Landes-Info Spanien

Landes-Info Spanien

 
  • Auftakt
  • Angesagt
  • Ausflüge und Touren
  • Bloß nicht
  • Feste und Events
  • Praktische Hinweise
  • Stichworte

  • Insider-Tipp
  • Top Highlights
Bitte wählen Sie eine Kategorie:

Unterhaltung

Unterhaltung

Atlantikküste

Bars und Kneipen

Populäre Cocktailbars sind das Abadía (Iparraguirre 4) und das Bilbost (Plaza Pedro Eguillor 2) Bier und Livemusik gibts im Beer House (Avenida de Madariaga 2). Gute Kneipengegend um die Siete Calles.

Ausgehen in San Sebastián

Jazzfreunde zieht es ins Altxerri (Reina Regente 2). House, Pop- und Latinorhythmen in der Diskothek La Kabutzia | (Paseo de la Concha).

Ausgehen in Oviedo

Nette Kneipen im Bereich der Calle Cimadevilla und der Plaza Daoíz y Velarde, sidrerías mit typisch asturischem Apfelwein um die Calle Gascona.

Unterhaltung

Pyrenäen und Ebrotal

Bars

Bars für junges Publikum vor allem um die Calle Predicadores, Cafés im Bereich der Plaza Santa Cruz, Tapabars und Pubs im Viertel El Tubo.

Unterhaltung

Östliche Mittelmeerküste

Ausgehen in Barcelona

Gute Anlaufstellen für junges Publikum sind die Plaça Reial und der Carrer Escudellers sowie die Kneipen im Riberaviertel. Im Stadtteil Gràcia schwärmen die Einheimischen besonders gerne in Tapabars aus. Der Freizeitkomplex Maremàgnum am Hafen ist ein Dauerbrenner. In der Theaterszene macht das Teatre Victòria (Avinguda Paral.lel 67 | Tel. 933299189 | www.teatrevictoria.com) immer wieder mit exzellenten Musicalproduktionen auf sich aufmerksam.

Nachtleben

Nachtleben u.a. in der Universitätsgegend (Saavedrea Fajardo und Seitenstraßen) und um die Calle Doctor José Tapia.

Ausgehen in València

Die valencianischen Nächte haben im Altstadtviertel Barri del Carmen ihr besonderes Flair, ob in Designerbars oder beschaulicheren Terrassencafés. Weitere beliebte Ausgehzonen hinter den Strandpromenaden, u.a. hinter dem Strand von Malvarrosa. Erstklassiges Konzertprogramm (Klassik, Jazz, Pop) im Palau de la Música (Paseo de la Alameda 30 | Tel. 963375020 | www.palaudevalencia.com).

Unterhaltung

Zentralspanien

Ausgehen in Madrid

In Madrid sind die Nächte besonders lang, das Unterhaltungs- und Vergnügungsangebot ist riesig. Ausgehzonen finden Sie u.a. rund um die Plätze Santa Bárbara, Santa Ana und Dos de Mayo sowie um die Plaza Alonso Martínez. Im Sommer verströmen Teile des Paseo de la Castellana mit ihren Terrassenbars und Openaircafés ein besonderes Flair. Musicalfans zieht es ins zentrale Teatro Lope de Vega (Gran Vía 57 | Tel. 915472011), das mit aufwendigen Inszenierungen Erfolge feiert.

Altstadt

Die Kneipenkultur blüht in der Altstadt um die Plaza Mayor und die Calle Zamora. Ein typisches Kaffeehaus ist das Café Novelty an der Plaza Mayor. Treffpunkte für junge Leute finden Sie z.B. in der Calle del Prior.

Tapasbars

Beste Tapagegend in Segovia ist der Bereich um die Plaza Mayor, gute Anlaufstelle auch zu späterer Stunde (ebenso wie die Calle Escuderos). Liebhaber von Tapas zieht es u.a. ins Cañas y Tapas (Ezequiel González 41) und in die Bar Menorá (San Frutos 21).

Nachtleben

Wem die Gegend der Plaza Mayor zu ruhig ist, findet - speziell am Wochenende - ausschweifenderes Nachtleben im Bereich der Calle Francisco Suárez.

Unterhaltung

Südspanien

Tapas, Flamenco und mehr

Ausgehen in Granada macht besonderen Spaß, da es Tapas umsonst zu Wein und Bier dazugibt. Beliebte Café- und Barzonen finden Sie um die Plaza Nueva und in den umliegenden Gassen wie der Calle Almireceros, alternativ angehauchte Teestuben in den Unterbereichen des Albaicín, Flamencoshows in tablaos auf dem Hausberg Sacromonte. Ausgiebigeres Nightlife steigt im Einzugsbereich um die Calle Pedro Antonio de Alarcón.

Kneipen und Diskos

Kneipen und Diskos in den Vierteln El Palo und Pedregalejo sowie im Bereich der Avenida Cánovas del Castillo und des Paseo Marítimo Ciudad de Melilla.

Tapasbars und Flamencoshows

Beste Stimmung lässt sich in den Tapabars in der Calle Alemanes und im quirligen Plätze- und Gassengewirr des Barrio de Santa Cruz tanken. Hier gehen auch die Spanier gerne aus; noch weniger Auswärtige treffen Sie in den Vierteln Triana (auf der westlichen Flussseite) und Macarena.

Auskunft

Auskunft

Atlantikküste

Tourist-Information

Plaza de María Pita | Tel. 981184344 | Fax 981184345 | www.coruna.es

Tourist-Information

Plaza del Ensanche 11 | Tel. 944795760 | Fax 944795761 | www.bilbao.net

Tourist-Information

Reina Regente 3 | Tel. 943481166 | Fax 943481172 | www.donostia.org

Tourist-Information

Marqués de Santa Cruz | Tel. 985227586 | Fax 985213066 | http://turismo.ayto-oviedo.es

Tourist-Information

Jardines de Pereda | Tel. 942203000 | Fax 942203005 | www.turismodecantabria.com

Auskunft

Am Jakobsweg

Tourist-Information

Plaza Alonso Martínez 7 | Tel. 947203125 | Fax 947276529 | www.turismoburgos.org

Tourist-Information

Plaza de la Regla 4 | Tel. 987237082 | Fax 987273391 | www.dipuleon.es

Tourist-Information

Eslava 1 | Tel. 848420420 | Fax 848424630 | www.turismo.navarra.es

Tourist-Information

Rúa do Vilar 30-32 | Tel./Fax 981576586 | www.santiagoturismo.com

Auskunft

Pyrenäen und Ebrotal

Tourist-Information

Plaza del Pilar | Tel. 976393537 | Fax 976721281 | http://cmisapp.zaragoza.es

Auskunft

Östliche Mittelmeerküste

Tourist-Information

Rambla de Méndez Núñez 23 | Tel. 965200000 | Fax 965200243 | www.alicanteturismo.com

Tourist-Information

Plaça de Catalunya 17, Tel. 932853834, www.barcelonaturisme.com; weitere Infobüros an der Plaça Sant Jaume und der Estació de Sants sowie am Flughafen.

Tourist-Information

Rambla de la Llibertat 1 | Tel. 972226575 | Fax 972226612 | www.ajuntament.gi

Tourist-Information

Plaza de Belluga | Tel. 968358600 | Fax 968358723 | www.murciaciudad.com

Tourist-Information

Major 39 | Tel. 977250795 | Fax 977245507 | www.tarragonaturisme.cat

Tourist-Information

Carrer de la Paz 48 | Tel. 963986422 | Fax 963986421 | www.turisvalencia.es; weitere Infostellen u.a. an der Plaza de la Reina, im Flughafen und im Bahnhof Estación del Norte.

Auskunft

Zentralspanien

Tourist-Information

Plaza Pedro Dávila 4 | Tel. 920211387 | Fax 920253717 | www.avilaturismo.com

Tourist-Information

Plaza de la Libertad 3 | Tel. 924013659 | Fax 924013658 | www.turismobadajoz.es

Tourist-Information

Plaza Mayor 27 | Tel. 915881636 | Fax 913665477 | www.descubremadrid.com

Tourist-Information

Plaza Mayor 14 | Tel./Fax 923218342 | www.salamanca.es

Tourist-Information

Plaza del Azoguejo 1 | Tel. 921466720 | Fax 921466724 | www.segoviaturismo.es

Tourist-Information

Plaza del Ayuntamiento (gegenüber der Kathedrale) | Tel. 925254030 | Fax 925255946 | www.toledoweb.org

Tourist-Information

Pabellón de Cristal | Acera de Recoletos | Tel. 983219310 | www.asomateavalladolid.org

Auskunft

Südspanien

Tourist-Information

Torrijos 10 | Tel. 957355179 | Fax 957355180 | www.turismodecordoba.org

Tourist-Information

Santa Ana 4 | Tel. 958228157 | www.turismodegranada.org

Tourist-Information

Plaza de la Marina 11 | Tel. 952122020 | Fax 952122023 | www.malagaturismo.com

Tourist-Information

Avenida de la Constitución 21 B | Tel. 954787578 | Fax 954787579 | www.turismosevilla.org

Einkaufen

Einkaufen

Atlantikküste

Gran Vía und Markthalle

Bilbos Einkaufsmeile par excellence ist die Gran Vía, u.a. mit dem Großkaufhaus Corte Inglés. Im Mercado de la Ribera, den 1929 am Nervión eröffneten Markthallen, ist besonders die Fischabteilung sehens- und riechenswert.

Shoppingmeilen

Die elegantesten Geschäftszonen finden Sie im Bereich der Plaza del Buen Pastor und um die Calle Fuenterrabía.

Einkaufen

Am Jakobsweg

Wochenmarkt

Mittwoch- und samstagvormittags ist die Plaza Mayor Schauplatz des belebten, bäuerlichen Wochenmarkts. Hier kann man nicht nur Obst und Gemüse, sondern auch Käse, Wurst und Schinken äußerst günstig einkaufen.

Wochenmarkt

Mo-Sa vormittags lebhafter Wochenmarkt an der Praza de Abastos, frischer Fisch (außer Mo), Käse, Kräuter- und Gemüsefrauen mit Körben.

Einkaufen

Pyrenäen und Ebrotal

Einkaufen in Zaragoza

Exklusive Shoppingzonen konzentrieren sich um die Avenida de la Independencia. Ein Bummel durch die schöne Markthalle (Mercado Central, Avenida César Augusto) ist allein wegen der stählernen Bautechnik von 1903 interessant.

Einkaufen

Östliche Mittelmeerküste

Shopping in Barcelona

In der Oberstadt (Rambla de Catalunya, Passeig de Gràcia, Avinguda Diagonal und Seitenstraßen) werden die Geschäfte erlesener und teurer. Bodenständiger geht es in der Altstadt zu, auch was Konditorwaren und Delikatessen betrifft. Die Kaufhauskette El Corte Inglés ist gleich mehrfach vertreten (u.a. an der Plaça de Catalunya und an der Avinguda del Portal de l'Àngel). Eine gute Auswahl an junger Mode für sie und ihn findet sich in der Altstadt im Bereich um den Carrer de la Portaferrissa.

Mercado Central

Klassiker ist die Markthalle Mercado Central (Mo-Sa 7-14 Uhr). Die Auswahl an Obst, Gemüse, Käse und Würsten ist überbordend.

Einkaufen

Zentralspanien

Salamancaviertel und El Rastro

Beliebte Shoppinggegend mit zahlreichen Boutiquen und Juwelieren ist das gutbürgerliche Salamancaviertel, vor allem im Bereich um die Calle Serrano. Ungebrochen beliebt: der Floh- und Allerleimarkt El Rastro sonntags vormittags in der Ribera de Curtidores und umliegenden Straßen.

Keramik und Delikatessen

Keramikgeschäfte finden Sie um die Calle La Rúa, Käse und Wurst gibt es auf dem Markt (Plaza del Mercado).

Shopping in Toledo

Über die gesamte Altstadt verteilen sich viele Kunsthandwerksläden. Zu den beliebten Einkaufs- und Bummelzonen zählen die Calle del Comercio, die Calle de Santo Tomé, die Calle del Cardenal Cisneros und die Calle de la Ciudad.

Essen und Trinken

Essen und Trinken

Atlantikküste

A Cancela

Beliebte Adresse für den kleinen Hunger zwischendurch, Tapas und große Portionen (raciones). Tgl. | Barrera 16 | Tel. 981229471 | €

Pardo

Erlesene regionale Küche, die Feinschmecker als eine der besten in ganz Galicien rühmen. Mo-Abend und So geschl. | Novoa Santos 15 bajo | Tel. 981287178 | €€€

Tapas

Gute Kneipentreffs und Ausgehzonen um die Calle de la Estrella und die Calle de la Franja, außerdem Calle de la Galera, Calle de los Olmos und Calle Barrera.

Goizeko Kabi

In dem Feinschmeckertempel hinter unscheinbarem Eingang herrschen elegante Wohnzimmeratmosphäre und ein freundlicher Service. So geschl. | Particular de Estraunza 4 | Tel. 944421129 | €€€

La Taberna de los Mundos

Gute Adresse für preisgünstige Mittagsmenüs. Tgl. | Simón Bolívar 17 | Tel. 944413523 | €

Tapas

Eine gute Auswahl an Tapakneipen finden Sie rund um die Plaza Nueva und im Bereich Siete Calles, besonders nette Dekorationen im Café Iruña an den Jardines de Albia.

Arzak

Der preisgekrönte Gourmettempel von Juan Mari Arzak - Spitzenkost zu Spitzenpreisen. So/Mo geschl. | Avenida Alcalde Jose Elosegui 273 (Alto de Miracruz) | Tel. 943278465 | www.arzak.es | €€€

Barbarín

Altstadtlokal nahe Fischerhafen, Menüs in mehreren Preisstufen, Meeresfrüchteplatte, diverse Fische wie Steinbutt (rodaballo) und Seehecht (merluza). Tgl. | Puerto 21 | Tel. 943421886 | €€

Tapas

Im Gassenbereich um die Plaza de la Constitución fahren Unmengen an Tapabars (€) ihre Häppchen auf. Beliebt ist die Calle 31 de Agosto mit Traditionskneipen wie La Cuchara de San Telmo und La Cepa.

Casa Fermín

Asturische Traditionsküche mit innovativem Touch, dazu eine gute Weinauswahl. So geschl. | San Francisco 8 | Tel. 985216452 | €€€

Casa Ramón

Ein erschwinglicher Klassiker in der Altstadt. Rustikaler Stil, gut und günstig ist das Tagesmenü. Mo geschl. | Plaza Daoiz y Velarde 1 | Tel. 985201415 | €-€€

RQR

Mitten in der Altstadt, junges Publikum. Tagesmenüs und belegte Brote. In der warmen Jahreszeit stehen Stühle und Tische draußen, ein idealer Platz, um das Leben an sich vorbeiziehen zu lassen. Tgl. | Cimadevilla 16 | Tel. 985203694 | €

Bodega La Montaña

Äußerst günstige Mittagsmenüs, zentral gelegen. Tgl. | San Fernando 28 | Tel. 942231039 | €

El Puntal

Integriert ins Hotel Real - gediegenes Ambiente, mehrere Menüs, gute Weinkarte und dazu traumhafte Ausblicke. Tgl. | Paseo Pérez Galdós 28 | Tel. 942272550 | €€€

Essen und Trinken

Am Jakobsweg

La Amarilla

Klein und urig, gute Tapas in der Bar, Restaurant eine Treppe höher. Empfehlenswerte Mittagsmenüs. Tgl. | San Lorenzo 26 | Tel. 947205936 | €

Mesón de los Infantes

Am Ende einer schmalen Gasse, die am Arco de Santa María abgeht. Typisch kastilische Spezialitäten. Tgl. | Corral de los Infantes | Tel. 947205982 | €-€€

Catedral

Nahe der Kathedrale, doch kein Touristenschuppen: Hier kommen Einheimische gern zum Tagesmenü hin. Sehr einfach, Zugang etwas versteckt. Tgl. | Mariano Domínguez Berrueta 17 | Tel. 987215918 | €

Nuevo Rácimo de Oro

Mittendrin im sogenannten „Feuchten Viertel“ (Barrio Húmedo), Restaurant und Tapabar. Viele Einheimische. Di-Abend und Mi geschl. | Plaza San Martín 8 | Tel. 987214767 | €-€€

Don Lluis

Gute Tapaauswahl in der Bar, Tagesmenü ein Stock höher im Restaurant. In unmittelbarer Nähe der Plaza del Castillo, auch von Einheimischen stark frequentiert. Tgl. | San Nicolás 1 | Tel. 948221731 | €-€€

Montón

Schmackhafte Hausmannskost, werktags bekommen Sie hier sehr gute Mittagsmenüs zu äußerst günstigem Preis. Mo geschl. | Jarauta 29 | Tel. 948222141 | €

Tapas

Populäre Kneipengassen sind die Calle San Nicolás und die Calle San Gregorio, gute Tapas im Café Roch (Comedias) und im Río (San Nicolás).

Ó-42

Insbesondere bei den Meeresfrüchten ein Hit. Von den Einheimischen stark frequentiert und auch gut für ein paar Tapas. Tgl. | Rúa do Franco 42 | Tel. 981581009 | €-€€

Toñi Vicente

Galicische Schätze aus Meer und Garten, in edelste Kochkunst verpackt. So geschl. | Avenida Rosalía de Castro 24 | Tel. 981594100 | www.tonivicente.com | €€€

Essen und Trinken

Pyrenäen und Ebrotal

Goyesco

Ein zuverlässiger Klassiker in der Restaurantszene der Stadt. So geschl. | Manuel Lasala 44 | Tel. 976356870 | €€€

El Patio de Don Julián

Günstige Mittagsmenüs in angenehmem Ambiente. Mo/Di geschl. | Don Teobaldo 8-10 | Tel. 976201738 | €

Essen und Trinken

Östliche Mittelmeerküste

Biomenú

Beliebtes vegetarisches Restaurant mit großer Auswahl, die man sich selbst zusammenstellt. Das Salatbuffet ist der Renner. So geschl. | Navas 17 | Tel. 965213144 | €

Dársena

Hier stimmen Meerblick und Küche, die Reisgerichte sind famos. Tgl. | Marina Deportiva | Muelle de Levante 6 | Tel. 965207589 | €€€

Culleretes

Seit 1786 ein Klassiker unter Barcelonas Speisetempeln, typische regionale Kost. So-Abend und Mo geschl. | Quintana 5 | Tel. 933176485 | www.culleretes.com | €€-€€€

Moo

Das Spitzenrestaurant im Designhotel Omm überzeugt mit seiner innovativen Küche. Auch die Weinkarte ist exzellent bestückt. So geschl. | Rosselló 265 | Tel. 934454000 | €€€

Tapa Tapa

Hier bekommen Sie Häppchen bis zum Abwinken. Tgl. | Passeig de Gràcia 44 | Tel. 934883369 | €

Albereda

Katalanische Küche, gehobenes Niveau. Mo-Abend und So geschl. | Albereda 9 | Tel. 972226002 | €€€

Tapas

Kneipen und Cafés im Bereich der Rambla de la Llibertat.

Taberna Doña Lola

Traditionsrestaurant, das auch die Einheimischen gerne aufsuchen. So geschl. | Plaza Cristo del Rescate | Tel. 968220096 | €€

Tapas

Auf Häppchensuche bieten sich die Gegenden um die Plaza de las Flores, die Plaza San Juan und die Kathedrale an.

La Puda

Im Fischerviertel El Serrallo werden Fisch und anderes Meeresgetier serviert. Sehr zu empfehlen ist Mo-Fr das mittägliche Tagesmenü. So-Abend geschl. | Muelle Pescadors 25 | Tel. 977211511 | €€

Tapas

Cafés und Kneipen an der Rambla Nova.

Bamboo de Colón

Tagesmenüs und Reisgerichte im Unterbereich des Mercat Colón in modernem, schlichtem Dekor. Stark frequentiert von den Einheimischen. Sa-Mittag und So geschl. | Carrer Jorge Juan | Tel. 963530900 | €€

Tapas

Kneipen- und Häppchenkultur in der Altstadt, speziell im Bereich der Straßen Caballeros, Moro und Bolsería.

Essen und Trinken

Zentralspanien

Hostería Bracamonte

Kastilische Spezialitäten in rustikalem Umfeld. Tgl. | Bracamonte 6 | Tel. 920251280 | €€€

Tapas

Ávila rühmt sich einer breiten Palette an Tapas, Ende Juni bestreiten die Kneipen einen eigenen Tapawettbewerb. Gute Häppchenzonen liegen in der Altstadt im Bereich der Plaza José Tomé und der Plaza Pedro Dávila.

Azcona

Reis- und Fleischgerichte, insbesondere zur Jagdzeit. Mi-Abend und So-Abend geschl. | Avenida Adolfo Díaz Ambrona 36 | Tel. 924272407 | €€€

Los Monteros

Spezialisiert auf die regionale Küche, einfach, doch schmackhaft. Eine feste Institution in Badajoz. Gut auch das Tagesmenü. Tgl. | Plaza de Santo Domingo 8 | Tel. 924221515 | €

Tapas

Zu den beliebten Tapakneipen zählen Almadraba (Jacinta García Hernández 10 | Tel. 924225198 | €), Cervecería 100 Montaditos (Avenida Villanueva 5 | Tel. 924225359 | €) und Tapería El Camino (Dos de Mayo 19 | Tel. 924260262 | €).

Los Arrieros

Behagliche Speiseatmosphäre im alten Haus des Malers Gerardo Rueda (1926-1996), mehrere Essräume. Mo-Fr ist mittags das preisgünstige Tagesmenü zu empfehlen. Mo-Abend und So geschl. | San Nicolás 9 | Tel. 915481427 | €-€€

Café de la Ópera

Mo-Fr sind die Mittagsmenüs beliebt (€), Sa/So etwas teurer (€€). Der wahre Hit jedoch sind die „gesungenen Dinner“ ab 22 Uhr (Reservierung unerlässlich!). Während man tafelt, bekommt man live Opern- und Zarzuelastücke zu hören. Dann isst man recht teuer à la carte (€€€). Arrieta 6 | Tel. 915426382 | www.elcafedelaopera.com

Tapas

Tapafans finden im weiten Einzugsbereich um die Plaza de Santa Ana eine schier unendliche Zahl entsprechender Lokale - und natürlich in der 1860 gegründeten Casa Labra (Tetuán 12 | €).

Bardo

Viele Fisch- und Fleischgerichte, Salate und Omeletts, Mittagsmenü. Tgl. | Compañía 8 | Tel. 923219089 | €-€€

El Mesón

Typisch kastilische Küche im Herzen der Stadt. So-Abend und Mi geschl. | Plaza del Poeta Iglesias 10 | Tel. 923217222 | €€€

Mesón de Cándido

Uriger gehts kaum als in diesem Restaurantklassiker im Schatten des Aquädukts. Die Speiseräume verwinkeln sich über mehrere Ebenen, in Bildergalerien sind illustre Gäste festgehalten, Tradition seit 1884. Kulinarischer Hit ist das Spanferkel. Reservierung empfohlen. Tgl. | Plaza del Azoguejo 5 | Tel. 921425911 | www.mesondecandido.es | €€€

El Portón

Für Gäste mit ausgeprägter Lust auf Fleisch; auch mexikanische Gerichte und Salate. Die Auswahl reicht von Schweinerippchen (costillas de cerdo) bis zum Megakotelett vom Rind (chuletón). Di geschl. | Romero 10 | Tel. 921444506 | €-€€

Adolfo

Erlesene, mit viel Sorgfalt zubereitete Gerichte. So-Abend und Mo geschl. | Granada 6 | Tel. 925227321 | €€€

Mesón La Posta

Die gute Küche lässt sich beim Tagesmenü kosten. Zu den Spezialitäten zählt geschmorter Stierschwanz (rabo de toro). Tgl. | Plaza Horno de la Magdalena 3 | Tel. 925211002 | €€

La Goya

Eine der städtischen Traditionsadressen. So-Abend und Mo geschl. | Puente Colgante 79 | Tel. 983355724 | €€€

Tapas

Die klassische Häppchenzone liegt nahe der Plaza Mayor und ist als Zona Correos oder auch als Zona Coca (abgeleitet vom Namen eines alten Kinos) bekannt.

Essen und Trinken

Südspanien

Bodegas Campos

Altstadtkneipe und -restaurant, bei Einheimischen extrem beliebt. Tgl. | Los Lineros 32 | Tel. 957497500 | €-€€

Bodegas Castañeda

Typisch granadinische Großkneipe mit von der Decke baumelnden Schinken und ständigem Kommen und Gehen. Tapas und reiche Weinauswahl bis zum Abwinken. Tgl. | Almireceros 1-3 | Tel. 958215464 | €

Mirador de Morayma

Traumhafte Lage im Oberbereich des Albaicín, von der Terrasse Freiblick auf die Alhambra. Regionale Küche, Reservierung empfohlen. So-Abend geschl. | Pianista García Carrillo 2 | Tel. 958228290 | €€€

Ruta del Veleta

Etwas außerhalb gelegen, doch jeden Umweg wert: Dieses Feinschmeckerrestaurant tischt diverse Menüs auf, schon die rustikale Dekoration ist äußerst geschmackvoll. Tgl. | Carretera de Sierra Nevada 136 | Cenes de la Vega | Tel. 958486134 | €€€

Casa Pedro

An der Promenade ein unverwüstlicher Klassiker mit typischer regionaler Kost. Mo geschl. | Paseo Marítimo El Palo | Quitapenas 121 | Tel. 952290013 | €€€

Tapas

Gute Häppchenzonen um die Plaza de la Merced und die Plaza de la Constitución herum im Herzen der Altstadt.

Doña Lina

Mitten im romantischen Barrio de Santa Cruz gelegen und mit kacheldekoriertem Interieur; gleichermaßen für Fisch- und Fleischfans geeignet. Tgl. | Gloria 7 | Tel. 954210956 | €€

Egaña Oriza

Eine der ersten Speiseadressen Sevillas, Reservierung dringend anzuraten. Im lichten Hauptsalon lässt man sich vor allem Fischgerichte munden. So-Abend geschl. | San Fernando 41 | Tel. 954227211 | €€€

Sehenswertes

Sehenswertes

Atlantikküste

Aquarium Finisterrae

Zu den rund 100 verschiedenen Fischarten gehören typische Meeresbewohner der Küsten Galiciens wie Seeaal und Seehecht. Didaktische Schwerpunkte liegen auf Umweltgedanken und Ökosystemen. Juli/Aug. tgl. 10-21, Sept.-Juni Mo-Fr 10-19, Sa/So 10-20 Uhr | Paseo Marítimo

Domus - Casa del Hombre

Interessante interaktive Ausstellung zur Entwicklungsgeschichte des Menschen, ein Museumsrenner in Nordspanien. Juli/Aug. tgl. 11-21, Sept. bis Juni 10-19 Uhr | Santa Teresa 1

Museo Arqueológico e Histórico

Archäologisch-historisches Museum in der prächtigen Festung San Antón, die sich zwischen Sport- und Haupthafen schiebt. Di-Sa 10-19 (Juli/Aug. bis 21), So 10-14.30 (Juli/Aug. bis 15) Uhr

Parque de Santa Margarita

Stadtpark westlich der City mit dem Planetarium und dem Haus der Wissenschaften Casa de las Ciencias (Juli/Aug. tgl. 11-21, Sept.-Juni tgl. 10-19 Uhr | www.casaciencias.org | hier Infos zu günstigen Kombitickets, die auch für Domus und das Aquarium gelten).

Torre de Hércules

Einsam und klobig steht er seit dem 2. Jh. hoch über dem Meer und schraubt sich 60 m in die Höhe. Seit der Römerepoche ist allerdings nicht alles unangetastet geblieben, Ende des 18. Jhs. wurde der alte Leuchtturm umfangreich renoviert. Lohnender Ausblick auch vom umliegenden Plateau; hinauf geht es 242 Stufen. Abendbesuche | Fr/Sa bis 24 Uhr | Okt.-März tgl. 10-18, April-Juni und Sept. 10-19, Juli/Aug. 10-21 Uhr, im Juli/Aug | Carretera de la Torre

Museo de Bellas Artes

Museum der schönen Künste mit alten Meistern wie El Greco, neuere Werke von Paul Gauguin und Francis Bacon, baskische Kunst von Ignacio Zuloaga. Außerdem Wechselausstellungen. Mittwochs ist der Eintritt frei. Di-Sa 10-20, So 10-14 Uhr | Plaza del Museo 2 | www.museobilbao.com

Museo Guggenheim

Spektakuläre Architektur! Wie ein gigantisches Schiff erhebt sich Frank O. Gehrys 1993-1997 erbautes Werk an den Ufern des Nervión, verströmt mit seiner Hülle aus Titan silbrigen Glanz und schachtelt sich in phantasievollen Formen auf. Die hauchdünnen Titanplatten wirken wie Fischschuppen, weitere markante Elemente sind Kalkstein und Glas. Im Inneren gibt das 50 m hohe, verglaste Atrium den Weg vor, von hier aus fließen die Zugänge zu 19 Galerien ab, die längste misst 130 x 30 m und ist frei von tragenden Elementen. Es gibt keine ständige, sondern stetig wechselnde Ausstellungen von unterschiedlicher Qualität - die wahre Kunst ist das Museum selbst. Zu den wenigen dauerhaft präsenten Werken zählen eine Displayinstallation Jenny Holzers und Richard Serras „Snake“ aus gewalztem Stahl sowie, auf der Esplanade vor dem Hauptzugang, Jeff Koons' Blumenhundskulptur „Puppy“. Juli/Aug. tgl. 10-20, Sept. bis Juni Di-So 10-20 Uhr | Abandoibarra 2 | www.guggenheim-bilbao.es

Museo Marítimo Ría de Bilbao

Hafen, Fluss und Handelsaktivitäten - auf einem eigens hergerichteten alten Werftgelände an der Euskalduna-Brücke greift das Museum die großen Themen Bilbaos auf. Di-So 10 bis 20 Uhr | Muelle Ramón de la Sota 1 | www.museomaritimobilbao.org

Museo Vasco

Baskische Volkskunde und Archäologie. Di-Sa 11-17, So 11-14 Uhr | Plaza Unamuno 4

Puente Colgante

Die älteste Hängebrücke der Welt spannt sich zwischen den Vororten Las Arenas und Portugalete über den Nervión, 1888 auf dem neuesten Stand der Moderne eröffnet. Mittlerweile zählt das Bauwerk zum Unesco-Welterbe. An den Ufern tragen Panoramaaufzüge Mutige hinauf - eine gute Gelegenheit, den Fluss über den Fußweg in 50 m Höhe zu überschreiten. Tief unter den Balken glitzert das Wasser, der Blick schweift durch Schutzgitter bis zum Haupthafen Bilbaos. Die „Schwebefähre“ für Fahrzeuge ist rund um die Uhr in Betrieb, der Fußweg (pasarela) tgl. 10 Uhr-Sonnenuntergang. www.puente-colgante.com

Siete Calles

Die gemütliche Fußgängerzone der „Sieben Straßen“ markiert das Herz der Altstadt. Namen wie Tendería und Carnicería weisen auf die einst ansässigen Krämer und Fleischer hin. Das heutige Miteinander umfasst kleine Geschäfte, Bars und die Catedral de Santiago (16.-19. Jh.). Am Rand der Altstadt breitet sich das riesige Geviert der von Laubengängen umzogenen Plaza Nueva aus - ideal für eine Pause im Café.

Aquarium

Highlight im Aquarium ist ein langer Tunnel durch das 2,5 Mio. l fassende oceanário. Hier tummeln sich Haie, Rochen und Karettschildkröten. Mo bis Fr 10-19, Sa/So 10-20, Juli/Aug. tgl. 10-21 Uhr | Plaza Carlos Blasco de Imaz | www.aquariumss.com

Isla de Santa Clara

Insel in der Muschelbucht, im Sommer Bootszubringer ab dem Hafen (10-20.30 Uhr, abhängig von Wetter und Zulauf).

Kutxa Espacio - Museo de la Ciencia

Spielend lernen ist die Devise im interaktiven Wissenschaftsmuseum. Gesonderter Eintritt ins Planetarium. Di-Fr 10-19, Sa/So 11-19, im Sommer jeweils bis 20 Uhr | Mikeletegi Pasealekua | www.miramon.org

Monte Igeldo

Den Aussichtsberg im Westen erreichen Sie über die Straße oder mit der Zahnradbahn. Die Traumblicke schweifen über die Stadt und die Bahía de la Concha. Von der Zeit angenagt ist der Vergnügungspark auf dem Gipfel. Zu Füßen des Igeldo liegen Eduardo Chillidas „Windkamm“-Skulpturen (Peine del Viento).

Monte Urgull

Rund 120 m hoher Hausberg über der Altstadt, über den sich Wege hinauf zur modernen Christusstatue, zum Engländerfriedhof und den Festungsresten des im 12. Jh. begonnenen Castillo de Santa Cruz de la Mota winden. Von der Altstadtseite her stößt die barocke Iglesia de Santa María unmittelbar an den Berg.

Museo de San Telmo

Untergebracht in einem einstigen Dominikanerkloster, zeigt das Museum Sammlungen zu Volkskunde und Malerei (u.a. Werke von El Greco). Di-Sa 10.30-13.30 und 16 bis 19.30, So 10.30-14 Uhr | Plaza de Zuloaga 1

Playa de la Zurriola

Östlicher Stadtstrand, beliebt unter Surfern und Flanierern. An die Promenade schiebt sich ein erschlagend moderner Anstrich in Gestalt von Rafael Moneos Kongress- und Messepalast „Kursaal“.

Catedral de San Salvador

Oviedos gotische Kathedrale wird überragt von einem einsamen Turm. Sehenswert sind vor allem der Kreuzgang und die präromanische Cámara Santa (Winter Mo-Sa 10-13 und 16-18, Sommer tgl. 10-19 Uhr) mit dem Kathedralschatz, darunter das Engelskreuz (Cruz de los Ángeles) und das Siegeskreuz (Cruz de la Victoria). Plaza de Alfonso II el Casto

Monte Naranco

Majestätisch erhebt sich der grüne 600-m-Riese über der Stadt, den eine Christusstatue krönt. Direkt an der Auffahrtsstraße zum Hausberg Oviedos liegen zwei eindrucksvolle präromanische Kirchen: Santa María de Naranco und San Miguel de Lillo, beide aus dem 9. Jh. (beide Mo 10-13, Di-Sa 9.30-13 und 15.30-19, im Winter 15-17, So 10-13 Uhr).

Catedral

Gotische Kathedrale mit Kreuzgang, Mausoleum für den Philosophen Marcelino Menéndez Pelayo (1856 bis 1912) sowie der frühgotischen Cripta del Cristo mit unter Glas liegenden Ausgrabungsresten aus Römerzeiten. Di-So 10-13.30 und 16 bis 19.30 Uhr, bei Gottesdiensten nicht zugänglich | Somorrostro

Museo Marítimo

Interessantes Meereskundemuseum, dessen Schwerpunkte auf Fischfang und Geschichte der Seefahrt liegen. Außerdem gibt es Aquarien. Mai bis Sept. tgl. 10-19.30, Okt.-April 10-18 Uhr | San Martín de Bajamar

Museo Municipal de Bellas Artes

Museum der schönen Künste, u.a. mit einem Goya-Porträt von Fernando VII. Sommer Mo-Fr 10.30-13 und 16-19, Sa 10.30-13, sonst Mo bis Fr 10-13 und 17-20, Sa 10.30 bis 13 Uhr | Rubio

Sehenswertes

Am Jakobsweg

Cartuja de Miraflores

Das Kartäuserkloster aus dem 15. Jh. liegt 4 km östlich der Innenstadt. In der Klosterkirche sticht das prächtig dekorierte Alabastergrabmal von König Juan II und seiner Frau Isabella hervor, den Eltern der Katholischen Königin Isabella. Das Kloster wird nach wie vor von nach strengen Regeln lebenden Kartäusermönchen bewohnt, deshalb ist einzig die Kirche zugänglich. Als Andenken kann man Rosenkränze aus handgedrehten, getrockneten Rosenblättern kaufen. Mo bis Sa 10.15-15 und 16-18, So 11-15 und 16-18 Uhr

Catedral de Santa María

Mehr als vier Jahrhunderte baute man an der Kathedrale, die mit ihren Kuppeln, den gotischen Steinspitzen und 84 m hohen Türmen himmelwärts sticht. Das 1221 begonnene Gotteshaus stellt alles in den Schatten, gehört zum Welterbe der Unesco und setzt seine überwältigenden Anblicke im Innern fort. Man tritt an Diego de Siloés Vergoldete Treppe und an den 103-stühligen Chor heran, schaut zur Vierungskuppel und zur kuriosen „Fliegenfängeruhr“ Papamoscas hinauf und bewundert die Meisterschaft feiner Ornamente in der Kapelle des Kronfeldherrn. Der Kreuzgang verschafft Zugang zum Domschatz. Tgl. 9.30-13.15 und 16 bis 19.15 Uhr | Plaza de Santa María

Paseo del Espolón

Die städtische Prachtmeile verläuft parallel zum Flusslauf und ist mit reichlich Grün aufgelockert. Ein Durchgang führt zur arkadenumzogenen Plaza Mayor - ein idealer Orientierungspunkt für Erkundungen des Gassenlabyrinths mit zahlreichen Tapakneipen.

Catedral de Santa María de la Regla

Mitten in der Fußgängerzone erhebt sich die Kathedrale aus dem 13.-15. Jh. Die berühmten filigranen Buntglasfenster nehmen eine Gesamtfläche von über 1800 m² ein und lassen das Gotteshaus zu jeder Tageszeit in einem anderen Licht erstrahlen. Einen Besuch verdient auch der Kreuzgang, von dem aus es hineingeht ins angeschlossene Kathedralmuseum. Kathedrale Mo-Sa 8.30-13.30 und 16-19 (Sommer bis 20), So 8.30 bis 14.30 und 17-20 Uhr

Colegiata de San Isidoro

An der Plaza de San Isidoro liegt diese romanische Basilika, die im 11. Jh. eigens erbaut wurde, um die aus Andalusien überführten Reliquien des hl. Isidor von Sevilla (um 560-636) aufzunehmen. Eine gesonderte Tür führt ins Museum mit dem Panteón de los Reyes, wo Decke und Wände vor einem knappen Jahrtausend faszinierend ausgemalt wurden. Dort dominieren biblische Szenen; eine Besonderheit ist der Bauernkalender mit Motiven aus allen zwölf Monaten. Vom Museum aus geht es hinein in den Kreuzgang, die Schatzkammer und die kleine Bibliothek. Die interessante Kirche hat 24 Stunden am Tag geöffnet. Panteón de los Reyes/Museum Juli/Aug. Mo-Sa 9 bis 20, So 9-14, Sept.-Juni Mo-Sa 10-13.30 und 16-18.30, So 10-13.30 Uhr

Convento de San Marcos

Nahe den Ufern des Río Bernesga erhebt sich etwa 1 km von der Innenstadt das mächtige Bauwerk Convento de San Marcos mit seiner breiten, reich verzierten plateresken Fassade. Dahinter residierten einst die Jakobsritter. Einen Teil des Komplexes nimmt die Kirche ein; interessant sind hier die steinernen Jakobsmuscheln über dem Zugang. Auch ein Fünfsterneparador ist hier untergebracht. Plaza de San Marcos

Plaza de Santo Domingo

Dreh- und Angelpunkt für Stadterkundungen ist dieser belebte Platz, von dem die Fußgängerzone abgeht. Hoch ragt der Backsteinturm der Kirche San Marcelo auf, in der die Gläubigen die Reliquien des Stadtpatrons verehren. In Sichtweite liegen die Casa de Botines, ein Ende des 19. Jhs. von Antoni Gaudí entworfenes Jugendstilwerk, und der pompöse Palacio de los Guzmanes aus dem 16. Jh.

Catedral de Santa María

Auf dem höchsten Punkt der Altstadt erhebt sich die Kathedrale mit ihren Zwillingstürmen. Hinter der neoklassizistischen Hauptfassade verbirgt sich ein gotisches Inneres, im Mittelschiff das Alabastermausoleum des navarresischen Königs Carlos III und seiner Gemahlin Leonor. In den herrlichen gotischen Kreuzgang gelangt man durch den gebührenpflichtigen Eingang in der Calle de la Dormitalería beim Diözesanmuseum. Winter Mo-Fr 10-13.30 und 16-19, Sa 10 bis 13.30, Sommer Mo-Fr 10-19, Sa 10-14.30 Uhr

Ciudadela

Die frei zugängliche Zitadelle stößt westlich der City an die ausgedehnten Grünanlagen der Vuelta del Castillo. Die Mauern stammen aus dem 16./17. Jh., Gebäude wie das einstige Pulverlager dienen heute als Rahmen für Kunstausstellungen. Eingänge an der Avenida del Ejército und der Vuelta del Castillo

Museo de Navarra

Fünf Ausstellungsebenen mit römischen Mosaiken bis hin zu moderner Kunst, Prunkstück ist das Goya-Porträt des Herzogs von San Adrián. Samstagnachmittags und sonntags ist der Eintritt frei. Di-Sa 10-14 und 17 bis 19, So 11-14 Uhr | Cuesta de Santo Domingo

Catedral

Geräusch- und Geruchspegel schlagen weit aus. Verschwitzte Wanderer und lautstark geführte Gruppen bahnen sich den Weg zum barocken Hauptaltar und zur Jakobus-Krypta. All dies gehört zur Atmosphäre in der Pilgerkathedrale (11.-18. Jh.), die ihre Besucher hinter dem Haupteingang mit dem berühmten Pórtico de la Gloria aufnimmt. Am Mittelpfeiler blickt man zur Jakobusskulptur auf. An hohen Festtagen wird der riesige Weihrauchwerfer (botafumeiro) in Schwung gebracht.

Centro Galego de Arte Contemporánea

Im Zentrum für zeitgenössische Kunst sind wechselnde Ausstellungen zu sehen. Di-So 11-20 Uhr | Rúa de Valle Inclán

Colexiata de Sar

Die romanische Stiftskirche mit kurios geneigten Säulen liegt im Süden der Stadt; kleiner Kreuzgang und Museum. Mo-Sa 10-13 und 16-19 Uhr | Sar

Museo das Peregrinacións

Pilgermuseum mit vielen Skulpturen und Infos zur Santiago-Wallfahrt. Di-Fr 10-20, Sa 10.30-13.30 und 17-20, So 10.30-13.30 Uhr | Rúa de San Miguel 4

Museo do Pobo Galego

Weitläufiges Volkskundemuseum, das Fischfang und alte Handwerke ebenso abdeckt wie Trachten und Musik. Den Rahmen bildet ein ehemaliges Dominikanerkloster. Di-Sa 10-14 und 16-20, So 11-14 Uhr | Rúa de Valle Inclán

Parque da Alameda

Santiagos Stadtpark ist von breiten Flanierpromenaden durchsetzt. Hier bietet sich der schönste Ausblick auf die Hauptfassade der Kathedrale.

Sehenswertes

Pyrenäen und Ebrotal

Basílica de Nuestra Señora del Pilar

Die pompöse Glaubensburg ist das Wahrzeichen der Stadt. Die heutige Gestalt der Basilika geht auf das 17. bis 20. Jh. zurück. Im dreischiffigen Inneren mischen sich barocke und klassizistische Einflüsse. Lohnende Panoramablicke über die Stadt vom Turm. Sommer tgl. 5.45-21.30, sonst Mo-Sa 5.45-20.30, So bis 21.30 Uhr | Plaza del Pilar

Catedral de San Salvador/La Seo

Stilmixtur vom 12. bis 18. Jh., einst auf den Resten einer Moschee errichtet. Sommer Di-So 10-19, sonst Di bis Fr 10-14 und 16-18, Sa 10-13 und 16-18, So 10-12 und 16-18 Uhr | Plaza de la Seo

La Lonja

Die einstige Börse, ein prächtiges Renaissancepalais aus dem 16. Jh., dient heute als Ausstellungszentrum. Di-Sa 10-14 und 17-21, So 10-14 Uhr | Plaza del Pilar

Museo del Foro de Caesaraugusta

Hier geht es auf unterirdische Spurensuche in Zaragozas römischer Vergangenheit; mit guter audiovisueller Schau. Di-Sa 10-14 und 17-20, So 10-14 Uhr | Plaza de la Seo 2

Sehenswertes

Östliche Mittelmeerküste

Castillo de Santa Bárbara

Imposant thront die Burg auf dem schroffen Monte Benacantil über der Stadt - die Ausblicke sind grandios. Die Ursprünge reichen in maurische Zeiten Ende des 9. Jhs. Das Kastell ist bequem mit dem Aufzug erreichbar. Tgl. 10-20, Winter 9-19 Uhr

Museo Arqueológico Provincial

Spaziergänge durch die Vergangenheit mit Schwerpunkten zwischen Prähistorie und Mittelalter. Di bis Sa 10-19, So 10-14 Uhr | Plaza del Dr. Gómez Ulla | www.marqalicante.com

Barri Gòtic

Im Gotischen Viertel schlägt Barcelonas wahres Altstadtherz, pocht das Leben zwischen Rambla und Kathedrale. Im Kreuzgang des wuchtigen Gotteshauses erinnern 13 weiße Gänse an jenes Alter, in dem die junge Stadtpatronin Eulalia ihr Martyrium erlitt. Die Pla de la Seu, die Plaça del Pi und die Plaça de Sant Jaume zählen zu Barcelonas Vorzeigeplätzen, Letztere mit dem Rathaus. Die architektonische Pracht setzt sich mit dem Königspalast und dem Historischen Stadtmuseum fort.

Eixample

Eixample heißt der Neustadtgürtel nordwestlich der Plaça de Catalunya, der im 19. Jh. am Reißbrett entworfen wurde. Der Passeig de Gràcia, eine 60 m breite Promenade mit vielen Restaurants und eleganten Geschäften, versammelt die besten architektonischen Zeugnisse des modernisme, der katalanischen Variante des Jugendstils.

Fundació Tàpies

Werkschau des katalanischen Malers und Grafikers Antoni Tàpies. Wechselnde Exponate des Meisters. Di-So 10-20 Uhr | Aragó 255 | www.fundaciotapies.org

Gaudís Barcelona

In Barcelona hat Jugendstilgenie Antoni Gaudí (1852-1926) seine weltweit bekanntesten Werke hinterlassen. Nach englischem Vorbild einer Gartenstadt schuf er den traumhaften Parc Güell (tgl. 10-18, Sommer 10-21 Uhr; dort auch Casa-Museu Gaudí, sein vorübergehendes Wohnhaus); die Casa Milà (tgl. 10-20 Uhr | Passeig de Gràcia 92); die Casa Batlló (tgl. 9-20 Uhr | Passeig de Gràcia 43 | www.casabatllo.es); den kuriosen Stadtpalast für seinen Förderer Eusebi Güell, Palau Güell (Di-Sa 10 bis 14.30 Uhr | Nou de la Rambla 3-5), und die grandiose Sühnekirche Sagrada Família (März-Sept. tgl. 9-20, Okt.-Feb. 9-18 Uhr | Carrer de Mallorca | www.sagradafamilia.org), an der immer noch weitergebaut wird; in der Krypta liegt Gaudí begraben. Gute Internetinfos zu Gaudí und seinen Werken unter www.gaudiallgaudi.com.

Museu Marítim

Allein der Rahmen des Schifffahrtsmuseums - die alten königlichen Werfthallen - ist ein Erlebnis. Tgl. 10-20 Uhr | Avinguda de Drassanes | www.museumaritimbarcelona.org

Museu Picasso

Hervorragend aufbereitete Werkschau von Meister Picasso, die sich über mehrere miteinander verbundene Paläste erstreckt. Für Kunstliebhaber ein Muss! Di-So 10-20 Uhr | Montcada 15-19 | www.museupicasso.bcn.es

Parc de la Ciutadella

Weitläufige grüne Lunge und 1888 Schauplatz der Weltausstellung, an die der Arc de Trionf erinnert. Das Areal ist beliebt unter Spaziergängern und Joggern. Einen Teil des Parks nimmt der täglich geöffnete Zoo (www.zoobarcelona.com) ein. Ebenfalls hier zu finden ist das katalanische Parlament.

Parc de Montjuïc

Über den 213 m hohen Berg verteilen sich gleich mehrere Sehenswürdigkeiten. Traumhafte Ausblicke gibt das historische Kastell frei. Das Olympiastadion erinnert an die Sommerspiele 1992, das künstliche „Spanische Dorf“ Poble Espanyol (Mo 9 bis 20, Di-Do 9-2, Fr 9-4, Sa 9-5, So 9-24 Uhr | www.poble-espanyol.com) an die Weltausstellung 1929: Man geht durch ein künstliches Spanien in Kleinformat, das angefüllt ist mit Kneipen und Restaurants; gelegentlich Musik und Shows. Einen Höhepunkt beschert das im vieltürmigen Palau Nacional untergebrachte Museu Nacional d'Art de Catalunya (Di-Sa 10-19, So 10-14.30 Uhr | www.mnac.es), das die Kunstgeschichte vom 10. bis 20. Jh. aufrollt. Ganz im Zeichen des Malers und Bildhauers Joan Miró (1893-1983) steht das vorzüglich aufgemachte Museum Fundació Joan Miró (Di/Mi und Fr/Sa 10-19, Sommer bis 20, Do 10-21.30, So 10-14.30 Uhr | www.bcn.fjmiro.cat).

Port Vell

Der Alte Hafen beginnt hinter dem Kolumbus-Denkmal und lockt nicht nur mit dem Blick auf die Jachten. Magnetisch zieht der stilvolle Geschäfts- und Ausgehkomplex Maremagnum Besucher an, das Aquarium (Mo-Fr 9.30-21, Sa/So 9.30-21.30, im Sommer abends bis 23 Uhr | www.aquariumbcn.com) ist eines der besten in ganz Spanien. An Bord der golondrinas-Boote stechen Sie zu interessanten Hafenrundfahrten in See. An Land lohnt sich von hier aus ein Abstecher ins Viertel Barceloneta.

Rambla

Flanierpromenade Nummer eins, bei Tag und Nacht ein Erlebnis. Die Rambla verläuft von der Plaça de Catalunya 1200 m hinab Richtung Kolumbus-Denkmal und Hafen, vorbei an Cafés, Hotels, dem Mercat de la Boqueria (legendäre, stimmungsvolle Markthalle) und dem Opernhaus Gran Teatre del Liceu. Für buntes Leben sorgen Straßenkünstler, Musiker, Karikaturisten, Blumenhändler. Vorsicht vor Taschendieben!

Banys Àrabs

Araber haben sich in diesen „arabischen Bädern“ nie geaalt. Es handelt sich um einen gleichwohl sehr interessanten Nachbau aus dem 12. Jh. Mo-Sa 10-19, im Sommer bis 20, So 10-14 Uhr | Ferrán el Catòlic

El Call

Dieser Name umreißt Kataloniens wichtigstes mittelalterliches Judenviertel, gelegen im Bereich um die Gasse Carrer de la Força. Gironas Judenviertel entwickelte sich ab dem 9. Jh., bis zu 1000 Menschen lebten hier; bei den großen antisemitischen Unruhen 1391 wurden viele Bewohner getötet oder vertrieben. Mitten im Viertel hält das im Centre Bonastruc ça Porta untergebrachte Jüdische Geschichtsmuseum (Museu d'Història dels Jueus | Mo-Sa 10-18, Sommer 10-20, So 10-15 Uhr | Sant Llorenc) die Erinnerung wach.

Catedral

Eine breite Freitreppe führt hinauf zur Kathedrale, die vom 11. bis 18. Jh. in verschiedenen Stilen erbaut wurde. Im Innern Zugang zum Kathedralmuseum mit Domschatz und Kreuzgang. Mo-Sa 10-19, im Sommer bis 20, So 10-14 Uhr | Plaça Catedral 12 | www.catedraldegirona.org

Museu Arqueològic

Archäologisches Museum, teilweise untergebracht im vormaligen Benediktinerkloster Sant Pere de Galligants (11./12. Jh.). Sommer Di-Sa 10.30-13.30 und 16-19, So 10-14, sonst Di-Sa 10-14 und 16-18, So 10-14 Uhr | Plaça de Santa Llúcia | www.mac.es

Museu d'Art

Interessantes Kunstmuseum neben der Kathedrale. Exponate aus dem Mittelalter (Romanik, Gotik) und auch aus dem 19./20. Jh. (modernisme). Di-Sa 10-18 (März-Sept. bis 19), So 10-14 Uhr | Pujada de la Catedral 12 | www.museuart.com

Museu del Cinema

Kinomuseum, das auf die Sammelleidenschaft des katalanischen Cineasten Tomàs Mallol zurückgeht. Auch Wechselausstellungen. Mai bis Sept. Di-So 10-20, Okt.-April Di-Fr 10-18, Sa 10-20, So 11-15 Uhr | Carrer Séquia 1 | www.museudelcinema.org

Passeig de la Muralla

Spaziergang über die Stadtmauerpromenade, wo Sie sich hoch über das historische Viertel erheben und von Türmen und Mauergängen schöne Aussichten genießen. Einstiegspunkte nahe Kathedrale und Plaça de Catalunya.

Museo Hidráulico de los Molinos de Río Segura

Aufschlussreiches Museum zu Mühlen und Bewässerungstechniken. Sommer Mo-Fr, sonst Mo-Sa 10-14 und 17-20 Uhr | Molinos 1 | www.molinosdelrio.org

Museo Salzillo

Werke des einheimischen Bildhauers Francisco Salzillo (1707-1783). Di bis Sa 9.30-14 und 17-20, So 11-14 Uhr | Plaza San Agustín 1 | www.museosalzillo.es

Amfiteatre

Das sehr gut erhaltene Amphitheater liegt zwischen der Via Augusta und dem Strand Miracle. Sommer Di-Sa 9-21, So 9-15, sonst Di-Sa 9-17, So 10-15 Uhr

Museu Nacional Arqueològic

Interessantes archäologisches Museum, das ganz im Zeichen der Römer steht. Sommer Di-Sa 10-20.30, So 10-14 Uhr, Winter Di-Sa 9.30 bis 13.30 und 15.30-19, So 10-14 Uhr | Plaça del Rei 5

Passeig Arqueològic

Die Reste der römischen Stadtmauern (muralles) laden zur „Archäologischen Promenade“ um einen Teil der Altstadt ein, lohnende Aussichten inklusive. Sommer Di-Sa 9-21, So 9-15, sonst Di-Sa 9-17, So 10-15 Uhr | Avinguda Catalunya

Pretori i Circ Romans

Im Circ Romà (1. Jh.) fanden einst Wagenrennen statt; der Pretori ist der Turm, der den Zugang verschaffte. Sommer Di-Sa 9-21, So 9-15, sonst Di-Sa 9-17, So 10-15 Uhr | Plaça del Rei

Catedral

Kathedrale mit Ursprung im 13. Jh., integriert ist das Diözesanmuseum. Donnerstags um 12 Uhr tagt vor dem Apostelportal seit dem Mittelalter das sogenannte Wassergericht. Einen gesonderten Besuch verdient der Glockenturm Miguelete (schöne Ausblicke). Mo-Sa 10-17.30, So 14 bis 17.30 Uhr | Plaza de la Reina

Ciutat de les Arts i de les Ciències

Valèncias Wahrzeichen ist die „Stadt der Künste und der Wissenschaften“ mit mehreren Bereichen: dem Palau de les Arts (Theater, Musik- und Tanzshows), dem L'Hemisfèric (mit Planetarium, Vorstellungen tgl. 10 bis 21 Uhr) vom katalanischen Architektenstar Santiago Calatrava, dem Wissenschaftsmuseum Museu de les Ciències Príncipe Felipe (Sommer tgl. 10-21, sonst 10-19 Uhr) und dem Aquarium L'Oceanogràfic (Juni-Mitte Juli und erste Sept.-Hälfte tgl. 10-20, Mitte Juli-Aug. 10-24, Mitte Sept.-Mai So-Fr 10-18, Sa 10-20 Uhr). Kaufen Sie ein Kombiticket (entrada conjunta)! Das Ozeanarium mit seinem Glastunnel und Biotopen wie Arktis und Antarktis ist vorzüglich aufbereitet. Autovía del Saler | www.cac.es

Institut València D'art Modern (IVAM)

Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, Schwerpunkt 20. Jh. Di-So 10-20, im Sommer bis 22 Uhr | Guillém de Castro 118 | www.ivam.es

Lonja de la Seda

Gegenüber vom Mercado Central steht das prächtige gotische Zivilgebäude der Seidenbörse. Di-Sa 10-14 und 16.30-20.30, So 10-15 Uhr

Museo de Bellas Artes

Kunstmuseum u.a. mit Werken von El Greco und Velázquez. Der Eintritt ist frei! Di-So 10-20 Uhr | San Pio V 9 | www.cult.gva.es/mbav

Sehenswertes

Zentralspanien

Öffnungszeiten

Das Fremdenverkehrsamt weist ausdrücklich auf die stark wechselnden Öffnungszeiten der Monumente und Museen hin. Im Vorfeld Ihres Programms sollten Sie daher zunächst die Oficina de Turismo aufsuchen.

Basílica de San Vicente

Ursprünglich romanische Kirche aus dem 11., vollendet im 14. Jh. An dieser Stelle sollen der hl. Vicente und seine Schwestern Sabina und Cristeta im Jahr 307 den Christenverfolgungen zum Opfer gefallen sein. Mo-Sa 10-13.30 und 16-18.30, im Sommer 10-18 Uhr | Plaza de San Vicente

Catedral

Frühgotische Kathedrale, deren Apsis mit dem Verteidigungswall verbunden ist. Die äußere Stärke schwindet im Innern und geht in einer lichterfüllten Pracht auf. Mo-Fr 10-17, Sa 10-18, So 12-18, im Sommer Mo-Fr 10-19.30, Sa 10-20, So 12-18.30 Uhr | Plaza de la Catedral

Convento de Santa Teresa

Im 17. Jh. auf dem Grundstück des Geburtshauses der hl. Teresa de Ávila erbaut, untergliedert sich der Komplex in die Klosterkirche (tgl. 9 bis 13.30 und 15.30-19.30 Uhr), das Museum (tgl. 10-13.30 und 15.30 bis 17.30, Sommer nachmittags 16-19 Uhr) und den Reliquiensaal (tgl. 9.30 bis 13.30 und 15.30-19 Uhr). Plaza Santa Teresa

Monasterio de la Encarnación

In diesem Kloster, dessen Bau im Geburtsjahr der hl. Teresa abgeschlossen wurde (1515), verbrachte die Heilige rund drei Jahrzehnte ihres Lebens. Mo-Fr 9.30 (Sa/So ab 10) bis 13.30 (Sommer 13) und 15.30 (Sommer 16) bis 18 Uhr | Paseo de la Encarnación

Museo Provincial

Provinzmuseum außerhalb der Stadtmauer nahe der Kathedrale. Den Rahmen bildet ein Palast aus dem 16. Jh., zu sehen sind u.a. Skulpturen, Mobiliar und Gemälde. Am Wochenende freier Eintritt! Di-Sa 10 bis 14 und 16-19, Sommer nachmittags 17-20, So generell 10-14 Uhr | Plaza de los Nalvillos 3

Alcazaba

Im 12. Jh. erbaute maurische Festung auf dem Monturiohügel, schöne Ausblicke auf die Stadt und den Río Guadiana. Besonders gut erhalten ist der Wachturm Espantaperros mit seiner achteckigen Struktur. Bis ins 16. Jh. lebte fast die gesamte Bevölkerung innerhalb der Alcazaba.

Catedral

Mit ihrem wuchtigen Turm wirkt die im 13. Jh. erbaute Kathedrale festungsartig. Bis ins 18. Jh. hinein wurde an Badajoz' wichtigstem Gotteshaus gebaut. Mit Kathedralschatz im angeschlossenen Museo Catedralicio (Di-Sa 11-13 und 18-20 Uhr), Werke u.a. des Malers Luis de Morales. Plaza de España

Museo Arqueológico Provincial

Das archäologische Museum deckt die Zeiten zwischen Prähistorie und maurischer Epoche ab. Di-So 10-15 Uhr | Plaza Sáez de Buruaga

Puerta de Palmas

Turmbeflanktes Stadttor, um 1460 begonnen. Die nahe Puente de Palmas spannt sich in der beeindruckenden Länge von knapp 600 m über den Río Guadiana.

Madrid Card

Ideal für Kunstfreunde ist die Madrid Card (www.madridcard.com | 25/35/45 Euro) für einen, zwei oder drei Tage; sie berechtigt zum Besuch von ca. 40 Museen und zu beliebig vielen Fahrten im Touristenbus Madrid Visión.

Altes Madrid

1561 verwandelte Spaniens Monarch Felipe II jenes vormals unbedeutende Fleckchen am Río Manzanares in die Hauptstadt seines Königreichs. Was im Lauf der Zeiten folgte, war die Anlage prächtiger Gärten und Bauwerke. Dreh- und Angelpunkt in der Altstadt ist die arkadenumkränzte Plaza Mayor, einer der schönsten Plätze in Spanien. Rundherum gehen Gassen ab, und die Einkaufszonen um die Puerta del Sol und der Königspalast sind problemlos zu Fuß erreichbar.

Casa de Campo

Westlich der City gelegene grüne Lunge mit weitem Wegenetz, Restaurantzonen, zoologischem Garten und Freizeitpark. Immer wieder bieten sich schöne Ausblicke auf die Silhouette Madrids.

Centro de Arte Reina Sofía

Eines der landesweit besten Museen, das ganz im Zeichen der jüngeren Kunstgeschichte steht, zeigt Werke u.a. von Dalí, Miró, Magritte, Tàpies und Bacon. Unumstrittener Höhepunkt ist Pablo Picassos weltberühmtes Antikriegsgemälde „Guernica“. Mo und Mi-Sa 10-21, So 10-14.30 Uhr | Santa Isabel 52 | www.museoreinasofia.es

Monasterio de las Descalzas Reales

Klosterkomplex aus dem 16. Jh. im Herzen der Stadt, überraschend viele Kunstschätze (Skulpturen, Ölgemälde, Wandteppiche). Di-Do und Sa 10.30-12.45 und 16-17.45, Fr 10.30 bis 12.45, So 11-13.45 Uhr | Plaza de las Descalzas 3 | www.patrimonionacional.es

Museo del Prado

Die berühmte Gemäldesammlung zählt zu den weltweit besten mit zahlreichen Exponaten alter Meister wie Rubens, Rembrandt, van Dyck, Tizian und El Greco. Zu den Höhepunkten zählen Diego Velázquez' „Las meninas“ und die „Schwarzen Malereien“ von Francisco de Goya. Unter dem Architekten Rafael Moneo ist der Prado umfangreich erweitert worden. Die ständige Sammlung ist Di-Sa ab 18 und So ab 17 Uhr kostenlos zugänglich. Di-So 9-20 Uhr | Paseo del Prado | http://museoprado.mcu.es

Museo Thyssen-Bornemisza

Das dritte Museumshighlight der Hauptstadt mit zahlreichen Sälen im Palacio de Villahermosa: von frühen italienischen Meistern bis zur Pop-Art. Werke u.a. von Caravaggio, Dürer, El Greco, Rubens, Goya, Toulouse-Lautrec, van Gogh, Munch, Chagall und Picasso. Di-So 10-19 Uhr | Paseo del Prado 8 | www.museothyssen.org

Palacio Real

Königspalast aus dem 18. Jh., in dem Spaniens Staatsoberhaupt gelegentlich hohe Gäste empfängt - dann ist er geschlossen. Ansonsten führt der ausgiebige Rundgang durch prächtige Säle mit Kronleuchtern, Spiegeln, Fresken, Teppichen, Skulpturen und wertvollen Gemälden. Ebenfalls sehenswert sind die alte Apotheke (Farmacia) sowie die Rüstungen im Saal der Real Armería. In unmittelbarer Nachbarschaft des Königspalasts erhebt sich die moderne Catedral de la Almudena, erst 1993 offiziell beendet. Palast Okt.-März Mo bis Sa 9.30-17, So 9-14, April-Sept. Mo-Sa 9-18, So 9-15 Uhr | Bailén | www.patrimonionacional.es

Parque del Retiro

Parkanlage im Herzen der Stadt, ein echtes Naherholungsgebiet mit Wiesen, Wegen, Blumenbeeten und großem, zentralem See. In Erinnerung an die Todesopfer des islamistischen Terrorattentats 2004 ist der Bosque de los Ausentes, der „Wald der Abwesenden“, gepflanzt worden.

Casa de las Conchas

Diese Fassade sollte niemand versäumen: Knapp 400 steinerne Muscheln sind Namensgeber des „Hauses der Muscheln“, eines Stadtpalasts, an dem von 1495 bis 1517 gebaut wurde. Mo-Fr 9-21, Sa/So 10-14 und 16 bis 19 Uhr | Rúa Mayor

Catedral Nueva/Catedral Vieja

Kathedralendoppel mit dem romanischen Vorläufer sowie der vom 16. bis 18. Jh. errichteten Catedral Nueva. Besonders schön an der Neuen Kathedrale ist die platereske Portalgestaltung. Das Innere beeindruckt Besucher mit der Wucht seiner Ausmaße (104 m lang, 50 m breit). Neue Kathedrale tgl. 10-13 und 16-18 Uhr; Alte Kathedrale Sommer tgl. 10-13 und 16-17.30, sonst 10-12.30 und 16-17.30 Uhr

Museo de Salamanca

Das Regionalmuseum widmet sich gleichermaßen archäologischen Funden wie den schönen Künsten. Di-Sa 10-14 und 16-19, Sommer 17-20, So 10-14 Uhr | Patio de las Escuelas Menores

Plaza Mayor

Arkadenumzogener Platz aus dem 18. Jh., ein barockes Gesamtkunstwerk, das vom prallen Studentenleben der Cafés beherrscht wird. Von hier aus lässt sich das historische Viertel prima entdecken.

Puente Romano

Römerbrücke, mutmaßlich im 1. Jh. in 26 Bögen über den Río Tormes erbaut, im 17. Jh. ausgebessert. Schöne Ausblicke auf Altstadt und Fluss.

Universidad

Salamancas Universität blickt auf eine knapp 800-jährige Geschichte zurück, weite Teile der Architektur (so der Patio de las Escuelas Menores) gehen noch auf das 15./16. Jh. zurück. Die reich verzierte, platereske Hauptfassade ist ein Gedicht in Stein. Über der alten Bibliothek hängt der „Himmel von Salamanca“, El Cielo de Salamanca, ein Ende des 15. Jhs. vollendetes Werk des Malers Fernando Gallego. Mo-Sa 9.30 bis 13.30 und 16-19, So 10-13 Uhr | Libreros

Acueducto

Monumentales städtisches Wahrzeichen, von der Unesco zum Erbe der Menschheit erklärt. Über den Aquädukt begannen die Römer im 1./2. Jh. Wasser aus dem fernen Ríofrío nach hier zu leiten; das letzte Teilstück war atemraubend. Hier lief das kühle Nass über 166 pfeilergestützte, zweistöckige Bögen aus mehr als 20000 mörtellosen Granitblöcken, die maximale Höhe betrug 28 m. Bei maurischen Attacken im 11. Jh. kamen Dutzende Bögen zu Schaden, wurden jedoch wieder hergerichtet.

Alcázar

In strategischer Spitzenlage ragt Segovias im Mittelalter ausgebaute Festung hoch über dem Zusammenfluss von Río Eresma und Río Clamores auf und wirkt wie eine Mischung aus Ritterburg und Hexenschloss. Hier residierten zuweilen die kastilischen Könige, hier betrieb Alfonso X el Sabio („der Weise“) seine himmelskundlichen Studien, hier wurde Isabella zur spanischen Königin ausgerufen. Und im 16. Jh. feierte Felipe II auf dem Alcázar Hochzeit mit Anna von Österreich. Nach einer Brandkatastrophe im Jahr 1862 wurde die Burg umfassend restauriert. Sommer tgl. 10-19, Winter 10 bis 18 Uhr

Catedral

Man nennt sie die „Dame“ unter Spaniens großen Gotteshäusern, ein spätgotischer Prachtbau, der über den Ziegeldächern der Altstadt thront. Die Apsis grenzt an die mittelalterliche Judería, das Judenviertel, in dem es seinerzeit fünf Synagogen gab. Tgl. 9-17.30 (Sommer bis 18.30) Uhr

Alcázar

Massige Altstadtfestung, die ihre prägnante Gestalt im 16. Jh. bekam und immer wieder Zerstörungen ausgesetzt war, zuletzt im Spanischen Bürgerkrieg. Nach Zeiten wechselnder Nutzung waren die langjährigen Umbauarbeiten bei Redaktionsschluss noch nicht beendet. Cuesta de Carlos V

Casa-Museo El Greco

Werkschau des aus Griechenland stammenden Malers El Greco (1541 bis 1614), der ursprünglich Domenikos Theotokopoulos hieß und seine Ausbildung in Venedig und Rom genoss. In Toledo war er ab 1577 bis zu seinem Tod 1614 tätig. Di-Sa 10-14 und 16-18 (Sommer bis 21), So 10 bis 14 Uhr | Samuel Leví 3

Catedral

Blickfang ist der 90 m hohe Turm, der sich genauso wie die gotischen Portale der Hauptfassade zum Rathausplatz hin wendet. Erbaut wurde dieses Meisterwerk von 1226 bis 1493. Mit ihren 120 m Länge und 60 m Breite zählt Toledos Kathedrale zu den größten Gotteshäusern in Spanien. Die Capilla Mayor und das Chorgestühl (15./16. Jh.) verdienen ebenso Beachtung wie der Kapitelsaal und die Sakristei. Angeschlossen ist ein interessantes Museum, das Museo Catedralicio. Mo-Sa 10.30 bis 18.30, So 14-18 Uhr | Plaza del Ayuntamiento

Hospital Tavera

Hinter der Renaissancefassade aus der Mitte des 16. Jhs. verbergen sich wertvolle Kunstwerke u.a. von El Greco. Tgl. 10.30-13.30 und 15.30 bis 18 Uhr | Duque de Lerma 2

Iglesia de Santo Tomé

Kirche aus dem 12.-14. Jh., in der El Grecos weltberühmtes Gemälde „Das Begräbnis des Grafen von Orgaz“ (El Entierro del Conde de Orgaz, 1586-88) zu sehen ist. Tgl. 10 bis 17.45, Sommer 10-18.45 Uhr | Plaza del Conde

Museo de los Concilios y de la Cultura Visigótica

Auf Archäologie und Zeugnisse westgotischer Kultur spezialisiertes Museum in der Iglesia de San Román. Di-Sa 10-14 und 15.30-18.15, So 10-14 Uhr | San Clemente 4

Sinagoga de Santa María la Blanca

Ursprüngliche Synagoge aus dem 12. Jh., später in eine Kirche umgewandelt. Das zum Nationalmonument deklarierte Bauwerk besticht durch seine Bögen und Kapitelle; die Decke besteht aus Lärchenholz. Tgl. 10-18 Uhr | Reyes Católicos 4

Sinagoga del Tránsito

Ehemalige Synagoge (14. Jh.) mit interessanter Dekoration im Mudejarstil. Angeschlossen ist das Museo Sefardí, das sich um jüdisches Leben in Spanien dreht. Di-Sa 10-14 und 16 bis 18 (Sommer bis 21), So 10-14 Uhr | Samuel Leví

Campo Grande

Der Parque del Campo Grande, der Stadtpark, ist die beliebte grüne Lunge der Stadt. Er grenzt an die Plaza de Zorrilla.

Casa-Museo de Cervantes

Adelshaus aus dem frühen 17. Jh., in dem Meisterliterat Cervantes zwischen 1603 und 1606 lebte. Di-Sa 9.30-15, So 10-15 Uhr | Calle del Rastro | http://museocasacervantes.mcu.es

Casa-Museo de Colón

Dieses Haus des Christoph Kolumbus ist an jener Stelle erbaut worden, an der der Seefahrer 1506 starb. Die Exponate drehen sich um indigene Kulturen der Neuen Welt und das Zeitalter der Entdeckungen. Di-Sa 10-14 und 17-20.30, So 10-14 Uhr | Colón

Catedral Nuestra Señora de la Asunción

Unvollendet gebliebene Kathedrale, die 1580 zu Zeiten von König Felipe II unter Juan de Herrera begonnen wurde. Die Hauptfassade stammt aus dem 18. Jh. Interessant ist das Museo Diocesano y Catedralicio in der ehemaligen Stiftskirche. Mo-Fr 10 bis 13.30 und 16.30-19, Sa/So 10-14 Uhr | Plaza Universidad/Arribas

Museo Nacional de Escultura

Das Nationalmuseum für Bildhauerei ist untergebracht im Colegio de San Gregorio. Das Colegio wurde Ende des 15. Jhs. von Alonso de Burgos, dem Bischof von Palencia, als theologische Studienanstalt begründet und mit einer der verschnörkeltsten Fassaden jener Epoche ausstaffiert. Das Museum deckt den Zeitraum vom Mittelalter bis zum 19. Jh. ab, u.a. mit Werken von Gregorio Fernández und Alonso Berruguete. Mitte März-Mitte Sept. Di-Sa 10-14 und 16-21, So 10-14, Mitte Sept. bis Mitte März Di-Sa 10-14 und 16-18, So 10-14 Uhr | http://museoescultura.mcu.es | Cadenas de San Gregorio 1-2

Patio Herreriano - Museo de Arte Contemporaneo Español

Die Sammlung zeitgenössischer spanischer Kunst reicht von 1918 bis in die Gegenwart. Di-Fr 11-20, Sa 10 bis 20, So 10-15 Uhr | www.museopatioherreriano.org | Jorge Guillén 6

Sehenswertes

Südspanien

Altstadt

Von der Seite des Guadalquivir her ist die belebte Calle Torrijos ein beliebter Einstiegspunkt in die Altstadt; dort warten auch Pferdefuhrwerke zu Rundfahrten. Ganz in der Nähe liegt der im 14. Jh. auf den Fundamenten einer maurischen Festung begonnene Alcázar de los Reyes Cristianos (Di bis Sa 10-14 und 16.30-18.30, im Hochsommer 8.30-14.30, So 9.30 bis 14.30 Uhr | Campo Santo de los Mártires), eine einstige Königsresidenz. Córdobas Vorzeigegasse ist das schmale „Blumengässchen“ Calleja de las Flores, in dem sich allerdings gelegentlich die Besuchergruppen stauen. In einem anderen verwinkelten Gassengeflecht erreichen Sie bei der Plaza Tiberiades das mittelalterliche Judenviertel, die Judería. In stark restauriertem Zustand hat sich in der Calle Judíos die Sinagoga (Di bis Sa 9.30-14 und 15.30-17.30, So 9.30-13.30 Uhr) erhalten; interessant sind dort die Stuckdekorationen.

Mezquita

Die Mezquita (Mo-Sa 10-18, So abhängig von den Gottesdienstzeiten 9 bis 10.45 und 14-18.30, Sommer jeweils bis 19 Uhr | Torrijos) zieht Besucher mit ihrem einzigartigen Bogen- und Säulenwald in den Bann. Begonnen wurde die einstige Moschee Ende des 8. Jhs., gefolgt von mehreren Erweiterungsphasen. Im Orangenhof, dem Patio de los Naranjos, nahmen die Moslems ihre rituellen Waschungen vor; zum Glockenturm wurde unter den Christen das Minarett umfunktioniert. Im Innern der Mezquita ist das Allerheiligste, die Gebetsnische mihrab, von ausgemachtem Prunk umgeben. Die stilfremd ins Zentrum hineingebaute Kathedrale ist im Renaissancestil gehalten.

Museo Julio Romero de Torres

Das Werk des großen cordobesischen Malers (1874-1930), der sich insbesondere durch viele Genreszenen hervortat. Di-Sa 10-14 und 16.30 bis 18.30, Hochsommer 8.30-14.30, So 9.30-14.30 Uhr | Plaza del Potro

Albaicín

In einem der schönsten Stadtviertel Spaniens bleibt keine andere Wahl, als es zu Fuß zu entdecken. Handtuchschmale Gassen ziehen sich den Hang hinauf, an arabischen Teestuben und Souvenirshops vorbei geht es aufwärts - am besten mit Stadtplan: Die Orientierung ist alles andere als einfach! Der Lohn wartet ganz oben mit der Plaza de San Nicolás und einem Aussichtspunkt, der ein grandioses Panorama garantiert: die Alhambra in monumentaler Breite vor der Kulisse der Sierra Nevada.

Alhambra

Auf den Höhen über der Stadt im 13./14. Jh. wahr gewordenes Märchen aus Tausendundeiner Nacht, speziell im Palastbezirk der Nasriden mit dem Myrtenhof (Patio de los Arrayanes) und dem Löwenhof (Patio de los Leones) mit seinen grazilen Galerien und phantasievollen Ornamenten. Die Vorburg Alcazaba trägt Wehrcharakter, in den dahinter liegenden Lustgärten des Generalife bestimmen Wasserspiele und Grün das Bild. Stilbrüchig wurde im 16. Jh. der Palacio de Carlos V auf das Alhambraplateau platziert.

Casa Museo de Federico García Lorca

Erinnerungen an den großen granadinischen Dichter und Dramatiker (1898-1936) im einstigen Sommerhaus der Familie, der Huerta de San Vicente. Sept.-Juni Di-So 10-12.30 und 16-18.30 (April-Juni und Sept. 17-19.30), Juli/Aug. Di-So 10-14.30 Uhr | www.huertadesanvicente.com

Catedral/Capilla Real

Die Kathedrale datiert in ihren Ursprüngen aus dem 16. Jh., der Turm ist unvollendet geblieben. An den Bau schließt sich die Capilla Real an, die museal aufbereitete Königliche Kapelle mit den Grabmälern der Katholischen Könige Ferdinand und Isabella. Im angrenzenden Viertel Alcaicería verästeln sich Ladengassen, in denen orientalische Atmosphäre vorherrscht - die Souvenirauswahl ist riesig! Mo-Sa 10-13.30 und 16 bis 19, So 16-19 Uhr | Gran Vía de Colón

Parque de las Ciencias

„Park der Wissenschaften“ mit unterschiedlichen Bereichen, interaktive Konzeption. Di-Sa 10-19, So 10-15 Uhr | Avenida del Mediterráneo

Alcazaba

Im 10./11. Jh. begonnene Burg der Mauren, an manchen Stellen ein wenig zu stark restauriert, aber allein wegen der Ausblicke lohnend. Sommer Di-So 9.30-20, sonst 8.30-19 Uhr | Alcazabilla

Castillo de Gibralfaro

Oberhalb der Alcazaba gelegene Bergfestung mit maurischen Wurzeln im 14. Jh., doch wurde die Gegend bereits in der Frühzeit als befestigter Ausguck benutzt. Schönes Panorama. Tgl. 9.30-18 (im Sommer bis 20) Uhr | Monte de Gibralfaro

Catedral

Wuchtiger Baukörper aus dem 16. bis 18. Jh.; die Arbeiten wurden jedoch vor Fertigstellung gestoppt. Gleichwohl betritt man hier eines der größten Gotteshäuser Andalusiens. Mo-Sa 10-18.45 Uhr | Plaza de la Catedral

Museo Picasso

Im Palacio de Buenavista untergebrachtes Kunstmuseum, das mehr als 200 Werke des Meisters zeigt. Über die ständige Sammlung hinaus sind aber auch die wechselnden Ausstellungen interessant (Kombiticket). Das nette Museumscafé mit seiner kleinen Terrasse eignet sich ideal für eine Rast. Di-Do und So 10-20, Fr/Sa 10-21 Uhr | San Agustín | www.museopicassomalaga.org

Öffnungszeiten

Das Fremdenverkehrsamt weist ausdrücklich auf die saisonabhängig stark schwankenden Öffnungszeiten der Monumente und Museen hin, die erst kurz zuvor bekannt gegeben werden; informieren Sie sich deshalb kurzfristig bei den Oficinas de Turismo.

Catedral

Schier erschlagender Kirchengigantismus, im 15./16. Jh. an der Stelle der vormaligen Hauptmoschee in die Höhe gezogen. Ins christliche Bauwerk wurde der Orangenhof integriert, das Minarett in einen Glockenturm verwandelt und aufgestockt. Den knapp 100 m hohen Turm, La Giralda, können Sie über innen verlaufende Rampen besteigen. Nahe Chor und Hauptkapelle ist das vermeintliche Grab des Entdeckers Christoph Kolumbus zu sehen. Ob es tatsächlich die Gebeine des Entdeckers birgt oder ob diese in Santo Domingo in der Dominikanischen Republik ruhen, darüber soll eine DNA-Analyse Aufschluss geben. Mo-Sa 11-17 (Sommer 9.30 bis 16), So 14.30-18 Uhr | Alemanes | http://catedraldesevilla.es

Centro Andaluz de Arte Contemporáneo

Andalusisches Zentrum für zeitgenössische Kunst, das mit dem alten Kartäuserkloster einen besonderen Rahmen gefunden hat. Auch die Lage auf der Insel La Cartuja ist interessant. Di-Fr 10-20 (Sommer 21), Sa 11-20 (Sommer 21), So 10-15 Uhr

Isla Mágica

Auf dem ehemaligen Expogelände, der Insel La Cartuja - hier fand 1992 die Weltausstellung statt -, wartet heute der Freizeit- und Vergnügungspark Isla Mágica mit Shows und Fahrgeschäften auf Besucher. Es gibt verschiedene Themenbereiche wie Amazonien oder Eldorado. Etwas preisgünstiger sind die Nachmittagstickets (tarde). April-Anfang Jan., wechselnde Zeiten, im Sommer tgl. 11-24, sonst bis 19/21/23 Uhr | www.islamagica.es

Museo de Bellas Artes

Museum der schönen Künste, u.a. mit Werken von Zurbarán und Murillo. Di 14.30-20.30, Mi-Sa 9 bis 20.30, So 9-14.30 Uhr | Plaza del Museo 9

Parque de María Luisa

Sevillas grüne Lunge, unter Joggern und Spaziergängern gleichermaßen populär. An den Park schließt sich die Plaza de España mit ihren schönen Arkadenumläufen und Kacheleinlegarbeiten an. Pferdekutschen warten auf Kundschaft.

Plaza de Toros La Maestranza

Stierkampfanhänger verehren diese Arena wie ein Heiligtum, hier treten die Spitzenstars unter den Toreros auf. Sept.-Juli tgl. 9.30-19, an Stierkampftagen 9.30-15 Uhr | Paseo de Cristóbal Colón 22 | www.plazadetorosdelamaestranza.com

Reales Alcázares

Im 14. Jh. auf Initiative von Peter dem Grausamen erbautes Königspalais mit prunkvollen Sälen im Mudejarstil. Eine Besichtigung führt auch in die ausgedehnten Gartenanlagen. Di-Sa 9.30-17 (Sommer bis 19), So 9.30-13.30 (Sommer bis 17) Uhr | Plaza del Triunfo | www.patronato-alcazarsevilla.es

Torre del Oro

Der „Goldturm“ (Di-Fr 10-14, Sa/So 11-14 Uhr, Aug. geschl.) am Guadalquivir datiert aus dem 13. Jh. Er ist das Wahrzeichen der Stadt. In der Nähe starten Bootstouren über den Fluss (www.crucerostorredeloro.com).

Uebernachten

Uebernachten

Atlantikküste

Alborán

Gut geführtes Cityhaus, für das die niedrigen Preise sprechen. 30 Zi. | Riego de Agua 14 | Tel. 981226579 | Fax 981222562 | www.hostalalboran.com | €

Plaza

Komfortable drei Sterne, an Wochenenden oft Sondertarife. Mit Restaurant. 82 Zi. | Fernández Latorre 45 | Tel. 981290111 | Fax 981290211 | www.hotelplaza.info | €€

Begoña

Zentrale Lage nahe der U-Bahn-Station Abando. Zweckmäßige Pensionszimmer mit Bad, etwas geräumiger und teurer sind die Minisuiten. 21 Zi. | Amistad 2 | Tel. 944230134 | Fax 944230133 | www.actioturis.com | €

Nervión

Modernes Haus der Hotelkette Barceló, ideale Lage am Fluss zwischen Altstadt und Guggenheim-Museum. Je nach Auslastung mitunter sehr gute Angebote. Mit Garage und Restaurant. 348 Zi. | Paseo Campo de Volantín 11 | Tel. 944454700 | Fax 944466430 | www.barcelo.com | €€€

Abba de Londres y de Inglaterra

Eleganz und Salonambiente im old-fashioned style, vorzügliches Frühstücksbuffet. Die Zimmer zur Bahía de la Concha hinaus eröffnen eines der schönsten Küstenpanoramen Spaniens. 148 Zi. | Zubieta 2 | Tel. 943440770 | Fax 943440491 | www.hlondres.com | €€€

La Perla

Zentrale Pension, familiäres Ambiente. 10 Zi. | Loiola 10 | Tel. 943428123 | www.pensionlaperla.com | €

El Ovetense

Einfaches Haus in zentraler Lage, mit angeschlossenem Restaurant. 17 Zi. | San Juan 6 | Tel. 985220207 | Fax 985216234 | www.hotelovetense.com | €

Gran Hotel Regente

Vorteil ist die nahe Fußgängerzone, Kathedrale und sidra-Bars liegen nur wenige Gehminuten entfernt. Achten Sie aber darauf, ein Zimmer nach hinten heraus zu wählen! Der Service dürfte freundlicher sein. 121 Zi. | Jovellanos 31 | Tel. 985222343 | Fax 985229331 | www.granhotelregente.com | €€

Central

Das gepflegte, zentral gelegene Dreisternehaus wartet mit einer mehr als 100-jährigen Geschichte auf. Aufmerksamer Service. 41 Zi. | General Mola 5 | Tel. 942222400 | Fax 942363829 | www.elcentral.com | €€€

La Corza

In der familiär geführten Pension nahe beim Puerto Chico haben Sie die Wahl zwischen Zimmern mit Bad oder nur mit Waschbecken. 8 Zi. | Hernán Cortés 25 | Tel. 942212950 | €

Picos de Europa

Der Trumpf des soliden Zweisternehauses ist die zentrale Lage fünf Gehminuten vom Rathaus. Zimmer mit Bad, Telefon und TV. 22 Zi. | Arco Iris 3 | Tel. 942371015 | Fax 942371035 | www.grupopicosdeeuropa.com | €

Uebernachten

Am Jakobsweg

Norte y Londres

Solides Haus am Rand der Altstadt, günstige Lage. 50 Zi. | Plaza Alonso Martínez 10 | Tel. 947264125 | Fax 947277375 | www.norteylondreshotel.com | €€

Zenit Puerta de Burgos

Das gute, moderne Viersternehaus liegt ca. 1,5 km östlich der Innenstadt. 137 Zi. | Vitoria 69 | Tel. 947241000 | Fax 947240707 | www.zenithoteles.com | €€€

Alfonso V

Günstig gelegenes Viersternehotel nahe der Fußgängerzone. Von außen unauffällig, im Innern freundlich. Mit Restaurant. 62 Zi. | Padre Isla 1 | Tel. 987220900 | Fax 987221244 | http://lesein.es/alfonsov | €€€

Boccalino

Gutes Gasthaus gegenüber der Stiftskirche San Isidoro. Mittendrin im Leben, doch trotzdem recht ruhig. 7 Zi. | Plaza San Isidoro 9 | Tel. 987223060 | Fax 987227878 | www.hostalboccalino.com | €

Maisonnave

Zentral nahe dem Rathaus gelegen. Wählen Sie wegen des Ausblicks und der Ruhe ein Zimmer in den oberen Etagen! Mit Sauna und gutem Frühstücksbuffet. 138 Zi. | Calle Nueva 20 | Tel. 948222600 | Fax 948220166 | www.hotelmaisonnave.es | €€

Hotel Eslava

Unscheinbarer Zugang, in ruhiger Altstadtecke, solide. 28 Zi. | Plaza de la O 7 | Tel. 948222270 | Fax 948225157 | www.hotel-eslava.com | €€

Mesón del Barro

Einfache, schnörkellose Pension nahe der Uniklinik. Garagenplatz gegen Aufpreis. 5 Zi. | Acella 2 | Tel. 948256366 | Fax 948252926 | www.mesondelbarro.com | €

Campanas de San Juan

Freundliche Altstadtpension mit gehobenem Standard nahe der Kathedrale. Sie liegt etwas versteckt und ist für Besucher mit Auto eher ungeeignet. 7 Zi. | Campanas de San Juan 6 | Tel. 981552737 | Fax 981552738 | www.campanasdesanjuan.com | €

Hesperia Peregrino

Das gepflegte Viersternehaus liegt 20 Fußminuten von der Altstadt entfernt und somit ein Stück abseits des Citytrubels. Klimatisierter Sommerpool mit Grünanlagen, von den oberen Etagen schöne Ausblicke. 149 Zi. | Avenida Rosalía de Castro | Tel. 981521850 | Fax 981521777 | www.hesperia.com | €€€

Uebernachten

Pyrenäen und Ebrotal

NH Ciudad de Zaragoza

Zentral, komfortabel und freundlich. 124 Zi. | Avenida César Augusto 125 | Tel. 976442100 | Fax 976443361 | www.nh-hotels.com | €€€

Santa Gema

Pension mit einfachen Zimmern, teils nur mit Waschbecken. 16 Zi. | Santander 3 | Tel. 976353090 | www.hostalsantagema.com | €

Uebernachten

Östliche Mittelmeerküste

Castilla Alicante

Modernes Dreisternehaus an der Playa de Sant Joan, günstige Nebensaisontarife. 155 Zi. | Avenida Países Escandinavos 7 | Tel. 965162033 | Fax 965162061 | www.hotelcastillalicante.com | €-€€

Goya

Solide Zweisternequalität 1 km vom Meer. Alle Zimmer klimatisiert. 84 Zi. | Maestro Bretón 19 | Tel. 965141659 | Fax 965200130 | www.centrotelgoya.com | €

Arts

Das 154 m hohe Hotel mit Gourmetrestaurant und Spa liegt beim Olympiahafen und ist ein modernes Wahrzeichen der Stadt. Nichts ist zu aufwendig, um höchsten Ansprüchen zu genügen. Der Fitnessbereich ist rund um die Uhr zugänglich. 459 Zi. und 27 Apartments | Carrer de la Marina 19-21 | Tel. 932211000 | Fax 932211070 | www.hotelartsbarcelona.com | €€€

Central

Ordentliches Hostal, Zimmer mehrheitlich mit Bad, strategisch günstig im erweiterten Zentrumsbereich unweit der Plaza Tetuán gelegen. 13 Zi. | Carrer Diputació 346 | Tel. 932451981 | Fax 932700754 | www.hostalcentralbarcelona.com | €€

Neri

Stilvolles Designhotel, aus einem Stadtpalais des 18. Jhs. mitten im Barri Gòtic erwachsen. Zeitgenössisches Dekor schlägt die Brücke zwischen Alt und Neu. Mit Restaurant. 22 Zi. | Sant Sever 5 | Tel. 933040655 | Fax 933040337 | www.hotelneri.com | €€€

Costabella

Solides Dreisternehaus mit kleinem Pool. Am Wochenende oft günstigere Preise (nach tarifa fin de semana fragen!). 47 Zi. | Avinguda França 61 | Tel. 972202524 | Fax 972202203 | www.hotelcostabella.com | €€€

Rosa Victoria

Modernes Viersternehaus nahe dem Sportpalast, häufig Kongressgäste. 90 Zi. | Avenida del Rocío 2 | Tel. 968272829 | Fax 968202021 | www.hotelrosavictoria.com | €€

Lauria

Dreisternehotel in zentraler Lage. 72 Zi. | Rambla Nova 20 | Tel. 977236712 | Fax 977236700 | www.hlauria.es | €€

Las Arenas Balneario Resort

Spitzenhaus nahe dem Sporthafen und direkt hinter dem Las-Arenas-Strand. Höchste Qualität, geräumige Zimmer, Spa, Pool. 253 Zi. | Eugenia Viñes 22-24 | Tel. 963120600 | Fax 963120615 | www.hotel-lasarenas.com | €€€

Venecia

Zweisternehaus, zentral. Klimatisierte Zimmer mit Bad, TV, Telefon. 54 Zi. | Plaça Ayuntamiento/En Llop 5 | Tel. 963524267 | Fax 963524421 | www.hotelvenecia.com | €€

Uebernachten

Zentralspanien

Arco San Vicente

Einfach und freundlich, alle wichtigen Monumente direkt in der Nähe. 23 Zi. | López Núñez 6 | Tel. 920222498 | Fax 920229532 | www.arcosanvicente.com | €

Doña Ximena

Kleines Haus mit Charme und Stil, zentrale Lage. 19 Zi. | Estrada 4-6 | Tel. 902445590 | Fax 920352177 | www.ximenagranhotel.com | €€€

Cervantes

Solide Adresse in einem 1920 erbauten Haus, Zimmer mit Bad und TV. 38 Zi. | Trinidad 2 | Tel. 924223710 | Fax 924220931 | €

Zurbarán

Bewährte Qualität der spanischen Hotelkette Husa; in zentraler Lage, vier Sterne, mit Pool. Gute Angebote auf der Homepage. 215 Zi. | Paseo de Castelar | Tel. 924001400 | Fax 924220142 | www.hotelhusazurbaran.com | €€-€€€

Alhambra

Die zentrale Lage nahe der Puerta del Sol ist der große Pluspunkt dieser Pension. 13 Zi. | Espoz y Mina 6 | Tel. 915213114 | Fax 915327078 | www.hostalalhambra.com | €

Gran Versalles

Moderner Viersternekomfort in stilvoll-gepflegtem Ambiente. 145 Zi. | Covarrubias 4-6 | Tel. 914475700 | Fax 914463987 | www.hotelgranversalles.es | €€€

Mario

Komfortables Designerhotel in zentraler Lage nahe Oper und Königspalast. 54 Zi. | Campomanes 4 | Tel. 915488548 | Fax 915591288 | www.room-matehoteles.com | €€

Condal

Zentral gelegenes, zweckmäßig eingerichtetes Zweisternehotel. Bisweilen spezielle Tarife (Homepage checken!). 70 Zi. | Plaza Santa Eulalia 3 | Tel. 923218400 | Fax 923211354 | www.hotelcondal.com | €€

Goya

Schnörkelloses Hostal für Preissensible. Die gute, zentrale Lage gibt den Ausschlag, alles ist problemlos zu Fuß erreichbar. 15 Zi. | Paseo Carmelitas 58 | Tel./Fax 923267886 | www.hostal-goya.com | €

Los Arcos

Komfortabel, vier Sterne, modern und zentral. 60 Zi. | Ezequiel González 26 | Tel. 921437462 | Fax 921428161 | www.hotellosarcos.com | €€€

Corregidor

Ein zweckmäßiges Zweisternehotel mit fairem Preis-Leistungs-Verhältnis. 54 Zi. | Carretera de Ávila 1 | Tel. 921425761 | Fax 921442436 | www.hotelcorregidor.com | €€

La Huerta de San Lorenzo

Frendliche, ländliche Unterkunft im Stadtgebiet, familiär, alle Zimmer mit Bad. 4 Zi. | San Vicente el Real | Tel. 921443225 | www.lahuerta.org | €

Abad

Stilvolle Unterkunft in der Altstadt. Das Haupthaus diente noch bis in die Anfänge des 19. Jhs. als Schmiede. 22 Zi. | Real del Arrabal 1 | Tel. 925283500 | Fax 925283501 | www.hotelabad.com | €€

Santo Tomé

Klein, aber fein - und nicht überteuert. Innenstadtlage. 10 Zi. | Santo Tomé 13 | Tel. 925221712 | Fax 925225855 | www.hostalsantotome.com | €

Conde Ansúrez

Etwas außerhalb gelegen, was für Autofahrer den Vorteil problemloseren Parkens hat. 46 Zi. | Avenida Gijón 100 | Tel. 983362310 | Fax 983015501 | www.condeansurez.com | €€

París

Hostal, alle Zimmer mit Bad. Zentrale Lage nahe der Plaza Mayor. Preislich an der Obergrenze in dieser Kategorie. 33 Zi. | Especería 2 | Tel. 983370625 | Fax 983358301 | www.hostalparis.com | €

Uebernachten

Südspanien

Casa de los Azulejos

Architektonisch wertvolles Hotel in einem Haus, das Elemente aus dem 17. Jh. bewahrt. Einrichtung mit viel Stil und Geschmack. 8 Zi. | Fernando Colón 5 | Tel. 957470000 | Fax 957475496 | www.casadelosazulejos.com | €€

Juan Miguel

Ordentliches Dreisternehaus in zentraler Lage, Kathedrale und Flusspromenaden liegen fünf bis zehn Gehminuten entfernt. Mit Restaurant. 66 Zi. | Acera del Darro 24 | Tel. 958521111 | Fax 958258916 | www.hoteljuanmiguel.com | €€

Don Paco

Sauber, gepflegt und zweckmäßig, drei Sterne. Auf der Homepage sind gelegentlich Sondertarife abrufbar. 31 Zi. | Salitre 53 | Tel. 952319008 | Fax 952319062 | www.hotel-donpaco.com | €

Parador de Gibralfaro

Traumhafte Lage über der Stadt, Spitzenrestaurant. Rechtzeitig reservieren! 38 Zi. | Tel. 952221902 | Fax 952221904 | www.parador.es | €€€

Übernachtungspreise

Während der Karwoche und der Feria de Abril klettern die Unterkunftpreise auf ein deutlich höheres Niveau.

Don Paco

Dreisternehaus in recht ruhiger Lage, die Zimmer sind jedoch nicht übermäßig groß. Mit Restaurant und kleinem Swimmingpool auf dem Dach. Preis an der Obergrenze dieser Kategorie. 220 Zi. | Plaza Jerónimo de Córdoba 4 | Tel. 954506999 | Fax 954222824 | www.hoteldonpaco.com | €€

Hostería del Laurel

Am Puls des Lebens mitten im Viertel Santa Cruz und somit geeignet für all jene, die ohnehin zu später Stunde ins Bett gehen - dann ist es ruhiger vor der Tür und im angeschlossenen Restaurant. 22 Zi. | Plaza de los Venerables 5 | Tel. 954220295 | Fax 954210450 | www.hosteriadellaurel.com | €€

Ziele in der Umgebung

Ziele in der Umgebung

Atlantikküste

Lugo

Knapp 100 km südöstlich von A Coruña, eine von vier galicischen Provinzhauptstädten (90000 Ew.). Ihr kompletter Kern wird auf einer Länge von 2,1 km von der sagenhaften römischen Stadtmauer umschlossen, die als breite Spaziermeile ausgebaut ist und zum Weltkulturerbe der Unesco zählt. Aus der Altstadt ragt die Catedral de Santa María auf, das Leben pulsiert rund um die Praza Maior (dort die Oficina de Turismo | Tel. 982231361). Solide Unterkunft finden Sie im Hotel Metropol (10 Zi. | Miguel de Carvantes 58 | Tel. 982813697 | Fax 982813352 | info@metropollugo.com | €).

Rias Altas

Zwei landschaftlich einzigartige Strecken führen von A Coruña zu den Rias Altas, Galiciens fjordartigen Meeresarmen. Die Nordostroute führt an der Ria de Betanzos und Ferrol vorbei. Unterwegs bietet sich bei Pontedeume gute Unterkunft im gehoben-rustikalen Landhaus Casa do Castelo de Andrade (10 Zi. | Lugar do Castelo de Andrade | Tel. 981433839 | Fax 981433466 | www.casteloandrade.com | €€) mit schier unendlichem Park und erstklassigem Frühstück. Das freundliches Besitzerpaar gibt Ausflugs- und Restauranttipps.

Gernika/Guernica

Einstmals heilige Stätte der Basken, in der man Versammlungen unter einer großen Eiche abhielt. 1937, mitten im Spanischen Bürgerkrieg, wurde die heutige 16000-Ew.-Stadt 30 km östlich von Bilbao durch einen Luftangriff der deutschen Legion Condor zerstört. Der alte Eichenstumpf des Árbol de Gernika ist in einem Ehrentempelchen am Regionalparlament von Bizkaia ausgestellt. Außerdem sehenswert sind das Baskenlandmuseum (Museo de Euskal Herria | Di-Sa 10-14 und 16-19, So 11-15 Uhr) in einem wappengeschmückten Palais aus dem 18. Jh. sowie die Skulpturen von Henry Moore und Eduardo Chillida im Parque Europa. Vorausgesetzt, das Parlament (Casa de Juntas) tagt nicht, steht Besuchern der reich ausgemalte Plenarsaal offen. Traurigen Weltruhm hat Guernica durch Pablo Picassos gleichnamiges Antikriegsgemälde erlangt, das im Museum Reina Sofía in Madrid hängt. Auskunft: Artekalea 8 | Tel. 946255892 | Fax 946253212 | www.gernika-lumo.net

Costa Vasca

Westlich von San Sebastián wechseln sich wilde Klippen mit vereinzelten Stränden und Flussmündungen ab, das grüne Hinterland ist von Bauerndörfern und Berghöfen (caseríos) geprägt. Im reichen Baskenland gibt es viel Geld, aber wenige Strände, wo es sich lohnte, in Häuser und Apartments mit Meerblick zu investieren. Kein Wunder, dass man sich in Zarautz in astronomischen Immobiliensphären bewegt. Unterhalb der gepflegten Promenade (viele Bars und Restaurants) breitet sich ein langer, unter Surfern beliebter Sandstrand aus. Wegen der gefährlichen Wellen und Strömungen sollten sich selbst geübte Schwimmer nicht weit vom Ufer entfernen. Urig sind die Altstadtkneipen jenseits der Durchgangsstraße. Oberhalb von Zarautz liegt der schöne, ganzjährig geöffnete Campingplatz Gran Camping Zarautz (Monte Talai-Mendi | Tel. 943831238 | www.grancampingzarautz.com | €). Auskunft: Navarra 3 | Tel. 943830990 | Fax 943835628 | www.turismozarautz.com

Hernani

Rund 10 km südlich in Hernani erfüllte sich der Bildhauer Eduardo Chillida (1924-2002) seinen Traum und gestaltete ein Landhaus aus dem 16. Jh. samt Garten- und Waldgrundstück zu einem einzigartigen Kunstmuseum. In den Gärten sind rund 40 Skulpturen des Meisters zu sehen. Museo de Chillida-Leku | Mi-Mo 10.30-15, Juli/Aug. Mo-Sa 10.30 bis 20, So 10.30-15 Uhr | www.eduardo-chillida.com

Hondarribia/Fuenterrabía

Das typisch baskische Städtchen (16000 Ew.) schmiegt sich an den Mündungstrichter des spanisch-französischen Grenzflusses Bidasoa. In der mauergeschützten Altstadt findet man viele Tapabars, außerhalb den Badestrand, Flusspromenaden sowie Sport- und Fischerhafen.

Costa Verde

Ein beliebtes Strandstädtchen am östlichen Ende der asturischen Costa Verde, der „grünen Küste“, ist Ribadesella (6000 Ew.). Alternativ zum Strandleben lohnt sich in Ribadesella ein Höhlentrip in die Cueva de Tito Bustillo (April-Anfang Sept., Mo/Di geschl., max. 360 Besucher pro Tag, Reservierungen Tel. 985861120). Solide Dreisterneunterkunft im Hotel Ribadesella Playa (17 Zi. | Ricardo Cangás 3 | Tel. 985860715 | Fax 985860220 | www.hotelribadesellaplaya.com | €€). Auskunft: Paseo Princesa Letizia | Tel. 985860038 | www.ribadesella.es

Gijón

In Asturiens größte Stadt (275000 Ew.) 30 km nordöstlich von Oviedo verliebt man sich kaum auf den ersten Blick. Sie besitzt überwiegend Industrie- und Hafencharakter, bietet jedoch auch nette Seiten: den Sporthafen, die Playa de San Lorenzo sowie das alte, denkmalgeschützte Fischerviertel Cimadevilla mit seiner Plaza Mayor und der Plaza Jovellanos. Hier schwärmt man mit Herzenslust in die Kneipen aus. Wichtigstes Monument ist der Palacio de Revillagigedo, ein zum Kulturzentrum umfunktionierter Palast an der Plaza del Marqués. Im Viertel Cimadevilla kann man sich die Termas Romanas del Campo Valdés (römische Thermen) ansehen (Juli/Aug. Di-Sa 11-13.30 und 17-21, So 11-14 und 17-21, Sept.-Juni Di-Sa 10-13 und 17-20, So 11-14 und 17-19 Uhr). Das Geburtshaus des Politikers und Dichters Gaspar Melchor de Jovellanos (1744-1811) dient heute als Kunstmuseum (Museo de Jovellanos, Juli/Aug. Di-Sa 11-13.30 und 17-21, So 11-14 und 17-20, Sept. bis Juni Di-Sa 10-13 und 17-20, So 11 bis 14 und 17-19 Uhr).

Ourense/Orense

Die lebhafte Provinzmetropole (110000 Ew.) 100 km östlich von Pontevedra am Río Minho wurde wegen ihrer Quellen Fuentes de las Burgas bereits von den Römern als Thermalort geschätzt. Ourense liegt im grünen galicischen Landesinnern ein wenig abseits von allem und ist aus diesem Grund touristisch unverbraucht. Im alten Kern wechseln sich schmale Gassen und nette Plätze wie die Praza Mayor ab, in der Fußgängerzone lässt es sich herrlich bummeln. Stolz der Stadt ist der Puente Romano, die römische Brücke, die sich in hohen Bogen über den Minho spannt. Einen Besuch verdient die romanisch-gotische Catedral de San Martín de Tours mit ihrem Pórtico del Paraíso.

Península do Morrazo

Südwestlich von Pontevedra schiebt sich die Halbinsel Morrazo zwischen die Ria de Pontevedra und die Ria de Vigo. Bis ins 20. Jh. hinein war sie für Fahrzeuge nicht erschlossen, man war einzig auf den Bootsverkehr angewiesen. Eine Rundfahrt führt über Marín (traditioneller Stützpunkt der Marine), den Fischerort Bueu, Hío (schönes Steinkreuz bei der Kirche), Cangas und Moaña. Populäre Strände sind die Praia Lapamán an der Nord- und die Praia Barra an der Südwestflanke der Halbinsel.

Ria de Arousa

Als nördlicher Nachbar der Ria de Pontevedra verästelt sich die Ria de Arousa ins Land - für viele Südgaliciens schönster Meeresarm. In seinen blauen Weiten dümpeln zahlreiche Muschelzuchtinseln, die man bei organisierten Bootstrips ab O Grove oder Vilagarcía de Arousa ansteuert. Die künstlichen Eilande geben einen Vorgeschmack auf das Örtchen O Grove, das den Abschluss einer kleinen Halbinsel formt und sich „Muschelhauptstadt“ nennt. Hier findet man viele Meeresfrüchtelokale. Zu einem guten Essen gehört natürlich ein Albariño, der König unter den galicischen Weißweinen. Angenehme Unterkunft in der Feriengemeinde O Grove bietet das einfach eingerichtete Hotel Amandi (25 Zi. | Castelao 94 | Tel. 986731942 | Fax 986731643 | info@hotelamandi.com | €€). Über eine Brücke geht es von O Grove hinüber zur Illa da Toxa, einer winzigen Insel mit einigen weiteren Hotels und der kuriosen Capilla de las Conchas, einer Kapelle, die komplett mit Jakobsmuscheln belegt ist.

Sanxenxo

Im Sommer ist Sanxenxo an der Nordseite der Ria de Pontevedra der galicische Hauptferienort. Über die Gemeinde verteilen sich nicht weniger als zwölf Campingplätze und rund 120 Hotels und Pensionen. Manche öffnen nur von Juni bis September, bei den ganzjährig betriebenen bekommt man gute Nebensaisontarife, etwa im ansprechenden Dreisternehotel Rotilio (40 Zi. | Avenida del Puerto 7-9 | Tel. 986720200 | Fax 986724188 | www.hotelrotilio.com | €€). Nordwestlich von Sanxenxo geht es zur schönen sandigen Praia da Lanzada, über der sich auf einem Plateau eine Marienkapelle erhebt, Ziel vieler Wallfahrten. Wie überall in Galicien fallen immer wieder die typischen Speicherbauten (hórreos) für Getreide und Mais auf, speziell um Combarro.

Vigo, Illas Cíes und Baiona

Ein dynamischer, maritimer Charakter zeichnet die recht zugebaute größte Stadt Galiciens (310000 Ew.) aus. Im Hafen von Vigo reihen sich Fischerboote und Kühlhäuser auf, darüber ziehen sich die Gassen durch das alte Fischerviertel O Berbés bis zur arkadengesäumten Praza da Constitución. Weiter landeinwärts liegt der Schlosspark mit der Festung El Castro, deren Ursprünge ins 10. Jh. reichen. Für eine Rast bieten sich die Straßencafés in der Rúa do Príncipe an, Fischlokale konzentrieren sich in den Bereichen Avenida de Montero Ríos und Rúa do García Olloqui. Auskunft: Avenida Cánovas del Castillo 22 | Tel. 986430577 | Fax 986430080 | www.camaravigo.es

Costa Cantábrica

Westlich von Santander findet man in Comillas kleine Strände und den kuriosen „Capricho“-Bau von Antoni Gaudí, heute ein Restaurant, in San Vicente de la Barquera ein interessantes Miteinander aus kleiner Altstadt, Fischerhafen und ausgedehntem Sandstrand auf der Gegenseite der Bucht. Ein weiterer schöner Sandstrand liegt ein Stück östlich und ist problemlos erreichbar: die Playa de Oyambre. 15 km südlich von Comillas im Inland ein charmantes Landhotel bei Cabezón de la Sal bzw. Carrejo: El Jardín de Carrejo (10 Zi. | Tel. 942701516 | Fax 942701871 | www.eljardindecarrejo.com | €€).

Cueva El Soplao

Höhlenstar Kantabriens ist die weit im Inland bei Celis an der CA 181 gelegene Cueva El Soplao (Anfahrt über Rábago). Die Erkundung des unterirdischen Paradieses mit seinen Tropfsteinformationen dauert etwa eine Stunde. Gegen Aufpreis und Vorabreservierung gibt es eine zweistündige Abenteuererkundung; fragen Sie nach der „Visita Turismo-Aventura“. Mo-Sa 9-21, So 10-14 und 16-20 Uhr | Reservierung www.elsoplao.es

Santillana del Mar

Ein Traum in Stein, quicklebendiges Mittelalter: gepflasterte Gassen und alte Adelspaläste, Torbögen und Fachwerk, die romanische Stiftskirche Colegiata mit einem gedrungenen Kreuzgang. Dazu Holzbalkone und Kunsthandwerk, Bars und Restaurants bis zum Abwinken, Feinkostläden mit Wildschweinwurst und Pasteten: In einer der schönsten Ortschaften Nordspaniens, knapp 30 km südwestlich von Santander gelegen, bündelt sich alles auf kleinem Raum, an manchen Tagen herrscht drangvolle Enge.

Ziele in der Umgebung

Am Jakobsweg

Castrillo de los Polvazares

Nur 5 km von Astorga: Natursteinhäuser, je nach Jahreszeit ein paar Hundert Seelen und ein ausgezeichneter Ruf für Hausmacherwürste und -eintöpfe. Auf klobigem Pflaster können Sie das lang gestreckte „rote Dorf“ auf den Spuren der Jakobspilger durchwandern; ein paar Restaurants laden zur Einkehr ein.

Cruz de Ferro

Setzt man die Fahrt von Castrillo de los Polvazares Richtung Bergwelt fort, kommt man durch Heideland und urige Steindörfer wie Santa Catalina de Somoza, El Ganso und das bereits auf 1150 m gelegene Rabanal del Camino. Durch Rabanal zieht sich die Durchgangsstraße aufwärts, an der sich ein paar Kneipen und Restaurants aufreihen. Hinter dem halb verfallenen Ort Foncebadón folgt der letzte Anstieg auf 1504 m hinauf: Mitten in der Einsamkeit markiert das Cruz de Ferro, das auf einen Holzstab aufgesetzte „Eisenkreuz“, den höchsten Punkt des Jakobswegs jenseits der Pyrenäen. Ab hier geht es abwärts nach Ponferrada.

Santo Domingo de Silos

Das Örtchen 60 km südöstlich von Burgos hat sich um ein Benediktinerkloster (Mo 16.30-18, Di-Sa 10-13 und 16.30-18 Uhr) aus dem 11. Jh. gelegt. Mit seinen Säulenreihen und Basreliefs zählt der doppelstöckige romanische Kreuzgang zu den schönsten Spaniens, an den filigran gearbeiteten Kapitellen steht man Löwenadlern und Monstern gegenüber. Nicht versäumen: die alte Klosterapotheke! Die Mönche von Silos sind wegen ihrer gregorianischen Gesänge bekannt. Sie sind während der Messen (Mo-Sa 9 und 19, So 12 und 19 Uhr) zu hören. Eine angenehme Unterkunft am Ortsrand ist das Hotel Silos 2000 (28 Zi. | Tel. 947390132 | Fax 947390127 | www.hotelsilos2000.vistoynovisto.com | €) mit Bar und Restaurant.

Monasterio de San Miguel de la Escalada

Ein Musterbeispiel mozarabischer Baukunst; Mozaraber waren die spanischen Christen, die unter maurischer Herrschaft lebten und islamische Kunstelemente in ihre eigenen Bauten integrierten. So wirkt das Innere mit seinen Hufeisenbögen wie eine Moschee. Obgleich stark restauriert, hat sich das bescheidene Bauwerk aus dem 10./11. Jh. seine Faszination bewahren können. Wenig zuverlässige Öffnungszeiten, oft Di-Sa 10-14 und 16-18 (im Sommer 17 bis 20), So 10.30-15 Uhr

Bodegas

Logroño ist von Weinkellereien (bodegas) umgeben, von denen Sie manche nach Absprache besuchen können. Auf Besucher haben sich u.a. die mit Skulpturen geschmückten Bodegas Ontañón (Avenida de Aragón 3 | Tel. 941234200 | www.ontanon.es), die Bodegas Olarra (Polígono de Cantabria | Tel. 941235299 | www.bodegasolarra.es) und die Bodegas Juan Alcorta (Camino de Lapuebla 50 | La Rad de Santa Cruz | Tel. 941279900) eingestellt.

San Millán de la Cogolla

Gleich zwei Klöster liegen 50 km südwestlich von Logroño im Schatten der Sierra de la Demanda. Beide sind von der Unesco zum Welterbe erklärt worden: Das obere, ältere heißt Suso (6. Jh.), das untere aus dem 16.-18. Jh. Yuso (Di-So 10.30 bis 13 und 16-18 Uhr). Beide halten den Geist von San Millán de la Cogolla lebendig, einem Eremiten aus dem 6. Jh., der im Kloster Yuso begraben liegt. Preisgünstige ländliche Unterkunft in der Casa Posada de San Millán (6 Zi. | Prestiño 3 | Tel. 941373161 | www.ascarioja.es | €). Auskunft: Monasterio de Yuso | Plaza del Convento | Tel. 941373259

Santo Domingo de la Calzada

Kaum zu glauben: ein Hühnerstall in der Kathedrale (Mo-Sa 10-18.30 Uhr) 50 km westlich von Logroño. Das Federvieh lebt hinter Glas und hält das Gedenken an das „Hühnerwunder“ aufrecht, bei dem ein unschuldig gehenkter Wallfahrer auf seltsame Weise am Leben blieb. Die Öffnungszeiten gelten auch für das Sakralmuseum, das sich um den Kreuzgang legt und mit einer Vielzahl an Gemälden, Silberkunst und Skulpturen aufwartet.

Lizarra/Estella

Der Volksmund hat die Stadt (14000 Ew.) 43 km südwestlich von Pamplona Estella la Bella getauft, „Estella die Schöne“. Highlights: die gotische Kirche Santo Sepulcro (Skulpturenportal mit dem Letzten Abendmahl), die Wehrkirche San Pedro de la Rúa (12./13. Jh.) und das romanische Palais der Könige von Navarra, heute Kunstmuseum mit Werken des baskischen Malers Gustavo de Maeztu. Beste regionale Spezialitäten serviert das Asador-Restaurante La Tasca (Di geschl. | Navarro Villoslada 1 | Tel. 948556207 | €-€€) - Küche mit Pfiff bei sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Nicht weit davon liegt das Zweisternehotel Yerri (28 Zi. | Avenida Yerri 35 | Tel. 948546034 | Fax 948555081 | hotelyerri@hotelyerri.es | €). Auskunft: San Nicolás 1 | Tel. 948556301 | oit.estella@navarra.es

Puente la Reina

Die kleine Pilgerfigur am Ortseingang 25 km südwestlich von Pamplona kündigt an: Hier vereinigen sich die beiden Jakobswegvarianten Camino Francés und Camino Aragonés. Auf das 11. Jh. geht die romanische Brücke zurück, im Ortsinnern läuft der Pilgerweg an den Kirchen Crucifijo und Santiago sowie einigen kleinen Bars vorbei. Angenehme Unterkunft im Hotel Jaku (28 Zi. | Irunbidea | Tel. 948341017 | Fax 948341120 | www.jakue.com | €€). Ein kurzer Abstecher führt zur romanischen Kirche Santa María de Eunate (12. Jh), die bereits bei der Autobahnabfahrt ausgeschildert ist.

Roncesvalles

Das einstige Augustinerkloster von Roncesvalles duckt sich an die grünen Abhänge unterhalb des 1057-m-Passes Ibañeta 50 km nordöstlich von Pamplona und hält der zuweilen widrigen Witterung seit dem 12. Jh. stand. In der Stiftskirche verehren die Gläubigen ein Bildnis der Madonna. Für Kreuzgang und Museum (tgl. 10 bis 14 und 15.30-17.30, Sommer bis 19 Uhr) löst man ein Kombiticket. Das Museum ist eine richtige Schatzkammer, u.a. mit einem Reliquienschrein, den man „Schachbrett Karls des Großen“ genannt hat. Auf dem nahen Ibañetapass erinnert ein Denkmal an den sagenumwobenen Ritter Roland, der 778 in der Schlacht von Roncesvalles gegen die Mauren fiel. Von der Passhöhe sehr schöner Blick über die Pyrenäengipfel. Im Restaurant La Posada (tgl. | Tel. 948760225 | €€) direkt an der Hauptstraße können Sie stilvoll essen; integriert ist auch ein Hostal (18 Zi. | www.laposadaderoncesvalles.com | €). Auskunft: Antiguo Molino | Tel./Fax 948760301

Las Médulas

Die bizarre Goldminenlandschaft aus der Römerzeit ca. 25 km südwestlich wurde von der Unesco zum Welterbe erhoben. Die Auffahrt mit dem Fahrzeug ist bis zum Aussichtspunkt Orellán mit beeindruckendem Panorama möglich. Ab dem Örtchen Las Médulas können Sie das Areal auf Wegen durchstreifen.

O Cebreiro

Das Dorf, einer der schönsten Jakobswegorte und bereits zu Galicien gehörig, liegt etwa 50 km nordwestlich auf 1300 m und bewahrt eine präromanische Kirche mit dem heiligen Gral Galiciens. Charakteristisch sind wiederaufgebaute pallozas aus der Keltenzeit, Bruchsteinhäuser mit Strohbedachung. Es gibt einige kleine Kneipen und Restaurants, darunter in der Ortsmitte das Moreno (tgl. | Tel. 982181257 | €) mit günstigem Tagesmenü.

Villafranca del Bierzo

Dieses Jakobswegstädtchen (4000 Ew.) 20 km westlich ist für seine Weingärten und die einschiffige Jakobskirche mit ihrem Ablassportal für Pilger bekannt. Hier konnten bereits im Mittelalter Pilger, die aus Krankheitsgründen nicht in der Lage waren, bis nach Santiago zu ziehen, ihren Ablass erhalten. Das freundliche Zentrum konzentriert sich um den Rathausplatz mit einigen Terrassencafés. Außerhalb der Altstadt liegt der kleine, aber feine Parador (39 Zi. | Avenida Calvo Sotelo 28 | Tel. 987540175 | Fax 987540010 | www.parador.es | €€), dem ein vorzügliches Restaurant angeschlossen ist.

Ria de Muros e Noia

Den äußersten Inlandseinschnitt der Ria knapp 35 km westlich von Santiago de Compostela markiert das Städtchen Noia (16000 Ew.), wo Sie sich die Kirchen San Martiño (schönes Portal) und Santa María a Nova (Grabplatten) ansehen sollten. Angenehme Unterkunft finden Sie im Hotel Park Ria de Noya (63 Zi. | Río do Porto | Tel. 981823729 | Fax 981823133 | www.hotelpark.es | €-€€). Am Nordauslauf der von künstlich zur Muschelzucht angelegten Inseln durchsetzten Ria breitet sich die Praia de San Francisco aus, ein herrlicher sandiger Badestrand.

Ziele in der Umgebung

Pyrenäen und Ebrotal

Candanchú

Klassischer Wintersportort 100 km nördlich an der französischen Grenze mit Berghotels, Skiliften und Pisten bis auf 2400 m. Der Großparkplatz liegt direkt an der Straße hinauf zum Pass von Somport. Ein typisches Wintersporthotel, in dem die Sommerpreise deutlich günstiger sind, ist das Candanchú (54 Zi. | Carretera de Francia | Tel. 974373025 | Fax 974373050 | www.hotelcandanchu.com | €€).

Castillo de Loarre

Als Bastion gegen die Mauren in der ersten Hälfte des 11. Jhs. errichtet, ist das Kastell eine der imposantesten Burgen Spaniens. Knapp 30 km nordwestlich von Huesca, wenige Kilometer hinter dem Dorf Loarre (Nov.-Mitte März Di-So 10-16.30, Mitte März-Juni und Sept./Okt. Di bis So 10-13.30 und 16-19, Juli/Aug. tgl. 10-20 Uhr | www.castillodeloarre.com). Hier wurden Teile des monumentalen Hollywoodstreifens „Königreich der Himmel“ gedreht.

Jaca

Lebhaftes 14000-Ew.-Städtchen 65 km nördlich von Huesca mit strategischer Bedeutung und Zeugnissen mittelalterlicher Blüte. Über den Pass von Somport kommen seit alters Jakobspilger auf dem Camino Aragonés durch Jaca. In der City spielt sich das Leben um die lang gestreckte Calle Mayor ab, mitten in der Altstadt steht die romanische Kathedrale mit sehenswertem Kreuzgang. Weiteres wichtiges Monument ist die Zitadelle. Solide Unterkunft im Hotel Conde Aznar (34 Zi. | Paseo de la Constitución 3 | Tel. 974361050 | Fax 974360797 | www.condeaznar.com | €€). Auskunft: Avenida Regimiento de Galicia 2 | Tel. 974360098 | Fax 974355165 | www.jaca.com

Leyre, Javier, Sangüesa und Sos del Rey Católico

Hoch über dem Klosterplateau des Monasterio de Leyre (ausgeschilderter Abzweig ab der N 240) türmen sich die zerklüfteten Felsgebilde der Sierra de Leyre auf, im tiefen Tal breitet sich der blaugrüne Stausee von Yesa aus. Oben in der Bergeinsamkeit 120 km nordwestlich von Huesca erreichen Sie eines der schillerndsten Klöster am Camino Aragonés.

Parque Nacional Ordesa y Monte Perdido

Wilde Gebirgsromantik - in den aragonesischen Pyrenäen haben die Gletscherströme der Eiszeit u-förmige Täler wie jenes von Ordesa hinterlassen, die heute Wanderer in ihren Bann ziehen. Überragt von den Gipfeln um den 3355 m hohen Monte Perdido, steht das gut 150 km² große Gebiet rund 100 km nordöstlich von Huesca als Nationalpark (www.ordesa.net) unter Schutz.

Roncal

Das Valle de Roncal formt das östlichste Pyrenäental Navarras, ein tiefer, grüner Einschnitt mit weißer Pracht im Winter. Dann werden die Langlaufloipen eröffnet. Ansonsten ist das Steindorf Roncal 120 km nordwestlich von Huesca ein beliebter Stützpunkt für Wander- und Naturfreunde. Kleine Geschäfte bieten herzhaft-würzigen Schafskäse an. Auskunft: Carretera Isaba | Tel. 948475256 | Fax 948475316 | oit.roncal@navarra.es

Andorra

Die Grenze zum 464 km² großen Zwergstaat und Steuerparadies Andorra liegt 10 km nördlich von La Seu d'Urgell. In den Einkaufsschneisen der Hauptstadt Andorra la Vella (22000 Ew.) herrscht ein unvergleichliches Gewimmel. Banken und Megashops voller Alkoholika, Parfums, Kameras und Kleider reihen sich vor allem an der Avinguda Meritxell auf. Ansonsten bietet Andorra la Vella keine zwingenden Ziele. Höchster Punkt ist der Pic de Coma Pedrosa (2946 m). Das 65000 Ew. zählende Andorra ist auch ein beliebtes Wintersportziel, über das sich rund 270 km Pisten verteilen. Offizielle Amtssprache ist Katalanisch.

Parc Natural del Cadí-Moixeró

Der gut 400 km² große Naturpark, der 25 km südöstlich von La Seu d'Urgell beginnt, bietet Lebensraum u.a. für Gämsen, Marder und Steinadler. Prägnant für die Flora sind Weißtannen, Kiefern, Wacholder und Rhododendron. Die schroffe Vorgebirgswelt der Pyrenäen ragt hier bis zu 2648 m hoch auf. Im Frühjahr und Herbst gehen Wanderer ab Cava, Estana und Ansovell auf Tour.

Parque Nacional de Aigüestortes

Wilde Gebirgskulissen von fast 3000 m Höhe, Wasserfälle, Gletscherseen und Kiefernwälder machen einen Trip in den Nationalpark 80 km nordwestlich zum unvergesslichen Naturerlebnis. Größter See ist der Estany de Sant Maurici. Einstiegspunkte in den Nationalpark über Espot oder Boí. Infos im Internet unter www.ribagorca.com

Ziele in der Umgebung

Östliche Mittelmeerküste

Benidorm

„Manhattan am Mittelmeer“ - dieser Beiname trifft den Kern dieser Urlauberboomtown (65000 Ew.) an der Costa Blanca. Hotelangebot und Entertainment sind riesig. Aus der Skyline ragt das Gran Hotel Bali hervor, eines der höchsten Hotels Europas. Den natürlichen Boden der Beliebtheit haben die beiden feinsandigen Strände bereitet, die Playa de Levante und die Playa de Poniente. Schöne Aussichten auf die Strände bieten Promenaden und Plateaus am Rand der Altstadt. Historisch wichtiges Bauwerk ist die Kirche Sant Jaume mit dem Marienbildnis der Virgen del Sufragio.

ELX/Elche

In Elx 20 km südwestwärts gibt es mehr Palmen als Bewohner (200000 Ew.). El Palmeral, der historische Palmenhain aus der Maurenzeit, zählt ebenso zum Welterbe der Unesco wie das Mysterienspiel Misteri d'Elx, das alljährlich am 14. und 15. August in der Basilika Santa María aufgeführt wird. Höhepunkt des Streifzugs durch die Palmenhaine ist der Huerto del Cura (Nov.-Feb. tgl. 10-17, sonst tgl. ab 9 Uhr mit wechselnden Schließzeiten in den späteren Abendstunden | Porta de la Morera). In der Nähe liegt das stilvolle Hotel Huerto del Cura (81 Zi. | Porta de la Morera 14 | Tel. 966610011 | Fax 965421910 | www.hotelhuertodelcura.com | €€-€€€). Auskunft: Parque Municipal | Tel. 965452747 | Fax 965457894 | www.turismedelx.com

Sitges

Strand- und Badestadt (20000 Ew.), die sich gerne „Juwel des Mittelmeers“ nennt und eine bewegte Gayszene anzieht. Sandstrände und Palmenpromenaden sind die großen Pluspunkte, die verwinkelten Gassen der Altstadt bieten freundliche Ansichten und reichlich Möglichkeiten zur Einkehr und zum Shoppen. In und um Sitges gibt es mehrere Campingplätze; das Viersternehotel Antemare (112 Zi. | Verge de Montserrat 48-50 | Tel. 938947000 | Fax 938946301 | www.antemare.com | €€€) bietet feudale Unterkunft in einer relativ ruhigen Zone.

Blanes

Letztes Strand- und Hafenstädtchen (34000 Ew.) am Südende der Costa Brava, das sich unter Campern großer Beliebtheit erfreut und auch sonst mit einem beachtlichen Unterkunftangebot auftrumpft. Die Hauptstrände heißen Platja de Blanes und Platja de S'Abanell, etwas abseits liegt die malerische Badebucht Cala de Sant Francesc. Die Promenaden und das geschäftige Hafenviertel sollten Sie nicht versäumen. Die traditionelle Fischauktion steigt Mo-Fr ab etwa 16 Uhr am Hafen. Im Altstadtviertel um den Passeig de Dintre finden Sie Bars und Cafés, die überwiegend von Einheimischen frequentiert werden.

Cadaqués und Port Lligat

Das malerische Küsten- und Hafenstädtchen (3000 Ew.) an der Costa Brava wurde von Künstlergenie Salvador Dalí einst als „verträumtes Dorf“ betitelt. Dalí und andere sorgten dafür, dass Cadaqués zum viel beachteten Künstlertreff aufstieg und noch heute von diesem Image profitiert. Geblieben sind die kalkweißen Häuser, die pittoreske Bucht und die südländische Stimmung in den Altstadtgassen. Im Juli und August kann es drangvoll eng werden, dann empfehlen sich Reservierungen in den Restaurants, von denen sich viele am Passeig Marítim aufreihen. Für komfortable Unterkunft steht das Hotel Playa Sol (49 Zi. | Pianc 3 | Tel. 972258100 | Fax 972258054 | www.playasol.com | €€); die vom Ausblick abhängigen Zimmerpreise schwanken ganz erheblich.

Figueres

Niemand kommt allein wegen des Bummelns, Einkaufens und Ausgehens in dieses Binnenstädtchen (35000 Ew.). Magnetische Kraft übt das Teatre-Museu Dalí (Juli bis Sept. tgl. 9-20, März-Juni und Okt. Di-So 9.30-18, Nov.-Feb. Di-So 10.30-18 Uhr | www.salvador-dali.org) aus, das einstige Stadttheater, das Meister Dalí in seiner Heimatstadt mit überbordenden Phantasien in einen Kunsttempel erster Güte verwandelte. Neben ausgewählten Bildern Dalís sind eigens für dieses Museum gestaltete Säle wie die Sala Mae West zu sehen. Im Foyer begrüßt einen der Cadillac mit Kühlerfigur, in der vergleichsweise schlichten Krypta liegt Dalí begraben. Ergänzend dazu bietet sich der Besuch von Dalí - Joies (gleiche Öffnungszeiten | Pujada del Castell) an; hier sind Schmuckarbeiten des Meisters zu sehen.

La Bisbal und Púbol

Nehmen Sie sich genügend Zeit für Ausflüge ins Hinterland! La Bisbal d'Empordà bietet reichlich Keramikshops, bei Ullastret liegen die Reste einer Siedlung der Iberer. In Pals und Peratallada halten sich die mittelalterlichen Bilder mit lauschigen Plätzen und Gassen, Bogendurchgängen und Bruchsteinhäusern lebendig. In Peratallada sitzen Sie in den Terrassencafés im Bereich der Plaça de les Voltes besonders nett.

Lloret del Mar

Dutzende Diskos, Kneipen, Bettenburgen, Spielhallen, Highlife und Anmache bis zum Abwinken - fröhlich rein ins Sommergetümmel. Wer sich für diesen Freiluftrummelplatz (22000 Ew.) an der Costa Brava entscheidet, weiß, was er will. Tagsüber trifft man sich am 1,6 km breiten Hauptstrand, nach Einbruch der Dunkelheit geht es in den dahinter liegenden Straßen so richtig los. Die Innenstadt mit ihrer weit ausgreifenden Fußgängerzone ist ein einziges Einkaufscenter. Auskunft: Avinguda de les Alegries 3 | Tel. 972365788 | Fax 972361818 | http://es.lloretdemar.org

Palafrugell und Cap Roig

Palafrugell (18000 Ew.) dient als Sprungbrett an die nahen Strände und hat das Korkmuseum Museu del Suro (Sommer tgl. 10-14 und 17-21, sonst Di-Sa 17-20, So 10.30-13.30 Uhr | Tarongeta 31 | www.museudelsuro.org) zu bieten. Sonntags findet ein großer Markt statt. Auskunft: Carrer Carrilet 2 | Tel. 972300228 | www.turismepalafrugell.org

Palamós

Rund 40 km südöstlich von Girona liegt dieses Hafenstädtchen (15000 Ew.) mit breitem Sandstrand bis zur Nachbargemeinde Sant Antoni de Calonge. Ausgedehnte Promenaden und sommerliche Sportangebote zählen zu den weiteren Pluspunkten. In der Altstadt sind die gotische Kirche Santa Maria del Mar und der Carrer Major die wichtigsten Anhaltspunkte. Eine angenehme Unterkunft mit Swimmingpool und Garten bietet das Hotel Sant Joan (22 Zi. | Avinguda Llibertat 79 | Tel. 972314208 | Fax 972312028 | www.hotelsantjoan.com | €€). Auskunft: Carrer Pere Joan 44 | Tel. 972600500 | www.palamos.cat.

Roses

Roses (15000 Ew.) ist für seine ausgedehnten Sandstrände, seine Promenaden und vielfältigen Sportmöglichkeiten sowie sommerliches Highlife bekannt. Wer es ruhiger liebt, quartiert sich im außerhalb gelegenen Landhaus Mas Palou (5 Zi. | Arenes | Tel. 972255704 | www.maspalouroses.com | €€) ein. Kulturell Interessierte merken sich die Zitadelle vor. Auskunft: Avinguda de Rhode 101 | www.roses.cat

Tossa de Mar

Schon die Römer schätzten diesen Küstenstreifen, den die Kunstszene im Lauf des 20. Jhs. für sich entdeckte. Der Maler Marc Chagall schwärmte vom „blauen Paradies“ Tossa de Mar (4000 Ew.). Trotz aller Besuchermassen bleibt das Städtchen eine der schönsten Entdeckungen an der Costa Brava. Hier stimmt die Mischung aus Natur und Kultur: die Strände, die Altstadt, die historische Mauerbefestigung, die Restaurants, das Museu Municipal u.a. mit einem Werk von Marc Chagall. Auskunft: Avinguda Pelegrí 25 | Tel. 972340108 | Fax 972340712 | www.infotossa.com

Cartagena und Mar Menor

Bereits zu Römerzeiten bedeutsame Hafenstadt (210000 Ew.) mit Promenaden, Einkaufszonen, Altstadt und dem historischen Burghügel. In der zweiten Septemberhälfte lebt die Antike bei zahlreichen Straßenschauspielen und einem abschließenden Aufmarsch der Cartagineses y Romanos wieder auf. Zu einem schönen Tag in Cartagena zählt der Besuch des Burghügels (schöner Ausblick); an der Meeresfront starten Hafenrundfahrten.

Castelló de la Plana

Provinzhauptstadt (150000 Ew.) an der Orangenblütenküste, die ihrem Namen mit reichlich Obstanbau alle Ehre macht. Jaime I. verlegte Castelló 1251 an den heutigen Standort. Wichtigster Platz ist die Plaza Mayor mit der Catedral de Santa María (Ursprung 14. Jh.). Auskunft: Plaça Maria Agustina 5 | Tel. 964358688 | Fax 964358689 | www.castelloncostaazahar.com

Ebrodelta

Das weit verästelte Delta des Naturparks Ebro bildet eine der größten Feuchtlandschaften des südwestlichen Europa. Landwirtschaftlich wird das Gebiet für Reisanbau genutzt, Hauptorte sind Deltebre und Sant Jaume d'Enveja. Für den Naturhaushalt sind Marschlandschaften, Kanäle und küstennahe Seen charakteristisch. Beliebte Besuchsziele sind der bei El Garxal gelegene Strand Riumar sowie - nordwestlich der Platja de la Marquesa - die Punta del Fangar mit ihren Dünen. Im Park kommen viele Vogelarten vor, mit Glück bekommt man Reiher und Flamingos zu Gesicht.

Sierra de Irta

Im Süden grenzt Peñíscola an den von kleinen Wanderwegen durchzogenen Höhenzug der Sierra de Irta, der zum Naturschutzgebiet erklärt worden ist. Aus der Ferne wirkt die Strauch- und Buschvegetation spärlich, beim Näherkommen entdeckt man die reiche Vegetation mit Stechginster, Lavendel und weiteren duftenden Kräutern. Markierte Wege führen durch Schluchten und hinauf zur Einsiedelei San Antonio. Zur Meerseite hin liegen die abgeschiedenen Strände Russo und Pebret, die man ab Peñíscola über eine holprige Straße erreicht.

Ruta del Cister

Die Route der mittelalterlichen Zisterzienserklöster (www.larutadelcister.info) bringt Sie im Hinterland von Tarragona zu den imposanten Abteien Poblet (tgl.), Santes Creus (Mo geschl.) und Vallbona de les Monges | (Mo geschl.). In der Nähe des Klosters Santa María de Poblet bietet das Hotel Monestir (30 Zi. | Les Masies/L'Espluga de Francolí | Tel./Fax 977870058 | www.hotelmonestir.com | €-€€) stilvolle Unterkunft.

Ziele in der Umgebung

Zentralspanien

Sierra de Gredos

Beliebtes Ausflugsziel für Naturliebhaber, das rund 70 km südwestlich von Ávila beginnt. Die Sierra de Gredos ist Naturschutzgebiet, Berge wie der Almanzor kratzen mit 2591 m an den Wolken. In und um den Naturpark sind Wandern, Klettern, Wintersport und andere Outdooraktivitäten beliebt. Nahe Candeleda starten organisierte Kanutrips auf dem Río Tiétar (Vive Tiétar | Carretera Candeleda-Madrigal km 2,1 | Tel. 920371817 | www.vivetietar.com), die auch für Anfänger geeignet sind. Reitausflüge arrangiert La Peña del Toro (Domingo Labajo 14 | Candeleda | Tel. 920380173).

Mérida

Das Miteinander aus lebhafter Atmosphäre und reichem kulturellem Erbe lockt Besucher ins rund 60 km östlich von Badajoz gelegene Mérida (53000 Ew.). Die baulichen Hinterlassenschaften der Römer sind von der Unesco zum Welterbe erhoben worden. Diese rund 2000 Jahre alten Spuren verteilen sich über die ganze Stadt, beginnend bei der annähernd 800 m langen und 60 Bögen umfassenden Römerbrücke (Puente Romano, 1. Jh.) über den Río Guadiana. Zahlreiche Funde aus der Antike zeigt das Museo Nacional de Arte Romano (Di-Sa 10-14 und 16-18, Sommer bis 21, So 10-14 Uhr | http://museoarteromano.mcu.es | José Ramón Mélida). Für den Besuch all der interessanten Monumente - Teatro Romano, Anfiteatro, Alcazaba, Casa del Anfiteatro, Casa del Mitreo, Circo Romano, Área Arqueológica de Morería, Área Funeraria de los Columbarios, Cripta y Basílica de Santa Eulalia - lösen Sie am besten ein Kombiticket, mit dem Sie einiges sparen können (tgl. 9.30-14 und 16 bis 18.30, Sommer bis 19.30 Uhr, gelegentlich auch Abendbesuche des Teatro Romano | www.consorciomerida.org).

Guadalupe

Das 3000-Ew.-Städtchen steht ganz im Zeichen seiner Basilika (tgl. 8.30 bis 20, Sommer bis 21 Uhr) und des Kults um die hl. Jungfrau von Guadalupe, das Bildnis einer schwarzen Madonna. Man verehrt sie in ihrer Heiligennische camarín (tgl. 10.30 bis 13.30 und 16.30-19 Uhr) u.a. als Schutzpatronin der Extremadura. Das Real Monasterio de Santa María de Guadalupe gehört zum Welterbe der Unesco. Im Kloster leben seit 1908 Franziskaner. Das angeschlossene Hotel Hospedería del Real Monasterio (47 Zi. | Plaza de Juan Carlos I | Tel. 927367000 | Fax 927367177 | www.monasterioguadalupe.com | €) bietet stilvolle Unterkunft.

Parque Natural de Monfragüe

Rund 50 km nordöstlich von Cáceres gelegener Naturpark (www.monfrague.com) mit interessanten Felsformationen und einer reichen Vogelwelt, zu der Geier, Adler, Schwarzstörche und Falken gehören. Der Park wird vom Tajo und vom Tiétar durchflossen. Villarreal de San Carlos dient als Ausgangspunkt von Wanderungen.

Plasencia

Historisch bedeutsame Stadt (39000 Ew.) an den Ufern des Río Jerte, im 12. Jh. vom kastilischen König Alfonso VIII gegründet. Von den alten Stadttoren haben sich u.a. die Puerta del Sol und die Puerta Coria erhalten, der Kathedralbau splittet sich in den alten Teil (13./14. Jh.) und den neuen Teil (15.-18. Jh.). Eine einfache Unterkunft etwas außerhalb ist das Hostal Real (30 Zi. | Avenida de Salamanca | Tel. 927412900 | Fax 927416824 | www.hostalreal.com | €) mit Restaurant. Auskunft: Plaza de la Torre de Lucía | Tel. 927017840 | Fax 927017841 | www.plasenciaweb.com

Trujillo

Diese Kleinstadt (10000 Ew.) ist ein wahres Juwel der Extremadura. Nach langer maurischer Herrschaft brachen die Christen erst 1232 den Widerstand, worauf sich in Trujillo zahlreiche Adelsfamilien nieder- und prächtige Paläste errichten ließen. Berühmtester Sohn der Stadt ist Francisco Pizarro (1478-1541), dem auf der zentralen Plaza Mayor ein monumentales Reiterstandbild aus Bronze gewidmet ist. Der Gedenkprunk ist nicht ganz nachvollziehbar, denn Pizarro, der den Inkaherrscher Atahualpa in Peru feige hinrichten ließ, ist als einer der grausamsten Konquistadoren in die Weltgeschichte eingegangen.

Ciudad Encantada

„Verzauberte Stadt“ - so heißt dieses Naturschutzgebiet rund 35 km nördlich, wo geologische Formationen zu bestaunen sind. Regen und Wind haben im Lauf der Zeit phantasiereiche Gebilde geformt.

Alcalá de Henares

Die traditionsreiche Universitätsstadt (200000 Ew.) rund 30 km östlich von Madrid wird von Madridern gern als Wohnstadt genutzt und verbreitet in ihrem historischen Zentrum ein äußerst angenehmes Flair. Kein Wunder, denn 20000 Studierende fühlen sich hier pudelwohl.

Chinchón

Lauschiges Städtchen (4000 Ew.) 45 km südöstlich, ein klassisches Ausflugsziel der Hauptstädter mit vielen urigen Tavernen und Bodegas. Die besonders schöne Plaza Mayor ist von Holzgalerien umzogen, eine Etage höher schaut man auf die Torre de Santa María de Gracia (18. Jh.) und die Kirche Nuestra Señora de la Asunción. Für geschmackvolle Unterkunft bürgt der in einem vormaligen Augustinerkloster untergebrachte Parador (38 Zi. | Tel. 918940836 | Fax 918940908 | www.parador.es | €€€).

El Escorial

Monumentale Renaissancepracht aus den Zeiten von König Felipe II, zwischen 1563 und 1584 unter Juan Bautista de Toledo und Juan de Herrera erbaut. Dieser auf rund 1030 m Höhe erbaute Real Sitio de San Lorenzo de El Escorial (April bis Sept. Di-So 10-18, Okt.-März 10-17 Uhr | Mi Eintritt für EU-Bürger frei | www.patrimonionacional.es) diente als Sommerpalast und Kloster. Im barock überladenen Pantheon der Könige fanden viele Herrscher ihre letzte Ruhe, weitere Gräber von Prinzen und Prinzessinnen sind im Panteón de Infantes zu sehen. Im Palasttrakt befindet sich das Sterbezimmer von Felipe II; die einstigen Kapitelsäle der Mönche sind als Gemäldegalerien hergerichtet. Weitere Blickfänge: die Fresken in der Bibliothek und die Basilika mit ihrer 90 m hohen Kuppel. Vor oder nach dem Besuch bietet sich ein Bummel durch das Städtchen San Lorenzo de El Escorial (10000 Ew.) an, das sich mit zahlreichen Bars und Restaurants bestens auf den steten Besucherstrom eingestellt hat.

Alba de Tormes

Pittoreskes Kirchenstädtchen (5000 Ew.) 20 km südöstlich, ebenfalls am Río Tormes gelegen. Im Karmeliterkloster La Anunciación (tgl. 8.30 bis 13.30 und 16-18, Sommer bis 19 Uhr) verehren die Gläubigen den Reliquienschrein der hier verstorbenen hl. Teresa de Ávila. Zweckmäßig und günstig übernachtet man im Hotel Alameda (35 Zi. | Avenida Juan Pablo II | Tel. 923300031 | www.hotelrestaurantealameda.com | €), dem auch ein Restaurant angeschlossen ist. Auskunft: El Padre Raimundo 6 | Tel. 923300024 | www.villaalbadetormes.com

Béjar

Auf 960 m ins Höhengrün gebettetes Städtchen (17000 Ew.) 70 km südlich mit einigen interessanten Monumenten wie dem Herzogspalast (Palacio Ducal, 16. Jh.). Die mittelalterliche Stadtmauer geht auf die Mauren zurück. Béjar nimmt für sich in Anspruch, Spaniens älteste Stierkampfarena zu besitzen (etwas außerhalb). Zentrale Unterkunft im Dreisternehotel Colón (66 Zi. | Colón 42 | Tel./Fax 923400650 | www.hotelcolonbejar.com | €€); in das Hotel ist ein Spa integriert. Auskunft: Carretera de Salamanca | Tel./Fax 923403005 | www.i-bejar.com

Ciudad Rodrigo

Monumentales Städtchen (15000 Ew.) 90 km südwestlich von Salamanca Richtung portugiesische Grenze am Río Agueda, entstanden aus einer römischen Siedlung. Der Name geht zurück auf den Grafen Rodrigo González, der im Mittelalter nach der Vertreibung der Mauren die Wiederbesiedlung vorantrieb. Zum historischen Erbe zählen die 2 km langen Stadtmauern und die romanisch-gotische Kathedrale mit ihrem schönen Figurenportal. Das Stadtbild prägen weitere Kirchen und Herrenhäuser. Stimmungsvoll geht es um die Plaza Mayor zu (dort auch Lokale und Tapabars).

Ledesma

35 km nordwestlich von Salamanca liegt dieser 1000-Ew.-Ort am Río Tormes. Stolz ist man hier auf das historisch-kulturelle Ensemble mit Burg (15. Jh.), Stadtmauern, Plaza Mayor und einigen Kirchen. Einfache Unterkunft finden Sie im Hostal La Beata (7 Zi. | Paseo de Carmelitas 18 | Tel. 923570246 | €). Wellnessfreunde quartieren sich im Thermalkomplex Balneario de Ledesma (200 Zi./Apartments | Tel. 923149100 | Fax 923570393 | www.balnearioledesma.com | €-€€) im etwa 10 km südöstlich gelegenen Baños de Ledesma ein, wo man die Wahl zwischen Zimmern und Apartments hat. Auskunft in Ledesma: Plaza Mayor 1 | Tel. 923570015

Parque Natural de las Batuecas

Gebirgiger, grüner Naturpark, der mit der Sierra de la Peña de Francia eine Höhe von 1728 m erreicht. Über den Gipfeln erheben Adler und Geier ihre Schwingen, in der Flora kommen u.a. Kastanien, Pinien und Wacholder vor.

Castillo de Coca

In der näheren und weiteren Umgebung von Segovia gibt es einige interessante Festungen und eine Burgenroute, die u.a. das Castillo de los Velasco in Padraza und das Castillo de Condado de Castilnovo passiert. Besonders schön jedoch ist das 50 km nordwestlich gelegene Castillo de Coca (Sommer Mo sowie Mi-Fr 10.30-13 und 16.30-19, Sa/So 11-13 und 16.30-19, Winter jeweils bis 18 Uhr). Die Wurzeln des Kastells gehen auf das Jahr 1453 zurück, der Abschluss erfolgte im 16. Jh. Die Architektur wirkt monumental und geometrisch verspielt zugleich. Zentrum der Ortschaft Coca ist die Plaza Mayor, weitere wichtige Bauwerke sind die Torre de San Nicolás und die spätgotische Iglesia de Santa María la Mayor. www.coca-ciudaddecauca.org

La Granja de San Ildefonso

Rund 10 km südöstlich erreichen Sie dieses Barockschloss, das sich Bourbonenherrscher Felipe V als „Klein-Versailles“ errichten ließ. Spätere spanische Monarchen nutzten den Sitz als Sommerresidenz. Der Bau wurde 1721 begonnen, auch die mit Wasserspielen und Skulpturenbrunnen aufgelockerten Parkanlagen sind ein Genuss. Sommer Di-So 10-18, sonst Di-Sa 10-13.30 und 15-17, So 10-14 Uhr, Gärten im Hochsommer 10-21, sonst 10-18 Uhr | www.patrimonionacional.es

Riofrío

12 km südwestlich von Segovia erwartet Sie der Palacio Real de Riofrío, ein Mitte des 18. Jhs. auf Initiative von Königin Isabella Farnese errichteter Palast italienischen Stils. Erhalten sind die königlichen Zimmer, außerdem gibt es ein Jagdmuseum zu sehen. Sommer Di-So 10 bis 18, sonst Di-Sa 10-13.30 und 15-17, So 10-14 Uhr | www.patrimonionacional.es

Palencia

Knapp 50 km nordöstlich gelegene Provinzhauptstadt (82000 Ew.), die unter der Sonne der Meseta eher ein Schattendasein führt - zu Unrecht, denn es gibt einige interessante Stellen wie die Plaza Mayor und die Calle Mayor mit ihren Laubengängen zu entdecken. Am nördlichen Rand der Stadt zieht der Cristo del Otero die Blicke an, eine moderne Christusstatue des Bildhauers Victorio Macho.

Peñafiel

Peñafiel liegt rund 55 km östlich von Valladolid inmitten der Weinbauregion Ribera del Duero. Man reibt sich die Augen: Fast unwirklich thront das Kastell von Peñafiel auf dem örtlichen Felsen und nimmt eine gewaltige Länge von über 200 m ein. Es ist eine der imposantesten Burgen Spaniens und beherbergt das Weinmuseum (Di-So 11-14.30 und 16.30 bis 20.30, Winter bis 19 Uhr). Es besteht auch die Gelegenheit zu einer Weinprobe (degustación). Auskunft: Plaza del Coso 2 | Tel. 983881526 | Fax 983880650 | http://turismopenafiel.com

Tordesillas

30 km südwestlich am Río Duero gelegene Kleinstadt (9000 Ew.), die einen geschichtlich klangvollen Namen hat: Mit dem 1494 geschlossenen Vertrag von Tordesillas steckten die Eroberernationen Spanien und Portugal die Lage ihrer kommenden Territorien in der Neuen Welt ab. Wichtigstes Bauwerk ist das Real Monasterio de Santa Clara, ein Klarissenkloster, das von Alfonso XI im 14. Jh. ursprünglich als Palast erbaut wurde. Auskunft: Casas del Tratado | Tel./Fax 983771067 | www.tordesillas.net

Ziele in der Umgebung

Südspanien

Desierto de Tabernas

Rund 20 km nördlich der Stadt steht die Hitze über einer Wüstenszenerie, die oft als Filmkulisse für Western gedient hat. Stunt- und Westernshows können Sie in Mini-Hollywood (wechselnde Anfangszeiten | www.minihollywood.es) verfolgen.

Parque Natural Cabo de Gata-Níjar

Karg und wildromantisch zeigt sich dieser östlich von Almería beginnende, vulkanisch geprägte Naturpark (www.cabodegata-nijar.com), der sich um das weit ins Meer vorstoßende Cabo de Gata legt. Ins Bild gehören Sandstrände, Felsformationen, kleine Dörfer und das halbwüstenartige Hinterland. Über 140 Vogelarten sind in diesem Gebiet dokumentiert worden - mit etwas Glück können Sie sogar Flamingos beobachten.

Arcos de la Frontera

Weißes Traumstädtchen 65 km nordöstlich von Cádiz über den Ufern des Río Guadalete. Das historische Viertel breitet sich mit schmalen Gassen und verschachtelten Häusern über ein Felsmassiv. Schöner Ausblick vom Mirador nahe dem Rathaus. Geschmackvolle Unterkunft im kleinen Hotel La Casa Grande (7 Zi. | Maldonado 10 | Tel. 956703930 | Fax 956717095 | www.lacasagrande.net | €€), das in einem Herrenhaus aus dem 18. Jh. eingerichtet ist und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Jerez de la Frontera

Weit ausgreifende Stadt (200000 Ew.) der Andalusierpferde und der Reitsporttraditionen, der Sherry- und Brandyproduzenten. Ein Erlebnis ist der Besuch einer Sherrybodega, durch deren heilige Hallen und Fässerlager Führungen gehen. Natürlich darf weder die abschließende Kostprobe noch die Möglichkeit zum Einkauf fehlen - auf günstige Preise direkt vom Erzeuger darf man dabei allerdings nicht hoffen, manches bekommen Sie andernorts günstiger! Besonders gut organisiert sind die Besuche bei den zentral gelegenen Bodegas González Byass (Manuel María González 12 | Anmeldung Tel. 956357016 | www.bodegastiopepe.com), wo man innerhalb des Geländes einige Strecken mit einem Bähnchen zurücklegt.

Sanlúcar de Barrameda

Die 55 km nördlich gelegene Kleinstadt (50000 Ew.) gehört zum Sherrygebiet und stößt an den Mündungstrichter des breiten Guadalquivir. Zu empfehlen ist ein mehrstündiger Bootsausflug mit dem einstigen Dampfschiff Buque Real Fernando (wechselnde Zeiten, in der Saison meist tgl. 10 und 16 oder 17 Uhr | Centro de Visitantes Fábrica de Hielo, Avenida Bajo de Guía | Tel. 956363813 | www.visitasdonana.com), der gute Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung und zum Landgang im Nationalpark Coto de Doñana bietet.

Tarifa

Die alte Festungs- und Seefahrerstadt (15000 Ew.) an der schmalsten Stelle der Meerenge von Gibraltar liegt nur 14 km vom afrikanischen Kontinent entfernt. Tarifa gilt als Windsurferparadies, auf die entsprechende Klientel hat sich das Hurricane Hotel (33 Zi. | Carretera de Cádiz | km 78 | Tel. 956684919 | Fax 956680329 | www.hotelhurricane.com | €€€) eingestellt. Etwas günstiger ist das nahe Hotel Valdevaquero (selbe Kontaktnummern | €€).

Alpujarras

Gebirgslandschaft zwischen Sierra Nevada und Mittelmeer im weiten Südosten von Granada, guter Straßeneinstieg bei Lanjarón. Zu den Höhepunkten zählen die Dörfer Pampaneira und Capileira sowie der Schinkenort Trevélez.

Jaén

Die touristisch unverfälschte Provinzhauptstadt (115000 Ew.) rund 100 km nördlich von Granada nennt sich gerne paraíso interior, „Binnenlandparadies“. Jaén wird vom Burgberg mit seinem imposanten mittelalterlichen Castillo de Santa Catalina (Do-Di 10-14 Uhr) überragt; der Fernblick vom Festungsplateau schweift über Millionen von Olivenbäumen im Umland. Im Zentrum beherrscht die doppeltürmige Kathedrale das Bild. Besonders geschäftig geht es um die Calle de San Clemente und den Paseo de la Estación zu. Auskunft: Maestra 13 | Tel. 953242624 | www.promojaen.es

Sierra Nevada

Südöstlich von Granada bäumt sich der Gebirgszug der Sierra Nevada mit dem Mulhacén bis zu 3481 m hoch auf, der höchsten Erhebung auf dem spanischen Festland. Im Winter finden Skifans hier Dutzende Pisten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Die große Skistation liegt auf 2100 m, Saison ist von Dezember bis etwa März, doch das Klima ist unberechenbar. Es gibt zahlreiche Unterkünfte und Restaurants, mehrere Skischulen und Verleih von Ausrüstung. Informationen unter www.sierranevadaski.com.

Marbella

Ein städtischer Star (120000 Ew.) an der Costa del Sol, die wegen der Vielzahl der hier entstandenen Golfplätze scherzhaft auch Costa del Golf genannt wird. Marbella liegt 55 km südwestlich von Málaga und ist nicht zuletzt durch riesige Korruptionsskandale immer wieder in die Schlagzeilen geraten. Die Stadt ist ein Tummelplatz des internationalen Jetsets, dem vor allem der weiter westlich gelegene Jachthafen Puerto Banús gerecht wird. Doch es gibt durchaus auch bodenständige Zonen. In der Altstadt verdient die nett mit Orangenbäumchen bestandene Plaza de los Naranjos einen Besuch, Strände und Meerespromenaden sind sehr ansehnlich.

Nerja

Gut 50 km östlich von Málaga lockt das Städtchen Nerja (17000 Ew.) mit kleinen Stränden und einer Aussichtspromenade. Etwas außerhalb liegen die berühmten Tropfsteinhöhlen Cuevas de Nerja, die mitunter recht überlaufen sein können. Ein kurzer Abstecher ins Hinterland führt ins stimmungsvolle weiße Dorf Frigiliana.

Ronda

Eines der reizvollsten - und berühmtesten - Städtchen (35000 Ew.) in Andalusien, in dem die traditionsreiche Innenstadt durch die spektakuläre schmale Schlucht des Río Guadalevín zweigeteilt ist. Gleich neben dem Parador wird der klaffende Schlund von der Neuen Brücke (Puente Nuevo) überspannt. Die Parkanlage Alameda del Tajo bietet schöne Fernblicke auf die Berge. Als gewaltigstes Monument sticht die Plaza de Toros hervor, Rondas 1785 eröffnete Stierkampfarena; der doppelgeschössige Galeriebau kann täglich besucht werden. Im angeschlossenen Museum dreht sich alles um den Stierkampf, als dessen Wiege die aficionados Ronda verehren.

Mit Kindern reisen

Mit Kindern reisen

Atlantikküste

Museo de la Minería y de la Industria San Vicente

Weit gefehlt, wer hier lediglich ein herkömmliches Bergbaumuseum mit historischem Gerät und Werkzeug erwartet! In den Tiefen dieses Museums ca. 35 km südöstlich von Oviedo in San Vicente/El Entrego können Sie sich durch einen unterirdischen Simulationsstollen führen lassen. Das Abenteuer beginnt mit der Abfahrt im Lift und bleibt stets unter Kontrolle des Führers, in dessen Begleitung man durch die bedrückende Enge geht und sich durch schmale Schneisen zwängt. Di-Sa 10-14 und 16-19, So 10-14 Uhr, Sommer Di-Sa 10-20, So 10-14 Uhr | 4 Euro, Kinder 2 Euro, unter 4 Jahre frei | www.mumi.es | Anfahrt über La Felguera

Parque de la Naturaleza de Cabárceno

Ein Natur- und Wildpark in zerklüfteter Felsenkulisse 20 km südlich von Santander bei Obregón (Autovía A 8, Ausfahrt 8): Hier hat man das einstige Minengebiet von Cabárceno in ein Reich von Löwen und Giraffen, von Tigern und Kängurus verwandelt und mit einem 20 km langen Straßennetz versehen. Schon zu Römerzeiten wurden in der Gegend Eisenvorkommen ausgebeutet - heute leben hier mehr als 300 Tierarten aus allen Kontinenten, darunter auch die einst auf der Iberischen Halbinsel verbreiteten Wölfe und Braunbären. Kleine Streifzüge führen durch das Reptilienhaus und an den Ufern des Acebosees entlang. Zu wechselnden Zeiten finden Greifvogelvorführungen statt. Sommer tgl. 9.30-19, Winter 9.30-18 Uhr, März-Okt. und ganzjährig an Brückentagen 18 Euro, Kinder 12 Euro, Nov.-Feb.12/8 Euro, bis 5 Jahre frei | www.parquedecabarceno.com

Zoo Santillana del Mar

Für Familien eine schöne Abwechslung zu Kultur und Museen in Santillana del Mar. Das 60000 m² große, außerhalb des Orts gelegene Zoogelände ist ausgeschildert. Der Rundgang führt u.a. ans Wolfgehege, zu Orang-Utans, Bisons und den kleinen Przewalski-Pferden. Tgl. 9.30 Uhr bis Sonnenuntergang | 14 Euro, Kinder 8 Euro, bis 3 Jahre frei | www.zoosantillanadelmar.com

Mit Kindern reisen

Am Jakobsweg

Castillo de los Templarios in Ponferrada

Mit ihrem zinnengekrönten Mauermantel bäumt sich die mittelalterliche Festung im Zentrum von Ponferrada hoch über dem Tal des Río Sil auf. Im Innern begibt man sich auf die Spuren der mysteriösen Tempelritter, die dem Kastell 1178-1282 den letzten Schliff gaben. Kleine Burgentdecker haben helle Freude an Wendeltreppen und Turmaufstiegen und dem Streifzug über die alten Wehrgänge. Öffnungszeiten stark wechselnd, Kernzeiten Di-Sa 11-14 und 16-19, So 11-14 Uhr | 3 Euro, Kinder und Jugendliche 12-18 Jahre 1,50 Euro, Kinder unter 12 Jahre frei

Mit Kindern reisen

Östliche Mittelmeerküste

Port Aventura Park

Freizeit- und Erlebnispark mit Nervenkitzel und Dauerfun, geheimnisvollen Tempeln und Pyramiden ca. 10 km südwestlich von Tarragona Richtung Salou (Autobahn A 7, Ausfahrt 35). Man stößt in fünf verschiedene Welten vor: Far West, Polynesien, China, Mexiko und Mittelmeer. Atemraubende Fahrgeschäfte bieten Loopings und ein Tempo bis zu 90 km/h. Liveprogramme mit Musik und Tänzen, Magie- und Banditenshows. Mitte März-Okt. tgl. 10 bis 19/20/24 Uhr, Nov.-Anf. Januar überwiegend nur an den Wochenenden 10-19 Uhr | Kalender unter www.portaventura.es | 42 Euro, Kinder 4-10 Jahre 33,50 Euro, Kinder unter 4 Jahre frei, im Hochsommer Abendtarif ab 19 Uhr 26,50/22 Euro

Mit Kindern reisen

Zentralspanien

Dinópolis Teruel

Auf in die Welt der Dinosaurier! Tyrannosaurus Rex lässt die Besucher im 12000-m²-Themenpark am östlichen Stadtrand von Teruel erzittern. Die Zeitreise auf Schienen wird von Special Effects umrahmt, im Kino leben die gigantischen Urzeitviecher im 3-D-Format auf, in den Außenanlagen vergnügen sich die Jüngsten. Mitte Feb./März und Sept. bis Anfang Jan. meist nur an den Wochenenden, Mai-Aug. tgl. 10-20 Uhr, Anfang Jan.-Mitte Feb. geschl. | aktuelle Zeiten unter www.dinopolis.com | 22 Euro, Kinder 4-11 Jahre 17 Euro

Parque de Atracciones Madrid

Die Vierersitzbank steigt und steigt und stoppt in luftigen 63 m Höhe - Zeit zum Durchatmen vor dem rauschenden Sturz ins Nichts: Dann gehts abwärts mit 80 km/h, abrupter Stopp, pures Adrenalin. Das Sekundenerlebnis auf der lanzadera zählt zu den Magneten im Freizeitpark des riesigen Madrider Grüngeländes Casa de Campo. Auf 20 ha sorgen mehr als 40 kleine und große Attraktionen für Fun auf der ganzen Linie. Besonders feucht geht es bei Touren durch den Aserradero-Kanal zu, Nervenkitzel verheißt die Tarantelhöhle. Meist monatlich wechselnde Zugangszeiten, Mai/Juni je nach Wochentag 12 bis 20/21/22/24 Uhr, Juli/Aug. 12-24 bzw. 2 Uhr, sonst oft nur an Wochenenden | Kalender unter www.parquedeatracciones.es | Ganztagestickets mit unbegrenzter Benutzung der Fahrgeschäfte 27,50 Euro, Kinder 3 bis 6 Jahre 18 Euro

Mit Kindern reisen

Südspanien

Aqualand Torremolinos

Klassisches Erlebnisbad in der Urlaubshochburg Torremolinos an der Costa del Sol mit rasanten und nassen Attraktionen für Junge und jung Gebliebene wie „Black Hole“, „Rapids“ und „Boomerang“. Mitte Mai bis Mitte Sept. tgl. 10-18 (Juli/Aug. bis 19) Uhr, 20,50 Euro, Kinder 4-12 Jahre 14,50 Euro, Zweitagestickets 27/18,50 Euro | Cuba 10 | www.aspro-ocio.es

Tivoli World Benalmádena

Ein Klassiker unter den Freizeitparks mit seiner Palette von annähernd 40 Fahrgeschäften. Außerdem Westernshows, Folklore und Flamenco auf dem andalusischen Dorfplatz sowie Konzerte. Juli-Anfang Sept. tgl. 18 bis 2 Uhr, sonst Öffnungszeiten stark wechselnd und mitunter nur an den Wochenenden | aktueller Kalender unter www.tivoli.es | 4 Euro, Kinder unter 1 m frei, „Supertivolino“-Ticket für alle Fahrgeschäfte Zusatzpreis 12 Euro | Avenida Tivoli, Ortsteil Arroyo de la Miel

Insider-Tipp

Ausgehen in Barcelona

Tolle Musicals: Das Teatre Victòria in Barcelona brennt wahre Bühnenfeuerwerke ab

Wochenmarkt

Erntefrisch: Reiche Auswahl auf dem Wochenmarkt mittwochs und samstags in der Altstadt von León

Torre de Hércules

Herkules bei Dunkelheit: Sommerlicher Abendbesuch auf A Coruñas berühmtem Leuchtturm

Puente Colgante

Schwindel erregend: In luftigen 50 m Höhe auf dem Brückenweg über Bilbaos Hausfluss Nervión

Parque da Alameda

Stadtpark mit Aussicht: Den schönsten Blick auf die Kathedrale von Santiago de Compostela genießen Sie beim Bummel durch den Parque da Alameda

Arts

Workout zu jeder Zeit: Das Spitzenhotel Arts in Barcelona hält seinen Fitnessbereich 24 Stunden am Tag geöffnet

Las Arenas Balneario Resort

Gut gebettet: Wohliger Luxus im Las Arenas Balneario Resort in València

Santo Domingo de Silos

Löwenadler und Monstervögel: In den filigranen Kapitellen des romanischen Kreuzgangs von Santo Domingo de Silos haben die Steinmetzmeister einst ihre Phantasie ausgelebt

Desierto de Tabernas

Im Brennpunkt: Ein Streifzug durch das Forschungszentrum für Solarenergie in der Wüste von Tabernas

Sanlúcar de Barrameda

Leinen los!: Ein Bootstrip ab Sanlúcar de Barrameda über den Guadalquivir

Parque de la Naturaleza de Cabárceno

Auf Löwenfährte: Im kantabrischen Natur- und Wildpark Cabárceno durch zerklüftete Felslandschaften

Logroño

Tafeln in der Weinstadt: Nouvelle Cuisine, riojanisch interpretiert, im Restaurant Entrevinos in der Altstadt von Logroño

Ponferrada

Minibar zum Nulltarif: Ein guter Service im Hotel AC Ponferrada

Top Highlights

Museo Guggenheim

Spektakuläre Architektur! Wie ein gigantisches Schiff erhebt sich Frank O. Gehrys 1993-1997 erbautes Werk an den Ufern des Nervión, verströmt mit seiner Hülle aus Titan silbrigen Glanz und schachtelt sich in phantasievollen Formen auf. Die hauchdünnen Titanplatten wirken wie Fischschuppen, weitere markante Elemente sind Kalkstein und Glas. Im Inneren gibt das 50 m hohe, verglaste Atrium den Weg vor, von hier aus fließen die Zugänge zu 19 Galerien ab, die längste misst 130 x 30 m und ist frei von tragenden Elementen. Es gibt keine ständige, sondern stetig wechselnde Ausstellungen von unterschiedlicher Qualität - die wahre Kunst ist das Museum selbst. Zu den wenigen dauerhaft präsenten Werken zählen eine Displayinstallation Jenny Holzers und Richard Serras „Snake“ aus gewalztem Stahl sowie, auf der Esplanade vor dem Hauptzugang, Jeff Koons' Blumenhundskulptur „Puppy“. Juli/Aug. tgl. 10-20, Sept. bis Juni Di-So 10-20 Uhr | Abandoibarra 2 | www.guggenheim-bilbao.es

Catedral de Santa María

Mehr als vier Jahrhunderte baute man an der Kathedrale, die mit ihren Kuppeln, den gotischen Steinspitzen und 84 m hohen Türmen himmelwärts sticht. Das 1221 begonnene Gotteshaus stellt alles in den Schatten, gehört zum Welterbe der Unesco und setzt seine überwältigenden Anblicke im Innern fort. Man tritt an Diego de Siloés Vergoldete Treppe und an den 103-stühligen Chor heran, schaut zur Vierungskuppel und zur kuriosen „Fliegenfängeruhr“ Papamoscas hinauf und bewundert die Meisterschaft feiner Ornamente in der Kapelle des Kronfeldherrn. Der Kreuzgang verschafft Zugang zum Domschatz. Tgl. 9.30-13.15 und 16 bis 19.15 Uhr | Plaza de Santa María

Gaudís Barcelona

In Barcelona hat Jugendstilgenie Antoni Gaudí (1852-1926) seine weltweit bekanntesten Werke hinterlassen. Nach englischem Vorbild einer Gartenstadt schuf er den traumhaften Parc Güell (tgl. 10-18, Sommer 10-21 Uhr; dort auch Casa-Museu Gaudí, sein vorübergehendes Wohnhaus); die Casa Milà (tgl. 10-20 Uhr | Passeig de Gràcia 92); die Casa Batlló (tgl. 9-20 Uhr | Passeig de Gràcia 43 | www.casabatllo.es); den kuriosen Stadtpalast für seinen Förderer Eusebi Güell, Palau Güell (Di-Sa 10 bis 14.30 Uhr | Nou de la Rambla 3-5), und die grandiose Sühnekirche Sagrada Família (März-Sept. tgl. 9-20, Okt.-Feb. 9-18 Uhr | Carrer de Mallorca | www.sagradafamilia.org), an der immer noch weitergebaut wird; in der Krypta liegt Gaudí begraben. Gute Internetinfos zu Gaudí und seinen Werken unter www.gaudiallgaudi.com.

Museo del Prado

Die berühmte Gemäldesammlung zählt zu den weltweit besten mit zahlreichen Exponaten alter Meister wie Rubens, Rembrandt, van Dyck, Tizian und El Greco. Zu den Höhepunkten zählen Diego Velázquez' „Las meninas“ und die „Schwarzen Malereien“ von Francisco de Goya. Unter dem Architekten Rafael Moneo ist der Prado umfangreich erweitert worden. Die ständige Sammlung ist Di-Sa ab 18 und So ab 17 Uhr kostenlos zugänglich. Di-So 9-20 Uhr | Paseo del Prado | http://museoprado.mcu.es

Parque del Retiro

Parkanlage im Herzen der Stadt, ein echtes Naherholungsgebiet mit Wiesen, Wegen, Blumenbeeten und großem, zentralem See. In Erinnerung an die Todesopfer des islamistischen Terrorattentats 2004 ist der Bosque de los Ausentes, der „Wald der Abwesenden“, gepflanzt worden.

Mezquita

Die Mezquita (Mo-Sa 10-18, So abhängig von den Gottesdienstzeiten 9 bis 10.45 und 14-18.30, Sommer jeweils bis 19 Uhr | Torrijos) zieht Besucher mit ihrem einzigartigen Bogen- und Säulenwald in den Bann. Begonnen wurde die einstige Moschee Ende des 8. Jhs., gefolgt von mehreren Erweiterungsphasen. Im Orangenhof, dem Patio de los Naranjos, nahmen die Moslems ihre rituellen Waschungen vor; zum Glockenturm wurde unter den Christen das Minarett umfunktioniert. Im Innern der Mezquita ist das Allerheiligste, die Gebetsnische mihrab, von ausgemachtem Prunk umgeben. Die stilfremd ins Zentrum hineingebaute Kathedrale ist im Renaissancestil gehalten.

Alhambra

Auf den Höhen über der Stadt im 13./14. Jh. wahr gewordenes Märchen aus Tausendundeiner Nacht, speziell im Palastbezirk der Nasriden mit dem Myrtenhof (Patio de los Arrayanes) und dem Löwenhof (Patio de los Leones) mit seinen grazilen Galerien und phantasievollen Ornamenten. Die Vorburg Alcazaba trägt Wehrcharakter, in den dahinter liegenden Lustgärten des Generalife bestimmen Wasserspiele und Grün das Bild. Stilbrüchig wurde im 16. Jh. der Palacio de Carlos V auf das Alhambraplateau platziert.

Rias Altas

Zwei landschaftlich einzigartige Strecken führen von A Coruña zu den Rias Altas, Galiciens fjordartigen Meeresarmen. Die Nordostroute führt an der Ria de Betanzos und Ferrol vorbei. Unterwegs bietet sich bei Pontedeume gute Unterkunft im gehoben-rustikalen Landhaus Casa do Castelo de Andrade (10 Zi. | Lugar do Castelo de Andrade | Tel. 981433839 | Fax 981433466 | www.casteloandrade.com | €€) mit schier unendlichem Park und erstklassigem Frühstück. Das freundliches Besitzerpaar gibt Ausflugs- und Restauranttipps.

Santillana del Mar

Ein Traum in Stein, quicklebendiges Mittelalter: gepflasterte Gassen und alte Adelspaläste, Torbögen und Fachwerk, die romanische Stiftskirche Colegiata mit einem gedrungenen Kreuzgang. Dazu Holzbalkone und Kunsthandwerk, Bars und Restaurants bis zum Abwinken, Feinkostläden mit Wildschweinwurst und Pasteten: In einer der schönsten Ortschaften Nordspaniens, knapp 30 km südwestlich von Santander gelegen, bündelt sich alles auf kleinem Raum, an manchen Tagen herrscht drangvolle Enge.

Cruz de Ferro

Setzt man die Fahrt von Castrillo de los Polvazares Richtung Bergwelt fort, kommt man durch Heideland und urige Steindörfer wie Santa Catalina de Somoza, El Ganso und das bereits auf 1150 m gelegene Rabanal del Camino. Durch Rabanal zieht sich die Durchgangsstraße aufwärts, an der sich ein paar Kneipen und Restaurants aufreihen. Hinter dem halb verfallenen Ort Foncebadón folgt der letzte Anstieg auf 1504 m hinauf: Mitten in der Einsamkeit markiert das Cruz de Ferro, das auf einen Holzstab aufgesetzte „Eisenkreuz“, den höchsten Punkt des Jakobswegs jenseits der Pyrenäen. Ab hier geht es abwärts nach Ponferrada.

Roncesvalles

Das einstige Augustinerkloster von Roncesvalles duckt sich an die grünen Abhänge unterhalb des 1057-m-Passes Ibañeta 50 km nordöstlich von Pamplona und hält der zuweilen widrigen Witterung seit dem 12. Jh. stand. In der Stiftskirche verehren die Gläubigen ein Bildnis der Madonna. Für Kreuzgang und Museum (tgl. 10 bis 14 und 15.30-17.30, Sommer bis 19 Uhr) löst man ein Kombiticket. Das Museum ist eine richtige Schatzkammer, u.a. mit einem Reliquienschrein, den man „Schachbrett Karls des Großen“ genannt hat. Auf dem nahen Ibañetapass erinnert ein Denkmal an den sagenumwobenen Ritter Roland, der 778 in der Schlacht von Roncesvalles gegen die Mauren fiel. Von der Passhöhe sehr schöner Blick über die Pyrenäengipfel. Im Restaurant La Posada (tgl. | Tel. 948760225 | €€) direkt an der Hauptstraße können Sie stilvoll essen; integriert ist auch ein Hostal (18 Zi. | www.laposadaderoncesvalles.com | €). Auskunft: Antiguo Molino | Tel./Fax 948760301

Leyre, Javier, Sangüesa und Sos del Rey Católico

Hoch über dem Klosterplateau des Monasterio de Leyre (ausgeschilderter Abzweig ab der N 240) türmen sich die zerklüfteten Felsgebilde der Sierra de Leyre auf, im tiefen Tal breitet sich der blaugrüne Stausee von Yesa aus. Oben in der Bergeinsamkeit 120 km nordwestlich von Huesca erreichen Sie eines der schillerndsten Klöster am Camino Aragonés.

Parque Nacional Ordesa y Monte Perdido

Wilde Gebirgsromantik - in den aragonesischen Pyrenäen haben die Gletscherströme der Eiszeit u-förmige Täler wie jenes von Ordesa hinterlassen, die heute Wanderer in ihren Bann ziehen. Überragt von den Gipfeln um den 3355 m hohen Monte Perdido, steht das gut 150 km² große Gebiet rund 100 km nordöstlich von Huesca als Nationalpark (www.ordesa.net) unter Schutz.

Figueres

Niemand kommt allein wegen des Bummelns, Einkaufens und Ausgehens in dieses Binnenstädtchen (35000 Ew.). Magnetische Kraft übt das Teatre-Museu Dalí (Juli bis Sept. tgl. 9-20, März-Juni und Okt. Di-So 9.30-18, Nov.-Feb. Di-So 10.30-18 Uhr | www.salvador-dali.org) aus, das einstige Stadttheater, das Meister Dalí in seiner Heimatstadt mit überbordenden Phantasien in einen Kunsttempel erster Güte verwandelte. Neben ausgewählten Bildern Dalís sind eigens für dieses Museum gestaltete Säle wie die Sala Mae West zu sehen. Im Foyer begrüßt einen der Cadillac mit Kühlerfigur, in der vergleichsweise schlichten Krypta liegt Dalí begraben. Ergänzend dazu bietet sich der Besuch von Dalí - Joies (gleiche Öffnungszeiten | Pujada del Castell) an; hier sind Schmuckarbeiten des Meisters zu sehen.

Jerez de la Frontera

Weit ausgreifende Stadt (200000 Ew.) der Andalusierpferde und der Reitsporttraditionen, der Sherry- und Brandyproduzenten. Ein Erlebnis ist der Besuch einer Sherrybodega, durch deren heilige Hallen und Fässerlager Führungen gehen. Natürlich darf weder die abschließende Kostprobe noch die Möglichkeit zum Einkauf fehlen - auf günstige Preise direkt vom Erzeuger darf man dabei allerdings nicht hoffen, manches bekommen Sie andernorts günstiger! Besonders gut organisiert sind die Besuche bei den zentral gelegenen Bodegas González Byass (Manuel María González 12 | Anmeldung Tel. 956357016 | www.bodegastiopepe.com), wo man innerhalb des Geländes einige Strecken mit einem Bähnchen zurücklegt.

A Coruña (La Coruña)

Donostia (San Sebastián)

Picos de Europa

León

Logroño

Santiago de Compostela

Girona

Tarragona

Ávila

Salamanca

Segovia

Toledo

Sevilla


Auftakt

Was für ein Land!

Strände und Berge, Burgen und Klöster, rauschende Fiestas, der Jakobsweg, das maurische Erbe in Andalusien: Es gibt viele gute Gründe für eine Reise nach Spanien, ob individuell oder pauschal, ob für einen kurzen Citytrip nach Madrid oder für ein paar warme Wochen ans Mittelmeer. Die Menschen sind so unterschiedlich wie die Landschaften und die Kultur: hier die mediterrane Milde, dort die wilde Atlantikküste, im Süden die Steinwüste um Almería, im Nordosten die eisgekrönten Gipfel der Pyrenäen, dort die weißen Dörfer Andalusiens, hier die Burgen und Schlösser Kastiliens - Spanien überrascht in jedem Winkel!

Der Aufzug stürzt hinab in den Schacht. Lichter zucken, aus den Lautsprechern zischt und heult es, ein paar Gäste drücken sich verängstigt gegen die Wände. Mit einem kräftigen Ruck stoppt der Lift in Galerie 8. „Alles raus!“ ruft Ángel, lacht über die Wirkung der Special Effects und setzt hinzu: „Willkommen im Stollen, 600 m tief, alles simuliert!“ Ángel ist Kumpel in der örtlichen Kohlezeche und führt an freien Tagen Besucher durch das Minenmuseum im asturischen El Entrego.

Der im Herzen Asturiens gelegene Museumsstollen von El Entrego zeigt, welch breit gefächerte neue Wege Spanien im Tourismus beschreitet. Selbst aus Industrieanlagen versteht das Land Kapital zu schlagen und Besucher damit in Bann zu ziehen. Trotz ungebremster Zugkraft all der goldgelben Strände und einer mehrere Tausend Kilometer langen Küste ist sich das gut 500000 km² große España mehr und mehr seines ungemein facettenreichen Binnenlands bewusst geworden.

Nach dem Motto „Spanien neu entdecken“ driften Einheimische und Auswärtige vom puren Badeaufenthalt immer öfter in sattgrüne Täler und Berge ab. Statt Kokosöl- und Sangriaschwaden des Strandliegennachbarn atmen Urlauber den würzigen Duft von Gebirgskräutern ein, genießen die ländliche Ruhe und Idylle, durchwandern Kiefern- und Korkeichenwälder, beobachten Adler und Geier. Ob in Andalusien, Galicien oder Navarra: Zurück zur Natur ist trendy, was wiederum Übernachtungsangebote aus dem Boden hat schießen lassen. Landhotels verzeichnen Rekordzuläufe, alte Dorfhäuser und Gehöfte werden zu rustikalen Unterkünften umgebaut. Auch Reiterferien auf dem Land sind in, Thermalhotels schwimmen auf dem Hoch der Wellnesswelle. Darüber hinaus boomt der Abenteuertourismus mit Höhlentrips und Canyoning. In die Reihe spanischer Neu- und Wiederentdeckungen gehört das große Erlebnis des Mittelalters: eine Tour auf dem Jakobsweg, dem Camino de Santiago, zum Grab des Apostels Jakobus im galicischen Santiago de Compostela. Von den Pyrenäenpässen Ibañeta und Somport zieht sich der Weg rund 800 km weit gen Westen, von Klöstern, Kirchen und Burgen gesäumt. Zu den Highlights am Weg zählen die gotischen Kathedralen von Burgos und León, Pilgerherbergen bieten Wanderern und Radlern Unterkunft.

Knapp 60 Mio. Besucher pro Jahr können sich nicht irren: España steht für einen faszinierenden Kultur- und Landschaftsmix, für wilde Fiestas und ein lockeres Leben mit ausschweifender Ausgeh- und Tapatradition. Stress ist für viele ein Fremdwort, nirgendwo kommt die Pflege des Magens zu kurz. Man nimmt sich ausgiebig Zeit für leibliche Genüsse. In der Rioja und im Duerogebiet reifen vorzügliche rote Spitzenweine, Galicien ist für seine weißen Albariños bekannt und das andalusische Jerez de la Frontera für seine Sherrys und Brandys. Spaniens Zutaten stimmen - nicht nur beim Trinken und Essen. In den südlichen Gefilden des Landes schlagen über 300 Sonnentage pro Jahr zu Buch.

An den Mittelmeerküsten gilt nach wie vor: Wer Fun will, bekommt Fun. Torremolinos, Benidorm und Lloret del Mar zählen zu den unverwüstlichen Klassikern und bersten vor Musicbars, Diskos und sommerlichem Highlife. Wer hierhin reist, weiß, was er will. Gleiches gilt für jene, die Citytrips nach Madrid und Barcelona planen. Die Metropolen buhlen in gesunder Konkurrenz um die Gunst der Besucher, jede begeistert durch ihre eigene, unverwechselbare Art: Madrid mit dem lockeren Open-Air-Ambiente um die Plaza Mayor und musealer Hochkultur wie dem Prado, Barcelona mit einem Bummel über die Rambles und der bislang unvollendeten Sagrada Família des katalanischen Meisterarchitekten Antoni Gaudí. Die gigantische Sühnekirche zählt ebenso zum Welterbe der Unesco wie eine Reihe bekannter und weniger bekannter Stätten, die sich kreuz und quer über das Land verteilen und eigene Reisen wert sind: das Römerareal in Mérida, die Altstädte von Cáceres und Toledo, Asturiens präromanische Kirchen, Segovia mit seinem Aquädukt und das zerklüftete Goldminengebiet Las Médulas. Im sonnendurchfluteten Süden geht Kunst- und Kulturliebhabern ohnehin das Herz auf: Die Alhambra in Granada und die Mezquita in Córdoba, erbaut von den Mauren, zählen zu den Höhepunkten in ganz Europa. Zwischen 711 und 1492 waren die orientalischen Besatzer auf der Iberischen Halbinsel präsent - und in jener Zeit wesentlich weiter entwickelt als die Spanier. Auch die stark bewehrten Burgen von Almería und Jaén gehen auf die maurische Epoche zurück, und inmitten des Kastells von Jerez betritt man die Reste einer Moschee.

Die Qualität von Stränden und Meer ist landesweit - von unrühmlichen Ausnahmen abgesehen - oft gut bis exzellent. Statt an die sommerlich überfüllte „Badewanne Mittelmeer“ zieht es immer mehr Reisende an die Atlantikstrände - manche trotz, viele gerade wegen der kühleren Temperaturen und des raueren Umfelds - oder im küstennahen Hinterland in die wildromantischen Hochgebirgswelten der Picos de Europa sowie in die Pyrenäen. Kulturelle Alternative: das Guggenheim-Museum in Bilbao mit seiner Hülle aus Titan.

Kontraste über Kontraste, Berge über Berge. Nicht nur im hohen Norden werfen sich imposante Gebirgsbuckel auf. Mit einer Durchschnittshöhe von 650 m nimmt Spanien europaweit Platz zwei hinter der Schweiz ein. Im Zentrum breitet sich die Hochebene aus, die Meseta, im Norden Andalusiens wellen sich Olivenbaumhaine über die Hänge, weiter südlich kratzt die Sierra Nevada mit fast 3500 m an den Wolken. Im Winter setzt die Sierra weithin sichtbare Schneekränze auf und lockt Skisportfreunde an. Gen Osten gleiten die Berge ins Meer ab und gehen bei Almería in ein rotbraunes Wüstenszenario mit Büschelbewuchs und Kakteen über - eine ideale Westernkulisse für Hollywoodstreifen.

Spanien liege da wie ein Kontinent, der an Europa hängt und Europa nicht ist, hat der niederländische Romancier Cees Nooteboom gesagt. Das 45-Mio.-Ew.-Land verzeichnet einen Wirtschaftsboom und riesige Immigrantenströme aus Afrika und Lateinamerika. Währungspolitisch gehört es längst zur Eurofamilie - doch immer noch liegen Welten zwischen Spanien und Zentraleuropa. Nicht nur mit Blick auf das soziale System, das leidlich hinterherhinkt. In den Arenen befördert man unverändert Stiere ins Jenseits, die Siesta schützt man wie eine heilige Kuh und hält an der Zauberformel des ewigen mañana fest. Traditionen, kultiviertes Chaos, ein Schuss Exotik: All dies gibt dem Land seine besondere Note.

3. Jh. v.-5. Jh. n. Chr.

Römische Herrschaft

7. Jh.

Westgotische Herrschaft

ab 711

Maurische Heere überfallen Südspanien und dehnen ihren Herrschaftsbereich bis an die Pyrenäen aus; von Norden her beginnt bald die christliche Rückeroberung (Reconquista)

9. Jh.

Entdeckung des Apostelgrabs von Jakobus d. Ä. in Santiago; Beginn der Pilgerzüge auf dem Jakobsweg

ab 1031

Zerfall des maurischen Reichs in kleine Königreiche, fortschreitende Erfolge der Reconquista

1492

Fall des letzten maurischen Königreichs auf der Iberischen Halbinsel und Eroberung Granadas durch die „Katholischen Könige“ Isabella von Kastilien und Ferdinand von Aragón. Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus im Dienst der spanischen Krone

Ab 1516

Herrschaft des Habsburgers Karl I.

16./17. Jh.

Spanien auf politischem und kulturellem Höhepunkt: Weltmacht und „Goldenes Zeitalter“ (Cervantes, Lope de Vega, Velázquez, El Greco)

1936-1939

Spanischer Bürgerkrieg, Beginn der Diktatur von General Francisco Franco

1975

Tod Francos, Wiedereinführung der Monarchie mit König Juan Carlos I.

2004

Terrorattentat islamistischer Extremisten in Madrid

2008

Bestätigung der von José Luis Rodríguez Zapatero geführten sozialistischen Regierung bei den Parlamentswahlen. Weltausstellung in Zaragoza

Auf besondere Art in Spanien übernachten

Ob alte Klöster, Schlösser oder Burgen: Landauf, landab sind besonders attraktive unter ihnen in so genannte Paradores verwandelt worden, Hotels mit drei bis fünf Sternen und fast alle in historischen Mauern und oft spektakulärer Lage. Gemessen an internationalem Standard, bieten sie zumeist ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ziehen die Gäste mit ihrer regional ausgerichteten Küche in den kulinarischen Bann. Landesweit umfasst das Netz der Paradores rund 100 Häuser; nähere Infos und Onlinereservierungen unter www.paradores.de. Eine stilvolle Atmosphäre zeichnet auch die kleinen Landhotels der Kette Rusticae (Tel. 902103892 | www.rusticae.es) aus. Die Häuser haben viel Charakter und Charme - und oftmals nur wenige Zimmer. Hier darf man sich über persönlich gehaltenen Service freuen.

Die gastronomischen Gesellschaften im Baskenland

Allzu oft kommt es nicht vor, dass der spanische Mann die Schürze anlegt und mit dem Kochlöffel wirbelt. Im Baskenland ist manches anders. In den gastronomischen Gesellschaften, den sociedades gastronómicas, kommen Männer traditionsgemäß zum gemeinsamen Kochen und Essen zusammen. Man plaudert, steht zusammen am Herd und probiert neue Rezepte aus - kein Zufall, dass gerade aus dem Baskenland viele kreative Küchenmeister kommen, die zu international bekannten Spitzenkräften aufgestiegen sind. Die gastronomischen Gesellschaften haben eigene Sitze und mitunter erzkonservative Statuten - Frauen sind, wenn überhaupt, als Gäste zugelassen.

Im Strudel der Riojaweine

Die Rioja hat sich als Rotweinregion weltweit einen Namen gemacht. Sie profitiert vom sonnigen Klima und den fruchtbaren Böden im Becken des Río Ebro. Nach der Lese im Herbst reifen die Spitzenweine in zahlreichen Kellereien (bodegas) in Fässern aus französischer oder amerikanischer Eiche heran. Kenner schätzen die Kombination aus vollem Fruchtaroma und jenem Vanilleton, den die Eichenfässer (barricas) abgeben. Die edleren Tropfen beginnen mit den crianzas und steigern sich über die reservas bis hin zu den gran reservas. Sie unterliegen vorgeschriebenen Reife- und Lagerzeiten: Crianzas müssen mindestens zwei, reservas drei, gran reservas fünf Jahre lang gelagert werden.

Selbstegefühl durch eigene Sprachen und Traditionen

Spanien ist offiziell viersprachig. Außer Spanisch (castellano) sind Katalanisch (català), Baskisch (euskera) und Galicisch (galego) verbreitet. Besonders ausgeprägt ist die Benutzung von català, das von etwa 6 Mio. Menschen gesprochen bzw. verstanden wird. Die Verbreitung reicht von den Pyrenäen bis hinab an die Costa Blanca (hier heißt die Sprachvariante allerdings valencià), während sich euskera auf das historische Baskenland und galego auf die Region Galicien beschränkt. Der Gebrauch der eigenen Sprachen unterstreicht regionales Selbstbewusstsein, das zu Zeiten der Franco-Diktatur nach Kräften unterdrückt wurde. In Katalonien ist man ebenso stolz auf eigene Sitten und Gebräuche, tanzt die sardana, baut bei Festen atemraubende Menschenburgen und hisst natürlich die eigene Flagge, senyera genannt.

Der zweisprachige Liebhaber

Juan Marsé, einer der schrägsten Erzähler der spanischen Gegenwart, gießt kübelweise Spott über Kataloniens Oberschichtler und Sprachnationalisten aus. Ein Roman voller Sprachwitz und Absurditäten.

Helena oder das Meer des Sommers

Für die Tageszeitung El País zählt dieser leise Roman von Julián Ayesta zu den zehn wichtigsten spanischen Prosawerken des 20. Jhs. Aufgezogen an zwei unbeschwerten Sommern an der Küste Asturiens, hat man selten eine berührendere Hommage an die Kindheit gelesen.

Abenteuer Jakobsweg

opulenter Bildband mit rund 270 Farbfotos. Specials drehen sich um Pilgerrituale, Herbergen, die schönsten Wegstellen und die Jakobsmuschel.

Kulturschock Spanien

MARCO POLO Autor Andreas Drouve bietet mit diesem Buch einen umfassenden Schlüssel zum Verständnis des Landes. Da geht es um Fiestas und Legenden, Glaube und Aberglaube, Familie und Gesellschaft, Geschichte und Gegenwart, den Terrorismus der Eta und das Opus Dei.

Das Meer in mir

Der bewegende Film von 2004 um das Schicksal eines Gelähmten, der in Würde sterben will, basiert auf einer wahren Geschichte aus Galicien und wurde mit dem Oscar für den besten ausländischen Film ausgezeichnet. Unter der Regie von Alejandro Amenábar legt Hauptdarsteller Javier Bardem eine Glanzleistung ab.

Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs

Filmklassiker von Pedro Almodóvar, eine herrlich überdrehte Komödie von 1988. Für seine späteren Filme „Alles über meine Mutter“ und „Sprich mit ihr“ bekam der Kultregisseur in Hollywood jeweils einen Oscar.

Kunstgenie mit Meisterwerk im Madrider Prado

Diego Velázquez (1599-1660) war Spaniens wichtigster Maler des Barockzeitalters. Während seiner Sevillaner Frühzeit begann er mit religiösen und Genrebildern, ehe er 1623 nach Madrid kam und zum Hofmaler Philipps IV. aufstieg. Unterbrochen von mehreren Italienaufenthalten, kehrte Velázquez immer wieder nach Madrid zurück und verewigte Mitglieder des Königshauses in farbig leuchtenden Porträts. Sein berühmtestes Werk, Las Meninas, hängt im Prado. Es zeigt die Infantin Margarita im Kreise ihren Hofdamen - und links im Hintergrund Velázquez selbst an der Staffelei.

www.spanisch-live.de

Mit diesem Spanisch-Podcast können Sie die spanische Sprache üben oder sich in die Sprachmelodie einhören.

www.ecos-online.de/podcast

Der Podcast der Spanisch-Zeitschrift versammelt aktuelle Themen mit Schwerpunkt Kultur, dazu Sprachtraining und Interviews.

www.spanien.org.es

Reisen, Sport, Stierkampf, Nachrichten, Tipps für die Automiete - die Vielfalt der Themen und die übersichtliche Aufmachung sprechen für diesen Blog. Suchfunktion auch nach Erscheinungsmonat des Beitrags.

www.auswandern-spanien.net

interessanteste Infos und Details, etwa zum günstigen Telefonieren - keineswegs nur für Auswanderungswillige.

www.urlaub-spanien-reise.de/blog

Was kostet ein Sprachkurs ungefähr, wo finde ich gute Tauchspots, wie wird Weihnachten in Spanien gefeiert? Dies und vieles mehr lässt sich hier nachlesen.

Der spanische Fußball im Zeichen der Erzrivalen

Fußball steht als Nationalsport unangefochten an der Spitze, Spaniens Vereine sorgen in der Champions League oft für Furore - was ein Leichtes ist, wenn man sich mit Abermillionen Euro Weltstars aus aller Welt zusammenkauft. Umso mehr schmerzen blamable Niederlagen. Die großen Konkurrenten heißen Real Madrid und FC Barcelona, jedes Ligamatch wird als „Jahrhundertspiel“ verkauft. Bei dieser Rivalität geht es um mehr als nur um sportliche Aspekte. Barcelona, Dreh- und Angelpunkt katalanischen Selbstbewusstseins, bietet der Hauptstadt Madrid - dem Inbegriff der verhassten Zentralgewalt - seit jeher die Stirn. Dabei tritt in den Hintergrund, dass „Barça“ auch bei der erdrückenden Schuldenlast einfach spitze ist.


Szene

Trend Guide Spanien

Die heißesten Entdeckungen und Hotspots! Unser Szene-Scout zeigt Ihnen, was angesagt ist

Frank Steinherr

lebt seit zwölf Jahren als freier Korrespondent in der Hauptstadt Madrid. Für seine Reisereportagen ist er im ganzen Land unterwegs und immer den besten und ausgefallensten Trends auf der Spur. An Spanien faszinieren ihn die noch nahezu unberührten Landschaften, die kosmopolitischen Städte, die abwechslungsreiche Küche und die beinahe grenzenlose Toleranz der Menschen.

Aus alt mach neu

Altbekannten Gegenständen gehts an den Kragen, und heraus kommen Objekte mit völlig neuen Funktionen. Wie wärs z.B. mit einem Lampenschirm, der früher mal als Nudelsieb diente? Bei Zeta (Avinyó 22) in Barcelona gibts noch jede Menge andere Alltagsutensilien mit ungewöhnlichen Aufgaben. Drap Art (Groc 1, www.drapart.org) ist Kunstverein, Galerie und Lokal in einem und widmet sich der Recyclingkunst und ihren Künstlern. Regelmäßig veranstaltet der Kunst-Hotspot Festivals, Workshops und Ausstellungen in seinem Zentrum La Carboneria in Barcelonas Altstadt. Sogar eine angesagte Boutiquenkette macht beim neuen Trend mit: Bei Fun & Basics werden Handtaschen und andere Accessoires aus Nylon nur noch aus recycelten Plastikflaschen hergestellt (Shop z.B. Via Laietana 71 | Barcelona | www.funbasics.com).

Wind & Wellen

Die Spanierin Gisela Pulido ist die jüngste Freestyle-Weltmeisterin aller Zeiten. Ihre waghalsigen Moves lernte sie am Golf von Roses in Katalonien. Anfänger üben im Surfcenter Skyriders (www.myskyriders.com) am Strand vom Golf de Roses die Kitegrundbegriffe. Das Surfmekka Tarifa haben jetzt auch die Kiter für sich entdeckt. Bei Surfer's Paradise (Avenida Pintor Guillermo Pérez Villalta 61, www.betreuteskiten.de) gibts Materialverleih, Kurse und Unterkunft in Ferienhäusern direkt am Strand - das Komplettpaket für alle, die sich nur auf den Sport konzentrieren wollen. Kiten für alle Ansprüche: Im Extrem Center (Pablo De Alzola 9, www.extremcenter.com) in Bilbao üben Profis und Anfänger.

Indie-Elegance

Dem uniformen Look wird der Kampf angesagt: Eine ganze Riege neuer Designer pflegt einen individuellen Stil, den man nur in Spanien bekommt. Bei der Kollektion von La Divina Providencia (Hernán Cortés 26, Santander, www.divinaprovidencia.com) ist der Name („Die göttliche Vorsehung“) Programm: bezaubernd-elegante Mäntel, Kostüme und Shirts mit Prints und phantastischen Mustern. Im Studio-Shop El Delgado Buil (Lledó 4-6, Barcelona, www.eldelgadobuil.com) der jungen Designerinnen Anna Figuera Delgado und Macarena Ramos kann man den gesamten Prozess vom Schnittmuster bis zum fertigen Kleidungsstück verfolgen. Das Ergebnis: raffinierte Outfits in fließenden Stoffen, tragbar und in Schnitt, Materialien und Farbkombi extravagant. Bequem zu tragen, trotzdem stylish und mit einem gehörigen Schuss Persönlichkeit: die Designs von Lurdes Bergada (Conde de Xiquena 8, Madrid).

Sprechgesang

Rap-Bands schießen im ganzen Land aus dem Boden und in die Hitparaden. Das Festival Cultura Urbana (Parque Juan Carlos I, Campo de las Naciones, www.culturaurbana.es) in Madrid zieht jedes Jahr rund 50000 Besucher an. Höhepunkt: die Batalla de los Gallos, ein Improvisations-Rap-Wettkampf. Stars der Szene sind die Violadores del Verso (www.violadoresdelverso.org) aus Zaragoza. Auch sie lieben Festivals und sind u.a. beim Zaragoza Hip-Hop Festival (Avenida de los Pirineos, La Chimenea, www.zaragozaciudadhiphopfestival.com) gern gesehen. Frank T (www.frankt.com) wuchs in einem Madrider Arbeitervorort auf und verfasst authentische Texte über das harte Leben am dunklen Rand der Metropole. Außerdem arbeitet er als Journalist und Radio-DJ. Auch die Mädels sind nicht auf den Mund gefallen: La Mala Rodríguez (www.malarodriguez.com) mixt ihre provokanten Reime mit den Flamencorhythmen ihrer andalusischen Heimat und hat damit sogar in den USA Erfolg.

DesignTapas

Innovative Köche erfinden die Häppchen zu Bier und Wein neu: Die Designtapas bestehen aus bewährten Originalrezepten im Mix mit ausgefallenen Zutaten und Kochtechniken. Senén González vom Restaurant Sagartoki (Prado 18, Vitoria, www.sagartoki.es) wurde von einer internationalen Jury für seine geräucherten Blätterteig-Kartoffeln mit dem Preis für die weltbesten Tapas ausgezeichnet. Flaggschiff der Gourmethäppchenwelle in der Tapahochburg Sevilla ist das Boreas (Puerta Real 6) mit ausgefallenen Salatkreationen, z.B. der Ensalada Pacífico: in grünem Tee gedünsteter Kabeljau mit Mango und Feldsalat. Der kulinarische Knüller im Tapaç24 (Diputació 269, Barcelona, www.tapac24.com) von Carles Abellán ist das Bikini Ç24: ein Mozzarella-Schinken-Sandwich mit Trüffeln.

Alles by Bike!

Die Spanier verzichten immer öfter auf ihr Auto und treten in die Pedale. Tolles System in Sevilla: Über die Stadt verteilt gibts 250 Fahrradparkplätze, an denen man mit der entsprechenden Karte für wenig Geld einfach ein Rad nehmen und später wieder abstellen kann (www.sevici.es). By Bike (Avenida Menéndez Pelayo 35, www.bybike.info) in Madrid stellt bei Bedarf auch kombinierte PDA/GPS-Ausrüstungen zur Verfügung, damit man ohne Umwege ans Ziel kommt.

Die neuen In-Treffs

Teterías, arabische Teestuben, sind die neuen In-Locations. Man trifft sich zum Shisharauchen und probiert orientalische Gerichte in exotischem Ambiente. Das Alcazaba (San Agustín 21) in Málaga, gleich neben der Kathedrale, bietet authentische Atmosphäre und leckere arabische Süßigkeiten. Über 50 Teesorten aus aller Welt sind das Erfolgsgeheimnis des Kasbah (Calderería Nueva 4) in Granada. Auch vor dem Norden macht der Trend nicht halt: Tee, Shisha, feine Backwaren, Shakes und Säfte locken Trendsetter ins Mármara (Aureliano Valle 2, www.marmarateteria.com) in Bilbao.

Um ein Haar

Wer heute in Spanien zum Friseur geht, gerät in einen wilden Mix aus Happening und Clubnacht. Im Estilistes (Roger De Llúria 55, Barcelona) wird freitags das Party-Weekend mit der Hair-, DJs-, Visuals- und Make-up-&-Drinks-Session eingeläutet. Der Friseursalon Juan, Por Dios (Pérez Galdós 3, Madrid, www.juanpordios.com) ist der neue Hotspot für Stars der spanischen Filmszene. Die lassen sich hier den neuesten Look verpassen und stöbern in der angeschlossenen Boutique des Designers Sanmartín J. González. Friseursalon oder Innenarchitekturstudio? Rafaelangel (Taquígrafo Martí 12, València, www.rafaelangelpeluqueros.com) könnte beides sein. Der Meister gibt Kurse, in denen man lernt, angesagte Looks nachzustylen.


Stichworte

Vom Flamenco bis zur Siesta

Tradition und Moderne gehen Hand in Hand - bestes Beispiel ist das Nebeneinander von Homoehen und der überkommenen Männerwelt der Stierkämpfe

Bevölkerung

Mit seinen 506000 km² ist Spanien mehr als zwölfmal so groß wie die Schweiz, wird dabei aber nur von etwa 45 Mio. Menschen bewohnt. Im internationalen Vergleich nimmt sich die Bevölkerungsdichte mit knapp 90 Ew. pro Quadratkilometer damit recht gering aus. An der Spitze der Besiedlung steht die Hauptstadt Madrid mit 3,2 Mio. im Kernbereich und über 6 Mio. Menschen im Großraum. Allerdings wohnen in Spanien nicht nur Spanier: Angelockt durch den Wirtschaftsaufschwung, hat das Land in jüngerer Vergangenheit riesige Einwanderungswellen geschluckt. Immigranten kommen vor allem aus Südamerika, speziell Ecuador und Kolumbien, doch auch aus dem nördlichen Afrika - als „Boat People“ oder über die beiden spanischen Exklaven in Marokko, Ceuta und Melilla. Wie einst zu Wirtschaftswunderzeiten in Deutschland, weiß der Staat um die Notwendigkeit des Zuzugs. Spaniens Geburtenrate steckt im Keller, die Gesellschaft überaltert, und die Zuwanderer sind bei der Art der Beschäftigung nicht wählerisch.

Blindenlotterie

Parkplätze, Rollstuhlrampen, behindertengerechte Zimmer - Spanien hat längst zu mitteleuropäischem Standard aufgeschlossen. Mit Blick auf soziale Fortschritte gehört die landesweit verbreitete Blindenorganisation ONCE (Organización Nacional de Ciegos Españoles) zu den Vorreitern. Sie unterhält Ausbildungszentren, vergibt Stipendien und hilft bei der Integration in den Arbeitsmarkt. Die dazu notwendigen Gelder werden in erster Linie durch den Verkauf von Losen rekrutiert. Diese bekommt man an winzigen ONCE-Kiosken oder bei Straßenverkäufern, die oft mit einem lautstarken, lang gezogenen Para hoooyyy („Für heute“) auf die Ziehung am selben Abend aufmerksam machen.

Eta

Zu Zeiten der Franco-Diktatur, als das spanische Baskenland in jederlei Hinsicht unterdrückt wurde, ging 1959 aus radikalen Studentenkreisen die Terrororganisation Eta (Euskadi Ta Askatasuna, „Baskenland und Freiheit“) hervor. Ende der Sechzigerjahre begann die Eta ihren bewaffneten Kampf, der bis zum heutigen Tag andauert und mittlerweile knapp 1000 Menschenleben gefordert hat.

Familiennamen

Spanier können die Kette ihrer Ahnen mühelos zurückverfolgen, denn in manchen Dokumenten reihen sich die übernommenen Familiennamen (apellidos) über Generationen hinweg aneinander. Im Alltag werden jedoch nur die beiden aktuellsten benutzt: der erste Nachname vom Vater, gefolgt vom ersten Nachnamen der Mutter (laut neuem Namensrecht kann die Reihenfolge allerdings auch umgekehrt sein). Dabei bleibt es das ganze Leben. Nehmen wir eine fiktive Carolina Pérez López als Beispiel, so hieß Carolinas Vater (oder Mutter) mit erstem Zunamen Pérez und die Mutter bzw. der Vater mit erstem Zunamen López. Für Auswärtige verwirrend ist, dass Eheleute - ob Frau oder Mann - ihren kompletten Namen immer behalten und auf dem Papier durch nichts ersichtlich ist, dass sie miteinander verheiratet sind.

Flamenco

Echter Flamenco ist alles andere als folkloristische Show, er ist ein Ausdruck tiefen, inneren Gefühls. Und so ist es kein Zufall, dass der Flamenco im heißen und heißblütigen Andalusien zur Perfektion reifte, entwickelt durch die einst aus Asien zugewanderten Zigeuner (gitanos). Tanz (baile), Gesang (cante) und Gitarrenspiel (toque) sind die drei Säulen des Flamencos, dessen Traditionen sich bis heute ständig weiterentwickeln. Mitunter fließen auch Strömungen aus Pop, Rock, Jazz und sogar Punk ein. Kommerzielle Flamencolokale (tablaos) in den andalusischen Zentren Granada, Córdoba, Jerez de la Frontera und Sevilla bieten mitunter beachtliche Qualität. Ansonsten bekommt man aktuelle Querschnitte bei diversen Flamencofestivals geboten; besonders populär ist die Flamencobiennale in Sevilla im September/Oktober in geraden Jahren.

Gitanos

Die sogenannten Zigeuner, auf Spanisch gitanos, sollen vor Jahrhunderten aus dem mittelasiatischen Raum her zugewandert sein und wurden schon zu Zeiten der Inquisition verfolgt. Allzu leicht wird eine gewisse „Zigeunerromantik“ mit temperamentvollen Schönheiten und Flamenco verklärt. In der Realität fristen jedoch viele gitanos ein Dasein im sozialen Abseits. Das hängt zum einen mit ihrer selbst gewählten Abschottung und der Pflege ihrer Traditionen zusammen, andererseits werden sie von der spanischen Gesellschaft nicht gerade mit offenen Armen aufgenommen.

Mauren

Zwischen 711 und 1492 waren die Mauren knapp 800 Jahre auf der Iberischen Halbinsel präsent - und ihre Spuren sind keineswegs verweht. Die Alhambra in Granada, die Giralda in Sevilla und die Mezquita in Córdoba zählen zu Spaniens Besuchermagneten schlechthin. Noch im heutigen Spanisch zeugen zahlreiche Wörter von den vielen fruchtbaren Neuerungen, die Spanien der maurisch-islamischen Kultur verdankt - in Kunst und Wissenschaft wie in Alltag und Küche. Auch die sommerkühlen Innenhöfe (patios) mit ihrem Wandschmuck aus bunten Kacheln (azulejos) gehen auf die Mauren zurück. Im Spanien unserer Tage ist das morgenländische Erbe außerdem ganz wörtlich in aller Munde: Süßsaure Marinaden, escabeches, sind ebenso arabischen Ursprungs wie zuckersüßes Gebäck und der ajo blanco, eine herzhafte Kaltschale aus zerstoßenen Mandeln, Knoblauch und Olivenöl.

Medien

Spanier sind begeisterte Zeitungsleser und Fernseher. Meist ordert man beim Bäcker „Brot und Zeitung“, pan y periódico, doch viele Spanier gehen liebend gern ins Café oder in die Bar. Dort lassen sich die kostenlos ausliegenden Blätter bei Kaffee oder Wein studieren. Vergebens wird man Magazine wie „Spiegel“ oder „Focus“ suchen - entsprechende Zeitschriften gibt es in Spanien einfach nicht. Hier findet man keine kritische, sondern eine von Kirchen-, Macht- und Politikinteressen beeinflusste und manipulierte Medienlandschaft. Die höchste Auflage erzielt nicht etwa ein seriöses Blatt wie El País, sondern die täglich erscheinende Sportgazette Marca.

Politische Gliederung

Spanien ist eine Monarchie mit einem parlamentarisch-demokratischen Regierungssystem. Der König fungiert als Staatsoberhaupt und ist gleichzeitig Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Das Land setzt sich aus insgesamt 17 Autonomen Gemeinschaften (Comunidades Autónomas) zusammen, vergleichbar mit den deutschen Bundesländern: Andalusien, Aragonien, Asturien, Balearen, Baskenland, Extremadura, Galicien, Kanarische Inseln, Kantabrien, Kastilien-La Mancha, Kastilien und León, Katalonien, Madrid, Murcia, Navarra, La Rioja und València. Mit Ceuta und Melilla gibt es noch zwei kleine Exklaven in Marokko. Flächenmäßig größte Autonome Gemeinschaft ist Kastilien und León (94224 km²), die kleinste sind die Balearen (4992 km²).

Sexuelle Gleichberechtigung

Im einstmals erzkatholischen Spanien sind die Krusten mehr und mehr aufgebrochen, der öffentliche Umgang mit Sexualität hat sich normalisiert. Immer mehr Paare leben „wild“ zusammen und schiffen sich - wenn überhaupt - erst jenseits der Dreißig in den Hafen der Ehe ein. Und das ist auch ganz legal für Personen gleichen Geschlechts möglich: Gays und Lesben können zu „Mann und Mann“ bzw. „Frau und Frau“ getraut werden. Damit einher geht in Spanien auch das Recht gleichgeschlechtlicher Paare auf Adoption, was der biologischen Logik mit „Doppelpapa“ oder „Doppelmama“ allerdings entgegensteht ...

Siesta

Die Siesta, jene legendäre Mittagsruhe von etwa drei Stunden (13.30/14 bis 16.30/17 Uhr), darf nicht als Ausgeburt spanischer Faulheit missverstanden werden. Sie hängt vielmehr mit den klimatischen Gegebenheiten zusammen: Man umgeht so die heißesten Arbeitsstunden, nimmt sich ausgiebig Zeit für die Hauptmahlzeit des Tages und ist im Gegenzug bis in den späten - kühleren - Abend hinein aktiv. Unter dem Strich arbeitet ein normaler Spanier sicher nicht weniger als sein mitteleuropäischer EU-Kollege. In Spaniens Norden ist die Siesta weniger zwingend, denn dort ist es oft nicht heißer als in manchen Gegenden Mitteleuropas. Doch Tradition ist Tradition ...

Stierkampf

Für viele Spanier sind Stierkämpfe (corridas de toros) aus der Volkskultur nicht wegzudenken, während sich die meisten Auswärtigen an dem ebenso blutigen wie unfairen Spektakel stoßen und die begeisterten Schilderungen Ernest Hemingways („Fiesta“, „Tod am Nachmittag“) nicht nachvollziehen können. Das stärkste Argument der Stierkampfbefürworter lautet, dass ohne die corridas die Zucht der Kampfstiere (toros bravos) schon längst erloschen wäre. Und noch ein Argument schieben die Befürworter hinterher: besser vier oder fünf Jahre lang frei auf der Weide und ein kurzes, schlechtes Ende als ein Leben in der Enge des Stalls mit Endziel Schlachthof.

Wirtschaft

Vom Land der Fischer und Bauern hat sich Spanien zu einer typischen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft gewandelt. Das Bruttoinlandsprodukt wächst jährlich um drei Prozent, doch auch die Inflation ist mit bis zu vier Prozent im europäischen Vergleich hoch. Die offizielle Arbeitslosenquote bewegt sich um die zehn Prozent der aktiven Bevölkerung.


Feste und Events

Feuerzauber und Flamencofieber

Im Durchschnitt steigt in Spanien alle paar Minuten eine Fiesta - das ist Europarekord!

1. Januar

Año Nuevo

6. Januar

Día de los Reyes Magos

März/April

Karfreitag (Viernes Santo)

1. Mai

Fiesta del Trabajo

15. August

Asunción de la Virgen

12. Oktober

Día de la Hispanidad

1. November

Todos los Santos

6. Dezember

Día de la Constitución

8. Dezember

Inmaculada Concepción

25. Dezember

Navidad


Je nach Region kommen weitere Feiertage dazu. Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, ist meist der Montag Feiertag; fällt er auf Dienstag oder Donnerstag, macht man häufig eine „Brücke“ (puente) zum bzw. vom Wochenende.

Januar

Reyes Magos: am 5. Januar, dem Vorabend des Dreikönigstages, vielerorts bunte Umzüge.

Februar

Einer der Festpole des Karnevals ist Cádiz, wo man besonders ausgelassen feiert.

März

Am 19. März wird San José in València mit wahrem Feuereifer gefeiert: Bei den Fallas de València gehen Hunderte Kolossalfiguren aus Holz und Pappmaché in Flammen auf.

März/April

Semana Santa (Karwoche): Bei zahlreichen Prozessionen sind die Mitglieder von Laienbruderschaften (cofradías) in gespenstischen Aufzügen unterwegs und rufen die Passionsgeschichte ins Gedächtnis. Spitze Kapuzen verhüllen ihre Identität, manche gehen barfuß und schleppen gemeinschaftlich Aufbauten mit tonnenschweren Standbildern (pasos) durch die Straßen. In Sevilla, Málaga, Granada, Cuenca, Valladolid und León erlebt man die Karwoche besonders ergreifend.

April

In Sevilla Feria de Abril auf einem riesigen Festgelände.

Mai

Mitte Mai Pferde-Feria in Jerez de la Frontera.

Mai/Juni

Zu Pfingsten Massenwallfahrt mit geschmückten Karren und Traktoren ins andalusische El Rocío.

Juni

24. Juni: San Juan, das Mittsommerfest, geht vielerorts mit großen Feuern einher, die man in der Nacht zuvor entzündet.

Juli

6.-14. Juli: Fiesta de San Fermín in Pamplona, eingehend von Ernest Hemingway in „Fiesta“ beschrieben. Morgens um 8 Uhr Stiertreiben durch die Altstadt.

August

Anfang/Mitte des Monats zehntägiges Flamencofestival in La Unión (Murcia).

September

Um den 20. September Weinfest in Logroño (La Rioja).

Dezember

Jahreswechselfiesta in Madrid: Zu jedem der von der Puerta del Sol im TV übertragenen Glockenschläge isst man eine Weintraube, die Glück bringen soll.


Essen und Trinken

Im Schlaraffenland der Tapas

Spanien macht mit Häppchen und Feinschmeckermenüs Appetit

Spanier sind echte Genussmenschen, die Essen und Trinken nicht als nüchterne Nahrungsaufnahme begreifen. Mit Vorliebe lässt man sich zum ausgiebigen Tafeln nieder, wobei ein Essen im Restaurant durchaus zwei bis drei Stunden dauern kann.

Da der spanische Rhythmus nach hinten ausgelegt ist, beginnt man den Tag relativ spät mit einem bescheidenen Frühstück (desayuno) gegen 8 oder 9 Uhr. Der Tagesauftakt mit starkem Milchkaffee (café con leche) und einem süßen Brötchen (bollo suizo) oder einem Croissant ist eher kärglich, aber umso mehr weiß man sich zu steigern!

Um die Mittagszeit, ab etwa 12/12.30 Uhr, schlägt in den Bars die erste große Stunde der Tapas, Appetithäppchen jedweder Art. Mit einem Gläschen Rot- (vino tinto) bzw. Weißwein (vino blanco), einem trockenen Sherry (fino) oder einem frisch gezapften Bier (caña) genießt man die Schlemmerkleinkunst. Viele Bars sind kleine Schlaraffenländer für Tapas, deren Spannbreite von eingelegten Sardellen (boquerones) über Fleischbällchen (albóndigas) bis zu einem russischen Salat aus Kartoffeln, Ei und Mayonnaise (ensaladilla rusa) reicht. Die Tapas werden meist in glasgeschützten Auslagen präsentiert, was Sprachfremdlingen zugute kommt - man braucht einfach nur auf das Gewünschte zu deuten. Und wen der Hunger übermannt, der bestellt gleich eine ganze ración, eine große Portion.

Das üppige Mittagessen (comida) steht ab 14/14.30 Uhr an. Zu später Stunde folgt ab etwa 21/21.30, oft auch erst gegen 22 Uhr das Abendessen (cena), das man ebenfalls gerne mit Tapas einläutet. Alternativ dazu lässt sich ein komplettes Abendessen durch eine ausgiebige Tapatour ersetzen. Dabei sollten Sie den Spaniern nacheifern, die von Bar zu Bar ziehen und immer Neues ausprobieren; in einer einzigen Kneipe hängen zu bleiben, ist ganz und gar unüblich.

Mittags wie abends setzt sich die klassische Speisefolge aus drei Gängen zusammen: Vorspeise (primer plato bzw. entrante oder entremés), Hauptspeise (segundo plato oder plato principal) und Nachtisch (postre). Typische Desserts sind Karamellpudding (flan), Milchreis (arroz con leche) oder die sahnige Cremespeise natillas. Den Schlusspunkt setzt man gerne mit einem Brandy und einem Kaffee, wobei man sich bei Letzterem auf einen Espresso (café solo), eventuell mit einem Schuss Milch (cortado) oder Schnaps (carajillo), beschränkt. Ein typisch spanisches Erfrischungsgetränk ist die horchata, eine Art Mandelmilch.

In Spanien ist ein Abend- meist teurer als ein Mittagessen. Preisbewusste sind gut beraten, mittags ein Tagesmenü (menú del día) zu ordern, so wie es viele spanische Arbeiter und Angestellte während ihrer langen Mittagspause tun. Ein solches Menü kostet um die 10-15 Euro (auf dem Land mitunter weniger) und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Meist kann man unter mehreren Vor- und Hauptspeisen und Desserts wählen, im Preis enthalten sind Brot, Wasser und Wein. Wasser kommt meist aus der Leitung und ist trinkbar, aber stark gechlort. Vorsichtige bestellen ein Mineralwasser (agua mineral) mit Kohlensäure (con gas) oder ohne (sin gas). Beim Wein darf man keinen erlesenen Tropfen zu einem Tagesmenü erwarten, eher einen Tafelwein (vino de mesa).

Wer in puncto Wein Ansprüche stellt, wird bestens bedient. Zu den wichtigen Anbauregionen von Qualitätsweinen zählen La Rioja, Katalonien, Navarra, Kastilien-León, Kastilien-La Mancha und Andalusien. Auch Weine aus dem Duerogebiet sind international salonfähig geworden. Spanischer Sekt (cava), der überwiegend im método tradicional genannten Champagnerverfahren hergestellt wird, stammt fast ausnahmslos aus Katalonien. Gute, teils im Barrique gereifte Rotweine sind die crianzas, auf höherem Niveau stehen die reservas und die gran reservas.

Landesweit sind Spitzenrestaurants auf dem Vormarsch - im internationalen Vergleich hat sich Spanien nach ganz oben katapultiert. Hier haben Köche aus Regionen mit langer kulinarischer Tradition wie Katalonien und dem Baskenland Pionierarbeit geleistet, darunter der zum Kultkoch avancierte Ferrán Adrià aus Katalonien und Juan Mari Arzak aus dem Baskenland. Adrià gilt als Vorreiter der Molekularküche, doch die kommt spanischen Normalessern eher spanisch vor. Was die preisgekrönten Köche mit den Küchenmeistern der kleinsten Tavernen verbindet, ist die Verwendung von ernte-, fang- und jagdfrischen Zutaten und natürlich von Knoblauch und Olivenöl.

botifarra

katalanische Schweinswurst, kalt oder heiß serviert

chipirones en su tinta

Tintenfische in der eigenen Tinte gekocht

chorizo

landesweit verbreitete Paprikasalami (mit Knoblauch)

churros

frisch gebackene Fettkringel, die man gern in dickflüssigen Kakao tunkt

cocido madrileño

Eintopf nach Madrider Art mit Kichererbsen, Kartoffeln, Wurst, Speck und Gemüsen

fabada

asturischer Bohneneintopf mit Speck und Blutwurst

gazpacho

kalte andalusische Suppe mit Weißbrot, Tomaten, Paprika, Gurke, Zwiebeln, Knoblauch, Essig und Öl

jamón serrano

Spaniens legendärer luftgetrockneter Schinken, besonders schmackhaft aus den andalusischen Bergorten Jabugo und Trevélez

marmitako

baskischer Fischeintopf mit frischem Thunfisch, Kartoffeln, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch und Chili

pa amb tomàquet

katalanisches Tomatenweißbrot, beträufelt mit Olivenöl

paella

ursprünglich aus València stammende Reisplatte, die in zahlreichen Varianten (Fisch, Meeresfrüchte, vegetarisch etc.) auf den Tisch kommt; die Basis besteht stets aus Safranreis und frischem Gemüse

queso de Cabrales

geruchs- und geschmacksstarker Blauschimmelkäse aus den Picos de Europa

queso manchego

Schafsmilch-Hartkäse aus der Mancha

suquet de peix

katalanische Fischsuppe

tortilla de patata

Kartoffelomelett, ein Klassiker der einfachen (Tapa-)Küche

trucha a la navarra

Forelle auf Navarraart, belegt mit einer Scheibe jamón serrano

vieira

Jakobsmuschel mit festem Fleisch, beliebt in Galicien


Einkaufen

Mode, Keramik und mehr

Echtes Kunsthandwerk lohnt ebenso den Kauf wie Delikatessen, Wein und Olivenöl

Flamencopüppchen, komplette Jakobspilgersets mit Filzhut und wallendem Umhang, die hl. Maria als verschnörkelte Porzellanfigur - wer in Spanien Kitsch und Nippes will, der bekommt ihn. Einen genaueren Blick hingegen verdient all jenes Kunsthandwerk, das authentisch vor Ort gefertigte Handarbeit ist.

Kulinarisches

Im Vergleich zu daheim sind Delikatessen wie der luftgetrocknete Serranoschinken und der lange gereifte Manchegokäse wirkliche Preisknüller. Gegen einen kleinen Aufpreis lässt sich der Schinken luftdicht verpacken (envasado al vacío). Weitere Spezialitäten sind Pasteten (patés) in Gläsern, eingelegte Paprika (pimientos) und Oliven (aceitunas); für seine eingelegten Kapern (alcaparras) ist Águilas in der Region von Murcia bekannt. Ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet das kalt gepresste Olivenöl (aceite de oliva virgen extra). In manchen Klöstern wird handgemachtes Gebäck verkauft.

Kunsthandwerk

Dank touristischer Nachfrage ist echtes Kunsthandwerk wie das Töpfern nicht untergegangen bzw. mancherorts zu neuem Aufschwung gelangt. Andalusien ist mit Städten wie Granada und Sevilla bei den Töpferwaren führend, doch auch kleinere Orte wie La Bisbal in der katalanischen Provinz Girona haben einen klangvollen Namen. Gute Angebote findet man im Hinterland der Costa Blanca, an der Costa del Azahar (z.B. in Peñíscola), in Toledo und sogar in Madrid. Beliebt sind Keramikwaren in allen Farben und Größen: Teller, Untersetzer, Kerzenhalter, Becher, Salatschüsseln. Originell sind Oliventeller, die in einer zweiten Vertiefung Platz für die abgenagten Kerne belassen. Da Spanien kein Billiglohnland mehr ist, lässt sich schon durch einen Blick auf den Preis Massenware von individuelleren Artikeln unterscheiden. Wer in schneller Begeisterung von Form und bunten Farben Gebrauchskeramik kauft, sollte bedenken, dass sich gute Stücke in den seltensten Fällen für die Spülmaschine eignen.

Märkte

Die stimmungsvollen Markthallen von Barcelona, València und Santiago de Compostela sind ein Erlebnis. Auch auf anderen Märkten (mercados) kann man sich gut mit typischen Regionalprodukten eindecken. Die Märkte öffnen im Regelfall Mo-Sa von etwa 8 bis 14 Uhr; Mo haben allerdings die Fischabteilungen geschlossen.

Mode

Unangefochtene Designerstadt Nummer eins ist Barcelona, was sich nicht zuletzt in der Angebotsfülle widerspiegelt. Wer sparen will, sucht Filialen der Kette Zara auf. Große Modeabteilungen bietet die Kaufhauskette El Corte Inglés. Bei qualitativ ansprechenden Lederschuhen haben die Preise stark angezogen; bei vermeintlichen Schnäppchen sollten Sie Komfort und Verarbeitung gut prüfen.

Wein & Spirituosen

Mit seinen Weinen bietet Spanien Auswahl in Hülle und Fülle. Beim Einkauf sollten Sie auf die geschützte Herkunftsbezeichnung denominación de origen achten. Der Einkauf von Brandy, cava und Sherry lohnt dagegen kaum, da das Preisniveau etwa dem daheim entspricht.


Atlantikküste

Im grünen Norden

Kontraste über Kontraste: das Blau des Atlantiks, das Grün der Weiden, die Brauntöne alter Kirchen und Steindörfer

Fjorde und Vogelinseln, Strände und Fischerhäfen, dazu Gaumenfreuden und küstennahe Gebirgszüge, Stadt- und Museumskultur - Spaniens grüner Norden lässt kaum Wünsche offen, hat aber seine Tücken: Der Atlantik erwärmt sich im Sommer kaum über 20 Grad, und zu jeder Jahreszeit brauen sich dunkle Regenwolken zusammen und halten das Pflanzenkleid frisch.

Die Küste ist durchweg stark zergliedert und zeichnet sich durch versteckte, kleine Strände aus. Längere Sandbänder wie in Santander und Donostia sind eher die Ausnahme. Die Menschen sind auf den ersten Blick verschlossener als im Süden. Auch Bräuche und Mentalität beanspruchen eine landesweite Sonderstellung: Im Baskenland pflegt man rustikale Landsportwettbewerbe wie Steinestemmen, in Galicien gibt die Frau auf dem Land den Ton an, zum asturischen und galicischen Fiestavergnügen gehören Dudelsackspieler, die das keltische Erbe pflegen. Im Baskenland und in Galicien sind die eigenen Sprachen euskera und galego in Gebrauch - im Fernsehen, in Zeitungen, auf Schildern. So heißt La Coruña auf Galicisch A Coruña, San Sebastián auf Baskisch Donostia, das Baskenland Euskadi. Ausführliche Informationen über Letzteres finden Sie im Marco Polo Band „Baskenland/Bilbao“.


Immer wieder die alten Römer: Vor fast 2000 Jahren drückten sie der vormaligen Keltensiedlung ihren Stempel auf und zogen am Ende einer breiten, zerfransten Landzunge den Herkulesturm in die Höhe.


Kranhälse über Bilbao, Bagger, Baustellen. Eine Metropole (im Kernbereich 370000 Ew.), die ständig an sich und ihrem Image arbeitet.


Man rühmt die Stadt als „baskisches Nizza“ und „Perle unter Spaniens Küstenstädten“, ihre Lage ist einzigartig.


Asturiens Hauptstadt (205000 Ew.) breitet sich zu Füßen des Monte Naranco aus und gefällt mit ihrem historischen Kern um die Plaza de Alfonso II el Casto und die Plaza Porlier.


Gebirgsmassen zum Greifen nah: Fast unwirklich wirft sich das Massiv der Picos de Europa im kantabrischen Küstenhinterland auf und erreicht mit dem Torrecerredo (2648 m) und dem Naranjo de Bulnes (2519 m) seine prägnantesten Höhen.


In der 80000-Ew.-Provinzhauptstadt verschmilzt der Río Lérez mit der Ria de Pontevedra, der Fluss windet sich am denkmalgeschützten Altstadtkern vorbei.


Kantabriens lebhafte Hauptstadt (190000 Ew.) ist ein Seebad vom alten Schlag. Sie trumpft mit dem prächtigen Hauptstrand Sardinero, einer weiten Hafenbucht und herrlichen Promenaden auf.


Wer am Flughafen von Bilbao eintrifft, braucht kein teures Taxi (20 bis 25 Euro) in die Stadt zu nehmen: Die Linienbusse ab/bis Airport fahren von frühmorgens bis spätabends alle halbe Stunde die Plaza de Moyúa und den Busbahnhof an und kosten nur 1,10 Euro pro Person.


Am Jakobsweg

Auf den Spuren des Mittelalters

Den Jakobsweg säumen nicht nur prächtig erhaltene, uralte Städte und Klöster, sondern auch die lebhaften Weinorte Navarras und der Rioja

Er ist von Klöstern und Kirchen gesäumt und lockt nicht nur fromme Seelen an: Über die kulturelle Blüte hinaus kommt das ganzheitliche Erleben am Jakobsweg (www.xacobeo.es), dem Camino de Santiago, nicht zu kurz.

Auf den rund 760 km vom Ibañetapass bis Santiago de Compostela spannen sich die Landschaften von den grandiosen Höhen der Pyrenäen bis ins grüne Hügelland Galiciens. Unterwegs pflegen Städte wie Logroño und León ausgiebig ihre kulinarische Kultur.

Auf spanischem Boden teilt sich der Jakobsweg zu Beginn in den sogenannten Camino Francés (über Roncesvalles) und den etwas längeren Camino Aragonés (über Jaca). Beide vereinen sich in Puente la Reina.

Umfangreiche Informationen finden Sie im im Marco Polo Band „Jakobsweg“.


Die knapp 900 m hoch gelegene Provinzstadt Astorga (14000 Ew.) zählte einst 22 Pilgerhospitäler; von denen hat jedoch nur das Hospital de Astorga (gegründet 1178) neben der Kathedrale (15. bis 18. Jh.) den Sprung in die Gegenwart geschafft.


Neun Monate Winter (invierno), drei Monate Hölle (infierno), im Dezember klirrende Kälte, im Juli 40-Grad-Glut:


140000 Ew. zählt heute die Provinzhauptstadt, die 68 n. Chr. von der siebten römischen Legion gegründet wurde; vom Wort „Legion“ leitet sich der Stadtname ab.


Die Hauptstadt der Rioja (140000 Ew.), am Ebro in einem weiten Rotweingebiet gelegen, ist eine wahre Entdeckung!


Blanker Wahnsinn: Kampfstiere preschen durch die Gassen, vor ihren Hörnern sprinten Wagemutige ums nackte Leben.


Majestätisch beherrscht die auf einem Felsplateau gelegene Templerburg (s. Kapitel „Mit Kindern reisen“) die 64000-Ew.-Stadt, die seit Römerzeiten an den Flüssen Boeza und Sil dokumentiert ist.


Folgt man der Legende, begab es sich zu Beginn des 9. Jhs.: Von seltsamen Lichtern gelenkt, entdeckte der Eremit Pelayo hier das längst vergessene Grab des Apostels Jakobus.


In León lockt das neue Museum für zeitgenössische Kunst (Museo de Arte Contemporáneo | Di-So 10-15 und 16-21 Uhr | Avenida de los Reyes Leoneses 24 | http://musac.es) mit Wechselausstellungen - und der Eintritt ist frei!


Pyrenäen und Ebrotal

Im Schatten der Bergriesen

Wer die Natur liebt, liegt hier goldrichtig - und folgt unausgetretenen touristischen Pfaden

Als natürliche Barriere schirmen die Pyrenäen Spanien von Mitteleuropa ab und spannen sich von der Atlantik- zur Mittelmeerküste. Im Zentralkamm wirft sich das Gebirge bis auf 3404 m auf, die raue Natur steht in Nationalparks unter Schutz.

Dank des boomenden Landtourismus werden zunehmend auch verstecktere Winkel wie die aragonesische Provinz Huesca entdeckt, doch sind das keine Urlaubsregionen der Massen, sondern ideale Gebiete für Individualisten. Ruhe und Abgeschiedenheit sind garantiert - mit einer Einschränkung: Im Gebiet von Los Monegros südostlich von Huesca soll das „Las Vegas Europas“ mit Kasinos, Golfplätzen und über 30 Hotels entstehen.


Die Provinzhauptstadt (55000 Ew.) liegt auf knapp 500 m zwischen Pyrenäen und Ebrobecken.


Alleine die Umgebung lohnt die Anfahrt: ein breites, sattgrünes Tal mit Weiden und Apfelbaumwiesen, nach Süden der Ausblick auf die Silhouette der Serra del Cadí, im Norden der Hauptstrang der Pyrenäen.


Die Expo 2008 mit ihrem Weltausstellungsgelände an den Ufern des Río Ebro hat Zaragoza nachhaltig geprägt.


Das Pyrenäengebiet um Roncal ist ein Zentrum des Landhaustourismus in Navarra. Hier findet man vielerorts günstige Unterkünfte (Übersicht auf www.roncal-salazar.com). Gute Adressen sind z.B. in Roncal das Hostal Rural Zaltua (11 Zi. | Tel. 948475008 | €) und die Villa Pepita (7 Zi. | Tel. 948475133 | €) und in Ochagavía die Casa Osaba (7 Zi. | Tel. 948890011 | www.casaosaba.com | €).


Östliche Mittelmeerküste

Im klassischen Land des Urlaubs

An den Küsten zwischen der französischen Grenze und Andalusien reihen sich Buchten, Strände und lebendige Städte auf

Alljährlich erfüllen die Küstenregionen am Mittelmeer Millionen Ferienträume und halten für jeden Geschmack etwas bereit. Zubetonierte Streifen wechseln sich mit wildromantischen Badebuchten ab, scharfe Klippen mit langen Sandbändern, Urlaubskracher wie Benidorm und Lloret de Mar mit historischen Städten wie Tarragona. Und das weltoffene Barcelona ist ein Kapitel für sich.

Von Nordost nach Südwest stehen zur Wahl: die Wilde Küste (Costa Brava), die Goldküste (Costa Daurada), die Orangenblütenküste (Costa del Azahar), die Costa de València, die Weiße (Costa Blanca) und die Warme Küste (Costa Cálida). In einigen Regionen erfreut man sich an weit über 300 Sonnentagen pro Jahr. Viele auswärtige residentes haben sich Erst- oder Zweitwohnsitze zugelegt. Wegen ihrer Wasserqualität sind viele Strände mit der Blauen Flagge ausgezeichnet worden. Über die Fülle an sehenswerten Zielen berichten die Marco Polo Bände „Costa Brava“, „Costa Blanca“ und „Barcelona“; dieser Band muss sich auf das Allerwichtigste beschränken.


Schon die alten Römer rühmten das besondere Licht, das sich heute sowohl über nüchterne Blocks als auch über schöne Promenaden, Jachten und angenehme Parkanlagen legt.


Kataloniens Hauptstadt (1,6 Mio. Ew.) zählt zu den pulsierendsten und faszinierendsten Metropolen Europas.


Die freundliche Provinzhauptstadt (75000 Ew.) liegt am Riu Onyar und zeigt sich mit den flussnahen Cases de l'Onyar von ihren buntesten Seiten - die Häuser erstrahlen in gelben, roten und blauen Farben.


Die 1200-jährige Stadt (350000 Ew.) geht auf die Mauren zurück, die sie in einen wuchtigen Mauermantel steckten und Mursiya nannten.


Kilometerweit auseinandergezogenes Tourismusstädtchen (5000 Ew.) an der Costa del Azahar, das Besucher mit gänzlich unterschiedlichen Gesichtern empfängt:


An der Costa Daurada gelegene Hafen- und Provinzhauptstadt (115000 Ew.) mit hochinteressantem römischem Erbe.


Zu Recht wird das über 2000-jährige València (800000 Ew.) als eine der lebenslustigsten Städte Spaniens gerühmt.


In Barcelona besorgen Sie sich am besten die Barcelona Card. Damit erhalten Sie Ermäßigungen bzw. freien Eintritt in vielen Museen, außerdem ist die kostenlose Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel enthalten. Die Card bekommen Sie in den Touristeninformationen; sie kostet je nach Gültigkeitsdauer (zwei bis fünf Tage) 24-36 Euro.


Zentralspanien

Im weiten Kernland der Halbinsel

Hier erwarten Sie faszinierende Städte, Burgen, Klöster und urtümliche Landschaften

Vor Jahrhunderten machte Spaniens König Philipp II. Madrid zur Hauptstadt, ließ Meisterliterat Cervantes seinen Don Quijote gegen Windmühlen kämpfen, widmete sich die Nationalheilige Teresa von Ávila ganz der Nächstenliebe.

All deren Fährten nimmt man im Zentrum der Iberischen Halbinsel auf, das im Wesentlichen von den Großregionen Kastilien-León, Kastilien-La Mancha und Extremadura gebildet wird. Im Westen grenzt die Extremadura an Portugal und im Süden an Andalusien. Toledo, Salamanca und Segovia sind klingende Namen. Andernorts geht es touristisch unbeleckter zu, vor allem in der Provinz Soria.

Topografisch prägt die Meseta, die weite kastilische Hochebene, das Landschaftsbild. Je nach Bewässerungszonen herrschen Getreideanbau, Viehzucht und Weinfelder vor. Häufig bewegt man sich in Höhen zwischen 800 und 1000 m über dem Meer, was extreme Temperaturschwankungen mit sich bringt. Die Winter sind hart, die Sommer heiß. Und über allem hängt ein strahlendes Himmelblau, auch über der Millionenmetropole Madrid.


Die knapp 50 km südlich von Madrid am Río Tajo gelegene Stadt (45000 Ew.) gehörte zu den Auserwählten des spanischen Königshauses.


Spaniens höchstgelegene und im Winter auch kälteste Stadt (50000 Ew.) thront auf 1130 m Höhe und setzt sich mit den gigantischen Stadtmauern Las Murallas selbst die Krone auf.


In der Extremadura gelegene Städte wie Badajoz (140000 Ew.) spielten in römischen und maurischen Zeiten eine wichtige Rolle, ehe sie in ihren Dornröschenschlaf versanken.


Eine der schönsten Städte (87000 Ew.) im westlichen Spanien, die Altstadt ist von der Unesco zum Welterbe erklärt worden.


Die knapp 1000 m hoch gelegene Provinzhauptstadt (46000 Ew.) setzt ein absolutes Glanzlicht im östlichen Kernland Spaniens und ist unbedingt einen Abstecher wert.


In Spanien laufen alle Fäden in der Landeshauptstadt im Herzen des Königreichs zusammen. Hier empfangen Königspaar und Regierungschef die Staatsgäste, hier haben die wichtigsten Unternehmen ihren Sitz, hier konzentriert sich der größte behördliche Wasserkopf.


Die auf rund 800 m an den Ufern des Río Tormes gelegene Provinzhauptstadt (170000 Ew.) setzt Maßstäbe: mit einem der schönsten Zentralplätze (Plaza Mayor) und einer der traditionsreichsten Universitäten Spaniens (13. Jh.), die Salamanca ewig junges Studentenleben beschert.


Die ziemlich genau 1000 m hoch gelegene Provinzhauptstadt (60000 Ew.) ist in dreierlei Hinsicht attraktiv: kulinarisch, historisch, baugeschichtlich.


Soria (38000 Ew.), auf stattlichen 1055 m in einem Hochtal am Río Duero gelegen, ist die kleinste und bislang am wenigsten entdeckte Provinzhauptstadt in Kastilien-León.


Toledo (70000 Ew.) liegt 70 km südwestlich von Madrid über dem Flusstal des Tajo.


Die am Río Pisuerga im Dreieck zwischen Madrid, Burgos und León gelegene Hauptstadt (330000 Ew.) von Kastilien-León zählt zu den versteckteren Entdeckungen in Spanien.


In Badajoz gibt das Museo Extremeño e Iberoamericano de Arte Contemporánea (Di-Sa 10-13.30 und 17-20, So 10-13.30 Uhr | Calle del Museo | www.meiac.org) zeitgenössischen Künstlern aus Spanien, Portugal und Lateinamerika Raum. Das moderne Gebäude geht auf den Architekten José Antonio Galea zurück. Und der Eintritt ist frei!


Südspanien

Am Ursprung des Spanienmythos

Berge, Städte und Küsten Andalusiens verzaubern seit jeher die Besucher

Spaniens Süden verheißt berauschende Lebensfreude, sonnendurchglühte Küsten und das historisch-kulturelle Erbe der Mauren. Hier durchfährt man weiße Dörfer, weite Weidegebiete für Kampfstiere und Olivenhaine mit Millionen knorriger Bäume.

Andalusien, das Al-Andalus der Mauren, zeigt sich als eine der abwechslungsreichsten Gegenden Europas. In die 87600 km² große Autonome Gemeinschaft würden die Niederlande mehr als zweimal hineinpassen - die Entfernungen sind nicht zu unterschätzen. Ein gut ausgebautes Straßennetz verbindet die wichtigsten Städte miteinander, doch in Gebirgsgegenden ist nur langsames Fortkommen möglich.

Was große Städte wie Almería, Granada und Sevilla verbindet: die hässlichen, hoffnungslos verbauten Vorstädte. Doch keine Sorge, es gibt auch genügend prächtige Monumente und romantische Winkel. Aus der Fülle an sehenswerten Zielen kann dieser Band nur eine Auswahl präsentieren. Ausführliche Informationen finden Sie in den Marco Polo Bänden „Andalusien“ und „Costa del Sol/Granada“.


Al-Mariyya, „Spiegel des Meeres“, nannten die Mauren diese Hafenstadt (170000 Ew.) am Mittelmeer und hielten sie gegen die Katholischen Könige fast bis zum Ende der Reconquista.


Die Atlantikstadt (150000 Ew.) blickt auf mehr als 3000 Jahre Geschichte zurück - der Legende zufolge soll sie von Herkules begründet worden sein.


In der weit ausgeuferten Stadt (320000 Ew.) am Río Guadalquivir hält sich das maurische Erbe mit der weltberühmten Mezquita lebendig, in deren Säulenwald die christlichen Herrscher im 16. Jh. eine Kathedrale platzierten.


Diese spanische Topdestination (280000 Ew.) verdankt ihre Zugkraft im Wesentlichen den Glaubensfeinden:


Vitale Hafen- und Provinzhauptstadt (550000 Ew.) mit großem internationalem Flughafen und unansehnlichen Hochhauszonen - doch davon sollte sich im antiken Malaca niemand schrecken lassen.


Andalusiens heiße Hauptstadt (750000 Ew.) lässt niemanden kalt. Lassen Sie sich von der überschäumenden Lebensfreude der sevillanos anstecken, schlendern Sie an den Flussufern des Guadalquivir entlang, atmen Sie auf den Plätzen die Stimmung und den Duft der Orangenbäume ein.


In Granadas Kneipen folgt man der Tradition, den Wein- und Bierausschank mit kostenlosen Tapas zu begleiten. Auch wenn die Preise im Vergleich zu früher deutlich angezogen haben - wer von Bar zu Bar zieht und die kleinen Köstlichkeiten durchprobiert, spart Mittag- oder Abendessen.


Ausflüge und Touren

Wo Spanien noch authentisch ist

Zwei Touren ins Landesinnere für Entdeckungsfreudige

Navarra, Baskenland und La Rioja für Geniesser

Eine Tour für alle Sinne und Geschmäcker: grüne Berge und abgeschiedene Dörfer, geschichtsträchtige Städte mit Kirchen und Shoppingpflastern, Wein und kulinarische Genüsse auf der ganzen Linie. Von den landschaftlich reizvollen Pyrenäen Navarras geht es ins Baskenland und an die Quellen des Weins in der weltbekannten Anbauregion La Rioja. Für die knapp 300 km lange Tour sollten Sie sich vier bis fünf Tage Zeit nehmen.

Erlebnistour durchs Hinterland Kataloniens

Kultur und Natur im Hinterland von Barcelona und der Costa Brava: hinauf zum Kloster von Montserrat, heran an die Pyrenäen, hinein in den Vulkanpark La Garrotxa und an den See von Banyoles. Für die knapp 450 km sollten Sie vier bis fünf Tage einkalkulieren, wenn Sie ausreichend Zeit für Zwischenstopps und Abstecher haben möchten.


24h

Ein Tag in València

Action pur und einmalige Erlebnisse.

Gehen Sie auf Tour mit unserem Szene-Scout

Valencianisches Frühstück

Los gehts mit Power! Ideal für einen energiegeladenen Start in den Tag: Horchata (valencianisch: orxata), eine herbsüße, nahrhafte Milch aus Erdmandeln, ist die Spezialität der Stadt. Ganz stilecht gibt es sie in der Horchatería El Siglo, einem Kaffeehausklassiker aus dem frühen 19. Jh. Bestellen und genießen! Wo? Plaça Santa Catalina 11 | Tel. 963918466 | kein Ruhetag

Rauf aufs Rad

Per Bike die Ciutat de les Arts i de les Ciències erkunden. Der weitläufige Komplex futuristischer Bauten wurde vom Stararchitekten Santiago Calatrava entworfen und ist das stylishe Aushängeschild der Stadt. DoYouBike vermietet Räder und organisiert geführte Touren. Wo? Avinguda del Puerto 21 | Kosten: ca. 10 Euro/Fahrrad bzw. 20 Euro/Tour | Tel. 963374024 | www.doyoubike.com

Strand-Snack

In der heißen Mittagssonne reicht zum Lunch ein kleiner Happen. Zum Beispiel in Form von tellinas, einer kleineren Version der Herzmuscheln. In der Strandbar Abi werden sie in Butter und Zitronensaft gedämpft serviert. Den Meerblick gibts gratis dazu. Traumhaft! Wo? El-Pinedo-Strand | Kosten: ca. 12 Euro

Hart am Wind

Kleine Erfrischung gefällig? Beim einstündigen Katamarankurs weht einem garantiert ein kühles Lüftchen um die Nase. Selbst Landratten lernen hier im Handumdrehen die Grundbegriffe im Umgang mit den schnittigen Seglern. Als Background-Sound dient das Rauschen der Wellen. Leinen los! Wo? Platja de Oliva | Kosten: 36 Euro | Tel. 961235076 | www.avensport.com

Sundowner am Hafen

Cooler Ausklang des Segel-abenteuers auf der Terrasse der Bianco-Lounge am America's-Cup-Hafen. Mit einem Drink den Chilloutsounds des DJs lauschen und zusehen, wie die Jachten einlaufen. Wo? Veles-e-Vents-Building, Port America's Cup | Tel. 963448944 | www.grupoelalto.com

Energie tanken

Geheimtipp für Wellnessfans: Das Balneario La Alameda ist in einem prächtigen Jugendstilpalast mitten in der Stadt untergebracht. Im angenehme 43 Grad warmen Heilwasser aus einer 600 m unter der Erde liegenden Quelle Körper und Seele Gutes tun. Und fit werden für das anstehende Nachtleben! Wo? Amadeo de Saboya 14 | Kosten: z.B. Circuito Relax 40 Euro | www.balneariolaalameda.com

Es gibt Reis!

Auch wenn die Paella als spanisches Nationalgericht schlechthin gilt, das Originalrezept für die Reispfanne stammt aus València. Kenner behaupten sogar, dass sie nur hier schmeckt. Und die beste Paella der Stadt, darüber sind sich die Liebhaber auch einig, gibts in der Casa Roberto. Wo? Maestro Gozalbo 19 | Tel. 963951361 | So/Mo geschl.

Die Macht der Nacht

So langsam erwacht die Partyszene der Stadt. Optimal für den Start in die Nacht: das Viertel Barrio del Carmen hinter der Kathedrale mit seiner hohen Bar- und Clubdichte. Z.B. Techno und Dancefloor im Fox Congo, Salsa-Fans gehen ins Johnny Maracas gleich nebenan. Wo? Fox Congo: Caballeros 35 | Johnny Maracas | Caballeros 39 | Tel. 963925527, Tel. 963915266


Sport und Aktivitäten

Flamenco, Greens und Galoppaden

Mit wehenden Mähnen am Strand entlang, ein Abschlag bis zum Ozean, zu Fuß, auf Rädern oder Brettern ins Gebirge

So vielfältig wie das Land selbst ist, so bunt präsentiert sich Spaniens Sportpaket: Die vielen großen und kleinen Gebirge locken neben den Wanderern auch die Mountainbiker und Skifahrer. Und Atlantik und Mittelmeer bieten alles, was Wassersportler suchen.

Ballonfliegen

An der Costa Blanca und in Katalonien können Sie im Heißluftballon - spanisch: globo - abheben. Südlich von Elx liegt das Flugterrain von Aeroglobo (Tel. 966637401 | www.aeroglobo.com). Die etwa 50-minütigen Ballonflüge starten vormittags und erreichen Höhen bis zu 1000 m. Ganz billig ist das Vergnügen nicht: 130 Euro für Erwachsene (Preis inklusive Transfer, Picknick und Flugdiplom). In Katalonien gibt es Ballonflüge über die Vulkanlandschaft Garrotxa (Tel. 972680255 | www.voldecoloms.cat).

Flamenco

Im tiefen Süden können Sie sich im Rahmen von Kurz- oder Langzeitkursen in die Kunst des Flamenco einweihen lassen. Die Kursdauer liegt oft bei zwei bis vier Wochen, es gibt Anfänger- und Fortgeschrittenenkurse. Im Rahmen der Kurse werden gelegentlich günstige Unterkünfte vermittelt, etwa bei dieser bewährten Adresse in Granada: Carmen de las Cuevas | Cuesta de los Chinos 15 | Tel. 958221062 | Fax 958220476 | www.carmencuevas.com

Golf

Mit mehreren Dutzend Plätzen ist die andalusische Costa del Sol als „Costa del Golf“ in aller Munde; im milden Klima lässt sich zwischen Herbst und Frühjahr herrlich golfen. Der Parador de Málaga Golf (Tel. 952381255 | Fax 952388963 | www.parador.es) hat sich auf eine internationale Klientel eingestellt - mit Golfschule, 18-Loch-Platz, drei Putting Greens und zwei Approach Greens. Golffans quartieren sich auch gerne im exklusiven Alhaurín Golf Hotel & Resort (Tel. 952595800 | www.alhauringolf.com) in Alhaurín el Grande ein, ebenfalls mit Golfschule. Auch in anderen Gegenden Spaniens findet man vorzügliche Anlagen. Eine gute Übersicht über Golfplätze mit Suchfunktion nach Provinzen bietet die Website der spanischen Golfvereinigung: www.golfspainfederacion.com

Kanu

Ein echtes Erlebnis, auch für Anfänger, ist eine Kanutour auf dem Río Sella in Asturien - vorausgesetzt, er führt genügend Wasser! In Arriondas und Cangas de Onís gibt es diverse Anbieter von organisierten Trips, u.a. Sellastur in Arriondas (Sala | Tel. 985840033 | www.sellastur.com). Die Ausrüstung wird gestellt, die Teilnehmer werden zumeist mit Kleinbussen zum Ausgangspunkt zurückgebracht.

Radfahren & Mountainbiking

Leider zählt Spanien zu den radfahrerfeindlichen Ländern, Rücksichtnahme seitens motorisierter Verkehrsteilnehmer ist oft ein Fremdwort. Außerhalb geschlossener Ortschaften herrscht Helmpflicht. Im Binnenland kann man auf dem Jakobsweg von der spanisch-französischen Grenze rund 760 km nach Santiago strampeln, auch mit dem Mountainbike. Ansonsten sind die Pyrenäen sehr gut für Mountainbiking geeignet. Vielerorts sind Vías Verdes („Grüne Wege“), Trassen stillgelegter Bahnlinien, in Achsen für Radler und auch Wanderer verwandelt worden. Dazu zählt die Vía Verde del Tarazonica zwischen dem navarresischen Tudela und Tarazona (Aragón). Gute Übersicht nach Provinzen unter www.viasverdes.com.

Reiten

Reiten auf der Ranch, mit fliegenden Hufen durch Ölbaumhaine, im gemütlichen Trab an Kampfstierweiden entlang - Andalusien ist eine wahre Hochburg für Sattelfeste. Empfehlenswerte Fincaferien für Reiter u.a. in Andalusien auf der Rancho Los Lobos in Jimena de la Frontera (Tel. 956640429 | Fax 956641180 | www.rancholoslobos.com) und auf der Finca Los Cerrillares (Carretera Las Navas km 17 | La Puebla de los Infantes | Tel. 955956130 | Fax 955956182 | www.cerrillares.com).

Segeln

Spaniens Küsten sind von zahlreichen Sporthäfen und Hunderten Segelclubs gesäumt, vor allem am Mittelmeer. Gute Anlaufpunkte sind stets die Nautischen Stationen (estaciones náuticas), die über Segeln hinaus auch andere Aktivitäten rund um den Wassersport anbieten. Informationen bei der Real Federación Española de Vela (Tel. 915195008 | Fax 914164504 | www.rfev.es).

Tauchen

Bestens geeignet für den Unterwassereinstieg sind die katalanischen Illes Medes, ein kleiner Archipel rund eine Seemeile vor der Küste bei L'Estartit. Im Ferienstädtchen L'Estartit zeigen sich Anbieter von Tauchkursen und Schnorcheltrips gut für die Nachfrage gerüstet. Tauchexkursionen im andalusischen Naturpark Cabo de Gata mit Centro Buceo Alpha (Puerto Deportivo San José | Tel. 950380321 | www.alphabuceo.com). Am besten, man taucht sich im Internet unter www.fedas.es zu den regionalen Kontaktstellen vor.

Wandern

Wanderer finden auf dem Jakobsweg, den Fernwanderwegen Senderos de Gran Recorrido und in einer Reihe von Nationalparks ideale Terrains. In Schutzgebieten wie dem katalanischen Parc Natural de la Zona Volcànica de la Garrotxa und dem aragonesischen Parque Nacional de Ordesa y Monte Perdido sind die Wege gut ausgewiesen. Reizvoll sind auch weniger bekannte Wandergebiete wie der baskische Naturpark Izki etwa 40 km südöstlich von Vitoria.

Windsurfen

Windsurfingfreaks kommen vor allem an den Atlantikküsten auf ihre Kosten, insbesondere im andalusischen Tarifa. Nordwestlich von Tarifa findet man mehrere Surfcenter an der Carretera de Cádiz.

Wintersport

Die Alpin- bzw. Langlaufaktivitäten konzentrieren sich auf die Pyrenäen (allein in Andorra über 100 Lifte und Seilbahnen!), die Kantabrische Kordillere, die Gipfel der Meseta und die andalusische Sierra Nevada. Informationen über die Website der Wintersportvereinigung Real Federación de Deportes de Invierno (www.rfedi.es).


Mit Kindern reisen

Dinos, Loopings, Ritterburgen

Vergnügungsparks und Kamikazerutschen, Tierparks und ein spannendes Bergbaumuseum: Abwechslung vom Strandleben

Trotz Tiefstand bei den Geburtenraten: Spanien ist nach wie vor ein extrem kinderfreundliches Land, in dem sich der Nachwuchs bis in die Nachtstunden hinein auf dörflichen und städtischen Plazas austobt. Mit unendlich viel Lärm, versteht sich - was niemanden stört.

Überall laden Burgen und Schlösser zum Entdecken ein, tummelt man sich in den sommerlichen Aquaparks des Südens, sind Freizeitparks aus dem Boden geschossen. Ein Kindertraum sind die unzähligen feinsandigen Strände, und im Alltag freut man sich über eine rapide gestiegene Zahl an öffentlichen Spielplätzen.


Praktische Hinweise

Von Anreise bis Zoll

Urlaub von Anfang bis Ende: die wichtigsten Adressen und Informationen für Ihre Spanienreise

Auto

Die beiden Hauptrouten führen über Paris-Bordeaux nach Nordspanien und Madrid sowie über Lyon-Nîmes ans Mittelmeer und nach Südspanien. Autobahnen in Frankreich sind mautpflichtig, in Spanien gibt es gebührenfreie Schnellstraßen (autovías) und mautpflichtige Autobahnen (autopistas). Von fünf deutschen Städten fahren im Sommer Autozüge nach Narbonne in Südfrankreich.

Bahn

Die Bahnanreise nach Spanien erfolgt über Paris oder über Genf-Lyon. Innerhalb Spaniens garantiert der Superschnellzug Ave gute Verbindungen (von Madrid bis Sevilla weniger als drei Stunden), ansonsten muss man mit zuweilen langwierigen Umsteigeverbindungen rechnen.

Bus

Feste Fahrplän halten die Europabusse (www.touring.de) ein, die von vielen Städten Deutschlands aus diverse spanische Ziele ansteuern. Ab der Schweiz fahren Alsa-Busse (www.alsa-eggmann.ch). Allerdings ist die Anreise sehr zeitaufwendig.

Flugzeug

Seit dem Vormarsch der Billigflieger dürfen sich Spanienurlauber über günstige Preise und mehr Verbindungen freuen. Ein dichtes Streckennetz in Spanien bedient Air Berlin (www.airberlin.com), österreichischer Kooperationspartner ist Niki. Weitere Billigfluglinien, die Spanien ansteuern, sind u.a. Tuifly (www.tuifly.com), Ryanair (www.ryanair.com) und Germanwings (www.germanwings.com). Clickair (www.clickair.com) heißt der neue Billigflieger innerhalb Spaniens.

Spanische Fremdenverkehrsbüros

Prospektbestellung: Tel. 06123/99134

Auto

Höchstgeschwindigkeit 50, auf Landstraßen 90, teilweise 100 km/h, auf Schnellstraßen (autovías) und Autobahnen (autopistas) 120 km/h, die Promillegrenze liegt bei 0,5. Handyverbot am Steuer. Vorgeschrieben ist das Mitführen von zwei Warndreiecken und einer Warnweste.

Camping

Campingplätze sind vor allem in den Küstengegenden verbreitet, doch manche Anlagen im Hinterland (z.B. La Rioja, Navarra) sind noch echte Geheimtipps. Gute, übersichtliche Website: http://es.infocamping.com

Deutsche Botschaft Madrid

Fortuny 8 | Tel. 915579000 | www.madrid.diplo.de

Österreichische Botschaft Madrid

Paseo de la Castellana 91 | Tel. 915565315 | www.bmeia.gv.at/botschaft/madrid

Schweizer Botschaft Madrid

Núñez de Balboa 35 | Edificio Goya | Tel. 914363960 | www.eda.admin.ch/madrid

Einreise

Personalausweis genügt. Bei der Einreise aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und anderen Schengen-Ländern findet normalerweise keine Passkontrolle statt.

Geld & Kreditkarten

Kreditkarten sind weit verbreitet, vor allem Visa. Geldautomaten sind überall in großer Zahl vorhanden.

Gesundheit

In Spanien gilt die Europäische Krankenversicherungskarte EHIC. Wer sichergehen will, schließt zusätzlich eine Reisekrankenversicherung ab. Lassen Sie sich zwecks Erstattung vom behandelnden Arzt die Rechnung (auch für Medikamente) detailgenau aufschlüsseln!

Allgemeine Website zu Spanien

Breites Informationsangebot, auch auf Deutsch: www.spain.info

Touristeninformation der Autonomien

Andalusien www.andalucia.org

Internetcafés & Wlan

In vielen Städten gibt es Internetcafés. Preise: meist 15 Min. für 50 Cent, 1 Std. 2-2,50 Euro. WLAN heißt auf Spanisch wifi und wird in Hotels immer öfter als Service angeboten.

Mietwagen

Die internationalen Autoverleiher haben Vertretungen an allen Flughäfen, in Städten und größeren Urlaubsorten. Für einen Mittelklassewagen müssen Sie inklusive Freikilometer etwa 50 bis 60 Euro pro Tag rechnen, Kleinwagen gibt es bei Privatanbietern günstigstenfalls ab ca. 30 Euro.

Notruf

Landesweit 112

Öffnungszeiten

In Spanien gibt es keine geregelten Ladenschlusszeiten. Überwiegend sind die Geschäfte Mo-Fr von 9.30 oder 10-13.30 oder 14 und von 16.30 oder 17-20 Uhr geöffnet, Sa mitunter nur vormittags.

Post

Die Postgebühren für internationale Briefe bis 20 g und Postkarten sind gleich und erhöhen sich in der Regel zu Jahresbeginn. Bei Redaktionsschluss lagen sie bei 60 Cent. Briefmarken gibt es auch in Tabakwarenläden (estancos).

Telefon & Handy

Für Auslandsgespräche 00 und die Landeskennzahl wählen (Deutschland 49, Österreich 43, Schweiz 41), die Ortsvorwahl ohne die erste Null und dann die Telefonnummer eingeben. Vorwahl nach Spanien: 0034, dann direkt die Rufnummer. Kostenintensive „Servicenummern“, bei denen man häufig lange in der Warteschleife hängt, beginnen mit 902.

Trinkgeld

In Restaurants fünf bis zehn Prozent, wenn Sie zufrieden waren. Die Spanier selber geben wenig Trinkgeld. In Bars lässt man allenfalls etwas Wechselgeld liegen. Trinkgeld für Taxifahrer ist nicht üblich.

Zoll

Innerhalb der EU dürfen Waren für den persönlichen Verbrauch frei ein- und ausgeführt werden, u.a. 800 Zigaretten, 10 l Spirituosen, 90 l Wein. Für Schweizer gelten erheblich geringere Freimengen.

Imbiss

Ab 1 Euro für eine kleine Tapa

Kaffee

0,90-1,30 Euro für einen café solo

Wein

Ab 1 Euro für ein Gläschen am Tresen

Museum

3-4 Euro für eine Eintrittskarte

Benzin

Um 1,20 Euro für 1 l Super bleifrei

Busfahrt

Um 8 Euro für 100 km Überlandfahrt


Unser Insider

MARCO POLO Insider Andreas Drouve im Interview

Andreas Drouve lebt seit Mitte der Neunzigerjahre in Spanien und ist als freier Autor und Journalist ständig auf Achse.

Was gefällt Ihnen am Leben in Spanien?

Das vergleichsweise lockere Dasein, die Strände, die Naturparks im Inland, die Mentalität. Man legt nicht alles auf die Goldwaage. Außerdem: die Kontraste bei den Landschaften, bei der Kultur, bei den Festen. Kaum zu glauben, dass die Pyrenäen, das Maurenerbe in Andalusien, der Jakobsweg und eine Weltstadt wie Barcelona alle im selben Land liegen!

Und die Küche?

Was für eine Frage! Die Tradition der Schlemmerkleinkunst mit den Tapas ist bis heute grandios geblieben. Da macht man gerne mit, vor allem mit einem guten Wein dazu. Wenn ich an so ein saftig-blutiges chuletón denke, ein durchwachsenes Steak, läuft mir das Wasser im Mund zusammen.

Wovon leben Sie in Spanien?

Seit Beginn meiner Zeit in Spanien habe ich als freiberuflicher Autor Reportagen und Bücher geschrieben. Das hatte ich auch vorher schon gemacht. Mittlerweile sind es über 70 Kultur- und Reisebücher geworden.

Sprechen Sie Spanisch?

Anders würde es kaum gehen. Spanisch hatte ich schon als Abiturfach und habe es dann, neben Germanistik und Völkerkunde, studiert.

Und was mögen Sie an Ihrer Wahlheimat nicht so?

Den Stierkampf, wie fast alle Ausländer. Im Alltag ist die gesetzliche Krankenversorgung katastrophal und oft mit langen Wartezeiten verbunden. Auf einen Arzttermin für meine kleinste Tochter haben wir ein halbes Jahr warten müssen. Apropos Krankheit: Auch in Spanien wuchern Bürokratie und Beamtentum wie Krebsgeschwüre. Da hört der südländische Spaß auf.

Halten Sie Mittagsruhe, die berühmte Siesta?

Gegenfrage: Und wer soll dann die Arbeit erledigen? Nein, Siesta ist tabu!

Fahren Sie regelmäßig nach Deutschland?

Nicht regelmäßig, aber immer wieder und gerne. Familie und Freunde sind dort, manchmal halte ich Vorträge. Außerdem ist und bleibt Deutsch meine Muttersprache - und die kommt im spanischen Alltag zu kurz.

Können Sie sich vorstellen, irgendwann wieder in Deutschland zu leben?

Dazu ein klares spanisches „No“!


Bloß nicht

Ein paar Spielregeln und Vorsichtsmaßnahmen

Lärmempfindlich sein

Typisch südländisch, dass es in Spanien laut zugeht. Armadas an Mofas knattern durch die Gassen, in den Kneipen dröhnen die Fernseher, aus Spielhallen schwappen die Schallwellen, Plätze erbeben unter fröhlichem Palaver, Open-Air-Konzerte beginnen kurz vor Mitternacht - und zur selben Zeit rumpeln die Müllwagen durch die Altstädte. Unter den Einheimischen stört das kaum jemanden. Wer als Auswärtiger Ruhe sucht, sollte mit besonderer Bedacht sein Hotelzimmer auswählen. Faustregel: weit oben und nach hinten heraus.

Auf Verkehrsregeln verlassen

Regeln sind eine Sache, ihre Einhaltung eine andere. Wer als Fußgänger bei Grün oder über den Zebrastreifen geht, sollte sich vergewissern, dass wirklich kein Fahrzeug kommt bzw. dass die Fahrer willig sind anzuhalten. Spanische Steuerhalter, speziell Taxi- und Busfahrer, zeigen sich vielfach respektlos und scheren sich wenig um Zebrastreifen oder rote Ampeln. Seien Sie stets auf der Hut!

Auf Profibettler hereinfallen

In größeren Städten sitzen vor Kirchenportalen oft ärmliche Gestalten, Straßenmusiker sehen bedauernswert aus - doch das ist oft nur Show. Nach „Dienstschluss“ zieht man das Handy hervor und setzt sich ins nahebei geparkte Auto.

Das Kleingedruckte übersehen

Auf Speisekarten in Restaurants und in Preisaushängen von Hotels steht oft ganz klein zu lesen „IVA no incluido“. Will heißen: IVA, die Abkürzung der spanischen Mehrwertsteuer, ist hier nicht inbegriffen. Dies passiert in Spanien häufig. In Restaurants und Hotels bezahlt man sieben Prozent IVA zusätzlich, ansonsten 16 Prozent. Gelegentlich ist die Mehrwertsteuer jedoch eingeschlossen, dann heißt es „IVA incluido“. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie am besten vorher.

Allzu hölzern wirken

Statt eines eher förmlichen Händedrucks begrüßen sich in Spanien Mann und Frau bzw. Frau und Frau mit zwei Wangenküssen, einmal rechts, einmal links. Hier gilt die Regel: einfach mit-küssen! Außerdem pflegt man sich in Spanien, jedenfalls unter Gleichaltrigen, häufig sofort zu duzen, also tú statt das vielleicht aus Lehrbüchern bekannte Usted („Sie“). Diesen lockeren Landessitten sollten Sie sich nicht verschließen.

Den Tisch teilen

Freie Plätze an einem halb belegten Tisch im Pub oder Restaurant: Da denkt man gleich an die Frage „Darf ich mich zu Ihnen setzen?“ Auf keinen Fall in Spanien! Diese Sitte ist hierzulande nicht nur unbekannt, sondern würde die anderen verstören oder sogar zum baldigen Abmarsch bewegen.

Copyright: www.marcopolo.de
Flüge nach Spanien