Üppige Wälder, exotische Fauna und Flora, faszinierende Wüsten, einladende Berge, karge Landschaften, beeindruckende Vulkane, manchmal sogar Schnee, schöne Küsten und herrliche Strände: All das bietet die vielschichtige Urlaubsinsel Teneriffa. Die größte Insel der Kanaren liegt 300 Kilometer westlich von Afrika und rund 1.300 Kilometer vom spanischen Festland entfernt.
Die „Insel des ewigen Frühlings“ – wie Teneriffa auch genannt wird – entstand vor etwa sieben bis fünf Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität und besteht im Wesentlichen aus einem zentralen Gebirge und Tälern. Ob lange geplante Urlaubsreise oder Last Minute- Angebot, Teneriffa ist ganzjährig das ideale Urlaubsziel. Im Süden der Insel finden Sonnenanbeter absolute Erholung. Die Landschaft ist zwar karg, dafür laden Sandstrände und kleine naturbelassene Buchten zum Relaxen und Sonnenbaden ein. Das etwas ursprünglich gebliebene Los Cristianos mit seinem großen Hafen lockt viele Touristen an, ebenso die schönen Sandstrände in Playa de las Americas. Dieser Ort wirkt mit seinen zahlreichen Bauten und Poollandschaften anziehend und bietet eine bunte Mischung aus entspanntem Urlaubsgefühl, ausschweifendem Nachtleben und geselligem Alltagstreiben.
Wer jedoch wunderschöne Landschaften, bizarre Gebirgslandschaften und Steilküsten anziehend findet, der sollte seinen Urlaub im Norden der Insel verbringen. Dort prägen Bananenplantagen an den Küsten und hübsche kleine Ortschaften diese landwirtschaftlich ausgerichtete Region beiderseits der Cumbre Dorsal und am Nordfuß des Teide.
Nationalpark El Teide
Ein Erlebnis, das kaum jemand so schnell vergisst, ist der Besuch des „Parque Nacional de las Cañadas del Teide“. Er bietet eine faszinierende Landschaft, geschaffen von der Urgewalt des Vulkans Teide. Mitten im Park ist ein vulkanischer Krater mit einem Umfang von 48 Kilometern, aus dem sich der Berg Teide mit einer schwindelerregenden Höhe von 3.718 Metern erhebt. Er ist der höchste Berg Spaniens und zugleich die höchste Erhebung im ganzen Atlantischen Ozean.
Wer den Vulkan sehen will, kann entweder die Strecke zu Fuß bewältigen oder sich von der Seilbahn bis kurz vor den Gipfel hinauf fahren lassen; das letzte Stück muss per pedes erklommen werden. Die Belohnung dafür gibt es oben: Bei klarem Wetter kann man eine atemberaubende Aussicht auf Gran Canaria, La Palma, La Gomera und El Hierro genießen. Nicht weniger beeindruckend ist der immense Krater; ihn zu durchlaufen ist ein grandioses Erlebnis. Nach vorheriger Vereinbarung mit der Verwaltung des Naturparks kann man an einer Besichtigung teilnehmen.
Loro Parque
Im schönen Orotava-Tal, überragt vom gigantischen Vulkan Teide, befindet sich der „Loro Parque“ – einfach ein Muss für alle Kanaren-Reisenden. Die exotischsten Arten aus der Natur wie Pinguine, Delfine, Seelöwen, Papageien, Gorillas, Tiger, Haie, Korallen, tropische und kanarische Fische, Flamingos, Alligatoren, Schildkröten etc. sind dort auf einer Fläche von über 13 Hektar zu bestaunen. Die Tiere leben in Bereichen, die bis ins kleinste Detail ihre natürliche Umgebung wiedergeben.
Los Cristianos
Zweifellos eines der beliebtesten Tourismuszentren der Kanarischen Inseln ist „Los Cristianos“. Die schönen künstlichen Strände und der attraktive Hafen, wo Sportfischen, Bootsausflüge, Glasbodenboote, Tauchen und Fähren nach La Gomera angeboten werden, ziehen überwiegend ältere Urlauber an. Dem Ort ist es gelungen, einen Teil der ursprünglichen Architektur und Atmosphäre eines malerischen Fischerdorfes zu erhalten.
Was der Besucher hier findet ist Sonnenschein, einige schöne Cafés, Bars, Nachtclubs, Geschäfte, Restaurants (auch deutsche) und ein buntes Nachtleben.
Santa Cruz de Tenerife
Die Hauptstadt der Insel, auch „Leuchtende Stadt“ genannt, ist eine liebenswerte und lebendige Stadt. Auf den ersten Blick fallen die schönen Parkanlagen und die quirligen Straßen auf. Diese geschäftige Stadt mit ihrem Verschiffungshafen, der größte Spaniens und der tiefste der Welt, liegt an der Nordostküste der Insel. Der große Hafen beherbergt viele Container- und Kreuzfahrtschiffe sowie Tragflächenboote und Fähren für den Transport zwischen den Inseln. In Hafennähe befindet sich auch das eigentliche Zentrum: die „Plaza de España“ mit dem „Cabildo Insular“, Sitz der Museen für Archäologie und Anthropologie, und die „Plaza de la Candelaria“ mit dem beeindruckenden Carta-Palast aus dem 17. Jahrhundert. Wer noch mehr Kultur möchte, kann sich die Barock-Kirche „Iglesia de la Concepción“, das Museum für Malerei und Skulptur sowie das Schloß „Castillo de Paso Alto“, von dem aus man einen herrlichen Ausblick auf die Küste hat, ansehen.
La Laguna
La Laguna ist die kulturelle und religiöse Hauptstadt und liegt etwas landeinwärts von Santa Cruz im Tal Aguere – inmitten einer herrlichen Landschaft. Wer durch die Straßen der Stadt streift, sieht prächtige Architekturdenkmäler, Paläste und traditionelle Häuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert.
Unter den religiösen Gebäuden sind als die herausragendsten die Kathedrale, die Kirche „Santo Domingo“ und die Kirche der „Nuestra Señora de la Concepción“ zu nennen. Wer sich für Geschichte und Kunst interessiert, sollte auf jeden Fall das Museum „Casa Ossuna“, im Wirtschaftsmuseum der Landesfreunde, die Museen der Kirche „Concepción“ und der Kathedrale besuchen.
Die Villa de la Orotava
Die „Villa de la Orotava“ erstreckt sich in den Bananenplantagen des gleichnamigen Tales. Diese alte Stadt zeichnet sich durch ihre prächtigen und monumentalen architektonischen Strukturen, ihre charakteristischen, wohl beschatteten Patios, Plätze und antiken Häuser, aus. Besonders sehenswert ist das althistorische Zentrum, das zum Nationaldenkmal für Kunstinteresse erklärt wurde. Die Gemeindekirche „Concepción“ und die „Casa de los Balcones“ („Haus der Balkone“) sind ein Juwel der traditionellen Inselarchitektur. Wer die Stadt besucht, sollte den botanischen Garten „La Hijuela del Botánico“, mit mehr als 3.000 verschiedenen tropischen und subtropischen Pflanzenarten, nicht links liegen lassen. Die drei fantastischen Strände mit dunklem Sand, El Bullullo, Martin Alonso und El Rincón, laden zum Sonnenbaden ein.
Puerto de la Cruz
Wer das malerische Stadtbild von Puerto de la Cruz sieht, kann unmittelbar nachvollziehen, dass es der meistbesuchte Ort der Insel und Spaniens ist. Neben dem Ambiente bietet er allerdings noch weitere Attraktionen: Die berühmte „Playa de Martianez“ ist ein wunderschöner Komplex von Schwimmbecken, die die Natur geschaffen hat, zusätzlich aber natürlich aufgewertet durch modernste Installationen aller Art und die aufregenden Bauwerke des kanarischen Architekten Cesar Manrique. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Seefahrt-Museum „Museo Naval de la Casa Iriarte“, die Burg „Castillo de San Felipe“ und die Kirche „Nuestra Señora de la Peña de Francia“.
Lohnenswert ist auch der Park „Jardín de Aclimatación“, der im 18. Jahrhundert zwischen Orotava und Puerto de la Cruz angelegt wurde und in dem Pflanzen aus aller Welt wachsen.
Typische Souvenirs sind handgearbeitete Decken, Stickereiwaren, Strelizien und Bananenlikör. Die Kanaren sind Zollfreigebiet und haben innerhalb der EU einen Sonderstatus. Deshalb sind diverse Waren, wie z.B. Zigaretten, Alkohol, Unterhaltungselektronik und Parfüm, besonders preiswert zu erhalten. Preisauszeichnungen gibt es so gut wie gar nicht; die Händler wollen feilschen und handeln.
Wer sich im Urlaub selbst versorgen will, für den ist Teneriffa ideal. Neben den fast in jedem Ort vorhandenen Supermärkten gibt es meist entlang der Autobahn verschiedene große Einkaufszentren; die meisten befinden sich westlich von Santa Cruz und La Laguna. In manchen Orten bieten die Händler ihre frischen Waren auch auf Märkten an.
Die Küche der Kanarischen Inseln kombiniert im Wesentlichen die traditionelle spanische Küche mit afrikanischen und lateinamerikanischen Einflüssen. Dank des mannigfaltigen Angebots der Natur, mit hervorragendem Fisch und ausgezeichneten Früchten, bietet sie eine unglaubliche Vielfalt an Rezepten. Ein ganz einfaches und sehr bekanntes Rezept sind die „Papas Arrugadas“, Kartoffeln, die ungeschält in sehr stark gesalzenem Wasser gekocht werden und dadurch ihr charakteristisches Aussehen bekommen. Sie werden mit Mojo, einer scharfen Sauce aus Öl, Knoblauch, Chili und Paprika serviert. Die genaue Rezeptur seines Mojo verrät kein Koch. Diese Saucen sind ein nahezu unverzichtbarer Bestandteil vieler weiterer typischer Rezepte. Aus den exotischen Früchten der Insel können köstliche Desserts und Süßspeisen gezaubert werden. Besonders beliebt sind „Platanos Fritos“, gebratene Bananen. Unter den Weinen sollte man den Rotwein von Taraconte auf Teneriffa versuchen.
Tipp: Speiserestaurants, die überwiegend von Spaniern besucht werden, sind immer ein Hinweis auf eine gute Küche.
Wer schon immer wissen wollte, wie es wohl auf dem Mond aussieht, der sollte die Mondlandschaft „Paisaje Lunar“ besuchen. Der Weg dorthin ist zwar recht beschwerlich, aber er lohnt sich allemal. Ungefähr zwei Kilometer hinter der Stadt Vilaflor, die ca. 1.400 m über dem Meeresspiegel liegt, muss man beim Schild „Lomo Blanco“ rechts abbiegen. Nach einer halbstündigen Fahrt auf diesem Erdweg sieht man das Schild „Paisaje Lunar“ (Mondlandschaft). Hier einfach das Auto parken und den restlichen Weg, etwa 40 Minuten, zu Fuß gehen. Dann kann die surrealistische Landschaft genossen werden.
Tipp: Es sollte auf jeden Fall etwas zu essen und zu trinken mitgenommen werden.
Flughafen Teneriffa
Teneriffa Süd - Reina Sofia Flughafen
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Los Rodeos
E-38297 La Laguna
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Fax: +34 (922) 63 58 59
E-Mail: tfn.aeropuerto@aena.es
Der Flughafen Teneriffa Nord ist hauptsächlich für Flüge zwischen den Kanarischen Inseln zuständig.
Teneriffa-Infos in Deutschland
Spanisches Fremdenverkehrsamt
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