Türkei Südküste
Türkei Südküste


- Insider-Tipp
- Top Highlights
Unterhaltung
Unterhaltung
Der Südwesten
Blues BarLivemusik türkischer und britischer Bands. Schöner Garten, gutes Bier. | Tgl. 19-2 Uhr | Maraş Mahallesi | Kaunos Sok. 88 | Tel. 0252/2844815
Club 7Nach dem Essen und einigen Drinks am Fluss kehrt man spät abends hier ein. Ab Mitternacht beginnt die Musik hier richtig laut zu dröhnen. | Tgl. 22-3 Uhr | im Stadtzentrum | in der Nähe der Post
Nachtleben in FethiyeIn Fethiye gibt es in der Nähe des Alten Basars und an der Promenade am Hafen viele Cafés und Bierkneipen, in denen man abends noch lange sitzen kann. Die atmosphärisch schönsten Kneipen finden Sie jedoch in Ölüdeniz, am Belcekız-Strand oder an der Lagune selbst. Die Sammelbusse fahren bis Mitternacht nach Fethiye zurück.
Buzz BarRuhige Bar unter dem Dach des Deniz Camping direkt am Meer, ideal für einen Aperitif zum Sonnenuntergang. | Tgl. 19-2 Uhr | Ölüdeniz | Tel. 0252/6170045
The White Dolphin BarEdle Terrassenbar mit Kerzenlicht, Bougainvilleen und einem grandiosen Sternenhimmel. | Tgl. 18-2 Uhr | Ölüdeniz | Tel. 0252/6166036
Yat BarLivemusik im Garten des Yat Hotels gegenüber der Marina. | Tgl. 22-2 Uhr | Tel. 0252/6147014
PromenadeAuf der Promenade am See flaniert man im Sommer, sobald die Tageshitze nachgelassen hat. Entlang der Promenade befinden sich auch die Teegärten und Restaurants.
Nachtleben in MarmarisDie Hacı Mustafa Sokak ist die quirlige Kneipenmeile von Marmaris. Hier gibt es zahlreiche Bars, die sich auch für einen Drink am frühen Abend eignen. Die Marina ist teurer, bietet dafür aber einen wunderschönen Blick über die Bucht. Schöne Beach Bars gibt's in der Uzun Yalı Sokak. Unvergesslich: Eine Mondschein-Bootstour in der Bucht. Die Boote sind sozusagen schwimmende Kneipen (22-ca. 2 Uhr | Ticket 5 Euro | Abfahrt am Hafen). Im Netsel Marina Cinema gibt's abends die neuesten Kinohits in der Originalsprache (meist auf Englisch) mit türkischen Untertiteln (Yat Limanı | Tel. 0252/4122708).
Bar XMit Terrassenbar, Beach Bar und einer 250 m² großen Indoor-Diskothek ist die Bar X eine der bekanntesten Adressen für lange Nächte in Marmaris. | Tgl. bis 4 Uhr | Uzun Yali Sok. 72 | Tel. 0252/4131345
Cheers Dance BarCocktailbar, die sich im Laufe des Abends in eine Diskothek verwandelt. Mit dem Sound der 1960er- und 70er-Jahre zieht sie nicht nur junge Leute an. | Tgl. 19-4 Uhr | in Küstennähe, hinter der Shell-Tankstelle | Tel. 0252/4126722
Green HouseEine der beliebtesten Adressen in der Kneipenmeile. Auch im Winter geöffnet. | Hacı Mustafa Sok. 89 | Tel. 0252/4125071
Unterhaltung
Antalya/Lykische Küste
Ausgehen in AntalyaAntalya verbindet die Vorzüge einer Großstadt mit dem Angebot eines Touristenortes. Es gibt mehrere Theater und Kinos (im Migros-Einkaufszentrum). Ende September findet das renommierte Filmfestival Altın Portakal („Goldene Apfelsine“) statt. Neben den Kneipen am Hafen stehen noch drei große Diskos zur Auswahl, die schönste davon ist der Club 29, ebenfalls nahe am Hafen, mit einer Openair-Tanzfläche. Der Club 29 bietet zudem ein gutes Restaurant und eine schöne Bar. Beliebt sind auch die Olympus Disco im Garten des Falez Hotels am Konyaaltı-Strand und die schicke Ally Disco im Komplex der Tekeli Konakları in der Altstadt.
Nachtleben in KalkanIn Kalkan bleibt man abends meist bis spät in der Nacht im Restaurant. Viele Hotels haben schöne Terrassenbars, die man nacheinander ausprobieren kann. Weitere Kneipen gibt es am Hafen (Sandal, Yachtpoint Bar, Fener Café), alle in der Hafenpromenade Iskele Sokak.
Nachtleben in KaşRund um den Hafen und die Antiquitätengasse gibt's viele nette Kneipen, wie Janets Café Bar oder das Café Corner. Tanzen kann man im Hera und Amour am Hafen, in der häufig überfüllten Full Moon Disco an der Straße nach Kalkan oder in der Queen Bar. Pendelbus ab Atatürk-Platz
Mavi BarAltbewährte, laute Rockkneipe am Hafen. | Cumhuriyet Meydanı | Tel. 0242/8361834
Sun CaféGutes Gartenlokal mit einem lykischen Grab zwischen den Blumenbeeten. Gespielt wird vorwiegend Jazz und Blues. | Hükümet Cad. 17 | Tel. 0242/8361053
Nachtleben in KemerMan tummelt sich rund um die Basarstraße und am Hafen, vor allem im Mondscheinpark (Ayışığı Parkı), trifft sich in einer Bar oder geht in einer der großen Diskos wie dem Inferno tanzen.
Kaptan Teras BarEtwas ruhiger geht's hier auf der Terrasse zu, mit schönem Blick auf den Hafen. | Am Ende der Deniz Caddesi
Moon BarBeliebter Treff für Kulturliebhaber. In der Saison treten jeden Abend Künstler der Staatsoper Ankara auf. | Ayışığı Parkı | Tel. 0242/8145749
Sir WilliamsEiner der guten englischen Pubs. | Ayışığı Parkı | Tel. 0242/8144841
Unterhaltung
Die Türkische Riviera
Nachtleben in AlanyaDie Kneipen und Diskotheken reihen sich wie in allen Küstenorten am Hafen und an der Promenade aneinander. Bellman, James Dean, Zapfhahn und Absolut sind die beliebtesten. In den Seitenstraßen zum Ort hinein finden Sie Off-Kneipen wie das Doors oder, für etwas ältere Jahrgänge, das Murphy's. Im Queen's Garden (Demirciler Sokak | Tel. 0242/5111582) kann man auch essen. Daneben gibt es im Zentrum türkische Livemusik-Bars wie Ada oder Boomerang.
Nachtleben in SideRund um die Basarstraße verwandelt sich das Zentrum von Side jeden Abend in einen Rummelplatz: Kneipe reiht sich an Kneipe. Gut tanzen kann man in der Openair-Disko Lighthouse direkt am Hafen. Die Oxyd Diskotek ist mit ihrer Lasershow und ihrem nächtlichen Pool sehr populär (Kumköy | www.disco-oxyd.com). Für ruhigere Gemüter empfehlen sich die vielen Cafés und Kneipen im Freien direkt auf der Landnase, am Apollo-Tempel.
Auskunft
Auskunft
Der Südwesten
Informationen für TouristenDalyan hat keine staatliche Touristeninformation. Man kann sich aber vertrauensvoll an die Mitglieder der Bootskooperative wenden (Tel. 0252/2844235). Weitere Informationen: www.dalyan-tuerkei.de
Turizm Danişmaİskele Meydanı 1 | Tel. 0252/6141527 | Fax 6121975 | www.fethiye.net
Turizm DanişmaAtatürk Kordonu | Gölparkı 1 | Am Flughafen Dalaman | Tel. 0252/2624703, Tel. 0252/6925220
Turizm Danişmalskele Meydanı 2 | Tel. 0252/4121035 | www.marmaris-online.com | www.marmarisinfo.com | www.marmaris.org.tr
Auskunft
Antalya/Lykische Küste
Turizm DanişmaCumhuriyet Caddesi | Özel İdare İşhanı | Tel. 0242/2411747 | Fax 2414528 | www.antalya-ws.com
Turizm DanişmaCumhuriyet Meydanı 5 | Tel. 0242/8361238 | www.kas-tuerkei.de
Turizm DanişmaYat Limani 159 | Tel. 0242/8141112 | Fax 8141537 | www.antalya-kemer.bel.tr | www.kemer-urlaub.de
Auskunft
Die Türkische Riviera
Turizm DanişmaDamlataş Caddesi 1 | Tel. 0242/5131240 | Fax 5135436 | www.alanya-tuerkei.de | www.alanya.bel.tr
Turizm DanişmaSide Yolu Üzeri | Manavgat | Tel. 0242/7531265 | Fax 7532657 | www.side-info.de
Auskunft
Der Südosten
Turizm DanışmaAtatürk Caddesi 64 | Tel. 0324/8143529 | Fax 8144058 | Online-Broschüre: www.anamur.gen.tr
Turizm DanışmaAtatürk Cad. | Vali Ürgen Alanı Sok. 47 | Tel. 0326/2160610 | Fax 2135740 | www.askarclub.de/Antakya
Turizm DanışmaVeli Gürten Bozbey Caddesi 6 | Tel. 0324/7145328 | Fax 0324/7145328
Einkaufen
Einkaufen
Der Südwesten
Einkaufen im Zentrum von FethiyeIm Zentrum von Fethiye gibt es ein traditionelles Basarviertel, wo Sie u.a. schöne Stoffe, Teppiche, Spitzendeckchen, Meerschaumpfeifen und Süßigkeiten kaufen können. Die Kelims von Fethiye werden in den Bergdörfern geknüpft und mit Wurzelfarbe veredelt. Regionaltypisch sind die schmalen, farbigen Stoffgürtel namens Kolan. Dienstags findet der Wochenmarkt statt, wo Sie all das und noch viel mehr finden. Im Imagine Bookstore (Cumhuriyet Cad. 9) gibt es neben deutschsprachiger Literatur auch eine gute Auswahl an Karten, Musikkassetten und CDs.
WochenmarktWer einen echten Mittelmeer-Wochenmarkt kennen lernen will, kann dies jeden Montag in Köyceğiz tun. Hier wird kein Schnickschnack für Touristen angeboten, denn hier versorgen sich die Einwohner von Köyceğiz und die Bauern aus der Umgebung mit allem, was sie für die kommende Woche benötigen: Von Hühnern und Küken - lebenden selbstverständlich - über ausgesuchte und preiswerte Gewürze bis zu Käse, Obst und Gemüse ist alles im Angebot. Kenner kommen bereits morgens um 7 Uhr, weil dann das Angebot am besten ist und die Sonne noch nicht so vom Himmel brennt.
Einkaufen in MarmarisDas Teuerste bieten die Boutiquen in der Netsel Marina, das Billigste gibt es auf dem Freitagsmarkt. Marmaris Merkezi heißt der Basar mit Hunderten von Leder-, Teppich- und Juweliergeschäften. Çarşı beherbergt die billigeren Juweliere. Viele lassen sich in Marmaris Lederschuhe nach Maß anfertigen.
Einkaufen
Antalya/Lykische Küste
Einkaufen in AntalyaUnter dem Dach des riesigen Einkaufszentrums Migros im gleichnamigen Stadtteil gibt's von Textilien, Leder und Juwelen bis zu Souvenirs alles, was das Herz begehrt. Das traditionellere Einkaufsviertel ist Konyaaltı. Viele kleine Souvenirgeschäfte und Teppichhändler gibt's in Kaleiçi. Wochenmärkte: zwischen Ali Çetinkaya und Mevlana Caddesi (Di), Işıklar Caddesi (Mi), um Konyaaltı herum (Fr) und in Lara (Sa).
Bazaar 54Einkaufszentrum für Touristen: Teppiche, Juwelen und Lederprodukte, gute Qualität, nicht überteuert. Etwas außerhalb, in Serik. | Küçük Belkıs Köyü | Kürtali Mevkii | Serik
DerimodDie beste türkische Marke für Lederkleidung ist nicht allzu teuer. | Migros Alışveriş Merkezi B 11-12 | Migros
Network/AltinyildizFeine Stoffe und klassisches Design zeichnen diese Ladenkette für Damen- und Herrenmode aus. | Konyaaltı Caddesi 24/2
PaşabahçeDie staatliche Glas- und Porzellanfabrik bietet hohe Qualitat zu kleinen Preisen. Alltagsgeschirr, hochwertiges Porzellan, modernes Glasdesign, Importprodukte, aber auch teure Repliken altosmanischer Stücke. Die Ware wird fachgerecht verpackt. | Cumhuriyet Cad. | Yeni Vakıf İş Hanı 34
Einkaufen in KemerDie große Allee zur Marina hinunter besteht nur aus Läden. Gute Ledersachen bieten Element Deri (Liman Cad. 17 A) und Lederland (Sarıören Mah. Turizm Cad.).
Essen und Trinken
Essen und Trinken
Der Südwesten
BeyazgülDie „Weiße Rose“ ist ein Kebab-Haus, wo Sie auch Fisch essen können. Alles wird vor Ihren Augen frisch gegrillt. | Tgl. | Maraş Mahallesi | Balikhane Sok. 26 | Tel. 0252/2842304 | €€
DenizatiDas „Seepferdchen“ ist das beste Restaurant in Dalyan, in dem es frischen Fisch von der Fischereikooperative gibt. Auch Fleisch vom Grill und eine gute Vorspeisenplatte. | Çarşı İçi | Tel. 0252/2842057 | €€
Gerdas CaféNettes, kleines Gartencafé, das von einer Deutschen betrieben wird. Spezialität: Waffeln mit Eiscreme. | Karakol Sokak 4 | Tel. 0252/2843664 | €€
MarinaFethiyes bestes Fischlokal, an der Promenade am Hafen; auch exzellente türkische Vorspeisen. | Kordon Boyu | Tel. 0252/6141106 | €€
Megri LokantasiAltes Lokal im Markt, hervorragende türkische Topfgerichte. | Çarşı Cad. 13 | Tel. 0252/6144047 | €
SpinnakerSchickes Fischrestaurant an der Promenade. | Kordon Boyu | Tel. 0252/6120432 | €€€
ImbissständeSchicke Cafés und Restaurants hat Köyceğiz nicht zu bieten. Aber satt wird man allemal, sei es tagsüber an der Dönerbude oder in dem kleinen Esslokal im Marktviertel oder abends an der Promenade.
Çiçek LokantaEinfache türkische Gerichte wie Reis mit Bohnen, Kichererbsen oder Hackfleischbällchen. Kein Alkohol! | Ali İhsan Kalmaz Cad. | Tel. 0252/2621611 | €
Thera Balik RestaurantWohl das Schickste am Ort. Auf dem Speiseplan stehen Meeresfrüchte, Hähnchen, Grillfleisch und Vegetarisches auf Olivenölbasis. | Ulucamii Mah. | Cengiz Topel Cad./Kaunos Sok. 1 | Tel. 0252/2624005 | €€€
Restaurants in MarmarisDie Küche ist internationaler als in der übrigen Türkei. Wie für das gesamte Land gilt auch hier die Faustregel: Je voller das Lokal, desto besser das Essen.
AntiqueGute Mittelmeerküche in der Marina, schick und stilvoll - dafür etwas teuer. Man kann auch nur an der Bar sitzen. Tischreservierung ist ratsam. | Netsel Marina | Tel. 0252/4132955 | €€€
BedestenEine Oase inmitten des Rummels: schlichtes Teehaus mit Wasserpfeifen in historischem Ambiente. | Çeş me Meydanı | Tel. 0252/4128838 | €
BuharaDas Buhara hebt sich mit gutem Essen, großer Auswahl und vernünftigen Preisen von den vielen anderen Restaurants ab. | Marina | Tel. 0252/4123969 | €€
Dede RestaurantSpezialisiert auf Fisch und Meeresfrüchte. | Barbaros Cad. | Tel. 0252/4131252 | €€
My Marina English PubDie britisch angehauchte Kneipe im Hafen gehört zu den besten Pubs vor Ort. Nicht nur Ale, sondern auch Pils! | Netsel Marina | Tel. 0252/4130431 | €€€
SofraRiesige Auswahl an Vorspeisen, Kebab, Pide und Hausmannskost. Von früh morgens bis spät in die Nacht geöffnet. | 36. Sokak | €
Essen und Trinken
Antalya/Lykische Küste
Alp Paşa KonağIEs ist etwas Besonderes, im Innenhof des schönen Stadthauses am Pool zu Klavierklängen vom Büfett zu schlemmen. | Kaleiçi | Hesapçı Sok. 30-32 | Tel. 0242/2430045 | €€€
Castle Café BarBester Treffpunkt in der Altstadt, am Hidirlik-Turm: freundlicher Service, gute Snacks, Superblick. | Kilinçaslan Mahalle | Hidirlik Sokok 48 | Tel. 0242/2423188 | €
Haci HasanTageslokal mit guter türkischer Küche, abseits des Touristenpfads hinter dem Basar. | Balbey Mahallesi | 444 Sokak 10 | in der Nähe der Balbey-Moschee | Tel. 0242/2425582 | €
Hisar RestaurantDer beste Platz, um gepflegt auszugehen. In den Festungsanlagen oberhalb des Hafens über eine Treppe von der Cumhuriyet Caddesi aus zu erreichen, wird hier gehobene türkische und internationale Küche geboten. Die Aussicht ist phantastisch und allein schon den Besuch wert. | Kaleiçi | Cumhuriyet Cad. | Tel. 0242/2415281 | €€€
Patlican/AubergineDas Restaurant an der Hafenmole gilt unter Feinschmeckern als eines der besten an der südlichen Küste. Neben Fisch gibt's auch Wildbret und Auberginen-Güvec, den exquisiten Gemüseeintopf aus dem Tontopf. | Hafenmole | Tel. 0242/8443332 | €€€
Üç Kardeşler AlabalikGartenlokal im Dorf İslamlar, 10 km von Kalkan, für den rustikalen Geschmack. Die Luft in diesem Bergdorf ist auch im Hochsommer angenehm kühl, und das Restaurant holt seine Forellen ganz frisch aus eigenen Teichen. | İslamlar | Tel. 0242/8386155 | €€
Zeki'sGehobene gastronomische Qualität in einem alten griechischen Haus im Ort; britische Küche, die auch John Le Carré schon getestet hat. Die Spezialität des Hauses ist Huhn nach osmanischen Rezepten. | Yalı Boyu Mah. | Tel. 0242/8443884 | €€€
Blue HouseTraditionelle türkische Küche, kleine Terrasse mit phantastischem Blick auf den Hafen - ein romantischer Platz für den Abend. | İlkokul Sok. 9 | Tel. 0242/8362171 | €€
Chez EvyGutes französisches Restaurant mit originellen Lammgerichten und köstlichen Desserts. | Terzi Sok. 2 | Tel. 0252/8361253 | €€€
Mercan RestaurantDas älteste und angesehenste Fischlokal in Kaş ist der einzige Platz, wo man direkt am Wasser sitzen kann. Gute Vorspeisen, frischer Fisch. | Am Cumhuriyet-Platz am Hafen | Tel. 0242/8361209 | €€€
Weinhaus SumanuDrei Damen aus Istanbul servieren in ihrer Weinbar köstliche Weine im Garten. Den Granatapfelwein probieren! | Ilkokul Mahallesi | Sandici Sok. 10 | Tel. 0242/8363138 | €€€
Restaurants in KemerKemer ist voller lokantas und Fastfood-Restaurants. Die Menüs sind ausgestellt und trotz Massenbetriebs nicht überteuert. Besseres Ambiente findet man nur etwas außerhalb.
Apollonik CaféHier, gleich neben den Resten des Apollon-Tempels, versammelt man sich zum Sonnenuntergang, ein heidnisches Ritual. Es gibt neben Bier und Wein auch Kaffee oder Tee. | Nar Sok. 69 | Tel. 0242/7531070 | €€
ÇinarDas älteste und nach wie vor beste Gartenrestaurant etwas außerhalb bietet ausgezeichnete Fleischgerichte, aber auch leckeren Fisch (gute Forelle!). | Ulupınar | Tel. 0242/8250029 | €€
Yörük-ParkEin Essen in ausgefallener Umgebung bietet der Yörük-Park auf der Halbinsel am Yachthafen. In einem Openair-Museum, in dem das Leben der Nomaden, die früher zwischen Küste und den Almen im Taurusgebirge pendelten, anschaulich dargestellt wird, können Sie eine typische Mahlzeit genießen. Ein Besuch lohnt sich aber auch, wenn Sie keinen Hunger haben. | Am Yachthafen | Tel. 0242/8141777 | €€
Essen und Trinken
Die Türkische Riviera
China RestaurantWer Abwechslung vom Kebab sucht, findet hier eine reichhaltige Auswahl aus der chinesischen Küche. | Hükümet Cad. | Demirciler Sokak | Tel. 0242/5130082 | €€
Kale PanoramaUnterhalb der Burg gelegen, mit einem schönen Garten. Hier hat man einen wunderbaren Blick aufs Meer und genießt türkische Küche mit Fleisch vom Grill. | Kale Yolu | an der Straße zur Burg | Tel. 0242/5115493 | €€€
Öz Grand RestaurantDas beste Kebab-Haus in Alanya, serviert auch Fisch und französische Küche. | Çimen Oteli Sokak | Tel. 0242/5119318 | €€
Willis KneipeVon Currywurst bis Schweinebraten gibt es hier alles, was das deutsche Urlauberherz nach langer Kebab-, Oliven- und Fischdiät begehrt! | Güzelyali Caddesi 23 | Tel. 5122579 | €€
Apollonik CaféDas Café für den Aperitif am Abend - der beste Platz, um den Sonnenuntergang mit Blick auf den Apollo-Tempel zu genießen. | Liman Caddesi | Tel. 0242/7531070 | €€
Deutsches Steak-HausExzellente Steaks auf einer Terrasse mit schönem Blick auf Side und den Weststrand. | Yasemin Sokak | Tel. 0242/7533614 | €€
PaşaköyDas Restaurant hat einen ruhigen Garten mitten im Trubel; guter Grill, leichte Küche. | Liman Cad. 98 | Tel. 0242/7533622 | €
SoundwavesWer in Side wirklich gut essen will, landet fast immer in diesem Lokal mit türkischer und internationaler Küche. | Küçük Plaj | an der Ostpromenade | Tel. 0242/7531059 | €€-€€€
Essen und Trinken
Der Südosten
Esslokale (Lokantas)Direkt in Anamur finden sich die üblichen Esslokale (lokantas), in denen tagsüber meist Huhn, Reis, Hackfleischbällchen in Tomatensoße und andere türkische Gerichte angeboten werden.
Anemonia RestaurantDas Restaurant im gleichnamigen Hotel am Strand bietet gute Fleisch- und Fischgerichte. | İskele Mahallesi | İnönü Cad. | Tel. 0324/8144000 | €€
Kap AnamurSchönes Restaurant auf der Terrasse des gleichnamigen Hotels. Hier kann man in angenehmer Atmosphäre frischen Fisch genießen. | İskele Mahallesi | İnönü Cad. | Tel. 0324/8142347 | €€
Restaurants in AntakyaDie meisten Lokale liegen rund um die Hürriyet Caddesi unweit des Flusses. Die Küche in Antakya ist scharf gewürzt und arabisch beeinflusst. Eine Spezialität sind die Çiğ Köfte, Tartar, das mit scharfen Gewürzen so lange geknetet wird, bis das Fleisch von selbst „kocht“.
Abdo RestaurantHier wird hervorragende arabische Küche geboten. | Hürriyet Cad. 19/A | Tel. 0326/2127546 | €
Antakya Evi RestaurantDas Maison d'Antioch bietet eine große Auswahl an Gerichten der lokalen Küche. | Silahlı Kuvvetler Cad. 3 | Tel. 0326/2141350 | €€€
Restaurants in SilifkeIm Zentrum von Silifke gibt es viele der landesüblichen lokantas. Gute Fischrestaurants müssen Sie dagegen im 8 km entfernten Ort Taşucu, direkt am Meer oder in der Feriensiedlung in Kız Kalesi, 25 km östlich von Silifke, suchen.
Kale RestoranDas Lokal hoch auf dem Hügel neben der Burg bietet einen schönen Blick und hat vor allem Fleischgerichte im Angebot. | Kalenin Yanı | €€
Freizeit und Sport
Freizeit und Sport
Der Südwesten
Freizeitangebote in FethiyeBesonders beliebt: White Water Rafting auf dem Fluss Dalaman, in 90 Min. Entfernung von Fethiye (Activities Unlimited | PTT Karşısı | Hisarönü | Tel. 0252/6166316 | Fax 6166913). Tauchen bieten European Diving Center (Kordon Cad. Hukuk Sitesi 20 | Tel. 0252/6149771 | www.europeandiving.cu.uk) oder Divers' Delight (Atatürk Cad. 38 | Tel. 0252/6121099 | www.diversdelight.com). Paragliding vom 2000 m hohen Babadağ hinab zum Belcekız-Strand gehört zu den größten Attraktionen (Easy Riders | Tel. 0252/6170148 | www.easyriderstravel.8m.com/; Focus Team | Tel. 0252/6170401 | www.focusparagliding.com; Extreme Tandem | Tel. 0252/6170120 | ca. 100 Euro). Jeepsafaris in die Berge organisieren Hotel Cypriot (Hisarönü | Tel. 0252/6167916 | www.hotelcypriot.com) und Garfield Travel Agency (Fevzi Çakmak Cad. | Yat Limanı 9/B | Tel. 0252/6149312 | Fax 6142593 | ca. 45 Euro).
Freizeitangebote in KöyceğizKöyceğiz ist nicht nur ein See und Naturparadies zum Anschauen und Baden, sondern auch ein gutes Angelrevier. Man braucht auch keinen Angelschein und kann sich gleich zu den Einheimischen an den Pier gesellen und darauf hoffen, dass eine schöne Meeräsche (Kefal) anbeißt. Einige Hotels bieten Kanus, Tretboote und Surfequipment an. Die Hügel um den See herum sind ideal zum Wandern.
Freizeit und Sport
Antalya/Lykische Küste
Freizeitangebote in AntalyaVon Antalya aus werden Touren zu allen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung angeboten, dazu Jeepsafaris in die Taurusberge oder Rafting auf dem Köprüçay-Fluss. Selbst Hubschrauber-Touren nach Pamukkale (siehe Marco Polo Band „Türkische Westküste“) oder Kappadokien sind nur eine Preisfrage (u.a. Maki Tour | Kaleiçi | Uzun Çarşı Sok. 34 | Tel. 0242/2414541 | Fax 2431402 | www.makitour.com). Direkt am Hafen liegt die Rainbow-Tauchschule, die sowohl Tauchkurse als auch Exkursionen für erfahrene Taucher anbietet. Besonders reizvoll sind Tauchgänge zu einem Schiffswrack nahe der Küste und die Erkundung von Unterwasserhöhlen (Kaleiçi | Yat Limanı 30 | Tel. 0242/2481257 | www.apdivers.de). Mitten in der Altstadt liegt ein historischer Hamam aus dem 15. Jh. Das türkische Bad ist schön restauriert und bietet allen Service: Massagen und diverse Dampfbäder, für Damen und Herren separat (tgl. 6-24 Uhr | Sefa Hamamı | Kaleiçi | Barbaros Mahallesi | Kocatepe Sok. 32 | Tel. 0242/2412321 | ein Badegang 8 Euro).
Freizeitangebote in KaşKaş ist ein Zentrum des Tauchsports - es gibt rund 15 Tauchschulen im Ort. Die beste ist Barracuda (siehe „Sport & Aktivitäten“). Für andere Outdoor-Aktivitäten steht die Dragoman Travel Agency (Uzun Çarşy Cad. 15 | Tel. 0242/8363614 | www.dragoman-turkey.com) zur Verfügung, die als Spezialität Kajaktouren auf dem Meer anbietet.
Freizeit und Sport
Die Türkische Riviera
SportwettkämpfeAm Kleopatrastrand findet alljährlich Ende Mai ein internationales Beach-Volleyball-Turnier statt, für das eine Tribüne mit 5000 Sitzen aufgestellt wird. Ende Juni geht es mit Handball und in der zweiten Julihälfte mit einem Strandfußballturnier weiter. Die Krönung bildet im Oktober der Triathlon mit Rafting (3 km), Mountainbiking (13 km) und Laufen (5 km).
Sehenswertes
Sehenswertes
Der Südwesten
KaunosGegenüber von Dalyan liegen die Ruinen der antiken Stadt Kaunos, einer Siedlung, die ihre beste Zeit im 4. Jh. v. Chr. hatte. Kaunos war damals eine Hafenstadt an der Grenze von Karien zu Lykien - berühmt für gesalzenen Fisch und Sklavenhandel. Homer erwähnt sie, merkt allerdings auch an, dass die Stadt aufgrund der Sümpfe in der Umgebung ein ungesundes Klima habe, womit wahrscheinlich Malaria gemeint war. Wer sich die Mühe macht, auf die Akropolis von Kaunos auf 152m Höhe zu klettern, hat einen phantastischen Blick über das Mündungsdelta bis zum Strand und auf den großen Köyceğiz-See. Unterhalb der Akropolis liegt das gut erhaltene Theater mit 33 Sitzreihen, von dem aus der Weg zum ehemaligen Hafen führt, der seit fast 2000 Jahren schon verlandet ist. Man kann von Dalyan mit dem Boot entweder auf die gegenüberliegende Seite übersetzen und an den lykischen Gräbern vorbei über den Hügel nach Kaunos laufen oder sich mit dem Boot direkt zum neuen Hafen von Kaunos bringen lassen. | Tgl. 8.30-17.30 Uhr | Eintritt 2,50 Euro
Fethiye MüzesiDas Stadtmuseum besitzt gute archäologische und ethnologische Abteilungen. Es gibt Funde, die bis ins 8. Jh. v. Chr. zurückgehen. | Di-So 9-17 Uhr | Eintritt 1 Euro | Atatürk Cad.
Grab des AmyntasDas sehenswerteste lykische Königsgrab der Region thront hoch über der Stadt (220 Stufen!). Es weist eine vorgebaute, 15 m hohe ionische Tempelfassade und ein in Stein nachgeahmtes Holzportal auf. Die Lykier bestatteten ihre Toten in erhöhten Felskammern, da sie glaubten, dass die Seelen der Verstorbenen von Sirenen in den Himmel getragen würden. Der Aufstieg zum Königsgrab ist ausgeschildert. | Eintritt 2,50 Euro
Sultaniye Kaplicalari/Heiße Quellen von SultaniyeAn der Südwestseite des Sees, am Fuß des Ölemez-Hügels, sprudeln schwefelhaltige heiße Quellen, die bereits zu byzantinischen Zeiten als Heilbäder genutzt wurden. Die Quellen sind mit einem Kuppelbau überdacht. Es gibt auch einen Außenpool, Umkleidekabinen, Duschen, ein Restaurant sowie Ruheräume. Ein Bad lohnt sich unbedingt; die 39 bis 42 Grad heißen Quellen werden gegen Leiden wie Rheuma, Lumbago, Haut- und Nervenkrankheiten als Kur empfohlen. Die Trinkkuren sollen gegen Leber-, Blasen-, Darm- und Magenerkrankungen helfen. Man kann die Quellen mit dem Auto von Köyceğiz über den Weg Richtung Ekincik anfahren; die Straße ist allerdings nicht befestigt und deshalb nicht zu empfehlen. Am besten erreicht man das Bad mit dem Boot vom kleinen Hafen in Köyceğiz.
Kale/BurgDie Burg wurde 1522 von Suleiman dem Prächtigen für sein Rhodos-Unternehmen an der Stelle einer ionischen Befestigungsanlage erbaut. Im Kastell ist ein kleines Museum mit archäologischen und volkskundlichen Stücken untergebracht (Di-So 8-12, 13-15 Uhr). Das Kastell thront über dem Hafen (Eintritt 2,50 Euro). Ebenfalls aus dem 16. Jh. stammt die Karawanserai in der Stadtmitte, wo heute ein Souvenirladen neben dem anderen steht.
Sehenswertes
Antalya/Lykische Küste
Antalya Müzesi/Archäologisches MuseumDas Archäologische Museum in Antalya gehört zu einem der wichtigsten der Türkei. Neben prähistorischen Funden u.a. aus der nahe gelegenen Karain-Höhle glänzt das Museum durch Originalstatuen aus der antiken Stätte Perge sowie durch Gold- und Silberschmuck, Waffen und Gewänder. | Cumhuriyet Cad. | Ecke Konyaaltı Cad. | Di-So 9-12.30, 13.30-17 Uhr | Eintritt 10 Euro
KaleiçiSobald man aus der modernen Großstadt in das Gassengewirr eintaucht, glaubt man sich in ein anderes Jahrhundert versetzt. Die labyrinthisch anmutenden Gässchen sind oft so eng, dass Autos hier nicht fahren können. Viele der ehemals großen Stadtvillen wurden vor dem Verfall gerettet und sind heute zu bezaubernden kleinen Hotels umgewandelt.
Sehenswertes
Die Türkische Riviera
Alanya KalesiDie Burg, 300 m über dem Meer, wurde wegen ihrer hervorragenden Lage seit der Antike immer weiter ausgebaut. Die meisten Mauern und Wälle, die man heute sieht, sind die Überreste der Anlage, die im 13. Jh. von den Seldschuken mit 150 Türmen gebaut wurde. Innerhalb des İç Kale gibt es aber auch noch Teile einer byzantinischen Basilika und die Reste einer großen Zisterne zu sehen. Am eindrucksvollsten sind die Wälle zum Meer hin, wo man von einer großen Aussichtsplattform, die einst als Hinrichtungsstätte diente, einen grandiosen Blick über das Meer hat. | Tgl. 8-17 Uhr | Eintritt 3,50 Euro
Alanya MüzesiDas kleine Stadtmuseum hat sowohl archäologische Stücke als auch seldschukische und osmanische Gebrauchskunst zu bieten. Schöne alte Kelims, Münzen und eine kalligrafische Sammlung. | Am Atatürk-Park, Ecke Güzelyalı Caddesi | tgl. 8-17 Uhr | Eintritt 1 Euro
HöhlenAm Fuß des Burgbergs liegen mehrere Höhlen, von denen nur die große Damlataş Mağarası am Ende des Atatürk-Parks vom Land aus erreichbar ist. Die Piratenhöhle, die Höhle der Verliebten und die durch Lichtreflexe beeindruckende Phosphorhöhle erreicht man mit einem Boot vom Hafen aus (Höhlentour ca. 12 Euro | www.alanya-tuerkei.net).
Kizil KuleDer Rote Turm wurde 1224 vom seldschukischen Sultan Alaeddin Keykubat erbaut. Der 35 m hohe, achteckige Ziegelturm bildete einen Eckpunkt der Hafenbefestigung. Im Erdgeschoss ist heute ein kleines Museum untergebracht. | Tgl. 8-17 Uhr | Eintritt 2 Euro
TersaneWer mit dem Boot zur Besichtigung der Höhlen aufbricht, sollte auch die alte seldschukische Schiffswerft anschauen. In fünf großen, tief in den Berg getriebenen Kammern ließen die Sultane ihre Kriegsflotte bauen. Das Holz lieferten die Wälder im Taurus. Die Docks boten auch Schutz für die Flotte, sodass Alanya zum sichersten Hafen im östlichen Mittelmeer wurde. | Rundfahrten ab Hafen ca. 3 Std. | 13 Euro
Antike StadtDie antike Stadt Side gehört zu den attraktivsten Ausgrabungsstätten der Türkei. Wenn man neben dem gut erhaltenen römischen Theater, das einmal 15000 Menschen Platz bot, sein Auto geparkt hat, kann man entweder auf einen „Traktorzug“ umsteigen, der durch das Grabungsgelände fährt, oder aber zu Fuß die ehemalige Säulenstraße entlangschlendern (Eintritt 6 Euro). Der frühere Markt, die Agora, ist gut erhalten, aus römischer Zeit steht noch ein Denkmal des Vespasian, und in dem ehemaligen byzantinischen Bad ist heute das Archäologische Museum untergebracht (Di-So 8-12 und 13-17 Uhr | Eintritt 3,50 Euro). Das antike Highlight von Side ist aber der zumindest teilweise rekonstruierte Apollo-Tempel (2. Jh. n. Chr.) direkt am Strand, der vor der untergehenden Sonne ein tolles Panorama bietet. Während der Saison werden im Theater und am Tempel Konzerte veranstaltet.
Sehenswertes
Der Südosten
Anamur MüzesiDas kleine Museum im Ortsteil İskele zeigt vor allem Exponate aus dem nahen Anemourion. | Di-So 8.30 bis 12.30 und 13.30-17.30 Uhr | Yalıevler Mahallesi | Fahri Görgülü Caddesi 8 | www.kultur.gov.tr
AnemourionAuf dem südlichsten Zipfel des türkischen Festlands beeindruckt die von armenischen Fürsten erbaute Burg hoch auf den Klippen über dem Strand. Dieser „Ort der Stürme“, wie er bei den Griechen hieß, blickt auf eine lange Geschichte zurück, die mit griechischen Kolonisten begann und unter den Osmanen endete. Die Zitadelle wurde im 12. Jh. erbaut, die Überreste der Stadt stammen aus römischer und byzantinischer Zeit. | Tgl. außer Mo | Eintritt 2 Euro | auf der Straße nach Antalya zweigt nach 5 km eine ausgeschilderte Straße nach Anemourion ab
Mamure KalesiDiese Burg, auf einer felsigen Landzunge erbaut und von drei Seiten vom Meer umspült, ist die am besten erhaltene und schönste Kreuzritterburg an der türkischen Südküste. Die im 12. Jh. von fränkischen Baumeistern errichtete Festung wurde bis in die Neuzeit militärisch genutzt und erst im 19. Jh. von den Osmanen noch einmal restauriert. Ihre riesigen, mehrstöckigen Mauern sind gut erhalten. Die Wehrgänge sind noch begehbar, und wenn man den großen Turm an der Seeseite besteigt, hat man einen guten Überblick über die gesamte Anlage. Innerhalb der Wälle liegt eine kleine Moschee, die nach der Eroberung der Burg durch die Seldschuken gebaut wurde. | Di-So 9 bis 17 Uhr | Eintritt 1 Euro | von Anamur 6 km nach Osten | es gibt einen Dolmuş vom Busbahnhof
Antakya Müzesi/Archäologisches MuseumDas Stadtmuseum von Antakya enthält nach dem Museum von Ravenna die größte Sammlung römischer Mosaiken weltweit. In fünf Sälen sind Mosaikfußböden oder Mosaiken, die als Wandschmuck dienten, ausgestellt. Die bunten Kunstwerke stammen aus Antiocheia, aus Daphne, das zu römischer Zeit der Villenstandort der Reichen war, sowie aus der Hafenstadt Seleukia. Die teilweise bis zu 25 m² großen Bodenmosaiken zeigen mythische Szenen, Götter und Tiere. | Tgl. 8-12 und 13.30-16.30 Uhr | Eintritt 4 Euro | an der Hauptbrücke über den Fluss | Çekmece Caddesi
Apostelkirche St. PeterDie Kirche besteht aus einem in der Kreuzritterzeit erbauten Portal, durch das man eine Grotte betritt, in der der Apostel Petrus der Legende nach wenige Jahre nach dem Tod von Jesus die erste Gemeinde, die sich Christen nannte, gegründet haben soll. Der Ort wurde vom Vatikan 1983 für heilig erklärt und gilt seitdem als Wallfahrtsort. Jedes Jahr am 29. Juni, dem Todestag von St. Peter, wird in der Grotte ein Festgottesdienst abgehalten. Am Ende der Grotte befindet sich ein Tunnel, der den ersten Christen angeblich als Fluchtweg gedient haben soll. | Di-So 8-12 und 13.30 bis 16.30 Uhr | Eintritt 3,50 Euro | an der Straße nach Reyhanlı, 1 km vom Zentrum
Arkeoloji Müzesi/Archäologisches MuseumDie Attraktion des kleinen Museums sind Goldmünzen und Silberschmuck aus der Zeit Alexanders des Großen. Außerdem Webarbeiten, Trachten, Skulpturen und Keramiken. | Di-So 9 bis 17 Uhr | Eintritt 2 Euro | an der Ausfahrtstraße nach Anamur
AyatheklaDer Wallfahrtsort an der Straße nach Anamur ist nach der Heiligen Thekla benannt, einer frühen Christin - nach der Legende noch von Paulus selbst getauft -, die sich hier in einer Höhle vor Verfolgung versteckte. Die Höhle ist heute zu einer unterirdischen Kirche ausgebaut, die besichtigt werden kann. Zu byzantinischer Zeit war die unterirdische Basilika ein wichtiger Wallfahrtsort, an dem man eine große Kirche gebaut hatte, von der heute aber nur noch einige Grundmauern erkennbar sind. Tgl. zu besichtigen | man muss eventuell nach dem Aufseher (Bekçi) fragen | Eintritt 1,50 Euro
Silifke KalesiDie Burg von Silifke wurde ursprünglich von armenischen Königen gebaut, später von den Johannitern genutzt. Der Weg zur Burg ist ein schöner Spaziergang durch die Altstadt. Vom Café bei der Burg hat man eine schöne Aussicht auf Silifke und das Mündungsdelta des Göksu.
Strände
Strände
Der Südwesten
İztuzu-StrandDer İztuzu-Strand von Dalyan gehört zu den schönsten der gesamten Türkei. Der Strand ist zum Schutz von bedrohten Meeresschildkröten, die hier ihre Eier ablegen, ab 20 Uhr abends für Besucher geschlossen. Von Dalyan aus erreicht man İztuzu am schönsten mit einem Boot. Fast jedes Hotel in Dalyan bietet einen Bootsservice zum Strand, man kann aber auch am Hafen ein Dolmuş-Boot nehmen. Fahrpreis ca. 1,50 Euro
Strände in FethiyeDie Strände von Fethiye liegen nördlich der Stadt in Richtung Göcek und natürlich in Ölüdeniz. Der größte (schmal, aber 5 km lang) und beliebteste ist Çalış. Er eignet sich besonders gut zum Surfen. Wer es ruhiger will, fährt nach Belcekız, Katrancı oder Günlüklü. Vom Busbahnhof in Fethiye verkehren Sammelbusse.
Bootsausflüge zu BadeparadiesenKöyceğiz selbst hat nur einen kleinen Badestrand vor dem Campingplatz am westlichen Ende der Promenade vorzuweisen. Mit dem Boot erreicht man jedoch rund um den See etliche wunderbare Badeplätze. Beliebt sind auch Picknickausflüge mit dem Boot, bei denen Sie gleich vom Boot aus ins erfrischende Wasser springen können. Als Tagesausflug kann man auch zum Strand nach İztuzu fahren. Die Boote legen jeden Morgen um 9.30 Uhr am Hafen ab (Dolmuşboot 5 Euro | Tagespreis für ein Boot ca. 30 Euro).
Inseln vor MarmarisMarmaris hat einen Stadtstrand, der zwischen Meer und Uferpromenade etwas zusammengequetscht wirkt und außerdem noch meist überlaufen ist. Besser ist es, ein Badeboot zur Cennet-Insel, zur Amazonen- oder Kilise-Bucht zu nehmen. Die Boote legen vor dem Atatürk-Denkmal am Hafen ab.
Strände
Antalya/Lykische Küste
StadtsträndeAntalya hat zwei Strände in Stadtnähe, Lara Plajı und Konyaaltı. Am größeren Lara Plajı ist in den letzten Jahren ein ganz neuer Hotelbezirk gebaut worden in dem so genannte Themenhotels wie „Titanic“, „Kreml“ oder „Weißes Haus“ besonders herausragen. Bislang fehlen neben den Hotels noch Restaurants und Shopping Center. Direkt in der Altstadt liegt der kleine Mermerli-Strand; zum Baden lässt man sich aber am besten mit dem Boot zur Sıçan-Insel übersetzen.
Kaputaş PlajıKalkan selbst hat nur einen winzigen Strand am Hafen. Ein schöner Platz ist der 8 km entfernte Kaputaş Plajı, der allerdings klein und deshalb schnell überfüllt ist. Reizvoll ist eine Tagestour mit dem Boot vom Hafen in Kalkan aus, bei der Sie sowohl zum Baden als auch zur Besichtigung von Grotten und bizarren Felsen kommen.
Ausflüge an den StrandIn Kaş selbst gibt es keinen Strand. Der nächste, Küçük Çakıl Plajı, liegt in östlicher Richtung und ist gut zu Fuß zu erreichen. Mit dem Boot können Sie auch zum Ağzı Plajı fahren. Reizvoll sind Tagestouren zur Kekova-Insel und in umliegende Buchten.
Kemer's SträndeKemer hat den Strand direkt vor der Tür. Richtung Antalya schließen sich die Strände von Göynük und Beldibi an, südlich die von Çamyuva und Tekirova. Von der Marina in Kemer gehen jeden Morgen Ausflugsboote zu den umliegenden Stränden.
Strände
Die Türkische Riviera
Alanya's SträndeWestlich des Burgbergs liegt der Kleopatrastrand, der das sauberste Wasser hat, aber auch östlich der Burg ziehen sich die Badestrände über Kilometer hin. Wer von Alanya aus ein paar Kilometer Richtung Antalya fährt, erreicht den berühmten İncekum-Strand, wo zwischen Konakli und Avşalar ein großer Campingplatz und der İncekum-Rekreationspark ans Meer grenzen.
Side's SträndeDie Halbinsel Side ist in beiden Richtungen von großen Sandstränden umgeben. Wer den östlichen Strand wählt, badet vor den Resten der antiken Stätte.
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Der Südwesten
Dalyan HotelDas älteste Hotel Dalyans; auf einer Landzunge gegenüber den Gräbern. 20 einfache, saubere Zimmer. Pool, Restaurant, Bar; Hotelboot zum Strand. 20 Zi. | Maraş Mah. | Yalı Sokak | Tel. 0252/2842239 | Fax 2842240 | www.hoteldalyan.com | €€
Dalyan ResortNeue, geschmackvolle Anlage der gehobenen Klasse am Fluss, die auch im Winter geöffnet ist. Großer Pool, Familienzimmer mit 2 Räumen und Suiten mit eigener Terrasse. 58 Zi. | Maraş Mahallesi | Kaunos Sok. 50 | Tel. 0252/2845499 | Fax 2845498 | www.dalyanresort.com | €€€
Happy Caretta HotelWunderbar gelegenes, freundliches Familienhotel direkt am Fluss mit Blick auf die lykischen Felsgräber. Schöner Garten, Boot für die Tour zum Strand. 18 Zi. | Maraş Caddesi | Kaunos Sok. 26 | Tel. 0252/2842109 | Fax 2842109 | www.happycaretta.com | €€-€€€
Kilim HotelGemütlich, mit großem Garten und Pool, ruhig, angenehme Atmosphäre, die Wirtsleute sprechen Deutsch. 16 Zi. | Kaunos Sokak 7 | Tel. 0252/2842253 | Fax 2843464 | kilimhotel@superonline.com | €
Hotel PalmyraEine grüne, kinderfreundliche Oase: Kinder bis 6 Jahre sind frei, bis 12 Jahre zahlen sie nur die Hälfte. Pool und freundlicher Service. Vorher reservieren! 15 Zi. | Maraş Mahallesi | Kaunos Sok. 17 | Tel. 0252/2842220 | Fax 2844550 | www.otelpalmyra.com | €€
Club Hotel LetooniaNur 4 km von Fethiye entfernt, eine der schönsten Clubanlagen der Südwestküste. 115 Zi. | 110 Bungalows | Tel. 0242/4440280 Tel. 0252/6144966 | Fax 6144422 | www.letoonia.com | €€€
Hillside Beach ClubEher für kinderlose Paare und Singles, exklusiv in eigener Bucht. 330 Zi. | Kamelya Koyu | Tel. 0252/6148360 | Fax 6141470 | www.hillsidebeachclub.com.tr | €€€
OcakköyDas einst griechische Dorf Ovacık auf dem Weg nach Ölüdeniz hat sich zum touristischen Juwel im Grünen entwickelt: Natursteinbungalows, großes Gelände, zwei Pools. 30 Bungalows | Ovacık | 7 km von Fethiye | Tel. 0252/6166156(-57) | Fax 6166158 | www.ocakkoy.de | €€
Yat HotelFür eine Übernachtung in Fethiye selbst ist das Hotel gegenüber dem Yachthafen eine gute Wahl. Angenehme große Zimmer, schöner Blick, Pool. 45 Zi. | Yat Limanı Karşısı | Tel. 0252/6141530 | Fax 6125354 | €€
Evceğiz OtelKleines, sauberes Hotel, 100 m vom Seeufer; schöner Garten, Pool, Terrassenbar mit Seeblick und ein Minibus, den Gäste für Exkursionen nutzen dürfen. 34 Zi. | Ulucamii Mah. | Ali Ihsan Kalmaz Cad. | Tel. 0252/2622343 | Fax 2622342 | www.evcegizotel.8m.com | €
Kaunos HotelÄlteres Mittelklassehotel am Seeufer mit herrlichem Blick und schönem Pool. 42 Zi. | Ulucamii Mah. | Cengiz Topel Cad. 37 | Tel. 0252/2624835 | Fax 2624836 | www.hotelkaunos.com | €€€
Panorama PlazaFreundliches Hotel mit Pool am See; Wassersportmöglichkeiten. 28 Zi. | 4 Suiten | 4 Behindertenzi. | Ulucamii Mah. | Cengiz Topel Cad. 69 | Tel. 0252/2623773 | Fax 2623633 | www.panaroma-plaza.de | €€
AnemonZentrales, gut geführtes Mittelklassehotel mit Pool, das auch im Winter geöffnet ist. Wer nicht in die Buchten ausweichen will, ist hier richtig. 91 Zi. | Kemal Elgin Bulvari 63 | Tel. 0252/4133031 | Fax 4133159 | www.anemonhotels.com/marmaris.asp | €
Mares HotelGroße Anlage der Divan-Kette mit Pool, Sauna, Tennisplatz etc., im Grünen mit Meerblick. 281 Zi. | 9 Suiten | 159 App. | Pamucak Mevkii | Tel. 0252/4552200 | Fax 4552201 | info@mares.com.tr | €€€
Pupa Yacht HotelDas nette Hotel abseits vom Zentrum gehört der Charteragentur Pupa, bei der man auch eine „Blaue Reise“ buchen und zur See fahren kann. 19 Zi. | Adaagzi | Tel. 0252/4133566 | Fax 4138487 | www.pupa.com.tr | €€
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Antalya/Lykische Küste
Hillside SuSehr feines Fünfsternehotel mit Privatstrand, Wellnesscenter und diversen Sportangeboten. Minimalistisches Design, weiße Zimmer, teure Materialien: nichts für Kinder. 294 Zi. | 41 Suiten | Konyaaltı | Tel. 0242/2490700 | Fax 2490707 | www.hillside.com.tr | €€€
Ninova PensionAus zwei typischen Kaleiçi-Wohnhäusern zusammengelegte, gepflegte Pension mit einem schönen, schattigen Garten, wo einem die Apfelsinen buchstäblich in den Mund wachsen. 18 Zi. | Kaleiçi | Barbaros Mahallesi | Hamid Efendi Sok. 9 | Tel. 0242/2486114 | www.ninova.com | €
Perge HotelAußerhalb der Altstadt, hoch oben auf den Klippen, liegt dieses kleine Stadthotel mit spektakulärem Blick über die gesamte Bucht von Antalya. Reizvoll sind die ruhige Lage nahe dem Zentrum und der eigene Zugang zum Meer über eine Badeplattform am Fuß der Klippen. 24 Zi. | Gençlik Mahallesi | 1311 Sok. 5 | neben dem Stadtpark | Tel. 0242/2440025 | Fax 2417587 | €€
Tekeli KonaklariWunderschönes Boutique-Hotel in der Altstadt. Sechs liebevoll restaurierte osmanische Stadtvillen: von den Kacheln bis zur Zedernholzdecke alles Handarbeit. 8 Zi. | Dizdar Hasan Sokak | Tel. 0242/2445465 | Fax 2426714 | www.tekeli.com.tr | €€€
Villa PerlaWunderbar restaurierte Villa in der Altstadt; verglaste Terrasse, Pool, Garten. Unter dem Haus liegt eine byzantinische Zisterne, die Zimmer sind komfortabel und geräumig, das Restaurant erste Klasse. 10 Zi. | Kaleiçi | Barbaros Mah. | Hesapçı Sok. 26 | Tel. 0242/2489793 | Fax 2412917 | www.villaperla.com | €€€
Balikçi HanDas alte, originell eingerichtete Fischerhaus am Hafen gehört zu den traditionsreichsten Hotels von Kalkan. Die Dachterrasse ist ein guter Platz für einen Abenddrink. Zum Hotel gehören zwei Ableger in unmittelbarer Nähe: einmal einige kleine restaurierte griechische Häuser inmitten eines großen Gartens und noch weitere sieben Appartements für Gäste, die länger bleiben wollen. 15 Zi. | Atatürk Cad. 7 | Tel. 0242/8443074 balikcihan@superonline.com | €€
Club Xanthos HotelIn der nahen Bucht Kalamar, direkt am Strand. 70 Zi. | Kalamar Koyu | Tel. 0252/8442388 | Fax 8442355 | www.clubxanthos.com | €€
Kalkan HanBescheidenes Mittelklassehotel im Zentrum von Kalkan. Freundliche Atmosphäre, türkisches und internationales Publikum. 6 Zi. | 4 Suiten | Köyiçi | Tel. 0242/8443151 | Fax 8442059 | www.kalkan.org.tr | €€
Villa MahalWeiß-blaue Villa hoch über Kalkan, luxuriös eingerichtet, mit eigenem Strand, eine der exklusivsten Adressen im Ort; teuer! 11 Zi. | 2 Suiten | gegenüber dem Club Patara | Tel. 0242/8443268 | Fax 8442122 | www.kalkan.org.tr/mahal | €€€
AquariusDas Hotel auf der Çukurbağ-Halbinsel hat den besten Privatstrand in Kaş, ausgezeichnet mit der Blauen Flagge der EU für hervorragende Wasserqualität. Wer will, kann auch im Pool baden. 36 Zi. | Çukurbağ Yarımadası | Tel. 0242/8361896 | Fax 8362021 | www.aquariushotel.com | €€
Begonvil HotelFreundliches Mittelklassehotel, 5 Min. vom Zentrum, nahe am Meer. 15 Zi. | Küçükçaklı Mevkii | Koza Sok. 11 | Tel. 0242/8363079 | Fax 8363188 | www.hotelbegonvil.com | €€
LikyaKleines Hotel für Rucksacktouristen und Taucher, die wenig Wert auf Komfort legen. 19 Zi. | Küçük Çakıl Mah. | Tel. 0242/8361270 | Fax 8361370 | www.kas-diving.com | €
Hotels in KemerKemer gehört zu den Gebieten, in denen ein Hotel meist als Teil einer Pauschalreise gebucht wird. Informationen über die großen Hotels in Kemer finden Sie unter www.hotelguide.com.tr.
Magic Life Club KemerUnter den großen Ferienanlagen eine der schönsten. Vielfältiges Angebot, eigener Strand. 250 Zi. | Tel. 0242/8151511 | Fax 8151510 | www.magiclife.com | €€
Naturland Ecopark HotelsQuartett in der Bucht von Çamyuva: Die Anlagen heißen Aquarium Park (133 Zi.) | Country Park (80 Zi.) | Forest Park (170 Zi.) und Naturvillas (83 Zi.). Das Konzept ist naturnah, frisches Obst und Gemüse, Kleintiere. | Çamyuva | Tel. 0242/8246214 | Fax 8246210 | www.naturland.com.tr | €€€
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Die Türkische Riviera
Bedesten OtelStilvoll eingerichtete ehemalige Karawanserei auf dem Burgberg, mit Pool und phantastischer Aussicht. 30 Zi. | İç Kale | Tel. 0242/5121234 | Fax 5137934 | www.bedestenhotel.com | €€€
CarinaEinfaches, sauberes Stadthotel mit kleinem Pool im Zentrum, 50 m zum Kleopatra-Strand. 48 Zi. | Saray Mahallesi | Güzelyali Cad. Nergis Sok. 4 | Tel. 0242/5131897 | Fax 5123906 | www.carinaotel.com | €
Sea Port HotelMaritimes Boutiquehotel über dem Hafen. 65 Zi. | İskele Cad. 82 | Tel. 0242/5136487 | Fax 5134320 | www.hotelseaport.com | €€
Villa LapinDas von einem türkisch-holländischen Paar liebevoll eingerichtete, freundliche Hotel liegt am Ufer des Manavgat-Flusses, abseits vom Trubel Sides, und ist ideal für einen erholsamen Urlaub. 6 Zi. | Selale Mahallesi | K. Evler 3 | 2 km vor Manavgat | Tel. 0242/7429146 | Fax 0242/7429146 | www.villa-lapin.com | €€
Hotel Villa ÖnemliFreundliches, neues Hotel im Stil von Holzbungalows, direkt am Meer. Es hat einen großen Garten und wird von dem Ehepaar Önemli mit großer Sorgfalt geführt. 14 Zi. | 1 App. | Kücük Plaj Üstü | Köyici Mevkii | Lale Sokak | Tel. 0242/7532860 | Fax 2476712 | www.hotelvillaonemli.com | €€
Yükser PansiyonAltes Haus im Zentrum von Side mit familiärer Atmosphäre und schönem Garten, 50 m zum Strand. 8 Zi. | Sümbül Sokak 8 | Tel. 0242/7532010 | Fax 7534297 | www.yukser-pansiyon.com | €
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Der Südosten
Anemonia HotelMittelgroßes Hotel direkt am Strand mit dem üblichen Mittelklassekomfort. 36 Zi. | İskele Mahallesi | İnönü Cad. | Tel. 0324/8144000 | Fax 8144002 | www.hotelanemonia.com | €
Kap AnamurDas Hotel liegt direkt am Strand. Freundlich geführtes Haus, angenehme Atmosphäre. 9 Zi. | İskele Mahallesi | Sahil Yolu | Tel. 0324/8142374 | Fax 8148279 | €
Mamure HotelAm Yachthafen von Anamur in Bozyazı, die luxuriöseste Herberge der Gegend. Schöner Pool, gutes Restaurant. 42 Zi. | Yat Limanı | Bozyazı | 10 km östlich von Anamur | Tel. 0324/8515400 | Fax 8514604 | €€€
Yali MocampCampingplatz direkt am Strand, 3 km außerhalb von Anamur, schattiges Gelände, auch Bungalows. | Tel. 0324/8141435 | Fax 8143474 | €
Antik Beyazit HotelKomfortables, 2000 neu eröffnetes Haus im französischen Kolonialstil. 27 Zi. | Hükümet Cad. 4 | Tel. 0326/2162900 | Fax 2143084 | www.ntikbeyazitotel.com | €€
Büyük Antakya OteliTraditionsreiches Hotel: vier Sterne und alter Charme, mit Nightclub und Disko. 72 Zi. | Atatürk Cad. 8 | Tel. 0326/2135858 | Fax 2135869 | www.buyukantakyaoteli.com | €€
SavonAus einer alten Seifenfabrik hat das Ehepaar Sehoglu das schickste Hotel vor Ort geschaffen, mit großen, komfortablen Zimmern, einem schönen Innenhof, Bar und Restaurant. 40 Zi. | 3 Suiten | Kurtuluş Cad. 192 | Tel. 0326/2146355 | Fax 2146356 | www.savonhotel.com.tr | €€€
Club BarbarossaDas beste Hotel im Ferienresort Kız Kalesi. Das Haus hat ein schönes Restaurant, und am Abend gibt's regelmäßig Livemusik. 40 Zi. | Kızkalesi-Erdemli | Tel. 0324/5232364 | Fax 5232090 | www.hotelbarbarossa.com | €€
Hotel HanturRuhiges Haus in Kız Kalesi direkt gegenüber der Burg. 20 Zi. | Akdeniz Caddesi | Tel. 0324/5232367 | Fax 5232006 | www.hotelhantur.com | €
Lades MotelNäher an Silifke, in Taşucu direkt am Meer, liegt das schöne Mittelklassehaus mit großem Pool und Balkonen. Das Haus bietet auch Exkursionen in das Vogelschutzgebiet im Göksu-Delta. 22 Zi. | Tel. 0324/7414008 | Fax 7414258 | www.ladesmotel.com | €€
Ziele in der Umgebung
Ziele in der Umgebung
Der Südwesten
Çamur Banyolari/SchlammbäderWer von Dalyan aus den Fluss statt in Richtung Meer etwa 1 km flussaufwärts fährt, kommt zu den Schlammbädern von Horozlar (Çamur Banyoları). Das sind heiße Schwefelquellen, die dort am Fuß der Berge aus der Erde sprudeln. Man kann sich selbst eine Schlammpackung auflegen oder einfach nur zum Spaß im heißen Wasser toben. Von Dalyan aus fahren regelmäßig Boote zu den heißen Quellen. | Eintritt 3 Euro
EkincikDas Dörfchen Ekincik, vor allem aber die gleichnamige Bucht, sind ein Kleinod, das unter Yachttouristen sehr beliebt ist. Von Dalyan aus erreicht man die Ekincik-Bucht am einfachsten mit einem Boot, vorbei am İztuzu-Strand an der Küste entlang nach Westen (ca. 1 Std.). Am Ende der Bucht, die einem Fjord gleicht, liegt Ekincik. Wenn man bei der Fahrt in die Bucht hinein auf halber Strecke rechter Hand anlegt, findet man über eine steile Treppe eines der schönsten Restaurants an der ganzen Küste: My Marina (Tel. 0252/2660276 | €€€). Direkt am Ende der Bucht liegt das schöne Ekincik Hotel (27 Zi. | Tel. 0252/2660203 | Fax2660205 | www.hotelekincik.com | €€).
GöcekDas Städtchen am Nordende des Fethiye-Golfes gehört mittlerweile zu den feinsten Adressen der ganzen Küste. Doch der Bauboom setzt auch hier langsam ein. Die meisten Restaurants und Cafés sind kaum älter als fünf Jahre, die Promenade ist gepflegt, die Preise liegen deutlich über dem Durchschnitt. Das gilt auch für das beste Hotel am Ort, das Swissôtel Marina & Spa Resort, wo man mit dem Golfcar zum Strand fährt (57 Zi. | Cumhuriyet Mahallesi | Tel. 0252/6452760 | Fax 6452767 | http://gocek.swissotel.com | €€€). Ebenfalls sehr fein ist das Lykia Resort Hotel (95 Zi. | Tel. 0252/6452828 | Fax 6452827 | www.goceklykiaresort.com | €€€). Das beste Fischrestaurant gehört Aliço (Göcek Yalısı | Tel. 0252/6451024 | €€€). Weniger teuer, aber auch gut ist das Can (Tel. 0252/6451507 | €€). Wer nobel ausgehen will, kehrt später im North Shields Pub ein (Port Göcek). | Von Fethiye 30 km | Sammelbusse vom Busbahnhof
KayaköyDas Dorf ist ein beeindruckendes Zeugnis menschlicher Unvernunft. Mit zwei Kirchen schön an einem Hang gelegen, stellt man erst auf den zweiten Blick fest, dass sämtliche Gebäude Ruinen sind. Kayaköy, früher Levisi, ist seit 1923 eine Geisterstadt. Bis dahin lebten hier 3500 Griechen, die nach dem türkischen Sieg im Unabhängigkeitskrieg aufgrund des gegenseitigen Bevölkerungsaustausches ihre Häuser verlassen mussten. Mit dem Tourismus kehrt nun wieder Leben ein. Erste Restaurants, Pensionen und Teehäuser wurden eröffnet. Die große Kirche wird vom Kulturministerium restauriert. Im Rahmen von Kaya Sanat Kampı (Kunstlager | www.kayasanat.com), einer Künstlerinitiative, kann man in restaurierten Steinhäusern übernachten und nebenbei töpfern, malen und fotografieren lernen (Reservierungen: Gençtur İstanbul | İstiklal Cad. 212 | Aznavur Pasajı | Kat 5 | Galatasaray | Beyoğlu | İstanbul | Tel. 0212/2446230 | Fax 2446233 | www.genctur.com). | Eintritt 2,50 Euro | von Fethiye 8 km | nur mit Taxi
ÖlüdenizEs fehlt in keinem Reiseprospekt: Ein Foto von Ölüdeniz („Totes Meer“) gehört zu den beliebtesten Motiven der türkischen Mittelmeerküste. Die Lagune, die nur durch einen schmalen Durchfluss mit dem Meer verbunden ist, ist tatsächlich eine Augenweide: azurblaues Wasser und weiße Sandstrände, gerahmt von grünen Pinienwäldern: ein perfektes Idyll. Mittlerweile sind Ölüdeniz und der anschließende kilometerlange Strand von Belcekız jedoch so überlaufen, dass sie als Urlaubsort nur noch jenen zu empfehlen sind, die es gern lebhaft haben. Ein stilles Eckchen, vor allem im Frühjahr und Herbst, ist trotzdem das Hotel Meri, das älteste vor Ort (94 Zi. | Tel. 0252/6170001 | Fax 6170010 | www.hotelmeri.com | €€). Die Bars am Belcekız-Strand sind die schönsten in Fethiye. | Von Fethiye 12 km | Sammelbusse vom Busbahnhof
PinaraDie Reste der antiken lykischen Stadt Pınara lohnen die Anfahrt von Fethiye schon wegen ihrer grandiosen Lage. Auf einem Hochplateau gelegen, das an drei Seiten abfällt und vor einer Felswand endet, in der Gräber in die Mauer geschlagen sind, hat man einen wunderbaren Blick in die Umgebung. Außerdem finden sich noch beeindruckende Zeugnisse antiker Kulturen aus der Zeit um 400 v. Chr. Von Stadttoren über Königsgräber bis zu den Resten eines Theaters und einer Festung kann man ungefähr die Ausmaße der früheren Stadt erahnen. | Eintritt 2,50 Euro | von Fethiye 40 km in Richtung Kalkan
ÇayhisarAuf der Hauptstraße Richtung Fethiye geht es nach ca. 8 km links nach Çayhisar in die Berge (rechts nach Dalyan). Nach weiteren 10 km erreicht man einen Picknickplatz und ein Ausflugslokal an einem reißenden Bach, der auch im Hochsommer eiskaltes Wasser führt. Man kann hier einen Grill anfeuern oder Fisch und Fleisch bestellen. Verfolgt man den Weg weiter in die Berge (schlechte Straße!), kommt man zum kleinen Dorf Çayhisar auf einer Alm, wo viele Bewohner aus Köyceğiz ein kleines Sommerhaus haben, in das sie sich flüchten, wenn die Sommerhitze im Tal zu drückend wird. | 15 km von Köyceğiz
BozburunObwohl die Straße von Marmaris nach Bozburun inzwischen ausgebaut wurde, gilt der Ort immer noch als Refugium für zivilisationsmüde Aussteiger. Trotzdem ist bereits alles da: ein kleiner Yachthafen, Restaurants und Cafés entlang der Mole, einige kleine Pensionen, aber eben keine großen Hotels oder Ferienanlagen. Auch der Verkehr hält sich noch in Grenzen, weil in Bozburun die Straße endet. Bozburun ist berühmt für seine Schiffswerften - hier wird ein großer Teil der Gulets, der aus Holz gefertigten Großsegler, mit denen man von Marmaris oder Bodrum aus zu einer „Blauen Reise“ aufbricht, gebaut. Eine schöne, komfortable Unterkunft ist Sabrinas Haus direkt am Meer (20 Zi. | Tel. 0252/4562456 | Fax 4562470 | www.sabrinashaus.com | €€€). | 50 km von Marmaris
DatçaMitten auf der gleichnamigen Halbinsel, ca. 80 km von Marmaris entfernt, hat sich in den letzten Jahren rund um den kleinen Hafen von Datça ein beschaulicher Touristenort entwickelt. Nicht weit entfernt liegen schöne Strände, die vor allem unter Surfern beliebt sind. Eine nette Unterkunft ist die Dede Pansiyon in Eski Datça (Alt-Datça | Tel. 0252/7123951 | www.dedepansiyon.com | €).
TurunçTurunç war vor 15 Jahren noch ein Geheimtipp. Heute wird es stündlich mit Minibussen von Marmaris aus (15 km) angefahren und hat einen entsprechenden touristischen Aufschwung erlebt. Trotzdem ist die Bucht vor allem für Familien mit Kindern immer noch ein wunderbarer Ferienort mit kleinen, preiswerten Pensionen und kurzen Wegen zum Strand. Eine nette Adresse ist Adrienne's House am Dorfrand, geführt von einem englischen Ehepaar; gutes englisches Frühstück, schöner Pool (5 Zi. | Gülhak Mah. 41 | Tel. 0252/4767951 | Fax 0252/4767951 | €€). Alternative: das Loryma Resort Hotel, ein anspruchsvolles Öko-Apartmenthotel hoch über Turunç, mit tollem Blick, sehr schönem Pool, hausgemachtem Essen, Kinderbetreuung und Shuttlebus zum Strand (80 App. | Tel. 0252/4767220 | Fax 4767225 | www.loryma.com | €€€).
Ziele in der Umgebung
Antalya/Lykische Küste
Düden-WasserfälleDer Düden-Fluss bildet in der unmittelbaren Umgebung von Antalya gleich zwei Wasserfälle, die beide einen Ausflug lohnen. Der erste liegt nordöstlich vom Stadtzentrum, dort wo der Fluss aus dem Taurusgebirge kommt. Der zweite Wasserfall ergießt sich über die Steilfelsen an der Küste direkt ins Meer. Obwohl der untere Wasserfall (Aşağı Düden Şelalesi), ca. 8 km vom Stadtzentrum an der Straße zum Lara-Strand, spektakulärer ist - das Wasser stürzt aus 60 m Höhe ins Meer -, ist auch der obere Wasserfall reizvoll. Drum herum wurde ein schöner Park angelegt, der zu einem Spaziergang einlädt. Über eine Treppe gelangt man in eine Höhle hinter den Wasserfall. Im Juli und August verkümmert der Wasserfall jedoch häufig zu einem schmalen Rinnsal, weil das Düden-Wasser für die Bewässerung der Baumwollfelder abgezweigt wird. | Die Ausfallstraße nach Norden (Abzweig Düden Şelalesi) ist ausgeschildert | Minibusse vom Busbahnhof
PergePerge gehörte zu den größten antiken griechischen Städten an der Südküste Anatoliens. Beim Rundgang durch das Ausgrabungsgebiet kann man sich noch leicht vorstellen, welche Ausdehnung die Siedlung einmal gehabt haben muss. Über eine riesige Fläche verstreut liegen Reste antiker Bauten, die immer noch auf ihre Klassifizierung und Einordnung warten. Ein großer Teil der antiken Stadt ist gut erhalten. Vor allem das Stadion, gleich an der Zufahrtsstraße zum Parkplatz, ist das am besten erhaltene in der ganzen Türkei. Zu römischen Zeiten wurden hier auch Gladiatorenkämpfe veranstaltet. Sehr schön ist der frühere Markt, die Agora. Man kann heute noch die Grundrisse der Läden entlang der Hauptstraße deutlich erkennen. Wenn möglich sollten Sie Perge besuchen, wenn es nicht zu heiß ist, da es in dem weitläufigen Gelände kaum Schatten gibt. | Richtung Alanya bis Aksu, weiter über eine ausgeschilderte kleine Straße 3 km nach Perge | Sammelbusse vom Busbahnhof Antalya | tgl. 8-18 Uhr | Eintritt 6 Euro
TermessosNördlich von Antalya, hoch in den Bergen des Taurus, liegt eine der beeindruckendsten antiken Stätten der Türkei: In über 1000 m Höhe, mitten in einer grandiosen Berglandschaft, liegt Termessos wie ein Adlerhorst am Berghang. Es ist die einzige lykische Stadt, die von Alexander dem Großen nicht erobert werden konnte. Die einzigartige Lage bot vor jedem Angreifer Schutz. Bis heute sind Teile der ehemaligen Stadtmauer erhalten, aber auch Reste von Tempeln und ein am Berghang gebautes Theater, von dem aus man einen wunderbaren Blick auf die Berge und Wälder der Umgebung hat. Es ist allerdings bis heute nicht ganz leicht, Termessos zu erreichen. Die Ausgrabungsstätte liegt in einem Nationalpark, und das Sammeltaxi (Dolmuş) von Antalya fährt nur bis zum Eingang des Parks. Hier kann man sich in einem kleinen Museum vorab über die antike Stätte informieren. Für Kinder gibt es ausgestopfte Tiere zu bestaunen und einige Baumhütten zu besteigen. Mit dem eigenen Auto oder einem Taxi darf man dann die folgenden 9 km auf steil ansteigender Straße weiterfahren bis zum Parkplatz, von dem aus dann immer noch ein gut 20-minütiger Fußweg zu bewältigen ist. | 35 km in Richtung Korkuteli, im Güllük-Dağı-Nationalpark | tgl. 8-18 Uhr | Eintritt 2,50 Euro
Letoon/KumluovaLetoon war das sakrale Zentrum des griechisch-lykischen Bundes. Hier standen die wichtigen Tempel der Göttin Leto und deren Kinder, der Götter Apollon und Artemis. Wahrscheinlich war der Platz bereits eine jahrhundertealte Kultstätte der Lykier, bevor diese nach der Eroberung durch Alexander den Großen unter griechischen Einfluss kamen.
PataraDie ehemals größte und älteste lykische Hafenstadt wird bereits im 7. Jh. v. Chr. in hethitischen Quellen erwähnt. Wie viele andere antike Häfen an der ägäischen Mittelmeerküste verlandete Patara allerdings erst im 14. Jh. Bis dahin war die Stadt zeitweilig der wichtigste Hafen an der lykischen Küste. Sie war der Treffpunkt zwischen lykischer und griechischer Kultur, lange bevor die Stadt nach der Eroberung Alexanders 334. v. Chr. selbst griechisch wurde. Heute ist vom alten Glanz nicht mehr viel zu sehen. Das Stadttor aus dem Jahr 100 n. Chr. und das Theater am Nordhang sind die am besten erhaltenen Relikte. Der Hafen ist völlig versumpft, und der größte Teil der Stadt ist unter dem Strand verschwunden.
SaklıkentDie Schlucht von Saklıkent ist ein tief in den Berg hineingefressener Cañon, durch den ein eiskalter Gebirgsbach fließt. Man kann in der engen Schlucht am Wasser entlang laufen und erreicht zum Schluss einen Talkessel, in den ein kleines Restaurant über den Fluss gebaut wurde. Die Schlucht ist selbst im Hochsommer immer angenehm kühl und deshalb eine schöne Abwechslung nach heißen Tagen am Strand. | Eintritt 2,50 Euro | auf der Strecke nach Fethiye biegt hinter Pınara eine ausgeschilderte Straße nach rechts ab | ca. 35 km von Kalkan
XanthosXanthos ist der Höhepunkt auf dem Weg in die lykische Vergangenheit. Die ehemalige Hauptstadt des lykischen Reiches ist immer noch ein imposantes Zeugnis antiker Kultur, auch wenn die schönsten Stücke im 19. Jh. von englischen Ausgräbern im Zuge eines „legalen Kunstraubs“ nach London geschafft wurden. So ist das berühmte Neriden-Monument aus Xanthos heute im British Museum zu besichtigen.
KekovaEines der faszinierendsten Gebiete der ganzen Küste ist die Insel Kekova, östlich von Kaş, und der ihr gegenüberliegende Küstenstreifen. Die lang gezogene Insel liegt wie ein Riegel vor einer großen Bucht, die dadurch so geschützt wird, dass sie fast wie ein Binnengewässer wirkt. Innerhalb dieser Bucht gibt es eine Vielzahl kleiner Inseln und Felsen, die zusammen ein eindrucksvolles Panorama bilden. Auf der dem Land zugewandten, nördlichen Seite von Kekova gab es im Altertum mehrere Siedlungen, die heute teilweise unter Wasser liegen, aber noch gut erhalten sind. Man steht bis zu den Knien im Wasser und schaut auf Wohnungsgrundrisse herab! Überall in der Bucht ragen lykische Sarkophage aus dem Wasser und verstärken den einmaligen Charakter des Ortes. Auf dem Festland gegenüber der Insel liegen zwei Orte: Üçağız und weiter östlich Kaleköy, von denen besonders Kaleköy zu einem Aufenthalt einlädt.
MyraDas antike Myra, einst eine wichtige lykische Stadt, ist heute vor allem als Wirkungsstätte des Nikolaus bekannt. Von der eigentlichen lykischen Stadt sind nur noch die Gräber zu besichtigen. Es gibt allerdings kaum einen anderen Platz, an dem so viele prächtige lykische Felsgräber erhalten geblieben sind wie in Myra. Dicht an dicht stehen in dem steilen Hang die so genannten Haustypgräber - in den Fels gemeißelte Fassaden, hinter denen sich die eigentlichen Gräber verbergen. Unterhalb von Myra, in Kale (früher auch Demre) steht die Basilika des Heiligen Nikolaus, die in byzantinischer Zeit gebaut aber mehrfach zerstört wurde. Die heutige Kirche wurde vom damaligen Zar Alexander II. im 19. Jh. aus Verbundenheit der Orthodoxie mit dem heiligen Nikolaus wieder aufgebaut. Zu Weihnachten findet hier ein christlich-islamischer Gottesdienst statt, der viele Besucher anzieht. | Eintritt 5 Lira (ca. 3 Euro) | von Kaş in Richtung Finike ca. 40 km, in Kale biegt man nach Myra ab (noch 1,5 km)
KuzdereDas Dorf Kuzdere, 10 km nordwestlich von Kemer, ist der Ausgangspunkt für Ausflüge ins Taurusgebirge. Von hier fährt man zum Beydağları-Nationalpark, hier beginnt eine Schotterpiste auf den Tahtalı Dağ, den früheren Olympos-Berg, oder eine schöne, 25 km lange Wander- oder Mountainbikestrecke zur Kuzdere Yaylası, einer Hochalm, auf der bis heute Halbnomaden ihre Schafe weiden. | www.kemer-tr.info/kuzdere.htm | Sammeltaxis vom Busbahnhof Kemer
OlymposMit dem Namen Olympos verbindet sich mehr als nur eine von vielen antiken Stätten an der Mittelmeerküste. Olympos steht sowohl für den antiken Ort, wie den Berg, den die Griechen Kleinasiens Olympos nannten (heute Tahtalı Dağ), als auch für ein phantastisches Naturschutz- und Feriengebiet (www.tahtali.de). Im Einzugsbereich von Olympos liegen einige Dörfer mit kleinen Pensionen. Auf der Landstraße von Kemer nach Finike ist Çıralı/Olympos links ausgeschildert. Nach einigen Kilometern kurvenreicher Strecke erreicht man Çıralı am Strand von Olympos. Der Strand ist eine weitgehend unberührte Naturschönheit, besteht aber nur aus Kieseln. In Çıralı kann man sich in der luxuriösen Olympos-Lodge einmieten (12 Zi. | Tel. 0242/8257171 | Fax 8257173 | www.olymposlodge.com | €€€) oder in der Şaban Pension, wo man in Baumhäusern nächtigt (Tel. 0242/8921265 | €). Eine schöne Alternative ist der Campingplatz.
PhaselisDie mitten im Wald gelegene antike Stadt der drei Häfen wurde vermutlich bereits von den Phöniziern als Handelsstützpunkt genutzt. Als Stadt verbrieft ist Phaselis allerdings erst um 700 v. Chr., als rhodesische Siedler sich hier niederließen. Ein Besuch von Phaselis, das nur 12 km südlich von Kemer liegt, lohnt sich vor allem wegen der schönen Kombination von interessanten antiken Zeugnissen und einem Bad unmittelbar vor dieser Kulisse. Aus den ehemaligen Häfen sind nun Badebuchten geworden, in denen aber noch antike Hafenanlagen unter Wasser zu sehen sind.
Ziele in der Umgebung
Die Türkische Riviera
Alara HanDie am besten erhaltene Karawanserei aus seldschukischer Zeit wurde auf Befehl Sultan Alaeddin Keykubats 1231 erbaut und liegt am Alara-Fluss, an dem entlang früher der Weg von Alanya in die Hauptstadt Konya führte. Das Gebäude besteht aus massiven Außenmauern und einem großen Innenhof, von wo aus im Erdgeschoss die Ställe und über eine Empore die Zimmer für die Führer und Bewacher der Karawane erreichbar waren. Oberhalb der Karawanserei liegt wie ein Schwalbennest an den Fels geklebt die Alara-Festung. Über einen in den Fels gehauenen schmalen Pfad kann man zur Burg emporsteigen und wird dort mit einem herrlichen Ausblick belohnt. Der Alara-Fluss bietet sich für ein erfrischendes Bad an, anschließend kann man in einem der Lokale frisch gefangene Forelle (Alabalık) essen. | Richtung Antalya, nach 35 km Abzweig nach rechts, 9 km bis zum Alara Han
Dim ÇayiDie Fahrt zu diesem kleinen Fluss ca. 10 km östlich von Alanya ist eine schöne Abwechslung zum täglichen Sonnenbad am Strand. Man kann ein wenig unter schattigen Bäumen wandern und in einem lokalen Restaurant speisen. Der Fluss soll demnächst aufgestaut werden, danach kann man im Stausee baden. Von Alanya mit dem Dolmuş zu erreichen
IotapeDie ehemalige römische Hafenstadt bietet eine gute Gelegenheit, Altertum und Badespaß zu verbinden. Beiderseits der Straße sind Reste der römischen Befestigungen zu sehen, auf einer Halbinsel kann man unterhalb alter Wälle in idyllischen Buchten baden. | 35 km Richtung Anamur
AspendosAspendos ist das größte und besterhaltene römische Theater im östlichen Mittelmeer. Rund 20000 Zuschauer finden noch heute hier Platz, wenn im Juni die Konzertsaison startet. Aspendos war zu römischer Zeit eine große Handelsstadt, von der außer dem beeindruckenden Theater noch ein großer Aquädukt erhalten ist. Dass das riesige Theater auch nach 1800 Jahren noch so gut erhalten ist, verdankt sich dem Umstand, dass die Seldschuken den Bau als Karawanserei nutzten und pflegten. Ein Konzert in diesem Theater zu besuchen ist ein einmaliges Erlebnis (für das aktuelle Programm siehe www.antalya.de/aspendosprogramm.htm). | Eintritt 6 Euro | auf der Hauptstraße Richtung Antalya bis Belkis, der Abzweig nach rechts ist ausgeschildert, 20 km
BelekAuf halbem Weg zwischen Side und Antalya ist hier mitten in einem Kiefernwäldchen ein nobler Ferienort entstanden, in dem sich ein Luxushotel an das andere reiht. Beleks Golfresorts zählen zu den besten ihrer Art weltweit. In der Umgebung wurden insgesamt fünf Golfplätze angelegt. Der Strandort Belek gehört zum Kleinstädtchen Kadriye, das sich als Touristenzentrum mausert und bereits etliche Shops und Restaurants zu bieten hat. | www.belektourismcenter.org | von der Hauptstraße nach Antalya kurz hinter Serik nach links Richtung Kadriye/Belek, 35 km
ManavgatManavgat ist die moderne Kreisstadt, zu der das 10 km entfernte Side gehört. Berühmt ist sie für ihre Wasserfälle. Der Ort lebt weniger vom Tourismus als von der umliegenden Landwirtschaft. Montags werden hier auf einem großen Markt die Produkte angeboten.
Ziele in der Umgebung
Der Südosten
Köşekbükü MağarasiRund 20 km nördlich von Anamur in die Berge hinauf findet sich diese rund 500 m² große Tropfsteinhöhle. Man kann hier riesige Stalaktiten bewundern; die konstanten Temperaturen um 17 Grad und 80 Prozent Luftfeuchtigkeit sollen Leuten mit Bronchialbeschwerden gut tun. | Tgl. bis Sonnenuntergang | Eintritt 1,50 Euro | www.anamuronline.com/sehenswert/asthma.htm | Dolmuş vom Busbahnhof
AntiocheiaVorbei an der Petrus-Grotte Richtung Reyhanlı zweigt nach 5 km eine unbefestigte Straße zur Festung ab. Die Burg wurde von den Byzantinern erbaut und später von Kreuzrittern genutzt. Mauern und Wälle sind z.T. noch gut erhalten. | Von Antakya 15 km
Harbiye/DaphneDas heutige Harbiye hieß in der antike Daphne und war der Sommersitz der Reichen und Schönen von Antakya. Zum Ort gehört ein Lorbeer- und Zypressenwald, der unterhalb der Hauptstraße beginnt und an einem Wasserfall entlang kilometerweit in die Ebene führt. Der griechischen Legende nach stellte der Gott Apollo hier der Daphne nach, die sich vor Verzweiflung in einen Lorbeerbaum (türkisch Defne) verwandelte. Heute ist der Hain ein beliebtes Ausflugs- und Picknickziel. Unter schattigen Bäumen am Wasserfall finden sich etliche Ausflugslokale, z.B. das Bogazici Restaurant (gegenüber den Wasserfällen | Tel. 0326/2314933 | €€). | Von Antakya 9 km
SamandağWas früher Seleukia für Antiocheia war, ist heute Samandağ für Antakya: der Hafen- und Badeort der Stadt, den man nach einer ca. 30 km langen Fahrt über die Berge hinunter erreicht. Nach Norden in Richtung Çevlik gelangt man nach wenigen Kilometern zur ehemaligen antiken Hafenstadt Seleukia Pieria. Von der Stadt selbst ist nicht mehr viel zu sehen. Was geblieben ist, ist ein beeindruckendes Zeugnis römischer Ingenieurskunst: Um die Hafenstadt vor Überschwemmungen aus den Bergen zu schützen, mussten jüdische Sklaven zur Zeit des Kaisers Vespasian und seines Sohnes Titus einen Kanal graben, der über 100 m lang auch als Tunnel durch den Berg führt.
AdanaDie 2,5-Mio.-Stadt Adana ist das Handelszentrum der türkischen Südküste. Sie liegt inmitten der Çukurova-Ebene, einem ehemals riesigen Sumpfgebiet, das seit seiner Trockenlegung in den 1940er-Jahren zu den fruchtbarsten Gebieten des Landes gehört. In der Çukurova liegen die größten Baumwollplantagen der Türkei und große Gemüseanbauflächen; in der Stadt residiert die türkische Baumwollbörse. Adana ist in den letzten 20 Jahren durch kurdische Zuzügler aus dem armen Südosten enorm gewachsen. Historisch ist sie nicht sehr interessant, es gibt allerdings ein Archäologisches Museum. In Adana wird es im Sommer sehr heiß (bis zu 45 Grad), das Klima ist schwülfeucht. Adana sollte man nicht verlassen, ohne ein scharfes Adana Kebab gegessen zu haben. Ein sehr guter Platz dafür ist der Yüzevler Kebab Salonu auf dem Ziya Paşa Bulvarı. | Von Silifke aus 150 km | stündliche Verbindungen vom Busbahnhof
Cennet ve CehennemAuf halber Strecke zwischen Silifke und Kız Kalesi zweigt bei Narlıkuyu eine Straße zu den Grotten von Cennet ve Cehennem ab. Dieser „Paradies und Hölle“ genannte Platz besteht aus zwei großen Felshöhlen, von denen die untere, die „Hölle“, heute nicht zugänglich ist. In der Antike glaubte man, dass hier tatsächlich der Eingang der Hölle lag, der von dem schlangenköpfigen Typhon bewacht wurde. Über eine in den Fels gehauene Treppe (450 Stufen!) kommt man ins „Paradies“, an dessen Eingang heute eine kleine Kapelle steht. | Eintritt 1,50 Euro | 21 km von Silifke
Kız KalesiDieser Ferienort am Platz des antiken Korykos liegt direkt gegenüber der berühmten Mädchenburg (Kız Kalesi), die 300 m vom Festland entfernt auf einer kleinen Insel steht. Die Seeburg ist gut erhalten und sieht vom Strand aus sehr beeindruckend aus. Der Legende nach brachte man hier einst die Tochter eines Sultans unter, um sie vor einem Schlangenbiss zu schützen, der prophezeit worden war. Das Mädchen wurde dann doch von einer Schlange gebissen, die in einem Obstkorb in die Burg gelangte. Tatsächlich war die Mädchenburg hier zu byzantinischen Zeiten schon durch einen Damm mit dem Festland verbunden, der direkt zur Landburg gegenüber führte. Von der Landburg sind ebenfalls noch große Wälle erhalten, im Innern finden sich die Reste einer Kapelle. Von der antiken Stadt Korykos sind nur noch einige Sarkophage einer Begräbnisstätte zu sehen. | Eintritt 1,20 Euro | von Silifke 35 km | Dolmuş oder Bus vom Busbahnhof
Olba DiokaisareaNördlich von Silifke, nahe des Dorfes Uzuncaburç, liegt auf 1100m Höhe im Hochland des südlichen Taurus die antike Kultstätte Diokaisarea mit dem Tempel des Zeus Olbios, von dem 30 große, frühkorinthische Säulen stehen geblieben sind. Mitten in einer schönen Berglandschaft ragen die 2300 Jahre alten Säulen in den Himmel, umgeben von einigen weiteren Monumenten aus dem 3. vorchristlichen Jahrhundert wie dem Tyche-Tempel. Der Kult des Zeus Olbios soll eine Synthese aus anatolischem Schamanismus und der griechischen Götterwelt gewesen sein. | Eintritt 1,50 Euro | von Silifke über Demircili nach Uzuncaburç 28 km
Mit Kindern reisen
Mit Kindern reisen
Der Südwesten
Kanutour auf dem EşenEin besonderes Vergnügen für die ganze Familie ist eine Kanu- oder Paddeltour auf dem Eşen. Im Unterschied zum Rafting geht es dabei gemütlich zu - die Unternehmung ist deshalb auch für Kinder ungefährlich. Der Eşen kommt nördlich des großen Patara-Strandes aus dem Taurusgebirge und erreicht das Meer über den Strand. Eine Tour beginnt meist gegen 11 Uhr unter der Brücke in Kınık. Nach ca. 6 Stunden, in denen auch Pausen zum Schwimmen und Essen eingelegt werden, erreicht man am späten Nachmittag den Strand von Patara. Zum Abschluss der Tour wird meist noch ein Barbecue angeboten. Kanus und Schwimmwesten können bei verschiedenen Veranstaltern in Patara ausgeliehen werden (ca. 20 Euro pro Person inkl. Barbecue). Anbieter: Dardanos Turizm (Tel. 0242/8435109); Nikola's Tour (Tel. 0242/8435154)
Mit Kindern reisen
Antalya/Lykische Küste
Antalya MüzesiIm Museum von Antalya gibt es eine eigene Kinderabteilung, die erste der Türkei. Es werden u.a. Spielzeug und schöne Spardosen ausgestellt. In den Kinderwerkstätten dürfen die Kleinen bei der Restaurierung kleiner Gegenstände Hand anlegen oder in Kursen töpfern und malen lernen. Über die Termine muss man sich vorab informieren. | Di-So Okt.-April 8.30-12.30, 13.30-17.30, Mai-Sept. 9-18 Uhr | Eintritt ca. 4 Euro | Konyaaltı Cad. | Tel. 0242/2385688 | Fax 2385687 | www.antalya.de/museum.htm
Aquapark DedemanAuf dem Weg zum Lara-Strand, ca. 3 km vom Stadtzentrum Antalyas, liegt der auf 40000 m² errichtete Wasserpark unter dem Dach des Hotels Dedeman. Riesenpools und -rutschen, Babypark, Cafés, Restaurants - und das alles am Hang, mit wunderschönem Blick aufs Meer. Nicht nur für Kinder! | Juni-Okt. tgl. 10-21 Uhr | Dedeman Oteli | Şirinyalı Mah. | Lara Yolu 1 | Tel. 0242/3164400 | Fax 3164416 | www.depark.com.tr | Eintritt 15, Kinder 9 Euro
Aquaworld KemerMitten im Ort liegt ein Paradies für kleine und große Wasserplantscher: Rutschen und Pools auf einer Fläche von über 1000 m² sorgen für ganztägigen Spaß. Vorsicht: heiß! | Mai-Okt. tgl. 9-23 Uhr | Deniz Caddesi | Kemer | Tel. 0242/8145823 | Eintritt 10, Kinder 4 Euro
HöhlentourFür nicht so kleine Kinder empfiehlt sich eine Höhlentour um Antalya herum. Im Kalksteingebirge der Taurusberge gibt es ca. 500 Höhlen. Nicht alle sind für Besucher offen. Die größte und interessanteste ist die Karain-Höhle an der Straße nach Burdur (27 km von Antalya) . Sie wurde im Ersten Weltkrieg von dem Italiener Guiseppe Moretti entdeckt. Spuren menschlicher Existenz gehen hier 50000 Jahre zurück. Die bei den Ausgrabungen seit 1946 gefundenen Stücke, u.a. Speerspitzen und Skelettteile, werden im örtlichen Museum ausgestellt. Auch in der Beldibi-Höhle, ca. 30 km südwestlich von Antalya , gibt es Spuren unserer Ahnen aus paläolithischer Zeit, u.a. Wandbilder. In die Damlataş-Höhle bei Alanya sollen im Zweiten Weltkrieg deutsche Soldaten vor Gasangriffen geflüchtet sein. Nachdem der Aufenthalt Asthmatikern unter ihnen gut tat, wurde die Höhle für Menschen mit Atemnot zur Kurstätte. Bis auf die Damlataş-Höhle nur mit dem Mietwagen zu erreichen
Park BowlingFür Jugendliche, die sich langweilen: Eine der schönsten und größten Bowlingbahnen der ganzen Türkei liegt in Antalya, unweit des Lara-Strandes - 1500 m² groß mit zehn Bahnen. Außerdem gibt es hier noch ca. 60 elektronische Spielkonsolen und neun Billardtische. | Tgl. 10-23 Uhr | Şirinyalı Mah. | Lara Yolu | Park Oteli altı | Antalya | Tel. 0242/316440910 | www.depark.com.tr
Mit Kindern reisen
Türkische Riviera
Piratenburg AlanyaDer Burgberg von Alanya ist ein spannendes Ausflugsziel vor allem für etwas größere Kinder. Wer den Aufstieg zur Burg geschafft hat, kann hier aufregende Klettertouren über das alte Gemäuer unternehmen. | Tgl. 8-19 Uhr | Eintritt 5 Euro
Insider-Tipp
Hisar Restaurant
Speisen mit Überblick: Im Restaurant Hisar kann man nicht nur gut essen, sondern hat auch einen tollen Blick auf Antalyas Hafen
Freizeitangebote in Fethiye
Nasser Spaß: Rafting auf dem Dalaman, ein Spaß für die ganze Familie
Freizeitangebote in Köyceğiz
Petri heil!: Fast so bezaubernd wie das Meer: Der Köyceğiz-See ist auch ein tolles Angelrevier
Freizeitangebote in Antalya
Historisch schwitzen: Schwitzen und durchgeknetet werden im Sefa Hamamı, dem schönsten Hamam von Antalya
Sultaniye Kaplicalari/Heiße Quellen von Sultaniye
Ganz schön heiß: Sultaniye Kaplicaları: in schwefelhaltigen, heißen Quellen am Ufer des Köyceğiz-Sees baden
Antike Stadt
Tempelmusik: Der antike Apollo-Tempel in Side ist eine grandiose Kulisse für Livemusik
Kayaköy
Kunst in der Geisterstadt: Malen oder töpfern in Kayaköy, der verlassenen griechischen Stadt Levisi
Kekova
Bei den lykischen Gräbern baden: Die Kale-Pension in Kekova ist nur mit dem Boot zu erreichen - ein Stück Paradies an der lykischen Küste
Kuzdere
Almauftrieb: Auf dem Weg zur Kuzdere-Alm werden Sie beim Wandern oder Radfahren die Pfunde los, die Sie unten am Büfett Ihres Hotels zugelegt haben
Olympos
Das ewige Feuer: Bei einer Nachtwanderung die ewigen Flammen auf dem Berg Olympos lodern sehen
Adana
Die Heimat des Kebab: In Adana isst man scharf gewürztes Adana-Kebab auf Fladenbrot, gegrillt auf Holzkohle
Aquapark Dedeman
Spritz, platsch!: Nicht nur für Kinder ist der Aquapark Dedeman in Antalya ein Vergnügen
Top Highlights
Mercan Restaurant
Das älteste und angesehenste Fischlokal in Kaş ist der einzige Platz, wo man direkt am Wasser sitzen kann. Gute Vorspeisen, frischer Fisch. | Am Cumhuriyet-Platz am Hafen | Tel. 0242/8361209 | €€€
Freizeitangebote in Fethiye
Besonders beliebt: White Water Rafting auf dem Fluss Dalaman, in 90 Min. Entfernung von Fethiye (Activities Unlimited | PTT Karşısı | Hisarönü | Tel. 0252/6166316 | Fax 6166913). Tauchen bieten European Diving Center (Kordon Cad. Hukuk Sitesi 20 | Tel. 0252/6149771 | www.europeandiving.cu.uk) oder Divers' Delight (Atatürk Cad. 38 | Tel. 0252/6121099 | www.diversdelight.com). Paragliding vom 2000 m hohen Babadağ hinab zum Belcekız-Strand gehört zu den größten Attraktionen (Easy Riders | Tel. 0252/6170148 | www.easyriderstravel.8m.com/; Focus Team | Tel. 0252/6170401 | www.focusparagliding.com; Extreme Tandem | Tel. 0252/6170120 | ca. 100 Euro). Jeepsafaris in die Berge organisieren Hotel Cypriot (Hisarönü | Tel. 0252/6167916 | www.hotelcypriot.com) und Garfield Travel Agency (Fevzi Çakmak Cad. | Yat Limanı 9/B | Tel. 0252/6149312 | Fax 6142593 | ca. 45 Euro).
Kaunos
Gegenüber von Dalyan liegen die Ruinen der antiken Stadt Kaunos, einer Siedlung, die ihre beste Zeit im 4. Jh. v. Chr. hatte. Kaunos war damals eine Hafenstadt an der Grenze von Karien zu Lykien - berühmt für gesalzenen Fisch und Sklavenhandel. Homer erwähnt sie, merkt allerdings auch an, dass die Stadt aufgrund der Sümpfe in der Umgebung ein ungesundes Klima habe, womit wahrscheinlich Malaria gemeint war. Wer sich die Mühe macht, auf die Akropolis von Kaunos auf 152m Höhe zu klettern, hat einen phantastischen Blick über das Mündungsdelta bis zum Strand und auf den großen Köyceğiz-See. Unterhalb der Akropolis liegt das gut erhaltene Theater mit 33 Sitzreihen, von dem aus der Weg zum ehemaligen Hafen führt, der seit fast 2000 Jahren schon verlandet ist. Man kann von Dalyan mit dem Boot entweder auf die gegenüberliegende Seite übersetzen und an den lykischen Gräbern vorbei über den Hügel nach Kaunos laufen oder sich mit dem Boot direkt zum neuen Hafen von Kaunos bringen lassen. | Tgl. 8.30-17.30 Uhr | Eintritt 2,50 Euro
Antalya Müzesi/Archäologisches Museum
Das Archäologische Museum in Antalya gehört zu einem der wichtigsten der Türkei. Neben prähistorischen Funden u.a. aus der nahe gelegenen Karain-Höhle glänzt das Museum durch Originalstatuen aus der antiken Stätte Perge sowie durch Gold- und Silberschmuck, Waffen und Gewänder. | Cumhuriyet Cad. | Ecke Konyaaltı Cad. | Di-So 9-12.30, 13.30-17 Uhr | Eintritt 10 Euro
Kaleiçi
Sobald man aus der modernen Großstadt in das Gassengewirr eintaucht, glaubt man sich in ein anderes Jahrhundert versetzt. Die labyrinthisch anmutenden Gässchen sind oft so eng, dass Autos hier nicht fahren können. Viele der ehemals großen Stadtvillen wurden vor dem Verfall gerettet und sind heute zu bezaubernden kleinen Hotels umgewandelt.
Alanya Kalesi
Die Burg, 300 m über dem Meer, wurde wegen ihrer hervorragenden Lage seit der Antike immer weiter ausgebaut. Die meisten Mauern und Wälle, die man heute sieht, sind die Überreste der Anlage, die im 13. Jh. von den Seldschuken mit 150 Türmen gebaut wurde. Innerhalb des İç Kale gibt es aber auch noch Teile einer byzantinischen Basilika und die Reste einer großen Zisterne zu sehen. Am eindrucksvollsten sind die Wälle zum Meer hin, wo man von einer großen Aussichtsplattform, die einst als Hinrichtungsstätte diente, einen grandiosen Blick über das Meer hat. | Tgl. 8-17 Uhr | Eintritt 3,50 Euro
Höhlen
Am Fuß des Burgbergs liegen mehrere Höhlen, von denen nur die große Damlataş Mağarası am Ende des Atatürk-Parks vom Land aus erreichbar ist. Die Piratenhöhle, die Höhle der Verliebten und die durch Lichtreflexe beeindruckende Phosphorhöhle erreicht man mit einem Boot vom Hafen aus (Höhlentour ca. 12 Euro | www.alanya-tuerkei.net).
Antike Stadt
Die antike Stadt Side gehört zu den attraktivsten Ausgrabungsstätten der Türkei. Wenn man neben dem gut erhaltenen römischen Theater, das einmal 15000 Menschen Platz bot, sein Auto geparkt hat, kann man entweder auf einen „Traktorzug“ umsteigen, der durch das Grabungsgelände fährt, oder aber zu Fuß die ehemalige Säulenstraße entlangschlendern (Eintritt 6 Euro). Der frühere Markt, die Agora, ist gut erhalten, aus römischer Zeit steht noch ein Denkmal des Vespasian, und in dem ehemaligen byzantinischen Bad ist heute das Archäologische Museum untergebracht (Di-So 8-12 und 13-17 Uhr | Eintritt 3,50 Euro). Das antike Highlight von Side ist aber der zumindest teilweise rekonstruierte Apollo-Tempel (2. Jh. n. Chr.) direkt am Strand, der vor der untergehenden Sonne ein tolles Panorama bietet. Während der Saison werden im Theater und am Tempel Konzerte veranstaltet.
Mamure Kalesi
Diese Burg, auf einer felsigen Landzunge erbaut und von drei Seiten vom Meer umspült, ist die am besten erhaltene und schönste Kreuzritterburg an der türkischen Südküste. Die im 12. Jh. von fränkischen Baumeistern errichtete Festung wurde bis in die Neuzeit militärisch genutzt und erst im 19. Jh. von den Osmanen noch einmal restauriert. Ihre riesigen, mehrstöckigen Mauern sind gut erhalten. Die Wehrgänge sind noch begehbar, und wenn man den großen Turm an der Seeseite besteigt, hat man einen guten Überblick über die gesamte Anlage. Innerhalb der Wälle liegt eine kleine Moschee, die nach der Eroberung der Burg durch die Seldschuken gebaut wurde. | Di-So 9 bis 17 Uhr | Eintritt 1 Euro | von Anamur 6 km nach Osten | es gibt einen Dolmuş vom Busbahnhof
Antakya Müzesi/Archäologisches Museum
Das Stadtmuseum von Antakya enthält nach dem Museum von Ravenna die größte Sammlung römischer Mosaiken weltweit. In fünf Sälen sind Mosaikfußböden oder Mosaiken, die als Wandschmuck dienten, ausgestellt. Die bunten Kunstwerke stammen aus Antiocheia, aus Daphne, das zu römischer Zeit der Villenstandort der Reichen war, sowie aus der Hafenstadt Seleukia. Die teilweise bis zu 25 m² großen Bodenmosaiken zeigen mythische Szenen, Götter und Tiere. | Tgl. 8-12 und 13.30-16.30 Uhr | Eintritt 4 Euro | an der Hauptbrücke über den Fluss | Çekmece Caddesi
Apostelkirche St. Peter
Die Kirche besteht aus einem in der Kreuzritterzeit erbauten Portal, durch das man eine Grotte betritt, in der der Apostel Petrus der Legende nach wenige Jahre nach dem Tod von Jesus die erste Gemeinde, die sich Christen nannte, gegründet haben soll. Der Ort wurde vom Vatikan 1983 für heilig erklärt und gilt seitdem als Wallfahrtsort. Jedes Jahr am 29. Juni, dem Todestag von St. Peter, wird in der Grotte ein Festgottesdienst abgehalten. Am Ende der Grotte befindet sich ein Tunnel, der den ersten Christen angeblich als Fluchtweg gedient haben soll. | Di-So 8-12 und 13.30 bis 16.30 Uhr | Eintritt 3,50 Euro | an der Straße nach Reyhanlı, 1 km vom Zentrum
Ekincik
Das Dörfchen Ekincik, vor allem aber die gleichnamige Bucht, sind ein Kleinod, das unter Yachttouristen sehr beliebt ist. Von Dalyan aus erreicht man die Ekincik-Bucht am einfachsten mit einem Boot, vorbei am İztuzu-Strand an der Küste entlang nach Westen (ca. 1 Std.). Am Ende der Bucht, die einem Fjord gleicht, liegt Ekincik. Wenn man bei der Fahrt in die Bucht hinein auf halber Strecke rechter Hand anlegt, findet man über eine steile Treppe eines der schönsten Restaurants an der ganzen Küste: My Marina (Tel. 0252/2660276 | €€€). Direkt am Ende der Bucht liegt das schöne Ekincik Hotel (27 Zi. | Tel. 0252/2660203 | Fax2660205 | www.hotelekincik.com | €€).
Ölüdeniz
Es fehlt in keinem Reiseprospekt: Ein Foto von Ölüdeniz („Totes Meer“) gehört zu den beliebtesten Motiven der türkischen Mittelmeerküste. Die Lagune, die nur durch einen schmalen Durchfluss mit dem Meer verbunden ist, ist tatsächlich eine Augenweide: azurblaues Wasser und weiße Sandstrände, gerahmt von grünen Pinienwäldern: ein perfektes Idyll. Mittlerweile sind Ölüdeniz und der anschließende kilometerlange Strand von Belcekız jedoch so überlaufen, dass sie als Urlaubsort nur noch jenen zu empfehlen sind, die es gern lebhaft haben. Ein stilles Eckchen, vor allem im Frühjahr und Herbst, ist trotzdem das Hotel Meri, das älteste vor Ort (94 Zi. | Tel. 0252/6170001 | Fax 6170010 | www.hotelmeri.com | €€). Die Bars am Belcekız-Strand sind die schönsten in Fethiye. | Von Fethiye 12 km | Sammelbusse vom Busbahnhof
Perge
Perge gehörte zu den größten antiken griechischen Städten an der Südküste Anatoliens. Beim Rundgang durch das Ausgrabungsgebiet kann man sich noch leicht vorstellen, welche Ausdehnung die Siedlung einmal gehabt haben muss. Über eine riesige Fläche verstreut liegen Reste antiker Bauten, die immer noch auf ihre Klassifizierung und Einordnung warten. Ein großer Teil der antiken Stadt ist gut erhalten. Vor allem das Stadion, gleich an der Zufahrtsstraße zum Parkplatz, ist das am besten erhaltene in der ganzen Türkei. Zu römischen Zeiten wurden hier auch Gladiatorenkämpfe veranstaltet. Sehr schön ist der frühere Markt, die Agora. Man kann heute noch die Grundrisse der Läden entlang der Hauptstraße deutlich erkennen. Wenn möglich sollten Sie Perge besuchen, wenn es nicht zu heiß ist, da es in dem weitläufigen Gelände kaum Schatten gibt. | Richtung Alanya bis Aksu, weiter über eine ausgeschilderte kleine Straße 3 km nach Perge | Sammelbusse vom Busbahnhof Antalya | tgl. 8-18 Uhr | Eintritt 6 Euro
Termessos
Nördlich von Antalya, hoch in den Bergen des Taurus, liegt eine der beeindruckendsten antiken Stätten der Türkei: In über 1000 m Höhe, mitten in einer grandiosen Berglandschaft, liegt Termessos wie ein Adlerhorst am Berghang. Es ist die einzige lykische Stadt, die von Alexander dem Großen nicht erobert werden konnte. Die einzigartige Lage bot vor jedem Angreifer Schutz. Bis heute sind Teile der ehemaligen Stadtmauer erhalten, aber auch Reste von Tempeln und ein am Berghang gebautes Theater, von dem aus man einen wunderbaren Blick auf die Berge und Wälder der Umgebung hat. Es ist allerdings bis heute nicht ganz leicht, Termessos zu erreichen. Die Ausgrabungsstätte liegt in einem Nationalpark, und das Sammeltaxi (Dolmuş) von Antalya fährt nur bis zum Eingang des Parks. Hier kann man sich in einem kleinen Museum vorab über die antike Stätte informieren. Für Kinder gibt es ausgestopfte Tiere zu bestaunen und einige Baumhütten zu besteigen. Mit dem eigenen Auto oder einem Taxi darf man dann die folgenden 9 km auf steil ansteigender Straße weiterfahren bis zum Parkplatz, von dem aus dann immer noch ein gut 20-minütiger Fußweg zu bewältigen ist. | 35 km in Richtung Korkuteli, im Güllük-Dağı-Nationalpark | tgl. 8-18 Uhr | Eintritt 2,50 Euro
Patara
Die ehemals größte und älteste lykische Hafenstadt wird bereits im 7. Jh. v. Chr. in hethitischen Quellen erwähnt. Wie viele andere antike Häfen an der ägäischen Mittelmeerküste verlandete Patara allerdings erst im 14. Jh. Bis dahin war die Stadt zeitweilig der wichtigste Hafen an der lykischen Küste. Sie war der Treffpunkt zwischen lykischer und griechischer Kultur, lange bevor die Stadt nach der Eroberung Alexanders 334. v. Chr. selbst griechisch wurde. Heute ist vom alten Glanz nicht mehr viel zu sehen. Das Stadttor aus dem Jahr 100 n. Chr. und das Theater am Nordhang sind die am besten erhaltenen Relikte. Der Hafen ist völlig versumpft, und der größte Teil der Stadt ist unter dem Strand verschwunden.
Xanthos
Xanthos ist der Höhepunkt auf dem Weg in die lykische Vergangenheit. Die ehemalige Hauptstadt des lykischen Reiches ist immer noch ein imposantes Zeugnis antiker Kultur, auch wenn die schönsten Stücke im 19. Jh. von englischen Ausgräbern im Zuge eines „legalen Kunstraubs“ nach London geschafft wurden. So ist das berühmte Neriden-Monument aus Xanthos heute im British Museum zu besichtigen.
Kekova
Eines der faszinierendsten Gebiete der ganzen Küste ist die Insel Kekova, östlich von Kaş, und der ihr gegenüberliegende Küstenstreifen. Die lang gezogene Insel liegt wie ein Riegel vor einer großen Bucht, die dadurch so geschützt wird, dass sie fast wie ein Binnengewässer wirkt. Innerhalb dieser Bucht gibt es eine Vielzahl kleiner Inseln und Felsen, die zusammen ein eindrucksvolles Panorama bilden. Auf der dem Land zugewandten, nördlichen Seite von Kekova gab es im Altertum mehrere Siedlungen, die heute teilweise unter Wasser liegen, aber noch gut erhalten sind. Man steht bis zu den Knien im Wasser und schaut auf Wohnungsgrundrisse herab! Überall in der Bucht ragen lykische Sarkophage aus dem Wasser und verstärken den einmaligen Charakter des Ortes. Auf dem Festland gegenüber der Insel liegen zwei Orte: Üçağız und weiter östlich Kaleköy, von denen besonders Kaleköy zu einem Aufenthalt einlädt.
Myra
Das antike Myra, einst eine wichtige lykische Stadt, ist heute vor allem als Wirkungsstätte des Nikolaus bekannt. Von der eigentlichen lykischen Stadt sind nur noch die Gräber zu besichtigen. Es gibt allerdings kaum einen anderen Platz, an dem so viele prächtige lykische Felsgräber erhalten geblieben sind wie in Myra. Dicht an dicht stehen in dem steilen Hang die so genannten Haustypgräber - in den Fels gemeißelte Fassaden, hinter denen sich die eigentlichen Gräber verbergen. Unterhalb von Myra, in Kale (früher auch Demre) steht die Basilika des Heiligen Nikolaus, die in byzantinischer Zeit gebaut aber mehrfach zerstört wurde. Die heutige Kirche wurde vom damaligen Zar Alexander II. im 19. Jh. aus Verbundenheit der Orthodoxie mit dem heiligen Nikolaus wieder aufgebaut. Zu Weihnachten findet hier ein christlich-islamischer Gottesdienst statt, der viele Besucher anzieht. | Eintritt 5 Lira (ca. 3 Euro) | von Kaş in Richtung Finike ca. 40 km, in Kale biegt man nach Myra ab (noch 1,5 km)
Phaselis
Die mitten im Wald gelegene antike Stadt der drei Häfen wurde vermutlich bereits von den Phöniziern als Handelsstützpunkt genutzt. Als Stadt verbrieft ist Phaselis allerdings erst um 700 v. Chr., als rhodesische Siedler sich hier niederließen. Ein Besuch von Phaselis, das nur 12 km südlich von Kemer liegt, lohnt sich vor allem wegen der schönen Kombination von interessanten antiken Zeugnissen und einem Bad unmittelbar vor dieser Kulisse. Aus den ehemaligen Häfen sind nun Badebuchten geworden, in denen aber noch antike Hafenanlagen unter Wasser zu sehen sind.
Aspendos
Aspendos ist das größte und besterhaltene römische Theater im östlichen Mittelmeer. Rund 20000 Zuschauer finden noch heute hier Platz, wenn im Juni die Konzertsaison startet. Aspendos war zu römischer Zeit eine große Handelsstadt, von der außer dem beeindruckenden Theater noch ein großer Aquädukt erhalten ist. Dass das riesige Theater auch nach 1800 Jahren noch so gut erhalten ist, verdankt sich dem Umstand, dass die Seldschuken den Bau als Karawanserei nutzten und pflegten. Ein Konzert in diesem Theater zu besuchen ist ein einmaliges Erlebnis (für das aktuelle Programm siehe www.antalya.de/aspendosprogramm.htm). | Eintritt 6 Euro | auf der Hauptstraße Richtung Antalya bis Belkis, der Abzweig nach rechts ist ausgeschildert, 20 km
Kız Kalesi
Dieser Ferienort am Platz des antiken Korykos liegt direkt gegenüber der berühmten Mädchenburg (Kız Kalesi), die 300 m vom Festland entfernt auf einer kleinen Insel steht. Die Seeburg ist gut erhalten und sieht vom Strand aus sehr beeindruckend aus. Der Legende nach brachte man hier einst die Tochter eines Sultans unter, um sie vor einem Schlangenbiss zu schützen, der prophezeit worden war. Das Mädchen wurde dann doch von einer Schlange gebissen, die in einem Obstkorb in die Burg gelangte. Tatsächlich war die Mädchenburg hier zu byzantinischen Zeiten schon durch einen Damm mit dem Festland verbunden, der direkt zur Landburg gegenüber führte. Von der Landburg sind ebenfalls noch große Wälle erhalten, im Innern finden sich die Reste einer Kapelle. Von der antiken Stadt Korykos sind nur noch einige Sarkophage einer Begräbnisstätte zu sehen. | Eintritt 1,20 Euro | von Silifke 35 km | Dolmuş oder Bus vom Busbahnhof
Dalyan
Fethiye
Auftakt
Was für eine Küste!
Ausgedehnte Strände und verschlafene Bergdörfer, Massentourismus und einsame Buchten - die azurblaue türkische Mittelmeerküste ist sehr abwechslungsreich. Von der Luxusanlage mit mehreren Pools bis hin zu einfachen Strandpensionen mit Hängematte unter dem Feigenbaum bietet die Riviera à la turca alles. Im Westen lockt eine wilde, felsige Küste mit kühlerem Wasser und Tausenden von Buchten. In der Mitte liegen Antalya und Alanya - Urlauberhochburgen mit endlosen Sandstränden, die auch im Winter angenehme Temperaturen bieten. Und im Osten gilt es, auf den Spuren der ersten Christen zu wandern und ein Stück eigene Geschichte zu entdecken.
Strand, so weit das Auge reicht. Egal, ob man links, rechts oder über die Schulter schaut: Am Strand von Patara ist kein Ende in Sicht. Kilometerlang zieht sich der feine Sand am Wasser entlang, und die Dünen reichen noch Hunderte Meter ins Hinterland. Und auch dahinter kommen noch keine lärmenden Straßen, sondern erst einmal die letzten steinernen Spuren des antiken Patara, einer einst großen Hafenstadt. Aus den Ruinen der alten lykischen Stadt schaut man aufs Meer oder auf die Taurusberge, die bei klarer Sicht nicht weit entfernt scheinen.
Auch wenn Patara schon ein besonderes Kleinod ist, die Kombination von weitem Strand, antiken Stätten und den bis in den Frühsommer schneebedeckten Gipfeln des Taurusgebirges ist typisch für die türkische Mittelmeerküste. Über 600 km ziehen sich die Berge immer in Sichtweite des Meeres von der westlichen Ägäis bis an den östlichen Rand des Mittelmeers. Der vorgelagerte Küstenstreifen - mal so schmal, dass die Berge fast ins Meer rutschen, mal etliche Kilometer breit und von Baumwollfeldern überzogen - gehört mit einsamen Stränden, malerischen Städtchen, kulturellen Highlights und quirligen Touristenzentren zu den abwechslungsreichsten Urlaubslandschaften des gesamten Mittelmeers.
Das Zentrum der Mittelmeerküste ist Antalya. Die Stadt hat sich in den letzten 20 Jahren in Schwindel erregender Geschwindigkeit von einem geruhsamen Küstenstädtchen zu einer Tourismusmetropole entwickelt. Obwohl viel gebaut wurde, ist es gelungen, den charmanten Kern der Stadt behutsam zu restaurieren und in seinem ursprünglichen Charakter zu erhalten. Antalya ist ein guter Ausgangspunkt, um sowohl die breiten Badestrände im Osten als auch die felsigen, romantischen Steilküsten mit ihren kleineren Badebuchten im Westen zu besuchen. Fährt man von Antalya aus in östliche Richtung, beginnt gleich am Stadtrand ein großer Sandstrand, der den Beginn der so genannten Türkischen Riviera markiert. An diesem Küstenabschnitt zwischen Antalya und Alanya verbringen die meisten deutschen Urlauber ihre Ferien. Von All-inclusive-Anlagen über kleine Hotels in historischen Orten wie Side bis zu Campingplätzen und Pensionen in Manavgat ist die touristische Infrastruktur hier auf dem letzten Stand. Berühmte historische Stätten wie das Amphitheater Aspendos oder die Bergruinen in Termessos, hoch oben im Taurusgebirge, runden das Bild der Türkischen Riviera ab.
Alanya, die nach Antalya zweitgrößte Stadt an diesem Küstenabschnitt, ist schon fast zu einer Art deutscher Provinz geworden. In dem im Jahresmittel wärmsten Ort am östlichen Mittelmeer haben sich so viele Deutsche niedergelassen, dass Alanya bereits wie die türkische Entsprechung zu Mallorca erscheint. Wer von Alanya aus weiter nach Osten fährt, erreicht schnell Orte, die vom Tourismus noch fast unberührt sind. Die Küste wird hier steiler, die breiten Strände seltener, und der nächste Flughafen ist immer weiter entfernt. Hier leben die Küstenbewohner noch mehr von der Landwirtschaft als vom Tourismus.
In Anamur erreicht die Küste ihren südlichsten Punkt, dahinter öffnet sich die riesige Bucht von Adana, der östlichste Teil des Mittelmeers. Die Bucht ist als Badegebiet nicht geeignet: Hier liegen die großen Industriehäfen Mersin und İskenderun, das Öl-Verladeterminal von Yumurtalık und die sumpfigen Ebenen im Mündungsgebiet des Ceyhan. Erst am Ende der Bucht, kurz vor der syrischen Grenze, wird es wieder interessant. Das türkische Antakya ist das Antiocheia der Bibel, wo Paulus die erste große christliche Gemeinde gründete.
Von Antalya aus nach Westen gibt es schon wenige Kilometer hinter der Stadt die spektakulärste landschaftliche Kulisse des östlichen Mittelmeers zu bewundern. Hier fallen die Taurusberge aus bis zu 3000 m Höhe fast senkrecht ins Meer, die Küste ist in unendlich viele Buchten zergliedert, die von Sandstränden über Kiesel und Klippen alles bieten. Zu Beginn der Strecke kommen rund um Kemer noch einmal viele Clubanlagen, dahinter beginnt das Paradies für Individualreisende. Einsame Buchten in Olympos, zauberhafte kleine Pensionen in Kaş die weiten Strände von Patara: Die lykische Küste ist ein Traum für alle, die sich auf Entdeckungsreise machen wollen.
Mit Fethiye, Marmaris und Bodrum erreicht man dann die nach Antalya bekanntesten Tourismuszentren der Türkei. Ölüdeniz, eine der herrlichsten Buchten des Mittelmeers in der Nähe von Fethiye, die Felsgräber und Schilfwälder von Dalyan, das Segelparadies in der Gökova-Bucht und die Mandelhaine auf der Datça-Halbinsel: Der Westzipfel der Küste hat Überraschungen zu bieten, die weit über den spektakulären Paragliding-Sprung vom Babadağ und den bestausgebauten Segelhafen des östlichen Mittelmeers in Marmaris hinausgehen. Es gibt mythenumwobene Plätze wie Knidos, ursprüngliche Fischerdörfer wie Bozburun, aber auch luxuriöse Ferienanlagen und exklusive Hotels rund um Marmaris.
Die Saison geht an der Südküste von April bis November. Selbst in den Wintermonaten wird es kaum kälter als 10 Grad, allerdings kann es von Dezember bis März heftig regnen. Wenn die Sonne aber durchkommt, wird es auch im Februar schon so warm, dass die Hotels ihre Pools öffnen. Mai bis September gibt's dann Sonne pur, im Juli/August können die Temperaturen auf 40 Grad ansteigen. Meist sorgt aber eine Brise dafür, dass es trotzdem angenehm bleibt.
Natürlich hat auch die Mittelmeerküste der Türkei mittlerweile ihre Schattenseiten. Trotz der Beteuerungen der Regierung, die Fehler des Massentourismus nicht wiederholen zu wollen, gibt es manch üble Bausünde. Und die viel beschworene orientalische Gastfreundschaft ist im Trubel von Marmaris oder Side auch nicht mehr das, was sie einmal war. Die Bevölkerung hat hier längst ein professionelles Verhältnis zu den Besuchern, was bei Millionen von Gästen im Jahr auch nicht verwundern kann. Das ändert sich, wenn man die ausgetretenen Pfade des Massentourismus verlässt. Wer jenseits seiner Ferienanlage auf Entdeckungstour geht, findet verschlafene Dörfer, in denen die Zeit still zu stehen scheint, aber in denen Menschen leben, die immer offen sind für ein Gespräch, selbst wenn's mit der Sprache hapert. Hier sind Fremde noch in erster Linie Gäste. Machen Sie sich deshalb auch einmal ohne Ihren Reiseleiter auf den Weg. Sie werden schnell feststellen, dass man Ihnen mit viel Hilfsbereitschaft und Interesse entgegenkommt.
3000 v. Chr.Gründung Trojas und anderer Siedlungen an der Küste
ab 1200 v. Chr.Griechische Kolonien an der West- und Südküste
um 900 v. Chr.An der Südwestküste tauchen Lykier und Karer auf
333 v. Chr.Alexander der Große besiegt die Perser und sichert so die griechische Vorherrschaft
2. Jh. v. Chr.-2. Jh. n. Chr.Blütezeit der griechischen Städte und Siedlungen
330 n. Chr.Die Römer haben die Griechen zurückgedrängt, Byzanz wird Hauptstadt des Römischen Reiches
1307Gründung des Osmanischen Reiches
1453Osmanen erobern Konstantinopel und nennen die Stadt Istanbul
1914-18Das Osmanische Reich verliert den Ersten Weltkrieg an Deutschlands Seite; Siegermächte besetzen Kleinasien
1920-22Befreiungskrieg unter Führung Mustafa Kemals
1923Gründung der Türkischen Republik
1939-45Im Zweiten Weltkrieg bleibt die Türkei neutral
1945-50Einführung des Mehrparteiensystems; Beitritt zur Nato
1960-80Drei Militärputsche (1960, 1971, 1980); Zypernkrise (1974)
2002Nach dem Wahlsieg der moderaten Islamisten (AKP) wieder eine Regierung mit stabiler Mehrheit
2005Die EU beginnt Beitrittsgespräche mit der Türkei
2007Bei den Parlamentswahlen siegt die AKP. Präsident wird Abdullah Gül
Unterwegs auf dem LangstreckentrailDer lykische Wanderweg ist der erste markierte und gut beschriebene Langstreckentrail der Türkei. Ein englisches Paar hat diesen antiken Verbindungsweg von Fethiye bis Antalya wieder entdeckt und als durchgängigen Wanderweg gekennzeichnet. Für die Gesamtstrecke von 509 km sollte man sich zwei bis drei Wochen Zeit nehmen, ansonsten ist es natürlich möglich, nur eine Teilstrecke zu laufen. Der Weg führt teils am Meer entlang, teils hinauf ins Taurusgebirge. Es geht über Stock und Stein auf Wanderwegen oder Maultierpfaden. Die Landschaft ist streckenweise spektakulär, vom normalen Touristentrubel bekommt man nur an den Stellen etwas mit, wo der Pfad die Orte Kalkan, Kaş, Myra, Finike oder Olympos kreuzt. In diesen Orten findet sich auch immer ein kleines Hotel. Um den Weg auch an den entlegenen Stellen erwandern zu können, braucht man Zelt und Schlafsack. Die besten Zeiten für die Wanderung sind Ende Februar bis Ende Mai oder September bis November. Der Wanderweg ist in dem Buch von Kate Clow „The Lycian Way“ detailliert beschrieben. Aktuelle Informationen unter www.lycianway.com.
Die Legende vom heiligen NikolausUnser Nikolaus ist eine Heiligenfigur aus der orthodoxen byzantinischen Kirche. Zur Blütezeit von Byzanz, um 1000 n. Chr., wurde der Nikolaus im damaligen Konstantinopel hoch verehrt. Tatsächlich basiert die Legende von dem heiligen Mann, der den Kindern Süßigkeiten in die Strümpfe stopft, auf einer historischen Figur. Der Nikolaus lebte um 300-350 und war zeitweilig Bischof in Myra. Obwohl er in der byzantinischen Kirche auch als Schutzpatron der Seeleute galt, stammt sein Ruhm von der Legende der drei Töchter. Weil ein armer Mann kein Brautgeld für seine drei Töchter hatte, soll der Bischof drei Jahre hintereinander jeweils um die Weihnachtszeit einen Beutel Gold ins Haus geworfen haben. Manche erzählen sich, das Gold kam durch den Kamin, weshalb später in Häusern mit Kamin die Geschenke auch durch den Schornstein erwartet wurden. Heute kommt der Nikolaus am 6. Dezember, weil der Bischof von Myra an einem 6. Dezember starb.
www.tuerkei-heute.deAspekte der türkischen Kultur, interessant und informativ aufbereitet.
http://reise.germanblogs.deReise-Blog, in dem u.a. Türkei-Reisende ihre Erfahrungen schildern.
http://www.urlaubsbilder24.euFotogalerien von Urlaubern, die gute Einblicke in die Reiseziele geben.
http://www.multikulti.deDer multikulturelle Sender der Rundfunkanstalt in Berlin-Brandenburg (RBB) bietet interessante Podcasts über die Türkei und die Türken.
http://www.podlog.de/de/freizeit/reise/335924.htmlIm Reiseblog Sundowner berichten Urlauber von ihren Türkei-Eindrücken.
Mehmet mein FalkeYaşar Kemal, der berühmteste zeitgenössische Schriftsteller der Türkei, erzählt die Geschichte eines jungen Rebellen, der in der Gegend von Adana aufwächst und sich gegen die Allmacht der Großgrundbesitzer auflehnt.
Gebrauchsanweisung für die TürkeiIris Alanyali gibt in diesem Buch nützliche Tipps in Umgang mit Land und Menschen.
Türkei, Küsten aus der LuftPeter Kleinoth war Tausende von Kilometern unterwegs, um die Schönheiten des Urlaubslandes Türkei mit der Kamera aufzuspüren. Er fotografierte Häfen, Marinas, Dörfer und Städte. Aus 5000 Aufnahmen stellt er die schönsten zu einem Bildband zusammen
Kauderwelsch - Türkisch Wort für WortMarcus Stein orientiert sich in diesem Buch am typischen Reisealltag und vermittelt das nötige Rüstzeug, um möglichst schnell mit dem Sprechen beginnen zu können.
Dumont on Tour - Türkei SüdküsteDer Film (50 Min.) stellt die türkische Riviera vor und führt den Betrachter von den weiten Sandstränden zu den Bergdörfern des Taurusgebirges.
Sailing TurkeyDer Münchner Filmemacher Henry Hauck drehte 2004 diesen filmischen Revierführer (45 Min.), der die Faszination des bewegten Bildes mit praktischem Nutzwert kombiniert. Preisgekrönt und nicht nur für Seefahrer ein echter Schatz!
Szene
Trend Guide Südküste
Die heißesten Entdeckungen und Hotspots! Unser Szene-Scout zeigt Ihnen, was angesagt ist
Jost HüttenhainDer Münchner lebt seit einigen Jahren in Antalya und hat dort gemeinsam mit Siri Hüttenhain und Tobias Haug das Jo.Si.To guesthouse.camp gegründet. Das internationale Camp ist das erste speziell von Kletterern für Kletterer gebaute in der Türkei. | www.josito.de
WeekenderFly-in-Tourismus: Die Türkische Riviera ist nur eine Flugstunde von den Großstädten Istanbul, Ankara oder Izmir entfernt - da bietet sich ein Wochenendtrip an die Strände der Türkischen Riviera nur so an! Freitags schwebt die türkische Society ein, sonntags ist der Zauber wieder vorbei. Schicki und Micki relaxen am liebsten in Antalyas High-End-Hotels. Beliebte Treffpunkte der Wochenendgäste: Das blendend weiße Designhotel Hillside Su (Konyaaltı | www.hillside.com.tr), das puristisch-luxuriöse Hotel Adam & Eve (Iskele Mevkii | Belek-Antalya | www.adamevehotels.com) und das dezent-ästhetische The Marmara Antalya (Eski Lara Yolu 136 | www.themarmarahotels.com).
ClimbingEines der besten Klettergebiete der Welt liegt an der Türkischen Südküste. Immer mehr Kletterer treffen sich in dem noch jungen Gebiet, um die Sportklettertouren an den eindrucksvollen, kilometerlangen Felsriegeln zu genießen. Die Felsen um Geyikbayiri bieten Touren für jeden Geschmack: für Genusskletterer bis hin zu Hardmovern. Basislager für die internationale Climbing-Szene ist das deutsch geführte Climbing Camp Antalya. Auch Nicht-Kletterer können in dem lässigen Eco-Guesthouse einen entspannten und individuellen Urlaub verbringen (Aktamlar Köyu | Antalya | www.climbingcamp-antalya.com).
Dine & DanceNach einem mediterranen Dinner munden die Sounds vom Plattenteller noch besser. In den Clubs der Türkischen Südküste werden kulinarische und musikalische Kreationen open air serviert, der Dresscode ist schick - Turnschuhe und Shorts bleiben besser im Koffer. Im Club Arma (Kaleiçi Yat Limanı 42 | www.clubarma.com.tr) und im Ally (Seçuk mahallesi | Sur Sokak 4/8 | Kaleiçi | www.ally.com.tr) wird mit Blick auf den Yachthafen gefeiert, der beliebte Aura Club in Kemer (Deniz Cad 3) hat 2007 eine Dependance in Antalya eröffnet (Zümrrütova mahallesi 1906 | www.auraclub.com).
Runtalya4000 Teilnehmer laufen alljährlich beim Internationalen Antalya-Marathon mit - Tendenz stark steigend. Unter den Sportlern sind stets mehrere Hundert Deutsche, die nach den Türken die am zweitstärksten vertretene Nation bilden. Strahlender Sonnenschein, eine leichte Meeresbrise und kulturelle Sehenswürdigkeiten begleiten die Läufer des beliebten, neuen Sport-Events 2008 zum dritten Mal (www.oeger-marathon.com).
Made in TurkeySo süß das Leben am Strand ist: Wer nicht shoppt, verpasst was! Türkische Labels sind stylish und vor Ort günstiger zu bekommen. Bei Mavi gibt es Jeans und coole Streetwear (www.mavi.com), LTB by Littlebig ist auf dem Sprung zu einer der trendigsten Jeans-Marken Europas (www.littlebig.com.tr), Polo Garage ist bekannt für seinen Boho-Chic (www.pologarage.com.tr), der Look der Edelmarke Vakko ist sophisticated und clean (www.vakko.com.tr). Alle Labels betreiben Flagship-Stores in den größeren Städten und den Shopping Malls.
BeautyEinmal die Woche lassen sich türkische Szenegänger beim Friseur rundum verwöhnen. Frisur, Maniküre und Pediküre gibt's für die Damen als Komplettpaket in schicken Salons um die 30 Euro. Hollywood-Feeling ist garantiert, wenn drei Personen gleichzeitig föhnen, feilen und lackieren. Die Herren lassen sich zur Frisur auch eine fachmännische Rasur verpassen (15 Euro). Zum Beispiel für Damen bei Wella Kuaför (Ulusoy Bulvarı Kutup Yıldızı Apartmanı 1), für Herren bei Talya Kuaför (Fevzi Çakmak Caddesi 30/1), beide in Antalya. Freitags geht ohne Termin gar nichts.
Shisha-LoungesDie Shisha (türkisch: nargile), die orientalische Wasserpfeife, wird seit Jahrhunderten vor allem in traditionellen Männercafés geraucht. Ein paar clevere Gastronomen haben Shishas nun mit Sitzsäcken kombiniert und das Nargile Café zum Place to be gemacht. Die Wasserpfeifen-Liebhaber des 21. Jahrhunderts sind jung, international, männlich und weiblich. Auch an den Flaniermeilen der Südküste sprießen die Open-Air-Hangouts nur so aus dem Boden, z.B. das Beyzade Nargile (Beach Park 30 | Antalya).
Windsurfers ParadiseDie Sunday Times hat die Dünen von Patara bei Fethiye wiederholt zum schönsten Strand Europas gewählt. Die weite und unberührte Bucht ist nicht nur ein Geheimtipp für Individualisten, sondern entwickelt sich durch die ganzjährig idealen Windbedingungen zum Hotspot für Windsurfer.
BurkinisDer Trend geht zum Mini-Bikini, doch einige Modemacher haben eine Marktlücke für sich entdeckt. Der islamische Badeanzug, auch bekannt als muslimischer Bikini oder Burkini, ist ein relativ neues Phänomen. Zu Beginn sahen die Strandkleider aus wie Gummi-Overalls, mittlerweile wird Tragbares für moderne Musliminnen kreiert. Beliebt sind beispielsweise die Modelle der australischen Designerin Aheda Zanetti (www.ahiida.com). Getragen werden die Kreationen vornehmlich an muslimisch geprägten Badestränden und auf den Yachten der Türkei-Besucher aus dem Iran und den Ländern der Arabischen Halbinsel.
Stichworte
Von Antike bis Zypern
Der Steckbrief der türkischen Südküste: Gesellschaft, Kultur und Politik
AntikeDie Mittelmeerküste Anatoliens gehört zu den frühesten bekannten menschlichen Siedlungsgebieten überhaupt. Ausgrabungen bei Çatal Hüyük zwischen Antalya und Konya förderten neolithische Kulturzeugnisse, u.a. Wandmalereien und Plastiken von Stierschädeln, aus dem 7. Jahrtausend v. Chr. zu Tage. Seit dieser Zeit lassen sich über die Jahrtausende hinweg immer wieder menschliche Siedlungen nachweisen, so aus der Bronzezeit und später aus der Zeit der Hethiter. Die heute noch zu besichtigenden Zeugnisse der Antike stammen aus der Zeit der Besiedlung durch griechische Kolonisten, die um 1200 v. Chr. an der anatolischen Küste landeten. Aspendos, Perge und Side gehören zu den eindrucksvollsten, bis heute gut erhaltenen Zeugnissen griechischer Siedlungen.
AtatürkJedem Besucher der Türkei, der sich außerhalb seines Hotels umschaut, werden die Statuen, Büsten und Bilder Mustafa Kemal Atatürks (1881 bis 1938) auffallen. Jede Kleinstadt hat ihr Atatürk-Denkmal, und es gibt keine Amtsstube, keine Bankschalterhalle, in der nicht wenigstens ein Porträt hängt. Der Ehrenname „Atatürk“ („Ahne der Türken“) hat tatsächlich bis heute seine Berechtigung, denn die moderne, 1923 als Republik gegründete Türkei ist immer noch weitgehend seine Schöpfung. Der im Ersten Weltkrieg berühmt gewordene General organisierte nach dem Krieg den Widerstand gegen die Besetzung und Aufteilung des Osmanischen Reiches unter den Siegermächten. Er wurde zum Volksheld und Führer im Unabhängigkeitskrieg, den die türkische Volksmiliz schließlich für sich entschied. Die wichtigste Phase seines Wirkens begann jedoch nach dem Sieg auf dem Schlachtfeld. Mit seiner Republikanischen Volkspartei (CHP) setzte Atatürk ganz auf den Aufbau einer laizistischen, an Europa orientierten Republik. Der letzte osmanische Sultan musste das Land verlassen, der Islam als Staatsreligion wurden abgeschafft, das lateinische Alphabet eingeführt und die Sprache radikal modernisiert.
BaumwolleWer im Herbst an der Mittelmeerküste entlangfährt, glaubt zuweilen seinen Augen nicht zu trauen. Weit und breit ist alles weiß. Doch was aus der Ferne wie eine Schneedecke aussieht, sind Baumwollfelder. Die Pflanzenknospen platzen im Herbst auf und setzen die weißen Faserbällchen frei. Baumwolle, das „weiße Gold“, ist nach dem Tourismus die wichtigste Einnahmequelle an der Mittelmeerküste. Sie ist die Grundlage der türkischen Textilindustrie und bringt den Bauern gute Gewinne. Deshalb wurde die Baumwolle vor allem rund um Adana, in der so genannten Çukurova-Ebene, fast zur Monokultur. Während in vielen Gegenden noch mit der Hand gepflückt wird und deshalb im Spätsommer ganze Scharen von Wanderarbeitern unterwegs sind, wird auf den großen Flächen bereits maschinell geerntet.
Europäische UnionWird die Türkei EU-Mitglied, ja oder nein? Seit 2005 die Beitrittsverhandlungen begonnen wurden, stellt sich diese Frage erneut in verschärfter Form, weil in wichtigen EU-Ländern wie Deutschland und Frankreich mittlerweile Regierungen an der Macht sind, die einem türkischen Beitritt eher ablehnend gegenüberstehen. Dazu kommt, dass der Streit zwischen dem neuen EU-Mitglied Zypern und der Türkei um den türkisch besiedelten Norden der Insel noch nicht beigelegt ist und die griechisch-zypriotische Regierung deshalb immer wieder die Verhandlungen blockiert. Die Ablehnung der Türkei in etlichen EU-Ländern hat auch die EU-Begeisterung in der Türkei selbst abgekühlt und die notwendigen Reformen verlangsamt. Die Frage nach einer EU-Mitgliedschaft bleibt deshalb offen; die Befürworter auf beiden Seiten bemühen sich, den Prozess aufrechtzuerhalten.
FrauenFrauen sind in der Türkei gesetzlich gleichgestellt und genießen bereits seit 1930 das allgemeine Wahlrecht. So wenig es für Frauen im öffentlichen Leben rechtliche Beschränkungen gibt, so sehr sind sie im Alltag oft mit einem traditionellen, patriarchalisch geprägten Weltbild konfrontiert. Das gilt besonders in ländlichen Gegenden, in den armen Zuwanderervierteln am Rand der Großstädte und im Osten der Türkei. In den letzten Jahren wurde das Familienrecht westeuropäischen Standards angepasst und der Frau auch in der Ehe volle Gleichberechtigung eingeräumt. Dass es trotzdem immer wieder Fälle von Kinderheirat gibt, oder in konservativen religiösen Kreisen die illegale Mehrehe vorkommt, ist Ausdruck großer Entwicklungsunterschiede in einem Land, das seit Jahrzehnten einem rasanten Wandel unterworfen ist. Für Touristinnen gibt es im Vergleich zu anderen islamischen Ländern keinerlei Einschränkungen.
FußballKaum jemand verbindet mit der türkischen Mittelmeerküste große Fußballereignisse, und doch sind die Strände von Kemer bis Alanya ein Dorado für Fußballer. Seit ein paar Jahren haben nordeuropäische Profivereine Antalya und Umgebung als ideales Trainingsquartier für die Winterpause entdeckt. Das Klima ist mild und gerade richtig zum Auftanken, die Hotelanlagen haben häufig schöne Fußballplätze, und das Konditionstraining macht am Strand auch mehr Spaß als in der kalten Heimat. Für die Hoteliers sind die Fußballvereine zu einer festen Größe geworden. Die Mannschaften kommen nämlich nicht nur mit Trainerstab und Betreuern, auch viele Fans buchen gleich ihren Urlaub im selben Hotel.
KurdenDie Kurden gehörten ursprünglich nicht zu den Anwohnern des Mittelmeers. Sie leben weiter östlich, in der Bergregion im Südosten der Türkei, entlang der iranischen und irakischen Grenze. Seit der Republikgründung haben sich aber Millionen von Kurden über die Türkei verteilt, darunter viele im Ballungsgebiet um Adana und Mersin. Seit 20 Jahren kämpft die illegale Kurdische Arbeiterpartei (PKK) bewaffnet für einen eigenen Staat. In diesem Krieg starben über 30000 Menschen, viele Bauern und Hirten wurden aus ihren Dörfern vertrieben. Seit der Festnahme des PKK-Chefs Abdullah Öcalan 1999 herrscht in den kurdischen Gebieten ein noch unsicherer Frieden, der nur langsam zu einer neuen Normalität führt.
LykierErstmals erwähnt wurden die Lykier in der Ilias von Homer als ein Volk, das die Trojaner unterstützte. Über ihren Ursprung wissen die Archäologen bis heute wenig - trotz der Gräber, die sie als Zeugnisse ihrer Kultur hinterlassen haben. Von Dalyan über Fethiye bis Antalya finden sich hoch in den Bergwänden des Taurus die berühmten Felsgräber der Lykier. Daneben gibt es unterschiedliche Typen freistehender Sarkophage. Obwohl ein relativ kleines Volk, müssen sich die Lykier über Jahrhunderte, etwa vom 15. bis 3. Jh. v. Chr., sowohl gegen die anatolische Großmacht der Hethiter, als auch gegen griechische Kolonisten und persische Großkönige erfolgreich zur Wehr gesetzt haben. In ihren Festungen hoch im Taurus konnten sie sich so erfolgreich verteidigen, dass es keinem der Großreiche der Antike gelang, sie zu unterwerfen.
PiratenWer heute auf dem Meer ein Segel in der Sonne blitzen sieht, weiß, dass dort eine Yacht friedlich durchs Wasser zieht. Vor 2000 Jahren war das anders. Das Mittelmeer galt als Piratenrevier, und wer ein Segel am Horizont auftauchen sah, dachte zuerst daran, sich in Sicherheit zu bringen. Die Hochburg der Piraterie war die Küste Kilikiens rund um das heutige Alanya. Dort war der wichtigste Hafen einer Piratenbruderschaft, die große Kapergemeinschaften bildete und damit im 1. und 2. Jh. v. Chr. das gesamte Mittelmeer unsicher machte. Die Piraten stießen bis in die Adria und zum italienischen Festland vor und brachten damit fast den gesamten römischen Seehandel zum Erliegen. 75 v. Chr. ging den kilikischen Piraten Julius Cäsar persönlich ins Netz. Den Piraten brachte Cäsar zwar 50 Talente ein - eine riesige Summe -, doch dafür sorgte Cäsar nach seinem Freikauf für eine konsequente Verfolgung seiner Entführer. Wenig später raffte sich das römische Reich zum finalen Schlag auf. Der Feldherr Pompeius erhielt 20 Legionen, 500 Schiffe und die Befehlsgewalt über das ganze Mittelmeer. Gegen diese Armada waren die Piraten machtlos. Nach wenigen Monaten hatte Pompeius die Kaperflotten versenkt und die Stützpunkte der Piraten an der kilikischen Küste zerstört.
ZypernDie größte Insel im östlichen Mittelmeer ist von der türkischen Küste aus leicht zu erreichen. Von Silifke braucht die Schnellfähre knapp vier Stunden nach Girne (griech. Kyrenia), dem schönsten Hafenstädtchen der Insel. Der türkisch kontrollierte nördliche Teil Zyperns ist auf Grund des internationalen Boykotts touristisch noch wenig erschlossen, obwohl er landschaftlich zum Schönsten gehört, was die Insel der Aphrodite zu bieten hat. Ein Abstecher nach Zypern ist eine lohnende Abwechslung, für die kein Visum erforderlich ist. Politisch ist Zypern ein trauriges Kapitel. Nachdem die griechischen Zyprioten 2004 einen UN-Plan zur Wiedervereinigung der Insel abgelehnt haben, konnte nur der griechische Teil der EU beitreten, während der türkische Teil weiterhin international isoliert ist. Zwar wurde die Grenze zwischen den beiden Teilen für Zyprioten an einigen Stellen geöffnet, für Touristen, die von der Türkei aus nach Nordzypern reisen, ist es aber immer noch nicht möglich, dann auch den Süden zu besuchen.
Feste und Events
Vom Kamelkampf bis zum Ballett
Ob Sommerfestival für Touristen oder traditionelles Fest: Hier wird das ganze Jahr über gefeiert
Während in den touristischen Hochburgen wie Marmaris, Fethiye oder Antalya im Sommer und Herbst große Kultur- und Musikfestivals stattfinden, lädt das Hinterland zu traditionellen Treffen ein: Erntedankfeste, Stier- und Kamelkämpfe oder einfach ein bisschen Tanz und Musik. Für Musik- und Ballettliebhaber wird der Besuch einer Vorstellung im antiken Theater von Aspendos zum unvergesslichen Erlebnis. Sportfreunde genießen in Marmaris die Yachtregatten oder die tollkühne Schau der Paraglider in Fethiye.
1. JanuarYılbaşı (Neujahr)
23. AprilUlusal Egemenlik ve Çocuk Bayramı (Fest der Nationalen Souveränität und der Kinder)
19. MaiGençlik ve Spor Bayramı (Tag der Jugend und des Sports)
30. AugustZafer Bayramı (Siegesfeiern zum Ende des Unabhängigkeitskrieges 1922)
29. OktoberCumhuriyet Bayramı (Gründungstag der Türkischen Republik 1923)
Religiöse FeiertageNach dem islamischen Mondkalender verschieben sich religiöse Feste jedes Jahr um 11 Tage nach vorn.
8. Dezember 2008/27. November 2009Kurban Bayramı (Opferfest), das höchste islamische Fest, dauert vier Tage
1. September 2008/22. August 2009Beginn des Fastenmonats Ramadan
30. September 2008/22. September 20093-tägiges Zuckerfest zum Ende des Ramadan
JanuarKamelkämpfe: In Kale bei Kaş versuchen geschmückte Kamele, sich gegenseitig in die Knie zu zwingen
AprilOstermessen in Antakya
MaiRegatten plus Beiprogramm in Marmaris
JuniAspendos Opern- und Balettfestival: Kulturfest im antiken Theater von Aspendos. Internationale und türkische Ensembles lassen die grandiose römische Kulisse wieder aufleben
JuliCaretta-Caretta-Festival: Musik- und Kulturfest zu Ehren der Meeresschildkröte in Dalyan (1.-3.)
AugustRingkämpfe von Karakucak: in Adana, auf der Kızıldağ-Alm auf den Taurusbergen, am letzten So im August
SeptemberStierkämpfe in Ula/Muğla (8./9.)
OktoberFilmfestival Goldene Apfelsine: Filmfest in Antalya mit neuesten internationalen und türkischen Filmen
DezemberDer Weihnachtsmann kommt am 5./6. in Kale/Myra vorbei und nimmt an den ökumenischen Gottesdiensten in der Sankt-Nikolaus-Kirche teil. Weihnachtsmessen in den Kirchen von Antakya, vor allem in der Apostelkirche St. Peter
Essen und Trinken
Gemüse, Fisch und Olivenöl
Wählen Sie aus zwischen frischem Gemüse und Fisch, viel Obst und rein pflanzlichen Ölen - hier ernähren Sie sich wirklich gesund
Wie vieles in der Türkei, ist auch die Küche eine Synthese. Aus Zentralasien brachten türkische Viehzüchter Milchprodukte wie z.B. Joghurt mit. Von den Byzantinern wurden Fisch- und Geflügelgerichte übernommen und aus arabischen Ländern raffinierte Vorspeisen mit Walnüssen und Kichererbsen.
Aus Mesopotamien floss der Weizen und wurde zu dem in der Türkei verbreiteten Weißbrot verarbeitet. Einwanderer aus Russland und dem Balkan brachten Teigwaren (börek) mit. Und schließlich bot das Mittelmeerklima frisches Obst und Gemüse, Kräuter und Oliven. Das alles finden Sie heute auf dem Speiseplan guter Restaurants. Und die „Mittelmeerdiät“ mit Pflanzenfetten und mehr weißem statt rotem Fleisch verlängert ja bekanntlich das Leben! Tatsächlich tauchen Herz- und Gefäßleiden, Krebs und Diabetes am Mittelmeer seltener auf als in nördlicheren Breitengraden.
Das türkische Frühstück ist mehr als das französische, aber weniger als das deutsche: Außer an den Frühstücksbüfetts der Feriendörfer und großen Hotels bekommen Sie überall Butter, Schafskäse, Marmelade, Honig, Oliven, Tomaten und Gurken. Wenn Sie aufs Land fahren, bieten Ihnen die Bauern Olivenöl mit Thymian (kekik) an, in das Sie Ihr Brot tunken können. Die Türken trinken morgens schwarzen Tee (çay), Sie werden löslichen Kaffee bekommen, mit (sütlü) oder ohne Milch (sade).
Da die Hauptmahlzeit am Abend eingenommen wird, und die meisten Hotels Halbpension bieten, werden Sie mittags draußen mit kleineren Gerichten ihren Hunger stillen müssen. In allen Ferienorten gibt's Cafés, die kleine Gerichte wie Pizza, Omelette, Crêpe oder Sandwiches anbieten. In den Kebab-Häusern müsste der Steinofen schon heiß sein, damit Sie nicht zu lange auf die mit Hackfleisch belegten Pizzen (lahmacun) oder das Fladenbrot (pide) mit Käse (peynirli), Gehacktem (kıymalı), Geschnetzeltem (kuşbaşı etli), Schinken (pastırmalı) mit (yumurtalı) oder ohne aufgeschlagenem Ei (yumurtasız) warten müssen. Das Joghurtgetränk Ayran gehört dazu, aber Achtung: Es macht müde! Wo es Döner, den bekannten Fleischspieß gibt, können Sie sich die Spezialität iskender (mit Tomatensoße und Butter) gönnen oder einfach ein Brot auf die Hand zubereiten lassen. In der Türkei gibt es mittlerweile auch Spieße aus türkischem Schinken (sucuk) oder Hühnerfleisch (tavuk) - das erste ist scharf, das zweite ohne Tomatensoße (domates sosu) etwas trocken.
Abends setzt man sich kurz vor Sonnenuntergang zu Tisch. Aperitifs sind nur in größeren Hotels und Feriendörfern üblich. Importierte Getränke sind viel teurer als einheimische. Trinken Sie lieber ein türkisches Efes Pilsen als ein Importbier oder einen ägäischen statt ausländischen Wein. Die Weinproduktion macht seit zehn Jahren große Fortschritte; zu empfehlen sind die Marken Antik, Angora und Sarafin. Wasser ist immer ohne Kohlensäure, mit heißt es Soda. Den hochprozentigen Anis-Schnaps Rakı sollten Sie besser nur in kleinen Dosen genießen!
Das klassische Abendessen besteht aus fünf Gängen: Vorneweg gibt es kleine kalte Vorspeisen (meze) wie Auberginenpüree (patlıcan salata), humus (Kichererbsenmus), Tintenfischsalat (ahtapot salatası), eingelegten Fisch (lakerda | çiroz), scharfes Tomatenmus mit Paprika (ezme) oder gefüllte Weinblätter (sarma). Schafskäse (beyaz peynir), Honigmelonen (kavun), Kopfsalat (göbek salata) oder Hirtensalat (çoban salata) gehören dazu. Danach werden warme Vorspeisen wie mit Schafskäse gefüllte Teigrollen (sigara böreği), Lammleber mit Zwiebeln (arnavut ciğeri), frittierte Miesmuscheln (midye tava) oder Tintenfischringe (kalamar) serviert. Lecker: Shrimps aus dem Tontopf (karides güveç).
Als Hauptgericht können Sie zwischen Fisch und Fleisch wählen; Vegetarier sollten einfach mit weiteren Vorspeisen fortfahren. Fleisch wird immer gegrillt: Lammkoteletts (pirzola), Lamm am Spieß (şiş kebab) oder Steaks (bonfile, külbastı) werden mit Thymian bestreut, als Beilage gibt es Reis (pilav). Die frischen Fische des Tages werden in der Regel am Eingang ausgestellt, fragen Sie ruhig vorher nach dem Preis. Im Südosten werden Sie kaum Fisch finden und auf Fleisch umsteigen müssen.
Als Nachtisch gibt es landestypische Süßigkeiten wie Baklava (aus Teig, mit Nüssen) oder Helva (türkischer Honig) - beides ist wirklich sehr süß. Danach wird gern noch frisches Obst gegessen. Den Abschluss bildet ein türkischer Mokka.
Die Restaurants haben in der Saison (Juni-Sept.) täglich geöffnet. Von Oktober bis Mai sind in den Urlauberhochburgen viele Restaurants und Kneipen zu. Im Fastenmonat Ramadan haben landeinwärts viele Lokale tagsüber geschlossen und öffnen erst kurz vor Sonnenuntergang.
arnavut ciğerifrische Lammleber wird „auf albanische Art“ klein geschnitten, in Mehl gewälzt und gebraten
Çerkez tavuğudas „Tscherkessenhuhn“ wird mit Walnüssen zubereitet und ist eine raffinierte Vorspeise
çoban salataTomaten, Pepperoni, Gurken, Zwiebeln und schwarze Oliven muss ein guter Hirtensalat enthalten
çupra ızgaragegrillten Meeresbarsch isst man nur am Mittelmeer
deniz börülcesidie „Meeresbohnen“ wachsen in verwilderten Buchten und werden roh mit Olivenöl gegessen
gözlemedünne Pfannkuchen, mit Käse oder Hackfleisch gefüllt
haydariin der Paste sind Schafskäse, Joghurt, Petersilie, Paprika, Minze und Knoblauch
iç pilavdas osmanische Palastgericht ist ein mit Korinthen, Tomaten, Hühnerleber und Pinienkernen angereicherter, mit Zimt gewürzter Reis
kazandibidie Milchspeise mit Reismehl und Vanillezucker muss ein bisschen anbrennen, um gut zu schmecken
kılıçbalığı şiştepikant marinierter Schwertfisch, der mit Paprika und Zwiebeln am Spieß gegrillt wird
künefearabisches Dessert: Käse mit Zucker im Ofen gebacken
mantıdie türkischen Tortellini sind klein, mit Hackfleisch gefüllt und werden mit Knoblauchjoghurt übergossen
midye dolmasıMiesmuscheln werden mit iç pilav gefüllt und kalt serviert
paçanga böreğiBlätterteigtaschen, mit Schinken (pastırma) gefüllt
sıcak helvatürkischer Honig aus Sesam wird in der Pfanne gebraten: ein köstliches Dessert!
taratorcremige, rosafarbene Paste aus Fischrogen, sehr sättigend
zeytinyağlı enginarArtischockenböden in Öl, mit Möhrchen und Kartoffeln
Einkaufen
Über Märkte schlendern
Hier wird der Einkauf zum Ritual: schauen, feilschen, Tee trinken, plaudern und weiterfeilschen
Je touristischer ein Basar, desto wertloser die Ware. Diese Faustregel gilt für die touristischen Hochburgen der türkischen Mittelmeerküste wie Side oder Kemer. Eine weitere Regel lautet: In der Hochsaison, d.h. in den Monaten Juni, Juli und August, steigen die Preise. Das gilt sowohl für Lederjacken als auch für Äpfel und Birnen. Und schließlich bekommen Sie Lebensmittel am Abend und wertvollere Güter wie Teppiche, Lederbekleidung oder Schmuck morgens am billigsten. Die Händler freuen sich über den ersten Kunden und glauben, dass er den ganzen Tag über Glück bringt, wenn er nicht mit leeren Händen aus dem Laden geht. Teppiche, Kelims, Lederbekleidung und Gold- oder Silberschmuck sind die begehrtesten Waren.
Gold & SilberGold ist in der Türkei billiger als in den Ländern der EU. Das 22-karätige, satt gelb schimmernde Edelmetall ist das Hochwertigste, aber auch Teuerste. Juweliere hängen den Tageskurs aus. Billiger und üppiger im Angebot ist das 18-karätige Gold, das alle von zu Hause kennen. Silber- und Goldware wird immer gewogen. Auch hier kann man feilschen.
KräuterIm Hinterland der Mittelmeerküste, auf den Taurus-Bergen, wachsen herrliche Heilkräuter: Thymian, Basilikum, Minze und noch viele andere Pflanzen werden täglich von Bäuerinnen frisch gepflückt und zu den Aktar genannten Heilkundeläden in den Marktvierteln gebracht. Diese sind leicht an ihren Auslagen mit Gewürzen und allerhand getrockneten Pflanzen zu erkennen. Es gibt hier Heilmischungen gegen Bronchitis, Rheuma, Schlaflosigkeit oder auch Depressionen. Die Aktar haben ihr Wissen von ihren Vätern und Großvätern vermittelt bekommen und sind einen Besuch wert - sei es auch nur, um leckere, sonnengetrocknete Tomaten für die Spaghettisoße daheim zu erwerben.
TeppicheIm Hinterland der Südküste, in den Bergen, werden sehr wertvolle Teppiche geknüpft. Wer Lust und Zeit hat, kann sich in Antalya oder Adana in seinem Hotel über die nahen Dörfer erkundigen, ein Auto mieten und einfach dorthin fahren. Vor Ort verständigt man sich schon mit Händen und Füßen über den Preis. Die meisten werden sich jedoch in den örtlichen Läden umschauen. Achten sollte man bei Teppichen auf die Knotenzahl pro Quadratzentimeter - je mehr Knoten, desto wertvoller der Teppich. Verlangen Sie unbedingt Kelims oder Teppiche aus naturgefärbter Wolle, weil die Anillinfarbe bei Nässe oft verläuft. Wenn Sie den Angaben des Verkäufers nicht trauen, lassen Sie eine Stichprobe machen - natürlich nur, wenn Sie die Ware danach wirklich kaufen werden! Dasselbe gilt für das Feilschen: Sie können bei teurer Ware den Preis meist auf ca. 75 Prozent der anfangs genannten Summe drücken. Doch wenn Sie nicht entschlossen sind zu kaufen, sollten Sie nicht feilschen. Die Händler schicken Teppiche kostenfrei zu Ihnen nach Hause. Wenn Sie die Ware selbst mitnehmen, bewahren Sie die Quittung für den Zoll auf.
TextilienWer auf der Suche nach authentischen, mit Pflanzenfarben gefärbten und handgewebten Stoffen ist, wird an der türkischen Südküste sicher fündig. Schöne Stoffe aus echter Baumwolle, als Meterware oder in Form von Tischdecken oder Servietten, sind auf den Wochenmärkten besonders günstig zu haben. In den Marktvierteln der Kleinstädte wie Fethiye und Alanya gibt es Läden, die auf dieses Angebot spezialisiert sind. Wer gute und billige Hand- und Badetücher sucht, wird sie in Läden finden, die „Aussteuer“ anbieten und in ihren Schaufenstern Damen- und Bettwäsche präsentieren!
Der Südwesten
Im Revier der „Blauen Reise“
Der südwestliche Abschnitt der türkischen Mittelmeerküste bietet Strände, Sport und Spaß
Die Südwestküste mit der rund 100 km langen Datça-Halbinsel, an deren Spitze die Ägäis ins Mittelmeer übergeht, ist das Segelparadies der Türkei. Hier wurde die „Blaue Reise“ erfunden, die geruhsame Segeltour in einem traditionellen Holzboot von Bucht zu Bucht.
Die Küste ist hier besonders zerklüftet und bietet deshalb unzählige wunderbare Ankerbuchten, die oft über Land nur schwer zu erreichen sind. Neben dem großen Golf von Gökova, der sich über mehr als 100 km weit ins Landesinnere erstreckt, gibt es noch die fjordartigen Buchten von Marmaris, Ekincik und Fethiye, die diesen Küstenabschnitt besonders reizvoll machen. Ausführliche Informationen über Datça und die nordwestlich davon verlaufende Küste finden Sie im Marco Polo Band „Türkische Westküste“.
Obwohl mit Marmaris, Fethiye und, an der westlichen Spitze des Gökova-Golfes, Bodrum drei der größten touristischen Zentren der Türkei in der Region liegen, gibt es doch noch unzählige Plätze und Sehenswürdigkeiten, an denen der Massentourismus bislang vorbeigegangen ist. Auch Besucher, die diese Küste nicht vom Wasser aus, sondern mit dem Auto oder Bus erkunden wollen, haben vielfältige Möglichkeiten, eindrucksvolle Natur- oder Kulturdenkmäler zu entdecken. Ein besonderes Erlebnis ist die Fahrt entlang des Köyceğiz-Sees, einem der schönsten Naturschutzgebiete der Türkei.
Wer nach der Einsamkeit einer abgelegenen Bucht Abwechslung und Unterhaltung sucht, ist in Marmaris oder Fethiye rund um die Uhr bestens bedient. Vom Einkaufsbummel bis zur Diskonacht ist alles im Angebot, selbstverständlich auch gute Hotels und feine Restaurants. Durch den internationalen Flughafen in Dalaman ist die Region außerdem von vielen Flughäfen in Deutschland direkt zu erreichen.
Das frühere Fischerdorf Dalyan (20000 Ew.) hat sich erst in den letzten 15 Jahren zu einem kleinen aber feinen Tourismuszentrum entwickelt.
Fethiye (50000 Ew.) ist die größte Stadt der Südwestküste und bis heute nicht vollständig vom Tourismus dominiert.
Köyceğiz (40000 Ew.) liegt direkt an einem der größten und schönsten Seen des Landes, der darüber hinaus noch durch einen natürlichen Kanal mit dem Meer verbunden ist.
Marmaris gehört zu jenen Orten, von denen Insider wehmütig erzählen, wie idyllisch hier vor 20 Jahren alles gewesen sei.
Ein verstecktes Paradies ist Club Amazon in Bördübet bei Marmaris - ideal für Langzeiturlauber. Vor dem 15. Juni und ab dem 15. Sept. zahlt man zu zweit nur ca. 20 Euro. 15 Bung. | Bördübet Koyu-Marmaris | Tel. 0252/4369111 | Fax 4369160 | www.klupamazon.com
Antalya/Lykische Küste
Buchten, Berge und die Metropole
Westlich von Antalya hinterließ das stolze Volk der Lykier beeindruckende Felsengräber
Von Fethiye bis Antalya erstreckt sich die antike Küste der Lykier. Es scheint, als drängten die Berge ins Meer. Aus 3000 m Höhe fallen die Hänge des Taurus steil zum Wasser ab, der Küstenstreifen ist deshalb oft schmal und zerklüftet. Der Kontrast zwischen den immergrünen Berghängen und dem tiefblauen Meer ist das Besondere an diesem Teil der Küste.
An manchen Stellen ist die Straße nicht viel mehr als eine in den Berg gehauene Trasse, an der einen Seite der Abgrund zum Meer, an der anderen der steil aufragende Berghang. Wo es dann doch zu eng wurde, hat man die Küstenstraße etwas ins Hinterland verlegt und gut ausgebaut, sodass die Strecke insgesamt relativ leicht zu befahren ist.
Die lykische Küste ist ein Ziel für Reisende, die das Besondere lieben und nicht nur einen Badeurlaub wollen. Kurz hinter Fethiye in Richtung Antalya liegen die historischen Zentren des alten Lykien. Man kann phantastische Touren zu antiken Heiligtümern unternehmen, zu versunkenen Städten vor der Küste abtauchen oder nachts die ewigen Flammen am Berg Olympos bewundern. Auch Strandurlauber finden hier mühelos ihr Traumhotel. Auf den letzten 100 km vor Antalya sind rund um das ehemalige Fischerdorf Kemer Ferienanlagen entstanden, die zu den besten der Türkei gehören.
Antalya (650000 Ew.) ist mehr als nur der größte Verkehrs- und Güterumschlagplatz an der Südküste. Es ist eine der schönsten Städte der Türkei, aber auch eine wirtschaftliche Boomtown.
Das frühere griechische Fischerdorf Kalamaki wird heute von deutschen Türkei-Kennern gern als das „Sylt am Mittelmeer“ bezeichnet.
Der Ort in einer großen Bucht tief unterhalb der Küstenstraße ist bis heute Hauptanziehungspunkt für Rucksacktouristen und Taucher an der türkischen Mittelmeerküste.
Kemer (25000 Ew.) ist das Zentrum eines 50 km langen Küstenstreifens südwestlich von Antalya, der in Zusammenarbeit mit der Weltbank zum touristischen Vorzeigegebiet der Mittelmeerküste ausgebaut wurde.
In der Pension Bacchus in der Altstadt von Antalya übernachtet man ab 13 Euro; einfach eingerichtet, aber nur 50 m zum Meer (ohne Strand). 14 Zi. | Kılıçaslan Mah. | Zeytin Çıkmazi Sok. 6 | Kaleiçi-Antalya | Tel. 0242/2416941 | Tel. 2435092 | www.bacchuspension.com
Die Türkische Riviera
Sonne, Sand und Meer
Gastfreundschaft, Sonnenschein und das größte römische Amphitheater der Welt
Wenn von der Türkischen Riviera die Rede ist, geht es um die unendlichen Sandstrände zwischen Antalya und Alanya. An diesem ca. 150 km langen Küstenabschnitt liegen die meisten jener Ferienanlagen, in denen die sonnenhungrigen Besucher aus dem Norden „all-inclusive“ Sonne, Strand und Meer genießen.
Dabei hat das antike Pamphylien weit mehr zu bieten: eines der größten römischen Amphitheater der Welt in Aspendos; Baden vor dem Apollo-Tempel in Side; eine Piratenburg in Alanya, Flüsse und Cañons im Hinterland. Nicht zuletzt lohnt das Taurusgebirge einen Abstecher, das sich in Sichtweite der Küste entlangzieht und für das milde Klima sorgt, weil es die kalten Nordwinde abhält. Deshalb wurden östlich von Antalya schon immer Orangen, Zitronen und Gemüse angebaut. Heute werden dank großer Gewächshäuser das ganze Jahr über Tomaten, Auberginen und Salat geerntet. Im Spätsommer, wenn die Kapseln der Baumwollfrüchte platzen und die Wolle herausquillt, glaubt man sich trotz 30 Grad in eine Schneelandschaft versetzt.
Alanya (120000 Ew.), der östliche Abschluss der Türkischen Riviera, ist die „deutsche Stadt“ an der Mittelmeerküste. Das reizvoll gelegene, gepflegte Städtchen mit schönen Stränden und der beeindruckenden Burg auf einem Berg mitten im Ort ist auf dem besten Weg, ein kleines Mallorca zu werden.
Nur wenige Schritte vom römischen Theater entfernt liegt das heutige Side (12000 Ew.) praktisch mitten in der antiken Stadt.
Die berühmte Küche Alanyas ist im Lokal der Köchin Esma Abla preiswert zu testen. So geschl. | Saray Mahallesi | Galatasaray Cad. 56/A-B Uysal Apt. | Alanya | Tel. 0242/5190840
Der Südosten
Auf den Spuren der ersten Christen
Die östliche Mittelmeerküste der Türkei hat uralte Kirchenund natürlich auch viel Sonne zu bieten
Östlich von Alanya endet der Badeurlaub, und es beginnt das Reich der Entdeckungen. Zwar finden sich auch zwischen Anamur und Antakya noch Strände, doch die Küste ist touristisch noch wenig erschlossen und für Pauschalreisende deshalb terra incognita.
Dabei hat das raue Kilikien, wie die Küste zwischen Alanya und Mersin in der Antike hieß, eine Menge zu bieten. Byzantiner und Seldschuken, Armenier und Kreuzritter, Araber und Osmanen haben hier ihre Spuren hinterlassen. Der Küstenstreifen östlich von Adana, der wie ein Daumen nach Syrien hineinreicht und erst 1939 nach einer Volksabstimmung zur Türkei kam, war Schauplatz von gleich drei welthistorischen Ereignissen: 1285 v. Chr. fand hier die große Schlacht zwischen Hethitern und dem pharaonischen Ägypten statt (die Folge war der erste geschriebene Friedensvertrag von Kadesch, zu sehen im Archäologischen Museum in Istanbul), 333 v. Chr. errang Alexander der Große hier seinen entscheidenden Sieg gegen die Perser (Schlacht bei Issos), und gut 300 Jahre später traf sich in einer Höhle bei Antakya, dem damaligen Antiocheia, eine Handvoll Menschen, um einer neuen Religion zu huldigen. Sie nannten sich Christen, und ihr geistlicher Führer war der Apostel Petrus.
Landschaftlich gliedert sich die Küste in drei Abschnitte. Von Alanya bis Silifke zieht sich die wunderschöne Küstenstraße durch eine dünn besiedelte Gegend, in der auf terrassierten Hängen Bananen angebaut werden. Ab und an finden sich auch sehr schöne Strände. Bald hinter Silifke beginnt der industrielle Großraum der Südtürkei. Mersin und İskenderun sind Industrie- und Marinehäfen, die Millionenstadt Adana ist das Baumwoll- und Textilzentrum des Landes. Erst südlich von İskenderun, der Stadt, die Alexander der Große nach seinem Sieg gründete und Alexandreia nannte, beginnt noch einmal ein verträumter, landschaftlich und kulturell interessanter Küstenabschnitt, mit Antakya im Hinterland. Die Provinz Antakya (mit dem anderen Namen Hatay) hat auch heute noch einen starken arabischen Einschlag. Antakya ist die am orientalischsten anmutende Stadt an der Südküste. Von Silifke und Mersin aus fahren Schnellboote und Fährschiffe zum türkischen Nordzypern.
Die Provinzstadt Anamur (70000 Ew.) ist ein vom Tourismus noch weitgehend unberührter Ort. Er liegt etwas landeinwärts, 6 km von der Küste entfernt.
Die heutige Hauptstadt der Provinz Hatay gehört neben Istanbul zu den ältesten ohne Unterbrechung bewohnten Städten der Türkei.
Silifke (85000 Ew.) ist ein geschichtsträchtiger Provinzort, dessen Gründung unter dem Namen Seleukia in die Zeit des Feldzuges Alexanders des Großen 300 v. Chr. zurückgeht.
In der Religionsstadt Antakya muss man einen Nachmittag in der Kurtulus-Allee, im Dreieck Moschee-Kirche-Synagoge verbringen. Den Döner zum Mittag gibt es in dem preiswerten Restaurant Abdo. Tgl. | Hüriyet Caddesi 19/A | Tel. 0326/2127546
Ausflüge und Touren
Strände, Kultur und große Seen
Ans Meer, in die Berge und in die christliche Vergangenheit
Streifzug um den Golf von GökovaDiese Rundreise durch den Südwestzipfel der Türkei bietet eine Mischung aus einsamen Stränden, lebhaften Ferienorten und antiken Entdeckungen. 450 km, Dauer: 3-4 Tage.
Reise in die urchristliche VergangenheitDie Rundreise führt durch Hatay, das Land des frühen Christentums, der Kreuzritter und Armenier, das heute durch arabische Einflüsse geprägt ist. Die Tour ist ca. 200 km lang und dauert zwei Tage.
Hohe Berge, kühle SeenDie Rundreise nördlich von Antalya durch das Taurusgebirge und zu den großen Seen der Türkei ist ein Angebot an Naturliebhaber und Wanderer. Sie führt über rund 600 km, dauert drei bis vier Tage und stellt einige Ansprüche an Auto und Fahrer.
24h
Ein Tag in Antalya
Action pur und einmalige Erlebnisse.
Gehen Sie auf Tour mit unserem Szene-Scout
Wünsch Dir wasAus 20 Metern Höhe stürzt der Düden-Wasserfall hinab, über eine Treppe ist die Höhle dahinter erreichbar. In der Dilek-Höhle heißt es: Augen zu und sich etwas wünschen. Der Wasserfall liegt in einem kleinen Park, der sich für ein Frühstückspicknick anbietet! Wo? Düdenbaşı | 12 km nördlich von Antalya
Im Galopp durch Pinienwälder17 Kilometer nördlich von Antalya-Stadt liegt der Bagana Horse Club. Wer sattelsicher ist, darf an geführten Ausritten teilnehmen, Anfänger bekommen deutschsprachigen Unterricht, danach bietet sich ein Sprung in den Pool der Anlage an. 33 bzw. 28 Euro. Wo? Yukarikaraman | Düzlerçami | Tel. 0242/4252270 | www.baganahorseclub.com
Tea TimeAntalyas Altstadt wartet, und der Magen knurrt - Zeit für einen Snack und ein Gläschen türkischen Schwarztee. Am Felsenhalbrund im alten Hafen gibt's zum Lunch eine grandiose Aussicht. Wo? Gizli Bahçe | Dizdar Hasan Bey Sokak 1 | www.gizlibahce.org
Überland im UnimogOld School: Mit einem kultigen Allrad-Unimog Baujahr 1974 fährt Guide Mustafa mit seinen Gruppen in Regionen, die mit einem Auto nicht erreichbar sind. Unterwegs sorgt ein Sprung in einen Gebirgsbach für Abkühlung und urige Restaurants für einen Snack. Wo? Abholung nach Vereinbarung | Anmeldung bei Mustafa Keskin | Tel. 0533/3861515, Tel. 0242/8180103
Untertauchen im Beach ParkStaubig von der Straße? Jetzt geht es ins kühle Nass. In der Bucht von Antalya ist Untertauchen angesagt, die Yunus Diving School bietet Schnupperkurse an. Wo? Im Beach Park | Dumlupınar Bulvarı | Tel. 0242/2384486 | www.beachpark.com.tr
Abdampfen ins Luxus-HamamDirekt nebenan wartet eine Oase der Ruhe: Im schneeweißen Spa des Designhotels Hillside Su wird im Wellnessbereich mit Whirlpools und türkischem Hamam relaxt. 20 Minuten Massage für 11 Euro. Wo? Hillside Su | Konyaaltı | Antalya | Tel. 0242/2490700 | www.hillside.com.tr
Antalya by nightMediterrane und türkische Gerichte, Pianoklänge und ein erhöhter Pool, der die gesamte Terrasse in blaues Licht taucht - mit diesem Abendessen im Hafen von Antalya beginnt der Abend stilgerecht. Wo? Marina Residence | Mermerli Sok. 15 | Kaleiçi | Tel. 0242/2475490 | www.marinaresidence.net
Clubbing Open AirHinter einer unscheinbaren Hausfassade eröffnet sich ein riesiger Openair-Club. Kein Wunder, dass der Club Arma Antalyas Place to be ist. Wo? Club Arma | Kaleiçi Yat Limanı 42 | Tel. 0242/2449710 | www.clubarma.com.tr
Sport und Aktivitäten
Schwimmen, schweben, spielen
Das Sportangebot am türkischen Mittelmeer ist dank der Taurusberge sehr vielfältig
Die meisten Urlauber denken bei Sport und Mittelmeerküste vor allem an Schwimmen, Tauchen, Segeln und vielleicht noch an Wasserskifahren.
Tatsächlich hat sich entlang der türkischen Küste das Angebot an sportlichen Aktivitäten längst weit über den Wassersport hinaus ausgedehnt. Von Golf über Paragliding, Trekking und Rafting bis zu Reiten und Tennis spielen ist fast alles möglich. Auch auf das Sportangebot wirkt sich die Kombination von Meer und Bergen positiv aus. In Antalya kann man noch bis in den Frühsommer hinein Ski- und Badeurlaub miteinander verbinden.
CanyoningCanyoning ist eine abenteuerliche Mischung aus Wandern und Klettern in Schluchten. Das schönste Ziel dafür ist der Saklıkent-Cañon im Taurusgebirge zwischen Fethiye und Kaş. Der Cañon ist so schmal, dass die Sonnenstrahlen das Wasser des Eşen auf dem Grunde der Schlucht nicht erreichen. Zwischen Ein- und Ausgang des Cañons ist ein Höhenunterschied von 700 m zu überwinden. Spezialist für Touren im Taurusgebirge ist Kesit Tourism (Demircikara Mah. | Narenciye Cad. 7/4 | Balta Sitesi | Antalya | Tel. 0242/3224440 | Fax 3227771 | www.kesit.com).
GolfGolf kommt an der türkischen Südküste immer mehr in Mode. Vor allem in der Umgebung von Antalya wurden mehrere Plätze angelegt. Das Mekka für Golfer ist Belek, ein luxuriöses Resort zwischen Antalya und Side, mit fünf Plätzen. Der bekannteste: Gloria Golf Club: 18 Loch, par 72, 6288 m auf 110 ha (Acisu Mevkii | Tel. 0242/7151520 | Fax 7151525 | www.gloriagolf.com).
JeepsafariZu den Taurusbergen gibt es von allen großen Orten der Südküste Jeepsafaris. Ein Ausgangspunkt ist Kemer. Man kann einen Jeep mit oder ohne Fahrer mieten oder an einer organisierten Tour teilnehmen. Kinder unter 8 Jahren dürfen nicht mit. Essen gibt's in einfachen Dorflokalen, Erfrischung in kalten Bächen. Parkur Seyahat Acentası | Tel. 0242/8144823 | Fax 8144824 | www.parkur.net
ParaglidingEiner der schönsten Plätze, um mit dem Gleitschirm zu Tal zu schweben, ist Ölüdeniz. Der Sprung vom 2000 m hohen Babadağ ins Tal ist aber nichts für schwache Nerven. | Tel. 0252/6590074 | Fax 6590331 | Handy Tel. 0533/4384101 | www.babadag.com | www.skysports-turkey.com
RaftingAn der Südküste gibt es zwei Flüsse, die sich besonders für Rafting eignen: der Dalaman nördlich von Dalyan und der Köprüçay, den man von Antalya aus erreicht. Der untere Teil des Dalaman ist auch für Anfänger geeignet. Die Veranstalter, die sich in jedem Ort der Umgebung anbieten, fahren die Gäste zum Ausgangspunkt des 12 km langen Parcours (ca. 30 Euro). Der Köprüçay eignet sich vor allem im Sept./Okt. zum Rafting. Aquaraft | Tel. 0242/2416718
ReitenEin besonderes Erlebnis ist ein Ausritt am Strand von Patara. Der fast 20 km lange Strand ist oft menschenleer. Unterwegs kommt man an Bächen und antiken Ruinen vorbei (Sultan Han Çiftliği | Patara | Tel. 0242/8435160). In der Berke Ranch kommt man bequem unter; Ausritt auch für Nicht-Hotelgäste (29 Zi. | Hotel Berke Ranch | Akcasaz Mev. Çamyuva | Tel. 0242/8180333 | Fax 8180560 | €€€).
SegelnDie türkische Mittelmeerküste gehört zu den beliebtesten Segelrevieren Europas. Große Marinas gibt es in Marmaris, Bodrum, Fethiye und Antalya. Der beliebteste Ausgangspunkt für eine Chartertour ist Marmaris, weil man von hier aus entweder in die Ägäis oder die Südküste entlang segeln kann. In Marmaris sind fast alle großen europäischen Charterfirmen vertreten. Es empfiehlt sich aber, ein Boot bereits in Deutschland zu buchen, denn je früher Sie sich entscheiden, desto günstiger sind die Konditionen. Infos zu Segeltörns in der Türkei erhalten sie u.a. vom Deutschen Segler-Verband (Gründgensstr. 18 | 22309 Hamburg | Tel. 040/6320090 | www.dsv.org). Charterangebote finden sich in den einschlägigen Segelzeitschriften.
Ski FahrenDie Alm Saklıkent auf 1850 m Höhe nördlich von Antalya rühmt sich, das dem Meer am nahesten gelegene Skigebiet der Welt zu sein. Übernachtung: Bakırlı Motel (60 Betten | Tel. 0242/4461279 | €€) und Saklışale Pension (29 Betten | Tel. 0242/4461200 | €). Für Verpflegung sorgen das Bakırlı Café-Restaurant (Tel. 0242/4461280 | €€) und das Sportland Café (Tel. 0242/4461073 | €€).
SurfenAn der Türkischen Riviera wird zwischen Side und Alanya überall gesurft. Fortgeschrittene bevorzugen die Buchten auf der Südseite der Datça-Halbinsel, wo die Windverhältnisse sehr gut sind. www.surfdata.com
TauchenFast an jedem Urlaubsort gibt's Tauchschulen. Einige gute Adressen:
Trekking & WandernIm Taurusgebirge gibt es zahllose Möglichkeiten für Touren und Wanderungen. Zwei der schönsten Ziele sind der Berg Sandras (2294 m) bei Muğla und das von Millionen von Schmetterlingen bevölkerte Schmetterlingstal am Fuß des Babadağ bei Fethiye, dessen Eingang man nur mit dem Schiff erreicht (Boote von Ölüdeniz aus | www.infethiye.net).
Mit Kindern reisen
Höhlen, Kinderclubs und Aquaparks
In der Türkei sind Kinder willkommen - die Kleineren sind auch am Strand mit Eimer und Schaufel zufrieden
Die Türkei ist ein kinderfreundliches Land, in dem der Nachwuchs einfach immer dazugehört. Mit Kindern zu reisen ist hier eine Selbstverständlichkeit. Man kann jedes Restaurant mit Kindern zusammen besuchen, und häufig nehmen sich die Kellner noch der Kleinen an, damit man selbst in Ruhe essen kann.
Dasselbe gilt für die Hotels. In den großen Ferienanlagen gibt es Miniclubs für die Kleinen, in denen geschultes Personal alle möglichen Aktivitäten und Belustigungen für Kinder anbietet. Das ist abwechslungsreich und gibt den Eltern die Möglichkeit, auch einmal einen Nachmittag ohne den Nachwuchs in der Sonne zu liegen. Besonders kinderfreundliche Herbergen bieten auch Tennis-, Schwimm- oder Surfkurse für Kinder an. Doch selbst wenn man nicht extra in einer auf Kinderbetreuung eingestellte Ferienanlage seinen Urlaub bucht - was gibt es Schöneres für Kinder, als mit Eimer und Schaufel bewaffnet den Tag am Strand zu verbringen? Dazu kommt die Möglichkeit, Ausflüge in Naturparks oder Museen zu unternehmen. Viele Nationalparks in den Taurusbergen sind landschaftliche Highlights, die mit historischen Stätten kombiniert sind. So bietet z.B. der Termessos-Nationalpark bei Antalya eine grandiose Naturkulisse, in der man einen Spaziergang spannend mit der Entdeckung antiker Stätten verbinden kann. Das große Museum von Antalya hat sich bereits auf Kinder eingestellt. Neben diesen traditionellen Möglichkeiten gibt es vor allem in den Tourismuszentren mehr und mehr kommerzielle, speziell auf Kinder zugeschnittene Einrichtungen. Besonders in Mode gekommen sind die Aquaparks, in denen sich Kinder auf langen Wasserrutschen vergnügen können.
Praktische Hinweise
Von Anreise bis Zoll
Urlaub von Anfang bis Ende: die wichtigsten Adressen und Informationen für Ihre Reise an die Türkische Südküste
FlugzeugDie meisten Urlauber kommen mit dem Flugzeug. Mit Turkish Airlines erreichen Sie direkt oder mit Umsteigen in Istanbul jeden Flughafen der Türkei. Charterflüge gibt's ganzjährig nach Istanbul, Izmir und Antalya. In der Saison können Sie direkt nach Dalaman oder Bodrum fliegen. Linienflüge kosten 400-500 Euro, Charter je nach Saison 300-400 Euro.
AutoFür eine Fahrt mit dem Auto erkundigen Sie sich vorher beim ADAC. Seit Ende der Balkankriege kann man die Strecke über Kroatien und Serbien zwar wieder benutzen, es kann aber sinnvoller sein, über Ungarn und Rumänien zu fahren. Von Frankfurt bis Istanbul sind es rund 2000 km.
BusDie Fahrt mit dem Reisebus wird fast von allen großen deutschen Städten angeboten. Es ist meist die preisgünstigste Variante, in die Türkei zu kommen, bei einer Reisedauer von 50-60 Stunden aber auch sehr anstrengend.
BahnMit der Bahn reisen Sie via Wien nach Istanbul. Diese Fahrt dauert aber mehr als 40 Stunden und kostet mehr als ein Charterflug...
SchiffAngenehmer ist die Fahrt mit dem Schiff von Venedig oder Brindisi aus. Die Fahrt Venedig-Izmir dauert 2½ Tage und kostet mit dem Auto ca. 400, von Brindisi (1½ Tage) 300 Euro.
Türkisches Fremdenverkehrs- und InformationsamtBaseler Str. 37 | 60329 Frankfurt/M. | Tel. 069/233081, 233082 | Fax 232751 | www.tcberlinbe.de
AutoFür die Einreise mit dem Auto benötigen Sie Ihren Führerschein, den Fahrzeugschein und eine grüne Versicherungskarte. Bei der Einreise wird das Auto im Pass eingetragen - Sie müssen bei der Ausreise darauf achten, dass es wieder ausgetragen wird. Höchstgeschwindigkeit: in Ortschaften 50, außerhalb 90 und auf Autobahnen 120 km/h. Für Alkohol gilt 0 Promille! Informationen und Karten gibt es beim Türkischen Touring- und Automobilclub (TTOK Istanbul | Tel. 0212/2828140). ADAC-Notruf Istanbul: Tel. 0212/2887190
Banken & GeldwechselÖffnungszeiten der Banken: 9-12 und 13-17 Uhr. Bankfilialen mit dem Schild Öğlen Açık machen keine Mittagspause. Fast alle Banken haben Geldautomaten, an denen Sie mit Ihrer EC- oder Kreditkarte rund um die Uhr Geld ziehen können. Wenn Sie Bargeld tauschen wollen, gehen Sie zu einem Devisenbüro (Döviz bürosu); dort bekommen Sie einen besseren Kurs als bei der Bank. Tauschen Sie kein Geld im Heimatland, der Kurs ist immer schlechter als in der Türkei. In Großstädten werden auch Euros gerne angenommen.
BusDas übliche Reisegefährt in der Türkei ist der Reisebus. Jede Stadt hat ihr Busterminal (garaj), und Busse fahren praktisch in jeden Winkel des Landes. Um das Unfallrisiko zu minimieren, empfiehlt es sich, renommierte Busunternehmen wie Ulusoy oder Varan zu wählen.
CampingDie schönsten Campingplätze der Türkei sind die staatlich betriebenen so genannten „Waldlager“ (Orman Kampı), die dem Forstministerium unterstellt sind und in der Regel auch in einem Schatten spendenden Wäldchen liegen. Sie verfügen über eine gute Infrastruktur, u.a. über Telefon, Kiosk und Laden, Kochstelle, Waschküche, Duschen mit Warmwasser und eine Abwassergrube für Wohnmobile.
Gökova Orman KampiIn der wunderschönen Bucht, am Dorf Akyaka; sehr schattig. Akyaka Köyü | Gökova | Tel. 0252/2465035 | Juni-Aug.
İnbükü Orman KampiZwischen Marmaris und Datça, wunderschön am Meer, sehr schattig. Marmaris-Datça Yolu 27 km | Tel. 0252/4121008 | Mai-Okt.
Katranci Orman KampiUnter Bäumen, 10km von Fethiye am Meer. Fethiye-Muğla Yolu | Katrancı | Tel. 0252/4636406 | Juni-Okt.
Kindilçeşme Orman KampiIm Nationalpark Beydağları am Olympos-Strand, schattig. Beydağları (Olympos) Milli Parkı | Kemer | Tel. 0242/8141075 | Jan. geschl.
Deutsche BotschaftAtatürk Bulvarı 114 (Kavaklıdere) | 06540 Ankara | Tel. 0312/4265465 | Fax 4679281 | www.ankara.diplo.de
Deutsches Generalkonsulatİnönü Caddesi 16-18 (Beyoğlu) | 80073 Istanbul | Tel. 0212/3346100 | Fax 2499920 | www.diplo.istanbul.de
Deutsches Generalkonsulat Außenstelle AntalyaYeşilbahçe Mahallesi | 1447 Sokak | B. Gürkanlar Apt. 5 Stock | Tel. 0242/3122535 | Fax 3216914 | www.antalya.diplo.de
Honorarkonsul AdanaKısacık Apt. | Gazi Paşa Bulvarı 13 | Tel. 0322/4536743 | Fax 4540776
Österreichische BotschaftAtatürk Bulvarı 189 (Kavaklıdere) | 06540 Ankara | Tel. 0312/4190431 | Fax 4189454 | ankara-ob@bmeia.gv.at
Österreichisches GeneralkonsulatKöybaşı Cad. 46 (Yeniköy) | 80870 Istanbul | Tel. 0212/2629315 | Fax 2622622 | www.austrianconsulate.org.tr
DolmuşPreiswert (ein Drittel des Taxipreises) sind Fahrten mit dem Sammeltaxi (gesprochen: Dolmusch). Die Kleinbusse oder Taxen fahren bestimmte Strecken und halten an jeder gewünschten Stelle.
EinreiseDeutsche und Schweizer brauchen für einen Aufenthalt unter drei Monaten nur einen Pass oder Personalausweis. Ohne Reisepass füllen Sie ein Formular aus, das Sie bei der Ausreise wieder vorlegen müssen (6 Monate gültig). Österreicher müssen bei der Einreise ein Visum erwerben.
FotografierenDas Ablichten von Militär oder militärischen Einrichtungen ist prinzipiell verboten. Bitte keine verschleierten Frauen fotografieren. Ansonsten lassen sich die meisten Menschen gern porträtieren.
GesundheitDas Leitungswasser in der Türkei - vor allem in den Großstädten - eignet sich nicht zum Trinken. In staatlichen Krankenhäusern (SSK) werden Sie mit einem für die Türkei ausgestellten Auslandskrankenschein kostenlos behandelt. Einfacher und empfehlenswerter ist es aber, eine Reiseversicherung abzuschließen. Privatkliniken sind meist besser ausgestattet, aber die Rechnungen werden in Deutschland nur sehr eingeschränkt erstattet. In Apotheken (eczane) erhalten Sie viele gängige Arzneimittel preiswerter als in Deutschland.
InternetVon den Internetprovidern in der Türkei ist Superonline (www.superonline.com) der größte und beste. Erkundigen Sie sich vor der Reise bei Ihrem Provider, ob Sie in der Türkei ins Netz kommen. Fast alle Hotels haben mittlerweile Internetanschluss, häufig schon ADSL und W-LAN (max. 54 Megabite, in der Provinz erheblich langsamer). Im Internet gibt es viele informative Websites über die Türkei:
InternetcafésInternetcafés gibt's in jeder Stadt der Türkei. Eine Stunde surfen kostet 1 bis 2,50 Euro.
Klima & ReisezeitDie Hochsaison an der Küste dauert von Mai bis Oktober, man kann aber auch im November/Dezember oft noch baden. Im Juli/August ist es sehr heiß. Im Winter gibt es an der gesamten Küste manchmal sintflutartige Regenfälle, und Antalya verwandelt sich in einen See.
MietwagenEin Mietwagen kostet ab 40 Euro (inkl. Vollkasko und Kilometer pro Tag). Es ist oft billiger, ein Auto bereits in Deutschland zu buchen. Rent-a-Car in Antalya: AVIS | Tel. 0242/2416693 | www.avis.com.tr; Budget | Tel. 0242/2433006 | www.trbudget.com. In der Altstadt gibt es fast an jeder Ecke kleinere Rent-a-Car-Firmen mit billigen Angeboten.
NotrufPolizei: 155, Feuerwehr: 110, Notarzt: 112
PostPost heißt PTT, und die Poststellen sind in der Regel 8-17 Uhr geöffnet. Hauptpostämter haben aber oft bis in die Nacht auf. Brief bzw. Postkarte: ca. 60 Cent.
Preise & WährungBei der Währungsreform 2005 wurden von der Inflationswährung sechs Nullen gestrichen: Aus 1 Mio. wurde eine neue Lira. Seitdem gibt es auch wieder den Kurusch (entspricht dem Cent) und die entsprechenden Münzen. Eine Lira entspricht ca. 56 Cent (Herbst 2007); der Wechselkurs ist jetzt relativ stabil.
StromNetzspannung ist 220 Volt Wechselstrom, für Stecker brauchen Sie keine Adapter. In entlegenen Orten müssen Sie mit Stromausfällen rechnen. Taschenlampe mitnehmen!
TaxiTaxi fahren ist relativ preiswert. Bestehen Sie darauf, dass das Taxameter eingeschaltet ist. Tagsüber erscheint gündüz, nach 24 Uhr gece; der Nachttarif (bis 6 Uhr) ist um 50 Prozent teurer. In Kleinstädten gilt ein höherer Grundpreis als in Großstädten.
Telefon & HandyFür die türkisfarbenen Telefonzellen der Türk Telekom braucht man Telefonkarten, die an Postämtern und Kiosken erhältlich sind.
TrinkgeldIn Hotels und Restaurants sind Trinkgelder üblich (ca. 10 Prozent), bei Taxifahrten dagegen nicht.
ZeitDie Türkei ist Mitteleuropa 1 Std. voraus. Das gilt auch für die Sommerzeit, die in der Türkei zeitgleich gilt.
ZollAusländische und türkische Währung darf unbegrenzt eingeführt werden. Für Teppiche oder andere Wertgegenstände, die Sie erworben haben, müssen Sie eine Quittung zeigen. Vorsicht mit Antiquitäten: Stücke die älter als 100 Jahre sind, dürfen nicht ausgeführt werden! Die Ausfuhr antiker Steine oder anderer Altertümer ist streng verboten. Das gilt auch für Fossilien. Selbst Stücke, die Sie für relativ wenig Geld bei einem Straßenhändler erworben haben, können Probleme machen.
Kaffee1,50 Euro für eine Tasse Nescafé
Imbiss1,50 Euro für einen Döner
Tee50 Cent für ein Glas
Bier2,50 Euro für eine Flasche im Restaurant
Benzin1,50 Euro für einen Liter Super
Hamam25 Euro für einen Besuch
Unser Insider
MARCO POLO Autoren Dilek Zaptcioglu und Jürgen Gottschlich im Interview
Das Autorenpaar Dilek Zaptcioglu und Jürgen Gottschlich lebt und arbeitet als Auslandskorrespondenten deutscher Medien in Istanbul.
Sie leben seit 1998 wieder bzw. neu in der Türkei. Wie ist es dazu gekommen?J.G.: Wir sind ein deutsch-türkisches Paar, das nach langem Aufenthalt in Deutschland wieder nach Istanbul gewechselt ist. Dilek kennt das Land als gebürtige Istanbulerin sehr gut, und ich habe ein sehr gutes Auge für alles Neue.
Wie lebt es sich in der Türkei?Wir sind hier mittlerweile fest verankert, sowohl was die Arbeit betrifft, als auch die Schule für unser Kind. Es geht uns gut hier, journalistisch ist immer etwas zu tun, und die Türkei ist ein ungemein interessantes und zauberhaftes Land im Umbruch.
Ist die Südküste ist den letzten Jahren nicht allzu touristisch geworden?Jein - es gibt erstaunlicherweise immer noch fast unberührte Ecken, vor allem in der Umgebung von Kaş und östlich von Antalya. Wanderungen im Taurusgebirge oder auf dem lykischen Pfad sind neue Entdeckungen der letzten Jahre. Das multireligiöse Antakya ist ein zauberhafter Ort abseits vom Massentourismus. Denn immer dort, wo es keine kilometerlangen Sandstrände und die entsprechenden Hotels gibt, ist noch viel zu entdecken. Ein- oder zweiwöchige „Blaue Reisen“ von Fethiye oder Marmaris aus gehören zu den schönsten Erlebnissen der Welt. Auf dem Boot ist man immer allein.
Sprechen Sie Türkisch?D.Z.: Da ich die Sprache nicht mehr zu lernen brauchte, hat es bei Jürgen etwas länger gedauert. Zu Hause wird bei uns immer noch überwiegend Deutsch gesprochen. Das Türkischlernen ist für ihn eine echte Herausforderung!
Mögen Sie die türkische Küche?J.G.: Ja, sehr - vor allem die Vorspeisenteller im Fischrestaurant. Und Dileks Küche, selbstverständlich! Dazu gehört viel Fisch, am liebsten auf der Terrasse gegrillt. In Marmaris herrscht die ägäische Küche vor, in Antakya die arabische. Beides ist hervorragend. Und wenn Sie Entzugserscheinungen haben, können Sie in Alanya beim deutschen Bäcker Käsekuchen und Vollkornbrot kaufen.
Bloß nicht
Ein paar Tipps, wie Sie in der Türkei Ärger vermeiden können
Auf Nepper und Schlepper hereinfallenDa, wo viele Touristen unterwegs sind, tauchen sie unweigerlich auf, die vermeintlich freundlichen Einheimischen, die den günstigsten Teppichladen oder das beste Restaurant kennen. Meist sind es Schlepper, die für bestimmte Shops oder Hotels Kundschaft anbringen sollen und dafür Prozente bekommen. Schlimmer sind echte Nepper, die arglose Besucher zu einem Drink einladen und ihnen dann in zweifelhaften Kneipen gigantische Rechnungen präsentieren. Lassen Sie sich deshalb vor allem nicht in Nightclubs oder Diskos abschleppen, das kann teuer werden!
Gastgeber verprellenDas Gegenteil der Schlepper sind Leute, die ausländische Besucher aus Gastfreundschaft auf einen Tee einladen oder ihnen eine Kleinigkeit zu essen anbieten. In diesem Fall wäre es sehr unhöflich, das abzulehnen. Wenn Sie eine Familie besuchen, ist es Sitte, den Kindern eine Kleinigkeit mitzubringen.
Mit Fremden über Politik diskutierenSie können nicht davon ausgehen, dass Ihr türkisches Gegenüber Ihre Meinung über seine Religion, seinen Staatsgründer oder seine Minderheiten teilt. Voreilig begonnene Debatten können schnell zu Frust auf beiden Seiten führen. Viele Türken stehen der EU inzwischen nicht mehr so positiv gegenüber. Sprechen Sie mit Fremden lieber über das Wetter!
Zu legere Kleidung tragenMit Badehose in ein Restaurant oder in Shorts in eine Moschee zu gehen sorgt meist für Ärger oder stößt zumindest auf Unverständnis. Selbst in den meisten Strandrestaurants wird ein Minimum an Bekleidung erwartet, und Gotteshäuser - egal ob Kirchen, Synagogen oder Moscheen - betritt man immer nur bedeckt. In Moscheen werden am Eingang die Schuhe ausgezogen.
Nackt badenEs gibt viele Ferienresorts, an deren Stränden „oben ohne“ üblich ist. An öffentlichen Stränden sollte man aber vorsichtig sein, schon weil man damit penetrante Blicke auf sich zieht. FKK ist in der Türkei noch nicht angekommen - im Gegenteil, es ist noch regelrecht verboten. Strafen haben Sie allerdings nicht zu befürchten; es bleibt bei Ermahnungen.
In der Öffentlichkeit schmusenWas in Marmaris vielleicht noch alltäglich sein mag, kann im mittelanatolischen Konya z.B. zum Problem werden. Der öffentliche Austausch von Zärtlichkeiten - wie etwa Küsse, die über die üblichen Begrüßungsküsschen hinausgehen - ist zwar nicht regelrecht verboten, sollte aber der Umgebung und den Umständen angepasst werden.

