday utca 6 | Tel. 4564100 | Fax 4564116 | www.ibis-centrum.hu | U-Bahn 3: Kálvin tér

Corinthia Grand Hotel Royal

Das alte Grand Hotel Royal entstand 2003 wieder in alter, neuer Pracht. Ein schöner Ort für einen Kaffee ist die Brasserie Royal im Atriumhof. 441 Zi. | ab 140 Euro | VII. | Erzsébet körút 43-49 | Tel. 4794000 | Fax 4794333 | www.corinthiahotels.com | U-Bahn 1: Oktogon, Straßenbahn 4, 6

Four Seasons Gresham Palace

Jugendstilpracht vom Allerfeinsten bietet dieses Hotel an der Kettenbrücke. Das wunderbare Interieur lässt sich auch bei einem Kaffee oder Lunch genießen. 169 Zi. | ab 250 Euro | V. | Roosevelt tér 5-6 | Tel. 2686000 | Fax 2685000 | www.fourseasons.com/budapest | U-Bahn 1: Vörösmarty tér | Straßenbahn 2


Auftakt

Was für eine Stadt!

Die Brücken über die Donau, das hügelige Buda am rechten, das flache Pest am linken Ufer: Das ist schon tagsüber ein wunderbarer Anblick - doch bei klarem Abendhimmel verbinden sich Budapest und seine effektvoll beleuchteten Sehenswürdigkeiten zu einer einzigartigen Stadt-am-Fluss-Magie. Aus der Nähe betrachtet zeigt die Schöne nicht nur ihr makelloses Gesicht. Doch mit jedem Haus, das wieder in altem Glanz erstrahlt, und mit jedem neuen Bauwerk wandelt sich Budapest zu dem, was es sein will und sein soll: zu einer Metapher für das Selbstverständnis eines zwar kleinen, aber dennoch großen Landes.

Was für ein Panorama! Von der Fischerbastei schweift der Blick über die Donau und ihre Brücken auf eine Stadt, die so schön wie schön gelegen ist. Die Pracht der ungarischen Hauptstadt verzaubert, und der Ausblick von den Höhen des Burgbergs verliert seine Anziehungskraft auch nach vielen Besuchen nicht.

In Budapest vereinen sich Natur und Architektur zu einer einzigartigen Symbiose. Den wichtigsten Beitrag dazu liefert die Lage der Zwillingsstadt. Buda liegt auf den Höhen der Budaer Berge, ihm gegenüber - jenseits der Donau - liegt das flache Pest, und an beiden Ufern reihen sich architektonische Schmuckstücke wie Perlen auf der Schnur: am Pester Ufer beispielsweise das imposante Parlament, die Akademie und viele prächtige Bürgerhäuser, am Budaer Ufer der gewaltige Burgpalast und der Gellértberg mit seiner Zitadelle. Was immer die Donau an Trennendem darstellt, sie ist auch der Ort, an dem Brücken geschlagen werden. Was wörtlich zu verstehen ist, denn es sind die Brücken, die verbinden und viel zum Charme von Budapest beitragen. Insgesamt liegen neun Brücken zwischen dem nördlichen und südlichen Ende der Stadt, und drei Inseln teilen den Donaustrom: die innenstadtnahe Margareteninsel, die dicht dahinter liegende Óbuda-Insel und die im Süden gelegene Csepel-Insel.

Fast 1,7 Mio. Menschen - etwa jeder fünfte Einwohner Ungarns - leben in der 525 km² großen Hauptstadt. 25 km misst sie von Nord nach Süd und 29 km von Ost nach West. Buda macht ein Drittel und Pest zwei Drittel der Stadtfläche aus. Verwaltungsmäßig ist Budapest in 23 Bezirke eingeteilt. Das historische Herz von Buda - das Burgberg-Ensemble - und das historische Herz von Pest - der V. Bezirk mit dem Parlament am Donauufer und der St.-Stephans-Basilika - prägen das Stadtbild. Doch es gibt auch immer mehr zu erleben, Jahr für Jahr, Bezirk für Bezirk.

Das Zentrum von Pest besteht aus Halbkreisen. Der innere, ans Donauufer grenzende Halbkreis ist der V. Bezirk. Dahinter, zwischen der kleinen Ringstraße (Kiskörút) und der großen Ringstraße (Nagykörút), verläuft ein bogenförmiges Band von ca. 1 km Breite, in dem die inneren Teile des VI., VII., VIII. und IX. Bezirks liegen. Die beiden Ringstraßen sind zentrale Achsen in der Innenstadt.

Der Große Ring von 1895 schlägt einen 4,5 km langen Bogen von der Margaretenbrücke bis zur Petőfi-Brücke. An und nahe diesem Ring liegen Sehenswürdigkeiten wie der Westbahnhof, das barocke Lustspieltheater, das Madách-Theater, die von Franz Liszt gegründete Musikakademie und das jüngst wiedereröffnete Café New York. Der Kleine Ring reicht vom Deák Ferenc tér bis zur Freiheitsbrücke. Seine Glanzlichter sind der gewaltige Neorenaissancebau der Wirtschaftsuniversität, die Zentrale Markthalle, das Nationalmuseum und das Hotel Astoria. Wer die zwischen Donau und Großem Ring gelegene Innenstadt von Pest durchstreift, unternimmt eine faszinierende Zeitreise durch die Geschichte des Landes und die Budapester Baustile. Vergangenheit und Zukunft gehen hier eine spannende Verbindung ein. Zur Zukunft Budapests gehören auch Großprojekte wie das Millenniumsviertel an der Lágymányosi-Brücke, ein neues Regierungsviertel am Westbahnhof oder Wohn- und Erlebnisviertel nahe der Innenstadt.

Das Budapest von heute ist eine Stadt der Kontraste und präsentiert den Besuchern ein recht ungeschminktes Gesicht. Was in den Sommermonaten durch Grün und Sonnenschein gemildert wird, fällt in den übrigen Monaten umso drastischer ins Auge: Verfall, Straßen voller Schlaglöcher und eine große Zahl Obdachloser in Hauseingängen, Unterführungen, Metrostationen. Luxus und soziale Probleme sind gleichermaßen augenfällig. Der Geldmacht mancher privater Investoren steht die Geldnot der öffentlichen Hand und eines großen Teils der Bevölkerung gegenüber.

Viele Budapester mit geringem Einkommen leben noch immer in extrem schlechten Wohnverhältnissen. Um die Lage der Einkommensschwachen in abbruchreifen Häusern zu verbessern, müssen Tausende umziehen. Manche Bezirke kaufen Wohnungen zu einem Preis, der es den Eigentümern ermöglicht, sich weiter draußen in den Vororten eine neue Immobilie anzuschaffen. Auch Mietern werden bessere Wohnungen angeboten. Da die Kassen leer sind, gehen die Veränderungen jedoch nur langsam voran. Und es fällt verständlicherweise nicht jedem leicht, das vertraute Lebensumfeld zu verlassen.

In der ungarischen Geschichte spielt Budapest seit über 700 Jahren eine bedeutende Rolle. Tief im Bewusstsein der Ungarn verankert sind vor allem Traumata, die mit der jahrhundertelangen Fremdherrschaft und dem Verlust an territorialer Größe verbunden sind. Die Geschichtsschreibung des Landes beginnt 896 mit der „Landnahme“ der sieben Magyarenstämme unter der Führung des Fürsten Árpád. Eine herausragende Stellung nimmt der im Jahr 1000 gekrönte erste ungarische König István (Stephan) ein, der das Land mit aller Macht christianisierte. Der Mongolensturm von 1241/42 war ein erstes traumatisches Erlebnis. Wenige Jahrzehnte später erlebte Buda bis Ende des 15. Jhs. eine Blütezeit. König Béla IV., der während des Mongolensturms regierte, baute auf dem Burgberg eine erste Burg, unter König Matthias (1458-90) wurde der Herrschersitz zu einer Hochburg des Humanismus. Dieser goldenen Ära folgte im 16. Jh. ein zweites Trauma: die 160 Jahre anhaltende türkische Gewaltherrschaft (1526-1686). Ab 1541 regierten die Türken das Land von Buda aus. Als der Kampf gegen die Besatzer 1686 erfolgreich endete, waren Buda und Pest vollkommen zerstört.

Nach der Befreiung von den Türken beherrschten Österreichs Habsburger das Land. Fürst Rákóczis Aufstand gegen die Fremdherrschaft (ab 1703) scheiterte ebenso wie die Bürgerliche Revolution von 1848 unter Führung von Lajos Kossuth. Doch in den Jahrzehnten vor der Revolution entstanden im Rahmen der nationalen Reformbewegung, dessen bedeutendster Vertreter Graf István Széchenyi war, große kulturelle Einrichtungen wie das Nationalmuseum und die Nationalbibliothek. Zur blühenden Metropole wurde Budapest erst nach dem Ausgleich mit Österreich, der mit der Doppelmonarchie besiegelt wurde - der Krönung des österreichischen Kaiserpaares Franz Joseph und Elisabeth (Sisi) zum Königspaar von Ungarn (1867). Rasant aufwärts ging es ab 1873 mit der Zusammenlegung von Buda, Óbuda und Pest. Innerhalb weniger Jahrzehnte stieg die Zahl der Einwohner von etwa 300000 auf 750000, begleitet von einem Bauboom sondergleichen.

Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs verbindet sich das dritte Trauma: Ungarn verlor durch den Friedensvertrag von Trianon (1920) gut zwei Drittel seines Territoriums an Rumänien, die damaligen Länder Tschechoslowakei und Jugoslawien, an Österreich und Italien. Auch die jüngere Geschichte ist geprägt von Gewalt und Okkupation. 1941 trat Ungarn an der Seite Deutschlands in den Zweiten Weltkrieg ein. Daraufhin beherrschten die großen Terrorregimes des 20. Jhs., Nationalsozialismus und Kommunismus, die Jahrzehnte bis 1989. Der erfolglose Aufstand von 1956 gegen die Sowjetherrschaft fand seine späte Erfüllung mit dem Abzug der sowjetischen Soldaten zur „Wende“ 1989.

Erst mit dem friedlichen Wandel zu Demokratie und Marktwirtschaft erreichten die Ungarn ab 1989 eine Souveränität, die diese Bezeichnung verdient. Im Beitritt zur Europäischen Union findet die Rückkehr nach Europa ihren deutlichen Ausdruck. Die neue Freiheit wird jedoch überschattet, denn immer wieder spaltet sich das Land in zwei mit den Etiketten rechts und links versehene politische Lager. Wo selbst alltägliche Dinge oder architektonische Projekte zu einer nationalen Frage, zur Frage magyarischen Seins oder Nichtseins, hochstilisiert werden, siegt die Vergangenheit über die Zukunft, belasten Polemik und Diffamierung die Atmosphäre. Die teils gewalttätigen Demonstrationen des Jahres 2006 haben deutlich gemacht, dass das kompromisslose Gegeneinander viel Sprengstoff enthält. Dass Budapest dennoch von ungeheurer Lebendigkeit ist, liegt am einzigartigen Pulsschlag der Stadt. Dieser Schmelztiegel der Kulturen und Temperamente hat seine eigene, durch nichts zu bremsende Kraft und Dynamik.

Roman eines Schicksallosen

So heißt das Meisterwerk des Literaturnobelpreisträgers Imre Kertész. Unter dem Titel Fateless verfilmte Regisseur Lajos Koltai die Geschichte der Hauptfigur, des jüdischen Jungen György Köves (Premiere auf der Berlinale 2005).

Gloomy Sunday

Zu Beginn der 1930er-Jahre schrieb der Pianist Resző Seress das Lied vom traurigen Sonntag. Es spielt in dem Film Gloomy Sunday mit Joachim Król, Ben Becker und Sebastian Koch eine zentrale Rolle. Der so großartige wie beklemmende Film spielt im von Nazi-Deutschland besetzten Budapest. Die Restaurants, in denen Seress lebte und arbeitete, gibt es noch (Kispipa | V., Akácfa utca 38, und Kulacs | VII., Osvát utca 11).

Verbesserte Ausgabe

Die Adelsfamilie Esterházy hat Geschichte geschrieben. Péter Esterházy, ausgezeichnet mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, legte 2004 mit diesem Werk ein erschütterndes Buch zur Tätigkeit seines Vaters für die kommunistische Geheimpolizei nach 1956 vor.

Sarah in Love

Sarah Connor drehte Szenen zu ihrem Video Sarah in Love am Budapester Ostbahnhof (Keleti pályaudvar).

Evita

Szenen für den Film Evita mit Madonna wurden in der Alkotmány utca (nahe dem Parlament) gedreht.

www.budacast.hu

Ob Lifestyle, Musik, Literatur, Gesellschaft: ein interessantes, englischsprachiges Forum für Budapest und Ungarn. Gestartet wurde es für in Budapest lebende Ausländer.

www.newcom101.de/content/suche_blog/Budapest.html

Wie war es in Budapest? Hier finden Sie Erlebnisberichte.

cba.fro.at/rss/entriesfrombroadcast.rss.php?sendungen_id=347

Aus ihrer Meinung machen sie, zumeist mit lockerem, kritischem Anstrich, keinen Hehl: Hier geht s um viele Facetten des Alltags in Budapest und der ungarischen Politik. Hinter der Adresse steht ein freies Tonarchiv, eine Plattform für den Austausch freier Radiostationen.

Sie trotzen allem - mit ihrem einzigartigen Witz

„Ein Budapester ist jemand, der hinter dir eine Drehtür betritt und vor dir wieder herauskommt.“ Aus dieser in Ungarn weit verbreiteten Charakterisierung spricht nicht nur Bewunderung. Für den Rest des Landes sind die Hauptstädter clever, aber vor allem versnobt und arrogant. Warum? Weil sie unschlagbar sind. Die Geheimwaffe der Budapester ist ihr Witz. Über den schreiben Ugrin Aranka und Vargha Kálmán in der Anthologie Budapester Cocktail: „Wie die Gemütlichkeit zu den Wienern gehört der Witz zu den Budapestern.“ Ein Budapester hat immer einen Witz parat - um sich damit in allen Lebenssituationen, und seien sie noch so aussichtslos, über Wasser zu halten. Geschlagen gibt er sich erst, wenn ihm kein Witz mehr einfällt. Auf den Tag warten allerdings viele schon sehr lange.

Die Stars der Sportszene sind coole Männer

Wasserball - Ungarns Wasserballer sind Rekord-Olympiasieger! Trainiert wird mittwochs von 10-11.45 Uhr. Wer den Stars des Vereins Honvéd Domino im Schwimmstadion Spartacus (XIII., Kőér utca 1 | U-Bahn 3: Határ út) zuschauen möchte - was normalerweise nicht erlaubt ist -, kann sich bei Novák Ferenc (deutschsprachig | Tel. 30/5104151) melden. Er macht s möglich.


Szene

Trend Guide Budapest

Die heißesten Entdeckungen und Hotspots! Unser Szene-Scout zeigt Ihnen, was angesagt ist

Andreas Bock

Unser Szene-Scout lebt seit 2005 in der ungarischen Hauptstadt. Der Kulturmanager des Instituts für Auslandsbeziehungen (www.hdu.hu) und freie Journalist lässt sich am liebsten vom Flair der Donau inspirieren. Er genießt in Budapest besonders das Leben in den Kiezen von Pest und sportliche Aktivitäten in den Budaer Hügeln und chillt gern auf der Margareteninsel.

Nightlife

Budapester Bars kreieren einen neuen Trend: Die szenigsten Locations finden sich neuerdings in Innenhöfen und Basements alter, leer stehender Wohnhäuser - am liebsten unter freiem Himmel. Das Szimpla beispielsweise ist eine Mischung aus Chillout-Lounge und szenigem Biergarten in alten Gemäuern. Eine perfekte Adresse für heiße Sommernächte (Kazinczy utca 14 | www.szimpla.hu). Partys im großen Innenhof, Alternativ-Rock auf der Bühne, elektronische DJ-Sets, die von Lichtarchitekten parallel auf Leinwänden visualisiert werden: Das oft experimentelle Programm der In-Location West-Balkán sorgt für jede Menge Abwechslung (Kisfaludy utca 36 | www.west-balkan.com).

Schrill und schräg

Je ausgefallener, desto besser! Budapester Designer lassen sich etwas einfallen. Sie holen zum Rundumschlag aus und verpassen Cafés, Clubs und Outfits eine Erfrischungskur. Außergewöhnliche T-Shirts hat die Yuka Paris-Boutique (z. B. im Einkaufszentrum Mammut, II. | Nagyajtai út | Széna tér 4/a) auf Lager und in den Stores von Eclectick (Irányi utca 20) und Aquatick (Zrínyi utca 12 | www.eclectick.hu) gibt es knallige Fashion der nationalen Modeavantgarde. Schrille Souvenirläden, Retro-Cafés und Concept-Stores schmiegen sich in der Váci utca aneinander, und nur wenige Gehminuten entfernt erwarten einen lässige Loungemusik und eklektische Speisen im stylishen Tom George (Október 6 utca 8).

Hun-Gay-Ry

Prüde? Von wegen! Schon vor der Wende galt Ungarn als Fenster des Ostblocks in den Westen. Kein Wunder also, dass Budapest die am weitesten entwickelte Gay-and-Lesbian-Szene in Osteuropa hat. Verrücktes Mobiliar, Kunstausstellungen, DJ-Sessions und Jazzkonzerte machen das Café Eklektika (Nagymező utca 30) zum beliebten Treffpunkt der Szene. Hier beginnt der Feier-Abend. Später geht s im angesagten Angels-Club beim Ostbahnhof weiter (VII. | Szövetség utca 33).

Techno im Thermalbad

Baden bei Vollmond, Planschen unter Sternen, Beats um Mitternacht: Budapests Bäder haben aufgerüstet und avancieren von der Schwimmhalle zur Event-Location. Das Gellért-Bad (Kelenhegyi út 4) zum Beispiel lädt zu nächtlichen Konzerten in römischem Ambiente. Im Rudas-Bad (Döbrentei tér 9) geht es wilder zur Sache: Einmal im Monat veranstaltet ein Partykollektiv Techno-Events im Thermalbad. Im fast 500 Jahre alten Gemäuer oberhalb der Donau werden ab Mitternacht die Turntables angeworfen. Wer eines der Bäder für sich alleine haben will - kein Problem! Sie können auch für private Veranstaltungen gemietet werden. Infos unter www.heilbaderbudapest.com.

Art and Style

Edler Purismus und Kunst statt Prunk und Chichi sind das Erfolgsrezept der neuen Hotels: Im Zara Boutique Hotel (Só utca 6 | www.zarahotels.com) bestechen klare Farben, Formen und die perfekte Lage - Donau, Stadtzentrum und die schicke Einkaufsstraße Váci utca liegen vor der Haustür. Das erste Designhotel der Stadt, das Artotel Budapest (Bem rakpart 16-19 | www.artotel.de) stellt Werke des zeitgenössischen amerikanischen Künstlers Donald Sultan aus, insgesamt 600 Bilder. Die Idee: das Hotel als öffentlicher Raum, in dem die Gäste - genau wie in einem Museum - einen Überblick über das Schaffen des Künstlers erhalten.

Budapest Beats

Die ungarische Elektro-Szene hat Fahrt aufgenommen: Die magyarischen Beatfreaks haben die Zeichen der Zeit erkannt und setzen mittlerweile Trends in den drei beliebtesten Stilrichtungen: „akademische“ Computermusik, Elektronika, Tanzmusik. Wer in den Dokk Club (Hajógyárysziget 122 | www.dokkdisco.hu) kommt, ist in und tanzt zu progressiven Housebeats, und auch der Bahnhof Music Club (VI. | Teréz körút 55 | www.bahnhof.hu) rockt! Auf vier Floors feiern Partypeople und Szenegänger hier bis in die frühen Morgenstunden.

Moderne Kunst

Budapests Kunstszene ist in Bewegung. Hotspot für Kreative ist die Straße Falk Miksa utca: Zahlreiche Galerien haben sich hier angesiedelt. Allen voran die Trafó Galéria (Liliom utca 41 | www.trafo.hu). In einstigen Industriegebäuden ist zeitgenössische Kunst zu sehen. Internationale Maler, Bildhauer und Aktionskünstler geben sich hier die Klinke in die Hand. Ebenso Vorreiter in Sachen Modern Art: das Kulturzentrum Tüztate (Tüzoltó utca 54-56 | www.tuztate.hu), das in seinen Hallen jungen Künstlern kostenlose Arbeits- und Präsentationsräume zur Verfügung stellt. Im Gödör Klub werden Ausstellungen von Nachwuchskünstlern mit Konzerten von arrivierten Bands und Newcomern kombiniert (Erzsébet tér | www.godorklub.hu).

Unter freiem Himmel

Je heißer das Wetter, desto cooler die Outdoor-Clubszene! Auf der Buda-Seite der Donau geht es im Sommer richtig ab: Die Open-Air-Area des Zöld Pardon (Goldmann György tér | www.zp.hu) hat mehrere Dancefloors, Bars und einen Pool zu bieten. Den ganzen Sommer über, von April bis September, wird tagsüber gechillt und nachts gefeiert. Livekonzerte und Partys mit angesagten DJs und VJs stehen auf dem Programm. Auch die Outdoor-Area des Cha-Cha-Cha Underground Café ist angesagt - die riesige Freifläche ist im Sommer eine richtige Tanzterrasse (Margareteninsel | www.chachacha.hu).


Stichworte

Aufbruch mit Tradition

Budapest steht für Donau und Kaffeehäuser - und für ein Land im radikalen wirtschaftlichen Umbruch

Budapest de luxe

Budapest besitzt eine Ausnahmestellung als Hauptstadt und einzige wirkliche Großstadt des Landes. Das wird durch die aktuelle Entwicklung noch betont und verstärkt. Wer als Ungar in Ungarn Karriere machen will, geht nach Budapest. Budapest ist auch der wichtigste Standort für alle internationalen Unternehmen und Organisationen. Die Auswirkungen sind spürbar: Die Zahl der Luxushotels wächst, ihre Auslastung ist die höchste der Stadt. Das Gros der Gäste bilden die Ausländer - nur 1,2 Prozent der Ungarn können sich den Luxus einer Nobelherberge leisten.

Donau

Die Donau hält für Budapest-Besucher eine Fülle von Erlebnissen bereit. Man kann beispielsweise von Wien per Tragflächenboot oder im Rahmen einer Flusskreuzfahrt anreisen, per Schiff Ausflüge ins Donauknie unternehmen oder Sightseeingtouren buchen. Wer ausgehen möchte, kann in einem Schiffsrestaurant essen, zum Jazzkonzert aufs Schiff gehen oder in lauen Sommernächten zu DJ-Musik auf einem Schiffsdeck tanzen.

Höflichkeit

Zwar haben Höflichkeit und Freundlichkeit in der Gastronomie und Hotellerie zugenommen, aber längst nicht überall. Das einst so beliebte Mittel, Kunden durch Wartenlassen und harsches Verhalten gefügig zu machen, erfreut sich noch einiger Beliebtheit - vor allem bei der Bahn, den Verkehrsbetrieben, an Kassenschaltern, auf der Post, in der Bank. Die wirtschaftlich angespannte Lage, Unsicherheit, niedrige Löhne und häufige Besitzerwechsel - beispielweise in Restaurants - drücken auf die Stimmung und die Motivation der Mitarbeiter.

Höhlenzauber

Zwei Höhlen des gewaltigen Budapester Höhlenlabyrinths sind für Besucher zugänglich. In den übrigen der insgesamt etwa hundert unterirdischen Welten machen Forscher immer neue Entdeckungen.

Kaffeehaustradition

Kaffeehäuser sind ein Stück schönster Budapest-Tradition. Ende des 19. und Anfang des 20. Jhs. waren sie die Treffpunkte der Elite des Landes: der Schriftsteller und Maler, der Universitätsintelligenz und Journalisten. Mit dem Zweiten Weltkrieg kam für die Kaffeehäuser das Aus. Heute erlebt die kávéház-Tradition eine Wiederauferstehung.

Sprache

Der Inselcharakter Ungarns drückt sich nirgendwo deutlicher als in der Sprache aus, die mit keiner anderen vergleichbar ist. Sie gehört zur finno-ugrischen Sprachfamilie, doch Gemeinsamkeiten mit dem Finnischen sind nur noch in der Sprachgeschichte auszumachen. Budapest-Besucher kommen mit Englisch und Deutsch ohne größere Probleme weiter. Schwierig ist allerdings die Verständigung bei öffentlichen Unternehmen wie im Nahverkehr.

Thermal- und Wellnessbäder

Mit zwölf Thermalbädern ist Budapest ein attraktiver Kurort. Ob zu Heilzwecken oder aus Vergnügen - ins Bad zu gehen gehört zur Lebensart der Hauptstadtbewohner. Die Architektur der Bäder schlägt einen Bogen von der Türkenzeit bis zur Neuzeit. Architektonische Highlights sind z. B. das türkische Rác-Bad, das stilvolle Rúdas-Bad, der neobarocke Prunk des Szechényi-Bads oder die Jugendstilpracht des Gellért-Bads. Das Personal (z. B. die in den Umkleidekabinen arbeitenden kabinos) ist nicht selten von einer Muffigkeit, die an sozialistische Zeiten erinnert. Eine Alternative ist das Baden in einem der Thermalhotels. Das ist zwar teurer, aber dafür garantiert ein Genuss.

Verkehrschaos

Freie Fahrt haben Autofahrer in Budapest kaum. Auch der Zustand der Straßen und die Parkplatznot laden nicht dazu ein, mit dem Auto unterwegs zu sein. Wer seine Nerven schonen und Zeit gewinnen möchte, stellt sein Auto besser bei der Ankunft in der Stadt in einem Parkhaus ab und nutzt die recht guten öffentlichen Verkehrsmittel.


Feste und Events

Hauptsache lustvoll feiern

Vom Cafékonzert bis zum Straßenfest: In Budapest ist immer etwas los

In Budapest finden Liebhaber klassischer Kunst ebenso gute Unterhaltung wie Fans von Club- und Cafékonzerten oder Rock- und Popfestivals. Nicht zuletzt tragen die Straßenfeste viel zum neuen Charme der Hauptstadt bei. Infos im Internet: www.ungarntourismus.de | www.fesztivalvaros.hu/deutsch | www.festivalcity.hu

1. Januar

Neujahr

15. März

Nationalfeiertag (Tag der bürgerlichen Revolution von 1848)

März/April

Ostermontag

1. Mai

Tag der Arbeit

Mai/Juni

Pfingstmontag

20. August

Nationalfeiertag (St.-Stephans-Tag)

23. Oktober

Nationalfeiertag (Tag der Republik, Gedenken an den Aufstand von 1956)

1. November

Allerheiligen

25./26. Dezember

Weihnachten

Januar

Ein Topevent ist das Neujahrs-Galakonzert am 1. Januar. www.hungariakoncert.hu

März

Budapester Frühlingsfestival mit Konzerten, Opern-, Operetten- und Theateraufführungen. An diesem größten Kunstfestival Ungarns beteiligen sich die nationale Künstlerelite und internationale Größen der Kulturszene. Zahlreiche Events, Musik von großer Klassik bis zu Jazz und Folklore. Beteiligt sind auch Museen und Galerien. Meist in der zweiten Monatshälfte. www.festivalcity.hu

Juni

Mitte Juni werden eine Woche lang der Donaukarneval und zum Abschluss das Brückenfest mit dem Donau-Wasserkarneval gefeiert. Das Fest am Donauufer zwischen Ketten- und Margaretenbrücke endet mit einem Feuerwerk.

Juli/August

Budafest: Konzerte und Ballettveranstaltungen an Schauplätzen wie dem Dominikanerhof im Hotel Hilton, der Basilika und der Oper. Juli und erste Augusthälfte. | www.budafest.hu | www.viparts.hu

August

Ein Megaevent mit Hunderttausenden Besuchern ist das an Woodstock erinnernde Sziget-Festival auf der Óbuda-Insel. | www.szigetfestival.com

August/September

Jüdisches Sommerfestival mit zahlreichen internationalen Künstlern, Musik von Klassik über Jazz bis Klezmer. Besonders schön sind Konzerte in der Großen Synagoge. | www.jewishfestival.hu

Oktober

Budapester Herbstfestival: Zeitgenössische Kunst wie Tanz, Theater, Film, Fotoausstellungen, Computer Art. | www.festivalcity.hu

Dezember

Vor allem in und nahe der Andrássy-Straße ist die schönste Weihnachtsbeleuchtung zu sehen, dazu am Vörösmarty-Platz ein Weihnachtsmarkt mit Kunsthandwerk.


Sehenswertes

Kirchen, Synagogen und Paläste

In Budapest ist die gewaltige Vielfalt der Baustile selbst zum Stil geworden

Ihren besonderen Charakter verdankt die Stadt Budapest ihrem späten Aufstieg zur Metropole ab Mitte des 19. Jhs. Die imposante Größe vieler Bauwerke war Ausdruck der Aufbruchstimmung und des damals neu erwachenden, glühenden Nationalbewusstseins.

Das einzige alte Bauensemble der Hauptstadt ist das mittelalterliche Viertel auf dem Budaer Burgberg. Ansonsten ist Budapest ein Kind des 19./20. Jhs. In den Boomjahren von 1867 bis 1914 - der Zeit des österreichisch-ungarischen Ausgleichs - entstand fast alles, was der Stadt ihr unverwechselbares Gesicht verleiht. Die Architekten dieser Zeit bedienten sich mit Lust und Können aus dem Baukasten der Architekturgeschichte. Gotik, Renaissance, Klassizismus: Der Stilmix machte die Stadt zum Inbegriff des Eklektizismus. Eine eigene Handschrift trägt allein der von Ödön Lechner (1845-1914) geprägte Jugendstil. Lechner kreierte auf der Basis der ungarischen Volkskunst sowie der indischen und persischen Formensprache einen Baustil mit geschwungenen Linien, Tier- und Blumenornamenten. Eine Schlüsselrolle kam dabei der Manufaktur Zsolnay zu, in der die farbenprächtigen Majoliken entstanden. So gehört das Kunstgewerbemuseum mit seinem Dach aus Zsolnay-Majolika zu den herausragenden Museumsbauten der Stadt. Mit über 100 Museen, Ausstellungen und Galerien besitzt Budapest eine breit gefächerte und lebendige Kunstszene. Die Stars unter den Museen entstanden im 19. Jh. als Ausdruck ungarischen Nationalgefühls. Welche Bedeutung dem Nationalstolz und der nationalen Selbstbestimmung zukam, zeigt sich vor allem an der eindrucksvollen Architektur der Bauten, wie z. B. der des klassizistischen Nationalmuseums.


Der I. Bezirk (Budavár/Burgberg) und der XI. Bezirk (Újbuda/Neu-Buda) liegen am rechten Donauufer, und sie umfassen auch die dahinter liegende Hügellandschaft der Budaer Berge - ein bevorzugtes Wohn-, Ausflugs- und Erholungsgebiet der Stadt.


Welche Pracht auf nur 2,6 km²! Der V. Bezirk (Belváros-Lipótváros) steht fast vollständig unter Denkmalschutz und erlebte als erster nach der Wende einen enormen Aufschwung.


Ein besonderer Mix aus Kultur und Szenetreiben findet sich im VI. Bezirk (Terézváros/Theresienstadt, 41800 Ew.).


Hip ist in der Király utca nicht nur die schicke Bar Noir et l Or. Diese neue Szenemeile gehört verwaltungsmäßig zwar noch zum VI. Bezirk, ist aber der Einstieg zur Entdeckung des VII. Bezirks (Erzsébetváros/Elisabethstadt, 60500 Ew.) mit dem alten jüdischen Viertel.


Der IX. Bezirk (Ferencváros/Franzstadt, 59700 Ew.) hat ein Revival erlebt. Sein innerstädtischer Anziehungspunkt ist die Ráday utca mit ihren Cafés, Restaurants, Boutiquen, Bücher- und Musikshops.



EU-Bürger können gegen Vorlage der Ausweispapiere das Parlament kostenlos besichtigen, ebenso wie die ständigen Ausstellungen der staatlichen Museen (auch im Ludwig Museum). Für Sonderausstellungen ist Eintritt zu bezahlen. Manche Politiker würden den freien Eintritt aber gern wieder abschaffen.


Essen und Trinken

Palatschinken und andere Sünden

Vom Gourmettempel bis zur Csárda mit Landhausflair: Budapests kulinarische Szene wird immer interessanter

Die Restaurants der Hauptstadt lassen kaum Wünsche offen. Die Budapester Köche halten ein gutes und vielfältiges Angebot bereit, von den traditionsreichen Kaffeehäusern bis hin zu den modernen Esstempeln.

Das Wort Kaffeehaus ist übrigens nicht wörtlich zu nehmen. Fast alle Budapester Kaffeehäuser und Cafés sind zugleich Restaurants.

In Ungarn wird nach Herzenslust geschlemmt. Schmalz und Sahne sind nicht verpönt, sondern ein Muss. Schließlich soll schmecken, was auf den Teller kommt - Kalorien hin, Kalorien her. Zu den beliebten traditionellen Gerichten gehören Fleisch oder Fisch in einer Panade. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Gulaschgerichte, die pörkölt, paprikás oder tokány heißen. Da Ungarn reich an Wild ist, finden sich auf fast jeder Speisekarte auch Wildgerichte. Ungarn sind stolz auf ihre kulinarischen Traditionen und ausländischen Einflüssen gegenüber recht resistent. Doch ein Wandel ist unübersehbar, vor allem in Budapest. Internationale Trends zeigen Wirkung, und ambitionierte ungarische Köche entdecken eine leichtere Variante der heimischen Küche. Sie setzen auch immer öfter auf die gute Fleischqualität alter ungarischer Tierrassen wie Mangalitza-Schwein oder Graurind. Paprika spielt in der ungarischen Küche eine herausragende Rolle. Das Gewürz verleiht den Gerichten eine charakteristische, aber vorwiegend gemäßigte Würze. Sehr scharf sind nur einige der als Beilage oder im Salat servierten frischen Paprikaschoten.

Eine erfreuliche Entwicklung gibt es bei den ungarischen Weinen. Zu den landestypischen Sortenweinen gehören Kékfrankos (Blaufränkischer), Kékoportó (Blauportugieser) und Kadarka. Es kommen auch immer mehr und immer bessere Weine der Sorten Merlot, Pinot Noir oder Cabernet Franc auf den Markt. Ein exquisiter Genuss sind die Weine aus dem berühmten Anbaugebiet Tokaj-Hegyalja, allen voran die Süßweine Tokaj Aszú. Viele Budapester Restaurants und Vinotheken sind Schaufenster der guten ungarischen Weine. Besonders erfreulich ist, dass der Unterschied zwischen den Ladenpreisen und den Preisen in Restaurants bedeutend geringer ist als beispielsweise in Deutschland.

Der Kräuterlikör Unicum in der markanten, bauchigen Flasche und die Obstbrände, pálinka genannt, fehlen als Digestif bei kaum einem ungarischen Essen. Was es mit der Geschichte der traditionsreichen Destillerie Zwack und dem Unicum auf sich hat, erfahren Sie im Zwack-Museum (Mo-Fr 10-17 Uhr | Soroksári út 26, Eingang Dandár utca | www.zwackunicum.hu) in der aufwendig sanierten Firmenzentrale südlich der Petőfi-Brücke). Hier wird auch eine Sammlung von 15000 Minifläschchen ausgestellt.

In manchen Budapester Restaurants spielen noch Zigeunerkapellen auf. Sie gehören zum traditionellen Ambiente der Stadt wie die Kaffeehäuser und die Fischerbastei. Die Gäste lassen aufspielen, honorieren die Kunst mit einem Trinkgeld - das traditionell immer der Mann gibt - und genießen die schöne Stimmung. Es kann viel Spaß machen, sich auf die Musiker einzulassen. Die meisten sind stolz darauf, einem Gast jeden Wunsch erfüllen zu können. Stellen Sie sie auf die Probe! Das kostet zwar etwas Trinkgeld, aber dafür liefern die meist ausgesprochen musikalischen Künstler ja auch einiges an Unterhaltung. Auch wenn es „aufdringliche“ unter ihnen gibt: Ohne die Zigeunerkapellen wäre Budapest um ein Stück Restauranttradition ärmer.

Barackos gombóc

Knödel aus Kartoffelteig mit einer Aprikose darin

Dobos-torta

berühmte Torte aus sechs Biskuitböden, Schokoladenbuttercreme und Karamellglasur

Gesztenyepüré

beliebtes Dessert aus Maronen

Gulyásleves

Gulaschsuppe, die traditionell im Kessel über dem offenen Feuer gekocht wird

Gundel-palacsinta

Palatschinken (Pfannkuchen) mit Füllung (Walnüsse, Orangeat, Rosinen, Rum) und einer Schokoladensauce

Halászlé

Fischsuppe, üblicherweise aus mehreren Fischsorten wie Karpfen, Wels, Barsch

Hortobágyi palacsinta

Palatschinken mit einer Füllung aus Hühnerbrusthack, saurer Sahne, Zwiebel, Paprika und Tomate

Langós

in Fett ausgebackener Fladen aus Hefe-Kartoffel-Teig, den es mit vielen Füllungen gibt

Letcsó

Gemüsegericht aus Tomaten, Paprikaschoten und Zwiebeln, als Beilage oder als Eintopf

Paprikás csirke

Huhn, in gedünsteten und mit Paprikapulver bestreuten Zwiebeln angebraten und mit einer Saure-Sahne-Sauce serviert

Rántott

Gerichte mit einer Panade (Fleisch oder Fisch); es gibt auch paniertes Gemüse, zumeist als Vorspeise, wie rántott karfiol (Blumenkohl) oder rántott gombafejek (Champignons)

Töltött káposzta

Ungarns Krautwickel; weitere typische töltött-Gerichte: gefüllte Zwiebel (töltött hagyma) und Paprika (töltött paprika)

Túrós rétes

Quarkstrudel, gibt s in vielen süßen und herzhaften Varianten

Vörösboros megyleves

beliebte Fruchtsuppe, die „beschwipste Sauerkirschsuppe“


In der Zentralen Markthalle (1. Stock) bekommen Sie für 1-2 Euro herzhafte oder süße langós (Fladen aus Hefe-Kartoffel-Teig, z. B. mit saurer Sahne und Käse) - köstlich! IX., Vámház körút 1-3 | Straßenbahn 2, 47, 49


Einkaufen

Von Luxus bis Schnäppchen

Von kulinarischen Köstlichkeiten über Glas und Porzellan bis zu Mode und jungem Design: Budapest bietet fast alles

Nach wie vor ist die Fußgängerzone Váci utca in Pest die bekannteste Flaniermeile Budapests, doch der elegante Boulevard Andrássy út mit seinen Cafés, Restaurants, Shops und der prächtigen Architektur ist zweifellos das schönste Schaufenster der Stadt.

Die Király utca, eine Parallelstraße der Andrássy út, ist mit ihren Möbel- und Dekogeschäften auf dem besten Weg, zu einer ersten Adresse für Designfans zu werden. In der Váci utca und ihren Nebenstraßen reiht sich ab dem Vörösmarty tér Laden an Laden. Vertreten sind vor allem internationale Mode- und Beautymarken, Folklore, ungarisches Porzellan und Souvenirgeschäfte. Der südliche Teil (Szabad sajtó út bis Fővám tér) ist ruhiger, dort finden sich kleinere Läden mit ungarischen Produkten. Der 4,5 km lange Große Ring zwischen der Margareten- und der Petőfi Brücke ist noch ein Stück altes Budapest, mit Läden, die dem Wandel trotzen. Doch mit jedem Jahr verschwinden mehr und mehr dieser nostalgischen Fundgruben. Vor allem die jungen Budapester zieht es in die Shoppingcenter, die von der Mode bis zu Restaurants und Kinos fast alles bieten, was das Herz begehrt.

Die Geschäfte sind normalerweise montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr, samstags bis 13 oder 14 Uhr geöffnet. Lebensmittelgeschäfte öffnen früher. Die Einkaufszentren schließen erst um 20 Uhr und sind auch am Wochenende geöffnet.

Zu den schönsten Souvenirs gehören Köstlichkeiten wie die harte Salami (téliszalámi), die berühmte Gänseleber (libamáj), Szamos-Marzipan, ungarische Weine, Obstbrände (pálinka), allen voran der Aprikosenschnaps (barackpálinka), und der Kräuterlikör Unicum. Attraktiv sind auch Kunsthandwerk (Töpferwaren, Stickereien, Spitze und Decken) und Geschirr (Porzellan oder Keramik). Kostbares kommt aus der Manufaktur Herend, dem ungarischen Pendant zur Manufaktur Meißen. Preiswerter sind die Produkte der Zsolnay-Manufaktur. Ebenfalls zu empfehlen sind Keramik aus Herend sowie ungarisches Glas, wie z.B. Kristallgläser. Interessant sind auch die Antiquitätenläden und Galerien. Renommierte Häuser liegen beispielsweise in der Falk Miksa utca und in der Váci utca.


Liebhaber von Kristall und Handarbeit wie Stickereien (z. B. Tischwäsche) kaufen noch günstig ein, z. B. Kristall bei Ajka (V., Kigyó utca 4) , Stickereien im Folkart Centrum (V., Váci utca 58) .


Unterhaltung

Bei den Erben Béla Bartóks

Oper, Konzert und Operette sind in Budapest ebenso erstklassig wie Kneipen und Clubs

Was darf es sein? Budapest-Besucher finden ein abwechslungsreiches Abendprogramm. Zum Angebotsreigen gehört die Operette ebenso wie das klassische Konzert und eine bunte junge Musikszene.

Ungarns Musikleben profitiert bis heute vom Einfluss der großen Musikpädagogen Zoltán Kodály und Béla Bartók, die sich nicht nur durch ihre Kompositionen, sondern auch durch ihr Engagement für die Musikerziehung einen Namen machten. Und nicht nur die Liebhaber klassischer Musik kommen auf ihre Kosten. Budapest hat eine interessante Jazzszene, die in Clubs und auf Schiffen zu Hause ist. Doch die Jazzmusiker haben keinen leichten Stand beim Publikum. Es werden immer wieder Clubs eröffnet - und geschlossen, weil sich der Betrieb nicht trägt. Die jungen Leute zieht es vor allem in die Musikcafés und -clubs mit Funk, House, Pop und Partyevents. Die junge Szene orientiert sich an internationalen Trends und ist vielseitig, doch im Großen und Ganzen weniger exaltiert als in anderen Metropolen. Die vielen Studenten der Stadt müssen mit ausgesprochen bescheidenen Budgets auskommen.

Die Budapester sind eifrige Theatergänger, für Touristen ist die Sprachbarriere aber meist unüberwindlich. Ein Opernbesuch sollte dagegen auf jeden Fall auf dem Programm stehen, schon des großartigen Ambientes wegen. Seinen festen Platz hat das Musical, doch auch die gute alte Operette konnte sich in der Heimat von Franz Léhar und Imre Kálmán (Emmerich Kalman) erfolgreich behaupten. Die modernen Kinos sind vor allem bei den Jugendlichen und Studenten ein Hit. Die aktuellen internationalen Filme werden meistens in der Originalsprache (mit ungarischen Untertiteln) gezeigt.

Zum Nachtleben in Budapest gehören auch die Revuen und alles, was dem Stichwort „Rotlicht“ zuzuordnen ist. Wie überall auf der Welt ist in der „Reeperbahnszene“ größte Vorsicht geboten. Sie hat ihre Gefahren, eigenen Spielregeln und Gesetze.

In den Wochenzeitungen, z. B. in der „Budapester Zeitung“, findet sich ein Veranstaltungskalender. Im Internet finden Sie einen umfassenden Überblick unter www.kulturinfo.hu.


In der Oper gibt es für den 3. Rang Karten zu Preisen von 3,20 bis 4,40 Euro. V., Andrássy út 20 | U-Bahn 1: Opera


Übernachten

Gut gebettet

First-Class-Hotels haben Hochkonjunktur, und auch allgemein geht der Trend zu deutlich mehr Komfort

Budapest kann sich in der Spitze, bei den Vier- und Fünfsternehotels, mit jeder anderen Metropole messen. Die Zahl der Luxusherbergen steigt von Jahr zu Jahr, und sie sind bestens ausgelastet.

Das liegt vor allem daran, dass Budapest die wirtschaftliche Drehscheibe des Landes und ein bedeutender Konferenzstandort ist. Für Besucher, die Lust auf einen erstklassigen Rahmen, aber nicht auf die stolzen Preise haben, sind vor allem die Wochenendtarife und die Packages der First-Class-Hotels interessant. Im mittleren Preissegment hält der Trend zu mehr Ausstattungskomfort an. Sehr einfache Hotels sind fast ausgestorben, weil sich kaum noch Gäste dafür finden. Im preisgünstigeren Segment verläuft die Trennlinie zwischen Hotels auf Drei-Sterne-Niveau und Pensionen. Günstige Übernachtungen bieten Hostels (www.hostels.hu), die natürlich entsprechend einfach ausgestattet sind, und Studentenwohnheime (im Juli und August), deren Standard jedoch deutlich unter denen westlicher Wohnheime liegt.


Globetrotter-Atmosphäre bietet das Home Made Hostel in einer Altbauwohnung (beste Innenstadtlage). Mehrbettzimmer (auch 1 Doppelzi.), 3 Bäder, Küche. Alles einfach, aber liebevoll eingerichtet. 11-16 Euro pro Bett, im Doppelzimmer 18-25 Euro | VI., Teréz körút 22 (1. Stock) | Tel. 3022103 | www.homemadehostel.hu | U-Bahn 1: Oktogon


Mit Kindern unterwegs

Baden, staunen, Ziegen füttern

Kleine Gäste können in Budapest viel erleben


Stadtspaziergänge

Mittelalter und jüdisches Leben

Erleben Sie zwei besondere Seiten einer facettenreichen Stadt

Rundgang auf dem Burgberg

60 m hoch ragt der Burgberg am Donauufer auf. Trotz aller Katastrophen, die diesen historischen Kern der Stadt heimsuchten - Erdbeben, Brände, Belagerungen und Kriege -, ist der 1,5 km lange und bis zu 500 m breite Hügel ein kulturhistorisches Juwel. Zwei Drittel der Fläche nimmt das Burgviertel ein, ein Drittel der gewaltige Burgpalast. Für diesen Spaziergang sollten Sie sich drei bis vier Stunden Zeit nehmen.

Die Elisabethstadt: Entdeckungen im jüdischen Viertel

Verfall und neuer Glanz liegen im jüdischen Viertel - im VII. Bezirk Elisabethstadt (Erzsébetváros) - dicht beieinander, aber es entwickelt sich mit jedem Jahr mehr zu einem lebendigen, attraktiven Teil der Hauptstadt. Dauer des Spaziergangs: eine Stunde.


24h

Ein Tag in Budapest

Action pur und einmalige Erlebnisse.

Gehen Sie auf Tour mit unserem Szene-Scout

Durchstarten

Blitzstart! Der Hungaroring, 30 km von Budapest entfernt, ist das osteuropäische Mekka für Formel-1-Fans. Auf geht s zum Boxenstopp zum Gucken und Staunen! Juckt der Gasfuß? Dann wartet gleich neben dem Formel-1-Ring das 50 ha große Areal der Landy Group auf eine Erkundungstour mit dem Jeep! Rasante Manöver auf ausgewiesenen Strecken sorgen für den adrenalintreibenden Hallo-Wach-Effekt. Wo? Mogyoród | Tel. 3628542990 | Infos unter www.landy-group.com

Skurrile Zeitreise

Goodbye, Lenin? Von wegen! Im Skulpturenpark Szoborpark erwachen Lenin, Marx, Engels und Konsorten fast wieder zum Leben. Die pompösen und erstaunlichen Denkmäler liefern tolle Motive für Erinnerungsfotos. Wo? Balatoni út | Eintritt 2,50 Euro | Tel. 3614247500 | www.szoborpark.hu

Sinnliches Vergnügen

Lust auf die volle Portion Budapest? In den Markthallen bei der Freiheitsbrücke taucht man direkt ins Leben der Ungarn ein. Stimmengewirr, ungewöhnliche Düfte, buntes Gemüse - alle Sinne kriegen hier den Mega-Push! Unbedingt noch Budapester Käse, Salami und Brot kaufen! Auch wenn das Wasser im Mund schon zusammenläuft, ein wenig Geduld noch! Wo? Fővam tér, Pester Seite, direkt bei der Freiheitsbrücke

Insel-Picknick

Reif für die Insel? Dann an der Donau bis zur Margareteninsel zum Picknick-Lunch schlendern. Das Eiland ist eine traumhafte Oase inmitten der Stadt, ideal, um auf einem schattigen Plätzchen im Gras endlich Käse, Salami und Brot zu genießen. Das schmeckt nach Ungarn! Danach: abhängen und chillen. Wo? Zwischen Margaretenbrücke und Árpádbrücke

Lasershow

Zurück ins pralle Leben - und richtig hoch hinaus: Im Planetarium der Multimediastudios Art Associationen kann man nicht nur Sterne gucken, sondern auch Lasershows bewundern. Wenn die bunten Strahlen zum Rhythmus von Pink Floyd durch den Saal tanzen, ist man nicht nur dabei, sondern mitten drin. Im kultigen Ambiente gibt s auch Madonna und Carmina Burana in ungewohnten 3-DFormen und -Farben. Hingehen und den Star-Flash bekommen! Wo? Népliget, Planetarium | Eintritt ca. 12 Euro | Tel. 2630871 | www.lasertheater.hu

Rolling Budapest

Segway - ein Trend rollt durch Budapest, und man selbst rollt mit. Also nichts wie rauf auf die Stehroller und von Sight zu Sight cruisen. Donauufer, Festungsgegend, Innenstadt - auf den Spaßrollern mit Motorantrieb ist Infotainment garantiert. Übrigens, die Segways stehen von alleine, also muss man keine Angst haben, das Gleichgewicht zu verlieren. Wo? Lázár utca | 16,55 Euro pro Tour (2,5 Stunden), Reservierung zwei Tage vorher Tel. 2693843 | www.citysegwaytours.com/budapest

Pizza Roter Oktober

Der Magen sieht gleich rot? Auf zum Kommunismus-Dinner im Marxim s II.! Die stylish-witzige Pizzeria im Oldschool-Look hat ihr ostalgisches Konzept auch auf das italienische Nationalgericht übertragen. Pizza „Roter Oktober“ oder „Sibirische Träume“ ordern und sich überraschen lassen. Die Ingredienzen im Marxim s II. sind geheim, die Atmosphäre locker, das Interieur kultig! Wo? Kiróscus utca 23 | Tel. 3160231 | www.marximpub.extra.hu

Frachtschiff-Clubbing

Auf dem ehemaligen ukrainischen Frachtschiff A38 muss man nicht seetauglich, sondern feiertauglich sein. Konzerträume, Szeneclub, Restaurant und Bar: Das hippste Schiff der Donau ist der heißeste Club Ungarns und genießt dank der Ikonen am Plattenteller (DJ Krush!) einen legendären Ruf. Wo? Petőfi-Brücke, Budaer Brückenkopf | Tel. 4643940 | www.a38.hu


Ausflüge und Touren

Was Könige und Künstler schufen

Entdecken Sie das Lieblingsschloss der Kaiserin Sisi und das malerische Szentendre im Donauknie

K. u. K-Pracht in Ungarns Versailles

Gödöllő liegt 30 km östlich von Budapest. Die Stadt ist mit der Vorortbahn (ab ers Vezér tér, Endstation U-Bahn 2) oder mit dem Auto auf der Hauptstraße 30 zu erreichen. Hauptattraktion ist das Königliche Schloss mitten in einem großen Park. Am besten steigen Sie an der vorletzten Station, Szabadság tér, aus. Zum Stadtmuseum ist es von hier nur ein kleiner Spaziergang. Tourinform Gödöllő (im Schloss): Tel./Fax 028/419231 | www.gkrte.hu

Szentendre: Zauber der Bohéme

Szentendre, diese zauberhafte Stadt der Künstler und der Künste, liegt 20 km nördlich von Budapest und ist sowohl mit der Vorortbahn (Züge alle 40 Minuten ab Batthyány tér) als auch mit dem Auto (Hauptstraße 11) zu erreichen. Romantischer ist ein Ausflug mit dem Schiff (ab Vigadó tér), für Sportliche gibt es einen Fahrradweg. In den Sommermonaten herrscht in Szentendre reges Treiben. Von November bis März ist es sehr ruhig. In dieser Zeit sind auch die kleineren Museen und Galerien geschlossen. Tourinform: Dumtsa Jenő utca 22 | Tel. 26/317965 | Fax 317966. Veranstaltungen: www.szentendreprogram.hu


Praktische Hinweise

Von Anreise bis Zoll

Urlaub von Anfang bis Ende: die wichtigsten Adressen und Informationen für Ihre Budapestreise

Auto

Die ungarischen Autobahnen sind mautpflichtig. Vignetten (Matrica) gibt es an der Grenze und an Tankstellen zu kaufen. Sie kosten für 4 Tage 1170 Ft. (Mai-Sept. 1530 Ft.), für 10 Tage 2550 Ft. und für 31 Tage 4200 Ft. | www.autobahn.hu

Bahn & Bus

Die Fahrt von Frankfurt/Main dauert ca. 10 Std. (einfache Fahrt ca. 230 Euro), von Wien ca. 3 Std. (ca. 60 Euro). | Nachtzüge: www.nachtzugreise.de | Fahrplan Ungarn: www.elvira.hu | Internationale Zugauskunft Budapest: Tel. 4615500

Flugzeug

Außer den nationalen Airlines, wie zum Beispiel Malév, Austrian und Lufthansa, fliegen auch Billigflieger von und nach Budapest, wie beispielsweise Easy Jet (www.easyjet.com), Air Berlin (www.airberlin.com), Germanwings (www.germanwings.com), Wizz Air (Frankfurt-Hahn, www.wizzair.com) und Ryanair (ab Bremen, Frankfurt-Hahn, www.ryanair.com).

Schiff

Von April bis Ende Oktober verkehren auf der Donau Tragflächenboote auf der Strecke Wien-Budapest (einfache Fahrt ca. 80 Euro, Dauer 6,5 Std.). www.mahartpassnave.hu

Ungarisches Tourismusamt

Infotel. Deutschland 0900/1/864276 (0,61 Euro/Min.)

Tourinform

Auskünfte auf Deutsch, Hilfe bei der Reiseorganisation und Veranstaltungsinfos. V. | Déak tér/Sűtő utca 2 | tgl. 8-20 Uhr | 24-Std.- Tel. 4388080 | auf dem Burgberg: Szentharomság tér | 9-19 Uhr, im Sommer bis 20 Uhr | Burgbus (Várbusz) | www.hungarytourism.hu

Auto

Höchstgeschwindigkeiten: innerorts 50, außerorts 90, auf Autobahnen 130 km/h. Außerorts muss auch tagsüber das Abblendlicht eingeschaltet sein. Es gilt Alkoholverbot (0 Promille), und es besteht Gurtpflicht auf allen Sitzen. Die Benutzung des Mobiltelefons ist nur mit Freisprechanlage erlaubt. Sicherheitswesten sind mitzuführen (für jeden Sitzplatz im Auto).

Banken & Geldwechsel

Geldumtausch: In Banken, Reisebüros, bei Wechselstuben und Umtauschautomaten (bei Banken). Die Banken sind meist Mo-Do 8-16, Fr 8-15 Uhr geöffnet. Auch mit den gebräuchlichsten Kreditkarten ist Geld zu bekommen (Banken, Automaten).

Budapest Card

Die Budapest Card berechtigt zur unbeschränkten Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel und bietet eine Fülle weiterer Vorteile und Rabatte. Sie kostet (für einen Erwachsenen und ein Kind bis 14 Jahre) 4700 Ft. (48 Std.) und 5900 Ft. (72 Std.). Alle Vergünstigungen sind in einer 110-seitigen Broschüre (www.budapestinfo.hu) aufgelistet. Erhältlich ist die Budapest Card z. B. am Flughafen, bei Tourinform, in Reisebüros und Hotels.

Deutsche Botschaft

I., Úri utca 64-66 | Tel. 4883500 | Fax 4883505 | Notruf 06/30/9241767 | www.deutschebotschaft-budapest.hu | Bus 16, Burgbus (Várbusz)

Österreichische Botschaft

VI., Benczúr utca 16 | Tel. 3516700 | Fax 3528795 | www.austrian-embassy.hu | U-Bahn 1: Bajza utca

Schweizer Botschaft

XIV., Stefánia út 107 | Tel. 4607040 | Fax 3849492 | vertretung@bud.rep.admin.ch | Trolleybus 75

Einreise

Für die Einreise nach Ungarn genügt für Deutsche, Österreicher und Schweizer der Personalausweis.

Internet

www.budapestinfo.hu vermittelt alle Basisinfos, sehr übersichtlich. www.travelport.hu ist der Ungarn-Guide für Hotels, Restaurants usw. www.ungarntourismus.de ist die Internetadresse des Ungarischen Tourismusamtes.

Internetcafés

Internetcafés sind vor allem im Stadtzentrum auf der Pester Seite zu finden. Sehr viel größer ist die Dichte jedoch bei Hotspots (WLAN).

Kartenvorverkauf

Ticket Express: - VI., Andrássy út 18 | Tel. 3120000 (für alle Bühnen usw.) | U-Bahn 1: Bajcsy-Zsilinszky út

Medien

Internationale Tagespresse gibt es an Kiosken in der Innenstadt (Vörösmarty tér, Váci utca) und in den großen Hotels. Aktuelle Programmhinweise enthält die deutschsprachige Wochenzeitung „Budapester Zeitung“ (www.budapester.hu). Überall sind die Satellitenkanäle zu empfangen.

Notruf

Ambulanz: 104 (Notfall-Ambulanz gratis, falls ein unmittelbarer medizinischer Eingriff erforderlich ist)

Öffentliche Verkehrsmittel

Die schönste U-Bahn-Linie ist die 1896 eröffnete Földalatti (U-Bahn 1). Es gibt zwei weitere Linien der U-Bahn (Metro): die 2 und die 3, eine weitere ist im Bau. Die Stadt verfügt außerdem über ein dichtes Netz an Straßenbahnen, Bussen und Trolleybussen. Zum Burgberg führt (vom Clark Adam tér) eine Seilbahn (Sikló).

Öffnungszeiten & Eintrittspreise

Leider ändern sich Öffnungszeiten in Budapest ziemlich oft. Ungarn sind daran gewöhnt, plötzlich vor verschlossenen Türen zu stehen, und nehmen es gelassen. An der Praxis, sehr freizügig mit einmal angegebenen Öffnungszeiten umzugehen, hat sich in den letzten Jahren kaum etwas geändert. Auch die Eintrittspreise ändern sich immer wieder. Sie liegen generell aber auf recht niedrigem Niveau.

Post

Postämter sind im Allgemeinen Mo bis Fr 8-18, Sa 8-12 Uhr geöffnet. Postkartenporto in europäische Länder 130 Ft., Standardbrief 180 Ft.

Preise & Währung

Zahlungsmittel ist der Forint (Ft., HUF). Es gibt Münzen im Wert von 1, 2, 5, 10, 20, 50 und 100 Ft., Scheine zu 200, 500, 1000, 2000, 5000, 10000 und 20000 Ft.

Reisezeit

Budapest ist das ganze Jahr über einen Besuch wert, doch sind Frühjahr und Herbst die besten Reisezeiten. In den Sommermonaten ist die Stadt oft überlaufen, und es wird sehr heiß.

Servicegebühr

Nach langem Streit über die „Zwangstrinkgelder“ (Servicegebühr), die Restaurants mit der Rechnung erhoben haben, gibt es jetzt eine offizielle Regelung. Danach dürfen Restaurants (für Imbissstuben gilt das nicht) eine Gebühr von bis zu 15 Prozent erheben. Davon fließen 81 Prozent in die staatliche Rentenkasse, der Rest soll ans Personal ausgeschüttet werden.

Stadtbesichtigungen

In Hotels, Reise- und Tourismusbüros kann man Stadtrundfahrten (városnézés) bei Tag und Nacht sowie Besichtigungen des Parlaments oder der Burg und Ausflüge buchen. Das Angebot ist groß. Normale Stadtrundfahrten (auch im offenen Bus): Buda Tours (Tel. 3747070 | www.budatours.hu), per Schiff: Duna Bella/Dunai Legenda (Tel. 2664190 | www.legenda.hu). Abendtour mit klassischer Musik und Buffet: Opera-Bus (Andrássy út 2 | Tel. 2696479 | www.operabus.com). Touren zu Fuß: Tel. 06/30/2118861 | www.absolutetours.com). Angeboten werden auch Donaufahrten wie Budapest by Night und Fahrten ins Donauknie (Anleger Vigadó tér) (www.mahartpassnave.hu). Neu sind Fahrten mit einem Retro-Schiff (www.eurama.hu) und mit originalen Ikarus-Cabrio-Autobussen aus den 1960er-Jahren (www.veterama.hu).

Taxi

Taxis haben gelbe Nummernschilder und müssen mit Taxameter ausgestattet sein. Die Tarife schwanken, die gesetzlich festgelegten Höchsttarife liegen bei 300 Ft. Grundgebühr und 240 Ft. pro Kilometer in der Zeit von 6-22 Uhr. Budataxi: Tel. 2333333; City Taxi Tel. 2111111; Főtaxi: Tel. 2222222; Tele 5 Taxi: Tel. 5555555

Telefon & Handy

Öffentliche Fernsprecher funktionieren meist mit Telefonkarten (in Postämtern und Zeitungskiosken für 500, 800, 1800, 5000 Ft.).

Zeit

In Budapest gilt wie in ganz Ungarn die Mitteleuropäische Zeit (MEZ).

Zoll

Nach Ungarns EU-Beitritt 2004 bestehen weiterhin Personenkontrollen an den Grenzen zu den EU-Nachbarländern, aber keine Zollkontrollen mehr. Waren des persönlichen Bedarfs können problemlos ausgeführt werden, Zigaretten aber nur in einer Menge von 200 Stück pro Person. www.zoll.de

Kaffee

1-1,30 Euro für eine Tasse Kaffee

Mittagessen

Ca. 8-10 Euro für ein Mittagessen im Restaurant

Bier

1-1,50 Euro für ein Glas Bier

Eis

0,40-0,50 Euro für eine Kugel Eis

Taxi

0,80-1,25 Euro pro gefahrenen km

Fahrschein

Rund 0,90 Euro für eine Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln


Unser Insider

MARCO POLO Autorin Rita Stiens im Interview

Rita Stiens arbeitete viele Jahre als Journalistin. Seit 1997 Buchautorin, pendelt sie zwischen ihren Wohnorten in Deutschland und Ungarn.

Sie fahren seit 1999 regelmäßig nach Budapest. Wie ist es dazu gekommen?

Nach mehreren Besuchen in Budapest habe ich mich entschieden, ein Ferienhaus in Ungarn zu kaufen. Budapest sollte gut erreichbar sein, aber es sollte ein ruhig gelegenes Haus sein, eines mit Garten und Wasser in der Nähe.

Weshalb zieht es Sie nach Budapest?

Für mich ist Budapest ein Sog, in den man gerät, von dem man sich mitreißen lässt, der aber auch irritiert und zum Nachdenken zwingt. In Budapest prallt alles, was Ungarn bewegt und verstört, aufeinander. Reichtum und Armut, politische Ideologien, Internationalität und die Suche nach nationaler Identität. Budapest ist eine ungemein spannende Stadt.

Wo und wie leben Sie genau?

Ich lebe, wenn ich in Ungarn bin, in einem kleinen, zwischen Hügeln gelegenen Dorf südlich des Plattensees. Durch die gute Autobahnanbindung bin ich jedoch in nur 45 Fahrminuten in Budapest. Ich genieße in diesem Dorf vor allem die Natur und die herrliche Ruhe.

Was machen Sie beruflich in Ungarn?

Nach vielen Jahren als Journalistin - Design, Architektur und Reisereportagen waren der Schwerpunkt meiner Arbeit - schreibe ich seit einigen Jahren Sachbücher. Zu dieser Arbeit passt mein deutsch-ungarisches „Doppelleben“ sehr gut, denn ich kann hier wie dort gleichermaßen gut arbeiten.

Kommen Sie viel in Budapest und Umgebung herum?

Ja. Das ist auch geboten, denn das einzig Beständige in Budapest ist die ständige Veränderung. Restaurants und Läden öffnen und schließen, heute wird hier saniert, morgen dort … Es ist wichtig, die Stimmung zu sondieren, denn Besucher bekommen sie zu spüren.

Was tun Sie gern in Ihrer Freizeit?

Ich habe Geschichte studiert, ein Fach, das ich sehr mag - und das in Ungarn zum liebsten Hobby wurde. Wer die Menschen verstehen will, muss die gut 1000-jährige Geschichte kennen. Durch das Haus bin ich zudem zur Hobbygärtnerin geworden.

Mögen Sie die ungarische Küche?

Ein absolutes Lieblingsgericht habe ich nicht, aber ich mag Hausmannskost wie Paprikahuhn, Palatschinken oder ein Kesselgulasch, wie es alljährlich beim Fest unserer Gemeinde auf der Wiese gekocht wird. Besonders köstlich: ein Glas Tokajer Aszú zu einer Gänselebervorspeise.


Bloß nicht

Diese Dinge sollten Sie in Budapest lieber nicht tun

Das Auto unbewacht abstellen

Ohne elektronische Wegfahrsperre und Alarmanlage ist das Diebstahlrisiko nicht zu kalkulieren. Wer mit dem eigenen Auto anreist, sollte es für die Dauer seines Aufenthalts auf einem sicheren Parkplatz abstellen. Bei teuren Automarken ist es leider eine übliche Methode geworden, dass ein kleiner Unfall provoziert wird. Wenn Sie aussteigen, springt einer der Täter ins Auto und fährt los. Deshalb: Wenn Sie aussteigen, ziehen Sie den Zündschlüssel ab.

Sich zum Geldtausch überreden lassen

Wechseln Sie kein Geld bei „fliegenden Händlern“. Die Gefahr, durch clevere Tricks betrogen zu werden, ist sehr groß. Man zählt Ihnen z.B. die Geldscheine vor Ihren Augen vor - und Sie haben dann doch weniger Scheine in der Hand, als man Ihnen vorgezählt hat. Fragen Sie in Wechselstuben sicherheitshalber, ob der ausgehängte Kurs für die Summe gilt, die Sie wechseln möchten. Manchmal stellt sich hinterher heraus, dass der ausgeschriebene Kurs erst ab einer sehr hohen Geldsumme gezahlt wird.

Falschen Polizisten auf den Leim gehen

Es kommt selten vor, aber Sie können auf sogenannte Scheinpolizisten treffen. Dabei ist nur eines wichtig: Auf der Straße dürfen Ihre Papiere überprüft werden, auf keinen Fall aber Ihr Portemonnaie!

Auf falsche Rechnungen hereinfallen

Es ist dringend anzuraten, jede Rechnung genau zu überprüfen und - wenn mit einem großen Schein bezahlt wird - diesen so lange auf dem Tisch liegen zu lassen, bis das Wechselgeld herausgegeben wurde.

Ohne Preiskontrolle bestellen

Es kommt leider häufiger vor, dass Kellner, vor allem bei Weinen, sehr teure Empfehlungen geben. Bestellen Sie darum grundsätzlich nichts, ohne in der Karte nachgeschaut zu haben, was der empfohlene Wein oder das empfohlene Gericht kostet.

Taschendieben die Tat erleichtern

Budapest ist im Vergleich zu anderen europäischen Großstädten eine relativ sichere Stadt. In öffentlichen Verkehrsmitteln, in Geschäften, auf belebten Plätzen und Märkten ist aber Vorsicht vor Taschen- und Trickdieben geboten.

Zufallsbekanntschaften einladen

Man sollte gut auf die Preise schauen, vor allem, wenn man frisch kennengelernte Damen einladen möchte. Es kann nämlich sein, dass die Damen „Lockvögel“ sind und Ihnen im Restaurant eine astronomische Rechnung präsentiert wird. Die Speisekarte zeigt den Preis dann meist gar nicht oder nicht eindeutig an - trotzdem lässt man Sie nicht hinaus, bevor Sie gezahlt haben.

Copyright: www.marcopolo.de
 

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